Die Vorteile des Thule Epos 2 im Überblick
- Gewicht: 17,12 kg
- Zuladung: 60 kg
- Reifenbreite max.: max. 3”
Während beim Vorgängermodell, dem Thule EasyFold XT2, die Greifarme für manche Rahmenformen zu kurz waren, passt beim Thule Epos 2 alles, und zwar für jedes Bike. Die stahlverstärkten Riemen des Greifarms sind recht lang und lassen sich mit einer Kunststoffratsche festzurren und mit einem separaten Schloss abschließen. Recht praktisch erweist sich der Transportgriff, wodurch der Heckträger von einer Person getragen und dann sehr einfach auf der Kupplungskugel aufgesetzt und arretiert werden kann.
Handling und Design
Der Thule Epos 2 wiegt knapp über 17 kg und lässt sich recht kompakt zusammenklappen (69 x 27 x 73 cm), somit kann er auch in kleinen Kofferräumen gut verstaut werden. Die Radschienen sind ausreichend lang: Thule gibt den Epos für einen Radstand bis 1.350 mm frei. Die Schienenbreite soll laut Thule für bis zu 3” breite Reifen passen. Der Schienenabstand ist mit 25 cm recht großzügig bemessen, liegt damit am oberen Ende der bislang von uns getesteten Heckträger und schließt ein Aneinanderstoßen und damit Reiben der Bikes so gut wie aus.
Funktionen und Zubehör
Die Spannriemen sind lang genug, um auch sehr breite und großvolumige Reifen bestens zu umfassen. Der Heckträger kann um 50 Grad abgeklappt werden - das reicht, um auch den Kofferraumdeckel eines Kombi zu öffnen. Während wir bei bisher getesteten Heckträgern empfehlen, nach dem Beladen ein Erinnerungsfoto fürs nächste Mal zu machen, ist dies beim Thule Epos 2 überflüssig. Egal, wie man belädt, die Bikes passen immer darauf und lassen sich mit dem variablen Fahrrad-Haltearm sehr einfach fixieren.
Als optionales Zubehör bietet Thule eine klappbare Laderampe für 69,95 € an sowie den Thule Epos Bike Repair Holder für ebenfalls 69,95 € und ein zusätzliches Fahrradschloss mit einer Länge von 150 cm für 59,95 €. Mit dem Thule Epos 2 ist den Schweden ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Werk gelungen: Die einfache Montage des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung und das wirklich durchdachte, ausziehbare Befestigungssystem ermöglichen ein simples und schnelles Be- und Entladen aller Arten von Bikes. Der genialste Fahrradträger, den wir bislang getestet haben.
Weitere Thule Fahrradträger Modelle
Bei Thule gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, einen Fahrradträger an Deinem Fahrzeug zu befestigen: An der Anhängerkupplung Deines Fahrzeugs, auf dem Dach oder am Kofferraum. Thule VeloSpace XT: Er wurde für große und schwere Fahrräder entwickelt, wie etwa E-Bikes, Fatbikes und Downhill-Mountainbikes, ist jedoch ebenso gut für Stadt- und Kinderfahrräder geeignet.
Thule OutWay Platform: Dieser robuste und sichere Fahrradheckträger lässt sich in Sekundenschnelle und ohne Zusammenbauen montieren. Welche Art von Fahrradträger Du wählen solltest, hängt auch davon ab, wie viele Fahrräder Du transportieren willst. Alle Fahrradträgertypen sind perfekt für zwei Fahrräder geeignet. Einige Fahrradträger können auch erweitert werden. Der Thule VeloCompact für drei Fahrräder kann zum Beispiel auf einen Träger für vier Fahrräder erweitert werden.
Wichtige Aspekte beim Kauf eines Fahrradträgers
Wenn Du Dich entschieden hast, welchen Fahrradträger Du kaufen möchtest, musst Du prüfen, ob er mit Deinem Fahrzeug oder Deinen Dachträgern kompatibel ist. Die Dachfahrradträger müssen auf Deine Dachträger passen. Für Fahrradheckträger musst du die Fahrzeugkompatibilität prüfen.
Ihr wollt mit dem E-Mountainbike verreisen oder neue Trails ausprobieren, für die ihr das Auto zur Anreise braucht? Dann ist ein Heckträger oft die beste Wahl. Doch welcher passt zu euch und euren Bikes?
Checkliste für den Kauf eines Heckträgers
- Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem ein Fahrradträger inklusive Gewicht der E-Bikes auf der Anhängerkupplung des Kraftfahrzeugs aufliegt.
- Alle Fahrradträger im Test haben eine maximale Zuladung von bis zu 60 kg.
- Vor dem Kauf ist es wichtig zu überprüfen, ob die Schienen, auf die das Bike gesetzt werden, E-Mountainbike tauglich sind.
Gesetzliche Bestimmungen
Die Ordnung auf deutschen Straßen ist klar geregelt. Für einen Kupplungsträger ist ein Kennzeichen obligatorisch, da das hintere Kennzeichen am PKW meist sogar komplett abgedeckt wird. Wer in eine Verkehrskontrolle gerät und kein Kennzeichen am Fahrradträger angebracht hat, kann mit einem Bußgeld von 60 Euro sanktioniert werden.
Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf die Ladung nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlussleuchten des Heckträgers hinausragen. Für eine gute Sichtbarkeit des Kennzeichens muss es im Dunkeln beleuchtet sein.
Weitere wichtige Hinweise
- Generell sollte mit Fahrradträgern nie schneller als 120 bzw. 130 km/h gefahren werden, auch wenn es kein offizielles Tempolimit gibt.
- Vor einer Fahrt ins Ausland sollte man sich gründlich über die länderspezifischen Vorschriften informieren.
- So sollte die Kupplungskugel frei von Schmutz und Fett sein, damit der Träger nicht verrutscht.
- Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet darauf, dass die Verriegelung des Heckträgers abschließbar ist.
- Wichtig ist, dass das schwerere Bike zuerst aufgeladen wird und dadurch näher am Fahrzeug sitzt - Stichwort Hebelwirkung.
Transport-Tipps für E-Mountainbikes
Alle Anbauteile von Fahrrädern solltet ihr vor dem Transport entfernen, damit nichts wegfliegen kann. Also: Rahmentasche oder Luftpumpe am besten ins Fahrzeuginnere legen. Auch sollte das Bike nicht mit einer Plane abgedeckt werden, um dem Wind nicht zu viel Angriffsfläche zu bieten und dadurch den Spritverbrauch unnötigerweise in die Höhe zu treiben. Die meisten Hersteller von Bike-Akkus empfehlen, den Akku für den Bike-Transport zu entfernen und sachgemäß im Inneren des Autos zu transportieren.
Sicherheit geht vor
Auch wenn die Heckträger und Befestigungsarme abschließbar sind, haben wir die Bikes auf Parkplätzen, wenn wir sie nicht beaufsichtigen konnten, zusätzlich mit 2 Bike-Schlössern gesichert. Wer seinen wertvollen Carbon-Rahmen optimal geschützt haben möchte, der sucht nach einem Träger, der speziell dafür ausgerüstet ist. Thule bietet beim Zubehör den Carbon Frame Protector für ihren Träger EasyFold XT2 an.
Testergebnisse und Empfehlungen
Mit den teils umfangreichen und individuell geformten Rahmen kommt es auf den Heckträger und dessen Befestigungsarme an, ob sich euer Bike transportieren lässt. Die Kombination aus Bike und Heckträger ist entscheidend - eine pauschale Empfehlung ist nicht zu treffen.
Die ADAC Experten bewerteten im Test ein Modell mit "sehr gut", zehn Modelle mit "gut" und zwei Modelle mit "befriedigend". Das Modell wurde mittlerweile umbenannt, zum Testzeitpunkt hieß der Fahrradträger noch Uebler i21/Variante 90°. Zudem ist der Träger - bewertet mit dem ADAC Urteil "sehr gut" - das leichteste Modell im Test und zusammengefaltet nach der Demontage vom Fahrzeug das Modell mit dem geringsten Platzbedarf in der Garage.
Fix4Bike ist eine neue Variante der Trägerbefestigung, die anstelle der Klemmung am Kugelkopf eine Fixierung über zwei Zapfen unterhalb des Kugelkopfs ermöglicht. Die Handhabung ist sehr einfach: Dank dieses Befestigungssystems wird der Fahrradträger mit nur einem Klick montiert und sofort ausgerichtet.
Wichtig ist auch die Breite der Schiene, auf der die Fahrräder montiert werden. Ist diese zu schmal, kann die Montage von dicken Mountainbike-Reifen erschwert sein. Aber auch sehr schmale Rahmen oder Reifen wie zum Beispiel beim Rennrad sollten vor dem Kauf mit dem Träger probemontiert werden.
Der Uebler i21 ist teurer, aber ein toller Träger für die Anhängerkupplung. Kompakt, leicht, blitzschnell zu montieren und sehr hochwertig verarbeitet: Der Uebler i21 ist ein toller Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Selbst schwere E-Bikes transportiert er ohne zu murren.
Flexibler und einfacher als beim Thule Epos 3 lassen sich Fahrräder nicht montieren. Dieser Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist einfach anders und extrem clever: Der Thule Epos 3 verzichtet auf den klassischen Bügel mit separaten Haltearmen für jedes Fahrrad.
Vergleich verschiedener Fahrradträger-Typen
Fahrradträger für die Anhängerkupplung lassen sich sehr einfach montieren und auch das Beladen mit den Rädern funktioniert problemlos. Denn die Velos müssen lediglich wenige Zentimeter angehoben werden, die Montage gelingt somit ohne großen Kraftaufwand. Viele Fahrradträger, die sich abklappen lassen, bieten zudem freien Zugang zum Kofferraum.
Zusätzliche Tipps und Hinweise
- Wer sich einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung zulegen will, muss vorher die maximale Stützlast der Anhängerkupplung kontrollieren.
- Checken Sie zudem den Abstand der Radschienen.
- Kontrollieren Sie außerdem die Breite der Führungsschienen.
- Bei Fahrrädern am Heck oder auf der Anhängerkupplung darf das Nummernschild nicht verdeckt werden.
- Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf zusätzliche Ladung nicht weiter als 40 Zentimeter über den Rand der Rückleuchten hinausragen.
- Achten Sie darauf, mit welcher Steckverbindung Ihre Anhängerkupplung für die Stromversorgung ausgestattet ist (7 oder 13 Pole).
Die Thule EasyFold Serie im Detail
Für den Fahrrad-Zusatzadapter verlangt Thule knapp 250 Euro. Der EasyFold 3 wird einfach auf die Anhängerkupplung gesetzt. Jetzt drückt man nur noch den stabilen Spannhebel nach unten, fertig! In die Schienen passen Räder mit einer maximalen Reifenbreite von 3 Zoll - mit Thules Extra Long Wheel Straps lassen sich auch Reifen mit einer Breite von 5 Zoll einsetzen.
Die Zuladung pro Schiene darf 30 Kilo nicht überschreiten, womit sich der Träger auch für die meisten E-Bikes eignet. Mit 25 Zentimetern fällt der Abstand zwischen den Schienen stattlich aus. Die Rahmen der Bikes werden über zwei unterschiedlich lange Fahrradarme gehalten. Thule setzt hierbei auf Riemen und einen schwenkbaren Kopf. Über ein Fußpedal lässt sich der Fahrradträger nach hinten klappen, um die Heckklappe zu öffnen.
Der Atera Genio Pro Advanced
Mit 21,4 Kilo ist der Fahrradträger ganz schön schwer, längere Strecken möchte man ihn nicht tragen. Gefaltet ist er zwar nur noch 38,5 × 70,5 × 65 Zentimeter groß, aber das Gewicht lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Abstand fällt mit 21 Zentimeter zwischen den Schienen angenehm groß aus. Diese sind für Reifenbreiten von bis zu drei Zoll ausgelegt, Mountainbikes sind deshalb herzlich willkommen.
Atera hat dabei ein innovatives Faltprinzip entwickelt, bei dem die Klarglasleuchten eingedreht und dadurch perfekt geschützt sind. Der Mechanismus ist durchdacht und funktional. Hier wackelt und klappert nichts. Ob E-Bike, Trekkingrad oder Kinderrädchen: In der fast durchlaufenden Schiene haben die Räder perfekten Halt.
Der Uebler i21 im Test
Wen der hohe Anschaffungspreis von mehr als 700 Euro nicht stört, erhält mit dem Uebler i21 einen tollen Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Der i21 wird komplett fertig montiert geliefert und ist mit einer Größe von 61 × 20 × 60 Zentimetern im zusammengeklappten Zustand angenehm kompakt. Der Schienenabstand liegt bei sehr ordentlichen 22 Zentimetern.
Selbst die dicken Reifen unseres E-Mountainbikes passen problemlos in die stabilen Aufnahmen der Halteschienen. Die Räder werden mit Spannriemen gesichert, der Rahmen mittels Klemme mit Drehgriff. Um den Fahrradträger abzukippen, genügt ein Tritt auf den hinteren Fußhebel.
Thule Epos 3: Revolutionäres Design und einfache Handhabung
Mehr als 1.000 Euro für einen Fahrradträger ist ein richtig dicker Batzen Geld. Abgesehen von den beiden Transportrollen ist die Halterung komplett vormontiert. Jeweils eine Schraube pro Rolle, schon lässt sich der 22,7 Kilogramm schwere Kupplungsträger problemlos ziehen oder schieben. Besonderheit: Der Thule hat keinen vorderen Bügel, an dem die Haltestangen für die Rahmen montiert sind.
Mountainbike Transport: Herausforderungen und Lösungen
Heckträger drauf und fertig, denkt ihr? So einfach ist es leider nicht, denn nicht jeder Heckträger kann mit seiner Konstruktion und den Befestigungsarmen jedes Bike aufnehmen. Teuer muss nicht gut sein und billig nicht schlecht. Groß ist nicht unhandlich und klein nicht besser.
Der Thule Epos 3 im Detail
Der schwedische Hersteller Thule verspricht mit dem Epos 3 den vielseitigsten Fahrradträger für alle Fahrradtypen. Der rund 1.200 € teure Heckträger ist der einzige im Test für drei Bikes und bietet obendrein eine Vielzahl an optionalem Zubehör. Obwohl der Thule Epos 3 mit 22,7 kg der schwerste Heckträger im Test ist, punktet er mit der einfachsten Handhabung - und das mit Abstand!
Features und Kompatibilität des Thule Epos 3
Mit den integrierten Rollen ist er bequem aus der Hofeinfahrt zum Auto zu ziehen, das Gewicht wird dabei zur Nebensache. Auch das simple Absetzen des Heckträgers auf der Anhängerkupplung und das Arretieren über den Hebel tragen zur einfachen Montage bei. Und: Kein Heckträger im Test hat so eine hohe Kompatibilität wie der Thule Epos 3, denn egal, welche Rahmenform das Bike auch hatte, ein „passt nicht“ gab es beim Thule bis dato nicht.
Langfinger werden beim Thule Epos 3 enttäuscht, da er den besten Diebstahlschutz im Test bietet. Sowohl Greifarmköpfe als auch Anhängerkupplung lassen sich per Schlüssel absperren. Zudem können über ein optionales ABUS Fahrradschloss die Bikes zusätzlich gesichert werden. Auch beim Abklappwinkel hat der Thule Epos 3 die Nase vorn: Kein Heckträger im Test lässt sich weiter abklappen.
Fazit zum Thule Epos 3
Aktuell gibt es keinen besseren Fahrrad Heckträger als den Thule Epos 3! Der Heckträger punktet mit der einfachsten Montage im Test und einem cleveren System, das das Befestigen der Fahrräder zum Kinderspiel macht. Thule greift mit dem Werbeslogan nicht zu hoch und bietet den vielseitigsten Fahrradträger für alle Fahrradtypen.
Langzeittest des Thule Epos 2
Der klappbare Anhängerkupplungs-Fahrradträger Epos 2 von Transport-Profi Thule macht seinem Namen alle Ehre und ist epochal gut - aber leider auch epochal teuer. Wir haben ihn mittlerweile über 15.000 Kilometer am Haken gehabt und sagen dir, ob er zu dir und deinen Fahrrädern passt.
Innovative Greifarm-Konzept des Thule Epos 2
Anders als üblich hält keine Kralle von einem starren Bügel aus dein Fahrrad fest, sondern je eine Teleskopstange pro Radschiene. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du hast quasi ein frei schwenkbares Einbeinstativ pro Rad, das sich auf die für deinen Rahmen ideale Position ausfahren lässt, der "Kopf" kann dabei in alle Richtungen rotiert werden und lässt sich spielend-leicht auf jede noch so krude Rahmenform anpassen.
Langer Radstand und sichere Befestigung
Lobend erwähnen müssen wir den satten Radstand: Sind es beim etwas beliebten Geschwister-Modell Easy Fold XT noch 1300 mm, wuchs er beim Epos nochmals um 50 mm. So passen selbst moderne, lang gezeichnete Mountainbikes sicher auf den Träger. Die stahlverstärkten Riemen des Greifarms sind schön lang, um selbst ausgefalleneren und dickeren Rahmenrohren den nötigen Halt zu bieten. Die griffigen Kunststoffratschen lassen sich zudem wie gewohnt einzeln abschließen.
Der Abstand beim Epos satte 25 cm - drei Zentimeter mehr, als beim Easy Fold.
Verarbeitung und Fahrtest des Thule Epos 2
Die Verarbeitung ist wie von den Schweden gewohnt piekfein. Alle Teile sind selbstredend sauber entgratet, auch nach einigen salzigen Winterfahrten steht der Träger wenig verwunderlich noch wie neu da. Die Klappfunktion um satte 50° funktioniert prächtig und rastet spür- und gut hörbar ein, führt testweise mit zwei fetten E-MTBs beladen die Räder sicher wieder in die Horizontale.
Wir haben den Thule Epos mit der Schwesterzeitschrift auto motor und sport auf dem Testgelände von Bosch in Boxberg an seine Grenzen gebracht. Der Epos zeigt wenig Aufstellbewegungen beim Bremsen und besteht auch den Slalom, doppelten Spurwechsel sowie die Fahrt über die Rüttelstrecke souverän.
Praxiserfahrungen mit dem Thule Epos
Die Handhabung mit dem stabilen Arm zur Arretierung auf dem Kugelkopf ist äußerst bequem und selbsterklärend, die Bedienung der Greifarme ist wohltuend einfach. Der Halt auf dem Kugelkopf ist selbst bei voller Beladung mit annähernd 60 Kilo mustergültig und bombenfest. Dank des fetten Arms zur Kugelkopf-Arretierung mit seinem langen, bequem greifbaren Hebel braucht man auch keine Muckis wie Schwarzenegger, um den Träger festzumachen.
Bleibt der Preis: 1100 Euro für zwei, 1200 Euro für drei Schienen ist ein Wort. Wer ausgesprochen viel fährt, kann bedenkenlos zugreifen - selbst nach über 15.000 Kilometern auf dem Haken sieht der Träger noch aus, wie neu.
Vor- und Nachteile des Thule Epos 2
- Pro: perfekt verarbeitet, hält auch modern-lange E-MTBs, Greifarm-Konzept in der Praxis eine Wohltat, auch nach 15.000 Kilometern mustergültige Funktion
- Contra: ausgesprochen teuer, keine Transporttasche im Lieferumfang
Fazit des BikeX-Redakteurs
Nach über 20 zusammen mit den Auto-Nerd-Kollegen der AMS getesteten Fahrradträgern lege ich mich fest: Der Thule Epos ist der beste Fahrradträger auf dem Markt. Die Handhabung ist genial einfach, der Langzeit-Eindruck nach 15.000 Kilometern an meinem Privat-Pkw absolut mustergültig und den absurden Preis durchaus würdig.
Thule EasyFold 3: Eine Alternative für den Transport von E-Bikes
In unserem Test überzeugt der Thule-Träger mit guter Handhabung und Verarbeitung. Er hat aber auch einen kleinen Haken. Dennoch hat er sich das Siegel "Sehr empfehlenswert" der AUTO ZEITUNG redlich verdient. Vor allem in Sachen Handhabung hat der falt- und wegklappbare Thule-Träger Easyfold 3 unser Testteam durchweg überzeugt.
Befestigung und Handhabung des Thule EasyFold 3
Gut fixiert: An der Rahmenhalterung des Thule Easyfold 3 lassen sich auch E-Bike-Rahmen mit größerem Durchmesser problemlos befestigen. Vorbildlich: Bei der Vollbremsung aus 100 km/h bleiben alle drei Fahrräder, mit denen der Thule-Träger beladen ist, an ihrem Platz. Das ist ein Verhalten, das der Thule Easyfold 3 schon bei unserem Test im Alltagsverkehr in Kombination mit der Thule-Heckbox Santu gezeigt hat.
In unsere Redaktion kommt der Thule Easyfold 3 teilmontiert und nicht als loses Bausatz-Konvolut. Dank der gut bebilderten Anleitung ist der Heck-Fahrradträger in Sekundenschnelle in den Endzustand gebracht. Aus der aufrechten Grundposition lassen sich der Träger samt Ladung mit einem Handgriff nach hinten kippen, sodass der Kofferraum zugänglich bleibt. Wird der Träger gerade nicht benötigt, lässt er sich zur Aufbewahrung auf Rollkoffer-Format zusammenfalten.
Fahrverhalten und Testergebnisse des Thule EasyFold 3
Beim sportlichen Durchfahren des Slalom-Parcours durch die Pylonen zeigt der Thule Easyfold 3 wiederholt die Tendenz zum seitlichen Verrutschen auf der Anhängerkupplung - und zwar bis an den Stoßfänger des Testwagens heran. Unseren Bremstest aus 100 km/h meistert der Thule-Träger dagegen ohne Fehl und Tadel. Am Ende heimst er unter dem Strich die Note "Gut" ein, und erlangt Bestwerte in den Kerndisziplinen Handhabung und Nachhaltigkeit sowie das begehrte Siegel "Sehr empfehlenswert" der AUTO ZEITUNG.
Zusätzliche Informationen und Garantie
Garantie: Dieser beträgt bei der Easyfold 3 wie bei allen Thule-Produkten zwei Jahre ab Kaufdatum. Die Garantie deckt auch Schäden durch normalen Verschleiß oder natürliche Verfärbung des Materials ab. Ebenfalls kundenfreundlich: Bei Online-Registrierung auf www.thule.de innerhalb von zwei Jahren ab Kauf verlängert sich die Garantie auf insgesamt fünf Jahre.
Alternativen und weitere Modelle
Gleich bis zu vier Fahrräder mit bis zu 120 cm Radstand schultert der Fahrradträger für die Anhängerkupplung namens Bullwing SR8. Der Heckträger ist abklappbar und verfügt über einen Schnellverschluss.
Da der Thule VeloSpace XT 3 abklappbar ist, kann der Kofferraum problemlos geöffnet werden. Auf das Produkt der Marke Thule passen drei Fahrräder, wobei diese Anzahl durch zusätzliches Equipment auf vier erhöht werden kann.
Thule VeloSpace XT: Vielseitigkeit und Komfort
Der Abstand zwischen den einzelnen Fahrrädern beträgt beim Thule VeloSpace XT 3 circa 19 cm. Fazit der Redaktion Note: sehr gut 2439 Käufermeinungen Das Thule VeloSpace XT 3 ist eine ausgezeichnete Fahrradträgerlösung für den Transport von bis zu drei Fahrrädern.
Zusammenfassung und Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass Thule eine breite Palette an hochwertigen Fahrradträgern für Mountainbikes und E-Bikes anbietet. Die Modelle Thule Epos, EasyFold und VeloSpace XT zeichnen sich durch ihre hohe Qualität, einfache Handhabung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten aus. Bei der Wahl des richtigen Trägers sollten die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen berücksichtigt werden, insbesondere die Anzahl der zu transportierenden Fahrräder, die maximale Zuladung und die Kompatibilität mit dem Fahrzeug.
Verwandte Beiträge:
- Thule Kindersitz Mountainbike: Sicher & komfortabel unterwegs
- Thule Gepäckträger für Mountainbike: Test, Modelle & Kaufberatung
- Thule E-Mountainbike Träger: Test & Vergleich 2024
- Fahrradhelm sicher verstauen: Thule Fahrradhelme im Überblick
- Unvergessliche Harzer Hexenstieg Mountainbike-Erlebnisse: Tipps, Trails & Geheimtipps
- Tune Laufräder Test: Ultimative Bewertung von Leistung, Gewicht & Haltbarkeit
Kommentar schreiben