Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, ins Schwimmbad oder einfach nur zum Einkaufen, der möchte nicht immer die großen Packtaschen mitnehmen. Eine gute Alternative ist auch 2025 ein Fahrradrucksack, diesen gibt es in verschiedenen Größen und von verschiedenen Herstellern. Gerade in Städten setzen immer mehr Pendler auf Fahrräder, teilweise sind diese auch ohne Gepäckträger, wie das Koga Beachracer.
Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einige getestete Fahrradrucksäcke und ihre Eigenschaften:
Die richtige Größe und das Volumen
Die Größe und das Volumen der Tasche sollte man immer in das Verhältnis mit der eigenen Fitness und Körpergröße setzen. Auch das Eigengewicht der Tasche ist ein Faktor, den man bei der Anschaffung beachten sollte. Ist man zierlich und klein, sollte der Fahrradrucksack nicht zu groß gewählt werden. Eine Ortlieb Messenger BAG XL ist für eine zierliche Person von z. B. 168 cm Körpergröße nur schwer zu tragen. Fahr ich mit dem Fahrrad zur Arbeit und möchte ich nur mein Frühstück und mein Mittagessen in dem Rucksack transportieren, reicht eine kleine Ausführung. Z.B. wie bei uns, der Mainstream MSX BackPack 48°.Material und Verarbeitung
Nutze ich die Tasche täglich, sollte sie aus einem robusten und widerstandsfähigen Material sein. Wind und Wetter treffen direkt auf den Rucksack, Hersteller wie MSX oder Ortlieb setzen dabei auf wasser- und windundurchlässige Materialien. Das Transportgut, alles was sich in dem Fahrradrucksack befindet, ist gut geschützt und wird auch bei Regen nicht nass. Optimal, um die Fahrrad Regenjacke mitzuführen. Wie bei allen Taschen, Rucksäcken und bei jeder Fahrradbekleidung, sollte die Verarbeitung auf den Punkt und qualitativ hochwertig sein. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass die Verarbeitung der Materialien hochwertig ist. Dies gilt für verschweißte Verbindungen ebenso wie für Nähte, Schnallen und andere Verbindungen.Tragekomfort und Passform
Der Fahrradrucksack ist ein Zubehörteil, das ähnlich wie ein Fahrradhelm oder andere Fahrradkleidung eng am Körper anliegt und immer mit der persönlichen Anatomie und Physiologie des Trägers zusammenpassen muss, ohne daraus eine Wissenschaft zu machen. Es kann daher durchaus sein, dass Rucksäcke bei dem einen Radfahrer besser sitzen als beim anderen. Möchte ich auch meine Einkäufe mit dem Rucksack transportieren, ist es sehr wichtig, dass dieser gut am Rücken liegt und die Ladung nicht in den Rücken drückt. Konservendosen, Milchtüten oder andere spitzen Gegenstände sollte keinesfalls die Chance haben, während der Fahrt ein unangenehmes Drücken auszulösen. Dies ist wichtig, damit der Rucksack nicht auf die Wirbelsäule drückt. Ähnlich wie bei einem guten Wanderrucksack. Hat der Outdoor-Rucksack dazu noch eine Art Abstandhalter-Rückenteil, liegt dieser nicht direkt dem Rücken an und der Schweiß kann besser verdunsten. Der Rucksack muss fest sitzen, darf aber nicht drücken. Aus diesem Grund sollte er nicht nur Schultergurte, sondern auch einen Brustgurt und wenn möglich noch einen Bauchgurt mitbringen. Breite Schultergurte sorgen für mehr Tragekomfort. Je größer die Auflagefläche ist, umso geringer ist das Gefühl, dass sich die Gurte in die Schultern schnüren. Gerade bei einem hohen Füllgewicht sind breite Schultergurte besonders wichtig. Ein belüfteter bzw. gepolsterter Rücken ist für uns besonders wichtig. Breite und gut gepolsterte Gurte verteilen die Kräfte auf mehr Fläche und können so zum Entlasten der Schulter- und Rückpartie beitragen. Ein Quergurt auf der Brust hilft ebenfalls dabei.Fächer und Features
Das große Hauptfach bringt jeder Fahrradrucksack mit, interessant wird es dabei, wenn es um die Neben- und Zusatzfächer an der Tasche geht. Dinge, die man schnell oder oft braucht, sollte man auch schnell erreichen können. Den Fahrradschlüssel, den Haustürschlüssel oder das Portemonnaie sind ideal in einer kleineren Seitentasche oder einem Vorfach zu verstauen. Hier kann man an diese Dinge herankommen, ohne dass man das große Fach durchwühlen muss. Einige Rucksäcke haben innen ebenfalls noch eine Unterteilung in unterschiedliche Fächer. In unserem Fahrradrucksack Test haben sich die kleinen Zusatzfächer bewährt. Die Taschen an den Außenseiten sollten leicht zugänglich und dennoch verschließbar sein. Der ganz klassische Rucksack darf auch einen klassischen Reißverschluss mitbringen und muss nicht zwingend mittels Rollverschluss zu verschließen sein. Hierbei handelt es sich um ein Fahrradrucksack, in dem eine Trinkblase bzw. ein Trinksystem eingelegt werden kann. Rucksäcke, die für diese Funktion vorgesehen sind, haben oftmals auch eine Führung für den Trinkschlauch und einen Ausgang, damit dieser aus dem Rucksack herausgelegt werden kann.E-Bike Rucksäcke
Natürlich kann jeder normale Fahrradrucksack auch auf dem E-Bike getragen werden. Was zuerst einen skeptischen Blick verursacht, ist schnell erklärt. Der E-Bike-Rucksack zeichnet sich jedoch über mindestens eine weitere Funktion aus. Im Inneren befindet sich ein extra Fach, in das man den Akku stecken kann. Ähnlich wie bei einem Laptop-Fach ist dieses E-Bike Fach an die Form eines Akkus angepasst. Der Akku sitzt somit fest im Rucksack, schwingt nicht hin und her und drückt auch nicht im Rücken. Die Gewichtsverteilung ist durch das Fach ebenfalls besser ausgelegt. Wer oft mit dem E-Bike unterwegs ist und den Akku beim Abstellen des Rads evtl.Hybridmodelle: Rucksack und Fahrradtasche in einem
Ein Fahrradrucksack kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn z.B. kein Gepäckträger am Fahrrad vorhanden oder dieser zu tief ist, wie bei einigen Klapprad Modellen. Einige Hersteller setzen darauf, Rücksäcke zu kreieren, die auch als Fahrradtasche funktionieren. Diese Hybridmodelle sind bekannt von Herstellern wie Valkental oder auch ROHTAR. Die Tasche kann sowohl am Gepäckträger befestigt und als Rucksack getragen werden. Diese Modelle führen in einem Extrafach bereits die Rucksackgurte mit sich.Wasserdichtigkeit
Wer auch bei schlechtem Wetter unterwegs ist, der sollte auch darauf achten, dass der Fahrradrucksack wasserdicht ist. Dazu kann entweder eine Schutzhaube über den Rucksack gezogen werden oder besteht direkt aus einem Material, dass wasserundurchlässig ist.Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einige getestete Fahrradrucksäcke und ihre Eigenschaften:
| Marke | Preis (ca.) | Tragekomfort | Funktionalität | Gewicht | Volumen | Besondere Ausstattung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Columbia | 100 EURO | bedingt erfüllt | ca. | 737 g | 20 l | Breiter Bauchgurt mit Taschen |
| Jack Wolfskin | 70 EURO | ca. | ca. | 950 g | 20 l | Viele Fächer, Regenschutz |
| Oakley | 80 EURO | ca. | ca. | 805 g | 11 l | Handytasche, Trinksystem |
| Deuter | 65 EURO | ca. | ca. | 850 g | 20 l | Luftdurchlässige Gurte, Helmnetz |
| Lezyne | 120 EURO | ca. | ca. | 900 g | 24 l | Viele Fächer, belüftetes Fach für nasse Wäsche |
| Osprey | 90 EURO | ca. | ca. | 1020 g | 25 l | Belüftete Träger, Regenschutz, MP3-Player-Tasche |
| Vaude | 100 EURO | ca. | ca. | 1360 g | 20 l | Regenschutz, verstellbare Rückenflosse |
| Evoc | 160 EURO | ca. | ca. | 1400 g | 30 l | Herausnehmbarer Rückenprotektor, verschließbare Innentaschen |
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