Die Wahl des richtigen Auspuffs für eine Ducati Monster 1200 kann eine schwierige Entscheidung sein. Viele Faktoren spielen eine Rolle, darunter Sound, Optik, Leistung und Preis. In diesem Artikel werden wir den Termignoni Auspuff genauer unter die Lupe nehmen und ihn mit anderen Optionen vergleichen.
Soundvergleich: Termignoni vs. SC Project
Viele Ducati-Fahrer stehen vor der Frage, ob sich der Aufpreis für einen Termignoni Auspuff im Vergleich zu Alternativen wie SC Project lohnt. Einige Meinungen deuten darauf hin, dass der Termignoni im Vergleich zu SC Project im Sound noch einmal deutlich mehr "ballert".
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Soundempfinden subjektiv ist und sich je nach Aufnahmequalität von Videos unterscheiden kann. Daher ist es ratsam, die verschiedenen Auspuffanlagen live anzuhören, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Vergesst diese "Sound" Videos. Schade um die Zeit. Das Equipment (wie filmem die? Also.
Beim Thema Auspuff scheiden sich ja die Geister. Dachte auch immer je teurer desto besser. Wurde eines besseren belehrt. Hatte damals die Qual der Wahl zwischen SC, Termi und Remus. Am Ende ist esetwas ganz anderes geworden was ich so gar nicht auf der Agenda hatte. Ein MIVV . Preis war für mich absolut nicht ausschlaggebend. Hatte mir eine Grenze von max. 2K gesetzt. Der Günstigste hatte für mich überraschenderweise den besten Klang. Mit ABE. Bollert schön!
Preis und Wert
Die Kosten für einen Slip-On Auspuff von Termignoni können durchaus bei 1.500 Euro liegen. Das ist schon je Ansage aber wenn ich mir n geiles Bike zulege, dann spare ich nicht hinten raus beim Auspuff. Das versuche ich schon seit langen meinem Kumpel darzulegen .
Erfahrungen und Meinungen
Es ist wichtig, Feedback von anderen Fahrern einzuholen, die bereits Erfahrungen mit verschiedenen Auspuffanlagen gemacht haben. Hast absolut recht. Ist mir mittlerweile auch klar geworden. War vielleicht auch bissl blauäugig zu denken, dass man anhand von Videos oder subjektiven Meinungen eine Kaufentscheidung treffen kann aber gerade als Neuling hilft halt manchmal Feedback von Leuten die da bissl mehr Ahnung haben.
Daher haben die Kommentare allesamt geholfen, auch wenn das Ergebnis unterm Strich ist, dass ich nicht drum rum komme mir sie beide in Real anzuhören.
Vergiss dabei aber nicht, dass es sich bei dir im Fahrbetrieb unterm Helm gut anhören muss. Nur weil man davorsteht und es sich ein Auspuff gut anhört, oder das Vorbeifahrgeräusch einen verzückt, heißt es noch lange nicht, dass es dem Fahrer selbst auch so vorkommt. Weils halt doch immer Geschmackssache ist, was dem Einen gefällt und wovon ein Anderer gar nichts hält. Und auch das Auge kauft oft mehr mit, als das geneigte Bikerohr. 😉
Wenn ich für mich spreche, würde ich den Termi schon alleine wegen des Hasengitter´s an den Auslässen nicht haben wollen. Ganz egal was er kostet und wie er klingt. 😅
By the way...auf der 1200S fahr ich einen von SC. Ganz ehrlich? Die Idee, beide live hören zu wollen, ist super. Bis Du aber die Möglichkeit dazu hattest und dann auch noch zeitlich relativ bündig um einen Vergleich nicht nur im Langzeitgedächtnis anstellen zu müssen, wird es ewig dauern. Dass Deine Entscheidung für den Termi eigentlich schon gefallen ist, kann man wirklich ganz gut rauslesen und das ist noch nichtmal negativ gemeint.
Ducati Monster 1200 R im Test
Die Ducati Monster 1200 R wurde auf dem Ascari Race Resort getestet und mit anderen Naked Bikes wie der KTM 1290 Super Duke R, Aprilia Tuono 1100 Factory und BMW S 1000 R verglichen.
Die Super Duke war wilder zu reiten als die Monster: deutlich stärker, aggressiver, unruhiger, aber auch spektakulärer. Und wie wir jetzt wissen ist sie für den Einsatz auf der Rennstrecke sehr aufwendig in der Abstimmung. Erfahrungswerte mit der Monster auf der Straße konnte ich nicht sammeln, doch ich bin sicher, dass die elegante Italienerin auch im Alltag umgänglicher als der KTM-Dampfhammer ist.
Laut Aprilia leistet der 1100er 175 PS, die Monster liegt 15 PS darunter und das spürt man oben auch. Dafür liefert der V2 mit 131,4 Nm ein um 11,4 Nm satteres Drehmoment, was einen großen Vorteil aus den Ecken bringt. Ich sehe die beiden jedenfalls als die stärksten Konkurrentinnen.
Die S 1000 R von BMW ist zwar elektronisch noch ausgereifter und liegt mit der Monster leistungs- und gewichtsmäßig gleichauf, aber der deutsche Reihenvierer kommt trotz vorsätzlicher Räudigkeit nicht an den exotischen Charakter eines italienisches V-Motors ran. Auf einer klassischen Rennstrecke wie Brünn würde ich mir zwar mit der Bayrischen die schnellsten Rundenzeiten zutrauen, weil sie so präzise und konzentriert die Linie hält, dass man das Gefühl hat, in einem Slot zu fahren, aber auf angedeuteten Achterbahnen wie in Ascari zöge ich die Monster vor, weil sie in den Schikanen und 90-Grad Ecken spontaner und beweglicher ist. Im Gegensatz zur Super Duke ist sie aber nicht nervös, sondern sowohl motorisch wie auch geometrisch ruhiger abgestimmt.
Die Breite des Lenkers und seine Krümmung sind für ein sportliches Naked Bike ideal, die Sitzhöhe von ca. 830 mm entspricht dem Mittel der erwähnten Konkurrenzmodelle. Das gilt auch für das Gewicht von 207 kg vollgetankt (Tuono:205, KTM: 207, BMW: 207)
Einen Power-Punch im höheren Drehzahlbereich wird man von der Monster nicht bekommen, dafür stehen schon bei 3000 Touren über 100 Nm Drehmoment an (Vielleicht schon darunter; aus den beiden mir zur Verfügung stehenden Grafiken leider schwer abzulesen). Zwar ist die Häufigkeit der Gangwechsel recht angenehm, ein Schaltautomat müsste aber trotzdem zumindest aus dem Zubehör verfügbar sein.
Um mehr Schräglagenfreiheit zu erreichen, wurde das Fahrzeug um 15 mm angehoben, die Federwege der Gabel und des Federbeins betragen jetzt 130 bzw. 159 mm (S-Version 152 mm). Ein 50°-Winkel soll möglich sein, was natürlich niemand erfühlen kann, etwas mehr könnte es dennoch sein. (Wie schräg man allerdings fahren kann, zeigt das Titelbild. Aber wer eines Rs im Namen würdig ist, der muss sich den strengen Maßstab anlegen lassen.)
An einigen Stellen im Radius mit momentan hohem Druck auf das voll einstellbare Fahrwerk streifte ich mit den schlanken Racing-Fußrasten am Asphalt, was nichts Besonderes ist, schließlich handelt es sich immer noch um ein Straßenfahrzeug. Andere, stärker gebaute Kollegen beklagten aber, dass sie auch mit der Abdeckung des Stellmotors am Auspuff und mit dem Seitenständer Kontakt hatten. Justierungen am Fahrwerk konnten dieses Problem wieder beheben.
Die zwei halbschwimmend gelagerten Bremsscheiben mit 330 mm Durchmesser und radial montierten Brembo M50 Monobloc-4-Kolben-Bremssättel vorne hat die Monster R von der Panigale geerbt, ebenso den breiten Hinterreifen im Format 200/55-17 und die feinen, geschmiedeten Alufelgen von Marzocchi.
Das 3-stufige, abschaltbare ABS hat mich auf der Rennstrecke im Sport-Modus kaum gestört, weiters lässt sich die Elektronik mit 3 Riding Modes, 3 Power Mode und der 8-stufigen Ducati Traction Control genau auf die Strecken-/Straßenverhätnisse und die Präferenzen des Fahrers abstimmen. Mehr Mark.
Den Muskelzuwachs erreichte Ducati mit neuen, elliptischen 56 mm Drosselklappen, mächtigen Krümmern mit 58 mm Durchmesser und einer höheren Verdichtung von 13:1. Das Resultat sind 160 PS bei 9.250 U/min und ein Drehmoment von 131,4 Nm bei 7.750 U/min. Auch ein neuer Endtopf wurde montiert.
Der Klang ist deshalb gut, weil es eine Ducati ist, denn unter den gnadenlosen EURO-Normen hat jeder Hersteller zu leiden. Die Termignoni-Komplettanlage mit Carbonmantel natürlich ausschließlich auf der Rennstrecke erlaubt konnten wir nur optisch und leider nicht akustisch genießen.
Ich sehe die Ducati Monster 1200 R als ein leistungsstarkes Naked Bike für die Straße, das mit einem hervorragenden Fahrwerk, einem harmonisch und angenehm fahrbaren Performance-Motor und hilfreicher Elektronik für den gelegentlichen Ausflug auf die Rennstrecke taugt.
Ducati Monster 1200 vs. Monster SP
Ein Vergleich zwischen der Ducati Monster 1200 und der Monster SP zeigt einige Unterschiede in Bezug auf Leistung, Fahrwerk und Gewicht:
| Merkmal | Ducati Monster 1200 | Ducati Monster SP |
|---|---|---|
| Motor | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder, 1.198 ccm | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder, 937 ccm |
| Max. Drehmoment | 126 Nm bei 7.750 U/min | 93 Nm bei 6.500 U/min |
| Federweg vorne | 130 mm | 140 mm |
| Federweg hinten | 149 mm | 150 mm |
| Gewicht fahrfertig | 209 kg | 186 kg |
| Tankvolumen | 16,5 Liter | 14 Liter |
| Durchschnittspreis | 9.082 Euro | 13.754 Euro |
Die Monster 1200 bietet mehr Leistung und Drehmoment, während die Monster SP leichter ist und über ein hochwertigeres Fahrwerk von Öhlins verfügt. Bei der Bereifung setzt Monster 1200 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Monster SP Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 209 kg ist die Monster 1200 viel schwerer als die Monster SP mit 186 kg. In den Tank der Monster 1200 passen 16,5 Liter Sprit. Bei der Monster SP sind es 14 Liter Tankvolumen.
Auspuffanlagen für die Ducati Monster 1260S
Für die Ducati Monster 1260S gibt es verschiedene Komplettauspuffanlagen auf dem Markt. Ein Beispiel ist die Akrapovic-Anlage, die zwar mit ABE für den Endtopf, aber ohne ABE für den Krümmer geliefert wird. Der Sound wird als "Hammer" beschrieben, und die Anlage soll die Gasannahme verbessern und den Motor freier drehen lassen.
Allerdings sollte beachtet werden, dass eine Komplettanlage ohne angepasstes Mapping nicht optimal laufen könnte. Mit einer Komplettanlage - welche auch immer - läuft die 1260er unten herum und in der unteren Mitte definitiv nicht optimal. Ab ca. 5000 rpm liegt aber mit grosser Wahrscheinlichkeit mehr Leistung an.
Als Alternative wird die QD-Anlage genannt, die möglicherweise legaler ist und ähnliche Vorteile bieten könnte. Ebenso sicher ist für mich, dass die Komplettanlage ein angepasstes Mapping braucht, um ihr Potenzial (mit DB-Killer) zu entfalten. Die QD läuft bis 5000 rpm zwar durchaus brauchbar, aber weit unter ihren Möglichkeiten. Ich werde mich voraussichtlich als Versuchskarnikel engagieren und RapidBike Evo auf den QD abstimmen, nachdem ich keinen Erfahrungsbericht und schon gar kein Dyno-Sheet gefunden habe.
Es gibt auch Berichte über Leistungssteigerungen mit der Akrapovic-Anlage und Rapid Bike Evo Mapping. In einer FB Multistrada Gruppe hatte einer ein Messdiagramm seiner 1260S mit der Akra (ohne db Killer) und Rapid Bike Evo Mapping gepostet. Leistung max. 171,5 Ps bei 9250 U/min und max. Drehmoment von 153 Nm bei 7413 U/Min.
Es ist wichtig zu beachten, dass bei Euro-4-Modellen der DB-Killer oft fest verbaut ist und das Entfernen weniger bringt als erwartet. Herausnehmen kannst du ihn meistens, bei Euro-4 ist er aber oft punktgeschweisst oder sonstwie gesichert. In der Regel bringt das Entfernen des DB-Killers aber weniger, als allgemein angenommen wird. Ich würde ihn sowieso nie entfernen.
Manche Händler bieten auch ein Mapping-Stick für Termignoni Racing Anlagen an, der möglicherweise auch bei anderen Anlagen wie QD funktionieren könnte. Bei der Termignoni Racing Anlage bekommt man einen Mapping-Stick. Vielleicht würde dies auch bei der QD gut wirken?
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