Der Name Heckler ist Kult. Vor über 20 Jahren war das Heckler ein Pionier unter den All-Mountain-Fullies. Das Heckler war leicht, simpel und wendig. Nachdem das Heckler lange Zeit von der Bildfläche verschwunden war, lebt es jetzt wieder auf - als E-Bike. Auch mit Akku bleibt das Heckler ein All Mountain. Aber eines für die harte Gangart.
Design und Ausstattung
Das heutige Heckler CC hat mit seinem Urahn nicht mehr viel gemein. Das Bike wirkt brachial. An der Front arbeitet eine brachiale RockShox ZEB-Federgabel. Das Unterrohr hat die Größe eines gut durchtrainierten Unterschenkels. Auf den ersten Blick sieht das Heckler gar nicht so wendig aus, wie es die Gene seines Ur-Ahnen vermuten lassen.
Doch in einer Sache bleibt sich das Heckler treu. Es ist leicht. 22,4 kg bringt unser Testbike in Gr. Gewicht: 22,4 kg (Gr. Max. Bleiben wir beim Stichwort „robust“: Santa Cruz zeigt sich in Sachen Haltbarkeit selbstbewusst. Das Heckler CC darf mit bis zu 136 kg „beladen“ werden. Maximal zulässige Zuladung nennen das die Amis. Die bei uns übliche Angabe des max. Gesamtgewichts ist in den USA nicht so geläufig. Das maximal zulässige Gesamtgewicht bezieht das Bike selbst in die Rechnung mit ein - also Bike plus Fahrer plus Ausrüstung plus Zubehör.
136 kg für Biker samt Ausrüstung sind demnach ein top Wert. Es ergibt sich ein maximales Gesamtgewicht von 158 kg. Respekt. Diese Werte versprechen Haltbarkeit.
Details, die ins Auge stechen
Bei genauerem Hinsehen stechen einige Details am Heckler ins Auge. Beispielsweise die Kabeleingänge der innenverlaufenden Zugführung. Entgegen dem Trend zur Kabeldurchführung durch den Steuersatz verlaufen die Kabel am Santa Cruz noch klassisch an den Seiten ins Unterrohr. Ein tolles Detail ist auch der üppig dimensionierte Protektor auf der Kettenstrebe. Der schützt die Kettenstreben über die gesamte Länge vor Schlägen. Leise ist das Bike leider nicht. Auch wenn vom Kettenschlag nichts zu hören ist, so macht der Shimano Motor mit lautem Geklapper auf sich aufmerksam. Der Grund für das Klappern ist bauartbedingt, braucht aber kein Grund zur Sorge sein.
Noch etwas fällt auf: Vorder- und Hinterrad liegen nicht auf einer Achse. Die Hinterachse sitzt tiefer. Das liegt an der Mullet-Bereifung. Oder wie das die lockeren Amis aus dem kalifornischen Surfer-Städtchen Santa Cruz gerne sagen: Business in the front, Party in the rear. Das große 29-Zoll-Vorderrad verleiht dem Heckler ein stabiles Überrollverhalten.
Fahreigenschaften
Das Heckler ist ein Full Power All Mountain E-Bike für extremes Gelände. Dennoch will es auch auf langen Touren punkten. Und das macht es. Die entspannte Sitzposition fühlt sich auch nach Stunden im Sattel angenehm an. Ein Pluspunkt für lange Touren ist der herausnehmbare Akku. Mit einem Ladegerät im Rucksack lässt sich der Akku bei Pausen in Cafés und Restaurants kurzerhand entnehmen und nachladen. Trotz der großen Öffnung im Unterrohr wirkt das Heckler angenehm steif. Die Kraftübertragung der eigenen Beinkraft fühlt sich beim Treten angenehm effizient an.
Uphill-Performance
Santa Cruz ist vor allem für Bikes mit hohem Suchtpotenzial in der Abfahrt bekannt. Doch kann das Heckler CC auch Uphill? Ja - und wie. Das Heckler CC ist ein entspannter aber souveräner Kletterer, der auch auf steilen Rampen kontrolliert den Berg hochmarschiert. Das Tretlager ist tief. Sehr tief. Das gibt viel Kontrolle. Es fühlt sich an, als stünde man förmlich im Bike. Als wäre das Bike die Verlängerung des eigenen Körpers. Doch das tiefe Tretlager hat auch seine Schattenseiten. Bodenkontakt mit den Pedalen lässt sich kaum vermeiden - zumindest nicht mit großen Flat-Pedalen.
Doch das Heckler CC hat ein spannendes Detail zu bieten: den Flip-Chip an der hinteren Dämpferaufnahme. Durch Drehen des Flip-Chips lässt sich die Geometrie in den Positionen „Hi“ und „Lo“ einstellen. Die Tretlagerhöhe variiert um 8 mm und der Lenkwinkel um 0,3°. Zugegeben, die Veränderung ist minimal und mag auf den ersten Blick belanglos wirken. Doch 8 mm mehr Bodenfreiheit entsprechen nahezu dem Sprung von einer 165er zu einer 175er Kurbel. Der Rock Shox Super Deluxe Dämpfer liegt nur knapp über dem Motor.
Nimmt man den gelegentlichen Bodenkontakt der Pedale auf technischen Uphills in Kauf, kann man mit dem Heckler CC schon im Bergauf jede Menge Spaß haben. Spielerisch lässt sich das Bike Kehre für Kehre über verblockte Trails den Berg hinauf zirkeln. Die Gewichtsverteilung auf dem Bike ist ausgewogen, so bleibt das Vorderrad stabil am Boden - auch wenn es steil nach oben geht. Einzig der 2,4“ Maxxis DHR II Hinterradreifen bietet auf dem kleinen 27,5“ Hinterrad nicht den allerbesten Grip. Das liegt vor allem an der mittelharten MaxxTerra Gummimischung.
Tuning-Tipp: Santa Cruz gewährt am Heckler CC MX eine Reifenbreite bis zu 2,6“. Wer den Weg nach oben am liebsten auf technischen Trails zurücklegt, wird von einem griffigen Hinterradreifen in 2,6“ Breite sehr profitieren - nicht nur wegen des Grips, sondern auch weil der Reifen höher baut und so das Tretlager leicht anhebt.
Downhill-Performance
Bergab besticht das Heckler CC mit einem satten Fahrwerk. Das Heck fühlt sich nach mehr Federweg an, als ein Bike mit 150 mm Federweg vermuten lässt. Hinterbau und Dämpfer arbeiten dermaßen gut zusammen, dass die Hinterradfederung die Federgabel übertrifft. Die Gabel wirkt im Vergleich zum Heck etwas überdämpft und reicht kleinere Schläge unsensibel an den Fahrer durch - vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten. Selbst bei maximal geöffnetem Druckstufen-Setup ist diese Charakteristik deutlich zu spüren.
Es braucht viel Speed und Nachdruck, damit die Zeb Ultimate in Fahrt kommt und ihr volles Potenzial zeigen kann. Das ausgewogene Handling überzeugt mit einer gesunden Mischung aus Verspieltheit und Laufruhe. Das Heckler CC ist ideal für E-Biker, die in extremem Gelände entspannt ihre Grenzen ausloten wollen. Der Charakter des Bikes erinnert an Balu den Bären: Es ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Egal, ob man es entspannt angeht oder im Vollgas-Modus zu Werke geht, das Santa Cruz macht aufgrund seines ausgewogenen Handlings in jeder Fahrsituation eine gute Figur.
Santa Cruz Heckler S MX im Detail
Das Santa Cruz Heckler S MX für 7999 Euro. Im Bike steckt Shimanos bewährter EP8-Antrieb mit bis zu 85 Newtonmetern. State-of-the-Art ist der japanische Antrieb vor allem durch sein Gewicht von nur 2,6 Kilogramm. Bis heute eine Bestmarke unter den Power-Antrieben. Modulation und Ansprechverhalten sind ebenso top. Als einer der ersten Antriebe bot der EP8 die Möglichkeit, die Unterstützungsstufen per App feineinzustellen. Ein praktisches Feature, mit dem sich der Antrieb auf Reichweite oder Leistung feintunen lässt.
Allerdings: In Sachen Leistung hinkt der Shimano mittlerweile etwas hinterher und kann nicht mit den anderen Aggregaten in unserem Test von elf High-End All Mountains mithalten. Bosch, Brose, Panasonic liefern spürbar mehr Leistung, der Dyname 4.0 im Rocky Mountain setzt dann nochmal einen drauf. Der neuere Shimano EP801 ist hier wesentlich besser aufgestellt und konnte in unserem letzten Test mit der Bosch-Liga gleichziehen. Das Drehmoment ist dagegen auch beim bisherigen EP8 top, doch es fehlt dem Motor an Dynamik. Da der Antrieb schon bei niedrigem Fahrerinput seine ganze Leistung liefert, gibt’s keinen Aufschlag mehr, wenn man vor steilen Rampen oder schwierigen Schlüsselstellen etwas Anlauf nehmen will.
Seit dem Update 2022 steckt im Santa Cruz der bewährte 726-Wattstunden-Akku von Darfon. Der ist ein klares Upgrade gegenüber den vorher verbauten Shimano-Akkus und bietet ein besonders gutes Verhältnis aus Gewicht und Reichweite. Das Cover ist beim Santa Cruz fest mit dem Darfon-Akku verschraubt, die konventionelle Akku-Entnahme nach vorne aus dem Unterrohr ist praktisch. Entriegelt wird der Energieträger einfach per Vierer-Inbus und klappt dann nach vorne heraus.
In Sachen Reichweite liegt das Heckler mit 726er-Darfon-Akku auf einem anständigen Niveau. 1681 Höhenmeter erkletterte das Heckler bei Vollgas mit einem 89-Kilo-Fahrer in unserem standardisierten Reichweitentest auf einer steilen Asphaltstraße. Der lange Notlauf von zuzüglich 221 Höhenmetern mit stark gedrosselter Leistung ist typisch für die Darfon-Akkus. In der Praxis sollten damit auch lange Touren gut möglich sein, an die Reichweite von Klassenprimus Bosch mit um 2000 Höhenmetern im selben Testszenario reicht der Darfon-Akku aber nicht heran.
Bei der Geometrie gibt sich Santa Cruz modern. Der Lenkwinkel von 64 Grad ist zeitgemäß, die Kettenstreben sind in der von uns getesteten MX-Variante mit 446 Millimetern kurz für ein E-Bike. Hier liegt auch der größte Unterschied zur 29-Zoll-Variante das mit 460 Millimeter langen Kettenstreben deutlich mehr auf maximale Laufruhe und Klettereigenschaften ausgelegt ist. Überraschend: Der Reach fällt mit 465 Millimetern eher moderat aus, genauso wie der eher flache Sitzwinkel von 75,3 Grad. Insgesamt sorgt das für einen relativ kompakten Radstand von 1255 Millimetern, was das Heckler auch auf engeren Trails nicht zu träge macht.
Das Heckler in der von uns getesteten S-Variante ist das zweitgünstige Modell der Palette. Für 7999 Euro gibt es eine Fox 36 Performance Gabel, die mit dem Superdeluxe Select Plus Dämpfer von Rockshox im Heck zusammenarbeitet. Auch bei den restlichen Komponenten lässt Santa Cruz nichts anbrennen, echte Highlights sucht man aber vergeblich. Geschaltet wird mit einer mechanischen GX Eagle, gebremst mit Srams Code R. Um die Naben von E-Thirteen drehen sich Raceface-Felgen und Maxxis-Reifen, der Assegai am Vorderrad kommt sogar in der weichen MaxxGrip-Mischung. Die Sattelstütze von SDG bietet 170 Millimeter Verstellweg.
Praxistest: So fährt sich das Santa Cruz Heckler S MX. Mit seinem ausgewogenen Charakter ist das Heckler in vielen Lebenslagen ein guter Partner. Allerdings: Wer nur moderate Touren fährt, kann nicht ganz so sehr vom sportlichen Potential des Bikes profitieren. Die unkomplizierte Akku-Entnahme und die komfortable Sitzposition dürften aber auch bei Bikern Anklang finden, die nicht nur auf fieseste Trails bergab aus sind. Die Sitzposition ist angenehm ausgewogen, das Handling unkompliziert.
Bergauf will das MX-Heckler etwas aktiver gefahren werden, als mancher Kletterspezialist. Die Kettenstreben sind kurz und der Sitzwinkel nicht übermäßig steil, dadurch sitzt man auf steilen Rampen einen Hauch hecklastig auf dem Bike. Dank des traktionsstarkem Hecks sind aber auch technischste Anstiege drin, wenn man mit dem Gewicht im Uphill ordentlich nach vorne geht. Wer noch mehr Kletterstärke sucht, sollte sich das Heckler unbedingt in der Variante mit 29-Zoll-Hinterrad genauer anschauen. Leider fällt der ältere Shimano EP8 in Sachen Leistung gegenüber der Konkurrenz etwas ab. Mit dem neuen EP801 wäre hier noch mehr drin.
Auf dem Trail war das Heckler in unserem Vergleichstest einer der ausgewogensten Kandidaten der All-Moutain-Klasse. Die Heckfederung ist traktionsstark, aber nicht übermäßig plüschig. Das gibt dem Bike einen sportlichen und sehr definierten Charakter. Gut für aktive Fahrer. Die transparente Rückmeldung vom Untergrund hilft vor allem bei hohem Tempo. Der reine Federungskomfort ist trotzdem gut, wenn auch nicht überragend. Die Geometrie fällt nicht zu extrem aus, auch das begünstigt das ausgewogene Handling des Bikes. Egal ob der Trail wellig und kurvig durch die Landschaft zieht, oder garstig in die Tiefe stürzt: Das Heckler gehört zu den Favoriten der Tester und begeistert mit sattem Fahrspaß und hohen Nehmerqualitäten. Auch bei der Ausstattung gab es wenig zu meckern. Natürlich wäre mit High-End-Parts noch mehr drin, doch die Komponenten am Heckler S sind durchweg solide und bringen das Potential des Bikes schon gut zur Geltung. Nur das laute Klappern bergab trübte das ansonsten sehr positive Bild.
Punktsieger in der Kategorie unter 8000 Euro! Das verdankt das Santa Cruz Heckler S MX seinen erstklassigen Fahreigenschaften, dem top Fahrwerk und seinem geringen Gewicht.
Technische Daten Santa Cruz Heckler S MX:
- Drehmoment: 80 Nm
- Akku: Darphon E4C0G
- Gewicht: 22,76 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung)
- Schaltung: Sram GX Eagle
- Übersetzung (v. / h.): 34; 10-50
- Display: Shimano SC-EM800
- Zul. Gesamtgewicht: 136 kg
- Gabel / Dämpfer: Fox 36 Float Performance / Rockshox Super Deluxe Sel+
- Teleskopstütze: SDG Tellis Dropper, 170 mm
- Bremse / Disc Ø (vorne / hinten): Sram Code R / 200 mm / 200 mm
- Laufräder: Race Face ARC HD 30 / eThirteen-Naben
- Reifen: Maxxis Assegai Exo+ MaxxGrip 29 x 2,5; Minion DHR II Exo+ MaxxTerra 27,5 x 2,4
Das Santa Cruz Vala ist ein brandneues Full-Power E-MTB auf dem Markt. Ausgestattet mit dem neuen Bosch Performance Line CX-Motor und einem fest verbauten 600-Wh-Akku, reiht es sich mit 160 mm Federweg vorne und 150 mm hinten genau zwischen den beiden Full-Power-Modellen Bullit und Heckler ein. Wie bei allen E-MTBs der Marke setzt auch das Vala auf ein Mullet-Setup mit 29”-Vorder- und 27,5”-Hinterrad, das Stabilität und Agilität optimal vereinen soll. Preislich startet das Santa Cruz Vala in der von uns getesteten X0 AXS RSV-Ausstattung bei 11.499 € und bringt in Größe L laut Hersteller 21,5 kg auf die Waage. Besonders ins Auge sticht die untypische Formensprache des Vala, die eine deutliche Abweichung von der klassischen Santa Cruz-Ästhetik aufweist.
Während die Kalifornier an der Monterey Bay über Jahre hinweg fast alle Full-Suspension-Bikes mit ihrem unverkennbaren VPP-Hinterbau ausgestattet haben, der als Erkennungszeichen der Marke gilt, bricht das neue Full-Power E-MTB Vala diese Tradition. Das Vala hingegen verfolgt einen völlig neuen Ansatz: Der klassische VPP-Hinterbau weicht einem Viergelenker Horst-Link-System. Warum dieser Schritt? Die Integration des großen Bosch-Motors in das bestehende VPP-Design erwies sich als zu komplex, um die neuesten Federungs-Optimierungen von den regulären Mountainbikes auf das Vala zu übertragen. Daher entschied man sich für den Horst-Link-Hinterbau, der mehr technische und kinematische Freiheit bietet, um das beste Fahrgefühl herauszuholen.
Der neue Bosch Performance Line CX-Motor ist elegant im Tretlagerbereich des Vala integriert, wirkt jedoch leicht von unten aufgesetzt und nicht ganz so tief im Rahmen eingelassen wie beim Bullit. Der Motor wird von einem 600 Wh großen Bosch PowerTube-Akku gespeist, der fest im Unterrohr verbaut ist und über einen Ladeport vor dem Tretlager aufgeladen wird. Er teilt sich die Befestigungspunkte auf der Oberseite des Unterrohrs mit dem Flaschenhalter, was bedeutet, dass bei Verwendung des Range Extenders eure Trinkflasche in einem Rucksack oder einer Hip Bag untergebracht werden muss.
Das Motorsystem wird über die kabellose Bosch Mini Remote am Lenker gesteuert, während der Bosch System Controller dezent ins Oberrohr integriert ist. Dieser zeigt euch durch verschiedene Farben den Akku-Stand sowie die aktuelle Unterstützungsstufe an. Auch die Schaltung am Santa Cruz Vala X0 AXS RSV arbeitet kabellos: Das elektronische SRAM Eagle AXS Transmission-Schaltwerk ist direkt am Rahmen montiert und erlaubt präzise Schaltvorgänge sogar unter Last. Die Sattelstütze kommt von OneUp. Das V3-Modell glänzt mit satten 210 mm Hub in Größe L - Olla!
Das Santa Cruz Vala X0 AXS RSV rollt auf Laufrädern aus dem Hause Reserve im Mullet-Setup. Vorne wurde die Reserve 30 HD Carbon-Felge mit einer DT Swiss 350-Nabe kombiniert, während hinten die etwas breitere Reserve 31 DH-Felge mit derselben Nabe verbaut ist. Die Schwalbe Magic Mary-Reifen schützen die Carbon-Felgen - vorne in der Super Trail-Karkasse mit weicher Ultra Soft-Gummimischung, hinten robuster in der Super Gravity-Karkasse mit etwas härterer Soft-Mischung. Das Fahrwerk rundet das Gesamtpaket ab: Der Horst-Link-Hinterbau steuert den FOX Float X Factory-Dämpfer an, der die 150 mm Federweg am Heck verwaltet. An der Front bügelt die FOX 38 Factory-Gabel mit 160 mm Federweg und neuer Grip X2-Kartusche Unebenheiten aus. Beide Federelemente punkten mit guter Trail-Performance und hoher Einstellbarkeit.
Das neue Santa Cruz Vala X0 AXS RSV kommt in fünf Größen von SM-XXL und lässt sich dank zweier Flip-Chips weiter an die persönlichen Vorlieben anpassen. Ein Flip-Chip sitzt an der oberen Umlenkung des Hinterbaus und ermöglicht es, die Geometrie des Bikes zu verändern. Ein weiterer Flip-Chip ist an der unteren Dämpferaufnahme positioniert und ermöglicht es, die Hinterbau-Progression von 26 % auf 29 % zu erhöhen, ohne die Geometrie zu beeinflussen. Im High-Setting soll die Progression von 26 % für ein gleichmäßiges und sensibles Fahrgefühl sorgen, bei dem das Ansprechverhalten im Fokus steht.
Die Geometrie des Santa Cruz Vala zeigt sich ausgewogen. Der Reach in Größe L im High-Setting ist mit 480 mm durchschnittlich und auch im Low-Setting mit 477 mm nicht sonderlich lang oder kurz. Die 433 mm langen Kettenstreben wachsen über alle Rahmengrößen hinweg mit und verändern sich vom High- zum Low-Setting um 1 mm. Das Sitzrohr ist mit 420 mm relativ kurz, bietet dennoch eine große Einstecktiefe auch für lange Sattelstützen.
Das Santa Cruz Vala ist in fünf Ausstattungsvarianten erhältlich: R, S, GX AXS, X0 AXS RSV und das Top-Modell XX AXS RSV. Der größte Unterschied zwischen den Modellen liegt im Rahmen. Während die beiden Basisversionen auf den C-Carbon-Rahmen setzen, bieten die Premium-Modelle einen leichteren CC-Carbon-Rahmen. Die Fahrwerksausstattung variiert ebenfalls: Das R-Modell setzt auf eine RockShox ZEB Base-Federgabel, während ab der S-Version eine FOX 38-Gabel (Performance, Elite oder Factory) verbaut wird. Der Dämpfer reicht von einem FOX Float X Performance in der R-Version bis hin zu Elite- und Factory-Varianten in den höherwertigen Modellen. Beim Antrieb wird von der mechanischen SRAM NX Eagle in der R-Version schrittweise bis zur kabellosen SRAM XX Eagle AXS Transmission in der XX AXS RSV-Version aufgerüstet.
Die Preisstaffelung beginnt beim R-Modell mit 7.499 €, gefolgt vom S-Modell mit 8.499 € und der GX AXS-Variante für 9.799 €, während die Top-Version XX AXS RSV mit 12.999 € zu Buche schlägt.
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