Die Marke Scott verkörpert typisch schweizerische Qualität und Innovation. Scott Sports konzentriert sich auf das Sportsegment in der Fahrradbranche.
Die Geschichte von Scott
Der Name Scott rekurriert auf den US-Amerikaner Ed Scott, der das Unternehmen im Jahr 1958 gründete. Obwohl die USA nicht als typische Fahrradnation gelten, sind Scott-Räder hierzulande sehr beliebt.
Eine weitere Innovation ist die Unishock-Federgabel, mit der Scott das Zeitalter der vollgefederten Mountainbikes einläutete. Meilensteine sind die das Genius, ein Fullsuspension Bike mit drei Dämfereinstellmöglichkeiten, das nur 899 Gramm schwere Scale oder das G-Zero aus dem Jahr 1998 als das leichteste Moutainbike seiner Zeit.
Karbon-Technologien reduzieren immer mehr Gewicht. Seit jeher stellt Scott Jahr für Jahr neue Rekorde in Sachen Leichtbau auf - zum Beispiel mit dem Triathlonrad Plasma oder mit dem Hardtail-Mountainbike Scale.
Eine Zugnunmer ist das Endorphin als erstes Mountainbike aus Karbon, das Scott bis heute sehr konsequent als Material für besonders leichte, verschleißfeste und dynamische Rahmen einsetzt. Speziell durch die Entwicklung neuer Karbon-Technologien und deren Verwendung bei Mountainbikes und Rennrädern konnte Scott sich eine Sonderstellung am Markt etablieren.
Das aktuellste Beispiel für die Scott-Schlankheitskur hört auf den Namen IMP3-Carbon-Technologie, mit der Scott vor allem durch Weglassen von überflüssigem Material noch leichtere Rahmen baut.
Scott und die Laufradgrößen
Scott folgt dem seit 2011 ausgerufenen Trend, die bislang üblichen 26-Zoll-Reifen als Einheitsgröße bei Mountainbikes immer mehr in Frage zu stellen - hin zu großen 29-Zoll-Laufrädern und zugunsten von mehr Laufruhe, Traktion und Fahrkomfort. Die Angebotspalette dieser „Twenty-Niner“ erstreckt sich über die Serien Spark, Scale, Genius und Aspect.
Auch die aktuelle 27,5-Zoll-Bewegung (sprich 650B) wird bedient - eine Reifen-Zwischengröße, die inzwischen selbst der amerikanische MTB-Hersteller Specialized nicht mehr ignoriert, für den sie bislang wegen zu großer Ähnlichkeit zur 26-Zoll-Geometrie tabu war.
Mit dem Spark, Genius und Genius LT führt Soctt inzwischen komplette Fully-(Full-Suspension)-Flotte im neuen Zwischenmaß. Lohn der Diät ist die Verschmelzung von höherer Steifigkeit, geringem Gewicht und mehr Agilität der 26-Zoller mit den 29-Zoller-Vorzügen von besserem Abrollverhalten, höherer Traktion und einer besseren Integration des Bikers ins Rad. Mit Scott als Speerspitze drücken vor allem europäische Fahrradmarken immer mehr das neue Laufradmaß in den Markt.
Scott E-Bikes
Mit seiner E-Bike-Linie ist Scott wie fast alle Radhersteller inzwischen auf ein wachsendes Markt- und Kundenbedürfnis nach Fahrrädern mit elektrischem Rückenwind.eingeschwenkt. Scott-typisch wirkt die E-Bike-Angebotspalette sehr sportlich.
Zum Mountainbike E-Aspect 29 etwa honorierten die Fachmagazine die „vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und das gut abgestimmte Fahrverhalten“ (ElektroRad 1/2013). Trendbewusst hat Scott auch City- und Tourenräder ins E-Portfolio intergriert. Aktuelle Bespiele sind Räder der Serien E-Venture und E-Sub, die sich mit ihrem "schlanken und pfiffigen Design" (elektro-bike online) auszeichnen und sich an urbane Genussfahrer oder umweltbewusste Pendler richten.
In der E-Sportster-Serie finden sich tourentaugliche Cityräder mit guter Ausstattung, die vor allem für das flotte Radeln gemacht“ sind (E-Bike 1/2013). Das Trekkingrad der Serie E-Spark empfiehlt Scott für E-Pedaleure, die sich vom „frischen Wind in den Bergen“ umwehen lassen möchten.
Modellübersicht und Tests
Scott Scale
Die Scale-Modelle ohne den Modellzusatz RC sind preislich immer attraktiver als die super hochwertigen RC-Versionen. Die Scale Serie mit Alu-Rahmen, wozu das Scale 980 gehört, spricht im Gegensatz zur RC-Serie Mountainbiker wie dich und mich an. Aber alle elf Modelle der 900er Scale Serie weisen eine Rahmen-Geometrie auf, die das Renn-Gen der RC-Serie in sich trägt und optimale Fahreigenschaften für viele Fahrer und viele Streckenprofile bietet.
Die Shimano Schaltung funktioniert. Für Kinder sind kurze Kurbeln extrem wichtig, weil sich nur mit kurzen Kurbeln ergonomisch in die Pedale treten lässt. Mit 140 mm fallen die Kurbeln extrem kurz aus. Hier haben die Porduktmanager Köpfchen bewiesen. Zwischen 125 und 140 cm Körpergröße sollte dein Kind auf dieses Bike passen.
Scott Scale 980 Test
Optisch ist das Scott Scale 980 eher ein unauffälliges 29er-Cross-Country-Mountainbike. Ich bin selbst begeisterter Gravel- und Mountainbiker und liebe es, mit Geschwindigkeit über Trails zu fahren. Die Scott Scale Serie besteht aus elf Modellen. Und jedes Modell der Scale Serie hat das Renn-Gen in sich. Der Grund dafür ist einfach: Die 900er Scale Serie ist von der sehr hochwertigen Scott Scale RC Serie inspiriert.
Über die RC-Modelle schreibt Scott: „Wer Weltcup-Ambitionen hat, braucht das passende Mountainbike. Auf den ersten Blick verwundert mich, dass vor mir ein Mountainbike für unter 1.000 € steht, denn rein optisch sieht das Scott Scale 980 mit seinem hochwertigen Rahmen und dem 1-fach-Antrieb nach einer reinrassigen Cross-Country-Rennmaschine für einen deutlich höheren Preis aus.
Etwas weniger hochwertig ist die am Scale 980 verbaute Federgabel. Nun ist die Suntour X1 32 RL mit ihrem 100 Millimeter Federweg keineswegs schlecht. Es handelt sich aber um eine Stahlfedergabel und nicht um eine Luftfedergabel. Über einen am Lenker montierten Remote-Lockout kann ich die Federgabel ganz einfach starr stellen. Für mich ein wichtiges Kriterium, das ich bei längeren Bergauf-Fahrten gern in Anspruch nehme - ganz einfach um Energie zu sparen. Zudem bietet die Gabel einen verstellbaren Rebound - ein Feature, das für „echtes“ Trailfahren unerlässlich ist.
Auf meiner Testfahrt bewege ich mich hauptsächlich im hügeligen Waldgelände. Nicht verwunderlich, dass die Shimano Deore Schaltung auch unter Last an steilen Passagen superflüssig funktioniert und die riesige 10-51er Kassette stets den passenden Gang bereithält. Auch das Shimano Bremspaket funktioniert einwandfrei und ich fühle mich auf dem Bike sehr wohl.
Ich mag die sportliche Sitzposition auf dem Scale 980. Sportlich bedeutet in Bezug auf die Rahmengeometrie, dass man verhältnismäßig gestreckt sitzt. Ich mag das, weil ich in dieser Sitzposition das Gefühl habe, das Bike besser beschleunigen zu können und mich effizienter fühle. Bei meiner Fahrt spüre ich, dass das Scale 980 vorwärts will. Es ist darauf ausgelegt, sich flott zu bewegen. Das wird mir auf den festen Untergründen zum Wald und auf meinem Weg zurück zur Filiale bewusst. Sicher spielt hierbei auch die Bereifung eine Rolle. Mit dem Scott Scale 980 hast du ein MTB, das sowohl entspannte Ausfahrten liebt, aber auch schnelles Trailfahren nicht scheut.
Scott Scale 24 Bike
Das SCOTT SCALE 24 BIKE ist für den sportlichen Einsatz im Gelände konzipiert. Leichte Trails stehen definitiv in seinem Lastenheft. Mit der Ausstattung lehnt sich Scott nicht aus dem Fenster und verbaut Anbauteile wie die allermeisten Hersteller in diesem Segment.
In der Realität arbeiten diese beim niederen Gewicht von Kindern aber häufig schlecht. Die SR Suntour Gabel im SCOTT SCALE 24 BIKE ist typisch in dieser Preisklasse. Leider lässt sie sich nur bedingt auf das Fahrergewicht anpassen.
Reifen sind ein entscheidendes Bauteil für das Fahrverhalten und den Charakter eines Bikes. Die 2,2 Zoll Kenda Reifen fallen, gemessen an dem was bei 24 Zoll Bikes üblich ist, breit aus. Durch ihr hohes Volumen können sie kleinere Schläge abschwächen und erhöhen so die Geländetauglichkeit unabhängig von der Gabel.
Für Kinder ist es extrem wichtig, dass sich die Bremsen mit sehr wenig Handkraft bedienen lassen. Die V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und technisch extrem simpel. Das ist für Kinder Mountainbikes meist zweckmäßig. In den Punkten Dosierbarkeit und Bremspower sind sie jedoch den Scheibenbremsen unterlegen.
Scott Spark
Das Scott Spark verkauft sich wie ein Flachbildfernseher im Black Friday Super-Sale. Im Test des aktuellen Topseller-Bikes nehmen wir die Erfolgsstrategie dieses auffallend stark nachgefragten Modelles auseinander. Doch Systemintegration und Wettkampferfolge können nur teilweise der Grund für den Run auf das Carbon-Fully von Scott sein. Vielmehr hat sich das Spark über die letzten Jahren als regelrechte Marke unter den Cross-Country-Fullys etabliert.
Inzwischen bietet Scott unzählige Versionen zum Kauf an und auch die Optionen mit mehr Federweg, wie unser Testbike Scott Spark 920 TR, stehen selten lange im Ladenfenster. Das letzte größere Neuheiten-Paket war dem Spark vor gut zwei Jahren vergönnt. Damals wählten die BIKE-Leser das aufgebohrte Race-Fully gar zum beliebtesten Trailbike des Jahres. Lässt sich die Beliebtheit auch Ende 2024 noch nachvollziehen?
Natürlich strahlt die Werbe-Kraft des Publikumslieblings auf die Trailbike-Version ab. Zehn Millimeter mehr Knautschzone an der Front machen das Spark auch abseits der Rennstrecke zu einem begehrten Untersatz. Von der XC-Basis bleiben zwei Flaschenhalter und das altbekannte Twinloc-System zur Druckstufen-Steuerung vom Lenker aus. Über ein Steuersatz-Insert lässt sich der Lenkwinkel um 0,6 Grad manipulieren.
Scott Spark 920 TR Test
Mit 130 Millimetern Federweg an der Front soll das Scott Spark zum Trailbike mutieren. Das Scott Spark trägt die Race-Grafiken jedenfalls mit Würde.
Details & Preis:- Einsatzbereich: Trail / Tour
- Federweg: 130 / 120 mm
- Laufradgröße: 29”
- Rahmenmaterial: Carbon
- Gewicht: 13,3 kg
- Preis: 5499 Euro
- Vertriebsweg: Fachhandel
- Garantie: 5 Jahre
- Maximales Systemgewicht: 128 Kilo
- Besonderheiten: integrierter Dämpfer, Lenkwinkelverstellung, zwei Flaschenhalter
Das Scott Spark 920 TR besteht vorne aus Carbon, hinten jedoch aus Aluminium. Die Steifigkeitswerte des Hecks sind auffällig hoch. Dank SAG-Indikator und Guckloch lässt sich die Federwegsnutzung am Trailbike von Scott trotz verborgenem Federbein problemlos kontrollieren.
Ausstattung:- Gabel: Fox Float 34 Performance
- Dämpfer: Fox Nude 5T
- Schaltung / Bandbreite: Sram GX Eagle AXS Transmission / 520 %
- Bremsen: Sram DB8 / 180/180 mm
- Laufräder: Syncros Silverton 2.5
- Reifen: Schwalbe Wicked Will Evo Addix Soft/Speedgrip Superrace TLE
- Sattelstütze / Hub: Syncros Duncan / 150 mm
Durch die Serviceklappe bleiben alle Einstellmöglichkeiten am Dämpfer gut erreichbar und die Servicefreundlichkeit passt trotz Systemintegration.Dafür, dass der 120-Millimeter-Hinterbau ursprünglich für Racer entwickelt wurde, flubbert das Bike wunderbar sensibel und mit hohen Fahrwerksreserven über den Wurzelteppich. Allerdings wird das sehr steife hintere Rahmendreieck aus Alu in schrofferem Terrain schnell zum Ping-Pong-Spielball. Im Vergleich zu seinen Artgenossen besitzt das Spark ein mächtig langes Sitzrohr. Zusammen mit der üppigen Vorbaulänge wirkt das Konzept in steilen Downhills sperrig.
Am gewöhnungsbedürftigen gekröpften Lenker machen die Sram-DB8-Bremshebel einen martialischen Eindruck. Umso größer unsere Überraschung über ihre halbherzige Verzögerungsleistung.
Auch, wenn Twinlock inzwischen ein wenig angestaubt wirkt: Die Druckstufen-Fernsteuerung von Gabel und Dämpfer gleichzeitig funktioniert gut. Mit etwas Übung lässt sich der dreiteilige Hebel auf der linken Lenkerseite super bedienen. Durch den verhältnismäßig flachen Sitzwinkel und das ausladende Cockpit wird die Sitzposition in die Länge gezogen. Sportliche Touren mit hohem Tretanteil sind das bevorzugte Einsatzgebiet des Scott. Hierzu passen auch die flott rollenden Reifen. In tiefem Schotter und auf feuchten Trail-Uphills bleibt die Traktion aber auf der Strecke.
In der Trailbike-Kategorie gibt es heute deutlich souveränere Abfahrer als das Scott Spark TR. Dessen Stärken kommen auf Touren durch wechselnde Geländetypen am besten zur Geltung. Der Vorwärtsdrang ist hoch, der Charakter sportlich. Wird es steil, fordern Reifen- und Bremsenwahl eine geschulte Fahrtechnik.
Scott Spark 930 Test (2023)
Das aktuelle Scott Spark RC basiert auf einer Rahmenplattform mit 127 Millimetern Federweg am Heck, einer 120er-Gabel und einem im Tretlagerbereich integrierten Dämpfer. Um das ohnehin schon potente Racefully touren-tauglich zu machen, packt Scott an der Gabel noch mal zehn Millimeter Federweg oben drauf, spezifiziert etwas gröbere Reifen und eine bissigere Bremsanlage.
Dank Twinloc-Hebel (steuert Gabel und Dämpfer gleichzeitig an) lassen sich die drei Fahrmodi - offen, Plattform, geschlossen - entspannt während der Fahrt durchwechseln. Das garantiert maximale Effizienz auf jedem Untergrund. Bei den Reifen setzt Scott auf den leichten, aber nur zahm profilierten Schwalbe Wicked Will mit softer Gummimischung an der Front und schnellem Speedgrip-Gummi am Heck. In steilem Gelände konnte das Spark dagegen nicht voll überzeugen. Durch den geringen Hub der Vario-Stütze und die tiefe Front entstehen früh Überschlagsgefühle. Zudem gibt die Gabel ohne einstellbare Druckstufe zu schnell ihren Federweg frei. Trotzdem bekommt das Scott Spark 930 das BIKE-Urteil “sehr gut”.
Traktionsstark, schnell und innovativ - das sind die Kernkompetenzen des Scott Spark. Der Spagat zwischen Abfahrts-Performance und Sportlichkeit gelingt den Schweizern sehr gut. In anspruchsvollem Terrain fehlen aber Reserven.
Technische Daten und Noten Scott Spark 930:- Herstellerangaben
- Preis: 4799 Euro
- Erhältlich im Fachhandel
- Rahmenmaterial. Carbon/Alu
- Rahmengröße: S, M, L, XL (getestete Größe M, 44 cm)
- Messwerte
- Gewicht o. Pedale: 13,57 kg
- Rahmengewicht o. Dämpfer: 2282 g
- Gewicht Laufräder: 4943 g
- Lenkerbreite: 760 mm
- Gabel: Fox 34 Float Rhythm Fit Grip Remote
- Dämpfer: Fox Nude 5T
- Federweg vorne / hinten: 133/127 mm
- Kurbel: Shimano SLX
- Schaltung: Shimano XT 1 x 12
- Übersetzung / Bandbreite: 32; 10-51 / 510 %
- Bremsanlage / Disc (vorne / hinten): Shimano Deore BR-M 6120 / 180/180 mm
- Teleskopstütze / Hub / Ø: Syncros Duncan Dropper 2.0 / 125 mm / 31,6 mm
- Laufräder: Syncros X-30S
- Reifen: Schwalbe Wicked Will Evo Addix Soft / Speed Super Race TLE 29 x 2,4
- Wartungsfreundlichkeit: schwach
- BIKE-Testurteil¹: sehr gut - 194,3 von 250 Punkten
Scott Aspect
Mit der Aspect Serie ermöglicht Scott preissensiblen Anfängern den Einstieg in den Bikesport. Ein geringes Gesamtgewicht bedeutet mehr Fahrspaß im Gelände. Wenn die Herstellerangabe von 13,95 kg stimmt, zählt das ASPECT 930 zu den leichteren Einsteiger-Bikes, die man für unter unter 1000 Euro bekommt. Ein gewisser Spaßfaktor ist damit garantiert.
Du hast keine Ahnung, ob du ein laufruhiges oder verspieltes Handling bevorzugst? Dann machst du mit dem Scott Hardtail nichts falsch. Sein Fahrverhalten ist nämlich angenehm ausgeglichen. Wer keine besonderen Vorlieben bei der Sitzposition hat, macht mit dem Einsteiger-Bike ASPECT 930 nichts falsch. Denn im Sattel nimmt man eine ausgewogene Haltung ein.
Scott Lumen eRide
Das Scott Lumen eRide ist so etwas wie die Speerspitze des aktuellen Light-EMTB-Trends. Nur 17 Kilo bringt das leichte Trailbike auf die Waage - eine Ode an das Gewicht. Die Preise für EMTBs sind heftig. Scott verlangt für sein Lumen eRide 900 9.999 Euro. Und das ist eine Preisklasse, an die man sich bei E-Mountainbikes leider schon gewöhnt hat. Eine Besonderheit ist das Fox-Fahrwerk mit Scotts eigener Twin-Loc-Technologie. Damit lassen sich Federgabel und Dämpfer per Lenkerfernbedienung gleichzeitig in drei Modi schalten: Descend, Traction Control und Lockout.
Gewicht & Motor:- Gewicht: 16,99 kg in Gr. M.
- Motor: TQ HPR 50, 50 Nm Drehmoment
Schon das Datenblatt verrät, dass er mit 50 Nm Drehmoment nur sanft anschiebt. Dafür ist er leicht und leise. Nur 1,5 kg wiegt der Motor, der von TQ aus Bayern kommt. Zum Vergleich: Der Turbo SL 1.2 von Specialized hat das gleiche Drehmoment, wiegt aber 430 Gramm mehr. Der Bosch CX-Motor liefert satte 85 Nm Drehmoment, wiegt aber mit knapp 3 Kilo fast das Doppelte. Mit schlanken 8 cm Durchmesser ist der sichtbare Teil des Motors so klein wie eine Kaffeetasse. Ein 32er Kettenblatt ist größer.
Ein Blickfang ist das Lumen allemal. Auch weil man sich fragt, ob da nicht etwas fehlt? Ein Fully ohne Dämpfer? Gut geschützt vor Schmutz und Wasser versteckt sich der Dämpfer unsichtbar im Sitzrohr. Was aufregend anders und aufgeräumt aussieht, bedeutet einen Mehraufwand beim Einstellen des Dämpfers. Eine Serviceklappe vor dem Motor ermöglicht den Zugang zum Dämpfer.
Das Motorsystem überzeugt durch ein unvergleichlich harmonisches Fahrgefühl. Mit einem kaum wahrnehmbaren Sound schiebt der Motor gutmütig an. Sein Charakter erinnert an ein Gefühl aus der Kindheit, wenn Papa die Hand auf den Rücken legte, um bergauf zu schieben. Das Ansprechverhalten des Motors ist hervorragend, dennoch zieht er beim Anfahren nicht abrupt an, sondern moduliert die Kraft sehr kultiviert. Das Ein- und Auskuppeln des Motors ist nicht zu spüren, dadurch fährt sich das Lumen eRide sehr geschmeidig und fast so natürlich wie ein Muskel-Bike. Motorgeräusche sind - wenn überhaupt - kaum zu hören.
Das Konzept aus kurzem Federweg, leichten Komponenten und ausgewogener Geometrie geht auf. Das Lumen ist ideal für sportliche Trail- und Tourenbiker, die kräftig in die Pedale treten können, aber mit etwas Unterstützung schneller ans Ziel kommen wollen.
Scott Patron
SCOTT präsentiert mit dem neuen Patron 2025 ein vollgefedertes E-Mountainbike, das vor Features nur so strotzt! Mit 170/150 mm Federweg und integriertem Bosch eBike ABS verleiht das neue Patron viel Sicherheit.
Die neueste Entwicklung der Schweizer Bike-Schmiede ist das Patron 2025 - ein E-Mountainbike, das zeigt, wie moderne E-Bikes heutzutage aussehen können. Im Vergleich zu seinem Vorgänger kommt es im komplett neuen Look, zwei Federwegsklassen und dem brandneuen Bosch Performance Line CX Motor der 5. Generation.
Alles am Bike ist stromlinienförmig und schlicht gestaltet: Dämpfer, Motor und Akku sind komplett in den Rahmen integriert und der Dämpfer ist ins Sitzrohr gewandert, was das E-MTB wie aus einem Guss wirken lässt. Ein weiteres Highlight - im wahrsten Sinne des Wortes - ist das am kleinen Fender verbaute Rücklicht, das für mehr Sichtbarkeit sorgt.
Beim 2025er-Modell haben die Entwickler das Integrations-konzept noch weiter perfektioniert: Der brandneue Bosch Performance Line Generation 5-Motor ist jetzt vollständig im Carbonrahmen integriert und der Dämpfer ist senkrecht in die Sitzstrebe gewandert. Ein besonderes Erkennungsmerkmal der ST-Modelle mit mehr Federweg ist der sichtbare Piggyback des Dämpfers, das aus dem Plastikcover am Sitzrohr hervorblitzt. Optisch wirkt das Bike mit all seinen integrierten Komponenten zwar etwas gedrungen, gleichzeitig aber auch sportlich und performant - wie ein durchtrainierter Schwergewichtskämpfer mit nur 1,65 m Körpergröße.
Wie von SCOTT gewohnt, verlaufen die Züge und Leitungen am neuen SCOTT Patron voll integriert durch den Steuersatz und verschwinden nahtlos unter einer Kunststoffabdeckung, die auch den ganzen Vorbau umschließt. Das unterstreicht den cleanen Look des Bikes. Allerdings hat die Integration auch ihren Preis: Die Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten wird erschwert, zumal das Cockpit des Patron einiges an Ausstattung mitbringt.
Um den speziellen FOX FLOAT X NUDE Dämpfer am SCOTT Patron einstellen zu können, verfügt er über alle relevanten Bedienelemente wie Druck- und Zugstufenregler und ein Luftventil, die alle bequem durch die Öffnung der Abdeckung zugänglich sind. Diese Ausrichtung aller Verstellmöglichkeiten und der Lockout per Fernbedienung wurden speziell für SCOTT entwickelt. Um den Dämpfer SAG am integrierten Dämpfer zu messen, hat SCOTT eine clevere Lösung am Hinterbaugelenk integriert: Eine kleine Skala zeigt nach dem Aufsteigen den genutzten Federweg an, wodurch sich der SAG einfach ablesen lässt. Der Kettenstrebenschutz am SCOTT Patron ist mit feinen Lamellen versehen und dämpft effektiv jegliches Kettenschlagen, sodass das Patron auf dem Trail angenehm leise ist.
Das SCOTT Patron 2025 ist mit dem neuesten Bosch Performance Line CX-Motor der fünften Generation ausgestattet. Der Antrieb bietet 600 W Spitzenleistung und 85 Nm Drehmoment, die schon bei geringer Kadenz kräftig anschieben. Der - wie bereits beschrieben - leise Motor sitzt tief und unauffällig im Rahmen, wo er von einem robusten Plastikcover geschützt wird.
Modellvarianten des Scott Patron 2025:- SCOTT Patron 920: Einsteigermodell mit 150 mm Federweg vorne und hinten, Voll-Alu-Rahmen, RockShox Psylo-Federgabel, X-FUSION NUDE Dämpfer und Shimano DEORE-Schaltung.
- SCOTT Patron 910: Carbon-Hauptrahmen und Hinterbau aus Aluminium, FOX 36 Rhythm-Federgabel, kabellose SRAM Eagle AXS S1000-Schaltgruppe.
- SCOTT Patron 900: Carbon-Hauptrahmen, 150 mm Federweg vorne und hinten durch ein FOX Fahrwerk, Bosch ABS Pro-Bremsassistent.
- SCOTT Patron ST 910: Komplett aus Aluminium gefertigter Rahmen, RockShox Domain R-Federgabel und RockShox Super Deluxe-Dämpfer, Shimano DEORE-Schaltgruppe.
- SCOTT Patron ST 900 RC: Vollcarbon Rahmen, FOX 38 Performance Elite-Federgabel und einem FOX FLOAT X Nude-Dämpfer.
- Erhältlich in den Rahmengrößen S bis XL.
- Reach in Größe L: 474 mm.
- Lenkwinkel: 64,9° (veränderbar um +0,6°).
- Kettenstreben: 454 mm (konstant über alle Größen).
Auf dem SCOTT Patron 2025 fühlt man sich ab der ersten Pedalumdrehung gut aufgehoben. Die zentrale Sitzposition bietet ein integriertes Fahrgefühl und vermittelt viel Kontrolle über das Bike. Bei vollem Sattelauszug sitzt man leicht nach vorne geneigt - ideal für eine aktive Fahrweise mit ausreichend Druck auf dem Vorderrad bei steilen Uphill-Sektionen. Hier schiebt der Bosch Performance Line CX der aktuellsten Generation kraftvoll und mit einem extended boost im E-MTB Modus.
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