Schlafen wie ein Motorrad: Bedeutung und Einflussfaktoren

Wer in weiter entfernte Länder verreist und mit dem Flugzeug mehrere Zeitzonen durchquert, kennt das Gefühl: Am Zielort angekommen, gerät die innere Uhr durcheinander, man fühlt sich schlapp oder wird ausgerechnet dann wieder wach, wenn man eigentlich schlafen sollte. Jetlag heißt das Phänomen. Die Bedeutung des englischen Begriffs ist leicht zu erklären: Wer mit dem Jet in die Ferne fliegt, muss mit "lag", das ist das englische Wort für Zeitdifferenz, rechnen. Man hinkt also der ursprünglichen Zeitzone hinterher oder ist ihr voraus.

Was ist ein Jetlag?

Ein Jetlag kann auf jeder Reise auftreten, bei der wir uns schnell durch mehrere Zeitzonen bewegen. Meist äußert er sich in Form von Schlafproblemen und Tagesmüdigkeit, auch Verdauungsprobleme treten häufig auf. Es gibt Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. Jetlag entsteht, wenn sich die innere Uhr nach einer Reise noch in einer anderen Zeitzone befindet. Unsere innere Uhr, auch zirkadianer Rhythmus genannt, richtet sich hauptsächlich nach dem Tageslicht. Bei einbrechender Dunkelheit wird das Einschlaf-Hormon Melatonin ausgeschüttet. So steuert der Körper, wann wir müde werden.

Rechnet der Körper also mit einem anderen Tag-Nacht-Rhythmus als dem am Zielort, muss das System sich erst auf die neue Zeitzone einstellen. Wie man sich bei einem Jetlag fühlt und wie lange dieser anhält, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Stärke der Symptome hängt meist mit der Zahl der überflogenen Zeitzonen zusammen. Zu den häufigsten Symptomen eines Jetlags zählen:

  • Schlaflosigkeit und häufiges Aufwachen in der Nacht
  • Bewusstseinstrübungen und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Tagesmüdigkeit
  • Verdauungsprobleme
  • verringerte Koordination
  • depressive Verstimmungen

In welche Richtung ist Jetlag schlimmer?

Wer fünf oder mehr Zeitzonen überfliegt, braucht im Normalfall einige Tage, um sich an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen. Je mehr Zonen wir überflogen haben, also je größer der Zeitunterschied zwischen Startpunkt und Reiseziel, desto länger brauchen wir, um uns an die neue Zeitzone zu gewöhnen. Bei sehr kurzen Trips von vier oder weniger Tagen lohnt es sich also gar nicht, den eigenen Rhythmus anzupassen, wenn es bereits vor der vollständigen Umstellung wieder zurück zum Ausgangsort geht. Es ist für die meisten Menschen einfacher, ihren Schlafrhythmus nach hinten zu verschieben (also später ins Bett zu gehen und später aufzustehen) als andersherum. Deshalb fällt die Anpassung nach einem Flug Richtung Westen oft leichter. Der Hinflug von Berlin nach Los Angeles bereitet daher vielen nicht so große Beschwerden wie der Rückflug.

Grob geht man bei einer Reise Richtung Osten von einem Tag Gewöhnungszeit pro zwei Stunden Zeitverschiebung aus. In Richtung Westen dauert die Gewöhnung nur etwa halb so lange.

Wie kann man einen Jetlag überwinden?

Generell gilt: Je schneller Sie Ihren Tagesablauf an die neue Zeitzone anpassen, desto besser. Licht ist besonders wichtig für den Schlaf-Wach-Rhythmus. Beim Zeitzonen-Wechsel kann Tageslicht zum falschen Zeitpunkt den Jetlag unter Umständen jedoch noch verschlimmern. Licht am Morgen lässt uns früher aufwachen, Licht am späten Abend lässt uns später aufwachen.

Bei einer Reise nach Osten kann starkes Sonnenlicht am Vormittag daher die innere Uhr noch weiter in die falsche Richtung verschieben. Es gibt mittlerweile aber Webseiten, mit deren Hilfe man berechnen kann, zu welchen Zeitpunkten man am Urlaubsort idealerweise in die Sonne geht und wann man auf Vorhänge oder die dunkle Sonnenbrille setzen sollte, um den Schlafrhythmus umzustellen.

Manchen Menschen hilft Melatonin dabei, ihren Schlafrhythmus wieder zu regulieren. Der Zeitpunkt, wann Melatonin eingenommen werden sollte, hängt jedoch ebenfalls von den überflogenen Zeitzonen und dem vorherigen Schlafrhythmus ab. Auch hier gibt es entsprechende Webseiten, mit denen sich die Einnahmezeiten berechnen lassen. Sollten Sie Melatonin einnehmen wollen, denken Sie daran, vorher abzuklären, ob das Medikament ins Zielland eingeführt werden darf.

Zusätzlich zum Tageslicht können weitere Aspekte den Tagesrhythmus beeinflussen. Ob bestimmte Lebensmittel sich positiv auf den Schlaf-Wach-Rhythmus auswirken, wird derzeit noch erforscht. Regelmäßige Mahlzeiten sowie ein geregelter Tagesablauf können dabei helfen, dem Jetlag entgegenzuwirken. Sich im Hellen mit anderen Menschen zu treffen oder Sport zu treiben, kann dem Körper ebenfalls signalisieren, dass wir wach sein sollten.

Tipps: Wie kann man Jetlag vorbeugen?

Es gibt einige Methoden, um bereits vor der Ankunft im Zielland dem Jetlag entgegenzuwirken. Sofern möglich, lohnt es sich manchmal, bereits vor der Abreise den Tagesablauf etwas an den der neuen Zeitzone anzupassen. Um der allgemeinen Reisemüdigkeit entgegenzuwirken, sollten Sie während des Flugs versuchen zu schlafen, ausreichend Wasser zu trinken sowie gleichzeitig Alkohol und koffeinhaltige Getränke zu vermeiden. Für möglichst erholsamen Schlaf unterwegs bieten sich Schlafmaske und Ohrenstöpsel an. Auch nach der Ankunft ist Alkohol bei Jetlag nicht ratsam und sollte keinesfalls als Schlafmittel eingesetzt werden. Trotz aller Vorbeugung sollten Sie eine gewisse Anpassungszeit einplanen und nach Möglichkeit nicht direkt am Ankunftstag einen anstrengenden Marathon auf die To-do-Liste setzen. Direkt nach der Ankunft ist ein kurzes Nickerchen zwar möglich, zu Bett gehen sollten Sie trotz Müdigkeit jedoch zu einer lokalen Uhrzeit. Widerstehen Sie der Versuchung, gleich nach der Ankunft spätabends noch etwas zu unternehmen - zumindest falls Sie vorhaben, während Ihrer Reise regelmäßig früh aufzustehen.

Schnarchen: Ein weit verbreitetes Phänomen

Schnarchen ist ein Phänomen, und zwar ein weit verbreitetes. Man hat die Schnarcher nicht gezählt. Ihre Zahl kann man nur schätzen: 50 Millionen Amerikaner sollen schnarchen. In Europa geht man davon aus, dass jeder vierte Bürger schnarcht. Schnarchen hat den Homo sapiens von Anbeginn seiner Existenz begleitet. Wenn sich unsere Urahnen in ihren Höhlen zur Ruhe legten, muss ein höllisches Schnarchkonzert begonnen haben.

Das Schnarchen war zu dieser unwirtlichen Zeit lebensnotwendig, denn die Männer mussten ihr schlafendes Rudel beschützen. Raubtiere wurden in der Nacht durch das grauenvolle Sägen und Röcheln abgeschreckt, denn sie vermuteten so die Existenz gefährlicher Kollegen im Schutz der Höhle. Heute taugt dies als Ausrede nicht mehr, denn die zarten Gefährtinnen genießen durch das Sägen ihrer männlichen Beschützer keinerlei Vorteile mehr. Frauen selbst, dies nur beiläufig, schnarchen ebenso, seltener freilich im jungen Alter. Geschlechtshormone dem Gewebe der Frauen eine gewisse Elastizität verleihen, sodass es während des Schlafs nicht so leicht „schlappmacht“.

Die Lautstärke des Schnarchens

Schnarchen ist ein entnervendes Geräusch. Es kann im Extremfall mit dem Geräuschpegel eines Presslufthammers konkurrieren. Besonders aufreibend ist die fehlende Monotonie. Der Schnarcher erzeugt keinesfalls ein gleich bleibendes Störgeräusch. Zwischen den Sägelauten wird eingeatmet, es herrscht also Stille, und dann durchschneidet wieder der nächste Schnarchlaut die Stille. Wenn der Schnarcher dazu noch an einer Obstruktion der oberen Luftwege leidet, kommt es zu den berühmten Atem­aussetzern der Apnoiker: Schnarchkaskaden wechseln sich ab mit mehr oder weniger beängstigenden Ruhephasen - und dann setzt sich beinahe explosionsartig das Schnarchkonzert unverändert fort.

Als Rekordhalter im Schnarchen galt lange Zeit - im Guinnessbuch der Rekorde verewigt - der englische Taxifahrer Melvin Switzer. Am frühen Morgen des 28. Juni 1984 schaffte er im englischen Hever Castle souverän den ersten Platz unter den Schnarchern der Welt mit sage und schreibe 92,3 Dezibel, vergleichbar mit einer aufheulenden Polizeisirene oder einem beschleunigenden Motorrad. Lauter jedenfalls, als ein Mensch schreien kann. Switzer hatte deshalb nicht einmal ein eigenes Schlafgemach beziehen müssen, denn seine Frau war auf einem Ohr taub ... Inzwischen ist er seinen Titel übrigens wieder los. Bei Kare Walkert aus Schweden wurden 93 Dezibel gemessen, immerhin gleichzusetzen mit dem Lärm auf einer stark befahrenen Straßenkreuzung.

Soziale Unterschiede kennt diese nächtliche Atemstörung nicht. Im Flugzeug, auch in der noblen First Class, kann ein solches Konzert - selbst aus der Kehle eines VIPs - den Rest der Mitreisenden in den Wahnsinn treiben. Superstar Rihanna, so eine Pressemeldung, schnarchte First Class im Linienflieger! So passiert nach einer fetten Party in Miami. Nach exzessivem Alkoholgenuss im In-Club „Cameo“ war es Rihanna zuerst einmal nach einem Nickerchen zumute. Sie soll, so ihre Mitreisenden, geschnarcht haben, als wären ganze Urwälder umgesäbelt worden! Anzumerken ist, dass in diesem Fall keine krankhafte Obstruktion im Spiel bzw. Schlund war, sondern der Alkohol seine fatale Wirkung entfachte.

Schnarchen als Mietminderungsgrund?

Können Mieter wegen eines laut schnarchenden Nachbarn ihre Miete mindern? Damit musste sich das Amtsgericht Bonn (Az. 6 C 598/08) befassen. In dem Fall hatte sich ein Ehepaar nach der Objektbeschreibung im Internet für eine Wohnung „in ruhiger Lage“ begeistert. Doch bald aber fühlten sich die neuen Mieter nachts von einem Mann in der Nachbarwohnung erheblich gestört, der laut schnarchte. Nach einigen Wochen mit durchwachten Nächten machten die Mieter eine Minderung der Miete um 30 % geltend und erklärten später ihre fristlose Kündigung. Ihr Argument: Sie seien vom Eigentümer getäuscht worden, denn sie hätten ausdrücklich nach einer ruhigen Wohnung gesucht. Doch offensichtlich sei die Wohnung nicht ausreichend schallisoliert.

Das Urteil des Gerichts: Die Vereinbarung einer „ruhigen Wohnung“ beinhalte nur normalen Schallschutz. Eine Zusicherung darüber hinaus habe der Vermieter nicht gegeben.

Ursachen des Schnarchens

Obwohl so viele Menschen schnarchen, outen will sich nur selten einer. Schnarchen wird immer noch als gesellschaftlicher Makel betrachtet, ganz unterschwellig, obwohl es ein wahrer Volkssport ist.

Im Schlaf erschlafft unsere Muskulatur, was an sich auch ganz sinnvoll ist - schließlich wollen wir uns erholen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Leider verengen die erschlafften Muskeln aber auch die Luftwege im Rachen. Das kann geräuschvolle Folgen haben: Denn die Atemluft strömt nun mit erhöhtem Druck an den weichen Gewebeteilen des verengten Rachens vorbei und bringt sie zum Vibrieren.

Freilich schnarcht nicht jeder Mensch: Im Nasen-Rachen-Raum der nächtlichen Ruhestörer herrschen besondere anatomische Verhältnisse, die das Schnarchen begünstigen. Die Hauptursache des Schnarch-Übels liegt im mittleren Rachenbereich - dort, wo sich Zäpfchen, Gaumensegel und Zungengrund befinden. Bei den meisten Schnarchern sind das die drei Instrumente, die zum nächtlichen Konzert aufspielen. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt erkennt den typischen Schnarcher meist schon mit einem einzigen Blick in den geöffneten Mund: Seine Zunge ist entweder zu groß oder zu dick. Auch das Zäpfchen ist häufig verdickt und verlängert, und die hinteren Gaumenbögen hängen tiefer in den Rachen hinein.

Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, hat ein erhöhtes Schnarch-Risiko. Denn Fettpölsterchen setzen sich nicht nur am Bauch und an den Hüften an, sondern auch die Zunge ist bei Übergewichtigen häufig dicker. Und auch am Hals zu beiden Seiten des Rachens bilden sich Fettgewebspolster, die die Atemwege einengen und den Luftstrom behindern. „Doppelkinn-Träger“ sind also besonders schnarchgefährdet! Auch ein schmaler oder zu kurzer Unterkiefer - ein fliehendes Kinn - kann die Atemwege verengen und Schnarchen zur Folge haben. Im Alter erhöht sich das Schnarch-Risiko ohnehin, und zwar bei beiden Geschlechtern. Viele Menschen fangen erst in vorgerückterem Alter an zu schnarchen, oder ihr Schnarchen wird im Laufe der Jahre immer lauter.

Was tun gegen Schnarchen?

Am häufigsten kommt wahrscheinlich die erste Methode zum Einsatz. Unzählige Frauen stoßen nachts regelmäßig ihren Bettnachbarn an, wenn dieser laute Schnarchgeräusche von sich gibt. Üblicherweise dreht sich der Schnarcher dann auf die Seite und wird zumindest vorübergehend ruhig schlafen. Allerdings können durch dieses regelmäßige Stoßen oder Schlagen an derselben Körperstelle auch Beschwerden beim Schnarcher auftreten.

Weltweit haben Erfinder und Tüftler Apparate entwickelt, die das Schnarchen verhindern sollen. Es gibt insgesamt über 500 patentierte Schnarchverhinderer. In der Regel schlafen wir in der Nacht unruhig und wechseln häufig unsere Position: Wir schlafen auf der Seite, auf dem Rücken und teilweise auch auf dem Bauch. Wenn bei Ihnen beobachtet wurde, dass Sie ausschließlich in Rücklage schnarchen, basteln Sie sich ruhig Ihren eigenen Schnarchverhinderer. Zum Beispiel kann ein Tennisball, eingenäht ins Rückenteil Ihres Schlafanzugs, die Rückenlage verhindern helfen. Es gibt auch sogenannte „Anti-Schnarch-Rucksäcke“ zu kaufen. Doch seien Sie nicht enttäuscht, wenn dadurch Ihr Problem nicht gelöst wird!

Wenn wir im Schlaf durch den Mund atmen, knickt der zurückgefallene Zungengrund den Rachenschlauch ein und begünstigt das Schnarchen. Deshalb haben viele Erfinder Kinnstützen und Kopfbandagen entwickelt, die verhindern sollen, dass der Unterkiefer sich im Schlaf öffnet. Das älteste deutsche Patent dieser Art meldete 1889 ein Erfinder aus Straßburg an. Auch Zahnschienen und Mundschließer sollten die Mundatmung verhindern. Bereits 1892 ließ sich ein Herr Francke aus Cottbus einen Mundschließer patentieren.

Die Bedeutung von Schlaf für Sportler und allgemeine Gesundheit

Für Spitzensportler ist diese Energie entscheidend - ein guter Schlaf ist für eine optimale sportliche Leistung unerlässlich. Der Spitzensport weiß um die wichtige Rolle des Schlafes. Sowohl Sportler als auch Trainer lernen, dass sie, wenn sie gut ausgeruht sind, ihr Spiel und ihren mentalen Fokus verbessern und sich schneller von Verletzungen erholen können. Wenn Sie den Schlaf opfern, um noch ins Fitnessstudio zu gehen oder im Business mehr zu arbeiten, kann sich dies negativ auf Ihre Stimmung und Gesundheit auswirken. Es ist so wichtig, gut zu schlafen.

Die Vorteile von ausreichend Schlaf

  • Gedächtniskonsolidierung: Schlaf ist wichtig für die Konsolidierung von Erinnerungen und die Verarbeitung von Informationen, die während des Tages erworben wurden.
  • Körperliche Gesundheit: Ausreichender Schlaf ist mit einer besseren körperlichen Gesundheit verbunden, da er die Hormone reguliert, die den Appetit, den Stoffwechsel und den Stress steuern.
  • Mentale Gesundheit: Schlaf ist eng mit dem psychischen Wohlbefinden verbunden.
  • Gehirnfunktion: Während des Schlafs durchläuft unser Gehirn verschiedene Phasen, darunter Tiefschlaf und REM-Schlaf (Rapid Eye Movement).

Die Gehirnchemie und Ihr Fokus basieren auf Ihrer Schlafqualität. Eine gute Nachtruhe ist wichtig. Immer mehr Athleten schreiben auf, wie sie den Schlaf priorisieren. NBA-Star Lebron James schläft durchschnittlich 11-12 Stunden pro Nacht. Tennisstar Roger Federer schläft 12 Stunden.

Die Schlafumgebung

Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens im Bett, und unsere Schlafumgebung kann einen wichtigen Faktor für unseren Schlaf darstellen. Machen Sie Ihr Schlafzimmer dunkel - investieren Sie in Verdunklungsvorhänge -, ruhig, schön, gemütlich und komfortabel. Worauf schlafen Sie? Ihre Matratze, Ihr Kopfkissen und Ihre Bettwäsche sind ein Schlüsselfaktor für Ihren Schlaf. Der Schlafforscher empfiehlt selbst zu testen, was passt. Eine beruhigende und entspannende Schlafenszeit ist eine großartige Möglichkeit, den Tag zu beenden. Dem Körper hilft, jede Nacht zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen.

Unsere innere Körperuhr - oder unser Tagesrhythmus - hält unseren Körper synchron und wenn unser Kreislauf gestört ist, kann dies zu gesundheitlichen Problemen führen. Blaues Licht gilt mittlerweile als Schlafkiller Nummer Eins. Menschen verarbeiten ihre Gedanken in der Regel vom Tag vor dem Schlafengehen oder wenn sie im Bett sind. Oder sie bleiben wach und denken darüber nach, was am nächsten Tag erledigt werden muss. Das kann zu Grübeln und Sorgen führen. Schreiben Sie eine To-Do-Liste. So verarbeiten Sie Ihre Gedanken vom Tag und können für morgen planen.

Der Zusammenhang zwischen Schlaf und Leistung ist nicht zu unterschätzen. Mein Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, Ihr volles Potenzial auszuschöpfen, indem Sie unter anderem die Vorteile einer erholsamen Nacht voll ausschöpfen. Die Schlafenszeit muss entspannend und friedlich sein. Ein guter Schlaf hält mich ruhig, gelassen, ausgeglichen und präsent, sodass ich die Geschenke des Lebens voll und ganz schätzen kann.

Schlafdaten und Technologie: Einblicke von Garmin

Viele Smartwatches von Garmin verfügen über eine erweiterte Schlafanalyse, die dir einen vollständigen Bericht darüber liefert, wie gut du geschlafen hast. Verbunden mit Einblicken in die einzelnen Zyklen und Schlaf-Phasen - wie leicht, tief und wie lange in der REM-Phase. Du erhältst sogar einen sogenannten Sleep Score auf einer Skala von 0 bis 100. Dieser Score bewertet deinen Schlaf. Dafür werden deine Schlafphasen, dein Stresslevel und deine Bewegungen in der Nacht analysiert. Die Möglichkeit, die eigenen Schlafgewohnheiten im Laufe der Zeit zu überwachen, ist ein großer Vorteil. Aber es ist auch gut zu wissen, wo man im Vergleich zu Gleichaltrigen steht.

Experten empfehlen, dass Erwachsene jede Nacht 7 bis 9 Stunden schlafen sollten. Theoretisch. Aber wie viele Menschen schaffen das tatsächlich? Wie sich herausstellt, ziemlich viele. Wir haben eine Stichprobe von Garmin-Nutzer*innen untersucht, die ihren Schlaf mit der Smartwatch ihrer Wahl aufgezeichnet haben, und wir sind (wie immer) beeindruckt, wie gut ihr eure Gesundheit und euer Wohlbefinden im Griff habt. Frauen brauchen mehr Schlaf als Männer.

Merkmal Durchschnittliche Schlafzeit (Frauen) Durchschnittliche Schlafzeit (Männer)
Schlafzeit 7 Stunden 50 Minuten 7 Stunden 29 Minuten

Die Garmin Body Battery ist eine Funktion, die dir helfen soll, deine Energiereserven zu verwalten. Du kannst jederzeit auf dein Handgelenk schauen, um zu sehen, wie gut der Sympathikus (Kampf oder Flucht) und der Parasympathikus (Ruhe und Verdauung) deines Nervensystems zusammenarbeiten. Schlaf ist der beste Weg, um deine Energiereserven wieder aufzuladen. Je höher die Reserve am Morgen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass du im Laufe des Tages über ausreichend Energie verfügst.

Ähnlich der Body Battery und dem Schlafwert kennt deine kompatible Garmin-Smartwatch eine weitere Zahl zwischen 0 und 100, mit der sie zeigt, wie gestresst du in Echtzeit bist. Das Stresslevel ist ein Indikator für den physiologischen Zustand im Laufe des Tages. Er wird hauptsächlich anhand einer Kombination aus Herzfrequenz- und HRV-Daten gemessen, die vom optischen Herzfrequenzsensor an der Unterseite der Uhr aufgezeichnet werden.

Die Daten von Garmin zeigen: je mehr Schlaf eine Person bekommt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Zeit im Stressmodus verbringt. Das bedeutet, dass der Körper besser in der Lage ist, stressige Ereignisse zu verarbeiten und sie loszulassen. Wenn du zu wenig schläfst, ist das nicht der Fall.

Tipps zur Verbesserung des Schlafs

Wenn du all diese Daten durchgesehen hast und feststellst, dass deine eigenen Schlafstatistiken im Vergleich dazu unzureichend sind, gerate nicht in Panik. Es gibt eine Reihe von Gewohnheiten, die du einführen kannst, um deinen Schlaf zu verbessern. Und dabei effektiver sind als das Zählen von Schafen. Zuallererst empfehlen wir dir, deinen Schlaf zu messen. Wenn du wirklich an deinem Schlaf interessiert bist, reicht es wahrscheinlich nicht aus, nur zu wissen, wann du ins Bett gegangen und wann du aufgestanden bist. Die gute Nachricht? Dafür gibt es eine Smartwatch von Garmin.

Sobald du weißt, wie du schläfst, bist du in einer guten Position, dies zu verbessern. Die Smartwatches von Garmin geben Tipps, wie du deinen Schlaf verbessern kannst. Und die Insights-Funktion in Garmin Connect zeigt dir Trends in deinen Daten an, z. B. die Tage, an denen du eher mehr oder weniger schläfst. Du kannst auch Ratschläge von Gruppen wie der Sleep Foundation umsetzen, die Vorschläge wie die Schaffung einer angenehmen Schlafumgebung, die Erstellung einer Schlafenszeit-Routine und mehr enthalten. Je bewusster du dich um die Verbesserung deiner Schlafqualität bemühst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du positive Ergebnisse sehen wirst.

Einschlafende Hände: Ursachen und Lösungen

Jeder kennt das Gefühl vermutlich: Die Hände kribbeln und fühlen sich taub an. Einschlafende Hände entstehen oft. Auslöser dafür kann z. B. eine ungünstige Schlafposition in der Nacht sein. Das Phänomen einschlafender Hände ist in der Regel harmlos. Vor allem nachts kann es vorkommen, dass die Hände aufgrund einer ungünstigen Schlafposition unter dem Körper sozusagen eingequetscht werden und es so zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung kommt. Dies äußert sich in Form von Kribbeln und Taubheitsgefühl.

Aber auch Sportler kennen in der Regel die Symptome einschlafender Hände nur zu gut. So kann es z. B. beim Radfahren oder auch Motorradfahren dazu kommen, das eine ungünstige Haltung der Hände, wie dies beim Anwinkeln der Fall ist, Nerven und Sehen derartig beansprucht, dass die Hände einschlafen. Ein ganz einfacher Tipp, der bei einschlafenden Händen schnelle Hilfe verspricht, ist Bewegung. Dies lässt sich z. B. erreichen, indem die Hände ausgeschüttelt werden. Das Schütteln kurbelt die Durchblutung an und sorgt dafür, dass das Taubheitsgefühl nachlässt. Ebenfalls verspricht das Ballen der Hände zu einer Faust schnelle Linderung. Zusätzlich kann es helfen, die betroffene Hand zu massieren. Sollten die einschlafenden Hände nachts auftreten, hilft es oftmals auch bereits, die Schlafposition zu ändern.

Wie bereits erwähnt, sind einschlafende Hände meist harmlos. Dennoch kann es in Einzelfällen vorkommen, dass eine Erkrankung als Ursache für einschlafende Hände verantwortlich ist. Neben Durchblutungsstörungen oder Rheuma kann auch das Karpaltunnelsyndrom für Kribbeln, Taubheitsgefühl und Gefühlsstörungen in den Händen verantwortlich sein. Bei dem Nervenkompressionssyndrom der Handwurzel kommt es zu einer Verengung des Karpaltunnels, sodass ein chronisch erhöhter Druck auf den Medianusnerv ausgelöst wird.

Besonders häufig tritt das Karpaltunnelsyndrom bei bestimmten Berufsbildern auf. Hierzu zählen aufgrund der einseitigen Belastung des Handgelenks vor allem Büroangestellte. In den meisten Fällen ist dann das Tragen einer Schiene notwendig, um vor allem nachts das Abnicken des Handgelenks zu unterbinden. Aber auch die Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln oder Kortison sowie Laser- und lokale Kältebehandlungen (z. B. Cryofos) können als konservative Therapiemaßnahmen zum Einsatz kommen. Sollten auch Sie häufig ohne Grund an einschlafenden Händen oder sogar Schmerzen in der Hand leiden, ist eine sorgfältige Diagnose unerlässlich.

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