Die eierlegende Wollmilchsau hat bei Scott eine längere Geschichte. Auch das neueste E-MTB Scott Patron ST mit Boschs exklusivem CX Race Motor schlägt in dieselbe Kerbe. Denn während Konkurrenten ihre Bikes gerne auf eindeutige Kerntugenden wie Abfahrtsstärke oder Tourenqualität auslegten, versuchten die Schweizer immer, scheinbar Gegensätzliches in ihren Bikes zu vereinen. Modelle wie das Kult-All-Mountain Scott Genius stehen bis heute fast synonym für einen maximal breiten Einsatzbereich.
Die Fakten zum Scott Patron ST eRide 900 Tuned
- Motor: Bosch CX Race, 85 Nm max. Drehmoment
- Akku: 750 Wh (entnehmbar)
- Rahmenmaterial: Carbon
- Federweg: 170 /160 Millimeter
- Laufradgröße: 29 Zoll
- Rahmengrößen: S, M, L, XL
- Preis: 10.999 Euro
- Gewicht: 24,2 kg (Testbike in Größe L, EMTB-Messung)
- Zulässiges Gesamtgewicht (Herstellerangabe): 128 Kilogramm
Dazu übernimmt das Patron traditionelle Scott-Features wie den Fahrwerks-Lockout am Lenker. Über dieses System kann die Heckfederung in drei Stufen verstellt werden: Starr, straffe 115 Millimeter oder fluffige 160 Millimeter Hub. Das soll dem Bike den Spagat zwischen Uphill und Downhill, lässiger Tour und feurigem Trail-Ritt zumindest etwas erleichtern. Apropos Trail: Eine lange Gabel mit 170 Millimetern Federweg zeichnet das ST-Modell aus und sollte das Patron damit auch für anspruchsvolle Enduro-Touren wappnen. Eher eine Frage der Optik: Neben dem Akku versteckt Scott auch den Dämpfer im Rahmen. Das gibt’s so bei keinem anderen Hersteller.
Bosch CX Race: Der E-Bike-Antrieb im Scott Patron ST
Im Patron ST steckt Boschs Top-Motor Performance CX Race. Der bietet die gleichen Leistungsdaten wie der klassische CX, ist aber etwas leichter und verfügt über einen speziellen Race-Modus mit stärkerem Unterstützungsgrad und besonders langem Nachlauf. Das hilft beim Klettern in technisch anspruchsvollem Gelände. Das Kiox-Display bietet viele Informationen auf einem übersichtlichen Bildschirm, bedient wird das System über eine klassische LED-Remote.
Der bewährte Akku mit 750 Wattstunden sichert dem Scott eine tolle Reichweite von knapp 1850 Höhenmetern in unserem Standard-Testszenario mit einem 90-Kilo-Fahrer an einem steilen Asphaltanstieg. Das ist etwas weniger als mit einem klassischen CX-Antrieb, denn der CX Race fährt im Vollgas-Modus eben außergewöhnlich schnell und braucht den Akku entsprechend zügiger auf. Nach wie vor eher ungewöhnlich für ein Bosch-Bike: Die Batterie wird beim Scott nach unten aus dem Rahmen gezogen. Die Integration und Entnahme hat Scott dabei richtig gut gelöst. Nichts hakt oder ruckelt, der Akku lässt sich geschmeidig einlegen und herausziehen. Die Kabel sind dabei gut aufgeräumt, außerdem hat Scott eine zusätzliche Sicherung entwickelt, die verhindert, das die Batterie ungewollt herausrauscht. Top!
Die Geometrie des Scott Patron ST - auch für Anfänger
Das Patron ist ein Bike mit breitem Einsatzbereich und breiter Zielgruppe, mit dem auch weniger versierte Biker auf ihre Kosten kommen. Der flache Lenkwinkel und der hohe Stack unterstützen die Fahrsicherheit bergab, der Reach fällt mit 458 Millimetern für ein modernes Bike eher konservativ aus. Relativ lange Kettenstreben von 455 Millimetern sorgen für Laufruhe und verhindern, dass die Front bergauf allzu früh steigt. Der flache Sitzwinkel bringt den Körperschwerpunkt nicht zu weit nach vorne, das entlastet die Handgelenke auf langen Touren mit wenig Steigung.
EMTB-Messwerte im Überblick (Rahmengröße L)
- Sitzrohrlänge: 462 mm
- Radstand: 1275 mm
- Reach: 458 mm
- Stack: 662 mm
- Lenkwinkel: 64,3 Grad
- Sitzwinkel: 75,7 Grad
- Kettenstrebenlänge: 455 mm
Die Ausstattung des Scott Patron ST eRide 900 Tuned
Mit seinem stolzen Preis von 11.000 Euro ist das eRide 900 Tuned nur das zweitteuerste Modell im Patron-Lineup. Das Topmodell 900 Ultimate schlägt mit noch einmal 2000 Euro mehr zu Buche. Die Ausstattung des Tuned-Modells ist natürlich entsprechend wertig, aber ganz in die Vollen geht Scott hier noch nicht. Nur die Fox 38 Factory Grip2 ist nicht zu toppen. Am Heck kommt systembedingt ein Dämpfer ohne Ausgleichsbehälter zum Einsatz, denn mehr Platz gibt´s bei der integrierten Lösung nicht. Die Alu-Laufräder von Syncros, Srams neue GX Transmission und Shimano XT-Bremsen hingegen sind obere Mittelklasse und funktional top, echte Euphorie kommt hier beim stolzen Preis des Bikes aber nicht auf.
- Gabel / Dämpfer: Fox 38 Factory Grip2 / Nude T Factory
- Schaltung: Sram GX Eagle Transmission
- Bremsen: Shimano XT
- Laufräder: Syncros Revelstoke E 1.5 CL
- Reifen vorne / hinten: Maxxis Assegai Exo+, 29x2,6 Zoll / Dissector Exo+, 29x2,6 Zoll
Praxistest: So fährt sich das Scott Patron ST
Schon aus unserem letzten Test mit Scotts Einstiegs-Patron eRide 920 wissen wir: Gerade als unkomplizierter Tourer kann das Patron punkten. Zumindest beim Anrollen zum Trail entsteht mit dem ST-Modell ein ähnlicher Eindruck. Auf dem Scott thront man lässig hinter der hohen Front, der moderate Sitzwinkel entlastet die Handgelenke. Damit kann man sich auch Touren mit längeren Flachstücken gut vorstellen. Trotzdem klettert das Patron auch im steilen Gelände exzellent. Das Fahrwerk spricht sensibel an, ohne unangenehm einzusacken. Der Hinterreifen findet fast immer gute Traktion, die Front steigt kaum. Auch Anfänger können damit selbst anspruchsvolle Anstiege gut bewältigen. Der kräftige Race-Motor schiebt das Patron auch fiese Stufen locker hinauf. Einziger Nachteil: Durch die hohe Front und den flachen Sitzwinkel ist man bergauf mehr Passagier als Pilot.
Ein Trend, der sich beim Patron auch bergab fortsetzt. Hier geben die lange Gabel und die hohe Front zwar viel Sicherheit, der kurze Reach drängt den Fahrer aber in eine wenig aktive Fahrposition und schränkt die Bewegungsfreiheit etwas ein. Durch den hohen Schwerpunkt fühlt man sich nicht immer gut ins Bike integriert. Steile Trails sicher bewältigen - ja. Bremsen auf, auf der Downhillstrecke - eher nein. Den Vollgas-Drang manch anderer E-MTBs dieser Hubstärke bringt das Patron ST nicht mit. So macht es durchaus Sinn, das der Hersteller selbst das Patron ST, trotz 170er-Gabel, nicht als Enduro einstuft. Der für die Federwegsklasse schmale Lenker und die breiten 2,6-Zoll-Reifen lassen das Pendel ebenfalls eher in Richtung Komfort und Sicherheit, statt Highspeed ausschlagen. Eine Besonderheit des Supertrail-Modells, neben der langen Gabel: Der Hinterbau ist progressiver und straffer ausgelegt, als der der anderen Patrons. Das führt in der Praxis zu einem sehr definierten Fahrgefühl mit guter Rückmeldung vom Untergrund. In Kombination mit den leichten Laufrädern unterstützt das definierte Heck so außerdem ein leichtfüßiges Fahrgefühl. Auf seichten Trails überrascht das Patron dadurch mit einem angenehmen Handling. Schwerfällig oder behäbig fühlt es sich zu keiner Zeit an.
Kontrolliert und definiert biegt das Scott in die Kurven. Eine echte Highspeed-Maschine ist das Patron aber auch als ST nicht.
EMTB-Bewertung des Scott Patron ST
Stärken
- anfängertauglich
- breiter Einsatzbereich
- vermittelt viel Sicherheit
- Bosch Race-Modus bringt Spaß in extremen Uphills
Schwächen
- wenig Enduro-Gefühl, trotz 170 Millimetern Federweg
- hoher Preis
Downhill- und Trailfähigkeiten liegen für ein Bike dieser Hub- und Güteklasse nur im Mittelfeld. Die extrem ausgewogene Performance und die hohe Reichweite bringen dem Scott aber eine starke Gesamtnote.
Das EMTB Fazit zum Scott Patron ST Tuned im Test
Das Patron ist auch als ST-Modell ein typisches Scott im besten Sinne. Das Handling ist unkompliziert und anfängertauglich, das Bike bewährt sich auf langen Touren und macht auch in schwerem Gelände eine gute Figur. Und zwar bergauf wie bergab! Etwas erstaunlich: Trotz 170 Millimetern und Top-Gabel gibt es für die harte Gangart bergab bessere Bikes. Mehr fahrstarker Allrounder als echter Abfahrtsbolide.
Scott Scale 980 im Fokus
Die Scale Serie mit Alu-Rahmen, wozu das Scale 980 gehört, spricht im Gegensatz zur RC-Serie Mountainbiker wie dich und mich an. Aber alle elf Modelle der 900er Scale Serie weisen eine Rahmen-Geometrie auf, die das Renn-Gen der RC-Serie in sich trägt und optimale Fahreigenschaften für viele Fahrer und viele Streckenprofile bietet.
Auf den ersten Blick verwundert mich, dass vor mir ein Mountainbike für unter 1.000 € steht, denn rein optisch sieht das Scott Scale 980 mit seinem hochwertigen Rahmen und dem 1-fach-Antrieb nach einer reinrassigen Cross-Country-Rennmaschine für einen deutlich höheren Preis aus.
Optisch ist das Scott Scale 980 eher ein unauffälliges 29er-Cross-Country-Mountainbike. Die Scott Scale Serie besteht aus elf Modellen. Und jedes Modell der Scale Serie hat das Renn-Gen in sich. Der Grund dafür ist einfach: Die 900er Scale Serie ist von der sehr hochwertigen Scott Scale RC Serie inspiriert.
Die verbauten Shimano MT200-Bremsen sind weniger spektakulär, aber dafür bewährt. Auch die Schnellspanner statt der, mittlerweile weit verbreiteten Steckachsen, machen mich zunächst stutzig. Aus meiner Sicht hervorzuheben sind die breiten Laufräder, die mit den Reifen Maxxis Rekon Race in 2,4 Zoll daherkommen. Auf dem Trail bieten sie mehr Dämpfung, Kontrolle und somit mehr Fahrspaß. Etwas weniger hochwertig ist die am Scale 980 verbaute Federgabel. Nun ist die Suntour X1 32 RL mit ihrem 100 Millimeter Federweg keineswegs schlecht. Es handelt sich aber um eine Stahlfedergabel und nicht um eine Luftfedergabel. Über einen am Lenker montierten Remote-Lockout kann ich die Federgabel ganz einfach starr stellen. Für mich ein wichtiges Kriterium, das ich bei längeren Bergauf-Fahrten gern in Anspruch nehme - ganz einfach um Energie zu sparen. Zudem bietet die Gabel einen verstellbaren Rebound - ein Feature, das für „echtes“ Trailfahren unerlässlich ist.
Auf meiner Testfahrt bewege ich mich hauptsächlich im hügeligen Waldgelände. Nicht verwunderlich, dass die Shimano Deore Schaltung auch unter Last an steilen Passagen superflüssig funktioniert und die riesige 10-51er Kassette stets den passenden Gang bereithält. Auch das Shimano Bremspaket funktioniert einwandfrei und ich fühle mich auf dem Bike sehr wohl. Das mit 14 Kilogramm vergleichsweise hohe Gesamtgewicht merke ich auf dem Trail etwas. Ich mag die sportliche Sitzposition auf dem Scale 980. Sportlich bedeutet in Bezug auf die Rahmengeometrie, dass man verhältnismäßig gestreckt sitzt. Ich mag das, weil ich in dieser Sitzposition das Gefühl habe, das Bike besser beschleunigen zu können und mich effizienter fühle.
Bei meiner Fahrt spüre ich, dass das Scale 980 vorwärts will. Es ist darauf ausgelegt, sich flott zu bewegen. Das wird mir auf den festen Untergründen zum Wald und auf meinem Weg zurück zur Filiale bewusst. Sicher spielt hierbei auch die Bereifung eine Rolle. Mit dem Scott Scale 980 hast du ein MTB, das sowohl entspannte Ausfahrten liebt, aber auch schnelles Trailfahren nicht scheut.
Das Scott Scale 980 ist bei Scott in der unteren Mittelklasse angesiedelt und aus meiner Sicht ein klassisches Cross-Country-Bike mit breitem Einsatzgebiet.
Scott Scale: Modelle und Technologien
Wenn du schneller sein willst als alle anderen, ist das Scott Scale genau das richtige Rad für dich - immerhin ist es das Arbeitsgerät des Olympiasiegers und mehrfachen Weltcup-Siegers Nino Schurter!
Mit dem Scott Scale machst du bei Mountainbike Marathons ebenso eine gute Figur, wie auf schnellen Cross Country Kursen und schnellen Ausfahrten mit deinen Kumpels. Das Rad ist in unterschiedlichen Version mit 29“ und 27,5“ Laufrädern erhältlich. Mit den Scott Contessa Scale Modellen werden speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmte Räder angeboten.
Scott Scale Rahmen
Das Scott Scale ist ein seit vielen Jahren konsequent weiterentwickeltes Race-Hardtail. Das 2017er Scale RC überzeugt mit einem gerade einmal 849g leichten Carbon Rahmen. In den Scott Scale Rahmen werden die zentralen Ansprüchen an einen Race-Hardtail Rahmen - Effizienz, Gewicht, Steifigkeit und Komfort - auf ideale Weise vereint. Dafür garantiert das „SDS2 Shock Damping System“. Dieses sorgt dafür, dass die Rahmen in den entscheidenden Bereichen, vom Steuerrohr zum Unterrohr über das Tretlager hinzu den Kettenstreben eine hohe Steifigkeit aufweist. Sitzstreben und Sattelstütze sind hingegen flexibel gestaltet und ermöglichen so Höchstmaß an Komfort, was Ermüdungserscheinungen vorbeugt.
Scott bietet in der Scale-Reihe Räder mit 27,5“ Laufrädern in der 700er Serie und 29“ Laufrädern in der 900er Serie an. Die Räder der „Contessa Scale“ Reihe richten sich mit speziell an weibliche Rennfahrerinnen. Weiterhin sind unterschiedliche Carbon und Alu Rahmen erhältlich.
Überblick über die Rahmen
Scott Scale RC Carbon Rahmen HMX:
- Highend-Carbon Rahmen mit 849g bei 27,5“ und Rahmengröße „M“
- Nur für ein Kettenblatt ausgelegt
- Auch in der Contessa Scale Variante für Frauen erhältlich
- Zu finden an den Scott Scale RC Modellen
- In der Frauenversion am Contessa Scale RC 900 bzw. 700
Scott Scale Carbon Rahmen:
- Leichter Carbon Rahmen
- Für ein oder zwei Kettenblätter ausgelegt
- Auch in der Contessa Scale Variante für Frauen erhältlich
- Zu finden an den Scott Scale Modellen 900 bis 935 bzw. 700 bis 735
- In der Frauenversion am Contessa Scale 900 bzw. 700
Scott Scale Aluminium SL Rahmen:
- Leichter Alurahmen aus 6011er Alu
- Für ein oder zwei Kettenblätter ausgelegt
- Zu finden an den Scott Scale Modellen 940 und 945 bzw. 740 und 745
Scott Scale Aluminium Rahmen:
- Zuverlässiger Alurahmen aus 6061er Alu
- Für ein oder zwei Kettenblätter ausgelegt
- Auch in der Contessa Scale Variante für Frauen erhältlich
- Zu finden an den Scott Scale Modellen 950 bis 965 bzw. 750 bis 765
- In der Frauenversion am Contessa Scale 910 bis 940 bzw.
Scott Spark im Dauertest
Mit der Neuauflage des Spark ließ Scott die Grenzen zwischen Cross-Country- und Trailbike verschwimmen. 120 Millimeter Federweg sollten dem erfolgreichsten Racefully der Welt zu noch mehr Stärke in der Abfahrt verhelfen. Die starke Systemintegration gilt jedoch als Gegenspieler der Wartungsfreundlichkeit.
Trail-Variante von Schurters RC-Modell
Bei der Trail-Variante des Spark wurde der Federweg an der Gabel im Vergleich zu Nino Schurters RC-Modell noch einmal um zehn Millimeter aufgebohrt. Bis auf die günstigeren Carbon-Fasern ist der Rahmen des Spark 910 jedoch baugleich mit der RC-Variante. Auch der dreistufige Twinloc-Hebel zur Beruhigung von Dämpfer und Gabel sowie eine zweite Flaschenhalteraufnahme erinnern an die sportlichen Wurzeln des Spark. Mit der Integration des Dämpfers im Sitzrohr und der Leitungsführung durch eine Lenker-Vorbau-Einheit kommt das schwarze Spark optisch daher wie ein Tarnkappen-Jet. Dank Service-Klappe bleibt das Innenleben aber erreichbar. Ein externer SAG-Indikator und ein Guckloch erleichtern die Abstimmung des Hinterbaus.
Besonders erfreulich ist die rasche Beschleunigung des leichten Trailbikes mit steifem Carbon-Rahmen. Man sitzt gut integriert und bringt viel Druck auf die Front. So ging das Scott schnell voran und sammelte mühelos erste Kilometer auf den flachen Münchner Isar-Trails. Auf Alpen-Touren jenseits der 1000 Höhenmeter zeigte sich das Bike kletterstark. Zugunsten eines kleinen Berggangs wurde das 32er-Kettenblatt nach den ersten 20000 Höhenmetern gegen ein Blatt mit 30 Zähnen getauscht. An den steilen Rampen rund um Karwendel, Zugspitzregion, Chiemsee und Tegernsee neigte das Heck im Wiegetritt nur minimal zum Wippen und ließ sich mit Hilfe des Twinloc-Systems sogar komplett ruhigstellen.
Auf den meisten Trails war die Bremskraft der Shimano-XT-Bremsen völlig ausreichend. Nur auf langen Alpenabfahrten hätte sich unser Testfahrer stärkere Vierkolbenmodelle gewünscht.
Technische Daten und Bewertung: Dauertest Scott Spark 910
- Rahmenmaterial: Carbon, Größe M
- Preis / Gewicht: 5499 Euro / 12,4 kg o. Pedale
- Federweg: 129 mm /122 mm
- Laufradgröße: 29 Zoll
- Gabel / Dämpfer: Fox 34 Performance Elite / Fox Nude DPS
- Laufleistung: 3735 km | 84400 hm
Kosten im Dauerbetrieb
Viele Tiefenmeter sorgten beim Scott Spark 910 für hohe Verschleißkosten bei Bremsbelägen und den teuren Schwalbe-Reifen. Die erste Shimano-XT-Kette verschliss untypisch schnell und wurde wegen Problemen bei der Verfügbarkeit gegen ein SLX-Modell getauscht.
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