Schutzblech Mountainbike 29 Zoll Test: Trocken und Sauber Durch Herbst und Winter

Der nasskalte Herbst ist da. Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein E-Bike, Mountainbike oder Rennrad nicht drumherum. BikeX zeigt dir die besten Modelle und gibt wertvolle Tipps, wie du jetzt trocken und warm durch Herbst und Winter fährst.

Ein großer Pfeiler für Erfolgserlebnisse? Gut passende Schutzbleche für Front und Heck! Und davon gibt es prinzipiell zwei verschiedene Arten: klassische Schutzbleche zum Stecken oder Kletten an Rahmen und/oder Gabel und ultraleichte Plastikschützer - als Mini-Helfer für den Notfall.

Wer regelmäßig und vorwiegend länger durch den Regen muss, ist mit fest verbauten, klassischen Schutzblechen am besten gewappnet. Diese gibt es für jeden Radtyp passend im Handel zu finden, die Bandbreite reicht von E-Bike bis Rennrad. Die zweite Variante, also die leichten Plastikschützer, eignen sich insbesondere für sportive, auf jedes Gramm achtende Piloten - oder eben für Gelegenheitsfahrer, die nur minimalen Schutz benötigen und nur wenige Euros in die Hand nehmen wollen.

Vor allen Dingen matschgeplagte Mountainbikes profitieren von Schutzblechen massiv.

Klassische Schutzbleche

Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen.

  • Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen
  • Beste Schutzwirkung
  • Mitunter stylish
  • Meist schnell abgebaut
  • Oft eher schwer und klobig
  • Optisch nicht immer ein Highlight
  • Relativ teuer

Notfall-Schutzbleche

Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist. Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.

  • Vergleichsweise superleicht
  • Sehr günstig
  • Viele verschiedene Designs
  • Schnell an- und abgebaut
  • Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
  • Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz

Empfehlungen der BikeX-Redaktion

Preis-Leistungs-Tipp Mountainbike: Acid Mudblocker

Das 283 Gramm leichte Set stammt von der Cube-Eigenmarke Acid. Montiert wird es per Kabelbinder, den Frontschutz gibt es auch mit Schraubplatte für kompatible Gabeln. Die Montage via Kabelbinder ist schnell erledigt, der Halt perfekt.

Der vordere Fender müsste für noch besseren Schutz etwas weiter über dem Vorderrad thronen, so verirrt sich immer mal wieder etwas Matsch ins Gesicht. Der lange Schützer hinten funktioniert hingegen bestens. Preis-Leistungs-Sieger in unserem Mountainbike-Schutzblech-Test 2022!

Testsieger Mountainbike: SKS Mudrocker Front & Mudrocker Rear

Kein Schnäppchen, aber richtig gut: Der Mudrocker ist dank Klettband im Nu an Gabelbrücke und Heck montiert und hält auch dank der innen gummierten Kletts selbst bei harten Abfahrten bombenfest. Und der Schutz vor Matsch und Nass? Überzeugte auf unserer Testrunde vollends!

Kein Wunder: Der Heckfender ist mit 60 cm schön lang, beim im Vergleich "normal langen" 47-cm-Frontfender kann der eh schon tolle Schutz über zwei Verlängerungsstücke buchstäblich noch weiter ausgebaut werden. Grammfeilscher sind greifen beim 360 Gramm schweren Set lieber zum oben vorgestellten Acid-Schützer.

Kauftipp Rennrad & Gravelbike: SKS Speedrocker

Die persönliche Empfehlung von BikeX-Redakteur Moritz Schwertner: Das mit 420 g Komplettgewicht erfreulich leichte Spritzschutz-Set von SKS funktioniert top für Renn- und Gravelräder. Die Montage per Klett (vorne) und Gummi-Straps (hinten) ist selbsterklärend, das Set sitzt fest, der Schutz dank großzügiger langer (710 mm v., 950 mm h.) und bis zu 42 mm Reifen deckender "Bleche" top. Kostenpunkt: Rund 50 Euro.

Mini-Schützer: Ass Savers (für jedes Fahrrad)

Klein, fein und heimlicher Liebling der Redaktion: Mit den "Ass Savers" schützt man buchstäblich seinen Allerwertesten vor allzu viel nerviger Nässe. Gerade als, nennen wir es beim Namen: Notbesteck, eine gute Idee - denn mit rund 10 Euro kostet der kleine Helfer aus Plastik, den man meist einfach nur zwischen das Sattelgestänge klemmt, nicht die Welt!

MTB-Schutzblech Vergleich 2025

Sks Germany Mudrocker Rear

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: leicht zu befestigen, umfassender Radschutz, robust
  • Nachteile: auffälliges Erscheinungsbild

Fazit: Nach unserer Einschätzung konnte das Mudrocker-27.5"-29"-Schutzblech von Sks Germany zwar in Sachen Spritzschutz im Vergleich der MTB-Schutzbleche nicht ganz vorne mithalten. Dennoch erhalten Sie ein gutes, stabiles und leicht zu montierendens Schutzblech, welches auch preislich sehr attraktiv ist.

Sks Set Schockklinge + X-Klinge

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: geeignet für Reifenbreiten bis zu 3 Zoll, sehr leichte Montage, hervorragender Spritzschutz
  • Nachteile: nur für große Radgrößen erhältlich

Fazit: Das Schutzblech-Set Shockblade Dark + X-Blade Dark von Sks eignet sich für Mountain- und Trekkingbikes mit Radgrößen 26 und 27,5 Zoll und für eine maximale Reifenbreite von 3 Zoll. Beim Spritzschutz leistet es sehr gute Dienste und ist relativ einfach zu montieren. Das unauffällige Design eignet sich auch für Biker, die aus ästhetischen Gründen lieber auf Schutzbleche verzichten würden.

Unleazhed M02

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: steif und leicht, innovativer Wasserkeil
  • Nachteile: Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech nicht möglich

Fazit: Das Mountainbike-Mudguard M02 von Unleazhed fällt durch die große Bandbreite an kompatiblen Reifengrößen auf. Es kann außer an Mountainbikes auch an E-Bikes befestigt werden, die eine Reifengröße von 24 bis 29 Zoll haben. Es ist besonders leicht und robust und darüber hinaus auch sehr einfach zu montieren.

SKS GERMANY Shockblade Schutzblechset

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: geeignet für Reifenbreiten bis zu 3 Zoll, sehr leichte Montage, hervorragender Spritzschutz
  • Nachteile: für nur 2 Radgrößen verfügbar

Fazit: Das SKS Germany Shockblade-Schutzblechset unseres Vergleichs von MTB-Schutzblechen überzeugt mit einem sehr hohen Spritzschutz und einer sehr leichten Montage. Überdies ist uns auch die besonders hochwertige Verarbeitung des aus Kunststoff gefertigten Schutzbleches positiv aufgefallen. Weiterhin ist auch eine Einstellung des Winkels möglich. Insgesamt ein empfehlenswertes Produkt.

Zefal No Mud

  • Verarbeitung: Gut
  • Montage: Durchschnittlich
  • Vorteile: gute Verarbeitung, mit zusätzlicher Steckverlängerung
  • Nachteile: Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech nicht möglich

Fazit: Das Zefal No Mud Schutzblech punktet durch seine Vielseitigkeit: Es lässt sich sowohl vorn als auch hinten montieren und passt sich dem Fahrrad hervorragend an. Besonders beeindruckt uns die unauffällige Optik und der effiziente Schutz, gerade bei Full Suspension Bikes.

Rbrl ‎RL-910F/R

  • Verarbeitung: Gut
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: bequem und einfach zu installieren, besonders langlebig, kompaktes Design
  • Nachteile: Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech nicht möglich

Fazit: Das Rbrl ‎RL-910F/R Schutzblech für Fahrräder ist sowohl für Vorder- als auch Hinterräder geeignet. Das Schutzblech verfügt über einen hervorragenden Spritzschutz und ist sehr leicht ans Fahrrad zu montieren. Uns gefällt besonders seine Langlebigkeit und Funktionalität.

Bergsteiger Schutzblech-Set

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: individuelle Einstellmöglichkeiten, langlebig, bruchsicher
  • Nachteile: auffälliges Erscheinungsbild

Fazit: Das Bergsteiger-Schutzblech-Set-Mudguard bietet viele individuelle Einstellmöglichkeiten, was uns im Vergleich positiv auffällt. Die Langlebigkeit begeistert uns. Auch die Bruchsicherheit stellt einen klaren Pluspunkt für uns dar.

Nicedack NK-02FD

  • Verarbeitung: Gut
  • Montage: Sehr leicht
  • Vorteile: leichte Montage, sehr stabil, langlebiges Material, modernes Design
  • Nachteile: Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech nicht möglich

Fazit: Das Schutzblech von Nicedack ist gut verarbeitet und lässt sich auch von Laien problemlos montieren. Was uns allerdings nicht gefällt, ist, dass mit diesem Produkt keine Winkeleinstellung möglich ist.

Spgood Fahrrad Schutzblech Set

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Leicht
  • Vorteile: hervorragender Spritzschutz, hervorragende Verarbeitung, sehr stabil, langlebiges Material
  • Nachteile: Schutzblech sitzt nach Montage nicht fest

Fazit: Das Fahrrad-Schutzblech-Set von Spgood punktet bei uns im Vergleich durch den guten Spritzschutz. Zudem sorgt die hochwertige Verarbeitung für eine gute Qualität, das sich in der Stabilität wiedererkennen lässt.

Zefal Deflector FM20

  • Verarbeitung: Hervorragend
  • Montage: Durchschnittlich
  • Vorteile: hervorragende Verarbeitung, klein und leicht, für fast alle Federgabeln, mit beiliegenden Stickern
  • Nachteile: Winkeleinstellung am hinteren Schutzblech nicht möglich

Fazit: Das Zéfal FM20 Vorderrad-Schutzblech für Mountainbikes, entwickelt in Kooperation mit Profi-Piloten, bietet mit seiner Technopolymerharz-Struktur eine bemerkenswerte Robustheit, selbst unter extremsten Bedingungen. Uns hat die einfache Montage ohne Werkzeug und die Möglichkeit zur Personalisierung mittels beiliegender Aufkleber besonders beeindruckt. Es zeichnet sich auch durch seine Kompatibilität mit den meisten gängigen Gabeln und Naben aus. Ein effizienter und diskreter Begleiter fürs Radfahren.

Fischer Spritzschutz-Set

  • Verarbeitung: Durchschnittlich
  • Montage: Leicht
  • Vorteile: guter Spritzschutz, leichte Montage
  • Nachteile: auffälliges Erscheinungsbild

Fazit: Das Fischer Splash Guard-Set für Fahrräder von 26 bis 29 Zoll bietet sowohl Vorder- als auch Hinterradschutz, um Fahrer und Kleidung effektiv vor Schmutz zu schützen. Uns gefällt besonders die einfache Steckbefestigung, die eine schnelle Montage und Demontage ermöglicht. Mit einer optimalen Winkelanpassung und der Tatsache, dass es in Europa hergestellt wird, positioniert sich dieses Produkt in unserem Vergleich als ein qualitativ hochwertiges Fahrradzubehör.

MTB-Schutzbleche-Kaufberatung

Ein Mountainbike mit Schutzblech bietet vor allem bei schlechtem Wetter Schutz vor Dreck und Schmutz. Hinzu kommt, dass der Matsch-Spritschutz für Mountainbikes auch Ihre eigene Sicherheit erhöht, da es durchaus denkbar ist, dass die Profile Ihrer Reifen kleine Steine aufnehmen und durch die Gegend schleudern. Egal, ob Sie ein MTB-Schutzblech für Ihr Fully (vollgefedertes Mountainbike) oder Ihr Hardtail (nur vorne gefedertes Mountainbike) suchen, die wichtigen Kriterien sind stets dieselben. Neben einer ausreichenden Spritzschutzfunktion kommt es immer auch auf eine gute Verarbeitung an. Ebenfalls sollten die Schutzbleche fürs Bike unkompliziert sein.

Die mit Abstand wichtigste Anforderung an einen Mudguard ist das Sauberhalten von Gesicht und Augen. Wer bleibt schon gerne stehen und pult Dreckpartikel aus dem Auge oder möchte seine Brille alle paar Meter putzen? Was fast genauso nervt, wie Matsch im Auge, ist ein lautes Rad. Darum sollten die Mudguards weder klappern noch irgendwelche anderen Geräusche von sich geben.

Ein fester Sitz des Mudguards sollte aber nicht mit einer langen und aufwendigen Montage verbunden sein. Denn wir möchten die Mudguards an einem regnerischen Tag auf dem Parkplatz zügig an das Rad bauen, ohne erst den Werkzeugkoffer aus dem Auto kramen zu müssen.

Damit eure Federgabel trotz der schlammigen Bedingungen etwas geschützt wird, sollte der Mudguard zudem möglichst keinen Dreck an eure Dichtungen lassen. Auch das Material spielt eine große Rolle. Es sollte so flexibel sein, dass der Mudguard bei einem Crash nicht gleich bricht, aber steif genug, dass er sich bei einer Ausfahrt nicht verbiegt, dadurch den Mantel berührt und zu schlagen beginnt.

Erstmal die gute Nachricht: Alle Mudguards sind kompatibel mit den drei Laufradgrößen 26, 27,5 und 29 Zoll. Die maximale Reifenbreite der Mudguards ist mit mindestens 3 Zoll zudem ausreichend für die meisten gängigen Mäntel, die eine Breite von 2,4 oder 2,6 Zoll aufweisen.

Die schlechte Nachricht: Nicht jeder Mudguard passt zu jeder Gabel. Das betrifft besonders die geschraubten Modelle. Hier passen RockShox und FOX nur auf ihre eigenen Gabeln, und auch nur auf die neuen Modelle. Bei Mudhugger sieht es da schon sehr viel besser aus. Mit verschiedenen Adaptern passt er auf eine Vielzahl von Gabeln, nur mit der RockShox Lyrik gibt es hier noch Probleme.

Die beste Kompatibilität habt ihr natürlich bei den Mudguards, die mit Klett oder Kabelbindern montiert werden. Durch eine große Anzahl an Befestigungslöchern passen die Mudguards an alle gängigen Federgabeln. Neben den Modellen der Marktführer FOX und RockShox können sie somit auch an Federgabeln von kleineren Herstellern wie BOS, DVO, EXT, Öhlins oder Formula angebracht werden.

Bei den verzurrten Mudguards unterscheiden wir zudem noch zwischen Kabelbinder und Klett. So wie alles im Leben hat auch hier jede Variante ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Der größte Nachteil der verschraubten Mudguards ist sicherlich die Kompatibilität. Man benötigt eine aktuelle Gabel mit Gewinden und den dazu passenden Mudguard. Hinzu kommt, dass immer ein Inbus für die kleinen Schrauben gebraucht wird, was meistens eine recht fummelige Angelegenheit ist. Dafür bekommt man eine saubere Optik und muss sich keine Gedanken um den Lack seiner Federgabel machen.

Abhilfe kann hier Schutzfolie auf den Lower Legs oder Moosgummi auf der Gabelbrücke schaffen. Bei häufiger Montage und Demontage kommen bei Modellen mit Kabelbindern zudem noch eine ganze Menge an Resten dazu, die ihr wegschmeißen müsst. Im Gegenzug bekommt man eine einfache Montage und die Mudguards passen auf die meisten Federgabeln.

Die Unterschiede zu den Klett-Straps sind, abgesehen von der Anbringung, gering. Denn die ist werkzeugfrei und schnell gemacht. So eignen sich Klett-Straps sehr gut, wenn der Mudguard nur für eine kurze Zeit ans Rad soll. Alle Mudguards mit Klett-Straps lassen sich auch mit Kabelbindern befestigen. Umgekehrt ist das leider nicht immer der Fall, da Kabelbinder nicht so breit und die Befestigungslöcher dementsprechend kleiner sind.

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