Red Bull Motocross Fahrer: Eine Übersicht

In der Welt des Motocross und Freestyle Motocross (FMX) gibt es immer wieder aufregende Entwicklungen und talentierte Fahrer, die die Szene prägen. Hier ist eine Übersicht über einige bemerkenswerte Red Bull Motocross und FMX Fahrer, ihre Erfolge und Ambitionen.

FMX-Weltmeister beim JUMP & RACE 2025

Mit Luc Ackermann und Libor Podmol waren schon zwei FMX-Weltmeister auf der gigantischen Riders List zu finden. Nun kommt mit REMI BIZOUARD noch ein dritter World Champion beim JUMP & RACE 2025 hinzu - das gab es noch nie!

Der in Bordeaux/Frankreich geborene Remi Bizouard ist einer der bekanntesten FMX-Fahrer auf dem Planeten. Er wurde in seiner Karriere dreimal FMX-Weltmeister, erreichte unzählige Erfolge auf der World Tour und nahm an den Red Bull XFighters teil. Mit dem berühmten Nitro Circus Team begeisterte er durch beeindruckende Tricks und Sprünge; sein legendärer Tsunami Backflip Scorpion Style wird die FMX-Fans von den Sitzen reißen.

Rookie-Freestyle-Fahrer: José Mincha

JOSÉ MINCHA aus Spanien ist momentan DER Rookie-Freestyle-Fahrer überhaupt. Er ist erst 20 Jahre alt und tritt seit seinem vierten Lebensjahr im Motocross an, wo er mehrere galizische Supercross- und Motocross-Meisterschaften gewann. Im Jahr 2023 begann er mit dem Freestyle, wo er derzeit in Contillas an einer FMX-Schule unter der Leitung des Piloten Maikel Melero trainiert.

In einem Jahr hat er eine großartige Entwicklung gemacht, ist sehr hungrig nach Freestyle und zeigt sehr schwierige Tricks, die er bereits auf hohem Niveau in seine Läufe integriert. Seine Frontflip-Kombos haben in der Szene für Furore gesorgt und wir sind gespannt, welche er davon in Kiel zeigen wird.

Motocross-Weltmeister am Start: Jordi Tixier

Mit JORDI TIXIER kommt nun tatsächlich ein Motocross-Weltmeister zum JUMP & RACE nach Kiel und wird u.a. mit Adrien Escoffier, Cedric Soubeyras und Yannis Irsuti um den Sieg kämpfen. Der französische KMP-Honda-Pilot ist als Motocross-MX2-Weltmeister einer der bekanntesten und erfolgreichsten Fahrer.

Der 33-Jährige aus Etampes,Frankreich, stellt regelmäßig seine technischen Fähigkeiten unter Beweis, hält mit den besten Supercrossern der Welt mit und erzielte im Laufe derJahre starke Ergebnisse z.B. beim Rennen in Paris/Bercy. Als König von Dortmund wird er ein gewichtiges Wort um den Titel in Kiel mitsprechen.

Red Bull KTM Factory Racing Team

Cooper Webb, Marvin Musquin und Aaron Plessinger von Red Bull KTM Factory Racing bilden die Basis der neu eingeführten 2023 KTM 450 SX-F FACTORY EDITION und stellen am Dienstag ihre Räder in den Dreck, um das neue Motorrad und die Lackierung vor der Presse zu präsentieren in der Übungsanlage des Teams, RD Field. Zu ihren erstklassigen Teamkollegen der 450er-Klasse gesellten sich beim ersten offiziellen Start als 250er-Duo der aus Nordkalifornien stammende Maximus Vohland und der zweimalige MX2-Weltmeister Tom Vialle, beide an Bord der KTM 250 SX-F.

Mit der SuperMotocross-Weltmeisterschaft steht noch mehr auf dem Spiel als je zuvor, und das aus fünf Fahrern bestehende Red Bull KTM Factory Racing Team schimpft auf die neue Saison und das neue Rennformat.

Cooper Webb

Webb, ein zweifacher Champion in der 450SX-Klasse, ist wieder im Einsatz und sucht nach einer Wiedergutmachung als Titelanwärter in dieser Saison. Die Crew hat hart gearbeitet und wir haben viele Tests durchgeführt. Ich bin zurück mit Aldon Baker, also sind wir genau so zurück wie 2021 und 2019.

Marvin Musquin

Der Franzose Marvin Musquin, der in seiner 13. Saison in Folge in den USA zum Kader stößt, will 2022 auf seiner starken Leistung aufbauen. Das Team arbeitet hart daran, das Motorrad für die zweite Saison noch besser zu lernen, und wir haben noch ein paar Wochen Zeit, bevor die Rennen für 2023 beginnen.

Aaron Plessinger

Aaron Plessinger wird für seine zweite Saison bei Red Bull KTM Factory Racing zurückkehren. Supercross wurde letztes Jahr für mich abgebrochen und ich freue mich darauf, wieder da draußen zu sein und allen zu zeigen, was ich kann. Das Red Bull KTM Factory Racing Team hat eine Menge Arbeit investiert, um dieses Motorrad dahin zu bringen, wo wir es für dieses Jahr brauchen, und ich fühle mich wirklich gut damit.

Maximus Vohland

Auf der 250er-Seite sammelt Max Vohland weiterhin Erfahrung in den professionellen Rängen, nachdem er in diesem Jahr den sechsten Gesamtrang in der 250MX-Wertung belegt hat. Ich habe die Arbeit in The Baker's Factory investiert und freue mich darauf, zu zeigen, was wir geleistet haben.

Tom Vialle

Der 22-jährige französische Fahrer Tom Vialle, der sein erwartetes US-Renndebüt im Jahr 2023 feiert, ist gespannt darauf, dass das Tor für die 250SX Eastern Regional Championship im kommenden Februar fällt. Nachdem ich 2022 den Titel bei der MX2-Weltmeisterschaft gewonnen hatte, zog ich in die USA und es war eine schwierige Entscheidung, aber bisher war alles so gut. Ich trainiere in Florida mit Aldon und der Gruppe in The Baker’s Factory und alles so weit, so gut. Ich fahre gerne Supercross, es ist eine neue Disziplin für mich, also muss ich noch viel lernen.

Deutsche Teams und Fahrer in der MXGP und MX2

In der MXGP sind 22 bzw. 21 (Red Bull KTM Factory Racing - Dirk Grübel/Claudio De Carli) Teams am Start. Darunter mit KMP Honda Racing und dem KTM Kosak Racing Team, auch erfreulicherweise zwei deutsche Teams.

In der MX2 haben 23 (22) Teams gemeldet. Hier gibt es sogar drei deutsche Rennställe, neben KMP Honda Racing auch DIGA Procross GasGas Factory Racing und WZ Racing.

Deutsche Fahrer in der MXGP sind Henri Jacobi/JM Honda Racing und Tom Koch/KTM Kosak Racing Team. Simon Längenfelder/DIGA Procross GasGas Factory Racing, Paul Haberland/KMP Honda Racing und Lion Florian/WZ Racing sind die gemeldeten deutschen Piloten für die MX2.

Lion Florian braucht dabei noch die Unterstützung weiterer Sponsoren und Fans. Er hat (wie wir schon berichteten) eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen, um seinen Start in der WM auch finanziell abzusichern.

Red Bull Romaniacs

In der Königsklasse der diesjährigen Romaniacs gibt es viele Favoriten. Graham Jarvis will sich natürlich einen weiteren Sieg holen aber auch Chris Birch, für den die Romaniacs immer das wichtigste Rennen des Jahres sind sollte man auf der Rechnung haben. Für eine große Überraschung könnte auch wieder Ivan Cervantes sorgen.

Keine Profis aber ambitionierte Semi-Profis Klasse gehen in der Experts Klasse an den Start. Mit fast 100 Startern ist dort kaum ein Favorit zu bestimmen. Für alle überraschend in den Experts kommt Enduroikone Alfie Cox noch einmal aufs Bike zurück. Der Südafrikaner ist ein großer Förderer von Wade Young und somit bei den Romaniacs in diesen Jahr vor Ort.

Aus Deutscher Sicht gibt es aber auch eine Hand voll Fahrer, die um vordere Plätze mitreden möchten. Eddie Findling konnte im letzten Jahr den Prolog für sich entscheiden und wurde am Ende guter elfter. Auch Marcel Teucher will gern bei seiner ersten Teilnahme einen vorderen Platz einfahren. Das er das Zeug dazu hat, sah man an den Ergebnissen der letzten extrem Rennen in diesem Jahr. Weitere Deutsche Favoriten sind Seppo Suttner, er nimmt seit 2004 regelmäßig an den Romaniacs teil. Dazu kommen auch noch Benny Menzel und Michael Günther die auch beide das Zeug für eine Überraschung parat haben.

Auch Teamklassen gibt es in diesem Jahr wieder. Sicherlich wieder als Favoriten gilt die Tschechische Paarung Cyprian. Aufmerksamkeit erzeugen in der Hobby Klasse die Damen. Im letzten Jahr noch in der Teamklasse am Start, versucht sich Veronika Dallhammer nun in der Einzelwertung.

Die vermeintlich einfachste Strecke haben die Hobby Teampiloten. Bei den Romaniacs gilt aber auch diese Kategorie nicht als einfach. Auch dort findet man Strecken vor die bei jeden anderen Rennen als unfahrbar eingestuft werden würden.

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