Telefunken E-Bike Mittelmotor Test: Ein umfassender Überblick

Telefunken - die meisten werden die Marke nur im Bereich der TV-Geräte kennen, doch Telefunken ist auch eine Marke für E-Bikes. Der Hersteller Karcher AG baut das E-Bike-Sortiment unter dem Namen Telefunken aus. Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Lizenzpartnerschaft beider Unternehmen. Die Karcher AG bietet unter dem Markennamen Telefunken ein breites und umfassendes Sortiment an E-Bikes und Pedelecs an. Vom Citybike über das Mountainbike bis zu den modernen Falt-Modellen entwickelt der Hersteller stetig neue Modelle. Telefunken legt das Hauptaugenmerk auf Zuverlässigkeit, Qualität und Sicherheit. Die ersten Modelle wurden daher auch mit einem Vorderrad-Nabenmotor ausgestattet. Der Vertrieb der E-Bikes erfolgt ausschließlich in Deutschland und in Österreich über den Fachhandel sowie Versandhandel zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Telefunken steh für Innovation, Qualität, Technik und Sicherheit und genau diese Werte werden am Markt ersichtlich.

Telefunken hat einige Modelle im Repertoire. Dazu können auch die etwas außergewöhnlichen E-Bikes mit zwei Rädern hinten gezählt werden. Der Telefunken E-Bike Test hat eindeutig bewiesen, dass Telefunken einige großartige Modelle zu bieten hat. Einen besonderen Augenmerk wird dabei auf drei der besten Bikes der Marke gelegt. Diese können in puncto Reichweite, Akku usw.

Drei Top-Modelle im Fokus

Der Telefunken E-Bike Test hat eindeutig bewiesen, dass Telefunken einige großartige Modelle zu bieten hat. Einen besonderen Augenmerk wird dabei auf drei der besten Bikes der Marke gelegt. Diese können in puncto Reichweite, Akku usw.

Telefunken Aufsteiger M 925

Nicht nur das sportliche Design, sondern auch die modernste Technik sorgt für eine gute Platzierung des Telefunken Aufsteiger M 925 der deutschen Marke Telefunken. Dabei spielt es keine Rolle, ob mit dem Bike im freien Gelände oder im City-Alltag gefahren wird, dank der großen Reichweite von 120 km kann eine lange Strecke zurückgelegt werden. Die 8-Gang-Kettenschaltung von Shimano sorgt für eine passende und optimale Übersetzung in jedem Terrain, was ein schnelles Erreichen des Ziels ermöglicht. Damit mit dem Bike sofort losgefahren werden kann, wird es zu 98 % vormontiert geliefert, was einen klaren Vorteil darstellt.

Telefunken E-Bike XC940

Das Trekkingrad erweist sich im Telefunken E-Bike Test als eine ausgezeichnete Kombination aus Mountainbike und City-Modell. Für alle Nutzer eröffnen sich somit ganz neue Möglichkeiten. Egal, ob ein gemütlicher Ausflug am Wochenende, die tägliche Fahrt ins Büro oder eine mehrtägige Fahrrad-Reise - mit dem E-Bike XC940 ist das alles möglich. Zwar kommt das Bike in der typischen Damenform mit einem tiefen Einstieg, ist aber für jeden geeignet, also Unisex. Der Hinterradantrieb mit Elektromotor erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h. Der hochwertige 250 Watt Akku ermöglicht eine Reichweite von 100 km, je nach Intensität.

  • FLEXIBILITÄT: Das Pedelec E-Bike mit 28 Zoll Reifen ist dank Aluminum-Rahmen sehr leicht - mit der 24-Gang Kettenschaltung ist das Trekkingbike alltagstauglich
  • REICHWEITE: Die Kombination aus integriertem Ananda Hinterradmotor mit 250 Watt und hochwertigem, itegriertem Akku sorgt bei bis zu 25 km/h für Tretunterstützung mit einer Reichweite von bis zu 100 km; 11,6 Ah / 36V Lithium-Ionen-Akku
  • FEATURES: Kurze Akku-Ladezeit, LCD-Display (verstellbar) und LED-Scheinwerfer (15 Lux) + LED Gepäckträgerrücklicht, Seitenständer, Anfahr- & Schiebehilfe
  • KOMFORT: Das Elektrofahrrad für Damen wird zu 98 Prozent montiert angeliefert - der Trekking Sattel mit Komfort-Dämpfung und der Trekking-Fahrradlenker machen das Rad mit Elektroantrieb komfortabel
  • SICHERHEIT: Das Ebike ist nicht zulassungspflichtig und bietet die vollständige Ausstattung nach StVZO (LED-Beleuchtung und Reflexbereifung) - Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten sorgen für Sicherheit.

Telefunken City-Pedelec RC840

Das City-Pedelec RC840 kann im Telefunken E-Bike Test nicht nur durch einen leistungsstarken 250 Watt / 36 Volt Frontmotor beeindrucken, sondern auch durch den leistungsstarken Akku, der eine Reichweite von bis zu 100 km garantiert. Damit lassen sich auch lange Strecken zuverlässig und ohne Ladepausen zurücklegen. Zu einem echten Multitalent wird das Bike durch den abnehmbaren Einkaufskorb und den Tiefeinsteiger-Rahmen. Doch das sind nicht die einzigen Gründe für eine hohe Platzierung im Telefunken E-Bike Test. Das hochmoderne LCD-Display informiert während der Fahrt über alle relevanten Informationen, wie Geschwindigkeit, Unterstützungsmodus und der zurückgelegten Strecke.

Telefunken Multitalent RC822 im Detail

Das Telefunken Multitalent RC822 ist ein günstiges Pedelec für die Stadt mit Frontmotor. Wie sich das E-Bike für jedermann schlägt, zeigt der TechStage-Test. Ein E-Bike für die Stadt ist Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Dank elektrischer Unterstützung ist die Fahrt weniger schweißtreibend als mit einem klassischen Fahrrad. Wer das E-Bike vorwiegend in der Stadt nutzt, benötigt eine vollständige Ausstattung nach StVZO. Merkmale, wie Geländetauglichkeit wiederum, sind dann weniger wichtig.

Das Telefunken Multitalent RC822 bietet als Tiefeinsteiger alles, was ein E-Bike für die Stadt bieten sollte. Bei Lidl kostet das Stadtrad derzeit 966 Euro.

Aufbau und Verarbeitung

Das Telefunken Multitalent RC822 erreichte uns nahezu vollständig vormontiert. Wichtig ist es hier, alle relevanten Schrauben nachzuziehen. Das betrifft hauptsächlich die Pedale, den Korb am Lenker, den Fahrradcomputer, das Vorderlicht, die Sattelstange sowie insbesondere die Führungsschiene mit der Halterung für den Akku unter dem Sitz hinten am Rahmen. Dafür benötigt man idealerweise ein Werkzeugset mit einem dünnen Inbusschlüssel mit 6 mm sowie einen Maulringschlüssel SW 15 mm für die Pedale und gegebenenfalls einen Drehmomentschlüssel.

Die Verarbeitung hinterlässt einen überaus soliden und wertigen Eindruck. Schweißnähte sind zwar am Aluminium-Rahmen sichtbar, das ist in dieser Preisklasse aber normal. Sämtliche Kabel sind bereits vormontiert und so geführt und abgesichert, dass sie nicht unnötig herumhängen. Die vollständige Ausstattung nach StVZO mit Lichtern und Reflektoren ist vormontiert. Hier sollte man darauf achten, die Schraube an der Führungsschiene nochmals festzuziehen, was aufgrund der Position gar nicht so einfach ist. Andernfalls rutscht die Schiene aus dem Rahmen. Um den Akku zum Laden herauszunehmen, muss man vorab den Sattel über den Schnellspanner entfernen.

Lenker und Licht

Typisch für ein Stadt- oder Hollandrad ist der Lenker. Dieser ist deutlich nach hinten gebogen. Daran befinden sich die beiden Hebel für die vordere und hintere Bremse sowie eine klassische Glocke als Klingel. Diese entspricht anders als laute Hupen von asiatischen Fahrrädern der StVZO.

Das große LC-Display sitzt auf der linken Seite und ist auch bei starkem Sonnenschein gut ablesbar, zudem spiegelt es nicht. Es zeigt die Geschwindigkeit an sowie die gewählte Unterstützungsstufe. Zusätzlich gibt die Anzeige die zurückgelegten Kilometer an. Über die Power-Taste wechselt man auf weitere Fahrinformationen, etwa Gesamtkilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit oder gefahrene Zeit. Zum Einschalten der Beleuchtung drückt man die Plus-Taste für knapp 2 Sekunden. Vorder- und Rücklicht sind ausreichend hell und von der Bordelektronik über den Akku betrieben. Die Schiebehilfe aktiviert man durch Drücken der Minustaste für 2 Sekunden. Jetzt schiebt der Elektromotor das Rad mit einem Tempo von maximal 6 km/h mit an. Dazu muss man allerdings die Minustaste gedrückt halten, was wirklich nervig ist.

Ergonomie

Als Hollandrad verfügt das Telefunken Multitalent RC822 über einen tiefen Einstieg dank des stark nach unten gebogenen Rahmens - auch als Hollandbogen oder Wave-Rahmen bekannt. Diese Bauweise hat sich historisch speziell bei Damenrädern etabliert, um den Zustieg mit einem Rock zu erleichtern. Mittlerweile findet diese Form auch bei einem City Bike gern Verwendung. Der tiefe Einstieg erlaubt es, bequem auf dem Rad aufzusatteln, da es nicht nötig ist, das Bein über das Oberrohr zu heben. Das kommt neben Rockträgern auch ungelenken oder älteren Personen entgegen.

Die insgesamt hohe Sitzposition hat Nachteile für Personen, die eher auf eine sportliche Fahrweise setzen, ist aber bequem, da der Rücken nicht so stark nach vorn geneigt wird. Für den Gebrauch im Straßenverkehr oder auf Radwegen in der Stadt ist diese Form zweckmäßig.

Bis zu einer Körpergröße von 185 cm konnten wir im Test das Rad gut nutzen. Bei einem Gewicht von knapp 25 kg bietet das Telefunken Multitalent CR822 ein zulässiges Gesamtgewicht von 150 Kg. Bis zu einem Körpergewicht von etwa 125 Kg kann man sich aufs E-Bike wagen.

Fahren

Das Telefunken Multitalent CR822 bietet ein komfortables und sicheres Fahrgefühl beim Radeln durch die Stadt. Der Lenker wirkt stabil und setzt Richtungsänderungen unmittelbar um, ohne zu wackeln. Im Zusammenspiel mit dem weichen Sattel und den großen Rädern mit 28 Zoll sowie der verstellbaren Federgabel von Zoom mit einem Federweg von 45 mm fühlt sich die Fahrt stets bequem an, auch bei einem kleineren Bordstein.

Selbst bei einem höheren Tempo von etwa 30 km/h fühlt man sich beim starken Einlenken sicher auf dem City Bike. Die Unterstützung ist selbst bis knapp unter 25 km/h immer gut spürbar. Die 7-Gang-Schaltung von Shimano aus der Tourney-Reihe arbeitet zuverlässig und ist üblich für Zweiräder der Einsteigerklasse. Für die Fahrt durch die Stadt reicht sie vollkommen aus.

Nicht mehr ganz zeitgemäß, aber bei dem Preis dennoch nicht ungewöhnlich ist das „klassische“ Bremssystem mit einer V-Brake. Wie man es von Fahrrädern her kennt, umschließen hier zwei Bremsklötze aus Gummi über eine mechanische Betätigung der Bremshebel das Vorder- und Hinterrad. Dennoch erscheint uns die Bremsausstattung zweckmäßig und sicher genug, was am insgesamt niedrigen Gesamtgewicht liegen könnte. Zudem ist die Wartung einfacher als bei Scheibenbremsen.

Elektronik und Akku

Die Antriebsart sorgte für Diskussionen in der Redaktion. Ein Frontmotor gilt beider Fahrdynamik als eher schlechte Lösung. Er findet sich aber häufig bei preisgünstigen E-Bikes. Zu den Vorteilen gehört, dass ein Frontmotor mit jeder Schaltung kombinierbar ist und häufig leiser arbeitet. Meistens sind diese leichter und zudem wartungsärmer.

Der Frontmotor leistet 250 Watt bei 40 Nm und bietet insgesamt fünf verschieden Stufen. Der Lithium-Ionen-Akku (Li-Ionen) arbeitet mit einer Spannung von 36 Volt und bietet eine Kapazität von 374 Wh. Damit gehört er eher zu den kleineren Akkus bei einem E-Bike. Telefunken gibt dennoch eine Reichweite von etwa 100 km an. Diese halten wir für sehr optimistisch.

Preis

Das Telefunken Multitalent CR822 kostet normalerweise mehr als 1000 Euro. Das aktuell beste Angebot bei Lidl beträgt 966 Euro. Verfügbar ist das E-Bike für die Stadt in den Farben Weiß, Anthrazit sowie Weinrot.

Fazit

Telefunken Multitalent CR822 ist ein preiswertes und solides E-Bike für die Stadt. Technische Wunderwerke sind bei dem Preis nicht zu erwarten, so ist die Technik eher einfach, mit Frontmotor, einem Akku mit 374 Wh sowie einer V-Brake. Für eine Fahrt durch die Stadt ist das in unseren Augen aber mehr als ausreichend. Zudem wirkt die Verarbeitung ordentlich - abgesehen von der nicht ganz idealen Halterung für den Akku. Das City-E-Bike eignet sich speziell für Personen, die weniger athletisch sind und vorwiegend in der Stadt kurze bis mittlere Strecken zurücklegen möchten. Der Preis geht für das Gebotene in Ordnung.

Telefunken E-Bike Vergleich 2025

Hier ist ein Überblick über einige der Top-Modelle von Telefunken E-Bikes im Jahr 2025:

Modell Unsere Bewertung Kundenwertung bei Amazon Motor Art Akku Art Gänge Reichweite
Telefunken E-Citybike RC657 Sehr gut 113 Bewertungen Vorderrad-Motor Mittelachsen-Akku 7 100 km
Telefunken SUV700 Sehr gut 2 Bewertungen Mittel-Motor Mittelachsen-Akku 10 120 km
Telefunken RC890 Multitalent Sehr gut 46 Bewertungen Mittel-Motor Gepäckträgerakku 7 100 km
Telefunken RT540 Multitalent Sehr gut 2 Bewertungen Vorderrad-Motor Sitzrohr-Akku 3 100 km
Telefunken E-Bike Mountainbike Sehr gut 36 Bewertungen Hinterrad-Motor Mittelachsen-Akku 24 120 km
Telefunken FM350 Sehr gut 1 Bewertung Hinterrad-Motor Mittelachsen-Akku 8 100 km
Telefunken XC940 Gut 7 Bewertungen Hinterrad-Motor keine Herstellerangabe 21 100 km
Telefunken RC825 Gut 56 Bewertungen Front-Motor Gepäckträger-Akku 7 100 km

ADAC E-Bike Test: Günstige Modelle unter der Lupe

Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe. Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Testergebnisse im Detail

Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle. Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich.

Unterschiede bei Antrieb und Bremsen

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Generell ist damit das Fahren in der Gruppe schwieriger und das Anfahren am Berg aufgrund des verzögerten Anspringen des Motors mühsamer. Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut. Das E-Bike Cita 2.2i von Fischer, das als einziges mit einem Mittelmotor ausgestattet ist, steuert das Ansprech- und Abregelverhalten des Motors mit dem Tritt in die Pedale.

Schadstoff- und Umweltaspekte

Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden. Der Schadstoff gilt als fortpflanzungsgefährdend.

Hinweise zum Kauf und zur Nutzung von E-Bikes

  • Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
  • Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen.
  • Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden. Auch Reflektoren müssen am Elektrorad vorhanden sein.
  • Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen.
  • Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.

Telefunken Aufsteiger M925 E-Mountainbike im Test

Das Telefunken Aufsteiger M925 ist ein E-Bike mit einem starken 80-Nm-Mittelmotor für knapp 1100 Euro. Das Rad ist ein Hardtail-E-Mountainbike mit einem leistungsstarken 250-Watt-Mittelmotor und einer 8-Gang-Kettenschaltung. Aktuell wird das Telefunken Aufsteiger M925 in zwei Farbmodellen angeboten: In Graphit/Grau und in Blau. Zudem ist das Bike in 27,5 Zoll und 29 Zoll verfügbar.

Aufbau, Design und Verarbeitung

Der Aufbau des Telefunken Aufsteiger M925 ist einfach, da das Fahrrad bei Lieferung bereits zum Großteil montiert ist. Optisch sieht das Telefunken Aufsteiger M925 durch den sportlich-modernen Trapezrahmen und der mattblauen Lackierung hochwertig aus. Ein kleiner, dezenter Schriftzug des Herstellers ziert den eher filigranen Rahmen. Durch das clevere Design wird der Akku Bestandteil des Rahmens, was das Bike zusätzlich eleganter aussehen lässt.

Lenker und Display

Der Lenker ist 68 cm breit, das entspricht der Standardgröße bei Mountainbikes. Das monochrome LC-Display stellt die wichtigsten Punkte gut und übersichtlich dar. In der Hauptanzeige sieht man Geschwindigkeit, gefahrenen Kilometer und Unterstützungsstufe. Für weitere Infos müssen Fahrer die Menütaste wiederholt drücken.

Sattel, Motor, Federung, Bereifung und Bremsen

Die Sattelhöhe lässt sich zwischen 61 cm und 82 cm beliebig anpassen. Der Ananda-Mittelmotor hat eine Dauerleistung von 250 Watt und ein Drehmoment von 80 Nm. Hierbei ist er verhältnismäßig leise. Durch die starken 80 Nm beschleunigt das E-Bike kräftig - egal, ob beim Anfahren oder Durchbeschleunigen. Bemerkenswert ist die Bereifung vom Hersteller Schwalbe. Bei unserem Testrad ist das Modell „Smart Sam“ in 27,5 zoll x 2,25 Zoll eingebaut. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano an Vorder- und Hinterrad sind nicht extrem hochwertig, das haben wir bei dem Preis des Bikes aber auch nicht erwartet.

Akku

Der Akku vom Telefunken Aufsteiger M925 stammt von Greenway und liefert 504 Wh bei 36 V und 14 Ah. Die Ladezeit betrug in unserem Test durchschnittlich 5,25 h. Als Reichweite gibt der Hersteller 120 km an. Im Test kamen wir, wie im Vorfeld bereits erwartet, jedoch nur auf 70 km gefahrene Strecke laut GPS - bei maximaler Unterstützungsstufe und häufig 25 Km/h in relativ ebenem Gelände mit wenig Steigung.

Fazit

Das Telefunken Aufsteiger M925 bietet insgesamt eine solide Ausstattung und eine (abgesehen von den optisch bisweilen unschönen Schweißnähten) gute Verarbeitung für einen richtig günstigen Preis. Neben dem optisch ansprechenden Trapezrahmen gefällt uns besonders der Mittelmotor, der das Fahrgefühl durch seine gute und kraftvolle Unterstützung sehr angenehm macht.

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