Die Vorteile und Nachteile breiterer Rennradreifen

Die Entwicklung im Bereich der Rennrad-Reifen ist enorm. Waren es vor wenigen Jahrzehnten noch 19 Millimeter schmale Reifen, so sind heute breitere Modelle im Kommen. Die Auswahl ist groß, was die Entscheidung vor dem Kauf nicht einfacher macht: Tubeless oder mit Schlauch, 23, 25, 28, 30 oder 32 Millimeter breit, welches Profil, welches Modell, welcher Reifendruck?

Die Qual der Wahl: Welcher Reifen ist der Richtige?

Pannenschutz, Komfort, Rollwiderstand und Grip sind entscheidende Faktoren. Ein RennRad-Magazin-Test von 21 Modellen (zwölf Clincher- und neun Tubeless-Reifen) gibt Antworten auf viele Fragen. Die Testmodelle sind meist 25 Millimeter breit, was der an modernen Rennrädern noch üblichen Dimension entspricht. 23 Millimeter breite Reifen sieht man kaum noch.

Vorteile breiterer Reifen

Ein breiterer Reifen hat bei gleichem Luftdruck in der Regel einen geringeren Rollwiderstand als ein schmaler. Die Bodenkontaktfläche ist ausgeglichener, was die Walkarbeit und somit den Widerstand verringert. Auch verringert sich die Kontaktfläche bei seitlicher Neigung weniger stark, was mehr Grip in Kurven bringt. Ist der Luftdruck geringer, rollt der Reifen leichter über potentielle Pannenquellen hinweg.

Die Vorteile im Überblick

  • Geringerer Rollwiderstand
  • Mehr Grip in Kurven
  • Erhöhter Komfort durch niedrigeren Luftdruck
  • Weniger Pannenrisiko

Tubeless-Systeme: Eine Revolution?

Tubeless-Systeme, bei denen der Reifen ohne Schlauch mit einer abdichtenden Sealant-Milch montiert wird, haben sich im Mountainbike- und Gravel-Bereich bereits durchgesetzt. Auch auf der Straße profitiert man von den Vorteilen: Der Luftdruck lässt sich deutlich senken, was den Fahrkomfort und die Rolleffizienz verbessert. Die Gefahr von Durchschlägen auf die Felge entfällt. Die geringen Rollwiderstands-Werte bei Tubeless-Reifen sind auffällig, und der Praxis-Eindruck ist meist überzeugend. Das Tubeless-System macht auch für den Einsatz am Rennrad große Fortschritte. Montageprobleme oder entweichende Luft werden seltener, und viele Felgen und Reifen sind miteinander kompatibel.

Sind 28-Millimeter-Reifen der nächste Standard?

Je geringer der Luftdruck, desto größer sind die Tubeless-Vorteile. Auch das spricht für den vermehrten Einsatz von 28 Millimeter breiten Reifen. Der Komfortgewinn und damit die Möglichkeit der bestmöglichen Ausdauer-Performance ist hoch, während die Abstriche hinsichtlich des Rollwiderstandes gering sind.

Testergebnisse und Empfehlungen

Der Grand Prix 5000 von Continental überzeugt unter den Clincher-Modellen besonders, während im Tubeless-Sektor der Pro One TLE von Schwalbe herausragt. Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und viel Grip bietet der Goodyear Eagle F1.

Weitere Vorteile breiterer Reifen

Breitere Reifen haben einen kürzeren Kontaktpunkt, was die Reibung reduziert. Sie können mit einem niedrigeren Druck gefahren werden, was Vibrationen absorbiert und die Muskulatur entlastet. Tubeless-Reifen verringern die Reibung, und die Möglichkeit, mit niedrigerem Luftdruck zu fahren, verbessert den Dämpfungskomfort. Gleichzeitig bieten sie eine höhere Pannensicherheit, da kleine Durchstiche durch Dichtmilch sofort versiegelt werden.

Die Rolle des Rollwiderstands

Der Rollwiderstand ist ein zentraler Faktor für die Effizienz des Reifens. Messungen zeigen, dass hochwertige Rennradreifen einen Rollwiderstand zwischen 8 und 15 Watt aufweisen, abhängig von Material und Breite. Breitere Reifen reduzieren den Rollwiderstand auf glatten Oberflächen.

Aerodynamik vs. Komfort

Laut einer Studie beeinflussen bereits geringe Unterschiede in der Reifenbreite den Luftwiderstand. 23 Millimeter breite Pneus schneiden aerodynamisch besser ab als breitere Modelle, da sie eine geringere Stirnfläche bieten. Allerdings kann der Komfortgewinn durch breitere Reifen den Geschwindigkeitsverlust durch geringfügig schlechtere Aerodynamik ausgleichen.

Pannenschutz und Reifendruck

Moderne Rennradreifen bieten spezielle Schutzschichten. Der Reifendruck hat einen wichtigen Einfluss auf den Rollwiderstand. Im Durchschnitt erhöht ein Reifendruck von 1 bar über dem empfohlenen Druck den Rollwiderstand um 0,5 bis 1 Watt.

Tubeless vs. Clincher

Tubeless-Reifen verzichten auf einen separaten Schlauch, während Drahtreifen einen Schlauch benötigen. Labortests zeigen, dass Tubeless-Systeme auf glatten Oberflächen tendenziell niedrigere Rollwiderstände bieten. Studien ergaben, dass Tubeless-Reifen im Durchschnitt um 1 bis 2 Watt weniger Rollwiderstand aufweisen als vergleichbare Drahtreifen mit Schläuchen. Besonders bei breiteren Modellen profitieren Tubeless-Systeme durch den niedrigeren Druck von erhöhter Effizienz und Komfort.

Die Zukunft: Superleichte Reifen aus Aerothan?

Eine Revolution des Rennradreifenmarktes könnte von Schwalbe kommen: gänzlich neue superleichte Reifen aus Aerothan- beziehungsweise kevlarähnlichem Material. Diese Entwicklung wurde durch das Video eines Uno-X Pro-Team-Profis bekannt, der die neuen Modelle testete. Das Ergebnis: 164 Gramm pro Reifen, was einer Gewichtsersparnis von fast 300 Gramm gegenüber „normalen“ Reifen entspräche.

Messergebnisse und Tipps zur Reifenwahl

Die Wahl zwischen Tubeless und Drahtreifen hängt von den spezifischen Anforderungen und dem individuellen Fahrverhalten ab. Die folgende Tabelle fasst exemplarische Messungen zusammen:

ReifenmodellReifenbreiteRollwiderstand (Watt)PannenschutzGewicht (Gramm)
Continental Grand Prix 500025 mm9GutLeicht
Schwalbe Pro One TLE28 mmSehr geringSehr gutMittel

Die Entwicklung zu breiteren Felgen und Reifen

Die Tendenz geht zu breiteren Felgen und Reifen. Bis in die 1990er Jahre waren Rennradfelgen innen gerade mal 15 Millimeter breit und wurden mit schmalen 20-Millimeter-Reifen gefahren. Heute sind 28 bis 32 Millimeter breite Reifen auf mindestens 20 Millimeter weiten Felgen Standard. Breitere Reifen können mit geringerem Luftdruck gefahren werden, was den Komfort und den Grip erhöht. Dem steht gegenüber, dass breitere Reifen und Felgen schwerer sind und mehr Luftwiderstand bieten.

Vor- und Nachteile breiterer Reifen und Felgen

VorteileNachteile
KomfortGewicht
GripAerodynamik
RollwiderstandKosten

Die passende Kombination von Reifenbreite und Felgenmaulweite

Die Maulweite einer Felge beeinflusst maßgeblich, wie ein Reifen "baut" und ob er sicher sitzt. Es gibt ein Spektrum an kompatiblen Abmessungen, das in der Tabelle der European Tyre & Rim Technical Organisation (ETRTO) einsehbar ist. Vor allem sollten Reifenbreite und Felgenmaulweite immer individuell passend zum Fahrstil, Untergrund, Körpergewicht und Luftdruck gewählt werden.

Der richtige Luftdruck

Der Luftdruck hängt von Körpergewicht, Untergrund, Reifen- und Felgenbreite, Zuladung und Witterung ab. Grundsätzlich gilt: Je breiter der Reifen, umso geringer kann der Luftdruck sein.

Aerodynamik und Reifenbreite

Breitere Reifen und Felgen vergrößern die Stirnfläche, wodurch der Luftwiderstand steigt. Um diesen Nachteil zu kompensieren, muss die Felgenform optimiert werden. Es gibt für jedes Einsatzszenario Sweetspots des aerodynamisch Sinnvollen für Reifen- und Felgenbreiten.

Hookless-Felgen: Eine umstrittene Technologie

Hookless-Felgen haben gerade Felgenflanken ohne Haken, was Material und Gewicht spart. Allerdings setzen sie zwingend auf Tubeless-Reifen und die Einhaltung der richtigen Reifenbreite und des maximal zulässigen Luftdrucks.

Sicherheit bei Hookless-Felgen

Sofern man einen Tubeless-Reifen mit zur Maulweite passender Breite montiert und den maximal zulässigen Luftdruck nicht überschreitet, spricht nichts gegen die Nutzung von Hookless-Felgen. Das Risiko der Nichtbeachtung und entsprechenden Fehlnutzung existiert aber.

⚠ Hookless-Felgen dürfen ausschließlich mit Tubeless-Reifen in zur Felgenmaulweite passenden Breite sowie mit dem maximal zulässigen Luftdruck gefahren werden!

Die Essenz des Rennradfahrens

Gute Reifen sind die Schnittstelle zwischen Straße und Rad. Der ideale Rennradreifen wiegt nichts, rollt super, haftet super, lenkt präzise, ist unkaputtbar und federt die Unebenheiten der Straße weg. Vincenzo Nibali nannte breite Tubeless-Reifen als eine der Top-Innovationen während seiner Karriere.

Am Anfang war die Scheibenbremse

Der Entwicklung breiterer Rennradreifen wurde durch den Umstieg auf Scheibenbremsen der Weg bereitet. Wo vor Kurzem noch 25 Millimeter als „breit“ galten, sind jetzt 30 Millimeter und mehr normal. Die effektive Reifenbreite hat im Rennsport deutlich zugenommen. 28er-Reifen sind heute Standard in der World-Tour.

Gummi-Experimente am Berg

Contis 5000 S TR in 32 Millimetern Breite, montiert auf einem Laufrad mit 25 Millimeter Innenmaß, bewährte sich im Sommer in den Bergen. Mit einer realen Breite von 34 Millimetern spendet diese Kombination ein extremes Maß an Vertrauen - auch auf rissigen, nassen Bergstraßen mit wechselnden Untergründen. Mit entsprechend angepasstem Druck liegt der breitere Reifen satter, schluckt Fahrbahnunebenheiten viel besser und vermittelt mehr Sicherheit, ohne die für einen Rennradreifen charakteristische Agilität zu sehr preiszugeben.

Wann ist ein Rennradreifen zu breit?

Schwalbes Pro One lenkt nach Erfahrung bis zur Breite von 38 Millimetern präzise genug für rasante Manöver und fühlt sich nach Rennrad an; gleichwohl rollen breitere Gummis einen Tick träger als die schlankeren. Der breitere Reifen ist außerdem auch höher, das greift ebenfalls in die Lenkgeometrie ein. Wenn breiter besser ist, warum dann nicht noch breitere Reifen aufziehen? Ab 40 Millimetern Breite und mehr nehmen Präzision und direktes Lenkgefühl auf Asphalt ab und die Trägheit weiter zu - damit entfernen wir uns vom typischen Rennradfahrgefühl.

Die ideale Reifenbreite für Rennradreifen?

Unter Performance-Gesichtspunkten liegt die ideale Breite in unserem Vergleich von -28 bis 54 Millimeter breiten Reifen bei 28 Millimetern. Sowohl im Roll- als auch im Luftwiderstand liegt der schlankeste Pro One in unserem Labortest leicht vorne. In der Simulation kommt noch das geringere Gewicht hinzu. Dies führt zu den schnellsten Fahrzeiten in allen Szenarien, egal ob bergauf oder bergab.

Fazit zur optimalen Reifenbreite von Rennradreifen

Unterm Strich ergibt sich ein gemischtes Bild; breiter ist oft besser, aber nicht immer. Eine effektive Reifenbreite von 34 Millimetern ist ein guter Kompromiss auf Asphalt, mit der richtigen Felge ist diese Kombination aerodynamisch noch gut und bewährt sich in der Praxis. Wer maximal schnell fahren will, kann sich Tadej Pogačar zum Vorbild nehmen und effektiv 32 Millimeter breite Reifen auf 33 Millimeter breite Aero-Felgen aufziehen, dann sind aerodynamisch keine Nachteile zu erwarten. Wer perfekte Straßen vor der Tür hat, ist mit effektiv 28 Millimetern Breite ausreichend gerüstet und minimal leichter unterwegs als mit den breiten Pellen.

Der Rollwiderstand von Rennradreifen

Der Aufbau eines Reifens entscheidet mehr über seinen Rollwiderstand als die Breite. Wir haben fünf baugleiche Schwalbe Pro One TLE mit jeweils angepasstem Druck auf zwei Untergründen gemessen.

Die Rolle der Felge für Rennradreifen

Reifen und Felge sind Partner. Der eine kann ohne die andere nichts. Die Beziehung hat sich stürmisch entwickelt: Felgen haben enorm an Breite zugelegt. Das wirkt sich auch auf die Form der Reifen aus. Die breitere Felge macht den Reifen voluminöser und seitensteifer; die breiter stehenden Reifenflanken stützen den Reifen besser.

Die Federung von Rennradreifen

Reifen sind Teil des Fahrwerks. Wird das Geläuf grob, muss der Druck runter. Die Federsteifigkeit (Ziel: möglichst niedrig) hängt stark vom Reifendruck ab. Die Quersteifigkeit - hier gemessen mit 22 Millimeter Felgenweite - ist nicht ganz so drucksensitiv. Sie ist ein Maß für die Lenkpräzision und sollte möglichst hoch sein. Das Verhältnis von Kontrolle zu Komfort ist beim dicksten Reifen am besten.

Die Aerodynamik

Reifen und Felgen sind die „Segel“ des Rennrads und wichtig beim Kampf um Sekunden. Unser Windkanaltest bei 45 km/h zeigt, wie die Reifenbreite die Aerodynamik beeinflusst.

Warum rollen dicke Reifen besser als schmale?

Die Erklärung liegt im Einfederungsverhalten. Jeder Reifen flacht unter Belastung unten etwas ab. Daraus resultiert eine ebene Aufstandsfläche. Bei gleichem Luftdruck haben der breite und der schmale Reifen eine gleich große Aufstandsfläche. Während sich der breite Reifen eher in die Breite platt drückt, hat der dünne Reifen eine schmalere aber längere Aufstandsfläche. Das abgeflachte Stück kann man als einen Lastarm interpretieren, welcher der Rollbewegung des Reifens entgegenwirkt. Durch die stärkere Abflachung des schmalen Reifens wird das Rad „unrunder“ und muss sich beim Abrollen stärker verformen. Beim breiten Reifen wirkt sich die Abflachung weniger in Laufrichtung aus. Daher bleibt er „runder“ und rollt leichter.

Vor- und Nachteile breiter Rennradeifen

Rennradreifen werden immer breiter. Warum eigentlich? ROADBIKE hat analysiert, welche Auswirkung breitere Pneus auf Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik haben. Wenige Teile am Rennrad beeinflussen Fahrspaß und Sicherheit so unmittelbar wie die Reifen. Als einzige Kontaktfläche zum Asphalt entscheiden sie darüber, wie schnell ein Rennrad rollt, wie leichtfüßig es sich beschleunigen lässt und wie verlässlich es in Kurven oder auf nassen Straßen am Boden "klebt".

Warum eine Diskussion über die Reifenbreite?

Rennradreifen werden immer breiter, "die" Standard-Reifenbreite gibt es heute nicht mehr. 25 Millimeter breite Reifen markieren inzwischen eher das untere Ende der Skala, selbst auf Aero-Rennrädern montieren die Radhersteller mittlerweile mitunter serienmäßig 28 Millimeter breite Pneus, an Endurance-Rennern sind 30 oder 32 Millimeter keine Seltenheit mehr. Damit die breiteren Reifen harmonisch auf der Felge sitzen, werden diese ebenfalls immer breiter: Maulweiten von über 20 Millimetern sind inzwischen eher die Regel als die Ausnahme.

Sind breitere Reifen besser?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn es kommt drauf an, wie und wo Sie fahren. Fakt ist: Breite Reifen ermöglichen es, den Luftdruck zu reduzieren, was Komfort, Grip und damit auch die Bremsperformance verbessert, ohne den Rollwiderstand zu erhöhen. Breite Reifen sind schwerer und bieten mehr Luftwiderstand. Die Wahl der "richtigen" Reifenbreite hängt somit von persönlichen Vorlieben, dem schwerpunktmäßigen Einsatzzweck und von der Beschaffenheit des Untergrunds ab, auf dem (häufig) gefahren wird.

Wie beeinflusst der Reifendruck die Performance?

Die Bedeutung des Reifendrucks ist kaum zu überschätzen, denn außer dem Gewicht hängen nahezu alle Aspekte - Breite, Höhe, Komfort, Handling, Aerodynamik und Pannenschutz - mit vom Luftdruck ab. Bei der Wahl des Reifendrucks sollten Sie - ebenso wie bei der Wahl der Reifenbreite - den Untergrund berücksichtigen, auf dem Sie vorzugsweise unterwegs sind, denn hoher Druck ist nicht überall die beste - oder gar die schnellste - Lösung. Auf sehr glattem Untergrund macht mehr Druck tatsächlich schneller, auf durchschnittlicher oder schlechter Asphaltqualität "springen" hart aufgepumpte Reifen - der Fahrer wird durchgeschüttelt, die Muskulatur am ganzen Körper muss stärker arbeiten, in Kurven droht früheres Wegrutschen. Deshalb gilt dort in Sachen Reifendruck: Weniger ist mehr.

Welche Reifenbreite und welcher Luftdruck wann und für wen?

Die einzelnen Faktoren im Detail:

  1. Gewicht: Breitere Reifen bestehen aus mehr Material und sind schwerer. Wer nicht oft beschleunigt oder abbremst, wird das Mehrgewicht kaum wahrnehmen.
  2. Pannenschutz: Größere Breite bedeutet größere Widerstandskraft gegen Defekte beim Durchschlagsschutz.
  3. Rollwiderstand: Breite Reifen rollen bei identischem Luftdruck leichter, weil sie weniger walken.
  4. Aerodynamik: Die Aerodynamik eines Reifens hängt von der Frontalfläche und dessen Profil ab.

Wie beeinflusst das Reifenprofil den Rollwiderstand?

Es kommt darauf, wie stark das Profil ausgeprägt ist. Je gröber das Profil, desto größer der Rollwiderstand. Griptests haben zudem gezeigt, dass diamantierte Reifen eine schlechtere Nasshaftung haben.

Gelten die Erkenntnisse zur Reifenbreite auch für Tubeless- und Schlauchreifen?

Grundsätzlich ja. Da Tubeless-Reifen "schneller" rollen, also weniger Rollwiderstand bieten, können Sie den Luftdruck Ihrer Reifen übrigens je nach Geschmack um bis zu ein Bar senken. Das verbessert noch einmal Komfort und Grip - ohne die Durchschlagsgefahr zu erhöhen, da ohnehin kein Schlauch montiert ist.

Weitere wichtige Punkte

  • Breite Reifen verlangen nach anderen Schläuchen.
  • Breite Reifen passen besser auf breite Felgen.
  • Prüfen Sie, für welche Reifenbreite Ihre Laufräder freigegeben sind.

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