Die 22. Live-Show "Schlag den Raab" sollte dramatisch für Entertainer Stefan Raab verlaufen.
Die Entscheidung fällt im 14. Spiel: Unfallchirurg Hans Martin macht den Sack zu, sichert sich zwei Millionen. Bereits im September 2009 musste sich der Moderator einem Pharmaziepraktikanten gleichen Namens geschlagen geben.
Schon in den ersten Spielen sah es nicht schlecht aus für Herausforderer Hans Martin Wismar, 29, aus Grevesmühlen.
Er gewinnt gleich das erste Spiel, das Leiterrennen, weil Raab schon hier stürzt.
In einem Einspieler vor Beginn des Wettkampfs hatte er sich körperlich überlegen gegeben: "Sportlich gesehen hat der Stefan keine Chance."
Das sollte sich bewahrheiten: Im siebten Spiel, einer Fahrt mit dem Mountainbike, stürzt Raab dann schwer über den Lenker seines Fahrrads und fällt auf sein Gesicht.
Herausforderer Hans Martin, von Beruf Unfallchirurg, eilt ihm zu Hilfe.
Einige Minuten bleibt es unklar, ob Raab überhaupt weitermachen kann. Raab wirkt einige Minuten benommen, ein Arztteam untersucht ihn und diagnostiziert eine Gehirnerschütterung.
Doch Stefan Raab, der für seinen extremen Ehrgeiz bekannt ist, kämpft auch an diesem Abend.
Er setzt sich auf, steigt wieder auf sein Fahrrad, um die Runde nicht zu verlieren und stürzt abermals an der gleichen Stelle.
Die Punkte gehen an den Herausforderer.
Stefan Raab macht mit blutenden Abschürfungen in der rechten Gesichtshälfte weiter, kann sich aber nach eigenen Angaben an den Sturz nicht mehr erinnern.
"Schauen Sie ihm ins Gesicht, dann wissen Sie, wie der Abend verlaufen ist", meint lakonisch Frank Buschmann, Kommentator der sportlich ausgerichteten Spiele.
Auf das spätere Hochsprungspiel muss Raab auf ärztlichen Rat verzichten, die Runde geht an seinen Gegner.
Nach zwölf Runden steht es bereits 50:28 für Hans Martin.
In Spiel 14 schließlich, beim Wissensquiz "Wann war das?", schafft der 29-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern nach knapp vier Stunden den Sieg und wird mit einem Jackpot von zwei Millionen Euro in vier Metallkoffern belohnt.
Für Stefan Raab war es das zweite Mal, dass er sich einem Kandidaten namens Hans Martin geschlagen geben muss: Zuletzt hatte im September 2009 der 24-jährige Pharmaziepraktikant Hans-Martin Schulze die Show gewonnen.
München (RPO). Stefan Raab hat sich bei seinem Mountainbike-Sturz am Samstag das Jochbein und die Kieferhöhlenwand gebrochen.
"Das heilt von alleine wieder zusammen, also machen sie sich keine Sorgen", sagte der Moderator am späten Montagabend in seiner Fersehshow "TV Total".
Der Moderator nach dem Sturz: Man sieht deutlich die Blessuren im Gesicht.
An seinem Gehirn sei aber alles in Ordnung, und in einer Woche würden auch die Kopfschmerzen verschwinden.
Der 43-Jährige war am Samstag in seiner Show "Schlag den Raab" bei einem Mountainbike-Rennen gestürzt.
Er setzte den Wettbewerb trotz seiner Verletzungen fort, verlor aber.
"Ich hab den Boden auf mich zukommen sehen, hab gedacht Scheiße, Scheiße, Scheiße", beschrieb Raab seinen Sturz.
"Bis dahin kann ich mich erinnern, danach nicht."
Ihm sei schwarz vor Augen geworden und er sei für einige Sekunden weggewesen, sagte Raab am Montag beim Betrachten der Sturzszene.
Allerdings scherzte er da bereits wieder über seinen Sturz und die Folgen: "Das letzte, woran ich mich erinnern kann, ist, dass ich gegen Regina Halmich in den Ring gestiegen bin", sagte er in Anspielung auf den Boxkampf der beiden vor Jahren, nach dem er ähnlich derangiert ausgesehen hatte.
Schürfwunden, blutige Schrammen, Gehirnerschütterung - das sind die Folgen von Stefan Raabs Fahrradsturz in der Sendung "Schlag den Raab".
Gehirnerschütterung, Schürfwunden im Gesicht und eine leichte Amnesie (Gedächtnisverlust) lautete die Diagnose, nachdem Raab am Samstagabend über den Lenker seines Fahrrads gefallen und mit dem Gesicht auf hartes Geröll geprallt war.
Dennoch rappelte sich der 43-Jährige wieder auf, von Sendepause keine Spur.
Raab konnte sich an den Sturz und die Minuten danach zunächst nicht erinnern.
Dennoch machte er nach kurzer Behandlungspause weiter, verlor am Ende aber gegen seinen Kontrahenten, den 29-jährigen Unfallchirurgen Hans Martin Wismar aus Stolpe.
Die entscheidende Szene in der 22. Sendung von „Schlag den Raab“ fand im siebten Spiel statt: Beim Mountainbike-Rennen stürzt Stefan Raab gleich beim ersten Hindernis, fliegt mit dem Kopf über den Lenker, landet hart auf dem Gesicht und bleibt bewegungslos liegen.
Sein Gegner Hans Martin, selbst Unfallchirurg, eilt sofort zu ihm, auch ein weiterer Arzt ist kurz darauf an seiner Seite.
Minutenlang wird er behandelt, während die Kamera das Geschehen respektvoll nur aus der Ferne zeigt.
Raabs Gesicht ähnelt frappierend seiner Boxervisage aus der Werbung für die Sendung, ist mit Schürfwunden gezeichnet.
Er wirkt benommen, orientierungslos, hat Erinnerungslücken - aber will trotz Gehirnerschütterung unbedingt weitermachen.
Im Wiederholungslauf stürzt er erneut - und stieg wieder aufs Rad.
Seinem Ruf vom „Kampfschwein“ machte er damit einmal mehr alle Ehre, denn der Sturz schien ihn nur noch stärker gemacht haben.
Es ist diese unglaubliche Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, Selbstaufgabe und Kampfgeist des Namensgebers, die „Schlag den Raab“ so sehenswert macht.
Denn immer noch groggy zeigte sich Raab im darauf folgenden Gabelstapler-Spiel dann wieder mehr als souverän und gewann auch noch äußerst knapp das Städtequiz, obwohl Geographie doch das Spezialgebiet seines Gegners sein sollte.
Als ob nichts gewesen wäre, kniete er sich mit Konzentration und Hingabe in die Aufgaben, tänzelte vor dem Ratepult hin und her.
Er zeigte enorme Nehmerqualitäten, hinterfragte jede Regel und diskutierte leidenschaftlich mit den Schiedsrichtern.
„Wie viel passt denn in den Heliumballon, und aus welchem Material ist überhaupt der Korb?“, löcherte Raab wie bei jeder Aufgabe Moderator Matthias Opdenhövel, während sich sein Gegner höflich zurückhielt.
Man merkte es ihm an, dass er jede Sekunde der Sendung als Wettkampf begriff und nicht als Show.
Und diese Einstellung hätte ihm fast noch den vierten Sieg in Folge eingebracht.
Zunächst hatte er auf ärztlichen Rat den Hochsprung kampflos aufgeben müssen, und auch beim Merkspiel schien sein Kurzzeitgedächtnis noch nicht wieder voll funktionsfähig zu sein.
So führte Hans Martin nach zwölf Runden scheinbar uneinholbar mit 50:28.
Aber in einem beeindruckenden Comeback setzte Raab zu einem Überholmanöver auf der Zielgeraden an.
In einer weiteren vermeintlichen Paradedisziplin von Hans Martin, dem Golfen, bewies der Entertainer wieder einmal, wie schnell er sich auf ungewohnte Situationen und neue Aufgaben einstellen kann.
Während dieser aber nervös die Bälle verschlug, landete Raab einen Volltreffer auf dem Green nach dem anderen.
Doch im vorletzten Spiel konnte der Kandidat mit guten Geschichtskenntnissen glänzen, den Elch-Test auf 1997 einordnen und so Stefan Raab zum ersten Mal überhaupt in einer April-Sendung bezwingen.
Seinen Gegner Hans Martin trennte von seinem kontroversen Namensvetter, dem Pharmazie-Praktikanten Hans-Martin, über weite Strecken mehr als nur ein Bindestrich.
Während der als „Hass-Martin“ bekannt gewordene Kandidat im September mit übertriebenem Ehrgeiz und Arroganz das Publikum gegen sich aufgebracht hatte, blieb Hans Martin weitestgehend farblos.
Der 29-jährige Unfallchirurg aus dem mecklenburgischen Grevesmühlen wirkte neben dem lebhaften Raab meist nur wie Staffage.
Er brachte nordisch-kühl seine Leistungen, ohne durch emotionale Ausbrüche aufzufallen.
Vor allem bei den Wissensspielen zeigte sich Hans Martin nervös.
So antwortete er bei „Blamieren oder kassieren“ oft unnötig überhastet, und Raab konnte dem Mediziner sogar eine Frage zum Thema Generika vor der Nase wegschnappen.
Erst im finalen Spiel erinnerte er durch Selbstanfeuerungen wie „Come on, Alter“ an den unglücklichen Auftritt des Bindestrich-Hans-Martins.
Zu spät jedoch, um sich die Sympathie des Publikums in ähnlicher Weise zu verscherzen.
So gab es tosenden Beifall, als Hans Martin im Kreise seiner Freunde die vier Koffer mit den zwei Millionen Euro in Richtung Studiodecke streckte.
Eine „dicke Party“ und dann Entwicklungshilfe in Kenia stünden jetzt für ihn auf dem Programm.
Über seinen Sieg sagte der Neu-Millionär: "Ich kann nicht sagen, inwieweit Stefans Gehirnerschütterung ihn gehemmt hat.
Aber ich denke, ich hätte es heute auch gepackt, wenn er unverletzt geblieben wäre.
Ich hatte den ganzen Abend über ein gutes Gefühl.
Millionen Fernsehzuschauer sahen den spektakulären Mountainbike-Sturz von Stefan Raab bei "Schlag den Raab".
Der Entertainer war angezählt, machte aber weiter.
Am Samstag schwer gestürzt, am Montag schon wieder auf Sendung: Nur zwei Tage nach seinem Mountainbike-Crash in der Show "Schlag den Raab" hat sich Entertainer Stefan Raab mit "TV Total" zurückgemeldet.
Und bei dieser Gelegenheit gab der noch im Gesicht schwer gezeichnete Entertainer Auskunft über seinen Gesundheitszustand.
Der Arzt habe ihm gesagt, er könne im Prinzip alles machen, nur keinen Sport, so Raab weiter.
"Das heilt von alleine wieder zusammen.
Zunächst hatte die Diagnose noch Gehirnerschütterung, Schürfwunden im Gesicht und eine leichte Amnesie (Gedächtnisverlust) gelautet.
Raab war bei seiner Show über den Lenker seines Fahrrads gefallen und mit dem Gesicht auf hartes Geröll geprallt.
"Ich hab den Boden auf mich zukommen sehen, hab gedacht Scheiße, Scheiße, Scheiße", beschrieb Raab seinen Sturz.
In der Sendung am Samstagabend machte der Entertainer dennoch nach kurzer Behandlungspause weiter, verlor am Ende aber gegen seinen Kontrahenten.
Hans Martin knackt den „Schlag den Raab“-Millionen-Jackpot: Blut! Gedächtnisverlust! Stefan Raab stürzt schwer Kostete den Raabinator das den Sieg?
Wurde Stefan Raab das siebte Spiel Stefan Raab zum Verhängnis?
Die Live-Show „Schlag den Raab“ am Samstagabend bei ProSieben.
Zwei Millionen Euro im Jackpot, mehr als drei Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen.
Ansporn genug für Stefan Raab (43) und seinen Herausforderer Hans Martin (29, Unfallchirurg), alles zu geben.
Um kurz vor 23 Uhr passiert es: Horrorsturz. Spiel Nummer 7 ist ein Hindernis-Parcours, der per Mountainbike bewältigt werden soll.
Mitten auf der Strecke verliert der Gastgeber die Balance, strauchelt, sein Rad überschlägt sich.
Er stürzt aufs Gesicht!
BENOMMEN LIEGT RAAB AM BODEN, GEDÄCHTNISVERLUST! DIE ZUSCHAUER SIND GESCHOCKT.
Ein Arzt eilt zu Hilfe.
Der Moderator berappelt sich, hat Erinnerungslücken.
Fragt immer wieder, was ihm passiert sei.
Dann steigt er wieder aufs Rad - und verliert das Spiel.
Raab, der Kämpfer. Die nächste Runde (Kistenstapeln per Gabelstapler) kann er trotz Blessuren für sich entscheiden.
Während einer Werbepause wird der Moderator untersucht, der Arzt gibt schließlich grünes Licht.
Raab darf weitermachen.
Dennoch: Der Sturz geht nicht spurlos an ihm vorbei, er wirkt angeschlagen, das Gesicht ist zerkratzt und blutig.
Beim Hochsprung muss er passen.
Grund: Verdacht auf Gehirnerschütterung.
Die Punkte gehen automatisch an Hans Martin.
Raabs schwerer Sturz - brachte er seinem Herausforderer letztendlich den Sieg?
Hans Martin nach der Show: „Ich denke, ich hätte es heute auch gepackt, wenn er unverletzt geblieben wäre.
Ich hatte den ganzen Abend über ein gutes Gefühl.“
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