Scott Speedster 30 Rennrad Testbericht

In der Welt der Rennräder gibt es eine Vielzahl von Modellen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Budgets zugeschnitten sind. Der folgende Testbericht konzentriert sich auf das Scott Speedster 30, ein Rennrad, das sich besonders an Einsteiger richtet.

Scott Speedster 30 im Detail

Das Scott Speedster 30 ist mit einem silbern lackierten Aluminiumrahmen ausgestattet, der extrem steif ist. Dies macht es zu einer empfehlenswerten Option für schwerere Fahrer. Es verfügt über eine Sora-2 x 9-Schaltung von Shimano, die dem Fahrer mehr Gänge bietet als einige seiner Konkurrenten. Die Bremsen von Tektro harmonieren gut mit den Shimano-Hebeln.

Ein hervorstechendes Merkmal ist der zum Fahrer hin angewinkelte Lenker, der einen guten Griff bietet. Die Sitzposition ist sehr aufrecht, was besonders für Einsteiger sinnvoll ist. Allerdings sind die Laufräder vergleichsweise schwer und die Naben drehen sich rau.

Die großvolumigen Drahtreifen von Schwalbe tragen zur Dämpfung der Fahrt bei.

Technische Daten und Ausstattung

Hier eine Übersicht der wichtigsten technischen Daten und Ausstattungsmerkmale des Scott Speedster 30:

Merkmal Details
Rahmen Aluminium
Schaltung Shimano Sora 2 x 9
Bremsen Tektro
Reifen Schwalbe Drahtreifen
Gewicht 10,0 kg
Preis 799 Euro

Vergleich mit dem Scott Speedster 50

Im Vergleich zum günstigeren Scott Speedster 50, das in TOUR 7/2018 getestet wurde und für 599 Euro erhältlich ist, bietet das Speedster 30 einige deutliche Vorteile. Das Speedster 50 verfügt über einen einfacheren Alu-Rahmen und eine 2 x 7-Schaltung, die weniger überzeugend ist.

Alternativen und Konkurrenzmodelle

Es gibt eine Reihe von Alternativen zum Scott Speedster 30, die in ähnlichen Preisklassen und mit ähnlichen Zielgruppen konkurrieren. Hier sind einige bemerkenswerte Optionen:

  • GIANT Contend 3: Bietet eine aufrechtere Sitzposition und eine Claris-Schaltung von Shimano.
  • Specialized Allez: Das leichteste Rad im Vergleich, mit einem steifen Alu-Rahmen und einer Claris-2 x 8-Schaltung.
  • Trek Domane AL 2: Ein günstiges Rad mit einem individuell designten Rahmen und einer Claris- 2 x 8-Schaltung.
  • CUBE Attain: Verfügt über ein leichtes Rahmen-Set und eine Claris-Schaltung.

Shimano Schaltungsgruppen im Überblick

Shimano ist der weltweit führende Hersteller von Schaltungen und Bremsen für Rennräder. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Schaltungsgruppen:

  • Dura-Ace: Die Top-Gruppe für Profiräder.
  • Ultegra und 105: Weit verbreitet bei Hobbyfahrern.
  • Tiagra: Montiert an Rennrädern um 1.000 Euro.
  • Sora: Neunfach-Schaltung mit Kompakt- oder Dreifach-Kurbel.
  • Claris: Preiswerte Gruppe mit acht Ritzeln.
  • Tourney: Günstigste Rennrad-Gruppe mit sieben Ritzeln.

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