Aero-Laufräder machen schneller - dies ist ein Fakt. Letztlich geht es den meisten Radsportlern darum, bei den Laufrädern einen möglichst optimalen Kompromiss aus Aero-Vorteilen und einem in der Relation dazu niedrigen Gewicht und einer geringen Seitenwindanfälligkeit zu finden. Deshalb verglichen wir die Test-Modelle auch mit einem „normalen“ Referenzlaufradsatz: den DT Swiss E 1800 Spline mit 23 Millimeter hohen Alufelgen und einem Gewicht von 1697 Gramm. Diese Laufräder sind häufig in Rennrädern im mittleren Preissegment um 3000 Euro verbaut. So etwa auch im Canyon Endurace CF SL, mit dem wir die Basismessung durchführten.
Testkriterien und -methoden
Alle getesteten Laufräder sind mit Carbonfelgen aufgebaut und für Scheibenbremsen ausgelegt. In diesem Aero-Laufräder-Test fokussierten wir uns deshalb auf Modelle mit Felgenhöhen zwischen 55 und 65 Millimetern. Die „goldene Mitte“ bilden hier in der Regel die Varianten mit Felgenhöhen zwischen 45 und 55 Millimetern. Die Preisrange: von 899 bis 2700 Euro. Bedingt durch die Felgenhöhe, können sie zum Beispiel nicht extrem leicht sein. Zudem nimmt die Seitenwind-Empfindlichkeit spürbar zu.
Aerodynamik-Messungen
Die Aerodynamik-Messungen nahmen wir im GST-Windkanal in Friedrichshafen vor. Die beiden Parameter, die im Mittelpunkt standen: Luftwiderstand und Seitenwind-Empfindlichkeit. Der Fahrer nahm dabei die Position „Unterarme gestreckt im Unterlenker“ ein. In dem Rad waren die serienmäßigen Referenz-Laufräder eingebaut.
Bei allen Windkanal-Tests nutzten wir einen 25 Millimeter breiten Continental-GP-5000-Reifen. Wir zogen immer den gleichen Reifen auf, da bei den Messungen die Serienstreuungen bei gleichen Reifenmodellen für Unterschiede von bis zu einem Watt sorgen können. Bei der alleinigen Betrachtung der beiden Laufräder macht das Vorderrad rund 80 Prozent des gesamten Luftwiderstands aus - das Hinterrad dagegen nur 20 Prozent, da es sich im Windschatten des Sitzrohres dreht. Somit ist es für aussagekräftige Ergebnisse ausreichend, nur die Vorderräder im Windkanal zu messen, was auch den üblichen Testverfahren entspricht.
Messablauf im Windkanal
Die Messungen wurden mit einer Windgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde durchgeführt, wobei die Räder mit der gleichen Geschwindigkeit durch eine Walze angetrieben wurden, um realistische Verhältnisse zu erhalten. Damit auch Seitenwindverhältnisse beurteilt werden können, dreht sich der Prüfstand während der Messung von plus nach minus 20 Grad. Das Auswertungs-Programm von GST weist zunächst die benötigte Leistung aus, die bei einer reinen Frontal-Anströmung nötig ist, um den Luftwiderstand bei 45 km/h zu überwinden. Die Messwerte lagen hier zwischen 11,5 und 15,7 Watt. Je kleiner die benötigte Leistung ist, desto besser.
Folgend berechnet das Programm die „gewichtete Leistung“ in Abhängigkeit vom Anströmwinkel. Dabei wird jeder einzelne Winkel mit der dazugehörigen Leistung in dem Maße prozentual gewichtet, wie er in Realität draußen auf der Straße vorkommt. Der Referenzlaufradsatz erzielte hier 19,4 Watt, der „Aero-Sieger“ Swiss Side 10,4 Watt - damit zeigte sich ein Leistungsgewinn von ganzen neun Watt bei 45 Kilometern pro Stunde.
Da der Leistungsbedarf in dritter Potenz mit der Geschwindigkeit zunimmt, halbiert sich bei 35 km/h der Leistungsbedarf gegenüber 45 km/h ungefähr. Dazu führten wir eine Basis-Messung durch. Das serienmäßige Testrad Canyon Endurace wurde mit einem darauf sitzenden Fahrer im GST-Windkanal gemessen. Bei der Position „Unterlenker mit gestreckten Armen“ ergab sich bei 45 km/h ein Leistungsbedarf von 376 Watt. Diese Leistung verrechneten wir mit dem Leistungsgewinn der zwölf Test-Laufräder.
Ergebnisse der Aerodynamik-Tests
Als Ergebnis werden der Zeitgewinn auf 100 flachen Kilometern sowie die „neue“ höhere Geschwindigkeit ausgewiesen. Mit dem Aero-Testsieger Swiss Side würde man nun mit 45,43 km/h statt der Basisgeschwindigkeit von 45 km/h fahren. Ursprünglich gehörte der GST-Windkanal zu den Dornier-Flugzeugwerken. Er wurde entwickelt, um Flugobjekte und Tragflügel zu messen. Die GST-Auswertung weist hier noch einen „Lenkmoment-Beiwert“ für die Vorderräder aus: Je größer dieser Wert ist, desto stärker beeinflusst der Seitenwind das Lenkverhalten.
Seitenwind-Empfindlichkeit
Mit der Höhe der Felgen nimmt die Seitenwind-Empfindlichkeit zu - auch dies kann gemessen werden. Aufgetragen wurde das Lenkmoment in Abhängigkeit vom Winkel des Seitenwindes von -20 bis +20 Grad. Bei einer Frontal-Anströmung entsteht kein Lenkmoment, die Kurven durchlaufen den Nullpunkt. Die Kurven der Aero-Laufräder verlaufen von links oben nach rechts unten. Lediglich die Kurve des flachen Referenzlaufrades verläuft entgegengesetzt, da hier kein Segeleffekt vorliegt.
Je geringer die Kurven nach oben oder unten ausschlagen, desto geringer ist die Seitenwindanfälligkeit des getesteten Laufrades bei den jeweiligen Anströmwinkeln. Dies ist positiv zu werten, da es vorteilhaft für ein gutes Handling ist. Wir gehen davon aus, dass die Konstrukteure bei diesen beiden Kriterien einen praxisgerechten Kompromiss wählen. Ein wichtiges Ergebnis: Die 65-Mililimeter-Modelle weisen gegenüber den flacheren Felgen mit 50 bis 55 Millimetern Höhe einen rund doppelt so großen Lenkmomentbeiwert auf, was auf der Straße bei böigem Seitenwind sehr deutlich spürbar und bei Stürmen teils kaum noch beherrschbar ist.
Die DT-Swiss- und die Swiss-Side-Modelle erreichten jedoch mit ihren 62,5 Millimeter hohen Felgen in dieser Disziplin auffallend gute Werte, die sich kaum von den 55er-Felgen unterscheiden.
Gewicht der Laufräder
Ein wichtiges Testkriterium ist aber auch das Gewicht. Klar ist: Hohe Felgen belasten die Waage mehr als flache. Leichte Laufräder beschleunigen besser und haben bei höhenmeterreichen Touren und Radmarathons Vorteile. Das Gewicht aller Laufräder wurde einschließlich der aufgezogenen Felgenbänder ermittelt - dies erklärt teilweise die Differenzen zu den Herstellerangaben. Zwei solide Felgenbänder wiegen etwa 35 Gramm. Testsieger beim Gewicht wurden die Aero-Laufräder von Newmen mit 1429 Gramm - gefolgt von den Engage-, 1487, und den Specialized-Roval-Modellen, 1503 Gramm.
Das Wiegen brachte ein erstaunliches Ergebnis: Ausgerechnet die Test-Laufräder mit den höchsten, 65 Millimeter, Felgen erwiesen sich als die leichtesten. Die Lösung ist plausibel und smart zugleich: In beiden Laufrädern befinden sich jeweils 21 Carbon-Speichen. Newmen spricht in diesem Zusammenhang von 140 Gramm Gewichtsersparnis. Speichen aus Carbon sind aktuell ein neuer Trend im Laufradbau.
Die Speichen werden grundsätzlich nur auf Zug belastet, somit ist Carbon hier der ideale Werkstoff.
Seitensteifigkeit
Wir belasteten die Laufräder seitlich mit einem Gewicht von fünf Kilogramm beziehungsweise 50 Newton, maßen dabei die Nachgiebigkeit ergo Elastizität der Felge und verrechneten dies zur Seitensteifigkeit. Sie gibt an, welche Kraft in Newton nötig ist, um die Felge seitlich um einen Millimeter zu bewegen. Gute Werte liegen zwischen 30 und 35 Newton pro Millimeter, sehr gute Werte darüber. Bis 40 Newton pro Millimeter gilt: je mehr, desto besser. Darüber ergibt es wenig Sinn. Wir belasteten die Laufräder zur rechten und linken Seite und bildeten das arithmetische Mittel daraus.
Seitliche Kräfte an den Laufrädern treten in der Praxis etwa im Wiegetritt und beim Durchfahren von Spurrillen auf. Vorderräder mit einer hohen Seitensteifigkeit zeichnen sich in der Regel in Form einer hohen Lenkpräzision aus. Zudem „laufen“ die Räder den Spurrillen nicht hinterher. Laufräder mit einer geringen Seitensteifigkeit werden umgangssprachlich als „weich“ bezeichnet. Klar ist: Mit der Anzahl der Speichen und deren Spannung steigt die Seitensteifigkeit.
Und: Weniger Speichen sind vorteilhaft für den Luftwiderstand. Der ultimative Kompromiss könnte bei diesem „Konflikt“ der Einsatz von Carbonspeichen sein. Die besten Seitensteifigkeiten lieferten die Modelle von DT Swiss, Edvelo und Swiss Side mit je 24 Speichen - sowie die Newmen mit ihren 21 Carbon-Speichen.
Lager und Innenmaß der Felgen
Bei Engage und Leeze können die Laufräder aufpreisbehaftet mit Keramik-Lagern bestellt werden, serienmäßig damit ausgerüstet sind hier im Test die Modelle von Specialized Roval und Swiss Side. Bei DT Swiss sind die Premium-Varianten damit ausgestattet. Je nach dem Fahrergewicht und der Geschwindigkeit können durch eine reduzierte Lagerreibung rund zwei bis vier Watt nötige Leistung „eingespart“ werden.
Wir notierten auch das Innenmaß der Felgen, die Maulweite - üblich sind Maße zwischen 19 und 21 Millimetern. Mit der Zunahme der Maulweite nimmt auch die effektive Reifenbreite zu und damit auch der Komfort. So baut ein nominell 25 Millimeter breiter Reifen auf einer Felge mit überdurchschnittlicher Maulweite um einige Zehntelmillimeter breiter auf.
Maximal zulässiges Gewicht
Fast alle Hersteller geben für ihre Laufräder je ein maximal zugelassenes Gewicht an. Das Fahrergewicht ist selbsterklärend, das Systemgewicht beinhaltet Fahrer, Rennrad, Trinkflaschen und etwaiges Gepäck. Fahrer- und Systemgewicht liegen somit in der Regel um rund zehn Kilogramm auseinander.
Die getesteten Modelle im Überblick
Aerycs GCX Terra 50
- Aerodynamische Gravel-Race-Disc-Laufräder
- Hohe Seitensteifigkeit
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Aerycs WT 60
- Leichte, preis-leistungsstarke Laufräder
- Hochwertige Bauteile
- Starke Aerodynamik und Seitensteifigkeit
Campagnolo Shamal C23
- Carbon-Hochprofil-Laufräder
- Für den Allround- und Gravel-Einsatz
Fulcrum Sharq
- Leichter Allroad-Laufradsatz
- Charakteristisches Wellen-Design
Leeze CC58 Disc Evo Waso
- Leichte Allround-Laufräder
- Top-Werte beim Luftwiderstand
Leeze CH 30 Allroad Basic
- Gravel-Laufradsatz
- Herausragende Aerodynamik-Werte
- Geringes Gesamtgewicht
- Wenige Schwächen und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Leeze Carbonlaufräder
- Entwickelt seit 2012
- Ziel: überlegene Performance zum fairen Preis
Seit 2012 entwickelt Leeze Carbonlaufräder mit dem Ziel, überlegene Performance zum fairen Preis anzubieten. Nun gibt es große Neuerungen beim Laufrad-Spezialisten aus dem Münsterland.
Ergebnisse und Kategorisierung
Nach dem Lesen und Durcharbeiten dieses Testberichtes wird klar: Den einen ultimativen Testsieger kann es nicht geben. Ein Aero-Laufradsatz kann nicht in allen Technik-Disziplinen „der Beste“ sein. Deshalb unterteilen wir unsere Ergebnisse in mehrere Kategorien:
- Aerodynamik-Sieger: Swiss Side
- Leichtgewicht: Newmen
- Preis-Leistung: Edvelo
- Allround-Eigenschaften: Engage
- Race: Specialized-Roval
Einfluss der Reifenbreite
Etwas losgelöst vom eigentlichen Test prüften wir im Windkanal auch den Einfluss von verschieden Reifenbreiten. Breitere Reifen erhöhen die angeströmte Stirnfläche, folglich nimmt der Luftwiderstand beziehungsweise die erforderliche Leistung für die gefahrene Geschwindigkeit zu. Zumindest bei einer reinen Frontalanströmung relativieren sich die etwas höheren Leistungen der breiteren Reifen, da sie dem Unterrohr einen größeren Windschatten bieten. Zudem ergeben die 28 und 30 Millimeter breiten Reifen mit ihrem erhöhten Volumen ein Plus an Komfort.
Aus rein aerodynamischer Sicht ist ein 25 Millimeter-Modell die beste Wahl.
Segeleffekt bei Aero-Laufrädern
Die oberste hellblaue Kurve ist die des Referenz-Laufrades aus dem Testrad Canyon Endurace CF SL: DT Swiss E 1800 Spline mit einer Felgenhöhe von 23 Millimetern. Zu sehen ist ein typischer Verlauf für ein flaches Laufrad ohne Segeleffekt. Mit zunehmenden Winkelgraden nimmt die Stirnfläche zu und der Leistungsbedarf steigt. Hier löst sich die Strömung komplett ab und es entsteht kein Segeleffekt.
Dieser entsteht bei Laufrädern, die hinsichtlich der Aerodynamik optimiert wurden und mindestens 30 Millimeter Felgenhöhe aufweisen. Beim Segeleffekt liegt die Windströmung vollständig an der Felge an und erzeugt beim „Abreißen“ einen Schub. Grundsätzlich gilt: Höhere Felgen ergeben einen größeren Segeleffekt. Unsere zwölf Testlaufräder weisen Felgenhöhen von 50 bis 65 Millimetern auf. Den größten Segeleffekt erzielt hier das Vorderrad von Specialized Roval: Bei 16 und 17 Grad werden nur ein bis zwei Watt Leistungsbedarf gemessen. Allerdings stellen sich bei diesen Winkeln sehr große Lenkmomente ein.
Insgesamt liegen die Kurven der Laufräder mit flacheren Felgen höher: Sie benötigen also etwas mehr Leistung. In der Legende der beiden Grafiken finden Sie hinter dem Herstellernamen je die dazugehörige Felgenhöhe - dies ist wichtig, um eine auf die Felgenhöhe bezogene Beurteilung zu ermöglichen.
Shimano Ultegra C36 Carbon-Laufradsatz im Test
Mit dem Ultegra C36-Laufradsatz folgt Fahrradgigant Shimano dem bewährten Trickle-Down-Prinzip: Produktinnovationen der teureren Dura-Ace-Geschwister zum günstigeren Ultegra-Preis.
Der Shimano Ultegra C36-Laufradsatz ist ein leichter, aerodynamisch-optimierter Allrounder für Rennräder. Jonas, Category Manager bei bc, hat den Laufradsatz im Trainingslager auf Mallorca ausgiebig getestet. Er schildert seine Fahreindrücke und gibt einen Überblick über die Features des C36.
Eckdaten zum Laufradsatz
- Leistungsstarker Allrounder
- Gewicht: 1.488 g (Satz, VR 12x100 + HR 12x142, Herstellerangabe)
- Tubeless-kompatibel für Elf- und Zwölffach-Antriebe
- 21 mm breite (Maulweite) Carbonfelge: Empfohlene Reifendimension 25-622 bis 32-622
- 36 mm Felgenhöhe, aerodynamisches Profil
- E-Thru-Steckachse
- Jeweils 24 Straightpull-Speichen, Hinterrad mit 2:1-Einspeichung für gleichmäßigere Speichenspannung
- Für Scheibenbremsen mit Center-Lock-Aufnahme
Highlight Features
Dank 36 mm Felgenhöhe bleibt der C36 auch bei dem windigen Wetter auf Mallorca stabil und berechenbar. Die E-Thru-Steckachsen ermöglichen einen einfachen und schnellen Ein- und Ausbau der Laufräder. Beim Hinterrad setzt Shimano auf 2:1-Einspeichung für eine gleichmäßige Speichenspannung. Weiteres Plus: Im Gegensatz zu den Dura-Ace Laufrädern sind die Ultegra Laufräder 11- und 12-fach kompatibel.
Mit 36 Millimetern Felgenhöhe durchaus im moderaten Aero-Bereich unterwegs, fährt sich der Laufradsatz bei Seitenwind absolut stabil und berechenbar. Und windige Tage gab es zwischen Mittelmeer und Massanella einige.
Breite Tubeless-Reifen am Rennrad
Die Ultegra C36 bin ich das erste Mal überhaupt konsequent schlauchlos gefahren und bin restlos geläutert. Die 30 Millimeter breiten Grand Prix 5000 S Tubeless Ready Reifen von Continental konnte ich am Hinterrad mit nur 3,5 bar Druck fahren. Und trotz (bzw. wegen) des geringen Drucks rollt das einfach. Der zusätzliche Komfort fühlt sich am Anfang fast komisch an, so ungewohnt ist es, nicht mehr jeden Schlag im Rückenmark zu spüren. Durch die breite Felge sitzt der Reifen auch bei geringem Druck sicher auf dem Laufrad.
Dank dem Tubelesssystem des C36 kann der Reifendruck deutlich reduziert werden. Die 3,5 bar Reifendruck rollen hervorragend und erhöhen den Komfort auf holprigen Straßen.
Steifer Laufradsatz und dabei leicht genug
Mit 84 Kilogramm Körpergewicht ist das ein wichtiger Faktor für einen Allround-Laufradsatz, der mit unter 1.500 Gramm Gewicht immer noch leicht, wenn auch nicht ultraleicht ist. Die Ultegra C36 sind damit auch leicht genug für das Intervalltraining auf mallorquinischen Serpentinen. Hier konnte ich das Rad gut beschleunigen.
Fazit zum Shimano Ultegra C36
Die gedichteten Konuslager laufen absolut geschmeidig und sind handelsüblichen Industrielagern in Sachen Belastbarkeit sogar überlegen, weil sie auftretende Querkräfte besser gleichmäßig verteilen. Der Laufradsatz ist beeindruckend stabil und auch an der Windkante sehr gutmütig. Dank E-Thru-Steckachse geht der Ein- und Ausbau am Rennrad schnell und einfach von der Hand. Das Gewicht ist fair, der Preis auch. Das ist Shimano at its best.
Der Ultegra C36 ist nicht der leichteste oder der schnellste Laufradsatz auf der Welt, aber eine leichte und schnelle „fit and forget“-Lösung für Menschen, die viele Kilometer fahren und in Zukunft eine Sorge weniger haben: dass das Laufrad irgendwelche Probleme machen könnte.
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