Wer sportlich Rad fährt, sollte bei jeder Tour mindestens eine Trinkflasche dabei haben. Die Trinkflasche ist neben dem Helm das wichtigste Tool beim Radfahren. Wie groß und aus welchem Material sie sein sollte, hängt von vielen Faktoren ab. Der Inhalt ist Geschmacksache. Geht einem Auto der Saft aus, stehen die Räder still. Im schlechtesten Fall. Motor und Herz-Kreislauf brauchen Kraftstoff.
Bei Radfahrern sind das vor allem Kohlenhydrate, die die Muskulatur bei Laune halten. Die können in Form von fester Nahrung wie Müsliriegeln, als Energiegels oder Getränken zugeführt werden. Für Letzteres haben gut organisierte Bikerinnen und Biker eine oder mehrere Trinkflaschen an Bord.
Material, Form & Größe von Fahrrad-Trinkflaschen
Klassische Trinkflaschen fürs Fahrrad werden aus Kunststoff gefertigt. Kunststoff wird vor allem verwendet, um Gewicht zu sparen. Die allermeisten sind BPA-frei, viele können recycelt werden. Weil die meisten Flaschenhalter genormt sind, gibt es bei der Form kaum Spielraum.
Der Durchmesser ist bis auf wenige Ausnahmen mehr oder weniger identisch. Gleiches gilt für die Größe. Viele Hersteller bieten ihre Top-Modelle in zwei oder mehr Varianten an. Los geht's häufig mit etwa 500 Millilitern.
Fahrradflaschen werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Am häufigsten jedoch finden sich die folgenden drei Varianten:
- 0,5 Liter
- 0,7 Liter
- 1 Liter
Welche du wählen solltest, hängt ganz von deinen Bedürfnissen ab: Fährst du lediglich Kurzstrecken? Hast du die Möglichkeit, deine Flasche regelmäßig aufzufüllen? Möchtest du möglichst viel Gewicht sparen oder suchst du gar eine Flasche für den Nachwuchs? Dann reichen 0,5 L in den meisten Fällen aus.
Zieht es dich dagegen längere Zeit in die Natur, wo der nächste Wasserhahn meilenweit entfernt ist? Hast du ohnehin genug Platz am Rahmen oder im Gepäck? Willst du möglichst autark unterwegs sein? In diesem Fall solltest du dich für 1 L entscheiden. Alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen, wählen am besten eine 0,7 L-Flasche als Kompromiss.
Natürlich gibt es auch „Exoten“ unter 0,5 oder über 1 Liter. Beachte jedoch: Für diese Flaschen eine Halterung* zu finden, ist nicht ganz einfach.
Schadstoffe Deine Gesundheit geht vor - auch beim Trinken. Leider enthalten viele Plastikflaschen Weichmacher wie BPA. Diese stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Nicht umsonst wurde BPA für Baby-Flaschen schon verboten. Wenn der Hersteller keine Angaben macht, heißt es: „immer der Nase nach!“. Ein beißender chemischer Geruch nach dem Auspacken verheißt nichts Gutes. In diesem Fall solltest du ruhig dein Recht als Verbraucher nutzen und die Flasche zurückgeben. Auch der Preis gibt Aufschluss: Je günstiger die Fahrradflasche, desto höher die Chance, dass schädliche Weichmacher enthalten sind. Das gilt vor allem für Produkte aus dem Nicht EU-Ausland.
Trinkverschluss / Mundstück Der Trinkverschluss erfüllt eine doppelte Rolle: Zum einen stellt er sicher, dass die Flüssigkeit nicht ausläuft. Zum anderen sollte er sich möglichst schnell und einfach öffnen lassen - schließlich hast du beim Radfahren keine Zeit zu verschwenden. Die simpelste Variante stellt der Schraubverschluss dar.
Beim Radfahren ist dieser jedoch kaum praktisch, da du zum Öffnen beide Hände brauchst. Dazu kommt die Gefahr, den Verschluss im Eifer des Gefechts zu verlieren. Komfortabler ist da schon der Sportverschluss. Um zu trinken, ziehst du einfach das Mundstück heraus. Das geht auch mit den Zähnen. Natürlich sollte eine Schutzkappe vorhanden sein, damit das Mundstück nicht schmutzig wird.
Verschluss & Mundstück: Hier gilt es, sich zwischen dem Push-Pull-System und dem selbst schließenden Jet-Valve-Ventil zu entscheiden. Ersteres öffnet die Schleuse, indem man das Mundstück mit den Lippen oder Zähnen nach oben zieht. Im Gegensatz dazu beißt man beim Jet-Valve-System zum Öffnen auf das Mundstück, das in der Regel aus Silikon besteht.
Für welches man sich entscheidet, ist aus unserer Sicht Geschmacksache. Beachte außerdem: Viele Sportverschlüsse neigen zum Tropfen. Du solltest eine entsprechende Flasche daher lieber am Rahmen statt im Rucksack transportieren. Auslaufsichere Varianten sind unter dem Namen Jet Valve bekannt. In dieselbe Kerbe schlagen Silikonaufsätze.
Diese lassen beim Ansaugen oder Quetschen der Flasche Flüssigkeit hindurch, halten ansonsten jedoch dicht. Ein weiterer Vorteil: Silikon ist lebensmittelecht. Du musst dir also keine Gedanken über Schadstoffe oder Mikroplastik im Mund machen. Möchtest du Kleckern vermeiden? Dann empfehle ich sog. Membranverschlüsse - etwa von Jossanova. Hier kann nur Flüssigkeit austreten, wenn der Verschluss geöffnet ist und die Flasche gedrückt wird.
Das heißt natürlich auch: Membranverschlüsse stehen ausschließlich für Plastikflaschen bereit. Zu guter Letzt gibt es Verschlüsse mit integriertem Strohhalm - praktisch, wenn du beim Trinken den Blick auf die Straße richten möchtest. Kombiniert wird der Strohhalm mit einem sog.Big Bite-Ventil. Um zu trinken, beißt du einfach auf das Ventil. Auch hier sollte aus hygienischen Gründen eine Schutzkappe vorhanden sein.
Isolierfunktion Isolierflaschen* - etwa von Thermos - kennt wohl jeder. Sie halten kalte Getränke kalt und warme Getränke warm. So kannst du z. B. einen heißen Kaffee auf der Fahrt genießen oder dein Wasser vor der Hitze des Sommers schützen. Komfortabel ist die Isolierfunktion auf jeden Fall! Beachte jedoch: Die Flasche muss dafür eine doppelte Wand besitzen - und dies erhöht das Gewicht. Außerdem bist du beim Material eingeschränkt. Isolierflaschen aus Plastik sind nach wie vor selten und halten die Temperatur weniger lang als Metallflaschen. Um Getränke zu kühlen, können sie ausreichen.
Möchtest du jedoch heiße Getränke mitnehmen, empfehlen sich Edelstahl und Aluminium. Aussehen Die Optik deiner Trinkflasche ist weitgehend Geschmackssache. Ob das gute Stück weiß, schwarz oder kunterbunt ist, spielt keine Rolle - mit einer Ausnahme: Wer schnell sehen möchte, wie viel Wasser noch vorhanden ist, sollte ein transparentes Modell wählen. Auch eine Skalierung schadet nicht. So kannst du die Flasche beim Kochen als Messbecher verwenden.
Los geht's mit einem Modell, für das man keinen klassischen Flaschenhalter braucht. Das System besteht aus einer unauffälligen Halterung mit zwei Magnetknöpfen, der sogenannten Base. Das Gegenstück, also der Connector, wurde in die Flasche integriert. Eine raffinierte Idee, die sich unter Mountainbikern, aber auch anderen Radsportlern immer größerer Beliebtheit erfreut.
Ein simpler Dreh genügt, um die Fidlock Twist Single Bottle während der Fahrt aus der Halterung zu lösen. Nach dem Schluck aus der Pulle rastet selbige auch zuverlässig wieder ein. Zum Drehverschluss fürs Auffüllen gesellen sich ein Mundstück mit selbst schließender Membran (bekannt von den Soft Flasks, die viele Läufer nutzen) sowie eine fest verbaute Schutzkappe, die verhindern soll, dass das Silikon-Mundstück während der Fahrt verdreckt. Wer statt Wasser auch selbst gemixte Sportdrinks in die Flasche füllt, kann und sollte sie zu Hause in die Spülmaschine verfrachten. Bis zu 50 Grad sind für die Fidlock kein Problem.
Empfohlene Trinkflaschen Modelle im Überblick
Für einen handelsüblichen Flaschenhalter ist die Pulsar Glacier vom Schweizer Trinkflaschen-Spezialisten Sigg vorgesehen. Auch sonst ist diese Flasche abgesehen von der beliebten Retro-Optik nichts Außergewöhnliches. Entwickelt wurde sie allerdings mit Swiss Cycling, dem Rad-Nationalteam der Schweiz, was dafür spricht, dass sie auch den Ansprüchen von Profisportlern genügt.
Auffällig: Das besondere ergonomische Design der Einkerbung im oberen Teil, damit die Flasche sicherer gegriffen werden kann und noch besser in der Hand liegt. Die Pulsar Glacier fasst 750 Milliliter Flüssigkeit, wiegt ohne Inhalt nicht einmal 100 Gramm und ist laut Sigg frei von BPA und anderen Schadstoffen. Schön: Die Produktentwickler durften sich austoben und haben mehr als zehn Designs entworfen.
Die für ihre Rollentrainer bekannte Marke Elite hat ihren Sitz in Italien und liefert seit vielen Jahren auch Trinkflaschen und Flaschenhalter für den Radsport. Die Fly Tex, ein Standardmodell, gibt es in drei Größen - von 550 bis 950 Milliliter. Ausgerüstet ist auch sie mit einem Push-Pull-Ventil, das ohne die Hände geöffnet und wieder verschlossen werden kann.
Optisch versprüht dieses Modell in den Ausführungen Grau, Schwarz und Smoke italienische Eleganz. Inklusive Schutzkappe, die gibt's allerdings nur in der MTB-Version dazu, fällt die Fly Tex mit gerade einmal 63 Gramm am Rahmen nur marginal ins Gewicht. Die transparente Schutzkappe ist bei nassen Bedingungen empfehlenswert, etwa um das Mundstück vor Schlammspritzern zu schützen. Für den optimalen Durchfluss hat Elite die Fly Tex am Boden und dem Hals sehr stabil gebaut. In der Mitte, wo die Flasche gegriffen wird, sparte man Material, was die Flasche dort viel weicher und flexibler macht.
Wie bei der Trinkflasche von Fidlock spendierte Camelbak seiner Podium Chill einen selbst schließenden Jet-Valve-Verschluss. Das hat Vor- und Nachteile. Das Silikon-Ventil fürs Trinken öffnet sich, sobald man den Flaschenkörper zusammendrückt. Kleiner Nachteil: Vergisst man, den Verschluss vor dem Start der Tour in Richtung "Open" zu drehen, bleibt die Kehle trocken. Diesen Sicherheitsmechanismus hat Camelbak bei der Podium Chill eingebaut. Ansonsten kommt auch diese Trinkflasche im klassischen Format und fühlt sich in fast jedem Flaschenhalter wohl. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen ist sie nicht transparent, was die Pulle optisch sehr edel wirken lässt.
Gute Trinkflaschen müssen nicht teuer sein. Das beweist die Sense Soft 80 von Zéfal. Die ist für deutlich unter zehn Euro zu haben und mit ihr haben Radfahrer sogar noch einen Extra-Schluck an Bord. 800 Milliliter Wasser oder andere Getränke passen in die Trinkflasche mit klassischem Push-Pull-Verschluss nebst Silikon-Mundstück, das etwas schmaler daherkommt als bei anderen Herstellern.
Schön: Auch die Sense Soft 80 kann optional mit einer praktischen Schutzkappe ausgerüstet werden, die dann fest mit dem Deckel verbunden wird. Noch besser: Flaschenkörper und Deckel sind laut Hersteller zu 100 Prozent recycelbar. Auch Ersatzteile sind erhältlich.
Auch bei folgenden Modellen der Redaktion konnte eine hohe Kundenzufriedenheit festgestellt werden:
- WMB Sports Trinkflasche von Sigg
- SIS Clear Sports Trinkflasche von Science in Sport
- Unisex 1875001071 von Camelbak
- MyPlanet-Fahrradflasche bewegen von Sigg
- Cycling Wasserflasche BBC-03C von BBB
- Trinkflasche von BULLS
Flaschenhalter für Fahrräder
Natürlich könntest du deine Trinkflasche einfach im Rucksack verstauen. Das hat jedoch den Nachteil, dass du sie jedes Mal hervorkramen musst. Außerdem nimmt die Flasche Platz ein - und wie wir wissen, ist Platz beim Bikepacking immer begrenzt! Findige Radler machen ihre Flasche daher direkt am Fahrrad fest.
Das geht auf mehrere Arten: Zum einen kannst du klassische Trinkflaschenhalter verwenden. Diese werden in das Rahmendreieck geschraubt. Je nach Hersteller und Rahmengeometrie gibt es unterschiedlich viele Möglichkeiten, die Flaschenhalter zu befestigen. Flaschenhalter zum Schrauben gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von ultraleichtem Carbon, über Alu, bis hin zu Stahl sind fast alle gängigen Materialien vertreten.
Zum anderen könntest du einen Harness (Halter) an die Gabel schrauben und deine Flasche dort transportieren. Straps sorgen für sicheren Halt, und wenn du die Flasche gerade nicht brauchst, lässt sich der Harness auch für eine Gabeltasche nutzen. Ohne Extra-Gestell kommt das Fidlock Twist System* aus. Es besteht aus zwei Teilen: dem Flaschenaufsatz und einer Halterung an der Gabel (oder Rahmen). Dank Kombination aus magnetischem und mechanischem Verschluss kannst du die Flasche blitzschnell abnehmen.
Doch was ist, wenn du keine Löcher in die Fahrradgabel bohren willst - etwa, weil sie aus Carbon besteht? Auch dann gibt es Lösungen. Mithilfe von Gurten, Zug- und Klettverschlüssen hält die Flasche an Gabel oder Unterrohr. Du kannst die Position ganz nach Belieben verändern. Erwarte jedoch keinen bombenfesten Sitz! Wenn es holprig wird, sind Schraub-Lösungen immer noch die bessere Wahl.
Materialarten von Fahrradflaschen
Viele Bikepacker nehmen heute Kunststoff-Flaschen mit auf Tour - und das verwundert nicht. Kunststoff (oder Plastik, wenn du willst) ist nicht nur relativ günstig, sondern auch leichter als Metall und garantiert bruchfest. Ein weiterer Vorteil: Plastikflaschen können quetschbar designet werden. Dies erleichtert das Trinken auf der Fahrt.
Demgegenüber stehen mehrere Nachteile: Wer seine Plastikflasche über Monate oder Jahre hinweg benutzt, wird merken: Mit der Zeit verändert sich der Geschmack. Schuld ist die raue Oberfläche, auf der sich Keime und sogar Schimmel festsetzen können - nicht besonders lecker! Einmal verkeimt, landen die meisten Flaschen auf dem Müll. Das ist umso bedenklicher, da bereits die Produktion Umweltschäden verursacht. Plastik besteht aus Erdöl, und diese Ressource muss aufwändig gefördert werden. Auch die Entsorgung wird zum Problem, da sich Mikroplastik lösen und in die Meere gelangen kann.
Apropos Mikroplastik: Auch wir nehmen diese kleinen Partikel zu uns, wenn wir aus einer Plastikflasche trinken. Die gesundheitlichen Folgen sind noch nicht ausreichend erforscht. Dazu kommen schädliche Weichmacher wie BPA, die in vielen Kunststoffen enthalten sind. Um es kurz zu machen: Plastik-Flaschen sind alles andere als umweltfreundlich und gesund.
Wer dennoch nicht auf ihre Vorzüge verzichten will, kann eine Alternative wählen: Bio-Kunststoff. Dieser besteht aus organischen Materialien wie Zuckerrohr oder Mais. Ganz ausgereift ist die Technik aber noch nicht. Bisher bestehen Probleme bei der Entsorgung, und für den Anbau des Pflanzenmaterials müssen neue Flächen erschlossen werden.
Vor- und Nachteile von Kunststoffflaschen
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Günstig | Geschmacksveränderung |
| Leicht | Keimbildung |
| Bruchfest | Umweltschädlich |
| Quetschbar | Gesundheitsschädliche Weichmacher |
Wer eine Alternative zu Plastik sucht, ist mit Aluminium gut beraten. Dieses Metall mit der Ordnungszahl 13 ist nur geringfügig schwerer als Kunststoff. Es bricht nicht, federt bei Stößen nach und hat außerdem eine geringe Wärmeleitfähigkeit. So ist es möglich, daraus isolierende Trinkflaschen herzustellen.
Aluminium kann nicht rosten und präsentiert sich resistenter gegen Keime als Plastik. Doch Vorsicht: Das Metall ist nicht 100 % lebensmittelecht. Salzige und saure Flüssigkeiten können Ionen aus dem Aluminium lösen. Bei mäßigem Konsum besteht zwar kaum Gefahr für den Körper. Wer auf Nummer sicher gehen will, füllt aber am besten nur Wasser in seine Alu-Flasche - oder kauft eine Flasche mit Beschichtung.
Diese verhindert, dass sich Aluminium im Inneren löst. Eine weitere Besonderheit: Titan kann - anders als Edelstahl oder Aluminium - flexibel gemacht werden. Das heißt, Keego-Flaschen sind quetschbar. Natürlich kommen auch Keegos nicht komplett ohne Kunststoff aus. Titan allein wäre zu anfällig für Kratzer. Darum besteht die äußere Schicht aus Plastik. Ein „Deal Breaker“ in Sachen Nachhaltigkeit? Eher nicht. Zum Einsatz kommt recycelter Kunststoff. Außerdem handelt es sich bei Keego-Flaschen um Qualitätsprodukte, die für jahrelange Nutzung ausgelegt sind. So gleicht sich die Umweltbilanz wieder aus.
Qualität hat ihren Preis: Keego-Flaschen kosten je nach Volumen zwischen 35 und 40 Euro. Wenn du möchtest, kannst du außerdem 10 bis 20 Euro drauflegen und sie mit der Rahmenhalterung Fidlock Twist kombinieren.
Selbst, wenn du deine Flasche komplett austrinkst - zurück bleibt immer ein wenig Feuchtigkeit. So können sich mit der Zeit Keime und sogar Schimmel bilden. Der Hersteller Fidlock bietet nun eine Lösung an: antibakterielle Trinkflaschen. Diese kommen ganz ohne chemische Zusätze oder eine Beschichtung aus. Stattdessen funktioniert die Anti-Keim-Wirkung physikalisch. Wie genau, verrät Fidlock nicht. Tests zeigen aber, dass der Hersteller keine leeren Versprechungen macht: Die Flasche bleibt absolut geruchsneutral: sogar, wenn Getränke wie Cola oder Saft hineingefüllt werden. Du kannst sie außerdem in der Spülmaschine reinigen.
Die Fidguard besteht aus Kunststoff - genauer gesagt aus drei verschiedenen Kunststoffen (PE, PP und TPE), die Bakterien den Kampf ansagen und die Flasche quetschbar machen. Nach Herstellerangaben kommen keine schädlichen Weichmacher zum Einsatz. Fidlock wirbt mit dem Prädikat „lebensmittelecht“. Überraschenderweise ist die Fidguard Bottle dabei nicht einmal sehr teuer. Sie kostet je nach Fassungsvermögen (600 oder 750 ml) 10 bzw. 13 Euro. Tiefer in die Tasche musst du greifen, wenn du sie mit Fidlocks Twist-Halterung* kombinieren willst. Dann 50 Euro fällig und das Volumen beträgt 590 ml.
Reinigung von Fahrrad-Trinkflaschen
Wer nur Wasser in seine Trinkflasche füllt, ist fein raus. In diesem Fall muss man sich über das Thema Trinkflasche reinigen nämlich kaum den Kopf zerbrechen. Ganz ohne Pflege geht es aber auch hier nicht. Vor allem, wenn die Flasche mit Wasser aus der Leitung befüllt wird, lagern sich nach und nach Kalkreste ab. Hin und wieder sollte der Behälter deshalb mit etwas Essigessenz und heißem Wasser entkalkt werden.
Wichtig: Das Mundstück muss aus hygienischen Gründen separat gereinigt werden - und zwar unabhängig davon, ob nur Wasser daraus getrunken wurde. Bei Flaschen, die auch mit Sport- oder Fruchtsaftgetränken befüllt werden, darf es auch mal die Spülmaschine sein. Vorausgesetzt, der Hersteller lässt das ausdrücklich zu. Idealerweise reinigt man aber auch diese Trinkflaschen per Hand und mit heißem Wasser.
Alternative für Radfahrer mit "Spüli-Allergie" sind spezielle Reinigungstabletten, die nach jeder Tour mit Wasser in der Trinkflasche aufgelöst werden.
Trinkflaschen sollten regelmäßig gereinigt werden, um zu verhindern, dass sich Bakterien bilden und unangenehme Gerüche entstehen. Einige Modelle lassen sich leicht auseinandernehmen, das macht die Reinigung effektiver. Viele Modelle sind spülmaschinengeeignet. Regelmäßig reinigen bedeutet: am besten nach jeder Benutzung ausspülen. Wenn die Flasche riecht, ist es zu spät. Sie sollten in dem Fall die Trinkflasche aussortieren und eine neue kaufen.
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