Rumänien ist ein echter Geheimtipp unter Roadtrip-Fans. Wer das Heimatland von Graf Dracula mit dem Motorrad erkunden möchte, sollte sich vorab über die geltenden Bestimmungen informieren. Im vorliegenden Artikel wird genau erklärt, welche Regeln gelten und was bei einer Motorradreise nach oder durch Rumänien zu beachten ist.
Benötigte Unterlagen und Voraussetzungen
Rumänien ist ein Mitgliedsstaat der EU. In Rumänien wird der EU-Führerschein akzeptiert, sodass auch kein internationaler Führerschein mitgeführt werden muss. Für EU-Bürger reicht für einen touristischen Aufenthalt ein Personalausweis aus. Für Nicht-EU-Bürger ist das Mitführen eines Reisepasses selbstverständlich erforderlich. In der Regel können Nicht-EU-Bürger ohne Visum nach Rumänien einreisen. Dies hängt allerdings auch vom Herkunftsland ab.
Grundsätzlich kein Problem, allerdings müssen Fahrer, die Fahrten nach oder durch Rumänien mit einem nicht auf ihren Namen zugelassenen Fahrzeug unternehmen, sicherheitshalber eine Nutzungserlaubnis ihres Vermieters mit sich führen.
Voraussetzungen, um in Rumänien ein Motorrad mieten zu können:
- Du musst mindestens 18 Jahre alt sein (dies kann je nach Motorradkategorie und lokalem Vermieter variieren).
- In der Regel verlangen die Verleihstationen jedoch ein Mindestalter von 21 bzw. 23 Jahren.
Grundsätzlich sollten alle Reisenden nach Rumänien oder allgemein in die Balkanländer, unabhängig von ihrem Herkunftsland, eine Auslandskrankenversicherung abschließen.
Währung in Rumänien
Allerdings wird der Euro in Rumänien nicht allgemein als Währung anerkannt, aber der Euro hat immerhin eine interessante Geschichte. Der rumänische Leu ist die erste in Europa eingeführte Polymer- oder Kunststoffwährung und wird seitdem in Rumänien als Zahlungsmittel verwendet. Obwohl es schon seit längerem geplant war, den Ron durch den Euro zu ersetzen, scheiterte dieser Plan bisher. Dies ist vor allem auf die hohe Inflationsrate im Land zurückzuführen.
An Grenzübergängen, in der Nähe von Autobahnen und Touristenattraktionen kann der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Allerdings solltest Du dich nicht darauf verlassen.
Verkehrsregeln und Sicherheitshinweise
Helmpflicht! Das Mitführen einer Warnweste und eines Erste-Hilfe-Sets ist nicht zwingend erforderlich. Außerhalb geschlossener Ortschaften ist ganzjährig tagsüber das Abblendlicht (alternativ Tagfahrlicht) zu verwenden. Es wird empfohlen, ein Ersatzlampenset mitzuführen. Die allgemeinen Verkehrsregeln in Rumänien bestimmen auch, mit wie viel Alkohol Fahrer noch Motorrad fahren dürfen. Die Promillegrenze liegt bei 0,0‰. Da gibt es auch nichts zu diskutieren.
Es sind keine von den deutschen Verkehrsregeln abweichenden Regeln bekannt. Alles wie gehabt: Motorräder müssen auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Es besteht Helmpflicht. Motorradfahrer müssen in Rumänien keine Warnweste mitführen. Wer außerhalb geschlossener Ortschaften eine Panne hat, muss eine Warnweste anlegen. Dies gilt für Auto- und Motorradfahrer. Auch als Radfahrer oder Fußgänger muss man eine Warnweste tragen: außerhalb geschlossener Ortschaften, nachts oder bei schlechter Sicht. Warnwestenpflicht besteht für Autofahrer.
Es stehen genügend Tankstellen zur Verfügung. Nur in den Bergregionen sollte für einen vollen Tank gesorgt werden (insbesondere Transfăgărășan). Den Tank nicht ganz leer fahren ist immer ratsam. 0,0 ‰ für alle!
Versuche daher auf jeden Fall, gemeinsam mit dem Unfallgegner den unter dem Link bereitgestellten europäischen Unfallbericht auszufüllen. Achte besonders auf die zu setzenden Kreuze und die Anzahl der anzugebenden Kreuze. Der Unfallbericht hat in der Regel eine relativ hohe Beweiskraft.
Mautpflicht für Motorräder in Rumänien
Wie in vielen anderen Ländern in Europa müssen Kraftfahrzeugführer auch in Rumänien Maut zahlen. Im vorliegenden Ratgeber wird genau erklärt, welche Vignette Sie als Pkw- und Lkw-Besitzer mit sich führen müssen und welche Rolle Tunnel und Brücken dabei spielen. Pkw, Wohnmobile und Gespanne, die das rumänische Nationalstraßennetz benutzen, müssen eine Straßenbenutzungsgebühr entrichten. Dazu ist der Kauf einer Vignette - der sogenannten Rovinieta - notwendig. Motorräder benötigen keine Rovinieta.
Die Höhe der Gebühr ist abhängig von der Schadstoffklasse (gemäß Euro-Standard), dem zulässigen Gesamtgewicht des Kraftfahrzeuges, der Anzahl der Achsen und der Aufenthaltsdauer. Darüber hinaus ist die Benutzung einiger großer Brücken (z. B. die Brücke über die Donau bei Feteşti) ebenfalls gebührenpflichtig.
Die Maut in Rumänien nennt sich Straßenbenutzungsgebühr (Rovinieta), wurde 2005 eingeführt und muss für alle Straßen entrichtet werden. Für Motorräder muss NICHT bezahlt werden.
Die erworbene Rovinieta wird generell nicht an der Windschutzscheibe befestigt, sondern elektronisch registriert. Die Kontrolle erfolgt über Kameras und Computersysteme anhand des Fahrzeugkennzeichens. Ist für das Fahrzeug im zentralen Buchungscomputer keine aktuelle Rovinieta vorhanden, dann werden Geldbußen verhängt. Diese liegen zwischen 250 und 4.500 RON (je nach Gesamtgewicht des Fahrzeuges). Zahlt man die auferlegte Geldbuße innerhalb von 48 Stunden, werden 50% der Buße erlassen.
Die Gebühr für die Autovignette ist bei der POST, am Grenzübergang und bei den Tankstellen erhältlich (Kaufbeleg unbedingt aufbewahren!). Eine Monatsvignette für Autos kostet ca. 7,- Euro. Autofahrer, die ohne Vignette erwischt werden, müssen mit einer empfindliche Strafe zwischen 300,- und 500,- Euro rechnen.
Sie müssen vor der Einreise nach Rumänien oder direkt an der Grenze mit einem mautpflichtigen Fahrzeug die notwendige elektronische Vignette „Rovinieta“ erwerben, was auch online möglich ist. Ab Kaufdatum gilt dann auch die damit verbundene Straßenbenutzungsberechtigung. Entscheiden Sie sich, die Vignette kurz vor der Einreise zu erwerben, ist es wichtig, den dazugehörigen Kaufbeleg als Nachweis sicher aufzubewahren und dies sogar über den letzten Gültigkeitstag hinaus.
Die Maut in Rumänien gilt landesweit. Nur Motorradfahrer besitzen das Privileg von ihr befreit zu sein. Wenn Sie als Fahrer eine Einreise mit diesem Fahrzeug planen, müssen Sie auf Autobahnen oder Nationalstraßen keine Maut in Rumänien zahlen.
Nein, für diese angehängten Fahrzeuge ist in der Regel keine zusätzliche Gebührenentrichtung neben der Pkw-Maut notwendig.
Mautgebühren in Europa: Ein Überblick
Wer in europäische Nachbarländer fährt, muss meistens Maut zahlen. Wo es Vignetten oder streckenbezogene Maut gibt, und mit welchen Preisen Sie rechnen müssen.
- In vielen europäischen Ländern wird Maut fällig
- Wo digitale Vignetten erhältlich sind
- Alle Preise und Bußgelder bei Verstößen
Egal, wohin eine Autofahrt ins Ausland führt: Autofahrende sollten sich vor Reisebeginn unbedingt über die Mautbestimmungen in Transitländern und am Urlaubsziel informieren. Denn diese sind in Europa sehr unterschiedlich, und Verstöße können teuer werden.
Die wichtigsten Bestimmungen
Eine Vignette benötigen Autofahrerinnen und Autofahrer sowohl für Fahrten auf Autobahnen als auch auf Schnellstraßen in zehn europäischen Ländern: Österreich, Schweiz, Bulgarien, Republik Moldau, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Weißrussland. Die Vignetten gelten unterschiedlich lange.
In 15 Ländern gibt es die streckenbezogene Maut. In Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Irland, Polen, Kroatien, Griechenland, Großbritannien, Norwegen, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien und in der Türkei müssen Autofahrende eine Gebühr für die zurückgelegten Kilometer zahlen. Nicht immer ist das gesamte Autobahn- und Schnellstraßennetz mautpflichtig. Die Bezahlung erfolgt je nach Land beim Ein- oder Ausfahren an der Mautstation.
Zudem gibt es Länder, die eine Sondermaut für Brücken, Tunnel und Pässe verlangen, etwa Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Andorra, Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Montenegro und Albanien.
Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Maut in europäischen Ländern.
Bußgelder für Mautverstöße
Wer keine Vignette kauft oder sie nicht richtig an der Windschutzscheibe anbringt, muss mit teils drastischen Bußgeldern rechnen. Auch Österreich (ab 120 Euro), die Schweiz (190 Euro plus Vignettenkosten) und Tschechien (ab 185 Euro) bitten Mautsünder ordentlich zur Kasse.
Durch die zunehmende Digitalisierung an den Mautstationen kommt es jedoch immer häufiger zu technischen Schwierigkeiten bei den Bezahlsystemen. Wer die Maut nicht korrekt bezahlt, muss mit Nachforderungen und Bußgeldern rechnen. Beispielsweise darf Italien nicht bezahlte Mautforderungen bis zu zehn Jahre einfordern.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Bußgeldern im Ausland.
Elf Tipps gegen Stress an Mautstationen
- Rechtzeitig einordnen, abrupten Spurwechsel vermeiden
- Auch bei Stau nicht die Lkw-Spur benutzen
- Seitlich nah genug an den Schalter heranfahren
- Geld oder Kreditkarte bereithalten
- Bei Verlassen der Autobahn Ticket bereithalten
- Bei bereits offener Schranke in Italien auf jeden Fall vor Durchfahrt die Hilfetaste "auto-help" oder "richiesta di intervento" oder "assistenza" drücken und Quittung entnehmen
- Nachzahlung ist in bestimmten Ländern möglich
- Bei Unsicherheiten lieber Schalter mit Personal wählen
- Mitglieder können sich bei Problemen an die ADAC Rechtsberatung wenden
- Wenden und Rückwärtsfahren ist an Mautstationen verboten.
Straßenverhältnisse in Rumänien
Federbeinteststrecken! Wir haben noch nie solche Schlaglöcher, solche asphaltierten Holperstrecken, derart aufgerissene Straßen, so unerwartete, 10cm tiefe Krater in Kurven erlebt wie in diesem Land! Es gab auch gute Straßen, frisch asphaltiert und glatt wie ein Babypopo, noch dazu zu Autobahnbreite ausgebaut, die haben wir empfunden wie ein Wunder. Ein Wunder war allerdings auch, warum solche Strecke dann auf 40 km/h Höchstgeschwindigkeit limitiert wird.
Schafherden auf der Straße sind ein gewohntes Bild, auch trottet schon mal verschiedenes Vieh auf der Straße herum: Kühe, Ziegen, Pferde, Esel, Hühner, es springen einem Fasanen vor die Räder oder Rebhühner suchen ihr Leben unter dem Pneu zu lassen. Es gibt zwar auch Tausende Bären, aber dass diese (meist) scheuen Waldbewohner auf der Straße herumlungern, ist relativ unwahrscheinlich.
Die großen Straßen (auf der Karte rot eingezeichnet), sind meist einigermaßen gut zu fahren. Aber dort schiebt sich der Schwerverkehr auch vor Dir her oder Dir entgegen. Manchmal sind aber auch die Straßen grausam kaputt, einerseits wohl wegen dem Schwerverkehr, andererseits vermuten wir, dass sie von Haus aus keinen so stabilen Unterbau wie deutsche Straßen haben. Auch wird wohl meist nicht generalsaniert, sondern aus finanziellen Gründen nur geflickt. Einen weiteren Grund für die schlechten Straßen vermuten meine rumänischen Kollegen darin, dass das Baumaterial großteils auf dem Weg zur Baustelle "verdunstet".
Über die kleineren Straßen (gelb) lässt sich kein eindeutiges Urteil fällen. Hier gerät die Zustandsbeschreibung von "ganz gut" bis "grausam schlecht". Bei der kurzfristigen Beurteilung von Schlaglöchern (vor allem die wassergefüllten), ob sie fahrbar sind oder ob man ihnen besser in einem Notmanöver ausweichen sollte, prägt man sich am besten unseren Grundsatz ein: Haben die Schlaglöcher (= Pfützen) ein sichtbares Ufer, vertiefen sich also sanft, sind sie fahrbar.
Weiße Straßen avancieren für Motorradfahrer mit Sozia (und vollem Gepäck) zur Mut- und Kraftprobe. Wir sind einen geschotterten Karpatenpass (Pasul Kovacipeter) gefahren, dessen Untergrund streckenweise eine große Herausforderung war. Viele Pfützen, sehr ausgewaschene Bereiche, teilweise schmierige Abschnitte, stellenweise grobschotterig - und abschnittsweise mehrere dieser Zustände zusammen. (Diese Strecke führt durch ein Gebiet mit Bären, wo man die Straße wegen den Bären, die dort leben, nicht verlassen darf, das steht auf Schildern und Schlagbäumen angeschrieben.)
Hinweisschilder, welcher Weg zum Ziel führt, darf man natürlich nicht erwarten, da sollte man seinen gesunden Instinkt und Orientierungssinn bemühen. Und wenn das nicht hilft - für was gibt es die Trackback-Funktion des Navis?
Oft verlässt man eine normal asphaltierte Hauptstraße im Ort und steht sofort auf einer nicht geteerten Straße, wo man bei Trockenheit eine lange Staubfahne hinter sich herzieht.
Man sollte sich auch von den Straßenbegrenzungen nicht allzu viel Sicherheit erhoffen. Und erhöhte Vorsicht an Bahnübergängen! Besser schrittfahren, denn die Bodenwellen, Vertiefungen und Spalten können einen ganz schön aushebeln!
Nachtfahrten sollte man so gut es geht meiden. Sie können zum Himmelfahrtskommando werden. Nicht nur, dass man die Schlaglöcher nicht mehr rechtzeitig sieht, sondern auch ungesicherte Baustellen und unbeleuchtete Pferdekarren machen einen die Fahrt zur Hölle.
Wie schon erwähnt, ist mit der Teilabdeckung des Garmin-Navis und der Reise-Know-How-Karte nur die grobe Orientierung möglich. Für ein Fortkommen auf kleinen Straßen (gelb bis weiß) sind kleinmaßstabige Karten nötig oder viel Experimentierfreude, gepaart mit Leidensfähigkeit.
Die Straßenbedingungen sind unberechenbar. Auf gelben und roten Straßen findet man nützliche Meilensteine mit Angaben zur Straßennummer und zur Entfernung zur nächstgrößeren Stadt.
Verhalten im Straßenverkehr
Wie oft haben wir schon gelesen, die rumänischen Auto- und LKW-Fahrer seien alles Verrückte! Alles Kamikazepiloten, die absolut gemeingefährlich überholen, egal ob sie Gegenverkehr haben oder nicht, und egal, ob sie ihn überhaupt sehen können. Wir können diese Aussagen nicht 100%ig bestätigen. Wer wie wir schon in Istanbul, in Palermo und Neapel Motorrad gefahren ist, der wird den rumänischen Verkehr nicht ganz so derb erleben. Istanbul war um einiges abenteuerlicher!
Wir konnten auch sehr viele, sehr brave Autofahrer erleben, die auf den Hauptverbindungsstrecken in den Ortsdurchfahrten sowas von konstant 50 km/h fuhren, dass wir schon vermuteten, die hätten einen Tempomat. Allerdings stand auch öfters mal Polizei am Straßenrand und die Einheimischen kennen die Gepflogenheiten ihrer Ordnungshüter sicher schon.
In keinem Land, das wir bisher mit dem Motorrad bereisten, sahen wir so viele Pferdekarren wie hier. Zur Abwechslung auch mal Ochsenkarren. Die waghalsigsten Überholmanöver unternehmen manche Rumänen bei derartigen Hindernissen!
Aber nicht nur ausladend mit Heu bestückte Pferdekarren bremsen den Verkehr, auch alte klapprige Dacias, Roller- und Mofafahrer. Und keiner fährt aus lauter Jux durch die Landschaft, sondern der Zweck der Fahrt ist immer ein praktischer.
Und an dieser Stelle auch schon mal eine Warnung, die mir mein rumänischer Kollege am letzten Arbeitstag mit auf den Weg gab: "Passt's auf die Schlaglöcher auf und bleibt's weg vom Straßenrand!" Die eindrückliche Warnung vor dem Straßenrand vor allem deswegen, weil dort der meiste Mist in Form von Metallteilchen, Nägeln, Schrauben und dergleichen, der von den alten Fahrzeugen und Fuhrwerken fällt, hingeschleudert wird und man sich am ehesten irgendein Teil in seinen Reifen fährt. Nicht umsonst sieht man öfters Fahrzeuge beim Reifenwechsel.
Verhalten bei Unfällen
Bei einem Unfall mit Personenschaden muss, bei größerem Blechschaden sollte die Polizei (Notrufnummer 112) zum Unfallort gerufen werden. Nichts verändern und möglichst Schäden mit der Kamera dokumentieren. Ist lediglich geringer Blechschaden entstanden, so ist der Unfall binnen 24 Stunden der für den Unfallort zuständigen Polizeistelle anzuzeigen.
Auch kleinere Verkehrsverstöße können schnell zu einem Entzug des Führerscheins und zur Verhängung eines Fahrverbotes, welches allerdings nur in Rumänien gilt, führen.
Werkstätten und Sicherheit
Es gibt tausende kleine Werkstätten "Vulcanizare", die sich auf die Reifenreparatur spezialisiert haben. In Sibiu führt Angelo Stefanescu eine KTM- Niederlassung und Werkstatt.
Dass uns die Utensilien und unser Motorrad unter dem Hintern weg geklaut würden, prophezeiten uns nur Leute, die nie in Rumänien waren. Uns wurde während der gesamten Tour kein einziges Stück gestohlen. Natürlich haben wir die üblichen Vorkehrungen getroffen, die wir in jedem Land wie Italien, Frankreich oder Tschechien treffen würden. Vermutlich wird uns das Mopped in Italien oder in französischen Touristengebieten eher gestohlen als im touristisch noch unerschlossenen Rumänien.
Die offiziellen Zahlen gestohlener Autos sind in Hamburg oder Amsterdam höher als in Bukarest. In größeren Städten sind die Langfinger (Taschendiebstahl!), Trickbetrüger und Geldwechsler jedoch durchaus ein Thema, so wie in jeder großen europäischen Großstadt. Die von uns besuchten (Klein)Städte werden wohl mangels potentieller "Kundschaft" weniger zum Beuteschema dieser Kleinkriminellen gehören.
Nervig können in größeren Städten die "Fensterputzer" werden (Kinder oder Erwachsene, meist Roma, die ungefragt die Autofenster putzen und dafür ein Trinkgeld erwarten).
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
- Maut: Motorräder sind von der Mautpflicht befreit.
- Führerschein: EU-Führerschein ausreichend.
- Promillegrenze: 0,0‰.
- Helmpflicht: Ja.
- Licht: Abblendlicht außerhalb geschlossener Ortschaften.
- Straßenverhältnisse: Unterschiedlich, Schlaglöcher beachten.
Tabellarische Übersicht der Vignetten-Preise (für PKW, Stand: 2024)
| Land | Tagesvignette | Monatsvignette | Jahresvignette | Bußgeld** |
|---|---|---|---|---|
| Bulgarien | 7,00 €* / 7 Tage | 14,00 €* / 1 Monat | 45,00 €* | 150 €* |
| Österreich | 9,30 € / 1 Tag; 12,40 € / 10 Tage | 31,10 € / 2 Monate | 103,80 € | Ersatzmaut 120 € oder Bußgeld ab 300 € |
| Rumänien | 2,50 €* / 1 Tag; 3,30 €* / 10 Tage | 5,30 €* / 1 Monat; 8,40 €* / 2 Monate | 28,00 €* | 80 €* |
| Schweiz | - | - | 44,00 €* | 175 €* zzgl. Vignettenkosten |
| Slowakei | 8,10 € / 1 Tag; 10,80 € / 10 Tage | 17,10 € / 1 Monat | 90,00 € | ab 80 € |
| Slowenien | 16,00 € / 7 Tage | 32,00 € / 1 Monat | 117,50 € | 300 - 800€, bei Sofortzahlung 150 € |
| Tschechien | 11,50 €* / 10 Tage | 18,30 €* / 1 Monat | 97,00 €* | ab 195 €* |
| Ungarn | 16,00 €* / 10 Tage | 25,80* / 1 Monat | 142,50 €* | Ersatzmaut ab 50 €* |
| Weißrussland | 15,00 €* / 15 Tage | 31,00 €* / 1 Monat | 107,00 € |
** Preis je nach Wechselkurs ** Angaben ohne Gewähr
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