Rennräder bis 1000 Euro im Test: Viel Fahrspaß für wenig Geld?

Willkommen auf BikeExchange - deinem Zuhause für alles rund um das Thema Fahrrad! Unsere Auswahl an Rennrädern umfasst bekannte Marken wie Giant, Trek, Specialized und viele andere. Egal ob du Anfänger oder erfahrener Fahrer bist, bei BikeExchange findest du das perfekte Rennrad, das deinen Anforderungen entspricht. Wir haben Rennräder für den Straßenrennsport, für lange Touren oder für den täglichen Gebrauch. Wenn du dich für ein Rennrad unter 1000 Euro entscheidest, erhältst du ein qualitativ hochwertiges Fahrrad zu einem erschwinglichen Preis. Also, worauf wartest du noch?

ROADBIKE hat fünf Modelle getestet und verrät, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Muss ein Rennrad wirklich so viel wie ein Kleinwagen kosten? Wer sich mit Kaufabsichten für ein neues Rennrad trägt und die Preislisten der Hersteller durchforstet, reibt sich angesichts immer höherer Preise verwundert die Augen: 4000, 8000 oder gar 12000 Euro - kein Problem, für ein aktuelles Modell so viel Geld auszugeben. Summen, die nicht nur potenzielle Einsteiger abschrecken, denn längst nicht jeder kann - oder möchte - ein paar Tausend Euro für einen neuen Renner investieren.

Was zwangsläufig einige Fragen aufwirft: Wie viel Geld muss ich denn mindestens über die Ladentheke schieben, um ein günstiges, aber dennoch solides Rennrad zu erwerben, mit dem ich auch langfristig Spaß haben kann? Und wo liegen die wesentlichen Unterschiede zu deutlich teureren Modellen? Und nicht zuletzt: Ist dieser Unterschied für Otto Normalfahrer überhaupt zu spüren und erfahrbar?

Die Qual der Wahl: Felgen- oder Scheibenbremsen?

Auch bei Rennrädern unter 1000 Euro hat man die Wahl. Um all diese Fragen zu beantworten, hat ROADBIKE geschaut, was der Fachhandel in der Preisklasse bis maximal 1000 Euro im Angebot hat. Die großen Versender bleiben in diesem Test außen vor, weil gerade Einsteiger häufig von Beratung und Service vor Ort profitieren. Im Laden lassen sich Räder in verschiedenen Größen und Geometrien besser vergleichen, wer noch unschlüssig ist, lässt sich vom - hoffentlich guten - Händler die offenen Fragen beantworten.

Zwar ist die Corona-Pandemie noch nicht vorbei, aber schon jetzt lässt sich ohne Zweifel feststellen: Das Fahrrad im Allgemeinen und das Rennrad im Speziellen zählen zu den Gewinnern der Krise. Denn angesichts von Lockdowns und dem vielfachen Bestreben, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden, dabei gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun, entdecken viele Menschen das Fahrrad und den Ausdauersport für sich neu oder wieder. Eine Folge dieses Booms: Der Absatz von Fahrrädern aller Art brummt, weshalb einige Hersteller für diesen Test absagen mussten - die angefragten Räder waren schlicht bereits vergriffen.

Im Idealfall verbringen Sie viele Stunden im Sattel, da sollte das Rad schon passen, sonst ist es mit der Freude schnell vorbei. Und - so viel sei vorab verraten - auch auf einem günstigen Rennrad kann man viel Spaß haben. Allerdings zeigt sich im Test auch deutlich, dass die Unterschiede zwischen den Rädern groß sind und ein genauer Blick vor dem Kauf deshalb unverzichtbar ist, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Denn: Um ein Rennrad für maximal 1000 Euro auf die Laufräder zu stellen, müssen die Hersteller schon scharf kalkulieren und an einigen Stellen den Rotstift ansetzen. Manches davon ist durchaus verschmerzbar und schlägt sich vielleicht auf der Waage, aber kaum im Fahreindruck nieder. Eine günstigere Kassette beispielsweise.

Andere Maßnahmen sind dagegen tatsächlich erfahrbar, wie schwere Laufräder oder eine Schaltgruppe mit weniger Gängen oder gröberer Gangabstufung. Wie zu erwarten, sind die 1000-Euro-Renner mit ihren Alu-Rahmen keine Federgewichte. Selbst das leichteste Rad im Test, das San Remo von Stevens, bringt rund 9,3 Kilo auf die Waage, beim Triban RC 520 von Decathlon sind es sogar 10,75 und damit fast anderthalb Kilo mehr als beim Stevens.

Vor allem die mechanischen Scheibenbremsen, wie sie im Test an den Rädern von Cube, Felt und Triban montiert waren, drücken ordentlich auf die Waage. Cannondale und Stevens kommen hingegen mit klassischen Felgenbremsen, sparen so etliche Hundert Gramm und fahren sich deutlich leichtfüßiger bergauf. Immerhin: Im Gegensatz zu den meisten Topbis Mittelklasse-Rädern, die nur noch mit Disc verfügbar sind, hat man im Preisbereich bis 1000 Euro noch die Wahl.

Tatsächlich, so die ROADBIKE-Erfahrung, setzen viele Hersteller im Einsteigerbereich noch massiv auf die Felgenbremse. Was nicht nur hilft, das Gewicht unten zu halten, sondern dadurch auch ein agileres Fahrverhalten begünstigt. Zudem ist eine Felgenbremse, nicht nur für ungeübte Schrauber, einfacher zu verstehen und zu warten. Auf der anderen Seite können mechanische Scheibenbremsen nicht alle Vorteile von hydraulisch angesteuerten Stoppern für sich reklamieren: Die Dosierbarkeit leidet unter der Reibung des Seilzugs und auch die benötigten Handkräfte sind höher - und näher an der mechanischen Felgenbremse.

Entscheidend für das Fahrgefühl ist indes nicht nur das Gesamtgewicht, vor allem die Laufräder haben entscheidenden Einfluss auf das Beschleunigungsverhalten und damit die Agilität eines Rennrads. Auch hier punkten die Räder mit Felgenbremse durch geringere Gewichte. Den Bestwert liefert wieder Stevens’ San Remo mit 3,16 Kilo und deutlichem Abstand, während auf der anderen Seite die Laufräder von Cube und Triban an der 4-Kilo-Marke kratzen, was die Beschleunigung schon spürbar ausbremst.

Genauso spannend ist der Blick auf die montierten Schaltgruppen. Auch in diesem Bereich beweisen die Hersteller teils viel Kreativität, um Kosten möglichst "unsichtbar" zu drücken, beispielsweise mit günstigeren Kurbeln, Ketten oder Bremskörpern. Gleichzeitig ist die Bandbreite enorm groß, so kommt das Felt beispielsweise mit einer sehr günstigen Shimano Claris; am Triban RC 520 von Decathlon sind, zumindest teilweise, hochwertige 105er-Komponenten montiert. Dazwischen siedeln sich Cannondale, Cube und Stevens mit Shimano-Tiagra-Gruppen an.

Weiteres, wichtigeres Kriterium für den Fahrspaß auf langen Touren ist der Komfort, vor allem am Heck. Dabei schlagen sich die günstigen Rennräder durchaus ordentlich, unangenehm hart fährt sich kein Rad im Test. Klar ist aber auch, dass die aus Kostengründen montierten Sattelstützen aus Alu nicht den Flex eines Carbon-Modells bieten. Ein späteres Upgrade an dieser Stelle verspricht mehr Komfort - und erfahrbaren Mehrwert.

Auch die Cockpits mit den oft dünnen Lenkern aus Alu bieten nicht die beste Dämpfung, schnell und kostengünstig schafft etwas dickeres Lenkerband hier effektiv Abhilfe. Fazit: Viel Spaß für wenig Geld? Ja, gibt’s! Zwar sollte man schon etwas genauer hinschauen als in den oberen Preisklassen. Dass eine gelungene Spezifikation aber auch in der 1000-Euro-Klasse möglich ist, stellen die Stevens-Produktmanager mit ihrem Testsieger San Remo unter Beweis.

Die Testkriterien von ROADBIKE

Jedes Testrad wird nach einem festgelegten Ablauf in Labor und Praxis getestet.

  • Daten und Messwerte (50%): Steifigkeiten (Lenkkopf und Tretlager), Komfort an Front und Heck sowie Gewichte von Rahmen, Gabeln und Laufrädern werden im RB-Labor ermittelt und nach einem festgelegten Punkteraster ins Verhältnis gesetzt bewertet.
  • Praxistest (50%): Auf einer festgelegten, immer identischen Testrunde mit mehreren Anstiegen, schnellen Abfahrten und engen Kurven fahren mehrere Tester jedes Rad und bewerten die jeweiligen Fahreigenschaften zu Beschleunigung/ Antritt, Fahrverhalten bergauf und bergab sowie dem Handling im Detail, ohne die Messwerte der Räder zu kennen.

Rennradfahren muss nicht teuer sein! Wir präsentieren vier hochwertige und bestens ausgestattete Rennräder, die sich ideal für Einsteiger eignen. Auf dem Rennrad in die Pedale zu treten, macht Spaß, trainiert die Ausdauer sowie die Muskulatur im Unterkörper und verbrennt nebenbei noch ordentlich Kalorien. Wir haben vier Modelle für Einsteiger herausgesucht, die preislich um die 1.000 Euro liegen und trotzdem mit guten Ausstattungsmerkmalen und Fahreigenschaften punkten.

Empfehlungen der Redaktion:

  • Cube Attain Race: Das Cube Attain Race ist das ideale Rennrad für sportlich ambitionierte Einsteiger. Ein Highlight des Rennrads sind die mechanischen Scheibenbremsen.
  • Giant Content AR2: Der Giant Content AR2 ist genau die richtige Wahl für alle, die möglichst vielseitig unterwegs sein wollen. Er bietet Komfort und ist gleichzeitig reaktionsschnell.
  • Rose Pro SL 105: Das Rose Pro SL 105 ist ein super Einstiegsrennrad für Allrounder. Es ist ein komfortabler Begleiter sowohl für längere, flache Touren als auch für bergiges Gelände.

Du möchtest keine Kompromisse eingehen und dein Fahrrad sowohl für den Alltag als auch für sportliche Zwecke nutzen? Damit kombinierst du die Schnelligkeit und Leichtigkeit eines Rennrads mit der Robustheit eines Mountainbikes.

Welches Material? Wie viel soll es kosten?

Grundsätzlich empfiehlt es sich für Einsteiger, ein Rennrad vorher ausgiebig zu testen. So kann man sicher sein, dass diese Art des Radfahrens auch die richtige ist. Preislich gibt es für Einsteiger bereits solide Rennräder unter 1.000 Euro. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Punkte einmal zusammengefasst.

  • Aluminium vs. Carbon: Aluminium ist für Einsteiger am besten geeignet. Es ist relativ leicht, robust und in der Regel günstiger als andere Materialien. Carbon hat den Vorteil, dass es leichter ist, aber auch anfälliger für Stürze.
  • Rahmengröße: Vor allem, wenn das Rennrad online bestellt werden soll, benötigt man seine Rahmengröße. Mit der Formel „Schrittlänge (in cm) x 0,66“ lässt sich die Rahmengröße berechnen.
  • Felgen- vs. Scheibenbremsen: Felgenbremsen sind meist kostengünstiger und daher besonders bei Einsteigerrennrädern weit verbreitet. Allerdings bieten sie bei Nässe eine geringere Bremsleistung als Scheibenbremsen, die dafür jedoch schwerer und wartungsintensiver sind.

Checkliste für den Kauf

  • Rahmengröße: Wähle ein Rennrad, das deiner Körpergröße entspricht - und lass es am besten beim Bikefitting optimal auf dich einstellen.
  • Rahmenmaterial: Aluminium oder Carbon? Überlege genau, welche Eigenschaften dir am wichtigsten sind. Aluminium ist oft günstiger und robuster, während Carbon mit seinem geringeren Gewicht und besserer Dämpfung punktet.
  • Zubehör: Ein Check sollte vorher gemacht werden! Prüfe, ob dein Rennrad mit allen wichtigen Teilen ausgestattet ist. Dinge wie Pedale, Flaschenhalter oder Beleuchtung sind oft nicht inklusive.

Einstieg in die Rennrad-Welt ist eigentlich simpel. Hat man die Lust am sportlichen Fahren entdeckt, braucht es noch das passende ­Gefährt - und schon können die ersten Kilometer kommen. Doch der Besuch im Radladen wirft unter Umständen erst mal eine Menge Fragen auf, die sich auf die Schnelle gar nicht beantworten lassen: Was ist eigentlich das „richtige“ Rennrad, um mit dem Sport anzufangen? Worin bestehen die Unterschiede? Sollte das Rad einen Rahmen aus Carbon oder Aluminium haben? Wie viele Gänge sollte die Schaltung haben? Greift man besser zu einem Rad mit Felgen- oder einem mit Scheibenbremsen? Und wenn dann auf dem Preisschild des schicken Profirenners ganz vorne in der Ausstellung die Summe von schlappen „12.000 Euro“ prangt, fragen sich Laien unwillkürlich: Was darf oder muss der Spaß denn eigentlich kosten?

Deshalb: Unser Vergleichstest klärt, was man bei einem Rennrad in der Preisklasse um 1000 Euro erwarten kann - und liefert einen durchaus überraschenden Testsieger.

Versteckte Details und Lieferprobleme

Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Monaten schlagen sich die Lieferprobleme in der Fahrradbranche auch in diesem Testfeld nieder. Lediglich sechs Hersteller konnten passende Modelle um 1000 Euro mit Felgen- (vier) oder Scheibenbremsen (zwei) schicken - angefragt hatten wir fast fünfmal so viele. Zu 1049 Euro ist das Giant das günstigste Rad, Radon und Stevens sind mit je 1199 Euro die teuersten Räder. Die geringe Preisspanne lässt bereits erahnen: Die technischen Werte der Kandidaten liegen auf ähnlichem Niveau, dennoch unterscheiden sich die Räder in Details mitunter klar.

Los geht’s beim Gewicht, das bei allen Modellen neun Kilogramm oder mehr beträgt. Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Rad in diesem Vergleich liegen 1.200 Gramm - ein Hinweis darauf, dass trotz identischen Materials aus der 6061-Legierung die Konstruktion den Unterschied macht: Den leichtesten Rahmen (Giant) trennen rund 450 Gramm vom schwersten (Stevens).

Schon die Rahmenbasis drückt ordentlich auf die Waage, und für hochwertige, sprich leichtere Komponenten bleibt in diesem engen Preisgefüge kaum Spielraum. Ausnahme: das Van Rysel. Mit Shimanos 105-Ausstattung und einem vergleichsweise leichten Fulcrum-Laufradsatz ist das Rad des französischen Sport­artikel-Discounters Decathlon im Vergleich am besten ausgestattet und mit 9.030 Gramm folglich auch das leichteste Rad im Test. Bei Cannondale und Giant liegt das vor allem an den vergleichsweise schweren Laufrädern mit jeweils rund 3.700 Gramm pro Satz. Die Räder mit Scheibenbremsen von Cube und Radon wiegen fast ein ganzes Kilogramm mehr.

Das Van Rysel trägt Shimanos 105-­­­Gruppe, alle anderen Räder im Test bremsen und schalten mit Shimano-­Komponenten aus den ein­facheren Modellreihen Tiagra oder Sora. In der Funktion ­unterscheiden sich die güns­tigen Komponenten kaum von denen der höherwertigen Gruppen - allerdings liegen sie mit einem (Tiagra) beziehungsweise zwei Ritzeln (Sora) weniger am Hinterrad hinter dem aktuellen Stand der Technik mit elf Ritzeln schon relativ weit ­zurück.

Bis­weilen verbergen sich die Unterschiede im Detail: So hat das Van Rysel zwar einen der leichteren Rahmen, dafür ist die Carbon­gabel wegen ihres Aluminiumschafts rund 250 Gramm schwerer als die der Mitbewerber, deren Gabeln komplett aus dem Faserwerkstoff bestehen.

Ein bei den Herstellern beliebter Kniff, um Räder günstig auszustatten, soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben: Bis auf Radon und Stevens sind die Modelle nicht sortenrein ausgestattet; wo der Blick des Kunden nicht sofort hinfällt, werden einfachere Teile von Drittanbietern montiert. Das ist nicht weiter zu beanstanden, wenn die Teile, wie beispielsweise die KMC-Ketten bei Cannondale, Cube, Giant und Van Rysel, dem Original von Shimano kaum nachstehen. Nachteile zeigen sich, wenn Hersteller wie Cannondale und Cube die Originalbremsen ­­von Shimano durch billigere Promax-Felgenbremsen oder TRP-Scheibenbremsen ersetzen. Sie bremsen schlechter und sind deutlich weniger wartungs- und montagefreundlich.

In einem anderen Detail der Rennrad­entwicklung hinken die meisten 1000-Euro-Renner ebenfalls hinterher. Rennräder auf dem Stand der Technik lassen Platz für mindestens 30 bis 32 Millimeter breite Reifen, die geschmeidiger rollen und besser federn. Die Günstig-Bikes mit Felgenbremsen fassen hingegen höchstens 28 Millimeter breite Reifen, die im Testfeld aber auch nur am Giant zu finden sind, alle anderen rollen auf 25-Millimeter-Pneus. Die Scheibenbrems-­Räder von Cube und Radon stehen ab Werk auf 28 Millimeter breiten Reifen, Rahmen und Gabel lassen aber immerhin Platz für noch etwas breitere Reifen. Mit Blick auf den Federkomfort wäre das eine sinnvolle Tuning-Option, denn auch Cube und Radon fahren sich, wie alle sechs Alu-Renner, vergleichsweise hart.

Das stimmigste Gesamtpaket liefert dennoch Decathlon mit dem Van Rysel. Es ist vergleichsweise leicht und hochwertig ausgestattet, was ihm den Testsieg sichert. Der Name bedeutet übrigens auf Flämisch „aus Lille“; in der französischen Stadt befindet sich der Hauptsitz von Decathlon. Mehr Leistung für weniger Geld, wie sie das 1.099 Euro günstige Discounter-Rad bietet, geht kaum. Selbst Cannondale, einst Pionier und Maßstab im Bau von Alu-Rahmen, sowie der taiwa­nische Branchenriese Giant, können da, etwas überraschend, nicht mithalten. Den Maßstab in Sachen Verarbeitung hingegen setzt Stevens. Mit akurat verschliffenen Schweißnähten geht das San Remo auf den ersten Blick beinahe als Carbonrahmen durch.

Als Fazit bleibt festzuhalten: ­­Alle Räder funktionieren sehr solide und sind robuste Sportskameraden, aber keines kann komplett überzeugen. Ihr größter Nachteil: Alle bleiben hinter dem aktuellen Stand der Technik schon mehr oder ­weniger deutlich zurück. Das macht es leider auch schwer bis unmöglich, sie mit überschau­barem Aufwand mit modernen Teilen aufzurüsten, weil die nicht kompatibel sind. Am meisten Tuning-Potenzial steckt in den Laufrädern. Besonders die Modelle von Cannondale, Giant und Radon würden mit leichteren Laufrädern einen großen Sprung nach vorne machen.

Test-Fazit Kurz & Knapp: Die Alu-Renner punkten vor allem durch ihren Preis: Mit etwa 1.OOOEuro kosten sie rund die Hälfte technisch vergleichbarer Carbonräder. Dafür muss man allerdings Kompromisse in Kauf nehmen. Die Räder im Test wiegen alle mehr als neun Kilogramm, fahren sich recht hart und sind einfach ausgestattet. Das Van Rysel schneidet dank seiner hochwertigen Komponenten als bestes Rad ab.

Fakten zu den getesteten Rennrädern

Modell Preis Gewicht Info Ausstattung Fazit
Cannondale CAAD Optimo 3 1.099 Euro 9,7 Kilo www.cannondale.com Shimano Sora, Promax RC-452 Bremsen + hohe Laufruhe, Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger- billige Bremsen, sehr schwere Laufräder
Cube Attain Race 1.099 Euro 10,0 Kilo www.cube.eu Shimano Tiagra, TRP Spyre MD-C610C Bremsen + extrem komfortable Sitzposition, hohe Laufruhe- sehr hohes Gesamtgewicht, günstige Scheibenbremse
Giant Contend 1 1.049 Euro 9,6 Kilo www.giant-bicycles.com Shimano Sora, Tektro TK-B177 Bremsen + hoher Federkomfort, leichtes Rahmen-Set- sehr schwere Laufräder, Verarbeitungsmängel
Radon R1 Disc Tiagra 1.199 Euro 10,2 Kilo www.radon-bikes.de Shimano Tiagra, Shimano Tiagra Bremsen extrem hohes Gesamtgewicht von mehr als zehn Kilogramm

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