Wenn Sie Reifen mit Spikes kaufen möchten, können Sie von vielen unterschiedlichen positiven Eigenschaften und Vorteilen profitieren. Reifen Spikes sind die perfekte Alternative zu Winterreifen als auch Schneeketten.
Was sind Spike-Reifen?
Es handelt sich bei Spikereifen um ganz besondere Modelle, in welchen verschiedene Arten von Stiften eingearbeitet werden. Wenn auch Sie Ihr Fahrzeug mit dieser Art von Reifen ausstatten können Sie von einer ausgezeichneten Haftung profitieren.
Ganz egal, ob Sie ein Motorrad oder einen PKW fahren, sie bieten sich für die unterschiedlichsten Fahrzeuge sehr gut an. Eis und Schnee auf der Fahrbahn bringt immer einige Risiken mit sich. Hier ist es vor allem sehr wichtig, dass Sicherheit im Vordergrund steht.
Gehören Sie zu den Fahrzeugbesitzern, die viel Wert auf Sicherheit legen, dann sind Sie mit Spikes für Reifen bestens beraten. Sie bieten Ihnen ein sehr hohes Maß an Sicherheit auf schneebedeckten als auch eisigen Straßen.
Wann sind Spike-Reifen erlaubt?
Bevor Sie Ihr Fahrzeug mit Spikereifen ausstatten, sollten Sie auch wissen, von wann bis wann diese überhaupt erlaubt sind. Generell gilt, dass man Spikereifen von Anfang November bis Ende April fahren kann. Wenn Sie sich also die Frage stellen, wann Spikereifen erlaubt sind, fällt die Antwort in diesem Fall auf den Winter.
Der Spikereifen Verwendungszeitraum fällt ausschließlich auf den Winter. Ebenfalls ist es wichtig zu wissen, dass sich die Reifen für alle unterschiedlichen Arten an Straßen eignen. Jedoch weisen diese Reifen auch eine maximale Geschwindigkeit auf. Das bedeutet, dass Sie mit diesen Reifen zum Beispiel nicht schneller als 80 km/h fahren dürfen.
Vorteile von Reifen mit Spikes
Wie bereits erwähnt, bieten Ihnen Reifen mit Spikes viele unterschiedliche Vorteile. Dadurch die Reifen über spitze Metallstifte verfügen, bieten sie sich bestens auf vereisten als auch verschneiten Fahrbahnen an. Es wird Ihnen mit diesen Reifen im Vergleich zu herkömmlichen Winterreifen ein deutlich höheres Maß an Sicherheit geboten.
Die Stifte, die sich in den Reifen befinden sorgen zudem für einen noch besseren Halt. Ebenfalls sind die Reifen dafür verantwortlich, dass beim Bremsen nichts blockiert wird. Das bedeutet zur gleichen Zeit auch, dass Ihnen mit Reifen mit Spikes noch kürzere Bremswege geboten werden.
Wo sind Spikes erlaubt?
Bei Spikesreifen scheiden sich die Geister: Länder, die mit viel Schneefall zu kämpfen haben, erlauben solche Reifen auch für Motorradfahrer, in Deutschland sind sie bis auf eine Alpengemeinde tabu. MR klärt, was man im Alpenraum beim Grenzübertritt zu beachten hat.
Durch die Einführung der situativen Winterreifenpflicht von 2006 und Dezember 2010 bricht auch für Motorradfahrer ein neues Kapitel an. Sicher ist es nur eine Minderheit, die auf 2 oder 3 Rädern auf festgefahrener Schneedecke unterwegs ist, aber auch die ‚Harten‘ möchten gerne etwas Rechtssicherheit. Damit tun sich die Behörden schwer.
Deutschland
Spikesreifen sind in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt. Da Spikes-Reifen die Straßenoberflächen stark abnutzen, sind sie in Deutschland seit 1975 mit einigen Ausnahmen (Einsatzfahrzeuge, Rettungsdienste, etc.) verboten. Eine Ausnahmegenehmigung kann aber nach § 70 StVZO von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden nach Ermessen erteilt werden.
Eine deutsche Sonderregelung gilt in einem 15 Kilometer breiten Streifen entlang der österreichischen Grenze, in dem Alpengebiet südlich der Linie Lofer - Bad Reichenhall (Kleines Deutsches Eck). In dieser Alpenregion besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit schnee- und eisbedeckter Straßen. Die zulässige Geschwindigkeit mit Spikes-Reifen beträgt hier 50 Stundenkilometer. Die Benutzung von Autobahnen ist verboten.
Österreich
Spikes-Reifen sind in Österreich nur für vierrädrige Fahrzeuge von Anfang Oktober bis Ende Mai unter bestimmten Bedingungen erlaubt: Es gilt eine maximale Spikeslänge von 2 mm (Autospikes), die zumindest bei Autos auf allen Reifen montiert sein müssen. Außerorts beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 Stundenkilometer - an Autos muss ein Aufkleber auf diese Beschränkung hinweisen. Auf Autobahnen darf maximal 100 km/h gefahren werden, außerorts auf Landstraßen 80 km/h. Nach Interpretation der entsprechenden Gesetze (§4 KDV) des ÖAMTC gelten diese Bestimmungen aber nicht für Motorräder.
Schweiz
In der Schweiz dürfen Spikes mindestens von November bis April gefahren werden, bei entsprechender Witterung auch länger. Die Regelung gilt auch für Motorräder, Leicht-, Klein- und dreirädrige Motorfahrzeuge. Die Autobahnnutzung ist mit den Ausnahmen San-Bernadino-Tunnel und St.-Gotthard-Tunnel verboten. Bisweilen sind auch andere Strecken von dieser Bestimmung ausgenommen wie die A 13 zwischen Thusis und Mesocco. Das erfährt man im Web unter astra.admin.ch.
Details zur Reifenbeschaffenheit bestimmt auch für die Schweiz bindend die Behörde ‚European Tyre and Rim Technical Organisation‘ (E.T.R.T.O.)mit Sitz in Brüssel.
Italien
Spikes sind an Motorrädern zwischen 15. November und 15. März zulässig. Sie müssen auf beiden Achsen montiert sein. Die Geschwindigkeits-Limitierung liegt bei 120 km/h (Autobahnen) und 90 km/h auf anderen Straßen.
Spike-Reifen kaufen
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Alternativen zu Spike-Reifen
Nordische Reifen sind aus einem Gummi gefertigt, der bei Glatteis, Raureif und in hohem Schnee besser haftet, ohne mit Spikes ausgestattet zu sein.
Winterreifen für Fahrräder
Spezielle Winterreifen für Fahrräder versprechen den Bikern mehr Sicherheit bei Eis und Schnee. Doch lohnt sich der Wechsel? Die Zeiten, als Fahrräder nur dafür genutzt wurden, um mal bei schönem Wetter in den Biergarten zu radeln, sind längst vorbei. Inzwischen sind Fahrräder mit und ohne Motor echte Alltagsgeräte, die von vielen Bikern und Bikerinnen z.B.
Der Winter stellt mit lockerem und festgefahrenem Schnee, Schneematsch, Eis und Reifglätte die größten Herausforderungen an die Ganzjahresfahrenden. Denn die generellen Stabilitätsgrenzen des einspurigen Fahrrads machen auf allen Untergründen ein Minimum an Grip erforderlich.
Spezielle Winterreifen für Bikes - ohne oder mit für Fahrräder erlaubten Spikes - versprechen, die Grenze für diesen minimalen Grip zumindest geringfügig zu verschieben. Im Test mit dabei war auch ein modulares Reifenmodell, das erlaubte, über den Standardmantel mit Sommereignung einen zweiten Winterreifenmantel mit Spikes aufzuziehen. Dieser zusätzliche "Überzug" wird seitlich mit umlaufenden Reißverschlüssen in der Nähe der Felgenhörner fixiert.
Dies macht sich vorrangig bemerkbar auf lockeren und festgefahrenen Schneefahrbahnen sowie auf Schneematsch. Auf fest gefahrenem Schnee verkürzen sich bei Reifendrücken von 2 bar die Bremswege der Winterreifen im Verhältnis zu denen der Sommerreifen im Mittel um 16 Prozent.
Auf glattem und ebenem Eis ist der Gewinn durch Winterreifen ohne Spikes im Vergleich zu Sommerreifen deutlich geringer.
Der Grip-Trick mit Sommerreifen
Wer keine speziellen Winterreifen aufgezogen hat, kann bei Schnee oder Eis die Gripverhältnisse an den Aufstandsflächen der Standard-Reifen durch die Absenkung des Reifendrucks auf 2 bis 3 bar (abhängig von dem Fahrzeuggesamtgewicht) verbessern - auch wenn dadurch der Rollwiderstand steigt. Diese helfen, in dieser heiklen Situation den Bremsweg auf weniger als die Hälfte zu reduzieren.
Auch bauen die Spikes durch den teilweisen Formschluss mit dem Eis höhere Seitenkräfte auf, wodurch eine - wenn auch stark begrenzte - Schräglage für die Kurvenfahrt möglich ist. Auch auf Schnee sind die Spike-Reifen den Kollegen ohne Spike-Besatz zumindest leicht überlegen: Ihre Bremswege fallen im Mittel ca. 10 Prozent kürzer aus.
Je nach Einsatz: Die Umrüstung kann sich lohnen
Der TCS-Test beweist: Winterreifen und Spike-Reifen für Fahrräder sind im Winter eine echte Option für Pendler und alle, die bei winterlichen Bedingungen unterwegs sein müssen. Unterlage unangenehm zu fahren. die Bremswege zwar nur geringfügig, auf Schnee jedoch erheblich. komfortabel unterwegs sein.
Fahrten auf großflächig blankem Eis (z.B. Blitzeis, Regen auf durchgefrorenem festen Belag) sollten mit allen Bereifungsarten im öffentlichen Straßenverkehr vermieden werden. Fast alle Fahrmanöver bergen das Risiko von Stürzen mit unkalkulierbaren Folgen.
Wer überwiegend oder mehrheitlich auf lockerem oder festgefahrenem Schnee und kleinen Eisflächen oder einer Mischung aus diesen Elementen unterwegs ist, wird mit Spike-Winterreifen am besten zurechtkommen. Auf lockerem oder festgefahrenem Schnee sowie Schneematsch bieten Winterreifen im Vergleich zu reinen Sommerreifen deutliche Vorteile bei Grip und Traktion.
Dies wird vorrangig beim Bremsen deutlich. Auf festen Untergründen ohne winterliche Beläge unterscheiden sich die Sommer- und Winterreifen nur wenig. Der Einsatz der Vorderradbremse sollte auf winterlichen Straßenbelägen grundsätzlich mit Bedacht erfolgen. Dies gilt im Besonderen, wenn keine Spikes im Spiel sind.
Spikes für Motorradreifen
Es geht hier hauptsächlich um Spikes für Motorradreifen. Grundsätzlich lassen sich auch viele Spikes in grobstolligen oder vorbereiteten PKW-Reifen verwenden. Auch Arbeitsmaschinen lassen sich aufgrund der groben Bereifung oft mit Spikes versehen. Es gibt viele falsche Informationen zu Spikes im Internet.
Dies liegt oft am Zitieren unbestätigter Meinungen oder von unqualifizierten Forenbeiträgen. Nur sehr selten werden eigene Erfahrungen geschildert und wenn doch, ist es immer noch interessant zu wissen, ob die Spikes auch sinnvoll verarbeitet wurden. Dies ist oft nicht der Fall. Es gibt Spikes zum Einschießen und zum Einschrauben. Außerdem gibt es Bastellösungen (Schrauben in Stollen drehen, Mantel durchschrauben usw.).
Alle mir bekannten Lösungen werde ich hier vorstellen und mit Erfahrungen unterlegen. Selbstverständlich können auch fertig bespikte Reifen von Händlern bezogen werden (z.B. Wichtig ist das Bespiken des Vorderrades, da es die Maschine in der Spur halten muss. Das Hinterrad hat bei mir oft 50 Prozent seiner Spikes verloren und fuhr sich kaum anders. Vorn verliert man auch selbst eingeschossene Spikes nicht, da keine Beschleunigungskräfte aufgenommen werden müssen. Mit Spikes kann man auch vorn verhalten bremsen.
Der schlimmste Feind der Spikes sind Asphalt und Schotter. Auf Asphalt fährt sich ein falsch bespikter Reifen wie Plattfuß und Lagerschaden zusammen. Vor allem die Mittelstollenreihe im Vorderreifen ist dafür verantwortlich. Schotter reißt Spikes regelrecht heraus.
Ausprobieren auf eigene Gefahr!
Das Einschießen von Spikes
Das Einschießen von Spikes in Motorradreifen kann man in vielen Ländern in Werkstätten machen lassen oder man besorgt sich eine Spikepistole (Einsetzgerät) und die entsprechenden Spikes dazu. Spikes können in vorgebohrte Reifen (vom Hersteller bereits so hergestellt) oder in selbst gebohrte Reifen eingeschossen werden.
Ein vorgebohrter Reifen darf vorher nicht gefahren worden sein, damit sich keine kleinen Steinchen oder Dreck in den Bohrlöchern befinden. Der Reifen würde beim Spiken sonst beschädigt werden. Außerdem kann die Spikepistole davon kaputt gehen (vor allem die Spreizlamellen). Für den Selberspiker kommen nur Handpistolen in Frage, alles andere wäre zu teuer. Es gibt verschiedene Ausführungen von Spikepistolen.
Die Tellerdurchmesser der Spikes fangen bei 6,5 mm an (der Teller ist die dicke Verbreiterung am unteren Ende des Spikes). Da Motorradreifen nicht sehr hohe Stollen haben, empfiehlt es sich, einen kleinen Durchmesser zu nehmen (8 mm). Bei einem Tellerdurchmesser von 8 mm gibt es bereits 10 mm lange Autospikes und 10 mm lange Rallyspikes (es sollten aber 13er genommen werden).
Die Spikepistole wird mit Druckluft betrieben. Am besten, man benutzt sie an der Anlage einer befreundeten Werkstatt. Die Druckluftanlage muss den gängigen Spezifikationen genügen. Man kann eine AS-8 von OKU nehmen, die reicht in den meisten Fällen aus. Diese Pistole ist eigentlich nur für Einflansch-Spikes (Single Flange) gedacht, funktioniert aber auch schon seit Jahren mit Rallyspikes (Multiflansch-Spikes). Aber am besten vorab klären, sonst gibt es womöglich Überraschungen nach dem Kauf.
Die Pistolen könnt ihr über den Fachhandel (z.B. Stahlgruber) bestellen. Macht euch bitte bei der Hersteller-Webpage (OKU) schlau, bevor ihr beim Fachhandel nervt. Meist wissen die dort nicht viel über Spikes. Druckluftpistolen sind natürlich nicht ganz billig. Bei OKU kann man nicht direkt bestellen (nur Händler). Eine AS-8 kostet ca.
Arten von Spikes
Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Spikes. Material (Edelstahl, Stahl, Alu, Plastik) und Form sind sehr vielseitig. Die interessanten Spikes sind normale Autospikes (Single Flange) und sogenannte Rallyspikes (Multi Flange). Die Autospikes haben einen Edelstahlkern und einen Stahlmantel (Sinterspikes), sind zylindrisch und haben unten einen Teller, welcher den Spike im Reifen festhält.
Der Rallyspike sieht eher aus wie ein Tannenbaum mit mehreren kleineren zusätzlichen Tellern - damit er besser hält. Spikes bekommt ihr ebenfalls über den Fachhandel. Auch hier gilt: vorher die Page mal besuchen: (SITEK). Autospikes sind relativ preiswert (40-80 Euro pro 1000 Stück). Rallyspikes dagegen recht teuer.
Empfehlungen für den Einsatz von Spikes
Bei Fahrten auf Eis empfiehlt sich folgender Einsatz von Spikes (hierbei entspricht die Höhe dem Herausschauen des Spikes aus dem Stollen).
- Vorderrad Mittelstollenreihe: Autospikes oder tief versenkte Rallyspikes (1 mm bis max. 1,5 mm)
- Vorderrad 1. Stollenreihe: Rallyspikes (1,5 mm bis 2 mm)
- Hinterrad 1. Stollenreihe: Rallyspikes (2 bis 2,5 mm)
Es ist wichtig, welche Gummimischung gefahren wird. Wer nur in der Kälte fährt und meist Eis und Schnee unter die Stollen bekommt, fährt mit einer weichen Gummimischung am besten. Die Stollen müssen allerdings hart genug sein, um die Spikes halten zu können. Die Kombination weicher Gummi und Spike lässt sich nur über das Einkleben der Spikes realisieren. Bei Einsatz von weichem Gummi muss also zusätzlich geklebt werden.
Auf Schnee sind ein hohes Negativprofil und kleine Stollen notwendig um Grip zu erzeugen. Die Spikes kommen nur zum Einsatz, wenn sich unter der Schneedecke eine Eisfläche vorhanden ist und der Stollen bis dahin durchdringt.
Praktische Tipps zum Spiken
- Bohrer vorbereiten (Anschlag anbringen; Bohrdurchmesser bei 8x13RY ca. 3,2 mm)
- Spikes in Pistole füllen (passen ca. 50 Stk.)
Sinnvollerweise bohrt man erst alle Löcher und spikt dann anschliessend durch. Man braucht als ungeübter Spiker einen ganzen Tag für zwei Reifen mit vielen Spikes. Mit Erfahrung dauert ein Reifen 1,5 Stunden (bei 3-4 Reihen Spikes). Eine Reihe geht natürlich schneller.
In skandinavischen Werkstätten wird oft zu groß vorgebohrt, damit die Arbeit schneller vonstatten geht. Die Spikes fliegen dann auch relativ schnell wieder heraus. Wer mit einer Zange arbeiten will muss sogar größer bohren (3,5 mm und größer), sonst schafft man es nicht, den Spike in das Loch zu drücken. Der Spike hält dadurch sehr schlecht. Abhilfe schafft nur das Einkleben des Spikes mit elastischem Kleber. Einige haben es mit Sikaflex probiert. Schwarzes Sika sieht besser aus. Man sollte Sika mit UV-Schutz verwenden.
In guten Werkzeugläden, Boots- und Campingausstattern gibt es dazu Beratung.
Einschraubspikes
Einschraubspikes gibt es in verschiedenen Ausführungen. Spikes können z.B. Die Kosten liegen ca. bei 50 bis 70 Euro pro 100 Stück. Wer ordentlich bespikt fahren will, sollte ca. 150 bis 200 Spikes pro Reifen einplanen. Mindestmenge wird oft mit 50 Spikes pro Reifen angegeben, was ich persönlich für zu wenig halte.
Die einfachste Möglichkeit ist das Einschrauben der Spikes mittels Akkuschrauber. Dazu benötigt man die Spikes und den dazugehörige Einschraubadapter. Dieser ist ein einfacher Stift mit einer formschlüssigen Einschraubhilfe für den Spike. Beim Einschrauben sollte der Reifen sauber sein und die Spikes schrauben sich leichter, wenn sie befeuchtet werden (Spüliwasser).
Die verschiedenen Varianten der Einschraubspikes haben meist auch unterschiedliche Einschraubhilfen (Sechskant, Kreuz, Spezial). Kleine Akkuschrauber sind eher ungeeignet, da die Akkukapazität nicht ausreichend ist. Kleine Ratschen (z.B. die aus dem Victorinox-Set) helfen auch weiter. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Spikes verkleben (loctite).
Bastellösungen
Einige Bekannte von mir haben verschiedene andere Lösungen ausprobiert. Selbst gesehen habe ich Schrauben, welche von außen eingeschraubt wurden. Eine weitere Möglichkeit ist das Durchschrauben des Mantels. Alle Bastellösungen halten nicht sehr lange, weil die verwendeten Materialien zu weich und auf einer eisfreien Straße schnell verschlissen sind.
Echte Spikes haben immer Hartmetallkerne, welche nur sehr langsam verschleißen. Die Schrauben haben Sechskantköpfe und sind aus Stahl. Die Länge differiert je nach Stollenhöhe. Etwas Sicherheitsabstand muss eingehalten werden, also die Schraubenlänge etwas kürzer wählen. Die Schrauben werden einfach mit einer Nuss mit dem Akkuschrauber eingeschraubt. Das kann man auch unterwegs an jeder Ecke erledigen (so man den schweren Schrauber mitschleppt).
Das Einschrauben geht relativ schnell. Leider haben Schrauben einen großen Nachteil. Da immer wieder mehr oder weniger lange Strecken über Asphalt gefahren werden müssen, verschleißen die Schrauben extrem schnell. Nach ein paar Kilometern ist deutlicher Verschleiß sichtbar. nach 20 Kilometern ist kaum noch was übrig von den Schrauben. Das kommt natürlich auch auf die Fahrweise, die Motorstärke und das Gewicht der Maschine an. Der Grip auf Eis ist mit neuen Schrauben nicht schlecht. Der Vorteil ist der Preis.
Durch diese Vorgehensweise wird der Mantel definitv zerstört. Inwieweit diese Lösung funktioniert bleibt abzuwarten. Zu Testzwecken hat ein Bekannter diese Lösung ausprobiert. Als Schrauben sollten zwingend Schlossschrauben mit halbrunden Köpfen verwendet werden, sonst wird der Schlauch garantiert beschädigt. Zwischen Schlauch und Mantel empfiehlt sich eine Schutzschicht einzuziehen.
Keine Gewähr für Umbauten, Sicherheit und Funktion der Spikes. Bitte Sicherheitsvorschriften, StVO, Zulassungsvorschriften beachten! Alle Änderungen unternehmt ihr auf eigene Gefahr und unter eigener Verantwortung!
Rallyspikes sind auf allen Straßen (auch im Ausland) verboten. Autospikes werden noch in vielen Ländern gefahren.
Spike Motorradreifen: Grip auf Schnee und Eis
Wenn du im Winter mit dem Motorrad auf Schnee und Eis unterwegs bist, dann bieten Spikes Motorradreifen den besten Grip. Spikes gibt es nämlich nicht nur für Autoreifen, sondern auch für Motorräder. Beim Kauf, aber vor allem bei der Verwendung, gibt es einiges zu beachten.
Motorradreifen mit Spikes sind in Deutschland nicht zugelassen und verfügen über keine Straßenzulassung. Legal kann man Motorradreifen mit Spikes ausschließlich im Offroad-Bereich verwenden.
Es gibt Motorradreifen mit Spikes oder Schraubspikes mit denen Motorradreifen nachträglich mit Spikes ausgestattet werden können. Schraubspikes* werden mittels Adapter einfach in das Profil eines Reifens eingedreht, so lässt sich die Menge und Position komplett frei bestimmen. Schraubspikes haben aber auch Nachteile. So eignen sich diese nur für Profile mit viel Gummi wie zum Beispiel Offroadreifen.
Schraubspikes sind eine gute und kostengünstige Möglichkeit um Grip auf Schnee und Eis beim Motorrad zu bekommen.
Spezielle Spike Motorradreifen
Du kannst aber auch spezielle Spike Motorradreifen kaufen, die Spikes bereits fest integriert haben. Der Michelin AC10 mit Spikes ist ein Modell, das sehr bekannt und auch beliebt ist. Michelin versieht seine Reifen bereits seit vielen Jahren in Schweden mit Spikes. Die langjährige Erfahrung des dortigen Personals stellt sicher, dass die hohen Anforderungen und Qualitätsstandards eingehalten werden. Denn nur so kann der Reifen den extremen Anforderungen gerecht werden, denen ein Spike-Reifen beim Motocross- und Endurofahren ausgesetzt ist.
Der Razorback MS ist ein makelloser Reifen für diejenigen, die dazu neigen, auf unterschiedlichen Strecken und Oberflächen zu fahren. Die Gummimischung ist extrem langlebig.
Motorradreifen mit Spikes sind in Deutschland Nischenprodukte. Wir selbst haben auch nur sehr wenig mit Spikereifen zu tun. Generell sind Spikes Motorradreifen ohnehin fast nur für Enduro und Offroadfahrer interessant. Für die meisten Einsatzgebiete reicht es vollkommen auf Schraubspikes* zu vertrauen, die sich in präparierte Reifen einbringen lassen und ihren Zweck wunderbar erfüllen.
Erfahrungsberichte und Meinungen
Welche Reifen mit Spikes verwendest du vorzugsweise? Hast du noch weitere Tipps oder Anregungen? Hat denn wirklich niemand Spikes verwendet der seine/ihre Erfahrungen teilen koennte? Will mir die Gold Ice Schraubspikes fuer TKC 80 zulegen, fuer den naechsten Winter. ? Tja dann ist dies also wirklich eher ungewoehnlich, das Forum hat ja eine gute Anzahl von Mitgliedern. Muss mal nachdenken ob ich dieses Experiment riskieren will. Meistens gibt es (gute) Gruende wenn sich etwas nicht durchgesetzt hat. Andererseits koennte es natuerlich daran liegen dass man auf den Strassen in Europa solche Spikes nicht braucht.
Du solltest Dir auf jeden Fall vorher genau überlegen für was du die Spikes brauchst. Edi E.
Mit Vollgas durch den Winter
Offroadsaison kommt zum Erliegen, wenn der Boden gefroren ist. gefunden. Garnitur Reifen mit Schwedenspikes für einen kleinen Test vor. genügend Leistung auf Eis und Schnee zu haben! geschraubt. Mann braucht nichts kleben oder schießen. Hinterreifen benötigt man ca. Genial ist auch das Montagetool dazu. werden. eingelassen, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. Testbedingungen hätte es wohl kaum geben können. eisiger Untergrund, herrlich - wenn man Spikes hat.
kaum vom Fleck kommen, doch mit den Schwedenspikes macht es so richtig Spaß. Baumstumpfe hält der Reifen durch die Spikes ebenfalls perfekt. ganz vergessen, wie viel Spaß es macht, im Schnee zu fahren. Hetz war aber bestimmt die Vollgasorgie auf der großen Wiese. sie sich nur im Sand zu fahren traut. Spikes kontrolliert. Ich konnte keine Veränderung erkennen. halten. auf die Strecke fahren. 200 Stk. kosten EUR 130,-. Vorder- und Hinterreifen verschraubt. Motorrad. versprechen und kosten nicht die Welt. mit dem Motorrad draußen verbringen zu können.
| Land | Bestimmungen | Hinweise |
|---|---|---|
| Deutschland | Grundsätzlich verboten | Ausnahmen in einem 15 km Streifen entlang der österreichischen Grenze (Alpengebiet südlich der Linie Lofer - Bad Reichenhall) mit max. 50 km/h. Autobahnnutzung verboten. |
| Österreich | Nur für vierrädrige Fahrzeuge von Anfang Oktober bis Ende Mai erlaubt | Max. Spikeslänge 2 mm. Höchstgeschwindigkeit außerorts 80 km/h, auf Autobahnen 100 km/h. Gilt nicht für Motorräder. |
| Schweiz | Mindestens von November bis April erlaubt | Gilt auch für Motorräder. Autobahnnutzung mit Ausnahmen verboten (San-Bernadino-Tunnel, St.-Gotthard-Tunnel). |
| Italien | An Motorrädern zwischen 15. November und 15. März zulässig | Müssen auf beiden Achsen montiert sein. Geschwindigkeitslimitierung: 120 km/h (Autobahnen), 90 km/h (andere Straßen). |
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