Sommerhose Motorrad Damen Test: Die ideale Motorradhose für heiße Tage

Qualitativ hochwertige Verarbeitung, ausgewählte Materialien und ein modisches Design sind die wichtigsten Aspekte, nach denen das große Sortiment für Motorradbekleidung zusammengestellt wird. Aus diesem Grund setzen viele Hersteller bei ihren Artikeln auf Testsieger, die von den Experten der Fachpresse empfohlen werden.

Airbag-Jeans für Biker

Mit Airbags bestückte Kleidungsstücke sind auf dem Motorradbekleidungsmarkt immer weiter auf dem Vormarsch. Die meisten Airbag-Applikationen beschränken sich mit ihrer schützenden Abdeckung auf den Oberkörper. Der Hersteller Mocycle steht nach eigenen Angaben kurz davor, eine mit einem Airbagsystem bestückte Motorradjeans auf den Markt zu bringen. Entwickelt wird das System bereits seit 2016.

Airbag-Jeans aus hochfestem Gewebe

Die Airbag-Jeans kombiniert ein hochfestes Textil-Gewebe mit einem Airbagsystem, das den Bereich der Hüften und Oberschenkel nahezu komplett abdeckt. Das UHMWPE getaufte Obermaterial wird als 17 Mal stärker und dennoch 8 Mal leichter als Stahl angepriesen.

Ausgelöst wird der Hosen-Airbag nicht per Elektronik und Algorithmus, sondern klassisch per Reißleine, die am Fahrzeug fixiert werden muss. Wird er gezündet, so bläst eine CO2-Patrone den umlaufenden Luftschlauch in der Hose in wenigen Millisekunden auf. Das Airbagsystem kann nach einem Sturz mit einer neuen CO2-Patrone wieder scharf geschaltet werden, sofern das gute Stück beim Sturz nicht mechanisch beschädigt wurde.

Wer zwar auf die Sicherheit eines Airbagsystems Wert legt, aber dennoch in kurzen Hosen fahren möchte, dem bieten die Schweden sogar eine nur knielange Version der Airbag-Motorradhose.

Preis und Verfügbarkeit

Zum Marktstart im Februar 2023 bot Mo'cycle die Airbag-Jeans zum Einführungspreis von 250 US-Dollar an, ab März sollte sie dann 445 Dollar kosten. Auch eine Airbag-Weste haben die Schweden im Programm.

Welche Cordura Textilhosen taugen was?

MR hat zwei Volltreffer gelandet und möchte das Ergebnis nicht für sich behalten: Die Polo Mohawk Sommerhose und die Louis Vanucci Okovango Endurohose sind aus dem Stoff für diesen Sommer. Polos Mohawk ist eine reine Sommerhose, die bewährte ‚normale‘ Mohawk MVS-1 ist ein dauerhafter Topseller, auch bei widrigen Witterungsverhältnissen.

Louis‘ Okovango ist hingegen eine Hose für alle Gelegenheiten: gleich zwei Futter werden mitgeliefert, ein Thermofutter für die kalte Jahreszeit und ein Sympatex Membranfutter für Regentage. Ohne Futter ist Okavango der Mohawk Summer ebenbürtig und darum geht es auch in diesem Vergleich.

Beim Größensystem muss man bei beiden Hosen Abstriche machen: Langgrößen (90-110 und Damen 68-100) und Kurzgrößen gibt es nur bei der normalen Mohawk MVS-1 und bei teureren Premiumanbietern.

Passform und Material

Die Passform beider Hosen ist sehr gut, die Polo Hose sitzt auf Anhieb, bei der Okovango sorgen Stretch-Zonen über den Knien und an der Hüfte für körpernahen Sitz. Die Mohawk besticht durch edle, farblich gut abgestimmte Materialien wie das Cordura, das Mesh Gewebe an Schenkel und Wade, sowie dem Wasserbüffel (Veloursleder) an Knie und Gesäß.

Bei der Okovango-Hose sind die Farben etwas gewöhnungsbedürftig, wirken in der hellen Farbvariante etwas ausgeblichen, wie im 'Used-look'. Das Leder und die Verarbeitung gehen in Ordnung. Die Hose sitzt nur am Bund etwas indifferent, was uns kurzerhand dazu bewog, 4 Gürtellaschen anzunähen - und siehe da: dann sitzt sie am Bund wie angegossen.

Die Mohawk Summer wird gleich mit einer Hüftweitenverstellung und einem einfachen Gürtel mit Klickverschluss geliefert. Da hat man dieses Problem erst gar nicht. Das Louis Pendant ist im Detail sehr aufwändig gearbeitet: Das Futter wird mit feinen RV’s eingehängt, einige Taschen sind mit dem YKK Aquaguard Zipper wasserabweisend verschlossen. All das braucht die Mohawk erst gar nicht, weil sie als reine Sommerhose deklariert ist.

Details und Verarbeitung

Die Längen der Hosen entsprechen dem normalen Größensystem und fallen schnell mal etwas kurz aus. Im Sommer ist das kein Beinbruch, wenn es kälter wird, wird man so schnell zum Stiefel tragen verdonnert - oder zum Frieren. Die Okovango hat dazu noch verstellbare Schenkel- und Waden-Klettbänder, einen regulierbaren Beinreißverschluss und eine Gummierung am Innensaum.

Mohawk begnügt sich da mit einem Klettriegel. Alle Nähte machen einen guten Eindruck, bei der Okovango gab es am linken Taschensaum bei der Materialdopplung mit dem Leder ein kleines Problem, das eigentlich nicht der Rede wert ist.

Wenn doch Tropfen vom Himmel fallen, sollte der Polo-Rider eine Regenhose überziehen (was bei starken Regen auch bei Membranhosen zu empfehlen ist), der Louis Okovango Rider zippt dann sein Sympatex Futter ein und sieht zu, wie die Hose bis zum Futter durchweicht. Nicht empfehlenswert ist es, mit der Membran auch bei warmem Wetter zu fahren, schnell kommt dann ein Plastikpellen-Feeling auf.

Fazit

Die Louis Okovango-Endurohose ist beinahe ein Allwetter-Beinkleid mit vielen Variationsmöglichkeiten. Nur zu einer kurzen Hose kann man sie nicht umbauen, sonst ist alles möglich. Mit Gürtelschlaufen und etwas länger wäre sie perfekt.

Polo Drive Mohawk Summer ist die beste Wahl, wenn es nur in warme Gefilde gehen soll. Sie sitzt wie angegossen und in ihrem Inneren herrscht das Sommerklima, das wir so lieben: Sie ist luftig und wohl-klimatisiert.

Sommer, Sonne, Sommer-Motorradkombi

Bei Temperaturen jenseits der 25 Grad muss es eine luftdurchlässige Textilkombi sein, die möglichst viel Luft an den Körper lässt und trotzdem sicher ist. Da strahlen doch gleich meine Augen, wenn ich sehe, dass mich aus dem Paket von POLO Motorrad mal nicht schwarz anstrahlt, sondern eine Jacke in hellem grau mit schwarzen, blauen und roten Farbakzenten.

Auf der Vorderseite befinden sich zwei große aufgesetzte Taschen, die genug Platz bieten für Schlüssel, Fahrzeugpapiere und Geldbörse. Für mich ein großer Vorteil, da ich gerne auch mal ohne Tankrucksack unterwegs bin. Bleiben wir gleich bei den Taschen. Im inneren der Jacke befinden sich zwei weitere Taschen. In einer von ihnen findet mein Smartphone leicht Platz. Die eigentlich für ein Mobiltelefon vorgesehene Tasche ist nur für ältere Handys geeignet.

Ein Highlight der Sommerreise Textiljacke sind für mich die beiden abgedeckten Netzbereiche, die von der Brust bis zu den aufgesetzten Taschen reichen. Schulter- und Ellbogenprotektoren sind bereits vorhanden. Der Rückenprotektor muss separat gekauft werden.

Um die Kombination zur vervollständigen gibt es die passende Textilhose dazu. Auch diese kommt im sommerlichen Farbmix grau-schwarz-blau. Wie man es von einer Tourenhose erwartet verfügt sie über ein ausgewogenes Taschenkonzept bestehend aus zwei Einschubtaschen und zwei seitlich aufgesetzen Oberschenkeltaschen.

Praktische Features

In die aufgesetzten Taschen geht locker ein Mobiltelefon der neuesten Generation, Papiertaschentücher und auch der Hausschlüssel findet dort Platz. Mit Klettverschlüssen lässt sich die Weite sowohl am Hosenbund, als auch am Beinabschluss regulieren. Den besonderen Clou dieser Hose habe ich - Achtung Blondinenfaktor - tatsächlich erst nach einigen Motorradtouren bemerkt. Die Hosenbeine lassen sich oberhalb der Knie komplett abtrennen, sodass Frau eine kurze Hose inklusive hat.

Für kühlende Luftzufuhr an heißen Sommertagen hat die Sommerreise Textilhose abgedeckte Mesheinsätze. Die Hose wird mit Knieprotektoren geliefert.

Fahrtest

Auf der Landstraße sorgt der Fahrtwind für ein angenehmes Körpergefühl ohne Schweißbäche, die mir sonst über den Rücken laufen. Textiljacke und Textilhose sitzen bei mir perfekt. Ich kann mich gut bewegen und die Protektoren scheuern nicht. Auch auf meinen Wochenend-Motorradtouren war die Sommerreise Textilkombi ein perfekter Begleiter.

Auch bei 20 - 25 Grad Außentemperatur bietet die Sommerreisekombi guten Windschutz. Ein paar Regentropfen kann die Textilkombi ab; einem ausgewachsenen Sommerregen hält sie verständlicherweise nicht stand.

Egal ob Tagestour oder Sommerurlaub mit dem Motorrad. Mit der FLM Sommerreise Textiljacke und -hose hast du einen idealen Reisebegleiter für die heißen Tage.

Testergebnisse, Kaufberatung & Preisvergleich

Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene Modelle samt Preisen.

Top 20 Motorradhosen im Test

Im Folgenden werden einige der Top-Motorradhosen im Test aufgelistet. Die Bewertung basiert auf verschiedenen Kriterien wie Passgenauigkeit, Material/Verarbeitung, Sicherheit, Praxistauglichkeit, Wettertauglichkeit, Ausstattung und Tragekomfort.

RangProduktPunkteGünstigster Preis
1Rukka Rapto-R98ab 944,10 Euro
2Stadler 4All Pro97ab 959,00 Euro
3Stadler Air Sport Pro97ab 1.059,00 Euro
4Rukka Realer96ab 629,96 Euro
5Touratech Compañero ULTIMATE95ab 1.199,00 Euro
6Spidi Allroad H2Out95ab 399,90 Euro
7Stadler Modul Tour Evo95UVP: 989,-- Euro
8Stadler Quest Pro95ab 1.059,00 Euro
9Touratech Compañero Rambler Hose94ab 299,99 Euro
10Rukka Armagate94ab 670,10 Euro
11-94UVP: ab 699,-- Euro
12Spidi Frontier92ab 254,92 Euro
13Modeka Trohn92ab 158,90 Euro
14Büse Porto92ab 149,00 Euro
15Modeka Panamericana92ab 179,00 Euro
16iXS Tour LT Montevideo-Air 2.091ab 172,75 Euro
17Spidi Hard Track 3 H2Out90UVP: 459,90 Euro
18Brema Silver Vase GT90UVP: 399,90
19Büse Nero90ab 149,95 Euro
20Büse Highland90ab 115,00 Euro

Motorrad-Leggings Kaufratgeber und Praxistest

Viele der getesteten Leggings gibt es in Kurz- und Langgrößen. Wir haben verschiedene Motorrad-Leggings getestet, um folgende Fragen zu beantworten: Wie sicher sind Motorrad-Leggings? Was zeichnet eine Motorrad-Leggings überhaupt aus? Wie fallen die Kurzgrößen, die Langgrößen und die regulären Größen aus? Kann man Motorrad-Leggings waschen - und wenn ja, wie? Das alles versuchen wir zu beantworten, indem wir uns die Modelle ganz genau anschauen.

Testmodelle und ihre Eigenschaften

Im Folgenden werden einige der getesteten Motorrad-Leggings und ihre Eigenschaften beschrieben:

Alpinestars Banshee - die Figurbetonte

  • Anbieter: Alpinestars
  • Preis (UVP): 179,95 Euro
  • Größen: XS - XXL, Kurzgrößen XS - XXL
  • Schutzstandard: A
  • Material: Außen: 91 % Polyester / 9 % Elastan; Futter: 50 % Kevlar / 50 % Polyester
  • Protektoren: Knie Level 1 (nicht in der Höhe verstellbar), Taschen für Hüftprotektoren vorhanden
  • Pflege: Handwäsche 30 Grad
  • Herstellungsland: Indonesien

Passform: Die Alpinestars Banshee in S sitzt sehr knackig und ist die figurbetonteste im Test. Gleichzeitig schneidet sie aber nicht am Bauch ein und ist angenehm zu tragen.

Kauftipp: Für alle, die eine wirklich hautenge Motorrad-Leggings wollen und bereit sind, sich mit Nachdruck eine Hose über die Hüften zu streifen - ein durchschnittlicher Hüftumfang vorausgesetzt.

Büse Grazia Leggins - die edel Glänzende

  • Anbieter: Büse
  • Preis (UVP): 189,95 Euro
  • Größen: 34 - 48 Kurzgrößen 19 - 24 (entsprechen den Konfektionsgrößen 38 - 48); Langgrößen 72 - 84 (entsprechen den Konfektionsgrößen 36 - 42)
  • Schutzstandard: A
  • Material: Außen: 88 % Polyester / 12 % Elastic; Futter: 95 % Kevlar / 5 % Polyester
  • Protektoren: Knie Level 1 (in der Höhe verstellbar), Taschen für Hüftprotektoren vorhanden
  • Pflege: Maschinenwäsche 30 Grad
  • Herstellungsland: Pakistan

Passform: Fällt groß aus, also ruhig eine Größe kleiner bestellen.

Kauftipp: Für alle die eine Leggings im klassischen Look ohne Taschen im Jeans-Stil Wert legen und auf den edel glänzenden Stoff stehen.

Oxford Original Approved Leggings - die Leichte und Luftige

  • Anbieter: Oxford
  • Preis (UVP): 149,95 Euro
  • Größen: 8 - 20 (entsprechen den Konfektionsgrößen 34 - 48); jede Größe ist in 3 Längen erhältlich (S short, R regular und L long)
  • Zertifizierung: AAA
  • Material: Außen: 40 % Baumwolle / 40 % Polyester / 20 % Elasthan; Futter: 100 % Polyamid / 5 % Polyester
  • Protektoren: Knie Level 2 (nicht in der Höhe verstellbar), Taschen für Hüftprotektoren vorhanden
  • Pflege: Maschinenwäsche 30 Grad
  • Herstellungsland: Pakistan

Passform: Die Hose fällt größengerecht aus.

Kauftipp: Für alle, die eine besonders luftige Motorad-Leggings suchen und mit gefütterten Hosen nicht gut zurechtkommen.

Rukka Melita - die Komfortable

  • Anbieter: Rukka
  • Preis (UVP): 219 Euro
  • Größen: 34 - 50
  • Schutzstandard: B, da Knieprotektoren nicht im Lieferumfang enthalten
  • Material: Außen: 62 % Baumwolle / 32 % Polyester / 6 % Elasthan; Futter: 60 % Aramid / 37 % Kevlar / 3 % Elasthan
  • Protektoren: nicht im Lieferumfang enthalten. Leggings kann mit Rukka-D3O-Protektoren an Knien und Hüfte nachgerüstet werden.
  • Pflege: Maschinenwäsche 30 Grad
  • Herstellungsland: Pakistan

Passform: Sehr breiter Elastikbund ist stabil, aber stretchy genug, um einigermaßen komfortabel einzusteigen und geht schön weit hoch über den Bauchnabel.

Kauftipp: Für alle, die es figurbetont, aber nicht super knackig mögen, dafür vor allem Wert auf Komfort legen.

Trilobite Leggings - für schmale Hüften

  • Anbieter: Trilobite
  • Preis (UVP): 169,95 Euro
  • Größen: Bundweiten von 26 - 42, Länge in 32 oder 34
  • Schutzstandard: AAA
  • Material: Außen: 100 % Polyamid; Futter: komplett mit Aramidfasern % Kevlar / 50 % Polyester
  • Protektoren: Knie Level 2 (in der Höhe verstellbar), Taschen für Hüftprotektoren vorhanden
  • Pflege: Handwäsche 30 Grad
  • Herstellungsland: Pakistan

Passform: An sich könnte die Motorrad-Leggings von Trilobite in der jeweils gewohnten Größe bestellt werden und würde dann auch schön knackig und faltenfrei sitzen.

Kauftipp: Für alle, die um die Hüften eher schmal sind und denen der Jeans-Look mit den Nähten auf den Taschen gefällt.

Motorrad-Sneakers zum Leggings-Test

Motorrad-Leggings und Motorrad-Sneaker gehen gut zusammen.

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