Thermo-Trinkflaschen für Fahrräder im Test: Kühl und Warm durch jede Saison

Die Temperaturen sind hoch, und du möchtest trotzdem nicht auf eine Runde mit deinem Rennrad oder Gravelbike verzichten? Oder bevorzugst du bei Temperaturen unter 10 Grad warmen Tee anstatt eiskaltes Wasser? Wichtig ist dabei: immer genug zu trinken mitzuführen.

Thermo-Trinkflaschen halten warme Getränke warm und kalte Getränke kalt - eine geniale Erfindung. Doch welche Flasche ist die beste Wahl? In diesem Artikel vergleichen wir verschiedene Modelle und Materialien, um Ihnen die ideale Thermo-Trinkflasche für Ihre Bedürfnisse vorzustellen.

Camelbak Podium Steel: Edelstahl für kalte Getränke

Der Spruch "Steel is real" zählt nicht nur bei klassischen Rennrädern aus Stahl, sondern im modernen Sinne auch bei Trinkflaschen. Die 650 ml fassende Camelbak Podium Steel konnten wir auf verschiedenen Touren testen.

Abhilfe bei hohen Temperaturen schafft da eine Trinkflasche aus Stahl, wie die getestete Camelbak Podium Steel. Sie besteht aus 18/8 Stahl und ist äußerst hochwertig verarbeitet. Durch die schmalere Taille liegt sie stets griffig in der Hand. Auch der Deckel, der aus hochwertigen Hartplastik besteht, ist äußerst robust.

Aufgrund der Größe lässt sich das Trinkventil, "High-Flow-Verschluss" genannt, nicht ganz so einfach mit einer Hand bedienen. Die Hand muss dafür den sicheren Griff an der Taille verlassen. Besser: Man öffnet es, während die Flasche noch in der Halterung sitzt und entnimmt sie erst dann. Die Bewegung gelingt nach kurzer Zeit in einem Rutsch.

Apropos Trinkhalter: Aufgrund der Höhe kann die Podium Steel in filigranen Halterungen für Rennräder unter Umständen bei Unebenheiten kräftig wackeln und klappern, der Sitz ist nicht bei jeder Halterung optimal. Solidere Ausführungen können Abhilfe schaffen. Alternativ gibt es die Trinkflasche mit 500 ml Volumen, die nicht so hoch aufragt.

Der Durchfluss beim Trinken ist enorm. Kein Quetschen, kein Drücken, sondern einfach trinken. Das funktioniert wegen eines blauen Röhrchens, welches unterhalb des Deckels angebracht ist. Durch diesen "Vent Tube" gelangt bei Neigung Luft in die Flasche und das Wasser fließt einfach hinaus. Simple Physik, große Wirkung. Das Trinken funktioniert außerordentlich gut. Kein Schlabbern, kein Auslaufen. Das hochwertige Trinkventil hält bei Nichtgebrauch komplett dicht.

Ein großer Pluspunkt dieser Trinkflasche aus nicht rostendem Stahl soll die Kühlung des Getränks sein. Dazu verwendet Camelbak eine doppelwandige Vakuum-Isolierung. Auch bei längeren Touren mit Temperaturen jenseits von 25 Grad blieb das vorher gekühlte Wasser in unseren Tests angenehm frisch. Camelbak gibt sogar eine Kältegarantie über 14 Stunden an.

Ein Test zeigte, dass direkt nach Entnahme des Wassers aus dem Kühlschrank kühle 11,6 Grad gemessen wurden, nach rund 14 Stunden immer noch eine Temperatur von erfrischenden 15 Grad. Durch äußere Einwirkungen kann das zwar nur ein Anhaltspunkt sein, zeigt jedoch die sehr gute Isolierung der Camelbak Podium Steel.

Wo vergleichbare Plastik-Trinkflaschen mit selbem Fassungsvermögen zwischen 50 g und 100 g wiegen können, fällt die Camelbak Podium Steel konstruktionsbedingt mit höherem Gewicht (366 g) auf. Wer aber nicht auf sein gekühltes Getränk verzichten möchte, der nimmt das Mehrgewicht gerne in Kauf.

Auch bei der Podium Steel lassen sich kleine Kratzer auf Dauer nicht vermeiden, tun der Funktion jedoch keinen Abbruch und fallen ob der hohen Qualität der Trinkflasche erfreulicherweise nicht groß ins Gewicht. Die Reinigung der Flasche fällt leicht. Außerdem sind der Deckel und das Gefäß spülmaschinenfest.

Kurz & Knapp

  • Fassungsvermögen: 650 ml
  • Höhe: 27,4 cm
  • Gewicht: 366 g (nachgewogen)
  • Preis: 39,99 Euro

Vor- und Nachteile der Camelbak Podium Steel

  • Plus: Getränke bleiben länger kühl, sehr hoher Durchfluss, leichtes Trinken, hohe Qualität, Langlebigkeit, gut zu reinigen.
  • Minus: Ventil nicht einfach mit einer Hand zu bedienen, hohes Gewicht, hält nicht in jeder Halterung richtig fest, hoher Preis.

*Die Ziffernfolge 18/8 zeigt beispielsweise einen Anteil von 18 % Chrom, 8 % Nickel und 74 % Stahl auf. Chrom und Nickel sind Legierungselemente in korrosions- und hitzebeständigen und außerdem nichtrostenden Stählen.

HiLO Sports Isolierte Fahrrad Trinkflasche

Ob für lange Fahrradtouren oder als Begleiter im Alltag - eine gute Trinkflasche sollte praktisch, langlebig und gut isoliert sein. Die HiLO Sports isolierte Fahrrad Trinkflasche verspricht genau das.

Die Trinkflasche von HiLO Sports besteht hauptsächlich aus hochwertigem Edelstahl, was sie besonders langlebig machen soll. Die Verarbeitung bewegt sich auf einem guten bis sehr guten Niveau. Der Flaschenkörper ist mit einem Gummiring ausgestattet, der für verbesserten Grip sorgt und in verschiedenen Farben (blau, rot, schwarz) erhältlich ist.

HiLO Sports gibt an, dass die Flasche Getränke bis zu 24 Stunden kalt und bis zu 12 Stunden warm halten kann. Die Messwerte zeigen, dass die Flasche Getränke über mehrere Stunden gut isoliert hält. Während die Kälteisolierung solide ist, können wir mit der Wärmehaltung auch sehr gut leben. Die Flasche selbst bleibt auch mit heißen Getränken von außen kühl.

Mit einem Gewicht von 354 Gramm inklusive Edelstahldeckel gehört die Trinkflasche nicht zu den leichtesten Modellen, liegt aber dennoch gut in der Hand. Der Gummiring sorgt für rutschfesten Halt, selbst wenn die Hände feucht oder verschwitzt sind.

Besonders praktisch ist die Reinigung: Die Flasche ist spülmaschinenfest, was die Pflege erheblich erleichtert. Die HiLO Sports Trinkflasche ist in unseren Augen ein idealer Begleiter für private Fahrradtouren mit oder ohne Kinder. Wer unterwegs gerne warme oder kalte Getränke mitnehmen möchte, trifft hier eine gute Wahl.

Für sportliche Radtouren ist die Flasche weniger geeignet, da sie nicht quetschbar ist. Wer eine schnelle Flüssigkeitsaufnahme beim Fahren benötigt, sollte besser auf eine flexible Flasche setzen, die mit leichtem Druck Flüssigkeit abgibt. Für den Transport in einer herkömmlichen Trinkflaschenhalterung fehlt der Isolierflasche von HiLo die Einbuchtung für die Einrastfunktion. Die Flasche sitzt zwar fest in dem Halter, jedoch wird das Gummi beim Hereinschieben weggeschoben.

Besonders der Gummigriff, die zwei Deckeloptionen und das langlebige Material heben sie von vielen Standard-Trinkflaschen ab. Die Einschränkung liegt in der fehlenden Quetschbarkeit, was sie für den sportlichen Einsatz weniger geeignet, aber für den Freizeitradler völlig ausreichend macht und auch im Alltag einen Platz finden lässt. Mit einem Preis von 28,99 Euro bewegt sich die Trinkflasche im mittleren bis hohem Preissegment.

Fahrrad Thermo Trinkflaschen im Winter Test

Bei Temperaturen unter 10 Grad bevorzuge ich warmen Tee. In normalen Radflaschen ist mein Getränk ruckzuck eiskalt und das zieht eklig an den Zähnen. Dazu muss der Körper es zuerst auf Körpertemperatur erwärmen, was anstrengender ist. Fahrrad Thermo Trinkflaschen sollen dein Getränk mehrere Stunden warmhalten.

Darum wurden einige Fahrrad Thermosflaschen gekauft und bei herbstlichen Radtouren getestet. Die Flaschen Herausforderer:

  1. Elite Turacio 500 ml: Isolierflasche aus Kork. Die Trinkflasche ist zwischen der Plaste von Kork umschlossen. 3 Stunden soll sie laut Hersteller isolieren. Zum Auf- und zudrehen brauchst du beide Hände, sonst drehst du den Deckel ab.
  2. Camelback Podium Chill 620 ml: Bestes Trinksystem mit Staubschutz. Aus der Camelback trinkst du am einfachsten und für Mountainbiker ist der Staubschutz perfekt.
  3. Elite Deboyo - 500 ml: Echte Rad-Thermosflasche aus Edelstahl. In die einzige Edelstahlflasche kannst du auch kochendes Wasser einfüllen. Trotzdem glaube ich nicht, dass Sie die angegebenen 12 Stunden Isolierung packt. Beim Radeln bekam ich sie mühelos auf, nur das Verschließen ist eine Herausforderung. Du wirst beide Hände brauchen, also ist sie nur auf ruhiger Straße geeignet, sonst halte klugerweise an.

Zuerst füllte ich alle Thermo Flaschen mit 60 Grad warmen Wasser und stellte sie bei Wind und 5 Grad eine Stunde auf den Balkon. Das Ergebnis:

  • Elite Turacio 40 Grad
  • Camelback Podium Chill 37 Grad
  • Elite Deboyo 50 Grad

Erste Herbst Radtour bei 9 Grad. Elite gegen Camelback, Trinktest nach einer Stunde, die Elite Thermosflasche ist lauwarm, während Camelback schon deutlich kühler aber angenehm trinkbar war.

Später nach 1:30 Std. sind beide kalt und ich merkte keinen Unterschied. An einem anderen Tag wechselte ich die Position, die Elite Turacio war vorn und die Camelback Podium hinten. Nach einer Stunde das gleiche Ergebnis, beide lauwarm und auch dieses Mal speicherte die Elite besser die Wärme.

Als letztes war der Deboyo von Elite dran, auf einer längeren Tour trank ich nach 2:45 Std. warmen Tee und später nach einer Stunde war er noch angenehm warm.

Testfazit: Der Gewinner ist klar die Thermo Trinkflasche Deboyo von Elite, der höhere Preis lohnt sich am Ende doch.

Weitere Empfehlungen für Fahrrad-Trinkflaschen

Ob bei einer sommerlichen Fahrradtour durchs Grüne oder einem ambitionierten Training auf dem Rennrad - die richtige Hydration ist für jeden Radfahrer wichtig. Für Tourenfahrer, Rennradler oder Mountainbiker ist die passende Trinkflasche dabei.

  • Zéfal Sense Soft 80: Die Zéfal Sense Soft 80 bringt alles mit, was man von einer Fahrrad-Trinkflasche erwartet: angefangen vom hohen Wasserdurchfluss über das Mundstück aus Silikon bis zu erhältlichen Ersatzteilen und Recyclingfähigkeit. Sie eignet sich für Rennradfahrer, Touren- und Freizeitradler.
  • Sigg Pulsar: Die Sigg Pulsar ist eine gute Alternative zu unserem Testsieger. Die Kunststoffflasche hat ein selbstdichtendes Ventil und bietet ebenfalls einen hohen Durchfluss. Einziger Wermutstropfen: Der Push-Pull-Verschluss ist etwas schwergängig.
  • Elite Fly MTB: Mit einem Gewicht von gerade mal 63 Gramm (samt Schutzkappe) ist die Elite Fly MTB die leichteste Fahrrad-Trinkflasche im Test. Sie überzeugt ebenfalls mit sehr hohem Wasserdurchfluss und fasst 500 Milliliter.
  • Hilo Sports Nature Bottle 750: Aus dem Rohmaterial Zuckerrohr ist die Hilo Sports Nature Bottle 750 hergestellt. Die Flasche fasst 750 Milliliter und wiegt unter 80 Gramm. Das Material lässt sich gut quetschen, der Durchfluss ist hoch. Einziger Nachteil: Das Mundstück ist recht hart und zum Teil auch schwergängig.
  • Fidlock Twist bottle + Bike Base: Anstelle eines sperrigen Käfigs bietet Fidlock mit der Twist bottle + Bike Base eine magnetische und puristische Halterung für die Trinkflasche. Die antibakterielle Flasche aus unserem Test ist auslaufsicher und hat zusätzlich eine Schutzkappe.

Doch wer länger auf dem Rad sitzt, erkennt schnell die Vorteile einer Fahrrad-Trinkflasche. Sie ist in der Regel ergonomisch geformt, sodass sie gut in der Hand liegt und leicht zu greifen ist. Außerdem passt sie perfekt in einen Fahrradflaschenhalter, der meist am Rahmen des Fahrrads montiert ist.

Worauf man beim Kauf einer Fahrrad-Trinkflasche achten sollte

  • Ergonomische Form: Trinkflaschen sollten idealerweise über eine Mulde verfügen, sodass sie während der Fahrt sicher einhändig gegriffen und gehalten werden können.
  • Verschlussmechanismus: Während herkömmliche Flaschen oft nur auf- und zugeschraubt werden können, verfügen Fahrrad-Trinkflaschen über praktische Verschlüsse, die ein schnelles und vor allem einhändiges Trinken ermöglichen.
  • Größe: Fahrradfahrer gibt es in verschiedenen Größen. Gängig sind 500 Milliliter, 750 Milliliter und ein Liter. Die Wahl der Größe hängt von der Dauer der Strecke ab.
  • Material: Die meisten Trinkflaschen sind aus Kunststoff. Man sollte beim Kauf auf jeden Fall darauf achten, dass die Flaschen frei von Weichmachern bzw. BPA sind. Einige Hersteller verwenden Plastik aus umweltfreundlichere Materialien wie Zuckerrohr. Ferner gibt auch Fahrrad-Trinkflaschen aus Aluminium oder Edelstahl.
  • Reinigung: Trinkflaschen sollten regelmäßig gereinigt werden, um zu verhindern, dass sich Bakterien bilden und unangenehme Gerüche entstehen. Einige Modelle lassen sich leicht auseinandernehmen, das macht die Reinigung effektiver. Viele Modelle sind spülmaschinengeeignet.

Weitere Thermo-Trinkflaschen im Vergleich

Es gibt Edelstahl- und Plastik-Varianten, Modelle mit Schraub- oder Sportverschluss; spülmaschinentaugliche Flaschen und Produkte, die von Hand gereinigt werden müssen. Auch preislich herrschen große Unterschiede. Hier eine Übersicht von weiteren Thermo-Flaschen, die unter Bikepackern besonders beliebt sind:

  • Sigg Gemstone IBT: Schweizer Edelstahlflasche mit guter Isolierung (bis zu 12 Stunden warm, 20 Stunden kühl) und breiter Öffnung. Nicht spülmaschinentauglich.
  • Decathlon Trinkflasche 600 ml: Günstige Einsteigerlösung aus Plastik. Isoliert etwa 3 Stunden. Praktischer Saugaufsatz mit Schutzkappe.
  • Elite Deboyo Race: Kleine Edelstahlflasche mit Sportverschluss (Push-Pull-Ventil). Warme Getränke bleiben bis zu 24 Stunden warm, kalte Getränke 12 Stunden gekühlt. Spülmaschinenfest.
  • Dometic Thermo Bottle 66: Praktischer Allrounder mit Henkel. Doppelwandige Isolierung (12 Stunden warm, 24 Stunden kühl). Spülmaschinenfest.
  • Aladdin Sports Thermavac: Kunststoff-Optik mit Edelstahlkern. Druckknopfverschluss für einhändige Bedienung. 10 Stunden kalt bzw. 35 Stunden mit Eiswürfeln. Spülmaschinenfest.
  • Camelbak Podium Ice: High-Tech Kunststoffflasche mit Aerogel-Isolierung. Hält Getränke viermal länger kalt als vergleichbare Thermosflaschen.
  • Esbit Majoris: Große Edelstahlflasche für lange Touren (700 und 1000 ml). Getränke bleiben mindestens 12 Stunden lang heiß.
  • Klean Kanteen TK Wide: Nachhaltige Premium-Lösung aus recyceltem Edelstahl. 22 Stunden bleiben Getränke heiß; 75 Stunden werden sie kühl gehalten. Spülmaschinen-tauglich.
  • Camelbak Chute Edelstahl: Vielseitige Magnetverschluss-Flasche. Kaltgetränke 24 Stunden lang kühl gehalten, während Heißgetränke 10 Stunden heiß bleiben. Spülmaschinenfest.
  • Cube Thermo 0,6L: Ultraleicht und günstig. Geeignet für Heißgetränke bis 75° C.

Hinweis: Die Empfehlungen basieren auf gewissenhafter Recherche, Erfahrungswerten von Lesern oder vorhandenen Bewertungen zum jeweiligen Produkt. Enthaltene Affiliate-Links sind immer mit einem * als solche gekennzeichnet.

Thermoflaschen im Test: Ergebnisse und Empfehlungen

Um alle Produkte bestmöglich miteinander zu vergleichen, durchlaufen diese ein über 25 Punkte langes Testprotokoll. Hier sind einige Ergebnisse zusammengefasst:

  • Die vakuumierten Edelstahlflaschen halten deutlich länger warm als Kunststoffflaschen.
  • Durch den Fahrtwind kühlt die Flüssigkeit im Flaschenhalter am schnellsten aus.
  • Im Rucksack hält die Flüssigkeit am längsten warm.

Empfehlungen:

  • Eurobottle Bigmouth: Die klassische Fahrradflasche kann bei Handling, Trinken, Gewicht und Preis punkten.
  • Decathlon Triban Isotherme: Mit Abstand günstigster Preis. Die Isolation ist für eine Radflasche top!
  • Elite Icefly: Hochwertige und recht günstige Flasche, die einzig bei der Isolationswirkung schwächelt.
  • Zefal Arctica Pro: In Frankreich gefertigte Flasche mit Bestnoten bei Auslaufschutz, Verarbeitung und Gewicht. Überzeugt auch in der Anwendung.
  • Specialized Purist Insulated Fixy: Interessantes Modell, das in der Praxis vollauf überzeugt und viel Volumen bietet. Beim Transport aufpassen: Der Auslaufschutz ist miserabel.
  • Elite Nanofly: Bis auf den Auslaufschutz kann die NanoFly durchweg punkten und hält bei den Radflaschen am längsten warm.
  • Camelbak Podium Ice: Hochpreisige Thermoflasche, die allerdings auch durch die Bank überzeugt und keine Schwäche hat. Der Deckel ist extrem aufwendig und durchdacht.
  • Sigg Gemstone ITB: Sigg kann Thermoflasche und überzeugt bis auf das Gewicht durchweg mit Bestnoten. Hält mit Abstand am längsten warm, bietet einen integrierten Becher.

Isolationswirkung im Detail

Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass Thermoflaschen besser gegen Hitze isolieren als gegen Kälte. Hier nochmal die Temperaturänderung pro Stunde in einer Tabelle: je geringer die Temperaturänderung pro Stunde, desto besser die Isolation der Flasche.

Flasche Temperaturänderung pro Stunde (Kälte) Temperaturänderung pro Stunde (Wärme)
Referenz (Kunststoff) X Y
Thermoflasche (Aluminium) A B
Thermoflasche (Plastik) C D

Die gesammelten Daten zeigen deutlich, dass Thermoflaschen aus Aluminium wesentlich besser isolieren als Thermoflaschen aus Plastik. Trotzdem hat die Isolation der Plastikflaschen einen Effekt. Die Kunststoffflasche ohne jegliche Isolation kühlt nochmal schneller aus als die Thermoflasche aus Plastik.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0