Stilfser Joch Mountainbike Routen: Ein Paradies für Mountainbiker

Willkommen in Prato allo Stelvio, einem Paradies für Mountainbiker. Hier können Sie sich auf atemberaubenden Strecken in den italienischen Alpen herausfordern, spektakuläre Aussichten genießen und ein abwechslungsreiches Gelände vorfinden, das jede Fahrt zu einem unvergessliches Erlebnis macht.

Nestled in the heart of Italy, Nationalpark Stilfser Joch offers a paradise for mountain bikers. Located in South Tyrol, this national park is renowned for its majestic mountains, pristine lakes, and picturesque landscapes.

Wo kann man Mountainbike fahren?

Prato allo Stelvio bietet zahlreiche Routen, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Radfahrer ideal sind. Die grünen Almwiesen verwandeln sich in kurvenreiche Trails voller Adrenalin, während die dichten Wälder perfekte technische Abschnitte bieten, auf denen man seine Fähigkeiten testen kann.

Die besten Strecken

Zu den beliebtesten Strecken gehört der Ortler Bike Park, wo Sie schwindelerregende Abfahrten, aufregende Sprünge und anspruchsvolle Kurven bewältigen können. Wenn Sie Geschwindigkeit und Adrenalin lieben, sollten Sie sich den Stelvio Downhill Trail nicht entgehen lassen, eine Strecke für die waghalsigsten Fahrer mit schnellen Abschnitten und spannenden technischen Passagen.

Mountain Biking Trails

The park boasts an extensive network of mountain biking trails that cater to riders of all levels. From beginners to advanced riders, there are plenty of options to choose from. If you're looking for a challenging adventure, head towards the Ortler Alps where you'll find some exhilarating singletrack trails with technical descents and steep climbs. For those seeking a more leisurely ride, explore the gentle slopes surrounding Lake Reschen or venture into Val Martello with its scenic paths.

Bike Parks

In addition to the natural trails within Nationalpark Stilfser Joch, there are also several bike parks that offer purpose-built tracks and features for riders to test their skills on. One popular bike park is located near Prad am Stilfserjoch village where you can find jumps, berms, and downhill tracks suitable for both beginners and experienced riders.

Best Seasons

The best time to go mountain biking in Nationalpark Stilfser Joch is during spring (April-June) and autumn (September-October).

E-MTB: Elektrisches Mountainbike

Wenn Sie die Gegend ohne große Anstrengung erkunden möchten, können Sie in einem der örtlichen Fachzentren ein elektrisches Mountainbike (E-MTB) mieten. Mit einem E-MTB können Sie selbst die anspruchsvollsten Anstiege problemlos bewältigen und gleichzeitig die atemberaubenden Abfahrten, die Prato allo Stelvio zu bieten hat, in vollen Zügen genießen.

MTB-Strecken

Die MTB-Strecken sind abwechslungsreich: von langen, steilen Aufstiegen bis hin zu rasanten Abfahrten auf schmalen Singletrails und Trails mit Wurzeln und rutschigen Felsen.

Der Traum-Trail von der Dreisprachenspitze oberhalb des Stilfser Jochs zur Furkelhütte verspricht versierten Trailfahrern allerhöchsten Abfahrtsspaß.

Highlight des Tages ist das Val d’ Uina wo der Weg in die Felsschlucht gesprengt wurde.

Nach einem langen Anstieg über Forststraßen wartet die Tour mit einer ebenso langen Abfahrt über spannende Singletrails auf uns.

Die kurzweilige Tour zwischen Prad und Glurns verspricht auch Trail-Neulingen größtes Vergnügen.

Die fahrtechnisch und vor allem konditionell äußerst anspruchsvolle Tour führt uns durch hochalpines Gelände hinauf bis zum Madritschjoch auf über 3000 Metern Höhe.

Die Tour führt uns auf breiten Forstwegen über die panoramareichen Malettesböden oberhalb von Mals.

Ein der Top-Touren in den Alpen mit einem unvergesslichen Panorama.

Auf fast 3000 m Höhe ist man gleichauf mit dem Gletscher am Ortler und kann sich kaum satt sehen an den herrlichen Ausblicken.

Touren und Besonderheiten

Stilfserjoch / Ortlergebiet. In dieser Region findet man wohl die schönsten Trails im Alpenraum. Der bekannteste davon ist sicher der Goldseeweg, wobei der Bim-Bam-Trail auf dem besten Weg ist, ihm diese Nummer 1 in Biker-Kreisen streitig zu machen.

Seit langer Zeit schon zählt der Goldseeweg am Stilfserjoch zu den Top Mountainbike Trails der Alpen. Ob Transalp-Biker oder Shuttle-Freerider, dieser einzigartige Nachschubweg aus dem Ersten Weltkrieg ist bei Mountainbikern vieler Gangarten beliebt.

So beliebt, dass es zwischendurch einige Probleme gab. Ab 2009 war der Goldseeweg für Mountainbiker komplett gesperrt, erst 2013 einigte man sich auf eine Zeitregelung. Danach darf man spätestens um 9 Uhr am Rifugio Garibaldi (gleich oberhalb der Stilfserjoch-Passhöhe) in den Goldseeweg einsteigen, spätestens um 10 Uhr muss man an der Furkelhütte angekommen sein. Ab dann, bis 15 Uhr am Nachmittag, gehört der Goldseeweg den Fußgängern allein.

Was vielen Mountainbikern am Goldseeweg dann doch nicht so gefällt, ist der fahrtechnisch sehr anspruchsvolle Abschnitt nach dem Goldsee. Hier steigen die Schwierigkeiten deutlich an, teils bis auf S3, und wer nicht überwiegend schieben will, sollte sein Bike gut im Griff haben.

Der „Bimbam-Trail“ ist daher eine gute Alternative für alle, die es gerne durchgehend flowig haben. Sicher warten auch hier einige enge Kehren und diverse Einzelstellen, die eine sichere Bike-Beherrschung im alpinen Gelände voraussetzen. Die Schwierigkeiten sind aber vergleichsweise moderat, so dass sich diese Variante für eine wesentlich breitere Biker-Schicht eignet. Der Trail führt abwechslungsreich bis hinunter nach Trafoi.

Dort wird der „Gegenanstieg“ zur Furkelhütte mithilfe des Sessellifts überwunden. Ein kurzer, aber recht steiler Anstieg und eine teils etwas ruppige Abfahrt führen weiter bis zur Stilfser Alm, wo sich eine Einkehr anbietet. Danach fordert der „Almenweg“ nochmals einigen Einsatz, bevor die finale Abfahrt bis nach Prad am Stilfserjoch für die Mühen entlohnt. Hier stehen Spitzkehren, flowige Passagen und entspannte Waalwege auf dem Menü.

Gestartet bin ich dann doch erst um ca.

Im Bikeshuttle fahren wir ca. 1 Stunde bis zur Passhöhe des Stilfserjoch. Ausgangspunkt unserer Tour ist die Garibaldi Hütte auf 2.800 m. Ab hier jagen wir den Berg hinunter bis nach Livigno, vorbei an den Schauplätzen des 1. Weltkrieges, denen wir hier entlang des GOLDSEE Trails begegnen. Herrliche Wege mit atemberaubenden Ausblicken auf das Ortlermassiv und die Schützengräben des 1. Weltkrieges, alte Saumpfade, flowige und technisch fordernde Trails, wobei auf die ersten exponierten Passagen (ca.

Nationalpark Bike-Marathon [SchweizMobil-Nr. Die abwechslungsreiche Route führt über zwei Alpenpässe und vorbei an Europas höchstgelegenem Arvenwald.

Die unverwechselbare Landschaft des Schweizerischen Nationalparks ist die Kulisse einer der reizvollsten, mehrtägigen Biketouren Europas. Eindrückliche und harte Tour im Alta Rezia im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz.

Der Stelvio-Nationalpark

Der Stelvio-Nationalpark fordert uns, er zehrt, er haut um, und er überrascht.

Der Parco Nazionale dello Stelvio rund um die Ortler-Gruppe ist eines der größten Naturschutzgebiete Europas mit einer Fläche von 1350 Quadratkilometern, das über vier italienische Provinzen und bis an den Schweizer Nationalpark im Engadin reicht.

Es ist riesig, es ist weit, es ist wild. Es ist durchzogen von sensationellen Trails, geprägt von einer ursprünglichen Natur und von der Historie gezeichnet.

Der Stelvio-Nationalpark perfekt für alle, die natürliche Trails und wilde Landschaften mögen, die gerne in der Höhe fahren und sich nicht vor Schiebe- oder Tragepassagen scheuen.

Alberto Pedranzini und Ride Clean

Alberto Pedranzini, unser Guide, ist in ihm groß geworden. Für ihn ist es der "Stelvio Natural Trail Park". Der Local wird uns die nächsten Tage die Augen für seine Heimat öffnen und das Herz gleich dazu. Und den Magen schließen, denn mit Alberto landet man stets dort, wo es schmeckt.

Das sieht auch Alberto so, der ebenfalls für eine Sache kämpft. Der Mann - halb Hipster, halb Hippie - hat mit Ride Clean ein Projekt gegründet, das Biker für das Naturschutzgebiet sensibilisieren soll. Er grinst in seinen pechschwarzen Kräuselbart: "Das bedeutet aber eben nicht, dass wir die Wege flowig putzen. Ganz im Gegenteil", meint er.

Das betont er auch am nächsten Tag im Sunny Valley, oberhalb seines Heimatdorfes Santa Caterina: "Das sind alte Pfade, und sie sollen auch alt bleiben."

Seine Ini­tiative soll den Bikern genau das bewusst machen. "Die Wege sind so, wie sie sind, und wir werden sie nicht einfacher shapen. Die Leute sollen verstehen, wo wir uns bewegen und die Natur entsprechend wahrnehmen und respektieren."

Tourenbeschreibungen im Detail

Bocchetta di Forcola

  • Distanz: 28,8 km
  • Höhenmeter Aufstieg: 674 hm
  • Höhenmeter Abstieg: 2139 tm
  • Dauer: 4:30 h

Den Start macht die hübsche Garibaldi-Hütte auf der Dreisprachenspitze. Gerade einmal 90 Höhenmeter über dem Stilfser Joch gelegen, markiert sie die italienisch-deutsch-rätoromanische Grenze. Bevor Südtirol 1919 an Italien fiel, trafen hier die drei Länder aufeinander. Es wurde gehandelt, geschmuggelt - und Krieg geführt. Die Kämpfe, die man heute austrägt, sind Gott sei Dank anderer Natur. Radler aus aller Herren Länder quälen sich die legendären 48 Kehren von Südtirol zum Pass herauf.

Da kurbeln die Leute die 48 Kehren auf das Stilfser Joch, aber schon die 90 Höhenmeter zur süßen Garibaldi-Hütte auf der Dreisprachenspitze legt kaum mehr einer zurück. Eine halbe Stunde später war auf der Bocchetta di Forcola dann keine Menschenseele mehr zu sehen - dafür aber vier Steinböcke oben am Grat.

Vom PP schiebt man das Bike ca. 15 Min auf einem guten Fußweg hoch zum burgähnlich gestalteten Rif. Garibaldi. Gleich hinter dem Rifugio beginnt der erste Abfahrtsspaß auf dem durchwegs fahrbaren Trail zum Umbrailpass. Die technischen Schwierigkeiten sind relativ gering, nur in der Steilstufe sind etliche Spitzkehren zu bewältigen, die ich mangels Fahrtechnik und wegen der Ausgesetztheit schiebend absolviere.

Am Scheitel versuchen wir, die Szenerie aufzunehmen. Rechts und links Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg, oben am Grat Steinböcke, vor uns die einsame Bergwelt. Am Hang machen wir einen dünnen Faden im mächtigen Geröllfeld aus: unseren Trail. Sensationell.

Am Pass auf italienischer Seite beginnt der tolle Höhentrail zur Forcola. Anfangs schiebe ich eine steile Passage hinauf, dann kann gefahren werden. An einer sehr steil ausgesetzten Hangpassage schiebe ich aus Sicherheitsgründen lieber, eine Sturz hätte hier sehr unangenehme Folgen. Dann wirds traumhaft zu fahren, z.T. leicht ansteigend, dazwischen wieder etwas fallend, quert man die gesamte Südseite unter dem Piz Umbrail entlang. Der Trail verläuft um einen Gratrücken des Punta di Rims herum, um dann direkt Richtung Forcola anzusteigen. Bis ca. 50Hm unterhalb der Scharte ist praktisch alles fahrbar, die letzten Meter wird das Rad über Kehren hoch geschoben. Oben angekommen muss ich erst mal das überwätigende Panorama nach beiden Seiten genießen. Auf der S-Seite knapp unterhalb der Scharte sind noch alte Kasernenunterkünfte aus dem 1.

Von der Forcola zu den Kasernenresten hinab, dann links abbiegen auf steilem Schotterweg abwärts bis wieder links der flache Schottertrail zur Pedenoletto-Scharte hochführt. Auf diesem kann man mit etwas Geschick meist fahrend den flachen Teil zurücklegen, bis der Weg ansteigt und zum Schieben zwingt. Rechts führt eine z.T. verfallende Kriegsstraße flach fallend zur Bochetta di Pedenolo (2760) hinüber.

Ab hier beginnt die faszinierende Abfahrt auf einer recht gut erhaltenen und z.T. wieder hergerichteten, alten Kriegsstraße. Über viele flache Kehren schraubt man sich den Hang hinunter und gelangt zu einer schön gelegenen Alm. Kurz danach beginnt das Gelände immer steiler zu werden, der Fahrweg wird schließlich zu einem Trail, der sich im ausgesetzten Steilgelände über viele Kehren ins Valle die Forcola hinabwindet. Der Weg wurde anscheinend vor kurzem in Stand gesetzt, er ist wirklich in gutem Zustand. Wäre er an manchen Stellen nicht so ausgesetzt, könnte man ihn durchfahren. Aber aus Sicherheitsgründen schiebe ich die gefährlichsten Stellen und natürlich die engen Kehren, der unterste Teil ist sogar wieder zu einem Fahrweg ausgebaut (vor ca. Im Tal überquert man den Bach, von da an führt ein guter Fahrweg talauswärts weiter, nach kurzem Anstieg gelangt man zum Rist.

Nach der Bocchetta di Pendelo schießen wir plötzlich über einen flowigen Wiesenpfad, bevor uns in der nächsten Kurve extrem abschüssige Spitzkehren tief blicken lassen. Bei aller Konzentration grüble ich über die Worte: abschüssig, Kämpfe austragen - welch’ Glück wir haben, dass wir das Vokabular so harmlos einsetzen dürfen.

Passo Zebru

  • Distanz: 31,4 km
  • Höhenmeter Aufstieg: 1370 hm
  • Höhenmeter Abstieg: 1852 tm
  • Dauer: 6 h

Am Zebrù-Scheitel eröffnet sich dem Biker das ganze Ortler-Kamm-Spektakel. Zum über 3000 Meter gelegenen Passo muss man sich aber erst einmal heraufarbeiten.

Nach knapp 1000 Höhenmetern sitzen wir Polenta-schaufelnd auf der Pizzini-Hütte. Über uns thront Il Gran Zebrù, die Königsspitze. Mit 3854 Metern fehlen ihr nur knapp 51 Meter zum Ortler. Uns fehlen noch 300 Höhenmeter zum Passo Zebrù - und die haben es in sich. Die Beine sind müde, die Luft dünn, die Polenta schwer, der Weg unfahrbar. Wir schieben, schultern und schnaufen uns nach oben. Dann kommt der Sattel auf 3005 Metern - und alles ist egal. Alles. Alles. Die Kulisse ist unfassbar. Das Tal, auf das wir tief hinunterblicken, schneidet sich spektakulär durch den Ortler-Hauptkamm. Grauer Fels, weiße Schneeflecken, schimmerndes Grün - und rechter Hand wieder ein dünner Strich am Hang: unser Trail.

Die ersten Meter sind eine Ansage. Doch dann folgt eine Sensationsabfahrt, die nur von einigen Schlüsselstellen, Durchschnauf- und Staunmomenten ausgebremst wird. Unsere Körper schütten schubweise Glückshormone aus, und wir schütteln am Ende nur noch den Kopf. Wir blicken zurück - ohne Worte. Wir wissen, was der andere sagen will.

Santa Caterina Dynamite

  • Distanz: 20,7 km
  • Höhenmeter Aufstieg: 519 hm
  • Höhenmeter Abstieg: 1464 tm
  • Dauer: 3 h

Die Gondel hat uns von 1738 Metern im Tal fast 1000 Höhenmeter nach oben gehievt und direkt auf einen Trail ausgeleert. Einen Natur-Trail, betont Alberto.

Bike-Ballermänner werden hier nicht ihr Shredder-Handtuch ausbreiten. Doch wer denkt, dass Alberto mit angezogener Bremse durch die Landschaft trudelt, irrt. Der 36-Jährige tritt an und zieht auf dem Dynamite-Trail davon - schon wieder ein alter Militärweg, auf dem die Truppen einst Munitionsnachschub hochkarrten. Uns hingegen erwartet hinter der Kurve eine friedlich mähende Schafherde mit Eseln und Hirtenhund. Der Trail auf der anderen Seite des Gavia-Passes geht genauso abwechslungsreich weiter: flüssige Fahrten unterbrochen von Rumpeleien, kniffligen Ecken und abfallenden Kanten. Schnell durchrauschen ist nicht. Und das ist auch gut so. Das ist kein Bikepark, wir sind in einem Naturpark.

"Mit Risiko solltest Du hier nicht fahren", meint Alberto. "Wenn was passiert, dann ist es nicht so einfach, Dich hier rauszuholen."

Weitere Informationen

Das Stilfser Joch verdankt seinen Bekanntheitsgrad nicht nur seiner strategischen Lage als Kriegsschauplatz während des 1. Dem mächtigen Ortler scheint es herzlich wurscht zu sein, was die Menschen zu seinen Füßen treiben. Doch das täuscht. Speziell hier sieht man, wie angreifbar die Natur ist. Der Monte Braulio gegenüber musste in den explosiven Kriegsjahren viel Fels lassen. Heute setzt der Klimawandel dem Stilfser Gletscher massiv zu. Wir wenden unseren Blick in die andere Richtung, lassen uns die alten Pfadkehren zum Schweizer Zollhaus am Umbrail-Pass hinab und klettern dann zur Bocchetta di Forcola hinauf.

Weitere Angebote für Biker

Hier um Buchungstool Bikeshuttle zum StiilserjochBikehotels und Übernachtungsangebote für Radsportler im VinschgauSuchen Sie eine Bikeunterkunft für Ihren Bikeurlaub? diese verfügen über eine solide Grundausstattung und bieten zusätzliche Vorteile für Biker.

Radsport am Stilfser Joch

Ein Eldorado für den Mountainbike- und Rennradsport!Das Stilfser Joch zieht wegen seiner kurvenreichen Straßenführung jährlich Tausende sportbegeisterte Radfahrer an. Jährlich wird am ersten Samstag im September oder am letzten Samstag im August der Radtag Stilfserjoch - Stelviobike veranstaltet, bei dem die Straße (von Trafoi bis Bormio) den ganzen Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt wird. Tausenden Fahrradfahrern, einigen Läufern und einigen wenigen Wanderern ist an diesem speziellen Tag die Passstraße vorbehalten.

Das Revier Bormio und Santa Caterina

Das Revier Bormio (1225 m) und Santa Caterina (1734 m) liegen in der italienischen Provinz Sondrio in der Lombardei im Parco Nazionale dello Stelvio. Die Region ist von Pass-Straßen umzingelt - Stilfser Joch, Umbrail- und Gavia-Pass - und deshalb ein beliebtes Ziel von Rennradfahrern. Auch immer mehr Mountainbiker entdecken den Naturpark für sich - verlieren sich jedoch wieder in der Weite des Reviers.

Anreise

Es kostet einiges an Windungen, um nach Bormio und Santa Caterina zu gelangen. Der kürzeste Weg von Deutschland führt über den Reschenpass in den Vinschgau. Wer sich die legendären 48 Stilfser-Joch-Kurven antun will, fährt über Prad. 34 Kehren und 22 Kilometer später ist man in Bormio, nach Santa Caterina sind es weitere 13 Kilometer.

Beste Tourenzeit

Das Touren-Revier führt bis 3000 Meter hinauf. Entsprechend sollte man das Wetter im Auge behalten. Schneefrei ist die Region in der Regel von Juni bis Ende September. Allerdings kann ein Gewitter die Hochtour jederzeit verhageln, Unterstellmöglichkeiten sind da oben rar. Die Öffnungszeiten der Bahnen sollte man vorab online checken!

Unterkünfte

  • Hotel Vedig: Ride-Clean-Initiator Alberto führt mit seiner Familie in Santa Caterina dieses tolle, moderne Hotel mit ausgezeichneter Küche. 0039/0342/935305, albergovedig.it
  • Hotel Funivia: Besitzer Daniele hat sein Hotel Funivia in Bormio primär auf Rennradfahrer ausgerichtet - aber natürlich kommen auch Biker in den Genuss des 1A-Rad-Services. 0039/0342/903242, hotelfunivia.it

Shuttle

Simone vom Bike-Shuttle Alpin Taxi Cola transportiert Biker zum Rifugio Pizzini oder zum Stilfser Joch. 0039/333/4706865, alpintaxi.it

Guides und Karten

Touren-Guides, aber auch Infos, Tipps und das passende Kartenmaterial findet man auf der Ride-Clean-Webseite von Alberto und seinem Team: rideclean.it

Bike-Shops

  • Bormio Ski & Bike: Via Battaglion Morbegno 7 und Via Stelvio, 19 in Bormio. 0039/0342/911142.
  • Focus Bike Center: Via Magliaga, Loc. 0039/347/4875041, rideclean.it

Bikepark

Der Bikepark in Bormio bietet sieben Trails zwischen der Gipfelstation auf 3000 Metern und der Mittelstation Bormio 2000. Das Highlight ist der 13-Kilometer-Trail, der bis nach Santa Caterina führt. Ansonsten ist der Park überschaubar, wächst aber stetig. Das Tagesticket hat dynamische Preise. Je früher man das Ticket online bucht, desto größer eventuell das Schnäppchen. Die Range liegt aber grob zwischen 21,50 und 24 Euro. 0039/0342/903300, bormio.eu

Tabelle: Die 3 Top Touren im Überblick

Tour Distanz Höhenmeter Aufstieg Höhenmeter Abstieg Dauer
Bocchetta di Forcola 28,8 km 674 hm 2139 tm 4:30 h
Passo Zebru 31,4 km 1370 hm 1852 tm 6 h
Santa Caterina Dynamite 20,7 km 519 hm 1464 tm 3 h

Szene Specials

  • Seit Jahrtausenden kennt man Bormio für seine Heilqualitäten. Das um die 37 Grad warme, mineralhaltige Alpen-Thermalwasser speist unter anderem diverse Becken im Innen- und Außenbereich der Bormio-Terme in Bormio. 0039/0342/901325, bormioterme.it
  • Außerdem fließt das therapeutische Wasser in den römischen Bädern, Grotten und Panoramabecken der Terme Bagni Vecchi. Nur mit Anmeldung! 0039/0342/910131, qcterme.com

Essen & Trinken

  • Ein Wässerchen, für das Bormio bekannt ist: Amaro Braulio. Das ist ein bitterer Likör, der aus 23 Kräuterextrakten gewonnen wird und zwei Jahre in alten Eichenfässern lagert. Er wurde 1875 vom Apotheker Francesco Peloni entwickelt (Namensgeber ist der fast 3000 Meter hohe Monte Braulio). Pelonis Nachkommen führen sein Erbe noch heute mitten in der historischen Altstadt von Bormio weiter. Inzwischen wird hier auch Bier gebraut und Liköre und Grappa destilliert. Essen gibt es auch. 0039/0342/904785, amarobraulio.it
  • Wo essen die Einheimischen ihre Pizza? 0039/0342/911734, umamibistrot.it
  • Zum Après-Bike-Espresso und -Gelato rollt man auf der Piazza in Bormio bei Dolce Ozio aus: Piazza Cavour 3/4.
  • Das Café Stelvio Experience zelebriert die Rennradkultur in vollen Zügen. Hier kann man morgens vor und ab 15 Uhr nach der Ausfahrt seinen Kaffee oder sein Bormio-Bier auf besattelten Hockern genießen und die Rad-Memorabilia aus Jahrzehnten beäugen. Via Funivia 34, stelvioexperience.it
  • Im Agriturismo Rini kann man gut schlafen, hervorragend essen und sich im Shop La Butiga mit Spezialitäten aus eigenem Anbau eindecken: Via Cavalier Pietro Rini 2 in Bormio, agriturismobormio.it
  • An der Azienda Agricola Fiore di Zagara am Ortsrand von Santa Caterina kommt man direkt auf dem Weg zum Rifugio Pizzini und Passo Zebrù vorbei. Es gibt Honig und Kräutertee, Seife und Sirup, Wurst und Käse.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0