GPS-Navis für Rennräder: Tests, Infos und Touren

GPS-Navis sind die idealen Begleiter für Radfahrer. Sie helfen nicht nur, die schönsten Strecken zu finden, sondern analysieren auch die Fitness. Diskussionen darüber, welcher Radcomputer der richtige ist, werden unter Radfahrern leidenschaftlich geführt.

Hersteller von GPS-Geräten für Radfahrer

Es gibt verschiedene Hersteller von GPS-Geräten für Radfahrer. Hier sind einige der verbreitetsten Modelle:

  • Garmin: Bietet eine breite Palette an Radcomputern, vom einfachen Edge 130 bis zum High-End-Modell Edge 1050.
  • Wahoo: Bekannt für seine benutzerfreundlichen Geräte und die gute Konnektivität zu Sensoren.
  • Hammerhead: Der Karoo 2 GPS-Radcomputer wird als Alternative zu Garmin und Wahoo immer beliebter.
  • Sigma: Bietet sowohl einfache Radcomputer als auch vollwertige Navigationsgeräte wie den Rox 12.1 Evo.
  • Coros: Bekannt für seine lange Akkulaufzeit, insbesondere beim Modell Dura mit Solarpanel.

Kosten für ein GPS-Gerät

Die Kosten für ein GPS-Gerät variieren je nach Funktionsumfang. Eine klassische Typfrage, denn manchem Biker reicht schon ein kartenloses Display mit schwarzer Linie auf grauem Untergrund (etwa Garmin Edge 130 für 127 Euro), um sich unter Einbeziehung der vorhandenen Reifenspuren und der Wegbeschaffenheit im Gelände zu orientieren. Komfortabler wird die Navigation um etwa 200 Euro mit kartenfähigen Geräten, z.B. Garmin Edge Explore 2.

BikeNavis dieser Preisklasse bieten oft die wichtigsten Analyse- und Trainingsfunktionen sowie die Option, externe Sensoren für Herz- und Trittfrequenz per ANT+ oder Bluetooth zu koppeln. Günstige GPS-Radcomputer starten bei etwa 150 bis 200 Euro. Wer auf die Karten-Navigation auf dem Display nicht verzichten möchte, muss in der Regel jedoch mehr zahlen.

Am oberen Ende der Preisskala rangiert Garmins Topmodell Edge 1050 mit einem Preis von 749 Euro. Stellvertretend für die „Einstiegsklasse“ unseres Testfelds steht der 289 Euro teure Coros Dura.

Gratiskarten vs. kostenpflichtige Karten

Auch wenn die meist OSM-basierten Gratiskarten heutzutage besser denn je sind und einen Kauf kostenpflichtiger Karten oft überflüssig machen, haben Kaufkarten ihre Berechtigung nicht vollends verloren. Denn je nach Gerät können mit Gratiskarten hin und wieder Kompatibilitätsprobleme auftreten. Auch ist die Geländedarstellung guter topografischer Karten besser, vor allem in puncto Höhenlinien.

GPS-Navi vs. Smartphone

Vergleicht man GPS-Navi und Smartphone daheim auf der gemütlichen Couch, ist das Smartphone samt Navi-App einem Bike-Navi theoretisch ebenbürtig, beherrscht darüber hinaus Telefonie, Fotografie und spart sogar Geld - denn man besitzt es ja bereits! So nimmt im GPSModus mit Navigation, Aufzeichnung und Routenberechnung die Akkulaufzeit vieler Smartphones nämlich rasant ab.

Auch ist die Ablesbarkeit der meisten Smartphone-Displays bei Sonnenschein durch Spiegelungen oft schlecht, lässt sich nur mit hoher Helligkeit (ergo hohem Stromverbrauch) kompensieren. Gegen Schmutz, Wasser, Erschütterungen oder Sturzschäden sind die teuren Hightech-Flundern ebenfalls oft nicht genug geschützt.

Da eine Stop-and-go-Navigation mit dem Handy in der Trikottasche jeden Flow im Ansatz killt, wird Zubehör zur Lenkermontage fällig, das oftmals aber wenig robust ist. In der Praxis und dort vor allem auf Dauer spielen "echte" Bike-Navis jedoch ihre Stärken aus.

Navigation und Routing

Als Routing bezeichnet man die automatische Berechnung einer Route durch das Gerät zwischen mindestens zwei Punkten auf Grundlage einer geeigneten Karte. Für das Auffinden von Trails anhand zuvor heruntergeladener GPX-Touren ist Routing nicht zwingend notwendig. Mit Routing ist die Streckenführung in der Regel auch deutlich langweiliger, da arm an Singletrails.

Muss eine Tour aufgrund von früher Dunkelheit, Wetterumschwüngen oder Erschöpfung abgebrochen oder abgekürzt werden, hilft die Neuberechnung aber beim Auffinden geeigneter Strecken.

Touchscreen oder Tasten?

Als Smartphone-User sind wir so an Gestensteuerung gewöhnt, dass die Bedienung per Tasten antiquiert wirkt. Mit Handschuhen, nassem oder schlechter ablesbarem Display, sprich bei MTB-Bedingungen, verschlechtert sich die TouchBedienung aber.

Fünf der sechs Testmodelle setzen bei der Bedienung auf eine Kombination aus Touchscreen und Tasten. Tasten haben hier einen Vorteil. Coros verbaut beim Dura eine drehbare Krone zum Scrollen am Gehäuserand. Was bei Smartphones heute selbstverständlich ist, kann auf dem Fahrrad zur Herausforderung werden: Wer wischen will, muss hinschauen - und den Blick von der Straße nehmen.

Funktionen und Daten

Kilometer, Geschwindigkeit, Fahrzeit und Trittfrequenz, Leistung, Ermüdung, relative Windgeschwindigkeit und „Points of Interest“ - moderne Radcomputer machen das Fahrerlebnis zunehmend „messbarer“. Viele, vor allem ambitionierte Fahrer, wünschen sich immer mehr diese Zahlen und Daten - andere brauchen sie nicht alle.

Gerade beim Display zeigt sich der Fortschritt moderner Radcomputer - im Wortsinn - am klarsten. Der Garmin Edge 1050 bietet ein kontraststarkes, helles LCD mit hoher Auflösung. Sigma setzt beim Rox Evo 12.1 auf farbig hinterlegte Datenfelder für bessere Sichtbarkeit. Wahoo entspiegelt sein Display zusätzlich, was die Ablesbarkeit aus verschiedenen Winkeln verbessert.

Das hat Vorteile: Mehr Metriken und Kartendetails passen auf eine Seite, ohne dass man scrollen muss. Und: Der größere Formfaktor der Geräte ermöglicht Akkus mit höherer Kapazität.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit reicht von 14 Stunden beim Sigma Rox bis zu 35 beim Hammerhead Karoo. Der Jespr hält im Schnitt nur sieben Stunden durch - vor allem wegen seiner permanenten Internetverbindung. Der Coros Dura dagegen ist ein „Akku-Monster“: Er kommt auf bis zu 120 Stunden und verdankt das unter anderem seinem integrierten Solarpanel.

Kartenmaterial und Detailtiefe

Bei der Navigation liefern alle Geräte im Testfeld eine gute bis sehr gute Leistung - mit kleineren Abstrichen. Die Openstreetmap des Coros enthält vergleichsweise wenige Informationen. Besser ist die Sigma-Karte, die in Städten auch einzelne Gebäude dreidimensional darstellt.

Die größte Detailtiefe bei der Kartendarstellung bieten Hammerhead, Jespr, Wahoo und Garmin. Neben Städtenamen und Straßennetzen zeigen sie auch kleinere Wald- und Wiesenwege zuverlässig an. Gute Karten enthalten auch sogenannte Heatmaps. Sie heben beliebte Strecken optisch hervor, auf denen häufig Rad gefahren wird - ideal zur Tourenplanung.

Befestigung am Lenker

Standardmäßig werden die Geräte mit einer 31,8-Millimeter-Schellenbefestigung für runde Lenkerprofile geliefert. Bei integrierten Aero-Cockpits und abgeflachten Lenkerformen entfällt diese Option jedoch oft.

Das Problem: Diese Anbieter produzieren meist nur für die beiden großen Marken Garmin und Wahoo. Entweder ist der Computer mit einem dieser Hersteller kompatibel oder man benötigt spezielle Adapter. Probleme können beim Wahoo Elemnt Ace auftreten, der aufgrund seiner Größe nicht vor jedes Cockpit passt.

Sensoren und Konnektivität

Wer mehr und detailliertere Daten sammeln möchte, sollte seinen Computer mit den entsprechenden Sensoren koppeln. Die einfachste Variante ist die Herzfrequenzmessung mittels Brustgurt. Mit diesen verbindet sich der Radcomputer in der Regel über Bluetooth oder das ANT+-Protokoll. So lässt sich beispielsweise der Wahoo Elemnt auch mit einem Garmin Varia Radar-Rücklicht koppeln. Beide Standards sind herstelleroffen.

Die hauseigenen Apps dienen in der Regel als Kopplungszentrale für Programme anderer Firmen. Umgekehrt können Workouts aus Trainingeaks, Final Surge und Co. direkt auf das Gerät übertragen werden. Standardmäßig integriert sind bei vielen unter anderem Komoot und Strava für die Routenplanung und Aktivitäten-Synchronisation.

Apps und Software

Die hauseigenen Apps sind der „ausgelagerte Maschinenraum“ der Radcomputer - mit Ausnahme von Jespr. Dort gibt es keine App, alle Einstellungen werden direkt am Gerät vorgenommen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Trainingseinheiten und Routen anzulegen oder auf Workouts und Trainingspläne des Herstellers zurückzugreifen - wie etwa bei Wahoo.

Die größte Funktionsvielfalt bietet die Garmin-App, wenngleich die Analyse-Möglichkeiten gerade Anfänger zuweilen überfordern können. Mit dem Jespr benötigt man kein Smartphone mehr.

Routen und Strecken finden

Das Internet und diverse Apps sind voll mit Mountainbike-Touren, die Kunst besteht darin, die Spreu vom Weizen zu trennen. Besonders empfehlenswert sind die Sammlungen zu einem Bikespot, so können Sie gleich mehrere Touren mit Schwierigkeitsangabe auf einmal planen und müssen sich keine Gedanken über deren Qualität machen.

Möchten Sie dennoch auf eigene Faust forschen, achten Sie darauf, dass die Touren und GPS-Daten möglichst aktuell sind, denn auch die schillerndste Trail-Perle kann zuwuchern und von neuen Routen abgelöst werden. Lokale Mountainbike-Vereine reichen ihre Touren ebenfalls meist gerne weiter, geben zudem wertvolle Tipps, um Ärger vor Ort zu vermeiden.

Höhenmeterangaben

Bei einem Gerät ohne barometrische Höhenmessung summieren sich leichte Ungenauigkeiten der GPS-Position zu einem größeren Wert, besitzt es ein Barometer,verfälschen wetterbedingte Luftdruckschwankungen. Bei Abweichungen zwischen geplanten und gefahrenen Höhenmetern kommen die Höhenwerte des verwendeten Kartenmaterials als Ungenauigkeit hinzu.

Auch das Trackingintervall, die Kalibrierungsgenauigkeit und wie die Firmware die Satelliteninformationenverarbeitet, spielt eine Rolle.

GPS oder Glonass?

Fast alle modernen Bike-Navis unterstützen aktuell sowohl GPS-Satelliten als auch das globale System der russischen Föderation Glonass. Durch diese kombinierte Datenmenge kann die Empfangsqualität und Präzision höher sein als mit bloßem GPS-Empfang.

Testberichte und Empfehlungen

Hier punktet vor allem der Sigma Rox 12.1 Evo als „kleinere“ Alternative. Zwar hat der Coros das kleinste Display, doch bietet er auch ein innovatives Bedienkonzept und die mit Abstand beste Akkuleistung - und das für unter 300 Euro. Der Jespr bietet Features, für die andere Modelle eine Smartphoneverbindung benötigen. Das große Display ist top, aber einige Funktionen und die Akkulaufleistung sind noch nicht ganz ausgereift. Der Hammerhead Karoo ist unser Kauf-Tipp. Wahoo und Garmin überzeugen vor allem ambitionierte Fahrer und „Daten-Freaks“ mit ihrem enormen Funktionsumfang und durchdachten Apps.

Die Qual der Wahl: Welches Navi ist das Richtige?

Auch unter den Navigationsgeräten gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau. Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Wird ein leicht zu bedienendes, vollwertiges Navi gesucht mit umfassendem Funktionsumfang und guter Kartendarstellung? Ein einfacher Fahrradcomputer mit GPS und geringem Gewicht? Oder ein Gerät, mit dem man auch seine Sensoren am Fahrrad und Körper koppeln kann und bei dem der Preis keine Rolle spielt?

Arten von Fahrradcomputern

  • Echtes Navigationsgerät: Ermöglicht das Erstellen von Touren direkt auf dem Gerät oder am PC und funktioniert auch offline. Berechnet Routen durch Zieleingabe/Adresse und speichert gefahrene Strecken mit allen Details zur Auswertung. Ideal für Radreisende und Bikepacker.
  • Fahrradcomputer mit GPS: Ermöglicht das Aufspielen von GPX-Tracks, um die Tour nachzufahren. Bietet keine echte Navigation mittels Kartenmaterials. Geeignet für Radrennfahrer, da klein, leicht und einfach zu bedienen.

Akku vs. Batterien

Die Frage, ob ein integrierter Akku oder Batterien besser sind, lässt sich mit einem klarem »kommt drauf an« beantworten. Auch hier gibt es Vor- und Nachteile je nach Einsatzzweck und Vorlieben des Anwenders.

Wer ein schlankes Gerät sucht und nach jeder Tour Zugang zu einer Steckdose hat, für den ist ein Gerät mit fest integriertem Akku vorteilhaft. Die getesteten Geräte fielen hier nicht negativ auf und je nach Einstellungen, wie z. B. bei der Bildschirmhelligkeit, hielt jedes Gerät über sieben Stunden.

Garmin Edge Explore 2 im Detail

Das jetzt 104 Gramm schwere und mit einem 3 Zoll großen Display ausgestatteten Fahrrad-Navi kommt mit zwei einfachen Lenkerhaltern mit den entsprechenden Gummiringen, einem USB-C-Ladekabel, einer Handschlaufe sowie einem kleinen Benutzerhandbuch.

Somit ist alles Notwendige zur Montage und dem Betrieb des Navis im Lieferumfang enthalten. Auch während den Testfahrten auf anspruchsvollen Trails und sogar bei Regen blieb das Navi fest und Ort und Stelle und wackelte kaum. So war eine gute Bedienung auch während der Fahrt durchwegs gewährleistet, sofern nicht beide Hände am Lenker nötig waren.

Wie schon beim High-End-Modell von Garmin, dem Garmin Edge 1040 Solar, kommt auch beim Edge Explore 2 die neue Bedienoberfläche zum Einsatz. Diese ist nicht ganz so intuitiv wie beim Vorgängermodell, jedoch kommt man nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut damit zurecht.

Es lohnt sich auch, die Garmin Connect App auf dem Smartphone zu installieren. Mit dieser App kann im Nachhinein eine Auswertung der Touren erfolgen, aber auch ein individuelles Anpassen der Profile beziehungsweise der Oberfläche ist möglich. Somit ist das Explore 2 deutlich fortschrittlicher als das Vorgängermodell.

Die Navigation des Garmin Edge Explore 2 ist wie gewohnt sehr gut, wir konnten nichts Negatives feststellen. Auf dem Gerät können Touren selbst geplant werden, entweder durch Wählen von Punkten auf der Karte oder durch eine Eingabe einer Adresse.

Auch eine Liste von Points of Interest (POI) ist jetzt enthalten. Die Akkulaufzeit gibt Garmin mit bis zu 16 Stunden an. Je nach Einstellungen kann diese aber kürzer sein. Egal was wir am Ende gewählt haben, das Navi hat uns sicher ans Ziel gebracht. Auch das Neuberechnen einer Route beim Verlassen des Tracks ging schnell und zuverlässig.

Schön ist, dass auch das neue Edge Explore 2 die ClimbPro-Funktion besitzt, die zusätzliche Informationen zu Steigungen liefert.

Garmin Edge 1040 Solar im Detail

Das Garmin Edge 1040 Solar ist das Topmodell der Edge-Reihe, weshalb wir es uns natürlich genau ansehen mussten. Es besitzt viele tolle und nützliche Funktionen, hat aber hier und da seine kleinen und eine etwas größere Schwäche, wodurch es unseren Testsieger nicht entthronen konnte.

Neben dem Navi selbst sind noch allerlei Halterungen fürs Fahrrad wie die Standard-, MTB- und Aero-Halterung mit dem notwendigen Montagezubehör und Ersatzteilen enthalten. Ein USB-Ladekabel, eine kurze Anleitung und ein Befestigungsband sind natürlich ebenfalls enthalten.

Sogar eher im Gegenteil: Besonders gut hat uns gefallen, dass das Garmin Quarter Mount - so heißt die Halterung - am Navi nicht wie bisher aus Kunststoff, sondern aus Metall gefertigt wurde, wodurch eine Schwachstelle behoben wurde.

Das Einrichten des Navis und das Verbinden des Geräts mit dem Smartphone mittels der Garmin Connect App geht problemlos und schnell. Das Übertragen von geplanten GPX-Tracks ist Garmin typisch problemlos.

Die Bedienung des Fahrrad-Navis ist unserer Ansicht nach nicht mehr ganz so einfach wie mit der alten Benutzeroberfläche und erfordert etwas mehr Zeit und Kennenlernen mit dem Gerät.

Besonders ist uns die schnelle Routenberechnung unter der Fahrt aufgefallen. Das Edge 1040 Solar verfügt natürlich über eine ANT+-Schnittstelle, wodurch das Navi zu deinem vollwertigen Trainingspartner wird, auch dank vieler Trainings-, Planungs- und Analysefunktionen. Zudem bietet das Gerät Sicherheits- und Trackingfunktionen wie z. B.

Ein besonderer Punkt beim Edge 1040 Solar ist natürlich die Solarladung. Während der Fahrt kann der Fahrer die Daten der Solarladung ablesen. Dieses Feature funktioniert recht gut und auch bei teilweise bedecktem Himmel nutzt das 1040 Solar noch die ankommenden Photonen.

Alles in allem ist das Garmin Edge 1040 Solar ein gut funktionierendes Fahrrad-Navi mit toller Akkulaufzeit und einer enormen Anzahl an Funktionen. Der große Haken an dem Gerät ist jedoch der stolze Preis, der jeden abschreckt, der eigentlich nur ein einfaches Navigationsgerät wie unseren Testsieger möchte.

Sigma ROX 12.1 Evo im Detail

Mit dem Sigma ROX 12.1 Evo bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges und einfach zu bedienendes Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter. Der Lieferumfang des Gerätes in der Basic-Variante ist recht ordentlich.

Das Koppeln des Gerätes mit dem Smartphone ist sehr einfach. Dazu wird die App geöffnet und ein am ROX generierter QR-Code eingescannt. Sowohl am Gerät selbst als auch in der App kann das ROX 12. Evo nach Wunsch konfiguriert werden. Die Anzahl und Ansicht der Anzeigefenster lassen sich je Profil individuell einstellen, je nachdem, welche Informationen man in der jeweiligen Disziplin bekommen möchte.

Hierbei stehen sechs vorinstallierte Profile zur Verfügung. Gerade das finden wir für Sportler sehr praktisch, die nicht nur mit dem Bike, sondern zum Beispiel auch zu Fuß in den Bergen unterwegs sind. Bevor es mit der ersten Tour losgehen kann, muss die Navigationskarte im Profil eigens eingerichtet werden.

Generell ist das Sigma ROX 12.1 Evo dazu konzipiert, am Laptop oder am Handy geplante Routen nachzufahren. Dabei lässt sich das Gerät mit Apps wie Strava oder Komoot koppeln, um dort geplante Touren direkt auf das Sigma zu laden.

Was den GPS-Radcomputer aber zum fast vollwertigen Navi macht, ist, dass am Gerät selbst Touren geplant sowie Points of Interest angefahren werden können. Ist der Track aufgespielt, ist das Nachfahren der Route problemlos.

Dabei wird der Track auf dem 3 Zoll großen Display angezeigt und durch die Autozoom-Funktion - je nach Situation - entweder im großen oder kleinen Maßstab angezeigt.

Sollte man sich mal verfahren, also die geplante Route verlassen, bittet einen das ROX 12.1 Evo erstmal umzudrehen, errechnet jedoch bei Nichtbeachten schnell eine logische Alternativroute zurück auf den Track.

Fährt man mal im Regen oder mit dicken Handschuhen, dann lässt sich das Gerät über insgesamt fünf an den Seiten befindlichen Tasten bedienen. Die Akkulaufzeit ist ebenfalls ordentlich.

Vergleichstabelle ausgewählter GPS-Radcomputer (2024)

Modell Akkulaufzeit (Stunden) Gewicht (g) Besonderheiten
Garmin Edge 130 Plus 12 32 Superleicht, supersimpel
Garmin Edge 540 (Solar) 26 (32 mit Solar) 84 Hohe Akkulaufzeit, Solar-Option
Sigma Rox 11.1 Evo 18 54 Simpel zu bedienen, starker Akku
Sigma Rox 12.1 Evo 14 109 Bedienerfreundlich, top Kartendarstellung
Wahoo Elemnt Bolt V2 15 70 Intuitive Bedienung, starke App
Wahoo Elemnt Roam V2 17 99 Top Konnektivität, starker GPS-Empfang

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