Würzburg präsentiert sich als eine Stadt, in der Fahrradkultur und Vielfalt großgeschrieben werden. Hier ist ein Platz für "alles rund ums Fahrrad". Die Stadt baut bzw. Des Radverkehrskonzept 2030 enthält viele Verbesserungen, die auf Hinweise aus der Bevölkerung zurückgehen - eine überraschend große Zahl an Vorschlägen wurden online eingereicht und eingearbeitet.
Gravel Bikes im Fokus
Eigentlich wurde es ja als Gravel-Bike konstruiert - aber das Specialized Diverge Comp Carbon macht seit seiner Vorstellung auch anderweitig von sich reden. Außerdem hat es mit der unangefochtenen Bikepacking-Königin Lael Wilcox einige der anspruchsvollsten Langstreckenrennen unserer Zeit bestritten. Als modernes Gravel-Bike passt das Diverge zwar auf den ersten Blick nicht perfekt ins Testfeld, aber es bietet gehöriges Allround-Potenzial dank der zahlreichen Anschraubpunkte, der ins Unterrohr integrierten SWAT-Box, dem geschraubten BSA-Tretlager und der Möglichkeit, ein Schutzblech zu montieren.
Specialized Diverge Comp Carbon: Ein genauerer Blick
Nach der Vorstellung der brandneuen Specialized Diverge-Plattform im Frühjahr 2020 waren wir vom neuen Stealthbomber der US-Amerikaner so überrascht, dass wir ihn auch zum Bikepacking-Bike-Vergleichstest eingeladen haben. Im Gabelschaft befindet sich das Future Shock 2.0-System mit einstellbarer Dämpfung. Zusammen mit dem Specialized Adventure Gear Hover-Lenker sorgt es für eine sehr angenehme Ergonomie und viel Komfort in der Front. Im SWAT-Staufach findet alles, was man nicht so häufig benötigt, einen sicheren und für die ausbalancierte Gewichtsverteilung vorteilhaften Platz. Für uns eine perfekte Gelegenheit, um CO2-Kartuschen, Werkzeug und Ersatzschläuche zu verstauen. Netter NebeneffektDer Lenker mit Rise soll in erster Linie die Sitzposition aufrechter gestalten. Noch mehr StauraumIm Unterrohr des Specialized Diverge finden all die Kleinigkeiten, die man nicht so oft braucht, ihren Platz.
Zwar lässt sich das Specialized im Antritt noch etwas bitten und schafft es in Sachen Beschleunigung nur ins Mittelfeld, macht dann aber mit einer erstklassigen Effizienz Boden gut. Hier brilliert das Specialized mit viel Laufruhe und einem sehr guten Geradeauslauf. Trotz der mangelnden Präzision bleibt es zu jeder Zeit berechenbar und bietet seinem Fahrer ein sehr hohes Maß an Sicherheit. Grund dafür ist nicht zuletzt der ausbalancierte und sehr gute Komfort des Diverge Comp Carbon. Auch die Pathfinder Pro-Pneus glänzen mit viel Speed und Komfort, wie ihr auch in unserem Gravel-Reifentest erfahren könnt. Zusätzlich kann man sich in jeder Situation auf die sehr gute Brems-Performance der Shimano-Stopper verlassen.
Das Specialized Diverge Comp Carbon meistert schnelle Touren auf nahezu allen Untergründen mit Bravour. Wer schnell von A nach B kommen will und sich mit minimalem Gepäck begnügen kann, findet hier ein sehr potentes Bike mit tollen Komfortwerten. Für uns ist das Diverge Comp Carbon eher ein perfektes Brevet-Bike: Es liefert Speed, Kontrolle und viel Sicherheit auf Straße und auf Schotter.
Canyon Grail: Ein polarisierendes Gravel-Race-Bike
Seit seiner Vorstellung im Jahr 2018 spaltet das Canyon Grail die Gravel-Community: Doch das Grail auf sein polarisierendes Cockpit zu reduzieren, wäre nicht fair! Mit einer sportlicheren Geo als bei seinem Abenteuer-Bruder Grizl und federnder Sattelstütze will das 6.500 € teure Canyon Grail CF SLX 9 eTap der Racer im Portfolio sein - doch ist er das auch? Schaut man sich die neueste Generation an Gravel-Race-Bikes an, wird klar: Der Trend geht zu leichten, relativ steifen und rennrad-ähnlichen Gravel-Racern. Das Grail jedoch geht in eine andere Richtung. Es setzt seinen Fokus auf Komfort und performante Langstreckentauglichkeit und stammt aus einer Zeit, in der die breite Masse eine andere Vorstellung von Gravel Racing hatte.
Das unverwechselbare Rahmendesign des Canyon Grail CF ist kontrovers. Besonders prägnant ist der Doppeldecker-Lenker aka. Hoverbar oder Canyon CP01 Gravel Carbon - wie auch immer ihr ihn nennen wollt. Die Hammerhai-Optik wird nicht allen gefallen, doch bei Bikes gilt wie eigentlich immer, „das Aussehen ist nicht alles“ und „Geschmäcker sind bekanntlich verschieden“. Eine spezielle Lackierung im Cappuccino Look gibt es nur beim Top-Modell Grail CF SLX 9 eTap. Anschraubpunkte sind zwar vorhanden, fallen in der Menge aber etwas hinter der Konkurrenz zurück. Montagepunkte für eine Top-Tube-Bag und einen dritten Flaschenhalter am Unterrohr sind nicht zu finden.
Die Ausstattung lässt wenig bis keine Wünsche offen, im Testfeld ist es mit 6.499 € das preiswerteste Bike mit einem Powermeter und trumpft mit der High-End-Gruppe SRAM Red AXS auf. Der 1-fach-Antrieb mit einem 40T-Kettenblatt und der 10-44T-Kassette passt perfekt zum Einsatzzweck, könnte aber für Langstrecken durch ein zweites Kettenblatt erweitert werden.
Fahrgefühl und Performance des Canyon Grail
Man kann es sich fast schon denken - das Grail hält, was es optisch verspricht: kein aggressives Race-Bike, vielmehr macht es sein eigenes Ding. Ein Bike, um komfortabel auf der Langdistanz unterwegs zu sein und gut anzukommen, ohne unnötige Zwischensprints oder sonstigen Schabernack, kurzum a long day out! Passend dazu ist die Sitzposition aufrecht zentral. Schläge und Unebenheiten werden von der Canyon-eigenen Sattelstütze und dem Cockpit sauber aufgenommen. Durch die Bauweise der Sattelstütze fehlt es für Racer an direktem Feedback. Zudem neigt die Stütze bei höheren Trittfrequenzen und härteren Schlägen zum Wippen. Die Lenkung ist etwas träge und wenig agil, überzeugt dafür aber mit einem stabilen Geradeauslauf auch in schnellen, langgezogenen Kurven. In technischem Terrain fühlt sich das Grail etwas verloren, hier ist das Bike zu wenig präzise und reaktionsfreudig, bleibt aber verzeihend für Anfänger.
Abgesehen von Federelementen, Lenker und Sattelstütze ist der Rahmen steif und direkt. Im Antritt ist das Canyon Grail träge und will nur mäßig den Berg hoch. Verantwortlich dafür ist vor allem das hohe Laufradgewicht - in unserem Test über dem Durchschnitt. Das Grail ist nichts für KOM-Hunter und Sekundenzähler. Es ist perfekt für Komfortsuchende, die ein Bike zum Pendeln nutzen oder längere gemütliche Touren in der Gruppe genießen. Generell ist das Grail an entspannten Ausfahrten interessiert und will Kilometer schlucken. Damit ist es das perfekte Bike für Wochenendausfahrten und Mehrtagestouren sowie für lange Gravel-Events mit Bikepacking und Selbstversorger-Rennen.
Optisch und technisch polarisierend und etwas ineffizient, ist das Canyon Grail nicht die erste Wahl für schnelle Gravel-Rennen über kurze und mittlere Distanzen. Als Komfort-Bolide kann es seine Bestimmung aber sehr gut erfüllen und ist weder Doppeldecker noch Turbojet, sondern ein komfortabler Langstreckenbomber.
Vor- und Nachteile des Canyon Grail CF SLX 9 eTap
- Vorteile: Hohes Maß an Komfort durch die Sattelstütze und den Lenker, polarisierender Look mit einzigartiger Lackierung, attraktive Ausstattung zu fairem Preis.
- Nachteile: Polarisierender Look, etwas ineffizient.
Enduro Bikes im Überblick
Fiese Wurzelfelder, lose Geröllbrocken oder große Drops und Sprünge. Mit einem Enduro-Bike ist man selbst für die schwierigsten Trails gerüstet. Breite Felgen, stabile Reifen und Federgabeln mit dicken Standrohren vernichten jeden noch so kniffligen Abfahrtsmeter. Im Tal angekommen, lechzt das Enduro-Bike nach der nächsten Singletrail-Orgie. Wäre da nicht der Weg zum Trail-Einstieg. Auch wenn die Enduro-Fahrwerke mit 150 bis 170 Millimetern Federweg deutlich effizienter klettern als noch vor wenigen Jahren, verlangt das hohe Gewicht und schlecht rollende Reifen nach einer guten Kondition. Wenn die Möglichkeit besteht, greifen viele Enduro-Fahrer auf Shuttle-Fahrzeuge oder Liftanlagen zurück, um den kräfteraubenden Anstieg zu umgehen und mehr Trail-Abfahrten an einem Tag zu schaffen. Breite Lenker und Kettenführungen lassen keinen Zweifel am Einsatzbereich aufkommen. Es gibt leichte, Touren-taugliche Enduros, die sind allerdings teuer. Auch in diesem Genre werden immer häufiger große 29er-Laufräder verbaut.
Technische Details und Einsatzbereich von Enduro Bikes
- Preis: Gute Modelle ab 3000 Euro
- Gewicht: 13 bis 15 Kilo (ohne Pedale)
- Federweg: 150 bis 170 Millimeter
- Einsatzbereich: Bikeparks, steile Abfahrten, verblockte Trails; Enduro-Rennen
Ausgewählte Enduro Modelle
- Trek Remedy 9.7: Das Remedy ist seit Jahren ein Klassiker unter den Enduros, und auch die 2018er-Ausführung wird dem guten Ruf gerecht. Hinterbau und Gabel arbeiten feinfühlig und bieten viel Komfort. Durch einen Flipchip lassen sich sogar Lenkwinkel und Tretlagerhöhe verstellen. Bergauf überzeugt das geringe Gewicht. Der Carbon-Hauptrahmen ist in dieser Preisklasse ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Die Verarbeitung des kompletten Bikes liegt auf sehr hohem Niveau.
- Votec VM Pro: Das Votec ist, typisch Direktversender, extrem gut ausgestattet und zählt trotz Alu-Rahmen zu den leichteren Bikes, zumindest in dieser Preisklasse. Das freut vor allem die Enduro-Fahrer, die auch mal lange Touren in Angriff nehmen wollen. Gegen den Trend überrascht Votec mit einer verspielten Geometrie. Der 66,5-Grad-Lenkwinkel und der kurze Radstand machen vor allem im verwinkelten Gelände Spaß. Das hochwertige Fahrwerk wird aber auch mit schnellen Fahrten über rumpelige Trails fertig.
- Radon Jab 10.0: Das Design erinnert mit seiner markanten Linienführung an einen Stealthbomber der US-Army, der Preis entspricht mit 5000 Euro dagegen eher dem eines Selbstbausatzes für Segelflugzeuge. Abstriche an der Ausstattung muss man dafür nicht hinnehmen, denn Radon verbaut ausschließlich die besten Teile, die der Markt zu bieten hat. Das Gewicht von 12,85 Kilo unterstreicht die Alleskönner-Ambitionen der Direktversender.
- Cannondale Jekyll CRB 1: Das Jekyll war seit seiner Erstauflage im Jahr 2000 immer ein herausragendes Bike, das den Stand der Technik auf das nächste Level gehoben hat. Da macht auch der jüngste Zögling der Amerikaner keine Ausnahme. Üppige 170 Millimeter Federweg und eine gelungene Geometrie machen den Griff zum Bremshebel zum seltenen Erlebnis in der Abfahrt. Das geringe Gesamtgewicht und die leicht zu beschleunigenden Laufräder machen selbst den Weg zum Trail-Einstieg zu einem Vergnügen.
Lastenräder im Test: Cannondale Wonderwagen Neo 1
Kinderwagen war gestern, Wonderwagen ist die Kinder-Transportlösung von heute - zumindest laut Cannondale. Das Cannondale Wonderwagen-Long-John-Lastenrad kommt ab Werk als Kindertransporter daher. Beim Cannondale Wonderwagen Neo 1 mussten wir nicht lange herumrätseln, wofür es gedacht ist. Das Long-John-Lastenrad kommt bereits in Serie mit einer Transportbox, die voll auf die Bedürfnisse von zwei kleinen Passagieren zugeschnitten ist. Das 7.500 € teure Topmodell Wonderwagen Neo 1 lässt sich nur um ein 200 € teures Regenverdeck erweitern, für alles andere soll in Serie bereits gesorgt sein.
Angetrieben wird das Cannondale Lastenrad von einem Bosch Cargo Line-Motor und einem 725-Wh-Akku - ein zweiter Akkusteckplatz ist bereits in Serie verbaut. Mit 70 kg ist es das mit Abstand schwerste Lastenrad des Tests. Es soll dafür aber auch 250 kg zulässiges Gesamtgewicht abkönnen. Abzüglich dem Eigengewicht bleiben so noch 180 kg Zuladung, die auf die Transportbox und die vielen Taschen und Fächer verteilt werden können (beide Male die höchste Gewichtsfreigabe im Test). Das Gewicht stützt sich auf zwei kleine 20”-Reifen, die über zwei Meter voneinander entfernt sind. Mit einer Gesamtlänge von 260 cm ist das Cannondale Lastenrad somit auch noch das zweitlängste Lastenrad des Vergleichstests, nach dem 265 cm langen Winora F.U.B. 2W.
Ausstattung und Besonderheiten des Cannondale Wonderwagen Neo 1
Viele Lastenräder dieses Vergleichstests zeichnen sich durch ein variables Transportkonzept aus, beim Cannondale Lastenrad ist eher das Gegenteil der Fall. In der Transportbox ist eine Kindersitzbank mit zwei Sitzplätzen fest verschraubt. Vor der Sitzbank ist eine Ladefläche, die an ihren breitesten Stellen 40 x 60 cm misst. Unter den abgesenkten Seitenwänden befindet sich jeweils eine Fußraste, so gelingt es den Kleinen aus eigener Kraft, in die Transportbox zu klettern und auszusteigen. Das spart Kraft und Zeit, insofern die Kleinen gewillt sind mitzuhelfen ;). Trotz niedriger Seitenwände beim Einstieg reichen die hinteren Wände der Transportbox weit über die Kopfstützen hinaus, um die Beifahrer sicher unterzubringen. Das Cannondale Lastenrad ist auch vor einem Umkippen geschützt: Verliert man z. B. beim Abbocken die Kontrolle über das Lastenrad, fällt es nur bis auf die seitlichen Fußrasten der Transportbox, statt sich komplett auf die Seite zu legen. Das minimiert das Risiko, dass die Kinder rausfallen.
Aus der Fahrerperspektive hat man auch Zugriff auf ein halbes Dutzend Fächer. Am Steuerrohr vom Cannondale Lastenrad sind zudem drei Anschraubpunkte für Flaschenhalter, auf die wir allesamt verzichtet haben, weil ein Art Becherhalter - wie man es von der Mittelkonsole eines Ami-Familienvans kennt - in das Unterrohr eingelassen wurde. Auf der Rückseite der Transportbox befinden sich ebenfalls zwei große Fächer, in die man zwei halbvolle Einkaufstüten oder kleine Rucksäcke der Kinder unterbringen kann. Hinter dem Fahrer ist noch ein Heckgepäckträger installiert, der mit bis zu 27 kg beladen werden darf und somit noch einen Kindersitz tragen kann.
Das Motorsystem für das Cannondale Lastenrad steuert der langjährige Partner Bosch bei. Zum Einsatz kommt der kraftvolle Bosch Cargo Line-Motor mit 85 Nm Drehmoment und einer maximalen Tretunterstützung von 400 %. Angetrieben wird der Motor von einem 725-Wh-Akku, der extern im Rahmendreieck installiert ist. Für Familien mit hohem Strombedarf hat Cannondale das Wonderwagen-Lastenrad direkt mit zwei Halterungen für Bosch PowerPacks bestückt.
Technische Spezifikationen des Cannondale Wonderwagen Neo 1
| Komponente | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Cargo Line 85 Nm |
| Akku | Bosch PowerPack 725 Wh |
| Display | Bosch SmartphoneGrip |
| Gabel | SR Suntour Mobie 34 Cargo 80 mm |
| Sattelstütze | Cannondale DownLow 150 mm |
| Bremsen | MAGURA MT C 180/203 mm |
| Schaltung | Enviolo Heavy Duty 380 % |
| Lenker | Cannondale E-Series Alu 680 mm |
| Laufradsatz | Heavy Duty Alu 20" |
| Reifen | Schwalbe Pick-Up 2,6" |
| Größe | One Size |
| Gewicht | 70 kg |
| Zul. Gesamtgewicht (zGG) | 250 kg |
Fahrverhalten und Einsatzbereich des Cannondale Lastenrads
Das Cannondale Lastenrad nimmt durch seine Ausmaße viel Platz ein. Immerhin kommen bei der Transportbox und dem Regenverdeck UV- und wetterfeste Materialien zum Einsatz, wodurch das Wonderwagen auch im Garten geparkt werden kann. Der solide Zweibeinständer ist einer der besten im Vergleichstest. Er besitzt einen langen Fußhebel, wodurch sich das Cannondale Lastenrad auch im beladenen Zustand locker aufbocken lässt und stabil dasteht. Das vereinfacht das Be- und Entladen enorm. Das Anfahren ist mit hoher Beladung auf den ersten Versuchen etwas kippelig. Der kraftvolle Bosch Cargo Line-Motor hilft aber dabei, schnell Fahrt aufzunehmen und schon stabilisiert sich das Fahrverhalten. Eine weitere Anfahrtshilfe ist die stufenlose Enviolo Heavy Duty-Nabenschaltung: Dank ihr kann man auch im Stand einen leichteren Anfahrtsgang einlegen, als der Gang, in dem man mit dem Cannondale Lastenrad zum Stehen gekommen ist.
Im Stadtverkehr schlägt sich das Cannondale Lastenrad hingegen formidabel. Durch die Seilzuglenkung gelingen an Bord des Wonderwagens - mit ein wenig Übung - enge Wendekreise und man schlängelt sich zwischen kleinen Markständen auf dem Wochenmarkt hindurch. Bei einem Ampelstopp bekommt man die Beine per absenkbarer Sattelstütze problemlos zu Boden. Dank serienmäßigem ABUS-Ringschloss am Hinterrad und der elektronischen Bosch eBike Lock-Motorsperre ist das Cannondale Lastenrad schnell und sicher vor jedem Geschäft oder der Kita abgestellt. Holt man die Kinder während dunkler Abendstunden von der Kita ab, sorgen die knuffigen Doppelscheinwerfer für gute Sicht und Sichtbarkeit - und für große Augen bei den anderen Kindern der Kita.
Das Cannondale Lastenrad ist das perfekte Bike für Soccermoms und Soccerdads, die die kleinen Passagiere sicher und komfortabel von der Kita zum Fußball-Training bringen wollen und zwischendrin ein paar alltägliche Erledigungsfahrten durch die Stadt bestreiten. Dank Dual-Akku-Optionen dürfen die einzelnen Stationen auch am gegenüberliegenden Stadtrand liegen. Das Cannondale Wonderwagen Neo 1 erfüllt genau den Job, den es soll: Es ist bereits serienmäßig erstklassig für den Kindertransport ausgestattet und erleichtert die Handhabung durch viele clevere Details.
Fahrradkultur in Tübingen
Als Unistadt ist Tübingen natürlich auch eine Fahrradstadt - laut ADFC-Fahrradklima-Test sogar die Radlerstadt Nr. 1 in Baden-Württemberg (Stand Juli 2023)[1]. Ein Umfrage 2024 ergab: Tübingen ist Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt mit über 50.000 Einwohnern. Die ersten Eindrücke von der damals neuen Erfindung Fahr-Rad bekamen die Tübinger wohl im Jahre 1869 als ein Fabrikant Martin von der Mannheimer Messe eine erste "neumodische Fahrmaschine" mitbrachte. 1887 eröffnete Julius Trautwein dann das erste Geschäft für Fahrräder. Tübingen hat ein paar Fahrradstraßen.
Im Jahr 2011 wurden bei der Polizei 176 Fahrradunfälle angezeigt. Dabei wurden 175 Radler verletzt, 42 davon so schwer, dass sie stationär in der Klinik aufgenommen werden mussten. In 101 Fällen verursachten die Radfahrer die Verkehrsunfälle selbst.
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