Der Unterschied zwischen Crossbike und Mountainbike

Wenn dich deine sportlichen Fahrten regelmäßig ins Gelände führen, bist du mit einem Mountain- oder Crossbike grundsätzlich schon einmal gut aufgestellt. Beide Biketypen bieten dir jede Menge Fahrspaß on- und offroad und überzeugen zusätzlich mit einer guten Alltagstauglichkeit. Gerader Lenker, Federgabel, Profilreifen - darüber verfügen beide Bikes, doch sie haben auch deutliche Unterschiede hinsichtlich der Ausstattung und der sportlichen Ausrichtung. Wann du mit einem Crossbike gut beraten bist und für welche Zwecke du besser ein Mountainbike wählst, haben wir für dich hier zusammengestellt.

Offroad-Spezialist vs. Bike für das leichte Gelände

Mountainbikes verstehen sich als reine Offroad-Vertreter und sind je nach Schwerpunkt unterschiedlich ausgestattet und aufgebaut. Vom einfachen Hardtail bis zum vielseitigen Touren-Fully und von dem alpin einsetzbaren Enduro- bis zum langhubigen Downhillbike variiert die vorhandene Ausstattung besonders bei den Federelementen und der Bereifung. Von leichtem bis schwerem Gelände gibt es jeweils passend ausgerüstete Mountainbikes, die dich sicher durch alle Arten von Gelände bringen.

Crossbikes interpretieren das Thema Offroad nicht so sportlich wie die MTBs, sie eignen sich dennoch hervorragend für schnelle Runden in leichtem Gelände. Für Allwetter-Pendelfahrten über Wald- und Schotterböden, sportliche Radtouren und Abenteuerreisen ist dieses Bike wie geschaffen: leicht und reduziert im Aufbau, aber vortriebsstark genug, um als echtes Sportgerät gelten zu können. Das Crossbike kann durchaus als Vater der jungen Gravelbike Generation gesehen werden - ein Bike, das schnell auf der Straße ist und dabei vor unwegsamem Strecken nicht zurückschreckt.

Im folgenden Text haben wir die charakteristischen Merkmale beider Bike-Typen für dich aufgelistet:

Was ist ein Mountainbike?

Mountainbikes sind für den Einsatz in grobem Terrain gebaut worden. Von Wald- und Schotterwegen, über lose und matschige Untergründe bis hin zu anspruchsvollen Trails und extra angelegten Pisten beherrscht das Mountainbike jede Art von Gelände.

  • Reifen: Stark profilierte Reifen mit einer Breite ab 2“ Zoll bieten reichlich Traktion und federn Sprünge zusätzlich über ihr großes Luftvolumen ab. Im MTB Bereich kannst du bei den meisten Bikes häufig zwischen den wendigen 27,5“ Zoll (650b) und den spurtreuen 29“ Zoll großen Laufrädern wählen - die bis vor kurzer Zeit noch verbaute Laufradgröße 26“ Zoll ist mittlerweile nur noch selten vertreten.
  • Antrieb: Der Antrieb deckt in der Regel einen großen Einsatzbereich ab, da der Mountainbiker von steilen Kletterpassagen bis zu temporeichen Abfahrten den jeweils passenden Gang benötigt. Die am häufigsten vertretene Schaltung im MTB Bereich ist immer noch die Kettenschaltung mit Zweifachkurbel, allerdings werden höherwertige Mountainbikes zunehmend mit dem Einfachkurbel-Antrieb ausgestattet.
  • Bremsen: Bei den Bremsen waren die Mountainbikes technischer Vorreiter und haben die Scheibenbremse am Fahrrad erfolgreich etablieren können. Von der einfachen und mechanisch betätigten Variante bis hin zum leistungsstarken und hydraulisch betätigten Exemplar bietet die Scheibenbremse unabhängig von Schmutz und Wetter maximale Verzögerung und ist daher wie geschaffen für den anspruchsvollen Offroadeinsatz.
  • Federelemente: Die Federwege von Gabel und Dämpfer werden von der Ausrichtung und dem Schwerpunkt des Bikes bestimmt, sollen Unebenheiten abfedern und für eine gute Traktion und Bodenhaftung sorgen. Einfache Hardtails für leichtes Gelände verfügen meist über 100mm Federweg an der Front, Touren-Fullys besitzen für den längeren Einsatz in mittelschwerem Gelände Federwege zwischen 120mm und 140mm; die Enduros mit der Eignung für alpines Gelände weisen Federwege zwischen 150mm und 180mm auf. Downhillbikes müssen Sprünge aus großen Höhen verkraften und benötigen deshalb verstärkte Federelemente mit üppigen Federwegen zwischen 180mm und 240mm und verstärkte Rahmen.

Vereinzelt bieten Hersteller im unteren und mittleren Preissegment Mountainbikes mit StVZO Ausstattung an, um die Alltagstauglichkeit zu erhöhen. In der Regel werden Schutzbleche und Beleuchtung jedoch nur bei echtem Bedarf und dann meist als leicht zu entfernende Steck-Variante verwendet. Mountainbikes sind für den Offroad-Einsatz in grobem Terrain gemacht und haben meist keine StVZO Ausstattung.

Was ist ein Crossbike?

Crossbikes sind die Vorgänger der aktuell sehr beliebten und jungen Generation der Gravelbikes. Sie schließen die Lücke zwischen Fitnessbike und Mountainbike und eignen sich perfekt für Fahrer, die ihr Rad zu etwa 50% auf der Straße und 50% auf Schotter- und Waldböden bewegen. Sportliche Fahrten auf wechselnden Untergründen und in gemäßigtem Gelände sind das bevorzugte Revier dieser Bikes, die zwar nicht für schweres Gelände ausgelegt sind, dafür jedoch mehr Alltagstauglichkeit bieten.

  • Reifen: Die Reifenbreite spiegelt das breite Einsatzgebiet wider und liegt größtenteils zwischen 35mm und 42mm. 28“ Zoll große Felgen sorgen in Verbindung mit den grob profilierten Reifen für ausreichend Komfort auf der Straße und soliden Grip auf losen Untergründen.
  • Übersetzung: An Crossbikes findest du je nach Interpretation des Herstellers zahlreiche Varianten von Übersetzungen: Von der klassischen Rennradübersetzung mit Kompaktkurbel, über kleine Crossübersetzungen aus dem MTB Bereich, bis hin zur guten alten Dreifachkurbel aus dem Trekkingbereich.
  • Bremsen: Da Crossbikes von der Grundidee her im Gelände bewegt werden sollen, haben sie die Bremsen aus dem MTB Bereich übernommen: Hier werden ebenfalls Scheibenbremsen verbaut, da sie bei schlechter Witterung und hoher Zuladung nachweislich über die bessere Bremsperformance als klassische Felgenbremsen verfügen. Günstige Modelle haben mechanisch betätigte Scheibenbremsen, höherwertige Bikes bremsen mit hydraulischen Scheibenbremsen.
  • Sitzposition: Die Sitzposition auf einem Crossbike lässt sich am besten mit sportlich-komfortabel beschreiben. Nicht selten verwenden die Hersteller als Basis für ihre Crossbikes den gleichen Rahmen wie für ihre Fitnessbikes oder Rennräder, jedoch bringt der gerade Lenker und eine teilweise vorhandene Federgabel den Oberkörper in eine aufrechtere Sitzhaltung.

Crossbikes haben oft die Möglichkeit, nachträglich Schutzbleche und Gepäckträger zu installieren, manche Modelle können sogar von Werk aus mit einer kompletten StVZO Ausstattung aufwarten. Durch diese Eigenschaft sind sie für Fahrten bei jedem Wetter gerüstet und eignen sich perfekt als Basis für den Aufbau zum Reiserad, Pendlerrad oder Allwetter-Sportrad. Mit einem Crossbike hast du die Möglichkeit, sportliche Fahrten sowohl auf der Straße als auch im leichten Gelände zu machen.

Mountainbike oder Crossbike? - Gegenüberstellung beider Bikes

Beide Bikes sind durchaus offroadtauglich, jedoch in unterschiedlichen Arten von Gelände zuhause. Während das Mountainbike viele Talente von Uphill bis Downhill besitzt und auch für schwerstes Gelände geeignet ist, ist das Crossbike das schnelle Sportrad für leichtes bis mittelschweres Gelände. Je ruppiger und unwegsamer das Gelände wird, desto eher benötigst du eine Federung und breite Reifen, um das Bike in der Spur zu halten. Sollten zudem Sprünge zu deinem Fahrstil gehören, ist eine (Voll)Federung unausweichlich - ein solches Terrain kannst du nur mit einem Mountainbike bewältigen.

Das Crossbike bietet dir auf der Straße und auf unbefestigten Wegen eine gleichermaßen gute Performance, dabei ist es robuster als ein Fitnessbike und schneller als ein Mountainbike. Als ergänzendes Trainingsrad für die Herbst- und Wintermonate eignet es sich ebenso gut, wie für alltägliche Trainingsfahrten in wechselndem Terrain, wobei sich die Offroadeignung auf Schotter- und Waldböden beschränkt.

Wahlmöglichkeiten bei Mountainbikes und Crossbikes

Wenn du dir Modelle beider Kategorien anschaust, wirst du je nach Preisklasse und Interpretation des Herstellers eine breite Auswahl an potentiellen Bikes für deine Zwecke vorfinden.

In der Übersicht kannst du die Gewichtung der einzelnen Kategorien beider Bikes gut erkennen:

Kategorie Mountainbike Crossbike
Straße + +++
Lose und matschige Böden +++++ +
Trails +++
Sprünge/Downhill +++
Tempo ++++
Gewicht + +++
Training ++++ ++++++
Wettkampf +++
Reise/Gepäck ++++

Qualität und Budget

Mountain- und Crossbikes gibt es schon ab überschaubaren 300 €. Das Crossbike zählt grundsätzlich zu den Alleskönnern im Fahrradbereich, denn die Einsatzmöglichkeiten sind besonders vielfältig. Dies resultiert aus der sinnvollen Kombination vieler Bauteile des Crossbikes, das im Grunde eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad ist.

Allgemeines zum Crossbike

  • Ein Crossbike ist eine Mischung aus Mountainbike und Rennrad
  • Es verfügt im Normalfall über eine Kettenschaltung mit bis zu 30 Gängen
  • Ein Crossbike ist schwerer als ein Rennrad aber leichter als ein Mountainbike
  • Es eignet sich hervorragend für variable Einsätze auf der Straße, Schotterwegen oder im Wald
  • Die Reifengröße liegt bei 28 Zoll und die Reifen sind deutlich schmaler als beim Mountainbike. So haben sie einen geringeren Rollwiderstand und rollen deutlich leichter.

Das Crossbike eignet sich vor allem für aktive und dynamische Menschen die einen Mittelweg suchen, um sportlich ambitioniert und gleichzeitig entspannt Fahrrad zu fahren.

Unterschiede zwischen Damen und Herren Crossbike

Bei einem Crossbike wird zwischen zwei verschiedenen Rahmenformen unterschieden, bei denen eine Variante für die Herren angedacht ist und die andere für die Damen.

Herren Crossbike:

Das Herren Crossbike zeichnet sich durch den klassischen Diamantrahmen aus, bei dem das wichtigste charakteristische Merkmal das horizontal verlaufende Oberrohr ist. Das Bein muss beim Aufsteigen „drübergeschwungen“ werden. Dieser ist für Herren ausgelegt, kann jedoch auch von Damen gefahren werden.

Damen Crossbike:

Beim Damen Crossrad bedient sich die Industrie eines Trapezrahmens, teilweise auch Doppelrohrrahmen genannt. Das Hauptmerkmal ist das parallel zum Unterrohr verlaufende Oberrohr, welches den Einstieg maßgeblich vereinfacht.

Unterschied zwischen Cross- und Fitnessbike

Um zu entscheiden, ob ein Cross- oder ein Fitnessbike zu dir passt, sollte man vorerst seinen angestrebten Einsatzbereich abstecken. Das Fitnessbike orientiert sich mehr am Rennrad und ist dafür ausgelegt, auf der Straße gefahren zu werden. Eine Federgabel für Komfort auf Schotterwegen und Co. sucht man beim Fitnessbike vergeblich.

Ist man daran interessiert, gelegentlich auch auf einem Schotter- oder Waldweg zu fahren, ist man mit einem Crossbike besser bedient, denn dieses orientiert sich eher am Mountainbike und verfügt über eine Federgabel an der Front.

Unterschied zwischen Mountainbike und Crossbike

Die Entscheidung, ob ein Mountainbike oder Crossbike das richtige für dich ist, lässt sich mit wenigen Überlegungen schnell entscheiden. Ein Mountainbike solltest du kaufen, wenn du vorrangig im Gelände unterwegs sein möchtest und auf der Straße nur Transferfahrten machst um von dem einen Waldweg zum nächsten zu kommen. Hier kannst du auch überlegen, ein Mountainbike mit Federung am Hinterrad zu wählen.

Planst du allerdings auch mal längere Touren auf der Straße und der Anteil im Gelände ist deutlich kleiner, wäre das Crossbike für dich die richtige Wahl.

Unterschied zwischen Crossbike und Cyclocross

Auch wenn das Einsatzgebiet eines Crossbike und Cyclocross relativ ähnlich ist, ist der Unterschied zwischen den Bikes an sich immens. Betrachten wir das Crossbike und das Cyclocross-Bikes, so unterscheiden sich beide vor allem in der Form des Rahmens. Das Crossbike orientiert sich mehr am Mountainbike und bietet mit der meist verbauten Federgabel mehr Komfort.

Das Cyclocross Bike hingegen lässt sich im Grunde als Rennrad mit dickeren Reifen beschreiben. Es lässt sich zwar auch im leichten Gelände bewegen, Fahrkomfort und Sitzposition sind dort aber nicht so angenehm wie bei einem Crossrad.

Unterschied zwischen Citybike und Crossbike

Diese Entscheidung lässt sich schnell herbeiführen, denn der Unterschied zwischen einem Citybike und einem Crossbike ist klar erkennbar. Das Citybike ist im Normalfall mit einer kompletten StVZO Ausstattung versehen und verfügt zudem über Schutzbleche. Neben der Kettenschaltung finden sich oft auch Nabenschaltungen in diesem Bereich. Bei den Bremsen setzen Hersteller oft auf klassische V-Brakes.

Das Citybike wird, wie der Name schon sagt, hauptsächlich in der Stadt bzw. auf der Straße benutzt - gemütliches Fahren, um entspannt von A nach B zu kommen. Beim Crossbike wird in der Regel auf eine StVZO Ausstattung sowie Schutzbleche verzichtet und auch Nabenschaltungen kommen hier nur seltenst zum Einsatz.

Gefahren wird das Crossbike auf der Straße, aber auch gleichermaßen im leichten Gelände.

Unterschied zwischen Rennrad und Crossbike

Der Unterschied zwischen Rennrad und Crossbike ist immens, denn das Rennrad lässt sich ausschließlich auf der Straße bewegen. Ein Ausflug in selbst leichtestes Gelände ist nicht ratsam. Mit dem Crossrad hingegen ist dies kein Problem, allerdings gleitet dieses natürlich nicht so leicht über die Straße wie ein Rennrad.

Unterschied zwischen Trekkingbike und Crossbike

Das Trekkingbike hat eine ähnliche Geometrie und Aufmachung wie das Crossbike, allerdings gibt es dennoch immense Unterschiede zwischen den beiden. Das Trekkingbike verfügt immer über einen Gepäckträger, Schutzbleche und eine StVZO-Ausstattung mit Licht. Meist wird dieses über einen Nabendynamo gespeist. Oft wird auch hier eine Federgabel verbaut, diese verfügt aber meist nur über wenige Zentimeter Federweg.

Das Crossbike setzt im Gegensatz zum Trekking mehr auf Geländegängigkeit und weniger auf Straßentauglichkeit.

Was ist die optimale Sitzposition bei einem Crossbike?

Um die optimale Sitzposition bei einem Crossbike einzunehmen, sollte der Sattel so montiert werden, dass die Beine nahezu durchgestreckt sind wenn die Füße auf den Pedalen stehen. Für die Sitzhöhe gibt es vermehrt Standardformeln. Hier wird die Schrittlänge x 0,885 berechnet. Der daraus resultierende Wert ist deine Sitzhöhe. Für die Orientierung ist dies ein guter Wert.

Die Lenkerhöhe sollte im zweiten Schritt so angepasst werden, dass man als Fahrer eine weitestgehend aufrechte Sitzposition einnimmt, um komfortabel fahren zu können. Sollte am Crossbike ein Vorbau montiert sein, der sich nicht verstellen lässt, kann man diesen zunächst mit größeren Unterlegscheiben, sogenannten Spacern, ein wenig nach oben korrigieren. Reicht auch das nicht aus, dann gibt es im Zubehörhandel Vorbauten, dessen Höhe mittels Gelenk verstellt werden kann.

Crossbike mit oder ohne Federgabel?

Mit einem Crossbike möchte man im Normalfall auch das Gelände erkunden, im Wald und auf Schotterwegen unterwegs sein und trotz holpriger Untergründe ein Maximum an Komfort haben. Daher ist es ratsam, sich für ein Crossbike mit Federgabel zu entscheiden. Ohnehin fallen Crossbikes ohne Federgabel eher in den Bereich Fitnessbike, sodass sie sich besser für die Benutzung auf der Straße eignen.

Kann man einen Gepäckträger am Crossbike montieren?

Ein Gepäckträger am Crossbike ist eher selten direkt vom Hersteller montiert, da dieser auch von einer Nutzung in teilweise unwegsamerem Gelände ausgeht. Viele Crossbike Rahmen verfügen aber über kleine Bohrungen im hinteren Rahmendreieck, so dass ein Gepäckträger in der Regel nachgerüstet werden kann. Sollte ein Crossbike Rahmen nicht über diese Bohrungen verfügen, bietet der Zubehörmarkt auch Gepäckträger Lösungen an, die nur an der Sattelstütze befestigt werden und dennoch ein ähnliches Gewicht transportieren können.

Welche Bremsen sollte ein Crossbike besitzen?

Der Fahrradmarkt bietet jede Menge verschiedene Bremssysteme die wir dir hier kurz vorstellen möchten.

  • Hydraulische Scheibenbremsen: Diese Bremsen sind sehr kraftvoll, lassen sich gut dosieren und haben nur einen geringen Verschleiß. Ein oder mehrere Bremskolben drücken die Bremsbeläge gegen eine am Laufrad montierte Bremsscheibe. Das Prinzip kennst du vom Auto. Einziger Haken: Eine Wartung ist meist nur durch den Fachmann zu realisieren.
  • Hydraulische Felgenbremsen: Die Funktionsweise ist grundsätzlich mit der einer klassischen V-Brake Felgenbremse vergleichbar, wobei der Seilzug gegen eine Hydraulikleitung mit Öl getauscht wird. Die Bremskraft und Dosierbarkeit ist bei der hydraulischen Felgenbremse deutlich besser als bei einer V-Brake. Zudem ist sie wartungsärmer und weniger Anfällig bei schwankenden Wetterbedingungen wie Regen, Kälte, Matsch usw.)
  • V-Brake Felgenbremsen: Dabei handelt es sich zwar um die einfachste Art von Bremsen, die man an einem Crossbike finden kann, dennoch liefern sie eine sehr gute Bremsleistung. Dabei werden zwei Bremsklötze an die Bremsflanke der Felge gedrückt. Die Kraftübertragung erfolgt vom Bremshebel am Lenker aus über einen Drahtseilzug bis hin zur eigentlichen Bremse.

Benötige ich Schutzbleche am Crossbike?

Das klassische Crossrad wird in der Regel ohne Schutzbleche seitens des Herstellers ausgeliefert. Ob du ein Schutzblech benötigst, hängt natürlich von deinen Fahreigenschaften ab. Bist du viel im Gelände unterwegs und nicht ausschließlich ein Schönwetterfahrer, so macht es durchaus Sinn, Schutzbleche am Crossbike nachzurüsten. Dazu stehen dir entweder entsprechende Bohrungen am Rahmen und an der Federgabel zur Verfügung oder du nutzt Zubehör-Schutzbleche, die an der Sattelstütze oder am Schaft der Federgabel montiert werden. Diese können im Regelfall auch einfach abgenommen werden, so dass du sie nur montieren kannst wenn du sie auch wirklich benötigst.

Welche Laufräder beim Crossbike?

Die Laufräder beim Crossbike sind in der Regel 28 Zoll groß und mit leicht profilierten, relativ schmalen Reifen bestückt. Je nach Fahrradmodell und Ausstattung verfügen sie entweder über eine Bremsflanke für Felgenbremsen oder eine an dem Laufrad montierten Bremsscheibe, die in Kombination mit einer hydraulischen Scheibenbremse maximale Bremsperformance liefert. Die Laufräder bestehen aus leichtem Aluminium und sind durch die gespannten Speichen sehr stabil und widerstandsfähig, so dass auch bei Fahrten im Gelände keine Defekte zu erwarten sind.

Welche Pedale sollte ich beim Crossbike nutzen?

Es gibt keine Vorschrift, welche Pedale für ein Crossbike Sinn machen. Sportlich ambitionierte Fahrer können hier ohne Frage auf Klickpedale zurückgreifen, bei denen sich der Schuh fest mit den Pedalen verbinden lässt. Alternativ zu empfehlen sind normale Pedale aus Aluminium oder Stahl mit einer Riffelung, damit auch bei Ausflügen ins Gelände und einem wackeligen Untergrund noch ausreichend Grip vorhanden ist. Letztlich gibt es auch nicht geriffelte Kunststoffpedale, die je nach Witterung rutschig werden können und sich eher für den reinen Einsatz auf der Straße eignen.

Welche Schaltung macht beim Crossbike Sinn?

Im Grunde gibt es zwei unterschiedliche Schaltungen am Crossbike. Das wäre zum einen die Nabenschaltung und zum anderen die Kettenschaltung. Die Nabenschaltung zeichnet sich durch eine minimale Wartungsintensität aus. Dabei liefert die Alfine Schaltung 11 und die Rohloff Schaltung 14 Gänge. Preiswerte Naben verfügen über 7-8 Gänge. Die Kettenschaltung liefert bis zu 30 Gänge, ist jedoch wartungsintensiver.

Welcher Lenker macht beim Crossbike Sinn?

In der Regel werden am Crossbike Lenker wie beim Mountainbike gefahren. Diese sind fast gerade, allerdings leicht nach oben und zum Körper hin gebogen.

Welchen Vorbau sollte ich bei einem Crossbike nutzen?

Der Vorbau am Crossbike trägt maßgeblich zu einer guten Sitzposition bei und sollte entsprechend angepasst werden. Es gibt Vorbauten in vielen verschiedenen Winkel und Längen, so dass für jede Körpergröße der passende zu finden ist. Grundsätzlich orientieren sich die Fahrradhersteller allerdings an Normmaßen, so dass beispielsweise ein Vorbau eines Crossbikes in Größe S kürzer ist als der eines Crossbikes in Größe L. Meist reicht es also, den Vorbau ein wenig in der Höhe zu justieren, wenn die Werkseinstellung nicht optimal zur eigenen Sitzposition passt.

Ist ein Crossbike straßentauglich?

In der Regel sind Crossbikes von Haus aus nicht mit einer STVO Ausstattung versehen. Ebenso sucht man meist Schutzbleche vergeblich. Um das Crossbike straßentauglich zu machen müssen also Zubehörteile aus dem Zweiradhandel montiert werden. Dennoch gibt es auch Ausnahmen wo selbst beim Crossbike bereits für diese Bauteile gesorgt ist.

Welchen Luftdruck sollte ich bei einem Crossbike fahren?

Die Wahl des richtigen Luftdrucks ist teilweise Geschmackssache und orientiert sich zudem auch am Einsatzzweck des Fahrrads. Bist du viel auf Schotter- und Waldwegen unterwegs, macht es Sinn den Luftdruck am Crossbike etwas zu senken um mehr Komfort zu erhalten. Im Gegenzug dazu macht es allerdings Sinn, den Luftdruck zu erhöhen, wenn du viel auf der Straße fährst.

Generell gilt, dass ein höherer Luftdruck am Crossbike einen geringeren Rollwiderstand mit sich bringt und man so schneller von A nach B kommt.

Bei der Wahl des Luftdrucks solltest du auch unbedingt die auf der Reifenflanke aufgedruckten Herstellerangaben beachten, denn nicht jeder Reifen kann mit denselben Werten befüllt werden.

Wenn du ein Fahrrad oder ein E-Bike besitzt, dann sollte zu deiner Ausstattung auch eine Fahrradpumpe gehören. Sie hilft dir immer den richtigen Luftdruck im Reifen zu haben. Je nach Art der Luftpumpe, kannst du sie auch mit auf Fahrradreisen oder Radtouren mitnehmen.

Größenberatung: Welche Rahmenhöhe wähle ich beim Crossbike?

Da sich das Crossbike mehr am Mountainbike orientiert und somit nicht immer so flexibel einstellbar ist wie beispielsweise ein Citybike mit verstellbarem Vorbau, sollte die ideale Rahmenhöhe für das Crossbike gut überlegt sein. Generell sitzt man auf einem Crossbike etwas mehr nach vorne gerichtet und nicht so aufrecht wie beispielsweise bei einem Citybike.

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