Shimano Ultegra 6603 Kettenblätter Spezifikationen

In diesem Artikel werden die Spezifikationen der Shimano Ultegra 6603 Kettenblätter sowie Aspekte der Kompatibilität und Erfahrungen von Radfahrern mit 2x11-Schaltungen beleuchtet.

Kompatibilität von Kettenblättern

Eine häufige Frage ist, ob man an einer Kurbel Ultegra FC-6700 auch 3 Kettenblätter der FC-6703 montieren kann. Das kleine Kettenblatt wird hierbei am mittleren montiert.

Mir stellt sich die Frage wie man an eine FC 6700 ein drittes Kettenblatt anschrauben möchte... Hmm, sagt mal, das geht doch gar nicht vom Lochkreis her oder? Das kleine Blatt von FC 6703 hat 92er Lochkreis.

Wenn man 3 Blätter wollte an einer FC 6700 könnte man da vielleicht was mit Spacern machen aber der 130er LK limitiert die Kettenblattauswahl doch sehr (39 ist m.W. Minimum) und instabil wärs auch.

Hier die Antwort auf meine Frage aus einem anderen Forum, für alle die es auch interessiert. Dadurch kann das kleine Kettenblatt möglicherweise am Rahmen schleifen.

Wenn man also auf der Kurbelseite ein Spacer von 1,5mm einsetzen würde, dann wäre die Kettenlinie meiner Ansicht nach wieder stimmig aber ggf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass 1,5mm weniger Klemmlänge in der linken Kurbel Probleme bereiten.

Bei den HT2 MTB Kurbeln z. B. liegen verschiedene Spacer bei, um a) in 68mm und 73mm breiten Tretlagergehäusen montiert werden zu können und b) die Kettenlinie anpassen zu können. Durch die verschieden kombinierbaren Spacer ist die überstehende Achslänge nicht mehr auf den mm genau.

Wie du daraus schließt, dass das kleine Blatt 1,5mm weiter innen sitzt, verstehe ich aber noch nicht ganz. Ich weiß nicht, wie Shimano die "Kettenlinie" definiert, üblicherweise ist das bei 2-fach die Mitte zwischen den Blättern und bei 3-fach das mittlere Blatt.

So gerechnet liegt das kleine Blatt bei 2-fach um einen halben Blattabstand plus 1,5mm weiter innen als das mittlere bei 3-fach.

Erfahrungen mit 2x11-Schaltungen am Reiserad

Die Frage, wie praxistauglich 2x11-Schaltungen bei einem Reiserad sind, wird oft diskutiert. 3x10 gibt es ja seit langer Zeit, ist jedoch zumindest bei neuen Rennrädern und MTBs am Aussterben oder gar schon mausetot. Bei neuen Reiserädern wird ein solcher Antrieb noch häufig angeboten.

Bei 2x11 lese ich z. B. hin und wieder als Vorteil, dass man vorne deutlich weniger schalten muss und typischerweise länger auf demselben Kettenblatt verbleibt, bis es gute Gründe gibt, vorne herauf- oder herunterzuschalten und man dann die 11 Gänge eben in einem anderen Bereich zur Verfügung hat. Doch wie sieht es bei dieser Nutzungsweise mit dem Kettenschräglauf und Rasselgeräuschen aus?

Gibt es hier Reiseradler, die 2x11 fahren und die aus eigener Erfahrung berichten können, ob sich das System bewährt hat? Eventuell sogar Umsteiger von 3x10? Oder Umsteiger in die andere Richtung? Die vielleicht auch etwas über die Ersatzteilversorgung in dünner besiedelten Regionen Europas (Skandinavien, Schottland, ...) sagen können (was tun, wenn die Kette oder der Freilauf verreckt, kann man da auch 10x-Kram verwenden)? Oder andere Stärken/Schwächen von 2x11 im "rauhen Reisealltag"?

Ich habe mich auch mal exemplarisch bei den Rädern einiger renommierter (Reise-) Radherstellern umgeschaut, die wohl wissen, was sie tun: Patria bietet beim Terra und anderen Modellen nur 3x10 an, beim Kosmos interessanterweise 3x10 und 1x12, jedoch kein 11x.

Stevens und Cube scheinen ebenfalls zu den reinen 3x10-Verfechtern zu gehören. Velotraum bietet wahlweise 3x10 (VK3) und 2x11 (VK5) an. Interessanterweise ist im dortigen Konfigurator der kleinste Gang bei 2x11 kleiner als bei 3x10 (26/42 vs. 24/36), die Bergtauglichkeit scheidet somit als Argument pro 3x10 aus.

Es scheint also tatsächlich noch nicht jeder von 2x11 überzeugt zu sein. 2x11 war am Mountainbike, als ich meines vor einigen Jahren gekauft hatte, Standard. Heute haben die meistens halt nur noch 1 Kettenblatt. Trekkingräder und Reiseräder haben meist 3x10.

Auf Grund langer Erfahrung mit 2x11 am MTB habe ich mein Trekkingrad von 3x8 auf 2x11 umgebaut. Ich war inzwischen damit 4 Wochen unterwegs, teilweise recht bergig und möchte nichts mehr anderes. Wenn ich noch jüngerund fitter wäre und gesunde Knie hätte, würde mir vielleicht auch 1 Kettenblatt reichen.

Am besten du leihst dir mal ein Rad mit 2x11 für ein Wochende aus. Bin am Reiserad lange 2x10 gefahren. Das hat mir gut gelangen. Da das vorne immer noch ein Kettenblatt Zuviel war habe ich jetzt auf 1x12 umgerüstet.

Bandbreite reicht mir an allen Rädern. Letztes Jahr war ich mit dem Ekar Rad im Hochgebirge.

Ersatzteile (gängiger Verschleiß) gibt es in Europa für 11-fach sicher flächendeckend. Typische MTB-Ausflugsziele wie Schottland sind da sicher excellent versorgt. Bei 11-fach sind auch Ketten verschiedener Marken mit Antrieben aller Marken kompatibel. Ab 12-fach ist das leider nicht mehr so.

Was ich mir aber als Grund für die eingeschränkte Auswahl bei den Fahrradherstellern vorstellen kann, ist das Angebot verfügbarer Kurbeln. Die letzte "Trekking-Kurbel" FC-T8000 von Shimano ist für 3x10 ausgelegt. Eine Variante mit zwei Kettenblättern wurde von Shimano nicht angeboten, Sram hatte mal mit der Via GT Gruppe etwas vergleichbares.

Die 11-fach und 12-fach Antriebe sind durchgängig mit Mountainbike-Kurbeln kombiniert. Das bedeutet einerseits, das Umwerfer nicht auf klassische Tourenradgeometrien passen (Trekkingräder haben einen größeren Kettenstrebenwinkel als MTB) und das MTB-typisch kleinere Kettenblätter montiert sind.

Na hier gings ja um Neuräder und keine Selbstbauten auf Basis eines nackten Rahmens. So etwas mache ich zum Beispiel und da kann man wild kombinieren. Fahrradhersteller können daa kaum und und tun das selten. Da wird ein Antrieb als komplette Gruppe installiert. In den letzten zwei Jahren sah man allerdings Ausnahmen, denn manche Komponenten waren schlechter verfügbar.

Für steile Anstiege sollte es dann eine 2x-Kurbel sein. Und diese Übersetzung (42 x 11-42) ist für mich ideal.

Die Hydrostops sind ordentlich, von daher: würde ich wieder machen. Ob ich auf 2x12 umsteige steht aber noch lange nicht fest. Umgestiegen hinsichtlich von 2x10, wegen Mangel an Ersatzteilen. Ich fahre noch 3x10 am Trekker, weil die Kurbel halt 3fach ist und ich die aus romantischen Gründen behalte. Das große 44er Blatt kommt aber nicht regelmäßig zum Einsatz.

Ich will nichts anders mehr, ist aber sicher nicht jedermanns Sache. Habe zwar 2×11 Räder, aber keins als ernstzunehmendes Reiserad.

Entscheidend ist doch, mit was du am besten zu recht kommst und nicht was der Markt dir vorgibt oder was andere gut finden.

Kundenbewertungen

Kundenbewertungen zu diesem Thema sind gemischt. Einige heben die leichte Installation und einwandfreie Funktion hervor, während andere die Haltbarkeit bemängeln.

Bewertung Kommentar
5/5 Super Kette. Superleicht und gute Verarbeitung. Hält sehr lange.
5/5 Efüllt ihren zweck, Preiswert, Top.
5/5 Artikeleigenschaften sind so wie beschrieben! Weiterempfehlung ohne Bedenken :-).
5/5 Günstiger Preis, Originalteil was will man mehr?!!.
5/5 Bestens geeignet bei Rennern mit 3fach Kettenblatt.
5/5 Passt bestens zur Shimano Dura Ace 7800 10fach.
4/5 Fahre die Kette auf der Ultegra 6603 Gruppe schon viele Jahre. Lleider längt diese bereits zwischen 6000 und 8000 km so das ein tausch fällig ist. Leider keine Alternative zum Modell gefunden. Dafür geht der Preis aber noch in Ordnung.
5/5 Einwandfrei.
5/5 Top ware Shimano klasse Kette!!.
5/5 bewährte Shimano-Qualität. Inzwischen hat die Kette schon fast 7000km am Buckel und läuft noch immer super; noch keine signifikante Längung messbar.
4/5 The usual high quality from Shimano. Maybe some coating to reduce friction (like the 6800 series) is to be desired.
5/5 Sehr gut. Leicht zu installieren, funktioniert einwandfrei. Hoffentlich lange haltbar.
5/5 gutes Produkt.
5/5 Habe die Kette auf meinem Rennrad mehr als 20000km mit einer FSA Kurbel und jedem Wetter gefahren. Danach waren Kettenblätter und Ritzel immer noch in Ordnung und konnten weiter gefahren werden. Habe mir die Kette natürlich wieder zugelegt.
5/5 Fahre diese Kette auf einer 9-fach Kassette. Schaltet sehr präzise und ist relativ leicht zu einem günstigen Preis.

Es ist wichtig, die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben zu berücksichtigen, bevor man sich für eine bestimmte Konfiguration entscheidet. Die Erfahrungen anderer Radfahrer können dabei hilfreich sein, aber die endgültige Entscheidung sollte auf den eigenen Anforderungen basieren.

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