Sidi ist seit Jahrzehnten ein bekannter Name im Radsport und bietet eine breite Palette an Mountainbike-Schuhen für verschiedene Disziplinen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Modelle, Testergebnisse und Features, die Sidi zu einer Top-Marke machen.
Sidi Motus: Der vielseitige Flatpedal-Schuh
Der SIDI Motus ist ein Flatpedal-Schuh, der sowohl im Alltag als auch auf anspruchsvollen Trails eine gute Figur machen soll. SIDI erhebt für die Motus Schuhe einen selbstbewussten Alleskönner-Anspruch. Egal ob Runde um den Block oder Ganztages-Tour durchs Gelände: Die Italiener sollen immer mit.
Rational betrachtet macht das auf jeden Fall Sinn. Wer sich extra Bike-Schuhe für eine dreistellige Summe kauft, will sich vermutlich nicht für jede Gelegenheit ein weiteres Paar anschaffen. Der Motus muss also für alles herhalten. Auf der emotionalen Seite punktet der schicke SIDi mit einer astreinen Verarbeitung und ansprechendem Design. Doch wie steht es um die Kernkompetenzen?
Wir wollten herausfinden, ob der Flatpedal-Schuh tatsächlich so vielseitig ist wie er beworben wird und welche Qualitäten wirklich in ihm stecken. Längst nicht alle Flatpedal-Schuhe sehen so schnittig aus, wie der SIDI Motus. Diese Treter könnte man getrost auch zum Pendeln oder im Büro anziehen. Bei Design und Verarbeitungsqualität lassen die Italiener nichts anbrennen.
Laut SIDI sollen die Motus Schuhe in jedem Terrain und Einsatzzweck glänzen, seien das Erkundungstouren in die Natur, Ausflüge mit Kind und Kegel, Trail-Riding oder sogar Renneinsatz. Die Italiener können sich auch 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Offroad-Schuhwerk berufen und ließen einiges ihrer für den Motocross-Sport entwickelten Technologien in den Motus einlaufen. So besteht der Oberschuh aus besonders reißfesten und gleichzeitig leichtem Ripstop-Gewebe.
Apropos leicht: mit 645 Gramm in Größe 40 bringt das Paar tatsächlich verhältnismäßig wenig auf die Waage. Das geringe Gewicht verspricht eine spätere Ermüdung von Füßen und Beinen auf langen Ausritten. Auch die Materis-Gummimischung der Sohle stammt ursprünglich aus dem Motocross-Bereich. Ein flaches Profil soll für stabilen Stand und hohen Komfort sorgen.
Passform und Features des Motus
Unter den 15 verschiedenen Größen sollte jeder Biker den passenden SIDI Motus finden. Die Passform fällt durchschnittlich aus. Auch für breite Füße bietet der Vorderschuh ausreichend Platz. Der Schnürverschluss ist unkomompliziert und ermöglicht eine sichere Fixierung der Schuhe. Damit die Schnürsenkel nicht dem Kettenblatt zum Opfer fallen oder hängen bleiben können, können sie in einer Art Garage verstaut werden.
Auf der Zunge findet sich ein Fach, das mit Klettverschluss geöffnet beziehungsweise geschlossen werden kann und die Schnürsenkel aufnimmt. Dauert die Tour einmal länger und das Tageslicht schwindet, sorgen reflektierende Details für eine eine bessere Sichtbarkeit und Sicherheit.
Trotz ihres leichten Gewichts fühlt sich der Fuß im Motus gut aufgehoben und geschützt. Die Schuhe umschließen den Fuß großzügig und bieten an den Zehen sowie an der Ferse Verstärkungen für zusätzlichen Schutz. Die flache Sohle liegt auf Flatpedals gut auf und sorgt für einen sicheren Stand auf dem Bike.
Der Grip ist gut, wenn auch nicht auf Top-Niveau. Dafür fällt die Gummimischung der Sohle dann doch etwas hart aus. Vorteil: Das robuste Material verspricht Langlebigkeit. Das stabile aber flexible Obermaterial sowie die leichte Polsterung um Schaft und Zunge sorgen für Komfort. Auch auf sechs Stunden langen Touren bekamen wir keine Probleme mit Druckstellen oder ähnlichem.
Abseits des Bikes macht der Motus einen passablen Läufer. Auch hier ist die steife Sohle kein Performance-Wunder, die quer versetzten Lamellen der Sohle greifen aber auch in losen Boden und an steilen Steigungen. In der Dunkelheit reflektiert der Schuh auffällig gut, ohne dass die Elemente die cleane Optik beeinträchtigen.
Der SIDI Motus ist leicht und komfortabel. Zusammen mit einem vernünftigen Schutz macht ihn das zu einem angenehm unauffälligen Begleiter für den ganzen Tag auf dem Bike. Die robuste Sohle kann alles gut aber nichts ausgezeichnet. Damit erfüllt der Flatpedal-Schuh das zentrale Merkmal eines Allrounders. Qualität und Optik sind dem Preis durchaus angemessen.
Details zum SIDI Motus
- Einsatzbereich: Everyday-Riding
- System: Flatpedal-Schuhe
- Gewicht: 645 g (BIKE-Messung, Größe EUR 40)
- Preis: 139 Euro
- Größen: EUR 36 - EUR 50 (ganze Größen)
- Besonderheiten: Schnürverschluss mit Garage, reflektierende Details
Sidi MTB Dust: Nachhaltigkeit und Qualität vereint
Der Sidi MTB Dust kombiniert Stil und Funktion und wird als Gravel Schuh beworben. Stilvoll wie ein klassischer italienischer Radschuh - funktionell wie ein moderner MTB Schuh: Der Sidi Gravel Schuh kombiniert das Beste aus allen Schuh-Welten.
SIDI gibt es seit mehr als 60 Jahren. Das Unternehmen wurde 1960 von Dino Signori gegründet. Dessen Inititialien in umgekehrter Reihenfolge ergeben den Firmennamen. Seither werden in der norditalienischen Provinz Treviso nahe Venedig SIDI Motocrosstiefel und Schuhe hergestellt.
Bezüglich Qualität eilt SIDI Schuhen ihr Ruf voraus: Hier bin ich recht unbesorgt und zuversichtlich, ein absolut hochwertiges Produkt zu bekommen. Was mir gut gefällt ist die Tatsache, dass viele Teile an meinem favorisierten Gravel Schuh von Sidi, dem MTB Dust, erneuert werden können. Dazu gehören der Drehverschluss mit Seilzugsystem sowie die vorderen Gumminoppen des Sohlenprofils, die beim Laufen einem erhöhten Verschleiß ausgesetzt sind.
SIDI verspricht auf seiner Webseite, möglichst viele Recycling Materialien zu verwenden. Die Verpackungen wurden bereits komplett nachhaltig gestaltet: Der äußere Karton ist FSC zertifiziert. Die verwendeten Farben sind auf pflanzlicher Basis hergestellt, Klebstoffe aus Maisstärke. Es kommt kein Plastik zum Einsatz und sämtliches verwendetes Papier, bis hin zur Bedienungsanleitung, ist recyclebar. Das klingt doch schonmal vernünftig.
Erste Testeindrücke
Der Schuh wird tatsächlich im Recycling-Karton geliefert und ist in Papier, nicht in Plastik eingewickelt. Auf der Verpackung steht ganz klein, aber gut lesbar: Made in Italy. Der Schuh selbst macht einen richtig edlen Eindruck. Der Drehverschluss wirkt robust und sorgt dafür, dass der Schuh perfekt sitzt. Um ihn zu betätigen, muss zunächst am Drehverschluss selbst ein kleiner Hebel nach oben geklappt werden.
Während der Fahrt gibt es ausschließlich Grund zur Freude: Der Schuh sitzt hervorragend und ist wirklich bequem. Er wirkt ausgewogen sportlich, bietet also einen guten Mix aus Steifigkeit und Komfort. Viele eher aus dem Road-Bereich stammende Gravelschuhe sind nur „bocksteif“ - der Gravel Schuh von Sidi kombiniert das mit einer angemessenen Portion Gemütlichkeit.
Da der Schuh seine Wurzeln im MTB Bereich hat, funktioniert das Gehen ziemlich gut. Natürlich fühlt es sich nicht an wie mit einem Wanderschuh - dafür ist die Sohle dann doch etwas zu hart. Trotzdem hast du eine gute Auflagefläche und vor allem ein griffiges Profil, sodass du auch auf harten Böden souverän wirkst.
Im Gelände bieten die tiefen Stollen natürlich echte Vorteile: Der Grip ist richtig gut. Wenn es mal steil oder besonders rutschig ist: Mit dem Gravel Schuh von Sidi kommst du trotzdem sicher voran. Der MTB Dust ist mit Klick-Systemen aus dem Mountainbike-Bereich kompatibel. Wie zum Beispiel mit den Klickies von Crank Brothers.
Was das betrifft, kann mich persönlich der Gravel Schuh von Sidi absolut überzeugen. Die hochwertigen Materialien und die dezente, edle Farbgebung passt nach meinem Empfinden perfekt. Sidi gelingt es hier stilsicher, einen modernen Look mit klassisch italienischem Charme unter einen Hut zu bringen.
Sidi Dimaro: Der Gravity Flatpedal Schuh
Sidi hat ihren ersten Gravity Flatpedal Schuh mit Clipless (SPD) Option auf den Markt gebracht. Da dies der erste seiner Sorte des italienischen Herstellers ist, waren diese News ein willkommener Anlass für uns den Sidi Dimaro genauer unter die Lupe zu nehmen.
Was mich besonders an dem neuen Dimaro Schuh interessiert ist natürlich der Grip, den der Schuh auf Plattform-Pedalen bietet. Aber auch, ob er mit den herbstlichen Bedingungen zurechtkommt, finde ich insbesondere zu dieser Jahreszeit sehr spannend. Ich werde den Schuh sowohl mit Klickpedalen, als auch auch mit Plattform Pedalen ausprobieren und ihn vorrangig auf den lokalen Trails und auf dem einen oder anderen Jumptrail testen.
Beim Auspacken des Schuhs fällt direkt die hochwertige Verarbeitung des gesamten Schuhs ins Auge, aber auch die Sohle mit ihren unterschiedlichen Strukturen verspricht schon alleine durchs anfassen viel Grip auf dem Pedal zu bieten. Außerdem fällt mir direkt der Neoprenschutz an der Ferse auf, der sich eng an den Fuß legt und so zuverlässig das Eindringen von Dreck und Schmutz verhindern soll.
Beim ersten Anziehen des Schuhs fällt mir direkt die tolle Passform des Schuhs auf. Ich habe in den meisten MTB Schuhen die Schuhgröße 44.5, da es bei Sidi keine halben Größen gibt wählte ich die Größe 45 und dieser passt mir perfekt. Der Schuh sitzt optimal am Fuß und ist auch bei längeren Schiebepassagen sehr bequem und drückt nicht. Auch die Umrüstung des Schuhs auf Klickpedal-Standard geht schnell von der Hand.
Auf dem DH-Bike und mit Plattform-Pedalen stehe ich stets sehr stabil und sicher, selbst bei schnellen Richtungswechseln und Wurzel-Teppichen rutsche ich nicht auf der Pedale hin und her. Nach einen langem Tag im Bikepark stehe ich immer noch bequem im Schuh und habe keine schmerzenden Füße.
Durch den schnellen Umbau auf das Klick-System, macht man aus dem hervorragenden Plattform-Schuh einen vollwertigen Klick-Schuh. Für die Cleats hat der Schuh einen ausreichenden Einstell-Bereich in der Mitte der Schuhsohle, so dass jeder seine bevorzugten Einstellungen finden sollte. Mit Cleats fährt sich der Schuh genauso bequem wie ohne.
Selbst nach vielen Runden auf den heimischen Trails zeigt die Schuhsohle keine Verschleiß-Erscheinungen. Auch die restlichen Features des Schuhs halten das, was sie versprechen. Der Schuh überzeugt mich sowohl in der Nutzung mit Plattform-Pedalen, als auch in der Nutzung mit SPD-Pedalen.
Sidi Atomus GTX: Schutz und Komfort für anspruchsvolle Trails
Die SIDI Atomus GTX MTB-Schuhe brechen mit dem Bild feiner italienischer Stilettos. Massive Verstärkungen schützen Zehen und Fuß vor Krafteinwirkungen. Eine profilierte Sohle und die Aufschrift “Gore-Tex” machen klar: Diese MTB-Schuhe sind für den erbarmungslosen Einsatz im Gelände gemacht.
In den SIDI Atomus GTX steckt die namensgebende Gore-Tex-Membran. Sie soll schwitzige Füße verhindern und gleichzeitig wasserdicht sein. SIDI beschreibt den Atomus GTX als Schuh für besonders anspruchsvolle Trails. So soll dieser nicht nur mit großzügigem Schutz und guter Dämpfung, sondern auch mit einer langen Haltbarkeit überzeugen.
Dicke Hartgummi-Aufsätze schützen die Zehen und den Hinterfuß. Im Bereich der Zehengelenke ist der Protektor besonders dick. Eine zusätzliche, flexible Plastik-Platte soll den seitlichen Fuß vor Verletzungen schützen. Das Obermaterial besteht aus sogenanntem Ripstop-Gewebe und soll nicht nur wasserfest, sondern auch besonders reißfest sein. SIDIS Materis-Sohle baut eher dick und soll bei harten Landungen den Impact abdämpfen.
Passform und Features des Atomus GTX
Unter den 15 verschiedenen Größen sollte jeder Biker den passenden SIDI Atomus GTX finden. Die Passform fällt durchschnittlich aus, nur Fahrer mit besonders breitem Vorderfuß könnten an den Zehengelenken auf langen Fahrten Druckprobleme bekommen. Eine Anprobe lohnt in jedem Fall.
Über den Schnürverschluss lässt sich der Schuh angenehm fixieren von eher locker bis bombenfest. Die Schnürsenkel lassen sich mittels eines Gummizuges auf dem Schuh verstauen und waren im Test nie im Weg. Eine dezente Polsterung an der Zunge und im Knöchelbereich erhöht den Tragekomfort. Die hintere Lasche hilft beim An- und Ausziehen.
Im Test mit Pedalen und Cleats von Time ließen sich die SIDI Atomus GTX jederzeit einfach ein- und ausklicken. Obwohl die Sohle recht dick baut, gab es keine Probleme mit dem Anecken an Pedalkäfig oder -achse. Die Sohle bietet einen guten Kompromiss aus Steifigkeit und Dämpfung. So sorgen die Atomus GTX für einen sicheren Stand auf dem Bike und eine gute Kraftübertragung.
Auch abseits des Bikes machen die Atomus GTX eine gute Figur. Die Querrippen der Sohle verleihen beim Schieben ordentlich Grip. Das gilt auch für steile Hänge und rutschigen Untergrund. Gleichzeitig sorgt die Gore-Tex-Technologie für Feuchtigkeitsschutz von außen. Wird es jedoch richtig nass, kann das Wasser von oben in den Schuh laufen. An seiner Öffnung ist er nämlich eher tief geschnitten.
Details zum SIDI Atomus GTX
- Einsatzbereich: Enduro / Trail
- System: Klickpedal-Schuhe
- Gewicht: 1188 g (BIKE-Messung, Größe EUR 48, inkl. Cleats)
- Preis: 179 Euro
- Größen: EUR 36 - EUR 50 (ganze Größen)
- Besonderheiten: Gore-Tex-Membran, Aufprallschutz, Schnürverschluss, Seitenstütze
Allgemeine Tipps zur Auswahl von Gravel Schuhen
Gravelschuhe müssen mehr „können“ als Rennrad-Modelle: Sie müssen komfortabel sein und dennoch für eine gute Kraftübertragung sorgen. Sie sollen auf dem Pedal wie auch auf dem Boden performen. Denn: Während Offroad-Touren gehören Geh- beziehungsweise Schiebepassagen oftmals dazu. Daher sollten auch der Gehkomfort, die Trittsicherheit und der Sohlengrip passen. Jeder Fuß ist anders. Den idealen Schuh für alle gibt es demnach nicht.
Einige Hersteller wie etwa Fizik, Northwave, Rapha, Shimano, Sidi, Specialized, Suplest bieten halbe oder gar Zweidrittel-Größen. Wer Größen außerhalb der Norm von 38 bis 47 benötigt, wird für kleine Schuhe bei Fizik, Northwave, Rapha, Specialized - die Größen ab 36 bieten - und vor allem Adidas fündig. Hier sind sogar 35er-Modelle erhältlich. Wer auf großem Fuß lebt, findet Größe 49 bei Specialized, während Adidas und Shimano sogar Größe 50 anbieten. Spezifische Herren- und Damenmodelle finden sich nur bei Shimano und Sidi.
Damit der Schuh auch nach Stunden angenehm sitzt, gehen die Hersteller unterschiedliche Wege. So findet sich bei Adidas eine integrierte Socke, die Staub und Dreck aus dem Schuh hält. Bei DMT und Rapha gibt es gewebte Materialien, die besonders geschmeidig und luftig ausfallen. Specialized setzt auf die leichte Hightech-Faser Dyneema, die einigen aus dem Kletterbereich bekannt sein dürfte. Sie fällt besonders reiß- und abriebfest aus. Bei Sidi überzeugt der Materialmix Politex durch sein generelles Wohlfühlklima.
Bei den Verschlüssen finden sich vier Systeme: Der klassische Klett ist im Vorfußbereich bei Shimano und in gesamter Länge bei Fizik zu finden. Ein Revival feiert bei sechs der Test-Gravelschuhe die klassische Schnürung. Die Bedienung mag für manche zwar umständlicher sein, aber beim Faktor Gewicht und der individuellen Feinjustierung kann das System weiterhin stark punkten. Und auch Ersatz ist relativ günstig und einfach zu besorgen. Ein Ratschen-Verschlusssystem kommt nur an den Triban-Schuhen zum Einsatz. Bei neun Herstellern finden sich indessen Drehräder. Sieben Hersteller setzen dabei auf die Modelle des Marktführers BOA.
Da beim Graveln überwiegend mit MTB-Klickpedalen gefahren wird, lassen alle Schuhe die Montage von klassischen 2-Schrauben-Pedalcleats zu. Diese kennt man vor allem aus dem Mountainbike- und Cyclocrossbereich. Die Cleats werden im Bereich der Zehengrundgelenke montiert.
Die Sohlen der Test-Schuhmodelle von Shimano, Specialized und Suplest sind sehr steif und daher vor allem für Racer interessant. Für viele andere Fahrertypen kann dagegen ein gewisser Flex der Sohle an manchen Stellen teils Sinn ergeben.
Weiterhin sollten die Fersen keinen oder wenig Schlupf aufweisen. Bis auf die Modelle von Adidas, Bontrager, Sidi und Triban zeigen hier kaum Testschuhe Auffälligkeiten. Anders verhält es sich mit der Steifigkeit beim Gehen. Hier kann ein ausgeprägter Flex, wie er etwa beim Vaude-Schuh festzustellen ist, sogar Vorteile bringen. Dass auch steife Schuhe mit einem guten Sohlendesign gut abrollen können, beweisen vor allem die Testmodelle von Rapha und Quoc.
Mehr Trittsicherheit in tiefen Böden und bergauf bieten Schraubstollen. Sie können bei den Bontrager-, Gaerne-, Mavic-, Northwave-, Sidi-, Specialized- und Suplest-Schuhen montiert werden. Wer häufig auch in der Dämmerung und nachts unterwegs ist, profitiert von Reflexelementen zur passiven Sicherheit. Zu finden sind diese bei Adidas, DMT, Gaerne, Northwave, Quoc, Rapha, Sidi und Triban.
Adidas und Vaude setzen an ihren Test-Modellen viele recycelte Materialien ein.
Tipps für die Pedalcleat Einstellung
- Drehmomentschlüssel: Pedalcleat-Schrauben sollten immer nach den Herstellerangaben angezogen werden.
- Schraubensicherung hilft, damit sich Schrauben auch auf Dauer nicht lösen.
- Einstellhilfe: Die Pedalcleat-Justage klappt mit der Ergon TP1-Einstellhilfe einfach. Sie ist für Shimano- und Crank-Brothers-Pedalen erhältlich.
- Macht ganz dicht: Imprägnierte Oberflächen lassen Wasser und Dreck besser abperlen.
Zusammenfassung
Sidi Mountainbike-Schuhe bieten eine breite Palette an Optionen für verschiedene Fahrstile und Anforderungen. Von Flatpedal-Schuhen wie dem Motus über Gravel-spezifische Modelle wie dem MTB Dust bis hin zu robusten Enduro- und Trail-Schuhen wie dem Atomus GTX, Sidi kombiniert Qualität, Innovation und Komfort für ein optimales Fahrerlebnis.
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