Retro Rennradsattel: Arten und Materialien

Beim Thema Rennradsattel verblüfft die Vielfalt, die sich dem komfortinteressierten Käufer bietet. Zwar gibt es nach wie vor ultraleichte »Folterbänke«, wie man sie von früher kennt. In den letzten dreißig Jahren, seitdem der Mountainbike-Boom der Neunzigerjahre für einen ordentlichen Innovationsschub auch bei den Sätteln sorgte, hat sich jedoch viel getan. Der Markt ist größer geworden, die Hersteller haben diversifiziert.

Genauso könnte man aber auch sagen, es gäbe keine eklatanten Unterschiede bei Sofasesseln - zudem ist der Sattel neben Lenkergriffen und Pedalen das entscheidende Verbindungsteil zwischen Fahrer und Fahrrad und trägt damit nicht unwesentlich zum Gelingen einer Tour bei. Wie so oft bei Fahrradausrüstung ist mehr ausgeben immer möglich - es gibt auch ultraleichte Carbonsättel für mehr als 400 Euro, die dann sogar die 100-Gramm-Grenze locker knacken.

Form und Breite

Bei Sätteln für Rennräder gibt es einige Faktoren zu beachten - wir haben uns auf Form, Breite, Gestänge und Polsterung konzentriert. Und doch werden die Sattelentwickler nicht müde, auch hier zu experimentieren. Das Ergebnis ist eine Vielfalt an Sattelformen. Wir schrieben bereits über die Form - die Sattelbreite ist unmittelbar damit verbunden.

Bereits vor einem Vierteljahrhundert machten sich Hersteller wie SQlab und Specialized daran, ihre Sättel in verschiedenen Breiten anzubieten. Der Grund ist einleuchtend: Nicht jedes Gesäß ist schließlich gleich. SQlab entwarf einen speziellen Hocker, mit dessen Hilfe der Abstand der Sitzknochen bestimmt werden kann. Hokuspokus, dachten viele am Anfang - doch die Breitenauswahl entsprechend den Sitzknochen macht speziell bei Radfahrern, die buchstäblich viel im Sattel sitzen, durchaus Sinn. Denn der Komfortunterschied in Sachen Sitzposition zu einem Standardsattel ist, zumindest bei richtiger Auswahl, frappierend.

Sattelgestänge und Materialien

Sattelgestänge ist nicht gleich Sattelgestänge! Wie bei anderen gewichtskritischen Fahrradteilen auch bestehen die dünnen Stangen, mit denen Fahrradsättel auf der Sattelstütze befestigt werden, aus den unterschiedlichsten Materialien. Allen Materialien ist gemein, dass sie relativ verwindungssteif sind und die Schläge, die auf den Sattel einwirken, abfedern bzw.

Polsterung und Komfort

Polster ist nicht gleich Polster: Das gilt nicht nur beim Sofa. War vor 20 bis 30 Jahren, wie bei Laufschuhen auch, ein Gel-Einsatz der große Hit, ist es heute statt Gel eher eine ausgeklügelte Schaumstoffpolsterung aka »Memory Foam«. Weniger empfehlenswert sind Sättel, die komplett aus einem Material aufgeschäumt wurden.

Modellvorstellungen

Fizik Vento Antares R5

Die Italiener können einfach Sattel - bei der Anzahl an Stunden, die die Radfahrernation auf Fahrrädern aller Art verbringt, kein Wunder. Dass Fizik besonders bei innovativem Design die Nase recht weit vorn hat, gilt nach wie vor und auch für den Vento Antares R5. Fizik zeigt mit dem Vento Antares R5, dass es inzwischen ein routinierter Player auf dem Rennradsattel-Markt ist. Der Sattel ist ein komfortabler Allrounder, der mit einer guten Dämpfung und vor allem einem fairen Preis punkten kann.

Zusammen mit der Wingflex-Technologie, bei der sich die »Ecken« des Sattels der Fahrbewegung anpassen, gehört der Vento Antares R5 darüber hinaus zu den komfortabelsten Rennradsätteln im Test. Beim Gestänge gibt Fizik lediglich »Alloy« an, was so viel wie Legierung heißt. Nicht zuletzt ist der Vento Antares R5 ein sehr breit einsetzbares Sattelmodell. Egal, ob Gelegenheitsrennradler oder ambitionierter Halbprofi, mit dem Sattel unterwegs zu sein, macht einfach Spaß. Derzeit gibt es noch keine ausführlichen Testergebnisse für unseren Testsieger, den Vento Antares R5.

Pro Stealth Curved Team

Sehr leichter, schön verarbeiteter und innovativer Rennradsattel für State-of-the-Art-Fans. Pro, ein Tochterunternehmen von Shimano, bringt mit dem Stealth Curved Team einen kompromisslos auf Rennrad-Performance frisierten Sattel auf den Markt. Newcomer Pro aus Taiwan hat mit dem Stealth Curved Team einen innovativen, leichten und sehr schön verarbeiteten Sattel für gewichts- und leistungsorientierte Rennradler im Programm. Mit mageren 164 Gramm richtet sich der Sattel also an Rennradfahrer, die das Gewicht ihres Rads auf ein Minimum drücken wollen. Das Carbongestänge und der Verzicht auf zu viel technischen Schnickschnack drückt das Gewicht auf magere 164 Gramm - das ist Rekord im Test.

Trotzdem ist die EVA-Polsterung komfortabel genug, um auch auf langen Ausritten Spaß zu haben und dabei nicht zu weich. Ein schwammiges Gefühl, wie wir es bei vielen günstigeren Satteln verspürt haben, kommt jedenfalls nicht auf - und auch keine dadurch verursachten unangenehmen Druckstellen. Die große Aussparung sorgt für spürbare Entlastung - kein Hokuspokus eben. Ein echter Hingucker ist das wunderbar verarbeitete und in den In-Mould-Überbau eingefügte Carbongestell - dem in Taiwan hergestellte Sattel macht in Sachen Verarbeitung auch die etablierte italienische Konkurrenz so leicht nichts vor.

SQlab 612 Ergowave S-Tube

SQlab zeigt mit dem 612 Ergowave S-Tube, wie ein komfortabler, leichter und durchdachter Multifunktionssattel auszusehen hat. Zwar ist der in vier Breiten erhältliche Sattel nicht ganz günstig, dafür erhält man für rund 140 Euro ein rundum ausgereiftes Produkt. SQlab ist schon seit Jahrzehnten ein Begriff für ergonomische Fahrradausrüstung - speziell mit komfortablen Griffen und Sätteln hat sich das Unternehmen aus Taufkirchen bei München einen Namen gemacht. Im Test erledigt der 612 Ergowave erstaunlich unauffällig seinen Dienst.

Genau so soll es sein - hier drückt und zwickt nichts, hier bilden sich keine unangenehmen Knicke oder Scheuerzonen, das Gewicht verteilt sich optimal. Auffällig ist die S-Form des Sattels. Das Heck liegt deutlich höher als die Front, dazwischen liegt eine »Mulde« von SQlab liebevoll »Dip« getauft. Dass sich SQlab als eine der ersten Firmen im Sattel-Sektor auf die Konstruktion von »Gesundheitssätteln« spezialisiert hat, fällt jedenfalls auf. Egal ob Kurz- oder Langstrecke, egal ob Rennrad oder Mountainbike, der 612 ist ein überaus komfortabler Allrounder, der Lust auf mehr macht. Für SQlab typisch ist auch die große Breitenauswahl. Den Sattel gibt es in 12, 13, 14 und 15 Zentimetern Breite.

Ergon SR Allroad Core Comp Men

Will man einen echten Gentleman unter den Sätteln, kommt man nur schwerlich um den Ergon SR Allroad Core Comp Men herum. Der Sattel öffnet komfortbewussten Rennradlern und Nutzern anderer Fahrradarten Tür und Tor zu Touren aller Längen. Ergon setzt beim SR Allroad Core Comp auf Technik aus dem Hause BASF. Richtig gelesen, der Chemieriese aus Mannheim hat seine Fühler schon lange auch Richtung Outdoor-Markt ausgestreckt. Bei einem flüchtigen Blick unterscheidet sich der Ergon SR Allroad Core Comp wenig von Modellen wie dem SQlab oder Terry.

Bei genauerer Betrachtung fällt zudem die Zwischenschicht zwischen Obermaterial und Unterbau auf. Hier kommt das bereits erwähnte »Infinergy«-Material zum Einsatz, das beispielsweise auch bei Adidas-Laufschuhen verwendet wird. Es sorgt für eine »vollflächige Stoßabsorption«, wie es Ergon nennt. Das merkt man schon beim ersten Draufsetzen. Der immerhin fast 300 Gramm schwere Sattel (ein leichteres Pro-Modell ist erhältlich), birgt einen erstaunlich satten Sitzkomfort. Nicht zuletzt hat uns begeistert, dass der SR Allroad Core Comp so wunderbar unauffällig seinen Dienst verrichtet - ganz ohne Starallüren. Im Gegensatz zu leichteren Sätteln kann man ihn durchaus auch mal ohne Fahrradhose mit Sitzpolster fahren. Deshalb haben wir ihn im Test auch schnell für den Alltagseinsatz lieb gewonnen.

Decathlon Fahrradsattel Unisex Light 145 mm

Der Decathlon Fahrradsattel Unisex Light 145 mm ist unser Tipp für Sparfüchse. Der modern geformte Sattel eignet sich für Frauen und Männer gleichermaßen und wird in zwei Breiten angeboten. Auch das Gewicht geht für diese Preisklasse in Ordnung: 255 Gramm zeigt unsere Waage trotz des Cro-Mo-Gestänges an. Der Decathlon Fahrradsattel Unisex Light 145 mm bietet ein Rundum-Sorglos-Paket für sportlich orientierte Einsteigerinnen und Einsteiger. Der relativ straff abgestimmte Sattel richtet sich an Rennradfahrer und Mountainbiker gleichermaßen.

Zum Rennradfahren eignet er sich deutlich besser, mit wenig mehr als 250 Gramm ist der Decathlon für einen Sattel dieser Preisklasse auch (noch) angenehm leicht. Was das Design und den Sitzkomfort angeht, steht der Decathlon teureren Sätteln nur unwesentlich nach. Man merkt, dass Decathlon sich speziell bei der Sattelform bei den großen Herstellern etwas abgeschaut hat - das ein- oder andere Detail erinnert an die ebenfalls im Juni 2024 zum Test hinzugestoßenen Fizik Vento Antares R5. Somit verfügt der Sattel über wenig technische Details, die einen vom Hocker hauen oder als Alleinstellungsmerkmal gelten dürfen.

Natural Fit Nuance Road

Nur 170 Gramm bringt der Natural Fit Nuance Road auf die Waage - ein toller Wert angesichts dessen, was der Sattel bietet. Wir setzen den Sattel auf Strecken bis 130 Kilometern ein. Natural Fit stattet den Sattel mit seiner Flex-Motion-Split-Sattelschale aus, die unangenehme Reibung an der Innenseite der Oberschenkel vermeiden soll - das können wir unterschreiben. Uns hat der hohe Komfort verblüfft, das Sitzfleisch beschwert sich auch bei langen Touren nicht wegen zu hoher Belastung.

Ergon SR Pro Carbon Men

»Fördert Männergesundheit« lesen wir im Produkttext von Ergon über den SR Pro Carbon Men - das lässt sich auf vielerlei Weise interpretieren. Wir überlegen nicht lange und starten auf eine längere Ausfahrt - und sind sofort angetan. Das etwas hochgezogene Heck stützt den Lendenwirbelbereich auf angenehm unauffällige Weise, das, was Ergon mit »Männergesundheit« meint, fühlt sich ebenfalls gut an. Gelungen ist auch das Carbongestänge, trotz der insgesamt recht straffen Abstimmung macht die Druckverteilung einen hervorragenden Eindruck, was an Ergons Ortho-Cell-Einsätzen liegen dürfte. Wie viele andere Sättel wird auch der SR Pro Carbon in zwei Breiten angeboten, im Test hatten wir die (breitere) Variante M/L. Beinahe hätten wir den Pro Carbon Men zum Testsieger gekürt.

Bontrager Arvada Elite

Bontrager und Sättel? Als wir uns daher vor einigen Jahren für einen Sattel der Marke Bontrager entschieden haben, damals ein Vorgänger des Arvada Elite, waren wir von der Performance des Sattels positiv überrascht. Der Hersteller hat einen schönen Mittelweg zwischen Komfort und straffer Abstimmung gefunden - ohne viel Hokuspokus. Im Test setzen wir den in drei verschiedenen Breiten erhältlichen Sattel von Bontrager auf einigen MTB- und Rennradtouren bis etwa 80 Kilometer Länge ein und erfreuen uns seines homogenen Sitzkomforts. Hier ist nichts zu weich, aber auch nichts zu hart. Sofort können wir uns vorstellen, den Sattel auch auf der Langstrecke weit jenseits von 100 Kilometern einzusetzen.

Fizik Tempo Aliante R5

Wie sein »Bruder« Vento Antares R5, der im Test eine Empfehlung bekommen hat, stellt der Tempo Aliante R5 ein gelungenes und vor allem bezahlbares Stück Satteltechnik des italienischen Rennrad-Ausstatters Fizik dar. Im Gegensatz zum Vento richtet sich der Tempo eher an die Ausdauer-Fraktion. Was die »Hardware« oder das Innenleben angeht, unterscheiden sich die beiden parallel im Juni 2024 getesteten Sättel nicht.

Terry Fly Arteria Men

Der Terry Fly Arteria Men war der erste Sattel, den wir unter die Lupe nahmen. Der 79,90 Euro (UVP) teure Sattel, der mit einem robusten Chrom-Molybdän-Gestänge angeboten wird, durfte uns gleich mal bei einer höhenmeterreichen Alpenüberquerung mit einem Brompton-Klapprad begleiten. Kurz gesagt, wir waren auf Anhieb begeistert - und wollten den Sattel gar nicht mehr wechseln. Terry ist schon ein paar Jahre auf dem Markt und hat an seinen Produkten gefeilt. Im Falle des Fly Arteria Men ist ein sehr komfortabler, ausgewogen gedämpfter und nicht zu schwammiger Sattel herausgekommen, der eine breite Käuferschicht anspricht. Zwar gehört er mit seinen 255 Gramm nicht zu den leichtesten Satteln, dafür ist die Verarbeitung sehr hochwertig und das Preisniveau mehr als angemessen. Der deutsche Hersteller Terry empfiehlt den Sattel für den Einsatz auf dem Rennrad als auch auf dem Mountainbike - dieser Empfehlung können wir folgen.

Pro Stealth Sport AF

Der Pro Stealth Sport AF ist sozusagen der kleine Bruder des ebenfalls getesteten und prämierten Stealth Curved Team. Statt des Carbongestänges beim großen Bruder kommt hier Stahl zum Einsatz, die Polsterung besteht aus Polyurethan (beim Stealth Curved Team ist es hochwertigeres EVA).

Rose Race R1

Radsport-Vollausstatter Rose bringt mit dem Race R1 ein Budget-Modell auf den Markt, der die Konkurrenz rein preislich ordentlich unter Druck setzt. Gleich der erste Blick auf die Produktdetails im Netz offenbart, dass Rose den Sattel nicht speziell für Rennradfahrer, sondern in erster Linie für den Einsatz auf dem MTB konstruiert hat. »Auch für Road-Einsätze bestens geeignet« schreibt Rose - die Betonung sollte unserer Meinung nach auf »auch« und weniger auf »bestens« liegen. Für den reinen Rennradeinsatz ist der Sattel unserer Meinung nach nur bedingt, und wenn, dann nur für Einsteiger geeignet. Die Druckverteilung ist für längere Strecken nicht ganz optimal. Zwar gibt es den Sattel in zwei verschiedenen Breiten, auf unseren beiden 75 bzw. 50 Kilometer langen Teststrecken hätten wir uns jedoch eine etwas bessere Entlastung der Sitzknochen und eine ausgewogenere Dämpfung gewünscht.

Wittkop Medicus Twin 7.0

Der Wittkop Medicus Twin 7.0 hat uns überrascht. Um dem Wittkop ein wenig auf die Sattelstreben zu klopfen, montieren wir ihn aufs Rennrad und testen ihn auf dem Rollentrainer - kurz nachdem wir mit dem Fizik Vento Argo R5 einen deutlich teureren Sattel testeten. Gleich mehrere Tage lassen wir den Wittkop anschließend auf dem Trekkingrad und nehmen Fahrten bis 30 Kilometer unter die Reifen. In diesem Distanzbereich fühlt sich der günstige Sattel wohl - für längere Distanzen würden wir hingegen zu einem technisch ausgereifteren Modell wie dem Terry raten.

Specialized Phenom Expert

Im Testfeld liegt der Specialized Phenom Expert mit seiner UVP von 150 Euro im obersten Preissegment. Für diese Investition bekommt man ein sehr sauber und ordentlich verarbeitetes Produkt - man merkt, dass Specialized mit den Jahren eine umfangreiche Expertise im Bereich ergonomischer Fahrradsättel aufgebaut hat. Der Phenom Expert hat eine carbonverstärkte Schale mit leicht flexiblen Kanten, ein Gestell aus Titan und bietet durch die PU-Schaumstoffpolsterung einen für unseren Geschmack guten Kompromiss zwischen Komfort und Kontrolle. Auch bei der Oberfläche gelingt Specialized der Spagat zwischen reibungsarm und nicht zu rutschig, sehr gut. Clever gelöst: Zwei in dem hinteren Bereich der Sattelschale eingearbeitete Gewinde ermöglichen das direkte Anschrauben von SWAT-Zubehör (z. B. die Bandit-Schlauchhalterung und Reserve-Rack-Flaschenhalterung).

Weitere Sattelmodelle

  • PRC Carbon II: Leichtgewicht mit Carbonschienen für Komfort.
  • Komfortabler Tourensattel: Breite Sitzfläche, optimale Polsterung, vibrationsdämpfende Aufnahme.
  • Komfortabler Damensattel: Wie Tourensattel, aber speziell für Damen.
  • PROCRAFT CROSS ADVANCED: Für EMTB und MTB, ergonomisch, handgefertigt in Spanien.
  • PROCRAFT RACE ADVANCED: Langlebig und komfortabel, CroMo-Stahl, handgefertigt in Spanien.
  • PROCRAFT RACE ESSENTIAL: Robust und komfortabel, dicke Schaumstoffschicht, handgefertigt in Spanien.
  • PROCRAFT RACE ULTIMATE CF: Robust und vielseitig, Carbonfaser, handgefertigt in Spanien.
  • PROCRAFT SPORT ADVANCED: Leistung und Komfort, Cro-Mo-Stahl, handgefertigt in Spanien.
  • PROCRAFT SPORT ULTIMATE CF: Leichtigkeit und Performance für Rennrad und Gravel.

Retro-Design und Materialauswahl

Wer auf der Suche nach einem Fahrrad Sattel im Retro-Design ist, hat inzwischen eine große Auswahl an verschiedenen Modellen zur Verfügung. Eines der bekanntesten und beliebtesten Modelle ist der Brooks B17, der seit über 100 Jahren unverändert produziert wird und aus Leder besteht. Ein weiteres Modell ist der Selle Anatomica X1, bei dem das Leder speziell behandelt wurde, so dass es besonders weich und flexibel ist. Auch der Gran Tourismo Retro Sattel von Selle Royal ist eine Option, der jedoch aus synthetischem Material besteht und somit wetterbeständiger ist. Gemeinsam haben diese Sättel nicht nur ihr nostalgisches Design, sondern auch eine breite Sitzfläche, um den Fahrkomfort zu erhöhen. Unterschiede liegen vor allem in der Art des verwendeten Materials und der Verarbeitung. Während Sattel aus Leder besonders langlebig sind, sind synthetische Sättel oft wetterbeständiger und damit besser für den Einsatz bei jedem Wetter geeignet.

Weitere Aspekte beim Sattelkauf

  • Geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauensättel sind oft breiter.
  • Antiprostatische Sättel: Reduzieren den Druck im Dammbereich.
  • Materialien: Leder, PVC, Kunststoff, Synthetik.
  • Montage: Sattel auf Sattelstütze für einfache Installation.
  • Gel-Sättel: Für zusätzlichen Komfort und Stoßabsorption.
  • Sattelzubehör: Satteltaschen für zusätzlichen Stauraum.

Bekannte Marken

  • Selle Royal: Bekannt für Komfort und innovative Designs.
  • Brooks: Hochwertige, handgefertigte Ledersättel.

Tabelle: Vergleich ausgewählter Rennradsättel

Modell Material Gestänge Material Polsterung Gewicht Besonderheiten
Fizik Vento Antares R5 Legierung k.A. k.A. Wingflex-Technologie
Pro Stealth Curved Team Carbon EVA 164g Innovative Verarbeitung
SQlab 612 Ergowave S-Tube k.A. k.A. k.A. S-Form, Breitenauswahl
Ergon SR Allroad Core Comp Men k.A. Infinergy ca. 300g Vollflächige Stoßabsorption
Natural Fit Nuance Road k.A. k.A. 170g Flex-Motion-Split-Sattelschale

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