Wer mit seinem Fahrrad sportlich unterwegs ist, sieht die Priorität des Bikes als Trainingsgerät. Die Lenker-Position am Rennrad nimmt generell Einfluss auf das komplette Handling des Fahrrads - die Schalt- und Bremsvorgänge, aber insbesondere auch die Sitzposition, werden beeinflusst.
Die Bedeutung der Lenkerposition
Um die perfekte Höhe des Cockpits einzustellen, lassen Sie bitte nicht nur die persönlichen und sportlichen Ambitionen ausschlaggebend entscheiden. Eine wichtige Info sollte man immer beachten: Je tiefer der Vorbau des geliebten Bikes, desto sportlicher ist dann die Sitzhaltung. Kräfteübertragung als auch Aerodynamik sind harmonisch optimiert; bessere Trainingserfolge sind das Resultat. Jedoch sollten Sie bedenken, dass ein tieferes Cockpit auch eine bereits ausgeprägte Oberkörpermuskulatur erfordert. Sie sehen, ein tiefer Vorbau kann also - je nach Trainingsstand - auch ungeeignet sein.
Durch einen etwas höheren Rennradlenker vom Hersteller ITM, erhält man dagegen mehr Fahrkomfort und Kontrolle - und somit auch mehr Sicherheit. Andererseits leidet im Gegenzug wiederum die Aerodynamik. Wer also nach längeren Radtouren Schmerzen, Krämpfe oder auch Ermüdungserscheinungen hat, kann davon ausgehen, dass er wahrscheinlich beim Radeln keine optimale Position eingenommen hat.
Anpassen der Lenkerhöhe
Höhe des Lenkers von ITM korrigieren: Setzen Sie einen oder mehrere Spacer auf; so wird die Lenkerhöhe nach oben korrigiert. Nun können der Vorbau und der Rennradlenker von ITM wieder wie vorab montiert werden. Wenn Sie den Steuersatz nun selber neu einstellen möchten, können Sie gerne unsere dazugehörige Anleitung nutzen.
Am besten finden Sie durch simples Ausprobieren die für sie passende Lenkerneigung an Ihrem Rennrad heraus. Jeder Fahrradfahrer ist anders, ebenso die unterschiedlichen Fahrstile und die persönlichen Vorlieben. Generell gilt jedoch, dass der letzte flachere Lenkerabschnitt möglichst parallel zum Fahrrad-Untergrund eingestellt sein sollte. Danach sollten Sie unbedingt eine Probefahrt absolvieren, um ggf. noch feine Korrekturen vorzunehmen. Am besten nehmen Sie den passenden Drehmomentschlüssel mit, um auch unterwegs immer, wenn nötig, die Innensechskantschrauben zu lösen und die Neigung zu ändern/anzupassen. Beim Festziehen unbedingt wieder auf das richtige und gleichmäßige Anzugsmoment achten. Das machen Sie solange bis Sie sich wirklich gut auf Ihrem Fahrrad fühlen.
Eine allgemeingültige Anleitung zum Rennradlenker-Einstellen gibt es leider nicht. Die optimale Position ist wohl hauptsächlich über das Beachten von Richtlinien und einer anschließenden und praxisnahen Feinjustierung nach einer ausführlichen Testfahrt gefunden.
Das Problem des schiefen Lenkers
Wer kennt das nicht: Ein schöner, sonniger Tag - perfekt zum Biken! Rauf auf´s Rad und ab in die Natur! Die Sonne strahlt, es ist angenehm warm und alles könnte super sein. Hmmm, sieht fast so aus. Oder ist das nur das Licht von der Seite? Ich glaube, der ist wirklich schief. Ich hab auch schon so ein Ziehen in der Schulter. Das kommt bestimmt vom schiefen Lenker. 😉 Wie kann das sein, bin ich doch schon etliche Male so gefahren. War der schon immer schief oder ist der Vorbau nicht ganz fest und er ist verdreht?
Unterwegs geht es in etwa so weiter: Schnell mal absteigen und mit „fachmännischem Auge“ prüfen. Einäugig rechts und links an der Vorbaukante vorbei gegen den Reifen gepeilt, erscheint der Vorbau gerade. Oder doch nicht? Nee, der ist schief! Also Minitool raus, Vorbauklemmschrauben leicht lockern und mit dem Rad zwischen den Beinen etwas nachjustieren. Passt das jetzt oder war das zu viel? Etwas wohl, also nochmal in die andere Richtung. Passt´s jetzt? Sieht gut aus. Vorbauschrauben wieder fest. Eigentlich sollte man das ja mit Drehmoment machen, aber wer hat den schon auf Tour dabei.
Kaum ist das Tool wieder in der Tasche verstaut geht es weiter mit der Tour. Endlich stört nichts mehr, der Vorbau ist wieder gerade und der Tag verspricht super zu werden! Doch ist er wirklich gerade? Eben sah es schon wieder schief aus! *grübel*… War das nur das Licht oder hab ich überkorrigiert? Ich werd´ wahnsinnig! Kennt ihr das? Ich bin mir sicher, so oder so ähnlich kennt das sicher nahezu jeder Radfahrer, für den sein Rad nicht nur ein Gebrauchsgegenstand ist.
Das Tune Spurtreu Tool
Zum Glück vertreibt Tune das von Fahrradmechaniker Wolfgang Heer entwickelte Tool zur schnellen und exakten Einstellung des Geradeauslaufs. Die Idee ist eigentlich simpel: Eine gefräste Aluplatte wird auf das „T-Stück“ gesetzt, welches Lenker und Vorbau bilden und in der exakten Verlängerung des Vorbaus ist ein Laser angebracht. Der Laser des Spurtreu gehört zur Klasse 2M. Damit wird ein Lichtpunkt erzeugt, der ausreichend genau und rund ist, um sich daran zu orientieren.
Ein Blick direkt in den durch 3 Knopfzellen gespeisten Laser sollte tunlichst vermieden werden, auch wenn kein sofortiger Schaden am Auge entstehen würde, wenn man nicht länger als eine Viertelsekunde direkt hinein schaut. Das Einschalten geschieht durch einen farblich markierten Schiebeschalter. Ebenfalls wurde gegenüber der Ursprungsversion die Sitzplatte verändert. Diese passt nun auch auf breite, kurze Vorbauten konventioneller Bauform. Der Sitz ist einwandfrei und durch das Eigengewicht des Tools sitzt die Platte von allein exakt und stabil auf.
Fällt der Punkt auf dem Reifen neben dessen optische Mitte (viele Reifen haben da auch ein Nahtstelle) dreht man so lange am Lenker, bis Punkt und Reifenmitte übereinstimmen. Da jedoch ein Laufrad einen Seitenschlag haben kann und auch Reifen selten 100% exakt gefertigt sind und leicht schief sitzen können, empfehle ich den Reifen stückweise weiter zu drehen und die gefundene Position an anderer Position zu überprüfen. Auch muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein kürzerer Vorbau die Justage erschwert. So macht bei einem 50 mm lange Vorbau eine Schrägstellung von 1° 0,9 mm aus, bei einem 120er Vorbau aber schon 2 mm.
Ist die richtige Position gefunden, werden die Vorbauschrauben wieder festgezogen und der nächsten, schönen Tour steht nichts im Wege. Denn selbst wenn durch Sonneneinfall etc. der Vorbau mal schief erscheint, kann man sich nach der Montage mit dem Spurtreu sicher sein, dass alles in Ordnung ist.
Für den Fall der Fälle, lässt sich der Laser des Spurtreu mit einfachen Hilfsmitteln übrigens auch neu kalibrieren. In der Regel wird das nicht nötig sein, wenn man pfleglich mit dem guten Stück umgeht, aber wer so penibel arbeitet, dass er vor der Justage erst sein Justiergerät justiert, hat auch diese Option. Für mich ein absolut praktisches Gerät, dass mir eine (wenn auch kleine) Sorge abnimmt und mich ein wenig entspannter biken lässt. Ich bin froh, es in der heimischen Werkstatt zu haben und ratzfatz weiß ich, alles ist gerade ausgerichtet.
Werkzeug für die Lenkereinstellung
Die meisten Einstellarbeiten an Rennrad-Lenker und Sattel kann jeder selbst erledigen, das nötige Werkzeugarsenal ist überschaubar. Ein Überblick, was Sie dafür im Haus haben sollten:
- Innensechskante oder Torx-Schlüssel, je nach Modell.
- Das “Y”-Werkzeug vereint die meistgenutzten Größen 4, 5 und 6 Millimeter und spart bei einfachen Arbeiten Zeit; das Werkzeug gibt es auch für Torx-Schrauben.
- Für die meisten Verbindungen ist ein maximales Drehmoment vorgeschrieben, das man nicht überschreiten sollte. Ein kleiner Drehmomentschlüssel (bis ca. 10 Nm) ist deshalb Pflicht.
- Montagepaste (auch Carbonpaste genannt) erhöht mit kleinen Partikeln die Reibung zwischen den Teilen und schützt nebenbei vor Korrosion. Bei Carbonkomponenten ein Muss, hilft aber auch bei Alu-Lenkern.
- Fett gehört an alle Schraubengewinde; Alu-Sattelstützen schützt es außerdem davor, in Metallrahmen festzubacken. Von Carbonteilen fernhalten!
- Wasserwaage als Hilfsmittel für die Position von Sattel und Lenker; für manche Arbeiten ist auch ein Maßband sinnvoll.
Die wichtigsten Drehmomente
Hier ist eine Tabelle mit den typischen Drehmomenten für verschiedene Komponenten:
| Komponente | Drehmoment (Nm) |
|---|---|
| Schaltgriffe | 5-6 |
| Lenkerklemmung | 4-6 |
| Vorbaukappe | 1-2 |
| Vorbauklemmung | 4-6 |
| Sattelstütze | 3-5 (variiert stark) |
| Sattel | 5-7 (bei zwei Schrauben) |
Allgemeine Profi-Tipps
- Entwickeln Sie mithilfe des Drehmomentschlüssels ein Gefühl dafür, wie fest die einzelnen Schrauben angezogen werden müssen. Das vermeidet Fehler, wenn unterwegs nur ein Minitool zur Hand ist.
- Verwenden Sie keine korrodierten oder beschädigten Schrauben. Fetten Sie alle Schraubengewinde, auch unter dem Schraubenkopf. Das verringert das notwendige Drehmoment, sensible Bauteile klemmen dann erst sicher.
- Manche Schrauben sind ab Werk mit Schraubensicherung versehen - dann wird das Gewinde nicht gefettet. Tragen Sie nur unter dem Schraubenkopf etwas auf.
- Sicherheitsrelevante Klemmungen (Lenker, Schaltgriffe, Gabelschaft) und Carbonteile immer fettfrei halten! Im Zweifel Montagepaste verwenden.
- Klemmverbindungen setzen sich nach einiger Zeit, die Spannkraft der Schrauben lässt nach. Kontrollieren Sie deshalb nach rund 200 bis 300 Kilometern das Drehmoment sowie den festen Sitz der Teile.
Der Rennrad-Lenker: Montage
Rennrad-Lenker sind meist simple, aber häufig auch sensible Teile. Damit nichts verrutscht, zeigen wir hier, wie sie ein Profi montiert.
Gut vorbereiten
Die Klemmflächen von Vorbau und Bremsgriffen müssen passgenau, sauber und gratfrei sein. An die Klemmstelle immer etwas Montagepaste geben.
Gleichmäßig schrauben
Drehen Sie die Vorbauschrauben gleichmäßig und erst nur leicht an, bis der Rennrad-Lenker in Position gehalten wird. Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Scharniervorbauten) müssen die Schlitze der Vorbauklemmung oben und unten parallel und gleich breit sein.
Behutsam anziehen
Erhöhen Sie das Schraubendrehmoment auf typische 4 bis 5 Newtonmeter. Schrauben Sie kreuzweise und in zwei Runden, damit sich alles gleichmäßig setzt. Mehr ist selten notwendig - oder gar nicht zugelassen. Mit dem Minitool reicht leichte Handkraft mit kurzem Hebel. Kontrollieren Sie den festen Sitz, indem Sie sich mit vollem Gewicht auf die Lenkerenden stützen. Der Rennrad-Lenker darf sich dann nicht verdrehen.
Vorsichtig herantasten
Die Schaltgriffe sind heikel, da besonders bei Carbonlenkern das maximale Drehmoment wichtig ist. Doch die Schrauben sind nicht immer gut zugänglich. Besorgen Sie sich eine passende Verlängerung oder tasten Sie sich von unten an das richtige Drehmoment heran, indem Sie immer wieder den festen Sitz prüfen. Schlagen Sie dazu mit dem Handballen seitlich gegen den Hebel, der Griffkörper darf sich nicht verdrehen.
Rennrad-Lenker einstellen: Profi-Tipps
- Verwenden Sie Rennrad-Lenker und Vorbau vom selben Hersteller. Die Komponenten sind besser aufeinander abgestimmt und wurden üblicherweise auch zusammen getestet.
- Die Oberkante der Bremsgriffe sollte waagerecht liegen. Bei vielen Lenkern bildet der Oberlenker eine gerade Linie mit den Griffen und es ergibt sich eine große Handauflage. Die Lenkerenden verlaufen dann waagerecht oder zeigen etwas nach unten.
- Die richtige Lenkerbreite: Als Orientierung dient die Breite zwischen den Schultergelenken.
Fahrradlenker Richtig Einstellen - Schritt für Schritt-Anleitung
Um den Lenker deines Fahrrads neu einzustellen, brauchst du meistens nur ein Werkzeug: einen Innensechskant mit 4, 5 oder 6 Millimeter Durchmesser. Die meisten Vorbauten verfügen nur über ein bis zwei Schrauben, die du mit dem Inbusschlüssel ganz leicht lösen und wieder festziehen kannst. So kannst du im Handumdrehen die Lenkerhöhe deines Bikes auf deine präferierte Sitzposition einstellen. Wie genau du dabei vorgehst, richtet sich nach der Art des Vorbaus.
Wie stelle ich den Schaftvorbau ein?
Den Schaftvorbau findest du insbesondere bei Kinderfahrrädern, Vintage-Bikes und Fixies. Bei diesem Vorbau-Typ sind Gabelschaft und Vorbau miteinander verbunden, wodurch sich der Lenker leicht in der Höhe verstellen lässt:
- Entferne zunächst (falls vorhanden) die Staubschutzklappe am Vorbau.
- Drehe anschließend die Schraube mit einem 6er-Inbusschlüssel auf.
- Im besten Fall kannst du jetzt bereits den Lenker in der Höhe verstellen. Sollte sich der Fahrradlenker nicht bewegen lassen, kannst du mit der Hand oder einem Gummihammer vorsichtig auf den Inbus-Kopf klopfen, um die Befestigung zu lösen.
- Sobald du die für dich optimale Position des Lenkers gefunden hast, ziehst du die Schraube leicht an und überprüfst, ob der Lenker gerade steht.
- Abschließend muss du nur die Schraube wieder festziehen und die Staubschutzkappe anbringen.
Wichtig: Ziehe den Lenker nicht zu weit aus dem Gabelschaft. Als Orientierung dient dir hierbei die Markierung auf der Vorbaustange. Sie zeigt dir die maximale Höhe des Fahrradlenkers an, die du auf keinen Fall überschreiten solltest.
Wie verstelle ich einen Ahead-Vorbau?
Ein Ahead-Vorbau dient als Bindeglied zwischen Lenker und Gabelschaft und ist mittlerweile bei den meisten Fahrrädern standardmäßig verbaut. Die Einstellung der Lenkerhöhe gestaltet sich bei dieser Variante allerdings schwieriger: Zwar gibt es den Ahead-Vorbau vereinzelt auch mit Gelenk, welches dank mehrerer Schrauben eine einfache Höhenanpassung ermöglicht, die meisten Ahead-Modelle kommen jedoch ohne aus. Entsprechend lässt sich der Ahead-Vorbau nur durch das Einsetzen von Spacern in der Höhe verändern. Diese kannst du ganz einfach ein- und ausbauen. Alles was du dafür braucht, ist der passende Inbusschlüssel. Willst du den Lenker höher machen, montierst du zusätzliche Spacer unter dem Vorbau. Wenn du den Lenker niedriger machen möchtest, entfernst du die Spacer und steckst diese stattdessen auf das Steuerrohr oberhalb des Vorbaus. Alternativ kannst du den Ahead-Vorbau auch einfach umdrehen und so den Lenker entweder höher oder niedriger machen.
Neigung beim Fahrradlenker einstellen - so geht’s
Neben der Lenkerhöhe kannst du bei vielen Fahrrädern, insbesondere bei Trekkingbikes, die Lenkerneigung variieren. Hierfür brauchst du lediglich den passenden Innensechskant:
- Löse die vier Schrauben am Vorbau.
- Stelle nun den gewünschten Rise bzw. Winkel ein, indem du den Lenker leicht nach vorne oder hinten neigst.
- Ziehe abschließend die Schrauben wieder fest.
Je weiter der Lenker nach unten geneigt ist, desto durchgestreckter sind die Arme. Achte bei der Einstellung des Lenkers darauf, dass deine Arme leicht gebeugt sind. Sind sie dies nicht, sondern komplett durchgestreckt, federn sie dein Körpergewicht nicht richtig ab, wenn du über unebene Wege fährst. Die meisten Vorbauten verfügen über eine Neigungs-Skala, deren maximaler Wert nicht überschritten werden sollte.
Tipp: Um besser an und mit deinem Bike arbeiten zu können, empfehlen wir dir dein Fahrrad auf einem Fahrradständer abzustellen oder einen Montageständer zu benutzen. Außerdem solltest du immer mit den passenden Minitools und dem richtigen Fahrrad Werkzeug zur Montage arbeiten.
Fahrradlenker einstellen - so findest du die optimale Lenkerhöhe
Eher aufrecht, sportlich gestreckt oder flach und aerodynamisch - für die ideale Lenkereinstellung ist nicht nur die eigene Körperanatomie, sondern auch der Fahrstil entscheidend. Daher gibt es auch keine allgemein gültige Formel, die sich sowohl bei Mountainbike, Rennrad und City-Bike anwenden lässt. Allerdings gibt es einige Parameter, die du bei dem jeweiligen Fahrradtyp beachten solltest, bevor du die Lenkerhöhe einstellst.
Fahrradlenker einstellen beim Trekking-Bike
Beim Trekking-Rad steht der Komfort beim Fahren an erster Stelle, da das Bike vor allem für lange Touren genutzt wird. Die Sitzposition beim Trekking- wie auch City-Bike ist daher relativ aufrecht und schonend für Handgelenke und Rücken. Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt sein, sodass der Rücken ein leichtes Hohlkreuz und die Wirbelsäule eine natürliche S-Form bildet.
Der richtige Winkel beim Mountainbike-Lenker
Die Sitzposition beim Mountainbike ist deutlich sportlicher als beim City- oder Trekking-Rad. Bist du hingegen Downhill-Fahrer solltest du deinen Lenker etwas höher einstellen, da du beim Bergabfahren dein Gewicht hauptsächlich auf das Vorderrad verlagerst.
Fahrradlenker-Höhe richtig einstellen beim Rennrad
Rennrad-Fahrer wollen vor allem eines sein: windschnittig und möglichst schnell. Die hohen Geschwindigkeiten erreichen die Sportler durch eine aerodynamische Sitzposition, bei der der Sattel meistens einige Zentimeter über dem Fahrradlenker ist. Somit ist der Winkel zwischen Armen und Oberkörper größer als bei den Mountainbike-Fahrern.
Bevor du mit der Lenkerhöhe beginnst, musst du zuerst die Sattelhöhe anpassen.
Wie stelle ich die Sattelhöhe ein? Du kannst hierfür eine Formel nutzen. Nimm ein Maßband und miss die Strecke vom Boden bis in den Schritt (Schrittlänge) und multipliziere diesen Wert mit 0,885. Das Ergebnis zeigt die Sattelhöhe an. Alternative? Setze dich auf den Sattel und Kurbel so weit, bis ein Pedal am tiefsten Punkt steht. Wenn du deine Ferse auf das Pedal stellst, sollte das Knie durchgedrückt sein.
Wenn dein Kind noch ungeübt auf dem Fahrrad unterwegs ist, spielt die Sattelhöhe im Hinblick auf die Kraftübertragung noch eine untergeordnete Rolle. Wichtig: Dein Kind soll sich sicher fühlen.
Die Lenkerhöhe hängt neben den Körpermaßen von weiteren Faktoren ab.
Bist du ein eher sportlicher Fahrer, wirst du eine tiefere Fahrposition einnehmen. Das reicht bis zum Rennradfahrer, der sich mit dem Untergriff am Rennlenker in eine optimale, aerodynamische Position bringt. Auf der anderen Seite wäre ein Citybiker zu nennen, der in fast aufrechter Sitzposition auf dem Hollandrad komfortabel zum Shoppen fährt. Für viele Biker liegt die Wohlfühlposition bei einer längeren Fahrt in der goldenen Mitte.
Beim Fahren auf dem Rad sollte das Becken leicht nach vorne kippen. Gleichzeitig bildet der Rücken ein leichtes Hohlkreuz. In dieser Fahrposition hältst du die Wirbelsäule in der natürlichen S-Form.
Anleitung für Ahead Vorbau
So stellst du deine Lenkerhöhe mit Spacern ein!
- Löse die Schraube oben am Schaft.
- Löse die seitlichen Schrauben bei den Spacern.
- du musst dir ein Spacer-Kit bzw.
WICHTIG: Falls du dir nicht sicher bist, um welches Ahead-System es sich handelt oder dir die Lenkerhöhenverstellung nicht zutraust, wende dich an einen Profi im Fahrradgeschäft.
Rennrad Lenker Vorbau: Die Verbindung zwischen Gabelschaft und Lenker
Der richtige Winkel und die passende Länge
Länge (in mm): Diese wird von Steuerrohrmitte zu Lenkermitte gemessen und ist meist zwischen 90 und 120 mm lang. Winkel (in °): Maß abweichend vom rechten Winkel zwischen Gabelschaft und Vorbau. Der aktuelle Standard beim Rennrad Lenker Vorbau ist der sogenannte Ahead Vorbau mit zwei Klemmungen, wobei die eine den Vorbau mit dem Gabelschaft und die andere den Vorbau mit dem Lenker verbindet. Die Gabelschaftklemmung ist in der Regel, wie bereits oben erwähnt, 1 1/8 Zoll (bzw. 28,6 mm) groß und mit zwei Klemmschrauben versehen. Die Lenkerklemmung auf der anderen Seite ist meist 31,8 mm und verfügt über vier Klemmschrauben.
Mit der Einstellung des Vorbaus können Sie die Sitzposition auf dem Rad individuell anpassen - ob aerodynamisch oder komfortabel. Schon das Umdrehen des Vorbaus macht einen großen Unterschied und auch die Höhenänderung des Lenkers hat einen Einfluss. Dabei sollten aber einige Werte nicht überschritten werden. Der Vorbau sollte zwischen 90 und 120 mm lang sein. Er wird in 10 mm-Schritten abgestuft. Bei den Winkeln kommt es im Grunde auf die Art des Rennrades an. In der Regel ist ein Winkel von 6 bis 8° empfehlenswert. Es können aber auch extremere Winkel von 30° oder sogar bis zu 73° eingestellt werden. Der Winkel hat nämlich maßgebenden Einfluss auf die Aerodynamik und den Komfort beim Fahren.
Schritt für Schritt Anleitung für eine korrekte Montage des Ahead Vorbaus
- Vorbaukappe auflegen und Inbusschraube Anziehen, um Steuersatz einzustellen.
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