Die neuesten E-Bikes der Saison rollen über die Testparcours. Unsere Redaktion testet fortlaufend die aktuelle Modell-Flotte der wichtigsten E-Bike-Hersteller. Egal, ob E-Mountainbike, E-Trekking-Bike, Stadtrad, E-Gravelbike, E-Klapprad oder Lastenrad! Unser umfassender E-Bike-Test enthüllt die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle und gibt einen klaren Ausblick auf die zukünftigen Trends.
Als BikeX-Redakteur nehme ich quasi wöchentlich neue E-Bikes unter die Lupe: vom stylischen City-Flitzer bis zum SUV auf zwei Rädern. Ich teste mit Neugier, einer Portion Skepsis - und daher meist mit matschigen Schuhen. Dabei frage ich mich oft nicht nur, wie viel Drehmoment wirklich nötig ist, sondern auch, warum ausgerechnet bei Regen der Bordcomputer wie ein Weihnachtsbaum blinkt.
In unseren Tests prüfe ich nicht nur Zahlen und Daten, sondern vor allen Dingen, ob ein Bike im Alltag wirklich funktioniert: Wie fährt es sich im Feierabendverkehr, mit Einkaufstasche am Gepäckträger oder auf matschigen Waldwegen? Ich höre aufs Motorgeräusch, spüre, was der Rahmen macht - und freue mich natürlich, wenn mich ein Bike einfach grinsend vom Hof rollen lässt.
Meine Meinung: Gute E-Bikes erkennt man daran, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, ob man gerade mit oder ohne Unterstützung fährt.
In den folgenden Tabellen findest du alle E-Bikes aus dem Modelljahr, die bereits unseren Test durchlaufen haben. Die Tabelle wird fortlaufend aktualisiert. Ein Klick auf den Modellnamen führt dich zum ausführlichen Testbericht des E-Bikes.
Trekking-E-Bikes im Test
Trekking-E-Bikes sind echte Allrounder - und das zu Recht. Sie verbinden Alltagstauglichkeit mit Tourenkomfort, rollen zuverlässig zur Arbeit, auf Waldwegen oder auch mal ins lange Wochenende. Gerade mit hochwertigen Motoren und durchdachter Ausstattung werden sie zur vollwertigen Alternative zum Auto - für Pendler, Freizeitfahrer oder Bikepacker.
Ob City-Cruise oder Wochenendtour: Moderne Trekking-E-Bikes sollen alles können - und dabei bitte auch noch schick, komfortabel und ausdauernd sein. Wir haben fünf aktuelle Modelle von Canyon, Rose, Scott, Velo de Ville und Winora ausprobiert - mit kräftigem Motor und teils überraschenden Details. Wer bergauf Druck macht, wer auf langen Strecken punktet und welches Rad uns am meisten überrascht hat, liest du hier.
Leichte E-Bikes im Trend
Lange Zeit drehte sich beim E-Bike fast alles um das Thema Reichweite. Kaum jemand fragte: Wie schwer ist ein E-Bike? Die 20 bis 28 Kilo eines herkömmlichen E-Bikes erschienen unwichtig. Gerade aber liegen super leichte E-Bikes im Trend und die Frage, welches ist das leichteste E-Bike, rückt in den Fokus.
Ein E-Bike ist kein Leichtgewicht - damit hatte man sich in den letzten Jahren abgefunden. Ein E-Bike bis 20 Kilo Gewicht war beinahe unvorstellbar, die meisten Modelle waren und sind deutlich schwerer. Zum einen bringen die Komponenten des Antriebs Zusatzgewicht ans Rad. Der Motor, der Akku, Sensoren, Display und Kabel - sie alle tragen ihren Teil zum höheren Gewicht bei.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Carbon-E-Bike wie das Rennrad Trek Domane+ SLR 9 oder ein Aluminium-E-Bike handelt. Die Bremsen müssen ausreichend dimensioniert sein, Laufräder und Reifen stabil und die Federelemente - falls vorhanden - an das höhere Systemgewicht angepasst sein.
Warum sind E-Bikes so schwer und wie kann man sie leichter machen?
Die Größe des Akkus hat enormen Einfluss auf das Gewicht eines E-Bikes, nicht unerheblich sind auch die Art und Größe des Motors und damit seine Leistungsfähigkeit. Sind das Drehmoment und die Leistung des Motors geringer, kann die Kapazität des Akkus weniger groß ausfallen und damit sinkt automatisch dessen Gewicht . Die Kategorie des Bikes hat ebenfalls Einfluss auf dessen Gewicht. So sind an einem schlanken Urban-E-Bike leichtere Komponenten montiert als an einem E-Mountainbike.
Ein leichtes E-Bike für Damen, das unter 20 kg wiegt, wie das Ampler Juno, bietet dieselben Vorteile. Auch bei E-Bikes für Herren spielt das Gewicht eine Rolle. Wer den Akku nicht in einer Garage oder im Treppenhaus laden kann, freut sich über die Option diesen zu entnehmen und in der Wohnung an die Steckdose anzuschließen.
Ein geringeres Gewicht spielt jedoch nicht nur bei der Handhabung generell eine Rolle, sondern es nähert das Fahrverhalten des E-Bike dem eines „normalen“ Fahrrads an. Das ist nicht zuletzt sportlichen Fahrern willkommen, ob am Gravelbike, am Rennrad oder am Mountainbike.
Neben den bereits genannten sportlichen und stylischen E-Bikes sollen auch Klappräder möglichst leicht sein. Klar, denn sie sollen gut zu transportieren sein und da ist es hochwillkommen, wenn ein E-Bike Klapprad wie das Woscat C1 unter 20 kg wiegt. Besser noch natürlich, das leichte Faltrad liegt sogar unter 10 kg.
Es ist ein Abwägen, denn das geringere Gewicht bedeutet normalerweise schwächere Motorleistung und geringere Reichweite. Wer maximale Unterstützung sucht und ausgedehnte Touren plant, ist mit einem Standard-E-Bike besser beraten.
Leichte E-Bike Modelle im Überblick
Hier ist eine Übersicht von leichten E-Bike Modellen, die für Damen geeignet sind:
- Minimalistisches Stadtrad mit einem Gewicht von unter 20 Kilogramm, ausgestattet mit einem kompakten Heckmotor und ohne Schaltung.
- Eines der leichtesten voll ausgestatteten Premium-E-Bikes mit Fazua-Antriebssystem und 430 Wh Akku.
- Sportliches Urban E-Bike mit wartungsfreier Nabenschaltung und Bosch Performance Line SX-Antrieb, Gewicht von 17,2 kg.
- Dynamisches Pendler-E-Bike mit Shimano Nexus 5-Gang-Schaltung und leichtem TQ-HPR50-Antrieb.
- Vielseitiger Trail-Begleiter, der durch sein geringes Gewicht und seine komfortable Sitzposition überzeugt.
- Modernes Light-E-All-Mountain-Bike mit TQ HPR-Motor und 360-Wh-Akku, 160 mm Federweg vorne und 155 mm hinten.
- Beeindruckt als nahezu unsichtbar elektrifiziertes Gravelbike mit einem Mahle-Heckmotor und einem integrierten 242-Wh-Akku, Gewicht von nur 11,7 kg.
- Vello aus Österreich bietet mit der Titan-Variante des Modells Bike+ ein fleichtes Faltrad an. Es kostet 4.490 Euro. Der Motor ist in der Hinterradnabe untergebracht.
E-Bike-Trends und Highlights
- Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
- Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
- Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
- Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.
- Vielfalt für alle: Vom Citybike bis zum High-End-Gravel-E-Racer - fast jede Fahrradkategorie ist elektrifiziert, inklusive speziell abgestimmter Geometrien für Frauen, Senioren oder sportliche Fahrer.
Die Qual der Wahl: Welches E-Bike passt zu Ihnen?
Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahrradtyp - vom klassischen Tiefeinsteiger bis hin zum Lastenrad - wird mittlerweile auch mit Elektromotor angeboten. Wer ein Elektrofahrrad kaufen möchte, muss oft viel Geld in die Hand nehmen. Deshalb ist es gut, vorher die eigenen Bedürfnisse zu kennen, um das beste E-Bike für sich zu finden.
Trekking- oder City-Pedelec? Asphalt oder Offroad? Tiefeinsteiger oder Diamant-Rahmen? Wir stellen verschiedene E-Bike-Typen vor, nennen Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Rahmenformen, Antriebsarten und Motoren.
E-Trekking-Bikes für Damen: Komfort und Vielseitigkeit
Ein e-Bike für jede Gelegenheit: Mit den Trekking E-Bikes für Damen bist du im Alltag und in der Freizeit immer entspannt unterwegs. Selbst längere Fahrradtouren über mehrere Tage lassen sich damit problemlos meistern.
Viele achten darauf, dass ihr e-Trekkingbike besonders leicht ist. Gerade bei längeren Touren macht sich das natürlich bemerkbar. Eines muss aber klar sein: Akku und Motor bringen schon von Haus aus Gewicht mit sich. Wenn einem ein im Verhältnis leichtes e-Trekkingrad wichtig ist, sollte man bei Elektro-Trekkingrädern auf eine leichte Rahmenbauweise mit Aluminium oder Carbon achten.
Im Durchschnitt wiegt ein solches Modell mit 20 bis 25 Kilogramm immer noch deutlich mehr als ein Trekkingrad ohne Motor. Achte vor dem Kauf auf eine gefederte Gabel und idealerweise auf eine Federsattelstütze, damit auch lange und holprige Strecken nicht zur Qual werden.
Sinnvolle Extras wie Gepäckträger Schutzbleche Lichtanlage, Reflektoren und Klingel runden das Gesamtpaket ab - garantiert tourentauglich und StVZO-konform!
Motorpositionierung
- Vorderradmotor: Ein Vorderradmotor verändert das Fahrgefühl eines traditionellen Fahrrads weniger, da er das Vorderrad antreibt.
- Mittelradmotor (auch Tretlagermotor genannt): Der Mittelradmotor bietet eine zentrale Gewichtsverteilung, was zu einer besseren Balance und Handhabung des Fahrrads beiträgt.
- Heckmotor: Der Heckmotoren bieten oft mehr Leistung und ist ideal für steile Anstiege oder wenn mehr Schub benötigt wird. Das Gewicht am Heck kann zu einem besseren Grip des Hinterrads führen, besonders bei Anstiegen.
Akkukapazität und Reichweite
Vor allem langlebig sollte der Akku sein. Wer will schon nach wenigen Kilometern wieder pausieren und erst einmal Strom nachladen?
Die Suche nach dem richtigen Akku für ein Trekking E-Bike für Damen kann auf den ersten Blick kompliziert erscheinen.
- Kapazität: Für längere Touren oder wenn du oft steile Strecken befahren musst, sollte dein Akku eine sehr hohe Kapazität haben. Die Kapazität eines Akkus wird in Wattstunden (Wh) gemessen.
- Reichweite: Überlege, wie weit du normalerweise fährst.
- Gewicht: Ein leichterer Akku kann vorteilhaft sein, besonders wenn das Bike oft gehoben wird - zum Beispiel auf den Autogepäckträger.
- Ladezeit: Einige Akkus können schneller geladen werden als andere.
Schaltung
Bei der Schaltung von E-Trekkingbikes scheiden sich die Geister: Bevorzugst du eher flache Regionen, reichen wenige Gänge absolut aus. Dann kommt eine innenliegende Nabenschaltung infrage, die vor Schmutz geschützt und deshalb sehr wartungsarm ist.
Bist du hingegen vorwiegend in hügeligen oder bergigen Gegenden unterwegs, ist eine Kettenschaltung zu empfehlen. Bei ihr findest du mit bis zu 30 Gängen immer de passende Übersetzung.
E-Bike Testverfahren
Immer wieder trudeln sie ein in unserer Redaktion und bei unseren Testern: die neuesten E-Bikes aller Klassen. Für uns Tester bedeutet das die arbeitsreichste Zeit des Jahres: der E-Bike Test. Wir arbeiten uns intensiv in die immer umfangreicher werdenden Apps ein, checken, welche Daten die Displays am Rad anzeigen, vergleichen Garantieleistungen der Hersteller, messen die Durchstiegshöhe, den Q-Faktor und die Lautstärke jedes Rads, wiegen es, betrachten im Dunkeln die Leistung der Lichtanlagen und schauen uns genau an, wie einfach etwa der Gepäckträger zu handhaben ist.
Mehr als 120 Parameter umfasst unser Testschema. Das ist übrigens komplett neu. Die Technik der E-Bikes ist stetig im Wandel. Daher war es dringend an der Zeit, unsere wichtigste Bewertungsgrundlage zu überarbeiten.
Die Gewichtsreduktion ist bei den leichten Rädern in unserem Test unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Stevens E-Strada unterscheidet sich mit seinen 13,8 Kilo beim Gewicht kein bisschen von Tourenrädern ohne Motor - bietet aber natürlich ohne Gepäckträger und Federgabel auch weniger Variabilität.
Ähnlich sieht es beim 17,3 Kilo schweren KTM Macina Cross SX Elite aus, das sich sogar die Spritzschützer spart. Dafür greifen hier gerne diejenigen zu, die am Wochenende oder nach Feierabend sportlich rasant über Feld- und Waldwege zischen wollen.
Stiftung Warentest E-Bike Test
Stiftung Warentest hat E-Bikes getestet und neue Sieger gekürt. Der E-Bike-Boom hält weiter an und es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Angeboten auf dem Markt. Es ist jedoch schwierig, den Überblick zu behalten. Um die Auswahl zu erleichtern, können Interessierte auf Allroad-, Crossover-, Trekking- oder SUV-Bikes zurückgreifen.
Stiftung Warentest hat in der Ausgabe insgesamt 11 Elektrofahrräder mit Preisen von 1100 bis 4500 Euro getestet. Alle 11 Trekking-Pedelecs sind mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen, StVZO-Ausstattung und voll integrierten Akkus ausgestattet.
Im Test erhielten sechs Pedelecs die Gesamtwertung "gut", während die restlichen fünf Modelle immerhin noch "befriedigend" abschnitten. Die Räder setzen unterschiedliche Schwerpunkte, mal sind sie sportlicher, mal komfortabler.
Die beiden Testsieger des Stiftung Warentest sind das Kalkhoff Endeavour 5 Advance+ und das KTM Macina Gran 610. Beide Trekking-E-Bikes erhalten die Note 1,8 und werden von den Testern als "famos, robust und sicher" beschrieben.
Auf dem dritten Platz landet das Cube Kathmandu Hybrid One 625 mit der Note 2,0, das als Preistipp gilt, da es fast genauso gut ist wie die Testsieger, aber mit einem Preis von 3150 Euro deutlich günstiger ist.
Tipps für den Kauf
Wie viel Geld muss man für gute E-Bikes ausgeben? Welcher Motor ist der beste? Welche Pedelecs lassen sich stabil und sicher fahren? Im Prüflabor testeten wir etwa, ob die E-Bikes alle Sicherheitsanforderungen einhalten und wie gut Akku, Motor und Display spritzwassergeschützt sind.
Tipp: Sparen Sie nicht an einem sicheren Fahrradschloss! Im Fahrradschloss-Test der Stiftung Warentest gibt es sehr gute Schlösser, die sogar Winkelschleifern standhalten. Auch eine Versicherung ist ratsam. Die besten Policen finden Sie in unserem Vergleich von Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen.
Leasing Anbieter
Die wichtigsten Dienstrad-Leasing Anbieter im Vergleich. Im E-Bike-Leasing-Test von FOCUS E-BIKE erfahren Sie alle Stärken und Schwächen und die Erfahrungen mit den Anbietern.
Mit dem neuen Testschema hält auch eine neue Unterkategorie Einzug in den GERT: Trekking-Light. Denn diese Klasse war vor wenigen Jahren eine Nische, wird inzwischen aber immer wichtiger. Etwas reduzierte Motorkraft, kleinere Akkus, dafür Fahrleistungen, die sehr nah dran sind am klassischen Trekkingrad ohne Motor. Dieses Konzept lockt zahlreiche Pendler, Tourenfahrer und sogar Radreisende an. Und - das beobachten wir immer wieder - auch Zweitkäufer überzeugt es.
Verwandte Beiträge:
- Mountainbike zum Trekkingbike umrüsten: Umbau-Tipps & Teile
- Trekkingreifen am Mountainbike: Vorteile, Nachteile & Test
- Trekking- oder Mountainbike? Der ultimative Fahrrad-Mix-Test!
- Trekking Fahrradreifen Test 2024: Die besten Reifen im Vergleich
- Blinkerabstand hinten am Motorrad: Wichtige Vorschriften und praktische Tipps
- Fake Auspuff Motorrad Attrappe: Warum sie polarisiert und was du wissen musst!
Kommentar schreiben