Immer wieder ab November trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Das bedeutet für uns Tester - in diesem Jahr die ElektroRad-Redakteure Tobias Jochims und Stephan Kümmel, sowie zurück im ElektroRad-Team unser neuer/alter Test- und Technikleiter Georg Zeppin - die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test 2025.
Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten. Zwar haben wir es in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt. Zuletzt aber passten die Kategorien, die Bewertungsvorgaben und somit die Endergebnisse nicht mehr genau. Die haben wir jetzt geschaffen, und gleich die neue Unterkategorie Trekking-Light eingeführt.
Nach einigen wirklich fiesen Monaten und einer epischen Rabattschlacht leeren sich die Lager der Fahrradhersteller und damit auch die Verkaufsräume der Händler. Das schafft Platz für Neues! Der Jahrgang 2025 bringt einige technische Neuerungen zur Serienreife. Ganz oben auf der Innovationsliste: die Automatik-Schaltung.
Das schlägt sich inzwischen auch bei den Herstellern nieder und wird entsprechend in unserem Test gespiegelt. Viele Fahrradbauer nehmen vermehrt den Budget- und mittelpreisigen Sektor in den Fokus. Die größte Zahl an Testrädern sind und bleiben allerdings die Mittelklasseräder im Preissegment zwischen 3000 und 5000 Euro.
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an.
Und doch bleibt das klassische Trekkingrad mit großem Akku, kraftvollem Motor und vielseitiger Alltagsausstattung das beliebteste Pedelec in Deutschland. Weiterhin ihren Platz hat zudem natürlich die Klasse der Trekkingräder, die von allem ein bisschen mehr bieten wollen - der Einfachheit halber nennen wir sie SUV. Geländegängig, kraftvoll, aber oft eben auch schwer.
Mit den Testrädern in fünf Unterkategorien folgen die Stadträder. Diese Klasse ist noch einmal deutlich vielseitiger als die Trekking-Kategorie. Die Klasse City-Standard (als vergleichbare Gruppe zu Trekking-Standard, früher schlicht Stadträder genannt), sind klassische „Brot-und-Butter-Räder“, im positivsten Sinne. Sie sind praktische Helfer, vielseitig, komfortabel und vergleichsweise preiswert.
Wie sehr das Thema Radgewicht an Bedeutung gewinnt, zeigt sich daran, dass erstmals seit Beginn des GERT das Durchschnittsgewicht aller Testräder (ohne Cargo-Bikes) gesunken ist - und zwar deutlich. 25,6 Kilogramm ist der Mittelwert. Im vergangenen Jahr lag der noch bei 27,1 kg. Nicht gesunken ist der mittlere Preis. Er liegt bei 4950 Euro und somit etwas über dem Vorjahresschnitt.
Bevor Sie sich in die Testbriefe vertiefen: Lesen Sie aufmerksam unsere Beschreibungen zum Testprozedere durch! Darin erfahren Sie, wie Sie die Testbriefe am besten lesen und was unsere Bewertungen genau bedeuten. So ordnen wir etwa jedes Rad danach ein, für welchen Fahrertyp es am besten passt.
Sportliche E-SUVs im Gelände
Knirschend bahnen sich unsere Reifen einen Weg durch den groben Schotter, die Motoren der sechs Räder brummen vor sich hin, hier und da knallt eine Schaltung unter der hohen Last im steilen Gelände. Das hier ist richtig sportlich, klassisches Mountainbike-Territorium auf jeden Fall. Eigentlich sogar mehr als das, denn früher - ohne Motor - hätte man Schotterrampen wie diese höchstens fluchend und schiebend bezwungen.
Und hier kämpfen nun wir uns bergauf, auf sechs völlig alltagstauglichen Rädern. Licht, Seitenständer, Schutzbleche - alles ist dran. Was aber eben auch dran ist: Stämmige Federgabeln und sogar ein Federbein hinten. Die Vollfederung garnieren die Hersteller mit mal mehr, mal weniger grobstolligen Reifen und Geometrien mal mehr mal weniger inspiriert vom Mountainbike. Echte E-SUVs also, nicht bloß Trekkingbikes mit Breitreifen.
Komplexe Technik also, die natürlich auch viel Geld kostet. Zwischen fünf- und sechstausend Euro muss man für die Bikes dieser Testgruppe wie auch für vollgefederten SUVs im Allgemeinen ungefähr einkalkulieren. Im Gegenzug versprechen die Hersteller schier unendliche Möglichkeiten. Pendeln in der Stadt oder große Tour am Wochenende, Großeinkauf mit Packtaschen oder weite Reisen in ferne Länder, nichts soll diese vollgefederten Räder vor eine ernste Herausforderungen stellen. Und eben: Sogar ernstes Gelände soll im Einsatzbereich mit vorgesehen sein.
Die 6 Testkandidaten im Überblick
- Tipp Sport: Centurion Numinis 2000 EQ - Bosch-Motor - 27,2 kg - 5.899 Euro
- Corratec MTC 120 - Bosch-Motor - 29,3 kg - 5.799 Euro
- Giant Stormguard E+ 1 - Syncdrive-Motor - 29,6 kg - 5.899 Euro
- Haibike Adventr 10 - Bosch-Motor - 27,8 kg - 5.699 Euro
- Testsieger: Specialized Tero X - Specialized-Motor - 27 kg - 5.000 Euro
- Tipp Komfort: Victoria Parcours 5 - Bosch-Motor - 31,1 kg - 5.999 Euro
Um die Geländekompetenz zu überprüfen, sind wir für Test und Fotos unserer sechs Kandidaten bis ins deutsche Wintersport-Mekka Garmisch, genauer: Partenkirchen, ausgerückt. Der Hausberg Wank, ein Schotter-Klassiker aus der guten alten Zeit von Mountainbike-Touren-Papst Elmar Moser soll zeigen, wie viel Gelände und wie viel Freiheit und Abenteuer wirklich in den sechs Kandidaten stecken. Und Tatsache: Zumindest die sportliche Truppe bezwingt unsere geplante Tour mit Leichtigkeit.
Einzig das Victoria Parcours ist im steilen Gelände durch seine Übersetzung wirklich limitiert. Der klassisch anmutende Tiefeinsteiger zieht dafür den Komfort-Trumpf. Extrem aufrechte entspannte Sitzposition, quirliges Handling dank kurzem Radstand, sensible Federung solange die Schläge nicht zu wild werden. Damit begeistert das Parcours im Alltag, wo auch der wartungsfreundliche Riemen und die stufenlose Enviolo-Schaltung ihre Stärken ausspielen.
Die anderen Kandidaten sind tendenziell sportlicher aufgestellt, setzen aber ebenfalls sehr unterschiedliche Akzente. Beim Giant Stormguard ist der ausladende Gepäckträger am Hauptrahmen fixiert. Corratec, Centurion, Specialized und das neue Adventr von Haibike priorisieren dagegen noch stärker den sportlichen Gelände-Einsatz.
Wenn keine wilden Gelände-Ritte oder höhenmeterlastigen Touren, sondern eher Stadtverkehr, Ausflüge und Einkäufe anstehen, schlägt sich das Corratec MTC gut. Ebenfalls gut schlägt sich das komfortable Victoria Parcours - solange man das Rad nicht eine steile Kellertreppe hinunter hieven muss. Das ist insgesamt mit den schweren SUVs keine schöne Übung.
Wer wirklich von Alltag bis Trailtour alles abdecken will, sollte jedoch nicht nur auf einen Punkt alleine schauen. Wie die Wertung zeigt, konnte uns mit Blick auf das Große Ganze ein Rad besonders begeistern. Das Tero X von Specialized findet einen guten Kompromiss aus Trekking- und Mountainbike-Genen, lässt sich im Alltag noch relativ leicht steuern und überzeugt dennoch mit hoher Fahrsicherheit im Gelände.
Testergebnis
Das Tero X von Specialized holt mit seinem breiten Einsatzbereich die meisten Punkte und überzeugt mit einem attraktiven Preis. Allerdings: Die Stärken der Kandidaten sind ausgewogen verteilt. Welches Rad am Ende am besten passt, hängt bedeutend vom persönlichen Anforderungsprofil ab.
SUV E-Bikes: Reichweite und Einsatz
Wie ausdauernd ein E-Bike ist, hängt immer von einer ganzen Reihe verschiedener Faktoren ab und ist daher schwer pauschal zu beantworten. Bei normalem Einsatz auf Touren und im Alltag erzielen die E-SUVs sehr ähnliche Reichweiten wie E-Trekkingbikes mit vergleichbar großen Akkus. Denn die Motoren sind ohnehin dieselben und selbst die gröberen Stollenreifen an Specialized und Centurion rollen noch vergleichsweise gut.
Das Fahrergewicht und die eingebrachte Leistung auf dem Pedal bleiben die größten Einflussfaktoren auf die Reichweite. Das gilt besonders, wenn beim E-SUV auch noch starke Höhenunterschiede hinzukommen. Da der Motor hier das ganze Gewicht von Bike und Fahrer den Berg hinaufschieben muss, schwindet im Anstieg die Reichweite im Zeitraffer. In der Ebene schaffen die Bikes bis zu 100 Kilometer ohne große Probleme.
Haibike ADVENTR 11 ABS im Detail
Mit dem Transporter ins Unterholz? Genau das verspricht Haibike mit dem ADVENTR 11 ABS - einem SUV E-Bike, das sich optisch und technisch am E-Mountainbike orientiert, aber den Komfort eines Tiefeinsteigers bietet. Ausgestattet mit Bosch CX-Motor und ABS will das Bike auf Straße wie Trail überzeugen.
Haibike wagt 2024 den Schritt ins boomende SUV E-Bike-Segment - inzwischen sind gleich mehrere Modelle am Start. Das ADVENTR 9 setzt auf einen Yamaha-Antrieb, das ADVENTR 8.5 (5.199 €) - wie unser Testbike - auf den bewährten Bosch Performance Line CX-Motor. Alle Modelle der Haibike ADVENTR-Serie sind sowohl mit Diamantrahmen (High-Step) als auch als komfortable Tiefeinsteiger (Low-Step) erhältlich.
Unser Testbike kommt als Tiefeinsteiger und schlägt mit 6.499 € zu Buche. Damit liegt es preislich ziemlich genau im Mittelfeld unseres großen Vergleichstests. Der sportlichste Tiefeinsteiger auf dem Markt?
Besonderheiten des Haibike ADVENTR 11 ABS
Das Haibike ADVENTR 11 ABS ist nicht der erste sportive Lowrider mit ABS im Haibike-Portfolio - aber der erste mit Vollausstattung. Gut gelungen finden wir die Integration des Bosch-Motors unterhalb der sehr technisch anmutenden Dämpferanlenkung.
Haibike setzt beim Antrieb auf den Bosch Performance Line CX Gen5 - ein kraftvoller, gut dosierbarer und erfreulich leiser Motor. Die Mini Remote wäre aus unserer Sicht optisch wie technisch die bessere Wahl gewesen. Nichts zu meckern gibt es an der Entnahme des Akkus: Das Batterie-Cover lässt sich bequem mittels Drehknopf abnehmen, der Akku selbst muss dann per Schlüssel entriegelt werden.
Konzeptionell positioniert sich das Haibike ADVENTR 11 ABS zwischen dem mehr auf Alltagstauglichkeit ausgerichteten CENTURION Lhasa R2000 und dem noch sportlicheren Mondraker Chaser X. Ebenso wie die Integration der TRELOCK-Lichtanlage mit der Frontleuchte direkt unter dem Display und einem am hinteren Schutzblech angebrachten Rücklicht, das leider keine Bremslichtfunktion mitbringt.
Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 150 kg zeigt sich das Haibike ADVENTR 11 ABS erfreulich belastbar und eignet sich damit auch für große und schwere Fahrer. Der für maximal 15 kg freigegebene Gepäckträger unterstützt sowohl das MIK- als auch das MIK-Side-System, was das schnelle und bequeme Anbringen von Fahrradtaschen erleichtert. ABS bringt einen signifikanten Sicherheitsgewinn. Ob bei abrupten Bremsmanövern im Stadtverkehr, auf rutschigen Gullydeckeln oder nassem Kopfsteinpflaster - ABS entschärft gefährliche Situationen spürbar.
Fahrverhalten und Zielgruppe
Die Sitzposition auf dem Haibike ADVENTR 11 ABS ist sportlich geprägt, vor allem durch das tief angesetzte und das recht breite Cockpit. Sogar Wheelies und Manuals sind mit dem Tiefeinsteiger keine große Herausforderung und sorgen für staunende Gesichter bei umstehenden Passanten. Die Lenkung gibt sich direkt, aber nicht nervös.
Auch wenn das Haibike ADVENTR 11 ABS auf jedem Terrain eine gute Figur macht, ist sein Revier klar abseits der Straße. Im Gelände, gerne auch in steileren Gefilden, spielt es seine Stärken dank der sportlichen Geometrie und des satten Fahrwerks voll aus. Ein richtiges Spaß-Bike, das auch den Weg zur Eisdiele nicht scheut.
Das Haibike ADVENTR 11 ABS ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges SUV E-Bike suchen, das im Alltag wie im Gelände gleichermaßen überzeugt. Wer hingegen gerne aktiv unterwegs ist, wird die ausgewogene Geometrie und das sensibel ansprechende Fahrwerk lieben.
Was ist ein ATB E-Bike?
Straße, Schotter, Waldwege, schlecht ausgebaute Fahrradwege - so ein Fahrrad muss in seinem Leben mit vielen Untergründen zurechtkommen. Sogenannte ATBs (All Terrain Bikes) gibt es da draußen schon einige. Viele davon mit Elektroantrieb. Bei der Pedelec-Art handelt es sich um eine sportliche Variante von Trekking E-Bikes, sozusagen der SUV unter den E-Bikes. Deshalb werden die Alleskönner auch als SUV-E-Bikes bezeichnet.
Vorteile des E-ATBs
Das Besondere an E-Bike ATBs ist, dass sie mit fast allem zurechtkommen, was dir die Wege dieser Welt vor die Reifen legen. Je nach Ausrichtung gibt es E-ATBs mit 29 Zoll oder 28 Zoll Laufrädern. Meist mit breiteren Reifen und leichten Stollen, die optimalen Grip auf den meisten Untergründen bieten. In aller Regel gibt es eine Federgabel mit meist 100 mm Federweg, die mit Schlaglöchern gut zurechtkommt und deinen Komfort auf dem Bike deutlich erhöht.
Zielgruppe für All Terrain E-Bikes
Die Zielgruppe für E-Bike SUVs ist dementsprechend sehr weit gefasst. Sie zielen vor allem auf Bike-Trekker ab, die weite Distanzen fahren und ihr Gepäck stets dabei haben wollen. Auch in diesem Fall eignen sich die vielseitigen Gefährten. Sie sind meist StVZO-konform und ab Werk mit allen wichtigen Anbauteilen ausgestattet.
Kosten eines E-Bike ATB
Das kleine E- in der Bezeichnung sorgt dafür, dass E-ATBs nicht für “‘n Apfel und ‘n Ei” zu haben sind. Dennoch musst du für eine Einsteiger-Variante nicht allzu tief in die Tasche greifen. Günstige E-Bike SUVs gibt es schon für ca. 2000 €. Je nach gewünschter Ausstattung kannst du aber auch wesentlich mehr Geld investieren.
Welches SUV E-Bike für welche Zielgruppe?
Wie schon erwähnt, sind die primären Zielgruppen von E-ATBs Pendler und Bike-Trekker. Erstere freuen sich über eine StVZO-Zulassung, praktische Gepäckträger und Schutzbleche. Als Pendler solltest du beim Kauf eines E-Bike ATB vor allem auf eine entspannte Geometrie Wert legen. Wenn du lieber die Welt beradeln willst und dir noch nicht sicher bist, welche Wege dich erwarten, ist eine geländegängigere E-ATB-Variante von Vorteil.
Mit einem SUV E-Bike in der Garage hast du einen tollen Allrounder, den man für viele Spielarten des Bikens gebrauchen kann. Ein SUV E-Bike vereint die Robustheit eines Mountainbikes mit dem Komfort eines Citybikes und der elektrischen Unterstützung eines modernen E-Bikes.
SUV E-Bike Test 2025: Alltag, Abenteuer, Alpenpässe
Alltag, Abenteuer, Alpenpässe - welches SUV E-Bike meistert wirklich alles? Wir haben die 10 spannendsten Modelle des Jahres getestet: Komfort meets Offroad, Commuting meets Gipfelsturm. Wer baut das beste E-Bike für alle Lebenslagen, den perfekten Allrounder, wer schafft das Triple A?
SUV E-Bikes sollen komfortabel wie City-Bikes, tourentauglich wie Trekkingräder und trailtauglich wie E-MTBs sein. Dazu Vollausstattung mit Gepäckträger, Lichtanlage und smarten Features on top. Kurz: das „Bike für alle Fälle“ - so zumindest das Versprechen der Hersteller.
Was bekommt man für sein Geld?
Viele Hersteller bieten SUV E-Bikes mit Diamantrahmen an, bei denen das Oberrohr tiefer angesetzt ist oder abgeschrägt verläuft. Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Modell liegen fast 10 kg - so viel wie eine volle Kiste Äpfel vom Wochenmarkt.
Schwere SUV E-Bikes brauchen kontrollierbare Power. Sie wollen nicht irgendwie, sondern mit Nachdruck den Berg hoch. Der Bosch Performance Line CX Gen5 ist im SUV E-Bike-Segment nahezu allgegenwärtig. Und übrigens: Durch ein neues Software-Update wurde der ohnehin schon leistungsstarke Bosch-Motor nochmals gepusht.
Akkukonzept
In unserem Testfeld ist jeder Akku entnehmbar - ein klarer Vorteil für alle, die am Stellplatz keine Steckdose haben. Größe und Kapazität variieren je nach Hersteller: von Bosch mit der 250-Wh-PowerMore im Trinkflaschenformat bis zum 535-Wh-Klotz beim KETTLER PINNIATO FS Sport.
ABS am Fahrrad
Besonders hilfreich ist das System auch, wenn mal jemand anderes mit dem Bike unterwegs ist: Ein Freund, der selten Rad fährt oder keine Erfahrung mit verschiedenen Untergründen hat, bekommt durch das ABS eine wertvolle Unterstützung. Aber auch für erfahrene Fahrer kann ABS Gold wert sein - etwa in hektischen Alltagssituationen und auf rutschigem Untergrund.
Zulässiges Gesamtgewicht
Jedes Bike hat ein „zGG“, ein zulässiges Gesamtgewicht, das vom Hersteller bestimmt wird. Gemeint ist nicht nur die Gepäckträgerzuladung, sondern das gesamte E-Bike-Systemgewicht: also Rad, Fahrer samt Ausstattung und Gepäck sowie evtl. ein Anhänger. Das zGG solltet ihr bei der Anschaffung also unbedingt im Blick behalten.
Sicherheit
GPS-Tracking, Navigationshilfe, Alarmanlagen und Motor-Sperren - das digitale Schutzschild ist längst Realität. Specialized stattet das Turbo Tero X 6.0 serienmäßig mit einem integrierten Alarmsystem aus - simpel, effektiv und direkt über die hauseigene Specialized-App steuerbar.
Automatik-Schaltungen
Systeme wie Auto.Shift von Pinion übernehmen das Schalten für euch - ganz automatisch. Gerade im SUV E-Bike-Segment ist eine funktionierende Automatik - so wie sie Pinion bietet - jedoch hochwillkommen. Für alle Alltagsanforderungen kann eine Automatikschaltung im SUV E-Bike ein echter Gamechanger sein - entspannter, sicherer und stressfreier.
Sitzposition
Gerade bei der Sitzposition ist die Bandbreite groß: von sportlich gestreckt bis aufrecht und entspannt ist im Testfeld alles dabei - und vieles dazwischen. Viele SUV E-Bikes setzen aus Komfortgründen auf Schnellspanner, zum Beispiel an der Sattelstütze oder den Laufrädern.
Federung
Alle Modelle im Testfeld sind vollgefedert - was den Fahrkomfort auf langen Strecken oder unbefestigten Wegen deutlich verbessert. Auch die Reifenbreite, die Kontaktpunkte (Sattel, Griffe) und natürlich die Geometrie spielen eine große Rolle.
Absenkbare Sattelstütze
Eine absenkbare Sattelstütze erleichtert nicht nur das Auf- und Absteigen, sondern bringt auch auf Schotterpisten oder steilen Trails spürbar mehr Kontrolle. Wer sich mehr Bewegungsfreiheit und Sicherheit wünscht, kommt um die Dropper Post nicht herum.
Schutzbleche und Ständer
Gerade bei SUV E-Bikes zeigt sich schnell: Diese Features sind alles andere als verzichtbar. Ein stabiler, gut positionierter Ständer sorgt dafür, dass ihr euer Bike jederzeit sicher abstellen könnt. Auch Schutzbleche spielen eine größere Rolle, als viele denken.
Laufräder und Reifen
Dabei ist es nicht der nominale Durchmesser selbst, auf den es ankommt: 5 Testbikes rollen auf größeren 29″-Laufrädern, 3 auf „kleineren“ 27,5″-Laufrädern und 2 auf einem Laufradmix aus 29″ vorne und 27,5″ hinten. Das bedeutet für euch: breite und eher profilierte Reifen, die für mehr Fahrkomfort und Traktion bei allen Fahrbedingungen sorgen.
Setup
Dein Bike ist nur so gut, wie du es auf dich abstimmst! Du kannst das beste Bike kaufen und es fährt sich dennoch furchtbar. Nicht nur der Reifendruck ist entscheidend, sondern auch das richtige Setup. Wer sich hier nicht auskennt, sollte lieber Geld in ein professionelles Setup beim Fahrradhändler seines Vertrauens investieren.
Die sportlichsten SUV E-Bikes
Die E-Bikes von Rotwild, Ghost und Centurion sind die geländegängigsten Pedelecs im ganzen Test. Bikes mit Trailfahrwerk aus der E-MTB-Ecke, aber trotzdem voll ausgestattet. Die beiden SUVs von BH und Stevens gehören ebenso zur Gruppe der Sporttourer.
Akkupacks
Von Jahr zu Jahr nehmen die Kapazitäten der Akkus zu, inzwischen bieten viele Hersteller einen zusätzlichen Range Extender an und die Gesamtkapazität schwillt auf über 1000 Wh. Ermöglicht hat die Entwicklung eine höhere Energiedichte der Zylinderzellen, die in E-Bike-Akkus verbaut werden.
Antrieb
Marktführer Bosch bietet mit seinem CX-Motor und dem Smart System ein bewährtes Konzept, das für ein SUV-Bike kräftig genug ist, sich längst durchgesetzt hat und über jede Menge Features verfügt. Neu am Motorenhimmel ist Pinion, die aus der Not eine Tugend gemacht haben und damit wohl die Zukunft des E-Bike gestalten.
ABS-Bremssysteme
Drei unserer Testbikes bremsen mit ABS: Ghost, Stevens und Victoria setzen gerade bei den reichhaltig ausgestatteten und potentiell schwereren SUV-Bikes konsequent auf ABS.
Die ausführlichen Testberichte der SUV-E-Bikes lesen Sie in der ElektroRad 6/2025.
Die Punktewertung im Detail
Das Specialized ist überall vorne mit dabei und sichert sich so den Testsieg. Centurion punktet im Gelände, Victoria beim Komfort.
| Modell | Motor | Gewicht | Preis | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Centurion Numinis 2000 EQ | Bosch | 27,2 kg | 5.899 Euro | Tipp Sport |
| Corratec MTC 120 | Bosch | 29,3 kg | 5.799 Euro | - |
| Giant Stormguard E+ 1 | Syncdrive | 29,6 kg | 5.899 Euro | - |
| Haibike Adventr 10 | Bosch | 27,8 kg | 5.699 Euro | - |
| Specialized Tero X | Specialized | 27 kg | 5.000 Euro | Testsieger |
| Victoria Parcours 5 | Bosch | 31,1 kg | 5.999 Euro | Tipp Komfort |
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