Mit einem Rollentrainer holt man sich die Straße ins Haus und kann in der kalten Jahreszeit seine Fitness für die nächste Radelsaison halten. Ob man ein Mountainbike oder Rennrad in den Trainer einbaut, spielt dabei keine Rolle.
Rollentrainer ist nicht gleich Rollentrainer
Mit der Coronapandemie haben Indoor-Rollentrainer eine kleine - oder besser große - Renaissance erlebt, die immer noch anhält. Wobei das etwas falsch ausgedrückt ist, denn im Grunde hat diese Renaissance schon früher begonnen, als vor einigen Jahren die ersten »smarten« Radtrainer auf dem Markt eingeführt wurden.
Einerseits gibt es günstige Rollentrainer zwischen 50 und 250 Euro, die aus einem Schwungrad, einem Seilzug mit »Gangschaltung« und einer Abstützung bestehen. Diese Rollentrainer funktionieren rein mechanisch - in der Regel mit einem magnetischen Widerstand, der sich stufenweise verstellen lässt. Die Bandbreite liegt dabei von sechs Gängen (bei den vier günstigeren Rollentrainern im Test) bis hin zu zehn Gängen beim Tacx Boost.
Klarer Vorteil: Man muss zur Nutzung das Hinterrad nicht aus- und die Schaltkassette nicht umbauen. Ohne sich die Finger schmutzig zu machen, wird der Hinterbau des Fahrrads direkt in den Trainer eingespannt, der Hinterradreifen liegt direkt auf der Walze des Rollentrainers auf.
Smart Trainer, die sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln lassen, haben den Markt für Radtrainer in den vergangenen Jahren revolutioniert. Mit ihnen zaubert man sich ein kleines Fitnessstudio ins heimische Wohnzimmer. Die Smart Trainer müssen natürlich ans Stromnetz angeschlossen werden - ohne Elektrizität, Bluetooth und WLAN geht hier nichts.
Um einen Smart Trainer nutzen zu können, muss das Hinterrad ausgebaut und das Fahrrad in den Smart Trainer eingesetzt werden.
Bei freien Rollentrainern - wie dem von Homcom - stellt man das Fahrrad direkt auf die Laufrollen, setzt sich drauf und radelt los - genauso, wie man es im Freien machen würde, nur dass man natürlich nicht vom Fleck kommt. Erst durch ein wenig Übung gelingt es, das Gleichgewicht zu halten - das Training auf der freien Rolle trainiert daher insbesondere den Gleichgewichtssinn und die Rumpfmuskulatur.
Das ist gleichzeitig auch ein klarer Nachteil - denn man muss eben das Gleichgewicht halten, da das Rad nicht im Rollentrainer fixiert ist. Außerdem kann kein wattgesteuertes Training stattfinden, was wohl der größte Nachteil der freien Rolle ist.
Virtuelle Trainingswelt
Mit der Zeit erschließt sich eine faszinierende, virtuelle Trainingswelt mit ständig wechselnden Herausforderungen. Langweilig wird einem hier garantiert nicht! Zwift kann man sich wie eine riesige Radtrainings-Spielwiese vorstellen - hier kommt jeder auf seine Kosten, vom Anfänger bis zum trainingsbeflissenen Fortgeschrittenen.
Rund um Smart Trainer und Zwift hat sich ein kleiner, feiner Zubehörmarkt entwickelt. Wahoo bietet beispielsweise mit dem »Headwind« einen Gegenwindsimulator an, mit dem »Kickr Climb« lässt sich sogar die Neigung des Trainings-Rennrads oder -Mountainbikes analog zur Strecke verstellen. Auf diese Weise können mit den schlauen Indoor-Trainingsgeräten sogar Steigungen simuliert werden.
Dämpfende, schweißresistente Unterlegematten sind ebenso erhältlich wie Zwift-Radbekleidung, wodurch die virtuelle Zwift-Welt wieder in die Realität »zurückschwappt« - von Handtüchern und Schweißfängern mit Tacx- und Wahoo-Aufschrift ganz zu schweigen.
Einige Hersteller legen ihren Modellen eine Vorderradstütze bei. Es braucht nicht unbedingt den superintelligenten und teuren Smart Trainer, um virtuell zu trainieren. Genauso kann man beim Training mit einem Rollentrainer das Fahrrad mit einem Geschwindigkeitssensor (je nach Hersteller rund 50 Euro) und/oder einem Trittfrequenzsensor (z. B. von Wahoo im Set für rund 65 Euro) ausstatten und diese dann auf der Smartphone-App auslesen.
Um mit einem Indoor-Rollentrainer trainieren zu können, benötigt man nichts weiter als ein Fahrrad - ob man das Rennrad oder Mountainbike als Trainingsgerät verwendet, ist Geschmackssache. Bestzeitenjäger werden eher das Rennrad wählen, da man sportlicher sitzt und die Reifen in der Regel nicht gewechselt werden müssen. Komfortbewusstere Radfahrer greifen indes zum Mountainbike - hier sitzt man aufrechter.
Einzelne Modelle im Test
Elite Justo 2
Der Elite Justo 2 besticht zunächst einmal durch sein technisches, sehr funktionelles Design. Hier wird kein Gramm verschwendet. Die Italiener haben sich darauf beschränkt, den Trainer mit den Funktionen zu versehen, die auch notwendig sind. Bedeutet: keine Extra-Abdeckung hier und kein Blinklicht zuviel da - aber trotzdem ein Hinguckereffekt. Schmal zusammenfaltbar, nimmt er angenehm wenig Platz weg - das Faltmaß beträgt magere 57 × 19,5 × 52 cm.
Das bedeutet, dass man ihn im Idelfall auch in einem Wohnzimmerwinkel ganz gut unterbekommt, was man von vielen anderen Smart Trainern im Test nicht behaupten kann. Einfach die beiden seitlichen Ausleger bis zum »Klick«-Geräusch ausklappen und schon ist der Justo 2 einsatzbereit. Beeindruckend ist die Bandbreite, in der man mit dem Justo 2 trainieren kann. Er bietet bis zu 2300 Watt Widerstand, was in der Preisklasse - im Netz ist der Justo 2 bereits für rund 900 Euro zu haben - nicht selbstverständlich ist. Er ist in der Lage, Steigungen bis 24 Prozent zu simulieren und punktet mit einer Messgenauigkeit von unter einem Prozent Abweichung.
Erstaunlich gut funktioniert auch die »Neigetechnik« des Justo 2. Elite verzichtet auf aufwändige Mechaniken. Statt Scharnieren und Schienen versehen die Italiener den Trainer mit austauschenbaren Gummipuffern, die eine Seitenneigung von 7° (rot) bzw. 4,5° (schwarz) erlauben. Im Test jagen wir den Justo 2 einige Runden einen hügeligen Zwift-Kurs entlang und sind verblüfft, wie realistisch der Trainer das Gelände abbildet. Da kommen günstigere Trainer nicht ganz ran.
Ganz ausgezeichnet gefallen hat uns auch die Reaktionsschnelligkeit des Trainers, hier wiederum hängt sich der Justo 2 an deutlich teurere Modelle. Vom Justo 2 finden sich bisher keine aussagekräftigen Tests im Netz. Stark, genau, kompakt und mit etwas Neigefreiheit.
Garmin Tacx Neo 2T Smart
»Was für ein schönes Stück Design« schießt einem durch den Kopf, wenn man den Garmin Tacx Neo 2T auspackt. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass sich der mit gut 1.200 Euro zur gehobenen Mittelklasse gehörende Trainer sehr schnell und ohne Werkzeug aufbauen lässt. Die beiden Seitenflügel des in der Frontansicht wie ein umgedrehtes Y konstruierte Trainer sind schnell ausgeklappt und eingerastet. Hat man sich einmal auf den Trainer geschwungen, verblüfft er mit seiner Laufruhe. Im Vergleich zum »Vorgänger« Flux 2 ist der Neo 2T noch leiser geworden - der Nachbar und die Familie freut sich!
Was zudem auffällt, ist die schnelle Reaktion des Trainers auf Anstiege und Gefälle. Im Vergleich zu anderen Schwungrad-Trainern hat Tacx hier die Nase ganz weit vorne. Bergabfahrten fühlen sich deutlich realistischer an als beim Flux 2. Um ein noch realistischeres Fahrgefühl zu evozieren, erlauben in den Trainer integrierte, gedämpfte Scharniere bis zu einem gewissen Grad moderate Kippbewegungen.
Nicht zuletzt hat uns das Handling des mit 21,5 Kilogramm relativ leichten Trainers überzeugt. Um ihn zu verstauen, lassen sich die beiden Seitenflügel nach oben klappen. Ergebnis ist ein Faltmaß von nur 25 x 65 Zentimetern (!); der Tacx Neo 2T passt so auch in kleinere Winkel als die Konkurrenz.
Der Garmin Tacx Neo 2T Smart ist leise, klein verstaubar und schön designt - und damit ein Rundum-Sorglos-Paket für Radbegeisterte, die keine Kompromisse eingehen und auf Nummer sicher gehen wollen. Mit 2.200 Watt Widerstand wendet er sich auch an etwas ambitioniertere Radler, er erlaubt zudem, sich leicht zur Seite zu neigen.
Wahoo Kickr Move
Der Wahoo Kickr Move setzt dem mittlerweile nicht mehr erhältlichen Wahoo Kickr v5 nochmal eins drauf. Der mit 1599 Euro (UVP) teuerste Trainer im Test erlaubt nicht nur Seitwärtsbewegungen, sondern auch leichtes Vor- und Zurückbewegen. Mit 29 Kilogramm ist der Trainer der schwerste im Test. Das bedeutet, dass man das Teil nicht mal schnell aus dem Keller holt, um zu trainieren - mit dem Kickr Move muss man es schon ernst meinen mit dem Training und das nötige Kleingeld sowie den nötigen Platz mitbringen.
Eine Standfläche von 85 x 70 Zentimetern für den Trainer sollte vorhanden sein. Belohnt werden die Anstrengungen mit einer tollen Standfestigkeit und der Möglichkeit, die Standfüße des Kickr Move dank großzügig dimensionierter Rändelmuttern unkompliziert an den Untergrund anzupassen. Setzt man sich das erste Mal auf den Move, fühlt sich der Trainer noch etwas wackelig an. Schnell nochmal den Schnellspanner überprüft - daran liegt es also nicht.
Nimmt man die erste Zwift-Strecke in Angriff, verwandelt sich das Unbehagen jedoch ganz schnell in ungehemmten Fahrspaß - denn so viel Bewegungsfreiheit bietet kein anderer Rollentrainer. Besonders im Wiegetritt macht sich die Zwei-Achsen-Beweglichkeit des Kickr Move bemerkbar. Mit einer effektiven Stützweite von 82 Zentimetern lässt sich der Kickr Move zudem so leicht aus der Ruhe bringen.
Die im Set enthaltene 11-Gang-Kassette mussten wir erstmal austauschen - Wahoo hat Nutzer älterer Zehnfach-Rennräder vergessen.
Der Kickr Move ist eines der Topmodelle des US-amerikanischen Herstellers Wahoo. Der sehr standsichere Trainer ist über zwei Achsen beweglich, was speziell beim kraftvollen Beschleunigen, beim In-die-Kurve-Legen und beim Wiegetritt für ein realistischeres Fahrgefühl sorgt.
Wahoo Kickr Core Zwift One
Bereits im vergangenen Test-Update konnte uns der Wahoo Kickr Core überzeugen - das ist mit dem Wahoo Kickr Core Zwift One nicht anders. Für diesen Mid Budget-Trainer haben sich der Smart Trainer-Hersteller Wahoo und Zwift, der Entwickler des wohl erfolgreichsten virtuellen Trainingskosmos, zusammengetan. Wahoo liefert die auf dem Kickr Core basierende Hardware. Der Cog ist nichts weiter als ein einzelnes Ritzel, das mit den meisten Freiläufen kompatibel ist und so das Montieren bzw. Wechseln einer Kassette überflüssig macht. Kam der Wahoo Kickr Core einst für eine UVP von rund 700 Euro auf den Markt, sind es beim Kickr Core Zwift One nur 500 Euro.
Für den Wahoo Kickr Core Zwift One haben sich Wahoo und Zwift zusammengetan, um einen preisgünstigen Smart Trainer zu entwerfen, der sich an einen breiten Nutzerkreis richtet. Natürlich darf man bei diesem Preis keine High End-Verarbeitung erwarten, auch liegt die Geräuschentwicklung leicht über der des Tacs Neo 2R und des Kickr Move. Es ist am Ende eine Preisfrage und in gewisser Hinsicht auch Geschmackssache, welchem Trainer man in der High-End-Klasse um 2.000 Euro den Vorzug gibt - dem Garmin Tacx Neo 3M oder dem Wahoo Kickr Move. Beide spielen in etwa in einer Liga und sind »Schwingungstrainer«, also Smart Trainer, die Seitwärtsbewegungen im Wiegetritt bzw. Doch von Beginn an.
Garmin Tacx Neo 3M
Ganz ausgezeichnet gefällt uns erst einmal die Standfestigkeit des Garmin Tacx Neo 3M. Das bereits gewohnte Y-Design mit breiten Auslegern sorgt auch bei längeren Wiegetritt-Einheiten für unerbittlichen Widerstand. Mit dem Garmin Tacx Neo 3M geht man einfach gerne aus dem Sattel! Auch erstaunt uns die Reaktionsschnelligkeit des Trainers - hier hat Garmin - bzw. Tacx - im Testvergleich gefühlt die Nase vorne. Auch leichte Geländeunebenheiten sind 1:1 spürbar. Die Handhabung der »Motion Plates«, die Neigebewegungen zur Seite ermöglichen, ist simpel - mit zwei kurzen Drehbewegungen hat man die Schwenkfunktion aktiviert und kann sich mehr oder weniger schwungvoll in die Kurve legen.
Im Testvergleich haben wir das Gefühl, dass der Wahoo Kickr Move ein kleines bisschen dynamischer »mitschwingt« - das ist jedoch ein rein subjektives Empfinden. 2.200 Watt Widerstand gehört in der Preisklasse indes zum guten Ton, 25 Prozent Steigungssimulation bieten schon halb so teure Trainer. Apropos guter Ton: Der Garmin Tacx Neo 3M dürfte der leiseste Trainer im Test sein. Bleibt noch der Preisunterschied - schlägt der Garmin Tacx Neo 3M mit vorinstallierter Kassette mit mindestens 1.800 Euro zu Buche, geht der Wahoo Kickr Move inzwischen schon für einen deutlich günstigeren Preis über den Ladentisch. Doch eingefleischte Tacx-Fans, denen vor allem das schöne, geradlinige und nicht zu technische Design gefällt, werden trotzdem dem Garmin Tacx Neo 3M den Vorzug geben.
Wahoo Kickr Snap
Das »Snap« im Kickr Snap mit »Schnäppchen« zu übersetzen ist zwar sprachlich falsch, ergibt aber aus Sicht von preisbewussten Käufern durchaus Sinn. Beim Kickr Snap bringt Wahoo sozusagen das beste aus der Rollentrainer- und Smart-Trainer-Welt zusammen. Auf der einen Seite die einfache Handhabung eines Rollentrainers - es ist kein Ausbau des Hinterrades bzw. Wechseln der Kassette von Nöten.
In der Praxis funktioniert das sehr gut. Im Handumdrehen ist der Schnellspanner gewechselt, wie bei den meisten günstigeren Rollentrainern liegt auch dem Snap ein spezieller Schnellspanner bei, mit dem sich das Rennrad optimal einspannen lässt. Ist der Snap mit der Zwift-App auf dem Smartphone gekoppelt kann es schon losgehen. Wie bei allen anderen Rollentrainern gilt auch hier: Je mehr Mühe man sich bei der Anpassung der Rolle an den Hinterreifen gibt, desto effizienter wird das Training ausfallen.
Wir nehmen uns also in diesem Fall die Anweisungen in der Anleitung besonders zu Herzen und siehe da - das Training mit diesem je nach Shop nicht einmal 350 Euro teuren »smarten Rollentrainer« macht richtig Laune! Natürlich wird der Kickr Snap nicht an die Trainingseffizienz eines Trainers der 1000 Euro-Klasse herankommen.
Van Rysel In’Ride 900
Mit dem In’Ride 900 seiner Eigenmarke Van Rysel mischt Decathlon in der hart umkämpften 500 Euro-Klasse mit. Immerhin sind die vier Standfüße an den beiden Querstreben höhenverstellbar - in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Weniger gut hat uns gefallen, dass der Hersteller dem Trainer keine Kassette beilegt bzw. vormontiert. Im Jahr 2024 realisieren immer mehr Hersteller, dass dies durchaus zur Kunden-Satisfaktion beiträgt.
Beherzt schwingen wir uns auf den, mit einem hübschen Schnellspanner ausgestatteten, Trainer und starten eine anspruchsvolle Zwift-Trainingsrunde mit mehreren Bergsprints. Leider fällt schnell auf, dass der Trainer relativ laut ist - speziell, wenn man zum Vergleich vorher einen flüsterleisen Trainer wie den Tacx Neo 3M getestet hat. Ein kleiner, aber kritischer Mangel des In’Ride 900 ist zudem der, unserer Meinung nach unterdimensionierte, Stützblock für das Vorderrad.
Überblick über getestete Rollentrainer
- Bkool Smart Pro - Wheel-On-Trainer
- Bkool Smart Air - Direct Drive-Trainer
- Cycleops Hammer - Direct Drive-Trainer
- Cycleops Hammer H2 - Direct Drive-Trainer
- Cycplus T3 - Direct Drive-Trainer
- Saris Fluid 2 Smart - Wheel-On-Trainer
- Saris H3 - Direct-Drive-Trainer
- Elite Arion Smart B+ - freie Rolle mit smarten Funktionen
- Elite Direto - Direct Drive-Trainer
- Elite Direto X - Direct Drive-Trainer
- Elite Drivo - Direct Drive-Trainer
- Elite Drivo II - Direct Drive-Trainer
- Elite Justo - Direct Drive-Trainer
- Elite Tuo - smarter Wheel-On-Trainer
- Elite Suito - Direct Drive-Trainer
- Tacx Flow Smart - smarter Wheel-On-Trainer
- Tacx Flux S Smart - Direct Drive-Trainer
- Tacx Flux Smart - Direct Drive-Trainer
- Tacx Flux Smart 2 - Direct Drive-Trainer
- Tacx Neo Smart - Direct Drive-Trainer
- Tacx Neo Smart 2 und Neo 2T Smart - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr 2017 - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr 2018/Wahoo Kickr 4.0 - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr v5 - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr WiFi - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr Core - Direct Drive-Trainer
- Wahoo Kickr Snap - Wheel-On-Trainer
- Wahoo Kickr Move - Smart Trainer
- Wahoo Kickr Bike - Indoorrad
- Wahoo Kickr Bike Shift - Indoorrad
- JetBlack Whisperdrive - Direct Drive-Trainer
- Kurt Kinetic R1 - Direct Drive-Trainer
- Kurt Kinetic Road Machine Smart 2 - smarter Wheel-On-Trainer
- Oreka O2 - Laufband für’s Fahrrad
- TechnoGym MyCycling - Direct Drive-Trainer
- Xplova Noza S - Direct Drive-Trainer
- Zwift Hub - Direct Drive-Trainer
- Zwift Hub One - Direct Drive-Trainer
Software für das Rollentraining
Detaillierte 3D-Animationen, abwechslungsreiche Strecken, professionelle Trainingsauswertung - Indoortraining bietet jedes Jahr mehr Optionen, weil immer mehr Software-Anbieter neue Konzepte präsentieren. Im Schatten von Branchenkrösus Zwift entwickeln sich weitere virtuelle Trainingsplattformen, auf denen Radfahrer zu jeder Zeit mit oder gegen Konkurrenten aus einem anderen Teil der Welt fahren können.
Präferieren Sie bekannte Strecke wie den Mont Ventoux oder das Cap Formentor auf Mallorca? Dann könnte RGT, das mittlerweile Wahoo gehört, das richtige für Sie sein. Wenn Sie zwischen 3D-Animation und 2D-Videos wählen möchte, dann sollten sie sich Bkool genauer anschauen. Wer regelmäßige Jedermann-Events und eRacing sucht, ist auf Rouvy, MyWhoosh oder auf Zwift richtig.
Für all jene Indoor-Radfahrer, die nicht auf virtuell animierte Welten stehen, bieten sich freilich noch mehr Optionen. Die Tacx-Software setzte um die Jahrtausendwende neue Standards und konzentriert sich auf 2D-Videos tausender Strecken weltweit kombiniert mit einer Vielzahl an Trainingsprogrammen. Ein ähnliches Konzept verfolgen Kinomap und Fulgaz, wenngleich bei letzterem Events und eRacing eine größere Rolle spielen als bei Tacx.
Wer den Fokus ausschließlich auf Training und Leistungsmessung legt, der ist mit workout-fokussierter Software wie Wahoo SYSTM (ehemals TheSufferfest) oder Trainerroad gut beraten. Beide lassen sich zudem mit virtueller Software wie Zwift verknüpfen, sodass man Trainingseinheiten von Trainerroad auch in Zwifts virtuellen Welten nutzen kann.
Zubehör für realistischeres Indoortraining
Indoor-Radsport auf der Rolle hat sich über die Jahre hinweg zu einem eigenen Markt mit spezialisierten Produkten entwickelt. Kernziel der meisten Produkte ist es, das Indoor Cycling realistischer erscheinen zu lassen. Für ambitionierte Indoor-Radler haben wir den Ventilator Wahoo Headwind und den Steigungssimulator Wahoo Climb getestet. Auch die Wackelplattform Saris MP 1, die mit seitlichem und frontalem Flex mehr Realismus verspricht, haben wir ausführlich getestet. Zudem haben wir spezielle luftige Indoorrad-Schuhe von Nike und die lenkende Vorderradstütze Elite Sterzo Smart zusammen mit weiteren Innovationen ausprobiert und getestet.
Radkleidung fürs Indoor-Cycling
Wer Indoor trainiert, schwitzt mehr als bei Ausfahrten draußen auf der Straße. Kein Wunder also, dass zahlreiche Bekleidungshersteller das Thema für sich entdeckt haben und eigene Indoor-Kollektionen entworfen haben, die in Sachen Belüftung und Atmungsaktivität neue Maßstäbe setzen sollen. Ob und in welchen Fälle das funktioniert, zeigt unser Test von Bekleidung fürs Indoortraining von sieben verschiedenen Marken.
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