Du möchtest deine erste Radreise unternehmen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Eine Fahrradtour zu planen ähnelt der Vorbereitung jeder anderen Reise oder Wanderung. Hier findest du wertvolle Tipps und Tricks, damit deine Rennradtour ein voller Erfolg wird.
Die richtige Planung ist das A und O
Eine gelungene Rennrad-Tour beginnt schon weit vor dem ersten Treten in die Pedale. Zu einer umfassenden Tourenplanung gehört es auch, die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Dieser Tipp sollte nicht nur von Anfängern, sondern generell von Rennradfahrern beherzigt werden. Immerhin stellt jede Strecke eine besondere Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt. Wer hier optimal vorbereitet ist, kann seine persönlich gestaltete Route noch ein wenig besser genießen.
1. Auswahl der Region und Routenplanung
Ganz am Anfang der Überlegungen steht die Auswahl der Region, in der die Tour stattfinden soll. In Deutschland gibt es viele Landschaften mit einem gut ausgebauten Radwegnetz. In den Überlegungen bei der Routenplanung spielt es eine Rolle, ob ein Radfernweg wie der Elberadweg oder der Spreeradweg bereist wird. Alternativ kommen auch Tagestouren von einem zentralen Startpunkt aus in Frage. Die Auswahl an Routen für eine Fahrradtour ist riesengroß. Es gibt unzählige Radwanderwege für Anfänger oder fortgeschrittene Radfahrer. Es spielt auch keine Rolle, ob die Tour mit einem Rennrad, Mountainbike oder Trekkingrad bestritten wird.
Darüber hinaus gibt es dank Google und Co. interaktives Kartenmaterial, um eine Strecke zu planen oder sich unterwegs immer aktuell zu orientieren. Ein nützlicher Helfer sind mittlerweile auch spezielle Apps auf dem Smartphone wie beispielsweise Komoot oder Naviki. Die selbst ausgesuchte Route wird als Download auf ein GPS-Navigationsgerät oder einen Fahrradcomputer geladen und kann dann genutzt werden. Sinnvoll ist in manchen Fällen auch eine App, die den Wetterbericht vorhersagt. Besonders im Sommer besteht Potenzial, während der Tagesetappe von einem Unwetter überrascht zu werden.
2. Übernachtungsmöglichkeiten
Ein wichtiger Punkt bei der Planung einer Fahrradtour über mehrere Tage ist die Frage der Übernachtung. Wo du zwischen den einzelnen Etappen schläfst, hängt davon ab, welches Budget zur Verfügung steht. Die Übernachtung in einem Zeit ist oft günstiger als ein Hotel, hat allerdings auch einige Nachteile: Du musst die nötige Campingausrüstung als zusätzliches Gepäck auf dem Rad mitnehmen. Das Hotelzimmer ist vielleicht teurer, bewährt sich zum Beispiel aber durch die Option zum Duschen. Darüber hinaus kannst du dich im Zimmer aufwärmen, wenn du den ganzen Tag durch Wind und Regen geradelt bist. Im Idealfall wählst du deine Übernachtung abhängig vom Grad der Anstrengung, der Wetterlage und der persönlichen Fitness aus.
Gerade in der Hochsaison können Übernachtungsmöglichkeiten allerdings knapp werden. Spontan irgendwo ein Zimmer oder eine Parzelle auf dem Zeltplatz zu bekommen, ist dann schwierig bis unmöglich.
3. Tagesetappen und realistische Ziele
Wie viele Kilometer am Tag zurückgelegt werden, hängt von der individuellen Durchschnittsgeschwindigkeit ab. Sie liegt normalerweise auf dem Rad zwischen 10 und 25 Kilometern pro Stunde. Wir empfehlen, die eigene Fahrgeschwindigkeit vor einer geplanten Fahrradtour genauer zu beobachten, um ein Gefühl für das mögliche Pensum zu erhalten. Am jeweiligen Zielort suchst du dir dann eine Herberge für die Nacht. Überlege dir jedoch ein realistisches Ziel, wie viele Kilometer du tatsächlich jeden Tag fahren kannst. Beachte dabei die Angaben zum Höhenprofil und Schwierigkeitsgrad der Strecke.
An manchen Tagen ist trotz der besten Planung das gesteckte Ziel nicht zu schaffen. Gründe können das Wetter oder die persönliche Kondition sein. Für solche Situationen empfiehlt es sich, frühzeitig eine Alternative zum Schlafen aufzutreiben. Oft sind allerdings verfügbare Zimmer in den bei Radtouristen bekannten und nah am Radwanderweg gelegenen Orten bereits ausgebucht.
4. Die richtige Ausrüstung und das Packen
Wenn die Streckenführung sowie die Übernachtungsmöglichkeiten stehen, kommt der für viele Radfahrer schwierigste Teil der Vorbereitung. Was packe ich überhaupt alles ein? Vor allem für Fahrradfahrer, die zum ersten Mal eine längere Fahrradtour planen, ist das eine enorme Herausforderung. Ein Fahrradanhänger für das Gepäck eignet sich immer, allerdings wird diese Variante bei einer Strecke über mehrere hundert Kilometer irgendwann sehr anstrengend. Erfahrene Radtouristen verzichten auch auf Rucksäcke, die als Last den Rücken sehr beanspruchen. Besser sind dagegen Gepäcktaschen, die etwa am Gepäckträger oder am Vorderrad angebracht werden. Sie bieten jedoch nicht unendlich Stauraum.
Verzichten kannst du auf jeden Fall auf umfangreichen Reiseproviant. Wenn du über das Budget verfügst, nutze die zahlreichen Restaurants oder Imbisse entlang der Fahrtstrecke, um dich zu stärken. Ebenso verhält es sich mit der Kleidung. Sportsachen, die schnell trocknen, können abends gewaschen und am nächsten Tag bereits wieder getragen werden. Eine Wechselgarnitur und Regenkleidung reichen daher völlig aus. Fachhändler bieten spezielle Textilien für Fahrradfahrer an.
Je besser dein Material und deine Ausrüstung ist, desto größer wirkt sich das auf den Fahrkomfort und damit den Spaß beim Fahrradfahren aus. Vor allem eine gut gepolstert Fahrradhose ist sehr viel wert. Das gilt besonders auch für die Fahrradbekleidung, die vor Wind und Regen schützt. Unterschätze diese Details nicht, denn sonst besteht die Gefahr, dass du auf deiner Reise von einer Erkältung ausgebremst wirst.
5. Sicherheit geht vor
Es gibt noch weitere Utensilien, die keinesfalls in deinem Radgepäck fehlen dürfen. Im Sommer mindert Sonnenmilch das Risiko von Sonnenbrand. Auch eine Fahrradbrille mit Lichtschutzfaktor sowie ein Fahrradhelm als Kopfschutz sind definitiv empfehlenswert. So bist du nicht nur für jedes Wetter und gegen Fliegen gerüstet, sondern auch bei Stürzen auf der sicheren Seite. Falls doch kleinere Blessuren auftreten, ist ein Erste Hilfe-Set im Gepäck genauso praktisch wie eine Zeckenzange. Denn meist führen Radwege durch Wälder oder werden von hohen Gräsern gesäumt.
Bevor es mit dem Bike auf eine längere Fahrradtour geht, steht die Planung meist im Vordergrund. Genauso wichtig ist jedoch auch die Fahrtüchtigkeit des Zweirads. Dabei geht es nicht nur um die allgemeine Verkehrssicherheit, sondern auch um den gewünschten Fahrspaß. Denn Defekte am Rad gefährden das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit anderer Biker. Prüfe deshalb vor allem die Bremsen und die Beleuchtung. Für eine pannenfreie Fahrt ist eine gut geölte Kette und eine tadellose Gangschaltung unverzichtbar. Mit dem richtigen Reifendruck erhöhst du den Fahrkomfort, denn das Gewicht des Gepäcks wirkt sich auf die Steuerung. Kontrolliere daher vor jeder Tagesetappe den Luftdruck und teste das Fahrgefühl aus.
Die richtige Vorbereitung auf eine Rennrad-Tour
Das Rennrad wurde gekauft! Schön! Nun ist es an der Zeit, die erste Tour zu planen. Doch wie sieht eigentlich die perfekte Vorbereitung aus? Welche Strecke wird ins Auge gefasst? Welche Routen sind interessant? Und möchten Sie im eigenen Land bleiben oder zieht es Sie eher in internationale Gefilde?
Grundsätzlich gilt: Unabhängig davon, wie motiviert Sie auch sein mögen - eine akribische Planung sorgt nicht nur dafür, dass Ihr Rad, sondern dass auch Ihr Körper die anstehenden Anstrengungen gut verkraften kann. Eine Rennrad-Tour zu planen, kann durchaus Spaß machen - vor allem dann, wenn nicht unter Zeitdruck gearbeitet wird. Vergleichen Sie jedoch nicht nur die verschiedenen Strecken miteinander, sondern werfen Sie auch einen Blick auf Ihr Equipment.
Tipp Nr. 1: Das Training
Wer eine (längere) Rennrad-Tour bewältigen möchte, muss hierfür auch trainieren… am besten mehrmals in der Woche und auf langen Strecken. Jedoch ist es in diesem Zusammenhang auch wichtig, das Krafttraining nicht außer Acht zu lassen. Denn: Für eine ausgiebige Tour braucht es nicht nur Ausdauer, sondern auch Muskeln… vor allem dann, wenn viele Höhenmeter bewältigt werden müssen, um zum Ziel zu kommen.
Die Beinmuskulatur lässt sich wunderbar mit Wadenheben, Beinstreckern und Kniebeugen fordern. Auch der Oberkörper sollte in diesem Zusammenhang jedoch nicht vergessen werden. Denn: Muskeln am Rumpf können letztendlich dafür sorgen, dass Rückenschmerzen bestmöglich vorgebeugt wird. Die gebotene Stabilität, die mit einem gezielten Muskelaufbau im Oberkörper verbunden ist, sorgt in der Regel auch für eine höhere Geschwindigkeit, da die Kraft in den Beinen durch die ruhige Position des Oberkörpers besser genutzt werden kann. TOUR rät dazu, gerade dann, wenn vergleichsweise viele Höhenmeter bewältigt werden sollen, den Fokus auf ein forderndes Aufbautraining zu legen, das sowohl Kondition als auch Kraft unterstützt.
Tipp Nr. 2: Gezieltes Training einzelner Bereiche
Fest steht: Es macht einen großen Unterschied, ob über einen längeren Zeitraum mit klassisch-breiten Reifen oder mit dünnen Rennradreifen gefahren wird. Um daher ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten, ist es wichtig, besondere Situationen, wie zum Beispiel das schnelle Bremsen, zu üben. Je nach ausgewählter Rennradregion kann genau das besonders wichtig werden. Für die entsprechenden Übungen eignet sich ein großer, leerer Parkplatz am besten.
Übrigens: Diese Art der Vorbereitung ist nicht nur für Anfänger empfehlenswert. Auch erfahrene Rennrad-Nutzer sind gut beraten, immer wieder Einheiten dieser Art einzulegen. „Ganz nebenbei“ kann so auch das Geradeausfahren, das Fahren von engen Kurven und das Einklicken geübt werden.
Tipp Nr. 3: Das Rennrad vorbereiten
Nicht nur der Fahrer, sondern auch sein Rad sollte sich am „großen Tag“ in einem einwandfreien Zustand befinden. Gerade vor großen Touren ist es wichtig, alle Details zu checken. Hierzu gehören unter anderem:
- das Funktionieren der Bremsen
- die Kette
- die Beleuchtung
- das allgemeine Fahrgefühl
- der Luftdruck der Reifen
- das Schalten
Somit kann man sicherstellen, dass bösen Überraschungen, wie zum Beispiel einer nicht ausreichend geschmierten Kette, mitten auf der Strecke bestmöglich vorgebeugt werden kann. Im Idealfall sollte das Rennrad zunächst etwa eine Woche vor der Abfahrt und dann noch einmal vor dem „großen Tag“ durchgecheckt werden. Durch den ersten Check wird sichergestellt, dass etwaige „Baustellen“ noch rechtzeitig behoben werden können.
Tipp Nr. 4: Die Vorbereitung auf kleinere Reparaturen
So gut wie jeder Rennradfahrer weiß, dass es trotz aller Vorbereitung und einer ausgiebigen Tourplanung sein kann, dass das Rad am Rand der Strecke repariert werden muss. Wer hier einschätzen kann, was zu tun ist, ist natürlich im Vorteil. Für einen passionierten Rennradfahrer, der möglichst auf alle Zwischenfälle vorbereitet sein möchte, sollte es unter anderem kein Problem sein,
- seinen Reifen wieder aufzupumpen (und zu wissen, wie hoch der Reifendruck sein sollte)
- Schrauben festzuziehen
- einen Ersatzschlauch einzuziehen
Je besser Sie vorbereitet sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Tour abbrechen müssen. Optimal ist es natürlich, wenn Sie nicht nur wissen, wie ein Problem behoben werden kann, sondern wenn Sie auch gleichzeitig noch das passende Notfall-Equipment dabei haben. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie nicht nur auf Haupt-, sondern auch auf Nebenstraßen oder im Gelände unterwegs sind und es im Notfall wahrscheinlich ein wenig länger dauern dürfte, bis Hilfe vorbeikommt.
Tipp Nr. 5: Übernachtungen und Stopps akribisch planen
Hierbei handelt es sich um einen Punkt, mit dem sich viele Rennradfahrer nicht wirklich anfreunden können, der aber umso wichtiger ist. Spätestens dann, wenn es sich bei der betreffenden Rennrad-Tour nicht mehr „nur“ um eine Tagestour handelt, ist es wichtig, mit Zwischenstopps (und dementsprechend auch mit Hotels und Etappen) zu planen.
Gerade im Sommer wäre es falsch, sich per se darauf zu verlassen, dass mit ein wenig Glück spontan ein Zimmer in einem Domizil in der Nähe frei sein wird. Daher ist es umso wichtiger, sich nicht nur mit den Gegebenheiten vor Ort, sondern auch mit dem eigenen Fitnesslevel auseinanderzusetzen. So kann - mit ein wenig Erfahrung - schnell herausgefunden werden, wie viele Kilometer am Tag in etwa zurückgelegt werden können. (Zusatztipp: Planen Sie hier am besten immer einen kleinen Puffer ein und kalkulieren Sie - gerade im Zusammenhang mit vielen Bergen - nicht zu knapp!)
Sie sind gerade dabei, Ihre erste Rennrad-Tour zu planen? Sollten Sie Einsteiger sein, empfiehlt es sich, lieber mit kürzeren Abschnitten zu rechnen. So geben Sie sich und Ihrem Körper die Möglichkeit, sich an das neue Gefühl des „Reisens“ zu gewöhnen. Zudem ist es wichtig, sich nicht zu überfordern. Denken Sie daran: Auch der Rückweg will immerhin noch bewältigt werden. Sie möchten sich keine Gedanken über die körperlichen Herausforderungen auf der Strecke nach Hause machen müssen? Überlegen Sie, ob Sie den Rückweg mit einem anderen Transportmittel - zum Beispiel mit der Bahn oder mit dem Bus - absolvieren.
Was sollten Rennradfahrer in Bezug auf Equipment und Kleidung beachten?
Die gute Nachricht: Das Equipment, das ein Rennradfahrer während einer Tour bei sich haben sollte, ist in der Regel in Bezug auf den Platz, den es braucht, nicht sehr anspruchsvoll. Die meisten Artikel und Gerätschaften lassen sich bequem in einem mittelgroßen Rucksack oder einer Tasche am Rad verstauen.
Wer länger unterwegs ist, sollte vor allem auf die folgenden Gadgets und Werkzeuge setzen können:
- ein Minitool
- ein Inbusschlüssel-Satz
- ein Ersatzschlauch
- Wasser
- (je nach Wetterbericht) eine Regenjacke
- eine kleine Fahrradpumpe
- ein Flickset
Damit der Komfortfaktor während der Rennrad-Tour nicht leidet, braucht es jedoch natürlich auch die passende Kleidung. Ein ganz besonders wichtiges Kleidungsstück stellt in diesem Zusammenhang die Radhose dar. Diese sollte in jedem Fall mit einem komfortablen Sitzpolster ausgestattet sein. Hier ist es ratsam, die Bequemlichkeit am besten vorher - im Rahmen einer kürzeren Tour - zu testen. Viele Rennradfahrer wissen es zudem zu schätzen, wenn ihr Oberteil über mehrere kleine Zusatztaschen verfügt. Hier können dann unter anderem Schlüssel, Riegel und Smartphone verstaut werden. Zu guter Letzt wird das Outfit durch bequeme, enganliegende Rennradschuhe abgerundet. Diese sollten in jedem Fall einen guten, sicheren Kontakt zum Pedal bieten. So perfekt ausgestattet, kann die jeweilige Rennradstrecke dann meist noch ein wenig mehr genossen werden.
Sicher unterwegs: 10 Tipps für mehr Sicherheit auf der Rennradtour
Das ungute Gefühl auf einer stark befahrenen Straße kennt wohl jeder Rennradfahrer. Aber muss man deshalb den edlen Renner für immer im Keller vermodern lassen und stattdessen mit dem Gravelbike den Wald unsicher machen? Wir von ROADBIKE sagen natürlich: Nein! Mit unseren 10 Tipps kannst du das Risiko auf jeden Fall deutlich reduzieren, sodass du entspannt und mit einem guten Gefühl deine Runde genießen kannst.
- Planung ist das halbe Leben: Nehmt euch die Zeit, vorher eine Strecke mit einer der üblichen Anwendungen wie Komoot etc. zu planen.
- Rücklicht/Beleuchtung: Fahrt immer mit Rücklicht an eurem Rennrad - und schaltet es auch tagsüber ein.
- Haltet euer Rad in Schuss: Checkt euer Rad regelmäßig, d.h. überprüft Klemmschrauben an Vorbau und Lenker und zieht sie bei Bedarf nach.
- Wählt helle und/oder bunte Kleidung: Auch euer Trikot kann eure Sichtbarkeit auf der Straße deutlich verbessern.
- Beansprucht euren Platz auf der Straße: Auch wenn es für manche verlockend sein mag, sich ganz rechts am Straßenrand zu verstecken: Etwas mehr in der Mitte der Fahrspur seid ihr stärker im Blickfeld der Autofahrer.
- Livetracking: Viele GPS-Radcomputer wie von Garmin oder Wahoo und Apps wie Strava bieten die Möglichkeit, via Livetracking euren Standort permanent zu teilen.
- Rechtsabbieger: Die gefährlichste Situation für Radfahrer im Allgemeinen sind rechts abbiegende Autos oder gar LKWs, die beim Abbiegen nicht auf Radfahrer auf einem rechts verlaufenden Radweg achten oder sie schlichtweg übersehen.
- Gebt klare Handzeichen: Rennradfahrer haben keine Blinker, deshalb gebt klare Handzeichen, damit andere Verkehrsteilnehmer wissen, was ihr vorhabt.
- Kopfhörer raus: Manche hören zwar auf dem Rad gerne Musik über Kopfhörer und wenn ihr eure Umgebungsgeräusche wahrnehmen könnt, ist das auch nicht verboten.
- Haltet euch an Verkehrsregeln: Klar, es ist verlockend, eine rote Ampel an einer komplett leeren, gut einsehbaren Kreuzung zu überfahren oder eben nicht an der Fußgängerampel zu stoppen, wenn der Fußgänger schon rüber ist.
Rennradfahren als Hobby
Rennradfahren ist nur was für ultra Sportliche, die sich auf Mallorca den Berg hinauf quälen und dann mit 80 km/h wieder bergab düsen, oder? Das ist natürlich ein Klischee. Beim Rennrad gibt es wie bei jeder Sportart extrem Ambitionierte, die immer höher, schneller, weiter wollen und es gibt Hobbyfahrer, die aus Liebe zur Bewegung und zur Natur auf dem Rad unterwegs sind. Was spricht für Rennradfahren als Hobby?
Routenplanung mit Komoot
Für mich ist Radfahren neben der Fortbewegung von A nach B, vor allem eine Möglichkeit die Welt zu erkunden und meine Umgebung näher kennenzulernen. Wenn ich mit meinem Gravelbike unterwegs bin, fahre ich bevorzugt abseits von Hauptstraßen. Um das zu erreichen und meine Strecke möglichst abwechslungsreich, landschaftlich schön und fern vom Verkehr zu gestalten, nutze ich hauptsächlich digitale Routenplaner. Während ich mich auf meiner ersten Solo-Reise noch an offiziellen Radrouten entlang hangelte, eher einfach gestaltete OpenStreetMaps-Tools und auch haptische Papierkarten nutzte, setze ich mittlerweile zum Großteil auf einen einzigen Online-Routenplaner: Komoot.
Herangehensweise
Bevor ich mich detailliert an die Routenplanung mache, gibt es ein paar Faktoren, über die ich mir Gedanken mache. Wie bereits kurz in meinem Beitrag zur Solo-Tour angerissen, setze ich mir gerne Ziele bzw. versuche vorab einzuschätzen, wie weit ich fahren möchte. Je nachdem, ob es sich um eine kurze Ausfahrt oder eine Mehrtagestour handelt, ist das also ein breites Feld. Es kommt auch mal vor, dass ich keine Lust habe, eine eigene Tour zu planen oder etwas Inspiration benötige. Ich nutze dann meist eine der folgenden beiden Optionen:
- Ich schaue mir öffentliche Touren anderer Personen und von Freunden an, denen ich auf komoot folge. Diese Touren kann ich so direkt nutzen oder ich plane mir auf dieser Grundlage eine eigene Route.
- Besonders praktisch in Regionen, in denen ich mich nicht auskenne oder wo ich etwas Neues kennenlernen will, ist die “Entdecken” Funktion. Darüber kann ich nicht nur an einem Ort nach coolen Strecken suchen, sondern auch direkt festlegen, welche Fahrradart in nutzen und wie lang ich etwa unterwegs sein möchte.
Checkliste für die Rennradtour: Was darf nicht fehlen?
Hier eine kurze Zusammenfassung, was bei keiner Rennradtour fehlen sollte:
- Werkzeug: Minitool, Inbusschlüssel-Satz, Flickzeug, kleine Pumpe
- Ersatzteile: Ersatzschlauch
- Verpflegung: Ausreichend Wasser, Riegel oder andere Snacks
- Kleidung: Fahrradhose mit Polster, atmungsaktives Trikot, Regenjacke
- Sicherheit: Helm, Brille, Rücklicht
- Navigation: GPS-Gerät oder Smartphone mit Navigations-App
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