Ein Fahrradhelm ist unerlässlich, um den Kopf vor Verletzungen zu schützen. Ob spezieller Helm für das E-Bike, BMX-Helm oder Rennrad-Helm: Ohne Fahrradhelm ist zwar erlaubt, aber laut Test und einschlägigen Studien keine gute Idee. Denn die Fakten sprechen dafür, dass der Helm Leben rettet. Kopfverletzungen gibt es auch, wenn ein Fahrradhelm getragen wird. Aber die Verletzungen fallen dann im Vergleich weniger schwer aus, und der Fahrradhelm verhindert in einem großen Umfang bleibende Schäden.
Aufbau und Funktion eines Fahrradhelms
Der Fahrradhelm besteht aus zwei Schalen: Innen befindet sich eine weiche Schale aus Styropor, außen ist eine Schale aus hartem Kunststoff aufgeklebt. Die beiden Schalke sind nötig, um den Kopf wirklich vollständig zu schützen. Während die harte Außenschale durchschlagfest ist und spitze Gegenstände vom Kopf fern hält, soll die weiche Innenschale im Falle eines Sturzes die Kräfte, die außen auf den Fahrradhelm einwirken, abfangen und ableiten.
Ein Fahrradhelm kann, das haben zahlreiche Tests in Labors wie auch unter realen Bedingungen im Straßenverkehr ergeben, Kopfverletzungen bei einem Sturz nicht komplett verhindern. Aber der Fahrradhelm kann die Schwere der Verletzungen beeinflussen. So wird aus einem Schädelbruch mal eine einfache Gehirnerschütterung, aus der großen, offenen Platzwunde mit gesplittertem Knochen eine Beule.
Lüftungsschlitze in der Außenschale sorgen dafür, dass Ihr Kopf im Helm nicht zu heiß wird. Beim Rennradhelm sind die Lüftungsschlitze seitlich neben dem Visier eingearbeitet. Bei BMX-Helmen sind wenige Luftlöcher auf der Oberseite angebracht, seitliche Schlitze fehlen ganz.
Der Fahrradhelm verfügt über ein verstellbares Gurtsystem, das den Helm fest auf Ihrem Kopf hält. Am Hinterkopf ist zwischen den Gurten ein kleines Rädchen angebracht, dass als Verstellschraube fungiert: Hier passen Sie den Kopfring an. Die verschiedenen Gurtsysteme der einzelnen Hersteller unterscheiden sich im Vergleich nicht voneinander, wenn es um die Sicherheit geht. Lediglich die Bedienung der Verschlüsse und unterschiedlich großen Polsterungen sowie des Verstellrädchens am Hinterkopf ist ein wenig unterschiedlich.
Hartschalen vs. Weichschalenhelme
Beim Fahrradhelm wird zwar de facto im Verkauf zwischen vielen verschiedenen Bauarten unterschieden, aber der größte Unterschied besteht zwischen Hartschalenhelmen und Weichschalenhelmen. Weichschalenhelme sieht man eher selten, die meisten Fahrradhelme sind heute Hartschalenhelme: Sie bestehen aus einer dicken Lage Schaumstoff, der nach innen zum Kopf hin mit Polstern versehen ist. Außen ist eine mehr oder weniger dicke Lage Hartkunststoff aufgebracht und verklebt.
Beim Weichschalenhelm gibt es nur den Schaumstoff mit den den Polstern innen, der Hartkunststoff außen fehlt. Der Weichschalenhelm ist nur schwer zu reinigen, und er ist nicht so sicher wie der Hartschalenhelm. Der Hartschalenhelm ist schwerer und kostenintensiver, die Schutzwirkung ist jedoch ungleich größer. Und der Fahrradhelm mit Hartschale lässt sich besser reinigen. Die glatten und harten Oberflächen sind pflegeleicht und gleiten optimal am Boden ab, so dass sie im Vergleich zum Weichschalenhelm nicht nur höhere Sicherheit bieten, sondern auch weniger Verschmutzungen einsammeln. Fahrradhelme mit Hartschale haben laut Test eine gute Schutzwirkung, lassen sich leicht einstellen und sind passgenau. Die vielen verschiedenen Modelle auf dem Markt sprechen jeden Geschmack an.
Sicherheitsaspekte und Normen
Damit der Fahrradhelm seine Aufgabe erfüllen kann, muss er sicher sein. Er muss sich leicht und vor allem genau an die Kopfform des Trägers oder der Trägerin anpassen lassen. Die verwendeten Materialien müssen sicher miteinander verbunden sein, und der Helm muss einfach zu bedienen sein. Achten Sie darauf, welche Art von Fahrradhelm Sie vor sich haben. Hartschale oder Weichschale? Welche Sicherheitsnormen erfüllt der Fahrradhelm? Die Anforderungen sind in EU-Normen festgelegt, die der Hersteller im jeweiligen Fall auch angibt. Welches Gurtsystem ist verbaut - verstehen Sie es auf Anhieb? Ist der Helm in der In-Mold-Technik gefertigt, oder sind die beiden Schalen nur miteinander verklebt?
Kriterien für den Kauf eines Fahrradhelms
Nicht nur Stiftung Warentest muss für den Fahrradhelm Test Kriterien für den Vergleich festlegen, sondern Sie müssen sich vor dem Kauf auch darüber klar werden. Was ist Ihnen besonders wichtig? Welche Features muss ein Fahrradhelm mitbringen, und wie soll ein Vergleich zwischen den verschiedenen Helmen für Sie aussehen? Sie können nicht jeden Fahrradhelm im Handel einem Test unterziehen. Und Sie können nicht jeden Test online lesen.
Passt Ihnen die Form des Helms, oder haben Sie Einwände gegen das Design? Hat der Hersteller farbliche Gestaltungen im Programm, die Sie im Alltag auch wirklich tragen, so dass Ihnen der Helm niemals peinlich ist? Gibt der Hersteller keinen Test an, können Sie davon ausgehen, dass der Fahrradhelm nicht im guten oder besseren Bereich beurteilt wurde. Oder er wurde aus unbekannten Gründen nicht getestet. Sie achten also bei einem Vergleich im Grunde genommen auf zwei Punkte: auf die Sicherheit und auf das Design.
Probleme beim Online-Kauf und wie man sie umgeht
In letzter Zeit wird zunehmend im Internet gekauft, man verlässt sich da gerne auf die angaben von Herstellern, Händlern und Rezensenten. Der Fahrradhelm ist da keine Ausnahme. Damit Sie wissen, mit welchen Problemen Sie beim Kauf rechnen müssen und wie Sie die womöglich umgehen können, haben wir die Rezensionen der einschlägigen Portale im Netz für Sie gelesen.
- Der Helm passt nicht: Die vom Hersteller angegebene Größe (so denn überhaupt eine Größe dabei steht), ist immer nur ein grober Wert. Die Feinanpassung muss natürlich über das Verstellsystem und die Gurte erfolgen. Dass diese Einstellungen nicht ganz einfach sind, Geduld und Fingerfertigkeit erfordern, ist der zweite Kritikpunkt. Probieren Sie vor dem Kauf im Internet ein paar Helme im lokalen Fachhandel an. Fragen Sie Freunde, ob Sie deren Fahrradhelm zum Test mal aufsetzen dürfen. So erhalten Sie eine Idee, wie die Größen ungefähr beschaffen sind, welche Probleme bei der Bedienung des Gurtsystems auf Sie zukommen, und ob Sie mit dem System eines bestimmten Herstellers überhaupt klarkommen. Ob und wo Sie den getesteten Helm dann kaufen, bleibt Ihnen überlassen.
- Mangelnder Tragekomfort: Ein häufig geäußerter Kritikpunkt betrifft den Tragekomfort: Der Fahrradhelm sitzt nicht angenehm, die Polster passen nicht richtig. Das kann ein Problem mit der falschen Größe sein, kann aber auch an der Einstellung oder an einer unpassenden Polsterung liegen. Die Polster können bei den meisten Helmen gegen dickere oder dünnere Polster ausgetauscht werden, die Einstellungen nimmt man selbst vor.
- Überhitzung unter dem Helm: Das gleiche Thema, eine andere Beschwerde: Es wird zu heiß unter dem Helm. Dass die Luft nicht völlig frei zirkuliert, sollte klar sein. Ein Helm umschließt eben den Kopf und liegt auf, das wird manchmal warm. Die Hersteller geben an, wie das Belüftungssystem funktioniert.
- Mangelnde Qualität: Im Themenbereich mangelnde Qualität: Die Gurte und Riemen reißen oder lösen sich auf. Das passiert in der Tat bisweilen. Denn das Gurtsystem des Fahrradhelms ist aus Kunstfasern gefertigt. Sind diese Fasern schwankender Luftfeuchtigkeit und wechselnden oder gar extremen Temperaturen ausgesetzt, lösen sie sich langsam auf, die Gurte reißen. Das ist normal. Es sollte allerdings nicht innerhalb eines Jahres nach dem Kauf passieren, wenn man den Helm nicht gerade bei einer Sahara-Durchquerung trägt. Gehen die Gurte beim dritten Einsatz schon flöten, hat der Fahrradhelm eindeutig einen Qualitätsmangel.
- Designmängel: Der letzte Kritikpunkt, den wir besonders häufig gelesen haben, betrifft das Design. Die Farben auf der Außenschale verblassen, der Helm nimmt Farben von seiner Umgebung auf, ist besonders kratzempfindlich. Das ist alles normal und liegt daran, wie die Oberfläche des Helms eingefärbt beziehungsweise mit Klebefolien beschichtet ist. Optisch ärgerlich, aber ein Sicherheitsmangel ist das nicht. Manche Hersteller geben immerhin an, wie genau die Oberfläche gestaltet ist.
Fachhandel vs. Internetkauf
Von Experten wird immer wieder betont, dass Sie Ihren Fahrradhelm auf keinen Fall ohne Anprobieren und fachliche Beratung kaufen sollten. Dem stimmen wir bedingungslos zu. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie Ihren Helm unbedingt beim Fachhändler vor Ort erwerben müssen. Dort holen Sie sich Ihre Beratung, und dort probieren Sie schon einmal ein paar Modelle aus. Viel ist meist ohnehin nicht vorrätig. Die Auswahl ist im Internet größer. Die Auswahl an Modellen, Designs, Farben und Herstellern ist größer, die Preise stimmen, die Lieferung erfolgt prompt. Sollte der Helm auch nach sorgfältiger Einstellung nicht passen, kann er zurückgeschickt werden.
Hersteller und Modelle im Überblick
Hier werden einige Hersteller und Modelle vorgestellt, die im Test gut abgeschnitten haben:
- Alpina: Der Hersteller Alpina arbeitet mit dem In-Mold-Verfahren. Die Helmoberschale aus Polycarbonat hält sowohl große Hitze (beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung) Stand und verträgt starken Druck. Das Gurtschloss ist bei Alpina grundsätzlich mit einem roten Druckknopf versehen - es lässt sich mit einer Hand bedienen.
- Uvex: Uvex stellt Fahrradhelme her, die sowohl im sportlichen Bereich mit Rennrad und Mountainbike bequem zu tragen sind als auch im Straßenverkehr hohe Sicherheit bieten. Die Helme sind bequem zu tragen und sind in zwei Schalengrößen mit dem bewährten Uvex-IAS-Größenverstellsystem verfügbar. Damit passen die Helme auf jede Kopfform. Visiere können genauso angebracht werden wie eine zusätzliche LED-Lampe. Die atmungsaktiven High-Tech-Polster machen die Helme besonders angenehm. Die Farbauswahl ist gut.
- Haoxuan: Wenn Sie einen extrem leichten Fahrradhelm suchen, der hohen Tragekomfort bietet und gleichzeitig beste Sicherheit, dann sollten Sie sich bei Haoxuan umsehen. Der Hersteller fertigt den Fahrradhelm aus EPS-Formteilen an und gibt ihm im Inneren ein Pad mit, das für hohen Tragekomfort sorg und atmungsaktiv ist. Robustes PVC und PC-EPS werden mit der In-Mold-Technik verarbeitet. Intelligentes Design und beste Sicherheit auch beim Skaten zeichnen diesen Fahrradhelm aus, der nicht in jedem Test besprochen wird.
- Prowell: Jeder Fahrradhelm des Herstellers Prowell entspricht mit der CE EN 1078 den europäischen Standards hinsichtlich Sicherheit und Fertigung. Prowell achtet auf einen fairen Preis, auf elegante Gestaltung und beste Sicherheit. Im Vergleich mit anderen Herstellern halten die Helme von Prowell sehr hohen Belastungen stand.
- Giro: Giro ist die vermutlich größte und bekannteste Marke für Fahrradhelme und hat extrem viele unterschiedliche Modelle im Sortiment. Giro arbeitet bei den meisten Helmen mit dem Roc-Loc-System, dass Ihnen die Größenverstellung innerhalb von Sekunden erlaubt. Die In-Mold-Technik ist in Verbindung mit einer Polycarbonatschale unschlagbar sicher, und 25 Belüftungsöffnungen sorgen für viel Kühlung.
- Abus: Abus hat im Vergleich mit anderen Herstellern dezente Designs im Angebot, die Farbauswahl ist in Ordnung. Die Helme bieten eine hohe Sicherheit. Mancher Fahrradhelm von Abus ist nicht nur für den Einsatz auf dem Fahrrad geeignet, sondern kann auch von Inline-Skaten getragen werden. Die ABS-Hartschalentechnologie stellt sicher, dass auch harte Stürze den Helm nicht beschädigen. 12 Lufteingänge sorgen zusammen mit 5 Luftausgängen für Ventilation.
- Bell: Der Hersteller Bell kommt aus den USA. Die bunten Fahrradhelme für Frauen, Männer und Kinder überzeugen durch bunte Farben und herrlich ausgeflippte Muster - diese Helme sind schon fast ein Modestatement. Im Fahrradhelm Test schneiden die Helme aus Polycarbonat gut ab, die In-Mold-Technik gilt als sicher. bei dieser Technik verschmilzt die harte Außenschale mit dem stoßdämpfenden Schaumstoffpolster. Bell verwendet für den Fahrradhelm grundsätzlich das Float-Fit-Anpassungssystem.
- Nutcase: Die Nutcase Helme schneiden im Test in Punkto Sicherheit recht gut ab. Sicher muss also nicht immer gleich unschön sein. CE Prüfzeichen und EU Normen werden eingehalten. Auch Elemente wie Luftschlitze sind für eine ausreichende Belüftung vorhanden. Der große Vorteil der Helme, sie gehen bis in den Nackenansatz und schützen so auch ideal den Hinterkopf. Ein abnehmbares Visier, austauschbare Innenpolster und ein weicher Textil-Kinnriemen gehören zur zum Lieferumfang der meisten Modelle.
ADAC Fahrradhelm-Test 2021
Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest elf City- und Urban-Fahrradhelme sowie drei S-Pedelec-Helme in den Kategorien Sicherheit, Komfort, Handhabung und Schadstoffgehalt getestet.
Ergebnisse:
- Mit Ausnahme des Testverlierers erzielten alle Produkte erfreulicherweise eine ausreichende Schutzwirkung bei einem Stoß gegen den Fahrradhelm.
- Den besten Unfallschutz im Vergleich bot der Testsieger von Uvex.
- Im Vergleich mit den herkömmlichen Fahrradhelmen stellte sich allerdings heraus, dass die drei S-Pedelec-Helme keinen besseren Unfallschutz bieten als die City- und Urban-Helme im Test.
Empfehlungen aus dem ADAC-Test
- Uvex Urban Planet LED: Das Modell Urban Planet LED erhielt im Vergleich Bestnoten beim Unfallschutz und in der Handhabung. Da der Helm zudem keine Schadstoffe aufwies, kam er mit der Gesamtnote 2,0 auf Platz eins. Mit 385 Gramm ist der Uvex kein Leichtgewicht, dafür bietet er an der Rückseite ein aktives Licht mit drei unterschiedlichen Beleuchtungsmodi.
- Crivit-Fahrradhelm von Lidl: Mit einer Gesamtnote von 2,6 kann sich der Crivit-Fahrradhelm von Lidl im Vergleichsfeld behaupten. Sein Preis von gerade einmal 15 Euro ist um den Faktor acht günstiger als beim Testsieger von Uvex und beweist, dass ein Kopfschutz beim Radfahren nicht teuer sein muss.
Tabelle: Ergebnisse des ADAC Fahrradhelm-Tests 2021 (Auszug)
| Modell | Gesamtnote | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Uvex Urban Planet LED | 2,0 | 130 Euro |
| Crivit-Fahrradhelm von Lidl | 2,6 | 15 Euro |
Tipps und Empfehlungen für Verbraucher
- Da sich jede Kopfform individuell darstellt, ist es empfehlenswert, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren. So lassen sich Passform und Einstellmöglichkeiten des Wunschhelms prüfen und ein Fehlkauf vermeiden. Nehmen Sie am besten auch Ihre Brille zum Probetragen mit.
- Die Pflege des Helmes entscheidet über die Dauer der Einsatzfähigkeit. Denn die Schutzwirkung verliert auch ein in die Jahre gekommener Helm nicht wesentlich. Durch regelmäßige Pflege und Reinigung, trockene Lagerung sowie der Schutz vor äußeren Einwirkungen kann der Helm über längere Zeit genutzt werden.
- Um eine möglichst gute Sichtbarkeit zu gewährleisten, sollte der Helm mit einer LED-Beleuchtung ausgestattet sein. Da die Aktivierung vom Nutzer bzw. der Nutzerin jedoch oft vergessen wird, sollte der Helm auch über eine passive Sicherheitsausstattung in Form von reflektierenden Elementen an der gesamten Helmschale sowie im Kinnriemen verfügen. Ein helles Design in auffälligen Farben erhöht zudem die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.
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