Gerade wenn du gerne mit dem Fahrrad unterwegs bist, möchtest du dies auch mit deinen Kindern erleben. Der Kinderfahrradanhänger stellt hier eine gute Alternative zum bekannten Kindersitz her, den du sicherlich schon kennst. Solange die Kleinen noch nicht alleine mit dem Fahrrad fahren können, lohnt sich die Anschaffung eines Kinderfahrradanhängers in jedem Fall, denn so können die Kleinen entspannt die Natur erkunden, ohne dass sie in Gefahr sind. Du kannst viel Zeit mit deinem Nachwuchs an der frischen Luft verbringen und begeisterst ganz nebenbei die Kleinen zum selbstständigen Fahren mit dem Fahrrad.
Kinderfahrradanhänger, die entsprechende Qualitätskriterien erfüllen, bieten Ihrem Kind ein hohes Maß an Sicherheit im Straßenverkehr. Regelmäßige Untersuchungen und Crash-Tests zeigen, dass Kinder, die in Fahrradanhängern transportiert werden, bei Unfällen wesentlich weniger erhebliche Verletzungen davontragen, als bei einem Kindersitz.
Auswahl des richtigen Kinderfahrradanhängers
Die meisten Kinderfahrradanhänger sind für Kinder ab der Geburt bis hin zum sechsten Lebensjahr konzipiert. Gerade für den Anfang nutzt du einen Sitzverkleinerer oder einen zusätzlichen Neugeborenensitz, damit dein Kind sicher sitzt. Im Fachhandel bekommst du speziell konzipierte Babyschalen und Hängematten, damit das Baby auch wirklich sicher aufgehoben ist.
Natürlich solltest du beim Kauf eines Kinderfahrradanhängers immer darauf achten, dass dieser bestmöglich gefedert ist. Du solltest auf das Eigengewicht des Kinderfahrradanhängers achten, denn du musst ihn am Ende auch ziehen können.
Gehören zwei Kinder zu deiner Familie, dann ist der Fahrradanhänger für zwei Kinder die Lösung.
Wichtige Hinweise vor dem Kauf
Bevor du dir einen Kinderfahrradanhänger kaufst, solltest du überprüfen, ob dein Fahrrad auch zum Ziehen eines Anhängers geeignet ist. Der Hersteller muss das Fahrrad speziell dafür freigeben. Da der Kinderfahrradanhänger am Rahmen des Fahrrades befestigt wird, musst du darauf achten, dass der Rahmen des Fahrrades diese Kräfte aushält. Bei den meisten modernen Fahrrädern dürfest du hier keine Probleme haben.
Bei der Befestigung am Fahrrad befragst du sicherheitshalber einen Händler oder den Hersteller, damit diese auch wirklich sicher ist. Du musst wissen, dass nicht Kupplung an jede Hinterradnabe passt.
Gesetzliche Bestimmungen
Zu beachten bei der Nutzung eines Kinderfahrradanhängers ist die deutsche Verkehrsordnung von 2013. In §21 Abs. 3 heißt es ganz deutlich, dass der Fahrer des Fahrrades mindestens 16 Jahre alt sein und er 1 ? 2 Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr in einem Anhänger mitnehmen darf. Jedoch muss der Anhänger auch zur Beförderung ausgelegt und mit Rückhaltevorrichtungen ausgestattet sein.
Bei den Abmessungen wird der §32 für Kraftfahrzeuge zugrunde gelegt, sodass die Länge auf 12, die Breite auf 1 und die Höhe auf 4 m begrenzt ist. Bei der Beleuchtung gilt §67 der StVO, wonach ein Fahrradanhänger mit einem roten Schlusslicht mindestens 25 cm über der Fahrbahn ausgestattet sein muss. Des Weiteren muss ein roter Reflektor vorhanden sein sowie ein Großflächenrückstrahler mit dem Buchstaben Z.
Alternativen und Erweiterungen
Ein Fahrradanhänger dient dem Transport von Lasten, Tieren und Kindern. Mit einem Fahrradanhänger kann die Transportkapazität eines Fahrrades deutlich erhöht werden. Im Kinderfahrradladen gibt es eine Reihe von verschiedenen Fahrradanhänger Modellen.
Die wohl älteste und auch bekannteste Form des Fahrradanhängers ist die des Lastenanhängers. Diese Anhänger mit einer zulässigen Höchstzuladung von 40 kg werden zum Transport von Lasten auf kürzeren Strecken gerne genutzt. Grund für die Begrenzung ist die ungebremste Ausführung des Anhängers, da die Fahrradbremsen das zusätzliche Gewicht mit abbremsen müssen.
Die Bedeutung der richtigen Fahrradgröße
Häufig kommt es vor, dass ein Kind zwischen zwei Fahrradgrößen liegt. Naheliegend wäre dann, das nächstgrößere Fahrrad zu kaufen, nach dem Motto: „Das Kind wächst ja noch rein“. Ein Fahrradrahmen wächst nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Länge. Auf einem zu langen Rahmen sitzt Dein Kind zu gestreckt. Das ist nicht nur unbequem - es erschwert Deinem Kind auch, das Fahrrad zu beherrschen und die Straße vorausschauend im Blick zu behalten.
Die Fahrradbeherrschung hängt natürlich auch vom Fahrkönnen Deines Kindes ab. Generell solltest Du aber im Zweifel lieber zu einem etwas kleineren als zu einem zu großen Fahrrad greifen.
Was Dir die Investition in ein passendes Kinderfahrrad zusätzlich erleichtern dürfte: PUKY-Bikes haben eine sehr lange Lebensdauer und einen hohen Wiederverkaufswert.
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