KS Cycling Rennrad Test: Ein umfassender Überblick

Ein neues Fitnessbike, gut ausgestattet und schick für wenig Geld? Der Test des Fitnessbikes Lightspeed von KS-Cycling für günstige 264,- Euro zeigt, was man für sein Geld bekommt. Ursprünglich wurde das Rennrad speziell für Wettkämpfe im Radrennen entwickelt und kam auch beim sogenannten Race im Triathlon zum Einsatz.

Was ist ein Fitnessbike?

Im Grunde ist es eine Kombination aus Trekkingrad und Rennrad. Ein leichter Rahmen und schmale Räder von einem Rennrad werden mit einem geraden Lenker kombiniert. Dazu kommt oft eine Rennbremse oder eine klassische V-Brake. Die Sitzposition ist etwas aufrechter als beim Rennrad und kommt der sportlichen Trekking-Position doch sehr nahe. Auf Schutzbleche, Lichtanlage, Gepäckträger und Ständer wird bei diesen Rädern verzichtet.

Hinweis: Sie laufen dabei lt. STVzO unter Sportgerät und gehören nur nach einigen kleinen Upgrades auf die Straße. Fitnessbikes sind leicht, schnell und besonders für urbane Aktivitäten sowie für sportliche Ambitionen geeignet.

Die Geschichte des Fahrrads

Das Fahrrad blickt auf eine lange Geschichte zurück: Seine Wurzeln liegen bereits im Jahr 1817. Damals hatte der badische Großherzog Karl Freiherr von Dreis den bahnbrechenden Einfall, ein Zweirad zu bauen, das den Menschen die Fortbewegung erleichtert. Diese ersten Fahrräder kamen noch ohne Pedale aus. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kam dann das Fahrrad auf, wie es heute geläufig ist - und gleichzeitig entwickelte sich der Radrennsport.

Das Stadtrad funktionierten begeisterte Radsportler zu dieser Zeit einfach um: Sie gestalteten es zunehmend leichter, wodurch es natürlich auch schneller wurde.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Wollen Sie das beste Rad für den Rennsport finden, dann stehen Ihnen verschiedenste Kriterien für einen umfassenden und zielführenden Vergleich zur Verfügung. Eine punktgenaue Eignungsprüfung bringt sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene zum optimalen Bike. Je nach individuellem Anspruch können die Anforderungen an das Rennrad stark voneinander abweichen. Es gibt aber grundsätzliche Kriterien, denen jedes gute Rad im Test entsprechen sollte.

Verarbeitungsqualität und Rahmenmaterial

Bei der Verarbeitungsqualität sollten höchste Ansprüche gelten. Ein klassischer Fahrradrahmen besteht aus Stahl. Das sieht edel aus und federt gut, ist für den Rennsport aber gemeinhin zu schwer. Deshalb greifen die meisten Hersteller gerne und häufig auf Aluminium zurück. Immer mehr ist jedoch Carbon im Kommen: Besonders gut formbar, lässt es sich individuell einsetzen. Die Königsklasse ist Titan.

Gewicht

Im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad sollte ein Rennrad nicht mehr als etwa 11 kg wiegen. Hat Ihr Wunschmodell dennoch einige Gramm mehr „auf dem Rahmen“, sollte das jedoch nicht direkt ein Ausschlusskriterium darstellen. Schließlich kann dieses minimale Zusatzgewicht für ein angenehmes Plus an Stabilität sorgen, das vor allem Anfängern im Rennsport zugute kommt. Denn der Luxus der Leichtigkeit spiegelt sich beim Rennrad im Preis wider.

Rahmenhöhe

Bei dem Test-Kriterium Rahmenhöhe handelt es sich um einen besonders entscheidenden Punkt, sowohl für den Rennerfolg als auch für die persönliche Gesundheit. Legen Sie vor dem Vergleich und der darauf folgenden Kaufentscheidung unbedingt Ihre passende Rahmenhöhe fest: Dafür gilt es lediglich, die eigene Schrittlänge zu ermitteln. Messen Sie dafür Ihre Innenbeinlänge von der Fußsohle bis zum Schritt, am besten im aufrechten Stand mit hüftbreit aufgestellten Füßen.

Tipp: Verwechseln Sie die Höhe des Rahmens nicht mit der häufig in Zoll angegebenen Rahmengröße.

Schaltung und Bremsen

Rennräder sind gewöhnlich mit Kettenschaltungen ausgestattet. Diese bestehen aus mehreren Ritzeln, in die die Fahrradkette greift. Während einzig sogenannte Single Speed Bikes über eine Flip Flop Nabe mit nur einem einzigen Schaltgang verfügen, sind die gängigen Kettenschaltungen auf drei große Marken verteilt. Die Schaltungen von Scram hingegen funktionieren äußerst klar, erfordern allerdings mehr Kraft in der Umsetzung. Im Vergleich zu den üblichen Scheiben- oder Hydraulikbremssystemen anderer Radtypen sind Rennräder immer mit Felgenbremsen ausgestattet.

Laufräder und Reifen

Experten unterziehen zunächst die Laufräder dem Test: Damit das Rad beim Rennen den geringstmöglichen Widerstand vom Boden erfährt, müssen die Reifen im Vergleich möglichst schmal sein, und zwar zwischen 22 und 25 mm. Das Gleiche gilt für die Felgen. Auf unebenen Strecken ist das Fahren auf derart schmalem Fuße nicht ohne Probleme möglich. Legen Sie deshalb bereits vor der Abwägung den Einsatzzweck genau fest.

Weitere Kriterien

Der Testsieger sollte auch optisch Ihrem Geschmack entsprechen - schließlich sind Sie und das Bike beim Rennen ein Team und eine gewisse Verbundenheit steigert den Erfolg. Allerdings kann die Antwort auf die Frage, welche das beste Rennrad für Sie ist, auch im Detail liegen: Achten Sie bei der Gegenüberstellung auf Modelle mit möglichst wenig losen Einzelteilen. Flaschenhalterung, Klingel und Radständer dürfen im Zweifelsfall aber gerne mit an Bord sein. Auch Reflektoren fehlen bei den meisten Ausführungen nicht. Der Lenker ist ebenfalls einen Vergleich wert: Meistens sind Bügellenker verbaut.

Vergleich: Internet vs. Fachhandel

Im Fachhandel haben Sie die Möglichkeit, eine kleine Auswahl von Rennrädern direkt vor Ort zu testen. Zusätzlich helfen die Angestellten beim Vergleich. Wer sich für den Kauf im Internet entscheidet, kann nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Modelle einem intensiven Vergleich unterziehen. Hat ein Rennrad den Test bestanden, spart der Online-Preisvergleich bares Geld. Zudem bleiben Sie zeitlich absolut flexibel und können sich dadurch ganz in Ruhe entscheiden.

Pflege und Wartung

Nur mit der richtigen Pflege und regelmäßiger Wartung erhalten Sie Ihr Rennrad als langlebigen Sportpartner und können ein rundum sicheres Fahrvergnügen genießen.

Tipp 1: Setzen Sie Ihr Rennrad nicht unnötig Nässe aus.

Reifendruck

Je dünner der Reifen, desto höher muss der Druck ausfallen. Dieser wird in der Einheit bar angegeben. Um die 10 bar gilt für das Rennrad als Richtwert. In jedem Fall sollten Sie eine geeignete Pumpe besitzen, denn nicht jedes Modell pumpt bis zu 11 bar.

KS Cycling Fahrradmodelle im Vergleich (2025)

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über verschiedene KS Cycling Fahrradmodelle und ihre Eigenschaften:

Modell Rahmenmaterial Gänge Verfügbarkeit Preis (ca.)
KS Cycling Stowage Stahl 6 Sofort lieferbar 417 €
KS Cycling Xceed Aluminium 24 Lieferbar in wenigen Tagen 334 €
KS Cycling Xtinct Stahl 21 Lieferbar in wenigen Tagen 254 €

Weitere empfehlenswerte Modelle

  • KS Cycling Trekkingrad Damen Venice: Besonders viele Gänge, sehr groß, gute Bremsen.
  • KS Cycling Trekkingrad Herren Vegas: Besonders viele Gänge, sehr groß, gute Bremsen mit Federgabel.
  • KS Cycling 354M: Besonders viele Gänge, groß, besonders gute Bremsen mit Federgabel.
  • KS Cycling BMX: Gute Bremsen, geringes Gewicht.
  • KS Cycling Balloon: Viele Gänge, mit Gepäckträger, mit Beleuchtung.
  • KS Cycling Bliss: Sehr viele Gänge, besonders gute Bremsen mit Federgabel.
  • KS Cycling Casino: Viele Gänge, sehr groß, inkl. Korb, Retro-Look.
  • KS Cycling Catappa: Besonders viele Gänge, mit Federgabel, besonders gute Bremsen.
  • KS Cycling Euphoria: Geringes Gewicht, viele Gänge, mit Ledersitz.
  • KS Cycling Fixie Fitnessbike Flip Flop: Sehr groß, gute Bremsen, geringes Gewicht.
  • KS Cycling Fully Scrawler: Besonders viele Gänge, gute Bremsen, geringes Eigengewicht.
  • KS Cycling Lightspeed: Geringes Gewicht, besonders viele Gänge, aerodynamische Gabel.
  • KS Cycling MTB Fatbike XTR: Viele Gänge, groß, besonders gute Bremsen.
  • KS Cycling Morzine: Besonders viele Gänge, mit Federgabel, besonders gute Bremsen.
  • KS Cycling Mountainbike MTB Heist: Besonders viele Gänge, sehr groß, besonders gute Gänge mit Federgabel.
  • KS Cycling Rise: Geringes Gewicht, mit 360°-Rotor, gute Bremsen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0