Klapp-Tretroller im Test: Welcher ist der Richtige für Sie?

Für tägliche Strecken zur Bahn oder ins Büro können E-Tretroller gute Dienste leisten. Das zeigt eine neue Untersuchung der Stiftung Warentest. Vier von sieben getesteten Modellen zum Klappen bekamen die zweitbeste Note „gut“, zwei weitere waren „befriedigend“.

Auf ebenem Grund konnte man mit allen Rollern problemlos auch mit hohem Tempo fahren, so die Tester. Ein Modell hielt allerdings im Belastungstest nicht durch - Lenkerbruch, Urteil: „mangelhaft“.

Top-Modelle im Vergleich

Der Beste unter den maximal 20 km/h schnellen Rollern, die alle ab 14 Jahren fahren dürfen, war der Segway Ninebot Max G2 D (Note 2,3; Preis: 799 Euro). Gut gefedert punktete er mit Fahrkomfort und ließ sich auch auf holpriger Strecke bequem fahren. Nachteil: Mit 24 Kilogramm war er das schwerste Gefährt im Test und „nur mit viel Mühe“ zu tragen.

Deutlich leichter war der Vmax VX Pro GT mit 17 Kilogramm (2,4; 649 Euro) - gut zu tragen, aber schlecht gefedert.

Robust, gut bewertet und im Vergleichsfeld am günstigsten war der Odys Alpha X5 Pro (2,4; 400 Euro) - für die Warentester der „Preistipp“.

Weitere getestete Modelle:

  • Hudora BigWheel 205
  • Stiga Air Scooter
  • Yedoo Stadt-Roller
  • Hudora BigWheel 205 Advanced
  • Hudora V 230
  • Ise Big Wheel Scooter
  • Yedoo Five Tretroller
  • Best Sporting Scooter 205er Rolle High Class
  • Apollo Genius Pro

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Klappmechanismus: Klapproller verfügen über einen Klappmechanismus, der im Rahmen des Rollers integriert ist, mit dem der Roller in Sekundenschnelle zusammengefaltet werden kann. Die Klappfunktionen sind zumeist so intelligent konzipiert, dass man für das Zusammenklappen nur eine Hand benötigt. Die Roller lassen sich so schnell mit einem Handgriff in ein sehr kompaktes Maß bringen.

Vorteile von Klapprollern für Pendler:

  • Ideal für alle Tretroller Fahrer, die den Roller häufig transportieren müssen - sei es im Auto, in Bus, Bahn oder auch im eigenen Treppenhaus.
  • Sie dürfen (anders als Fahrräder) kostenlos in den öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden.
  • Mit einem Roller dürfen Erwachsene genauso wie Kinder auch auf dem Bürgersteig und in Fußgängerzonen fahren.
  • Es gibt für die meisten Modelle handliche Transporttaschen, in denen sich die faltbaren Roller gut und sauber verstauen lassen.

Unterschiedliche Modelle:

Unter den Klapprollern gibt es verschiedene Modelle. Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, ob der Roller Luftreifen hat oder nicht.

Klapproller mit Luftreifen Klapproller mit Plastikreifen
Schotter- und Waldwege ++++
Längere Strecken über 5km ++++
Fahrkomfort +++++
Handliches Klappmaß +++++
Geringes Gewicht ++++

Zählt für Sie vor allem ein kleines Klappmaß und geringes Gewicht und sind Sie primär auf Asphalt unterwegs, sind Roller mit Plastikrollen die richtige Wahl. Einne Klapproller mit Luftreifen sollten Sie wählen, wenn Sie auch längere Strecken, auch auf unebenem Terrain fahren möchten, Sie aber dennoch nicht auf eine handliche Klappfunktion verzichten wollen. Je größer die Zoll-Größe der Luftbereifung, desto besser werden die Fahreigenschaften. Gleichzeitig werden die Roller dan aber unhandlicher. Hier müssen Sie je nach Ihren Bedürfnissen für sich die richtige Balance finden.

Weitere wichtige Aspekte:

  • Akkuleistung: Aufgeladen reicht der Akku je nach Modell laut Hersteller für 29 bis 70 Kilometer. Wobei diese Idealwerte in der Realität kaum erreicht werden dürften.
  • Ladezeit: Die Ladezeit beträgt dann zwischen fünf und neun Stunden.
  • Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln: Wer den E-Scooter mit in Bus oder Bahn nehmen will, sollte prüfen, ob das erlaubt ist. In vielen Städten verbieten die Verkehrsunternehmen die Mitnahme. In Zügen der Deutschen Bahn dürfen klappbare Modelle mitgenommen werden.

Tipps für Eltern beim Kauf eines Kinderrollers

Tretroller gehören seit Generationen zur Kindheit. Das Rollern hält gesund, gibt Muckis in den Beinen, fördert die kindliche Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, Geschicklichkeit sowie Motorik. Kinder tun dies oft lieber, als zu Fuß zu gehen, einfach weil Rollern jede Menge Spaß bringt.

Wichtige Kriterien:

  • Alter des Kindes: Das Alter des Kindes ist ausschlaggebend, aber auch die Reifenanzahl und -art. Für die Kleinsten mit zwei, drei Jahren bieten sich Kinderscooter-Modelle mit drei Rädern an - eines vorn, zwei hinten. Es gibt auch Varianten mit vier Rädern.
  • Höhenverstellbarer Lenker: Dass der Lenker höhenverstellbar ist, garantiert außerdem Fahrspaß bis ins Erwachsenenalter.
  • Design: Neben der Bewegung an sich ist für Kids vor allem das Design des Kinderrollers ausschlaggebend.
  • Bremsen: Generell sollte ein Roller mit Bremsen ausgestattet sein, besonders bei schnelleren Modellen für ältere Kinder. Typisch ist die Hinterrad-Reibungsbremse, auf die die kleinen Fahrer einfach mit dem Fuß treten können.
  • Sicherheit: Ein Trittbrett, das nicht rutschfest ist, ist ein K.O.-Kriterium - wegen der Unfallgefahr.
  • Gewicht: Auch das Gewicht des Scooters ist eine Überlegung wert.
  • Schutzbleche: Praktisch, weil bei Schmuddelwetter nichts auf die Klamotten spritzt, sind Schutzbleche auf Vorder- und Hinterrad.

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