Trekkingrad vs. Mountainbike: Ein umfassender Vergleich

Fahrräder sind so vielseitig wie die Menschen, die sie nutzen. Ob für den Stadtverkehr, lange Touren, sportliche Herausforderungen oder den reinen Fahrspaß, für jeden Einsatzbereich gibt es den passenden Fahrradtyp. Die Antwort liegt doch klar auf der Hand: Trekkingbikes bieten den perfekten Mix aus großer Sportlichkeit und hervorragender Alltagstauglichkeit.

In diesem Artikel geben wir dir einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Fahrradtypen auf dem Fahrradmarkt und zeigen, welche Vorteile sie bieten und für welchen Einsatzzweck sie ideal sind. Oder anders gesagt: Wer ein Fahrrad sucht, mit dem er sich nicht nur zügig im Stadtverkehr bewegen kann, sondern das auch in jeder Situation verlässlich ist, hat mit einem Trekkingbike garantiert die richtige Wahl getroffen.

1. Das Trekkingrad

1.1 Was zeichnet das Trekkingrad aus?

Schaut man etwas genauer hin, zeigen sich auf Anhieb die Besonderheiten dieses Fahrradkonzeptes: Augenfällig sind die stabile Bauweise, die spezielle Bereifung und das dennoch sehr alltagstaugliche Design. So weisen Trekkingräder üblicherweise die Rahmengeometrie eines Komfort-Rennrad auf, bieten jedoch eine erheblich umfassendere Ausstattung - mit Schutzblechen, Gepäckträger, Lichtanlage sowie Cantileverbremsen, meistens V-Brakes genannt.

Die Bereifung besteht in der Regel aus robusten 28 Zoll-Laufrädern, die auch für leichtes Gelände, wie Schotter- oder Waldwege ausgelegt ist. Kurzum: Trekkingräder aus dem Hause Bergamont sind ein gutes Musterbeispiel, wie ein gutes, hochwertiges Trekkingbike auszusehen hat. Selbstverständlich haben auch andere tolle Marken wie HAIBIKE und KTM Trekkingräder in ihrem Sortiment und auch diese wissen zu überzeugen.

Ein Trekkingrad ist vielseitig und damit das ideale Fahrrad, wenn man es für mehrere Einsatzzwecke nutzen möchte. Mit einem Trekkingbike kannst du sportlich unterwegs sein, es aber auch zum Einkaufen oder für gemütliche Ausfahrten und Fahrradtouren nutzen. Ihre Stabilität macht die Bikes auch für Menschen attraktiv, die etwas schwerer sind, oder größere Lasten transportieren wollen.

Trekkingfahrräder eignen sich daher für Stadt und Land, Straße, Schotter oder feste Waldwege. Im Gegensatz zum MTB sollten ruppige Trails hingegen vermieden werden. Das liegt daran, dass die Rahmen, im Vergleich zum MTB, deutlich schlanker sind und auf dünneren und schmaleren Reifen (28 Zoll) über den Untergrund rollen. In den meisten Fällen sind Trekkingräder auch nicht mit derartigen Federelementen ausgestattet, die kraftvolle Stöße komfortabel ausgleichen können.

Günstigere Trekkingbikes sind meist mit hochwertigen Felgenbremsen ausgestattet. Die Felgenbremse punktet mit geringem Gewicht und guter Funktion. Hochwertigere Räder verfügen über hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen und sind etwas teurer, aber deutlich zuverlässiger, besser zu dosieren und somit der Felgenbremse überlegen.

Trekkingräder sind in der Regel mit Kettenschaltungen von 20-30 Gängen ausgestattet. Selten sind Nabenschaltungen verbaut, die auch nur für tägliche Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden sollten. Zusätzlich gibt es von Shimano auch elektronische Schaltungen für das Trekkingrad: die Alfine Di2 mit 8 oder 11 Gängen.

Die elektronische Schaltung ist hochpreisig und bringt immer ein kleines Mehrgewicht mit sich. Demgegenüber stehen jedoch jede Menge Vorteile: Ein leichter Knopfdruck ist ausreichend, um den Schaltvorgang zu initialisieren, dank versteckter Motoren schaltet die Nabe schnell, präzise, nahezu lautlos und absolut zuverlässig und langzeitstabil.

Im Vergleich zu MTBs sind Trekkingräder voll StVZO-konform: Sie verfügen über Schutzbleche, Gepäckträger, Licht und Rückstrahler, die sie für den Straßeneinsatz geeignet machen. Ein Trekkingrad ist der optimale Begleiter für den Alltag auf der Straße und darüber hinaus auch fürs leichte Gelände einsetzbar.

Fazit: Das Trekkingrad ist der perfekte Allrounder für sportliches Fahren, für den Einkauf oder einfach nur gemütliches Genussradeln. Das Trekkingrad spielt seine Stärken vor allem auf langen Strecken und abwechslungsreichen Wegen aus. Es fühlt sich auf befestigten Straßen genauso wohl wie auf Schotterwegen oder Waldpfaden.

Ketten- oder Nabenschaltung

Geht es um das Thema Schaltung, hängt die Wahl vom bevorzugten Einsatzgebiet des jeweiligen Fahrers ab: Wer überwiegend Touren mit beträchtlichen Steigungen fahren möchte, entscheidet sich am besten für eine Kettenschaltung. Die nahezu wartungs- und verschleißfreie Nabenschaltung hingegen reicht von der 3-Gang-Nabenschaltung bis zur 14-Gang Rohloff Nabenschaltung. Da ist für jeden Einsatz etwas dabei.

Federgabel, Sattel, Lenker

Ein weiteres wichtiges Thema für alle Trekkingrad interessierten Zweiradenthusiasten ist der Fahrkomfort, gerade auf langen Touren. Bei unwegsamen Pfaden hilft die passende Federgabel dabei, den Kontakt zum Boden stabil zu halten. Das Fahrverhalten wird dadurch sicherer und es kann somit auch schneller gefahren werden.

Je nach Anspruch, Fahrradmodell und Einsatzgebiet hat jeder Fahrer unterschiedliche Bewertungskriterien, welcher Sattel der richtige und vor allen Dingen der passende ist. Sei es die gefederte Sattelstütze, das Gewicht vom Sattel, die Länge und Breite vom Sattel oder auch die Sitzhaltung und die Bequemlichkeit. Er sollte nicht zu schmal beschaffen sein und über eine gefederte Sattelstütze verfügen.

Fällt die Wahl dagegen auf eine Vollfederung, verbessert das nicht unbedingt den Fahrkomfort, sondern vor allem das Gewicht und den Wartungsaufwand. Unter dem Aspekt "bequemes Fahren" darf der Blick auf den Lenker nicht fehlen. Hierbei halten sich potenzielle Käufer am besten an eine einfache Faustregel: Die Breite des Lenkers entspricht im Idealfall der Schulterbreite des Fahrers.

Mehr Nutzwert auf längeren Touren

Um problemlos auch längere Radtouren oder sogar kleinere Radreisen möglich zu machen, besitzen Trekkingräder im Regelfall mindestens einen Gepäckträger, der sich für die Mitnahme von Packtaschen eignet. Fachleute raten allerdings, ihn nicht mit mehr als 20 Kilogramm zu belasten. Als Alternative empfiehlt es sich, das Gepäck auf mehrere Tragetaschen zu verteilen, die am Fahrrad montiert werden.

Der Nutzen: Durch eine ausgeglichene Gewichtsverteilung am beziehungsweise auf dem Bike verbessern sich die Fahreigenschaften erheblich. Ganz nach Wunsch: Fahrrad Tuning nach Belieben möglich, optionales Upgrade der Federgabel, Bremsen oder der Lichtmaschine. Ein entscheidender Vorteil des Trekkingrads ist sein hoher Fahrkomfort.

Dazu tragen vor allem der ergonomische Sattel, die gefederte Gabel (bei vielen Modellen) und die bequeme Sitzposition bei. Ein bequemer Sattel ist bei langen Touren Gold wert. Nimm dir Zeit, das richtige Modell zu finden - dein Rücken und deine Sitzknochen werden es dir danken.

Für wen eignet sich das Trekkingrad?

  • Tourenfahrer: die lange Distanzen in der Natur genießen wollen.
  • Pendler: die ein zuverlässiges und praktisches Fahrrad für den Alltag suchen.
  • Freizeitradler: die Wert auf Komfort und Vielseitigkeit legen.

2. Das Tourenrad

2.1 Was zeichnet das Tourenbike aus?

Das Tourenrad ist das komfortablere Trekkingrad und der Inbegriff von Nutzfahrzeug und Freizeitgefährt. Rein optisch und auch im Hinblick auf die technische Ausstattung scheinen Tourenrad und Trekkingbike identisch zu sein. Der große Unterschied findet sich jedoch im Gewicht. Tourenbikes sind deutlich leichter gebaut.

Ein weiterer Pluspunkt ist die gesunde und aufrechte Sitzposition, ein gepolsterter und gefederter Sattel, die breiten Reifen, eine Ketten- oder Nabenschaltung und nicht zu vergessen sind die obligatorischen Schutzbleche, Gepäckträger sowie die Lichtanlage. Um die Fahrräder ausreichend robust, komfortabel und für das Tragen schwerer Lasten geeignet zu machen, können besondere Merkmale wie ein langer Radstand, der gut für Fahrkomfort und die Vermeidung von Konflikten zwischen Pedal und Gepäck ist, sowie Rahmenmaterialien sein.

Tourenräder sind auf bequeme Alltagstauglichkeit auslegte Räder, die weniger auf Sportlichkeit getrimmt sind. Tourenbikes haben eine Rahmengeometrie, die für eine komfortable Fahrt und ein stabiles, vorhersehbares Handling bei Gepäckbeladung sorgt. Vorkehrungen für Gepäckträger und Packtaschen sind obligatorisch.

Moderne Straßentouristen können Räder mit 700 C, also einen Innendurchmesser von 622 mm verwenden - den gleichen Durchmesser wie ein Rennrad oder 29er. Vor den 1980er Jahren wurden viele Tourenräder für den nordamerikanischen Markt mit 27-Zoll-Rädern, Innendurchmesser von 630 mm, mit etwas größerem Durchmesser gebaut.

Die passenden Reifen zum geplanten Tourenrad Einsatz starten mit einer Breite von 30 mm bis hoch zu 70 mm bei renommierten Herstellern wie Schwalbe, Continental, MAXXIS oder auch Michelin. Andere Tourenräder oder Reiseräder verwenden 26-Zoll-Räder sowohl für den Offroad- als auch für den Onroad-Einsatz. Zu den Vorteilen des etwas kleineren Rads zählen zusätzliche Festigkeit, weltweite Reifenverfügbarkeit und geringeres Gewicht.

Einige Tourenräder, wie die von Centurion, Riese & Müller oder auch Viktoria, bieten Rahmen an, die für 26-Zoll-Räder oder für 700C-Räder ausgelegt sind, wobei die Rahmengeometrie für die ausgewählte Radgröße optimal ist.

Das Sport- / Tourenrad ist ein sehr leichtes Tourenrad oder ausgestattetes Gravelbike mit leichteren Rädern und schmaleren 30 bis 38 mm breiten Reifen. Es kann auch als Straßenrennrad beschrieben werden, das mit schwereren Reifen und einer etwas entspannteren Rahmengeometrie ausgestattet ist. Es ist als schnell zu handhabende, reaktionsschnelle und sportliche Tagestourenmaschine konzipiert.

3. Das Mountainbike (MTB)

Ein Mountainbike ist der ideale Begleiter für alle, die abseits befestigter Straßen unterwegs sein möchten. Mit seiner robusten Bauweise, breiten Reifen und ausgeklügelten Federungssystemen meistert es selbst anspruchsvollstes Gelände. Das Mountainbike wurde speziell für unwegsames Gelände entwickelt.

Es verfügt über eine besonders stabile Rahmenkonstruktion, breite Stollenreifen für optimalen Grip und ein leistungsstarkes Federungssystem, das Stöße abfedert. Ein Mountainbike ist Freiheit pur. Ob enge Trails, Wurzeln oder steile Abfahrten, mit der richtigen Technik und dem passenden Setup kannst du jede Strecke meistern. Die Federung und Reifen machen den Unterschied!

Einsatzbereich des Mountainbikes

  • Waldwege und Trails: Für Hobby-Fahrer, die die Natur abseits der Straßen erleben möchten.
  • Downhill-Strecken: Steile Abfahrten mit Hindernissen, die volle Kontrolle erfordern.
  • Technische Singletrails: Anspruchsvolle Pfade, die Fahrtechnik und Mut kombinieren.

Mountainbikes sind in erster Linie Sportgeräte für den Offroad Einsatz, dabei fällt vom günstigen und einfach ausgestatteten Hardtail bis zum Wettkampf Fully alles unter diesen weit gefassten Oberbegriff sowie deren Abwandlungen Enduro, Downhill, Dirt- und Fatbike.

MTBs können praktisch überall fahren, fühlen sich aber erst so richtig wohl, wenn du mit ihnen den Asphalt verlassen hast: Auf Wald- und Schotterwegen, auf losen und matschigen Untergründen bis hin zu anspruchsvollen Trails spielen die Geländespezialisten unter den Fahrrädern ihre Stärken aus.

Der Hauptgrund liegt schon in der Wahl der Bereifung: Grob profilierte Reifen bieten im Gelände hervorragenden Grip, fühlen sich dafür auf der Straße etwas schwammig an, dazu rollen sie lauter und unkomfortabler als typische Trekkingbike Reifen. Im MTB Bereich kannst du mit 27,5“ Zoll (650b) und 29“ Zoll zwischen unterschiedlich großen Laufrädern wählen.

Vielfältig sind die Anforderungen an den Antrieb, denn von steilen Kletterpassagen bis zu temporeichen Abfahrten muss die Übersetzung für alle Belange den richtigen Gang parat halten. Die idealen Voraussetzungen dafür bietet die Kettenschaltung - von den fein abgestuften Antrieben mit Zweifachkurbel bis zu den leichten und noch jungen Antrieben mit Einfachkurbel.

Bei den Bremsen werden im MTB Bereich keine Kompromisse eingegangen. Da die Scheibenbremse unabhängig von Schmutz und Wetter stets eine zuverlässige Verzögerung gewährleistet, kommt sie über alle Preis- und Qualitätsstufen hinweg zum Einsatz. Einzig im absolut untersten Preissegment sind vereinzelt noch Modelle mit Felgenbremse zu finden, bei ähnlichem Preisgefüge ist die Scheibenbremse jedoch immer die bessere Wahl.

Bei der Ausrichtung auf sportliche Fahrten abseits befestigter Wege wird alles Überflüssige am liebsten weggelassen, daher werden Schutzbleche und Beleuchtung nur bei wirklichem Bedarf und dann meist als leicht zu entfernende Steck-Variante verwendet. Allen Mountainbikes gemein ist die eher sportlich und auf Vortrieb ausgerichtete Sitzposition mit einer entsprechenden Rahmengeometrie.

Je nach Ausprägung der sportlichen Sitzposition wird diese im Alltag schnell als anstrengend und unkomfortabel empfunden. Federgabel und Dämpfer haben vorwiegend sportliche Gründe, sollen Unebenheiten im Gelände abfedern und für eine gute Traktion und Bodenhaftung sorgen. Die Kombination aus robustem Aufbau, standfesten Bremsen und leistungsfähiger Schaltung macht das Mountainbike aber auch interessant für Sonderaufgaben.

So sieht man nicht selten auf Alltagstauglichkeit getrimmte MTBs mit Kinder-, Hunde- oder Transportanhänger. Wenn du mit deinem Bike im Gelände oder auf anspruchsvollen Trails fahren möchtest, eignet sich ein MTB für dich.

4. Was ist der Unterschied zwischen Trekkingrad und Mountainbike?

Trekkingräder sind ein Mittelding aus Mountainbike und City-Bike. Sowohl das Trekkingrad als auch das Mountainbike sind Sporträder. Allerdings eignet sich das Mountainbike eher für unbefestigte und bergige Strecken, während du mit dem Trekkingrad auf asphaltierten Straßen und festen Waldwegen fahren kannst.

Die Entscheidung ob Mountainbike oder Trekkingrad ist in erster Linie von dem bevorzugten Einsatzgebiet abhängig. Das Trekkingrad bzw. das All Terrain Bike ist für einfaches Gelände wie Feldwege, Straßen und den Stadtverkehr konzipiert, während das Mountainbike der Spezialist für actionreiche Fahrten in schwierigem Gelände ist.

Ein wesentlicher Unterschied liegt dabei im Gewicht beider Fahrradtypen. Mountainbikes sind mit einem Gewicht von ca. 11-14 kg deutlich leichter als die Trekkingräder, die in der Regel ein Gewicht von ca. 16-19 kg besitzen. Selbstverständlich gibt es je nach Bauweise und Ausstattung aber auch immer Ausnahmen.

Das Gewicht des Bikes ist beim Fahren nicht zu unterschätzen, da ein Mehr an Masse gleichzeitig einen höheren Kraftaufwand erfordert. Eng damit verwurzelt ist das Thema Geschwindigkeit, denn: ein schwereres Fahrrad ist grundsätzlich auch schneller als ein leichteres - zumindest bergab. Aber nicht nur das Gewicht, sondern etwa auch die Beschaffenheit der Reifen und Felgen sowie der Reifendruck haben eine Auswirkung auf das Fahrtempo.

Des Weiteren unterscheiden sich Mountainbikes und Trekkingräder hinsichtlich der Sitzposition. Trekkingräder gelten aufgrund der aufrechten Sitzposition als bequemer und entspannter, während die gebeugte Haltung auf dem Mountainbike ein anspruchsvolleres, sportlich-dynamischeres Fahren mit sich bringt.

Mit dem MTB geht es sportlicher zur Sache. Der Fahrradmarkt bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, von groß bis klein, von knallig bunt bis dezent, von ausgefallen bis schlicht. Hört man sich in der Fahrradszene um, so spielen beim Kauf nicht selten auch ästhetische Gründe eine Rolle.

Dieses Rennen dürfte das Mountainbike wohl für sich entscheiden, da seine Form und Bauweise von den meisten Bikern als optisch ansprechender als die der Trekkingräder empfunden wird. Aber bekanntlich sind die Geschmäcker auch bei diesem Thema verschieden. Das Trekkingrad punktet hingegen in Sachen Gepäckaufnahme, da es in der Regel über einen Gepäckträger verfügt, an dem zusätzliche Packtaschen angebracht werden können.

Aus diesem Grund sin auch längere Fahrradtouren möglich. Das Mountainbike bietet eine schlechte bis gar keine Gepäckaufnahme. Auch der Pflege- und Wartungsaufwand ist beim Trekkingrad grundsätzlich niedriger, da das Schutzblech vor einer starken Verschmutzung sowohl des Fahrrads als auch des Fahrers schützt.

Das Mountainbike hingegen verzichtet zumeist auf ein Schutzblech. Des Weiteren verwendet das Trekkingrad häufig eine weniger komplexe Technik als das Mountainbike, was die Pflegearbeiten geringer macht. Einen schönen Kompromiss aus beiden Fahrradkategorien kann man bei den sogenannten ATB Fahrrädern finden.

Diese gibt es heutzutage natürlich auch in der ATB E-Bike Version. Sie sind das Bindeglied zwischen Mountainbikes und Trekkingrädern und enthalten Merkmale beider Kategorien. Das Schöne an ATBs - so vielseitig wie ihr Einsatzbereich, so günstig sind sie auch in der Anschaffung. All Terrain Bikes für Einsteiger kannst du schon ab 500€ erstehen.

Auch wenn es den meisten Bikern nicht wichtig erscheint, so ist das Mountainbike in seiner gebräuchlichen Form nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Für die Fahrt auf öffentlichen Straßen ist es daher nur mit einer Zusatzausrüstung zugelassen, die maßgeblich den Bereich Beleuchtung betrifft.

Anders sieht es beim Trekkingrad aus, denn dieses entspricht in der Regel den Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), wonach eine Lichtanlage und die nötigen Reflektoren vorhanden sein müssen. Mit dem Trekkingbike kannst du sowohl auf befestigtem, als auch auf unbefestigtem Untergrund fahren.

Während das Trekkingbike ein Allrounder selbst für längere Strecken ist, eignet sich das Mountainbike für schnelle Touren im Gelände, bei denen der Fahrspaß im Vordergrund steht. Allerdings muss man hinsichtlich der Komponenten einige Abstriche in Kauf nehmen, wenn man es mit einem Hardtail zum selben Preis vergleicht.

Hier musst also du entscheiden: Möchtest du ein vollgefedertes MTB, das dir auf den Trails etwas mehr Komfort bietet, oder das besser ausgestattete Hardtail für mehr Geschwindigkeit und geringeren Wartungsaufwand? Bei beiden Typen dieser Preisklasse bekommst du allerdings hydraulische Scheibenbremsen und einem leichten Aluminiumrahmen.

Außerdem kannst du, am oberen Rand dieses Preissegments, für die Radnaben anstelle eines Schnellspanners eine Steckachse bekommen. Steckachsen bieten dir in der Regel eine erhöhte Steifigkeit und ein besseres Lenkverhalten.

In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir die wichtigsten Unterschiede zwischen Trekkingrad und Mountainbike aufgelistet:

Trekkingrad Mountainbike
schmale Reifen für das Fahren auf asphaltierten Straßen, Schotterpisten und festen Waldwegen breite Reifen für das Fahren auf unwegsamen Geländen und hügeligen Strecken
Grundausstattung wie Lichtanlage, Reflektoren, Klingel, Schutzbleche entsprechend der Straßenverkehrsordnung spezielle Federelemente meist zwischen 100 und 150 mm zum Abfangen von Stößen
bequemerer Sattel für mehr Komfort beim Fahren
Gepäckträger zum sicheren Transport von Einkauf und Proviant

Ab in die Berge und die Trails rocken oder komfortabel lange Strecken bewältigen? Soll es lieber ein Mountainbike oder ein Trekkingrad sein? Die beiden Fahrradtypen weisen zahlreiche Unterschiede und diverse Vor- und Nachteile auf, die wir im Folgenden diskutieren wollen und dir bei deiner Kaufentscheidung hoffentlich weiterhelfen können.

Tabelle zur Rahmengröße:

Körpergröße in cm Rahmengröße in cm (in zoll)
155 bis 165 cm 47 bis 50 cm (18“-19“)
165 bis 170 cm 50 bis 52 cm (19“-20“)
170 bis 175 cm 52 bis 55 cm (20“-21“)
175 bis 180 cm 55 bis 58 cm (22“-23“)
180 bis 185 cm 58 bis 61 cm (23“-24“)
185 bis 190 cm 61 bis 63 cm (24“-25“)
190 bis 195 cm 63 bis 66 cm (25“-26“)
über 195 cm Maßanfertigung

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