Noch wartet Marc Marquez auf seinen neunten WM-Titel, doch der Spanier gilt schon jetzt als eine absolute MotoGP-Legende. Marc Marquez gehört nicht nur zu den erfolgreichsten MotoGP-Fahrern aller Zeiten, sondern auch zu den bestverdienenden.
Marc Marquez' Einkommen
Schätzungen zufolge beläuft sich das Vermögen von Marc Marquez im Jahr 2025 auf rund 80 Millionen Euro. Während seiner Zeit bei Repsol Honda verdiente er jährlich bis zu 12,5 Millionen Euro, am Ende sogar noch mehr. Berichten zufolge liegt das Marc Marquez Gehalt bei Ducati bei etwa 9 Millionen Euro im Jahr. Damit gehört er zu den Topverdienern der MotoGP, liegt aber hinter Yamaha-Star Fabio Quartararo, der rund 12 Millionen Euro kassiert. Der Wechsel ins Ducati-Werksteam bedeutet für Márquez aber nicht nur finanziell einen Aufstieg, sondern auch die Chance, endlich wieder an der Spitze der MotoGP mitzumischen.
Neben seinen Rennfahrer-Einnahmen verdient Marquez Millionen durch Sponsoren wie Estrella Galicia, Allianz, Tissot, Shoei und Alpinestars.
Gehälter anderer MotoGP-Stars
Wenig überraschend beziehen die bekanntesten und auch erfolgreichsten Fahrer die höchsten EInkünfte. An der Spitze steht der amtierende Champion Marc Marquez, der zwischen 15 und 18 Millionen US-Dollar von Honda beziehen soll, gefolgt von Altmeister Valentino Rossi mit einem Jahresgehalt von 10 Millionen US-Dollar. Dahinter steht in der Gehaltshitliste bereits Ducati-Pilot Andrea Dovizioso mit 7 Millionen US-Dollar.
Das Bagnaia Gehalt bei Ducati soll pro Saison etwa 7 Millionen Euro betragen. Mit dem neuen Vertrag, den er im März 2024 unterschrieben und der ihn bis 2027 an Ducati bindet, hat er eine ordentliche Gehaltserhöhung bekommen. Sein vorheriger Ducati-Vertrag, den er im Jahr 2021 unterschrieben hatte und somit noch vor seinen beiden WM-Triumphen, hatte ein vergleichsweise mageres Grundgehalt von nur rund 800.000 Euro.
Ein weiterer Faktor im Zusammenhang mit den niedrigeren Gehältern der Fahrer ist das Aufkommen der neuen Generation. Oder besser gesagt die Rücktritte einiger großer Namen. Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und zuletzt Valentino Rossi beendeten ihre Karrieren. Ducati entwickelte auf Grund der Coronavirus-Pandemie eine komplett neue Strategie.
MotoGP-Superstar Jorge Lorenzo verdiente in der Saison 2018 bei Ducati noch geschätzte 15 Millionen Euro. Die Italiener investierten stattdessen in die Entwicklung der Desmosedici und nahmen viele junge Talente unter Vertrag. Mit Jorge Martin, Enea Bastianini, Luca Marini, Marco Bezzecchi und Fabio di Giannantonio sitzen potenzielle MotoGP-Champions auf Ducatis.
Gehaltstabelle MotoGP-Piloten (ungefähre Angaben)
| Fahrer | Team | Geschätztes Jahresgehalt |
|---|---|---|
| Marc Marquez | Honda/Ducati | 9 - 18 Millionen US-Dollar |
| Valentino Rossi | Yamaha | 10 Millionen US-Dollar |
| Andrea Dovizioso | Ducati | 7 Millionen US-Dollar |
| Francesco Bagnaia | Ducati | 7 Millionen Euro |
| Jorge Lorenzo | Ducati | 15 Millionen Euro (2018) |
Vergleich mit der Formel 1
Vergleicht man die Gehälter der MotoGP-Stars mit den Bezügen der Formel 1-Piloten, müssen sich die Zweiradfahrer allerdings deutlich geschlagen geben. So soll Formel 1-Champion Lewis Hamilton laut Forbes satte 30 Millionen US-Dollar von Mercedes beziehen. Dank Boni kann das Gehalt sogar auf knapp 50 Millionen US-Dollar ansteigen. Auch der Engländer dürfte dank lukrativer Werbeverträge noch deutlich mehr beziehen. Im Formel 1-Ranking folgen dahinter übrigens Sebastian Vettel mit 45 Millionen US-Dollar und Daniel Ricciardo mit 17 Millionen US-Dollar.
Weitere Einkommensquellen
Keine Frage: neben den Gehältern, die die MotoGP-Fahrer von ihren Teams erhalten, verdienen Marquez, Rossi & Co. durch Sponsoring-Verträge noch einmal deutlich mehr. Da diese Einküfte nicht greifbar sind, konzentrieren wir uns hier ausschleßlich auf die Gehälter der MotoGP-Stars.
Gehaltsentwicklungen und Auswirkungen
Die Gehälter der MotoGP-Piloten sind in Summe deutlich niedriger als noch vor vier Jahren. In der Saison 2018 verdienten die 24 MotoGP-Piloten insgesamt 58 Millionen Euro. Laut Recherchen der spanischen Edition von 'motorsport.com' zahlen die Hersteller und Teams in diesem Jahr nur noch 47 Millionen Euro an die Fahrer in der Königsklasse.
Die Coronavirus-Pandemie hatte den wohl größten Einfluss auf die strategischen Entscheidungen der Hersteller und Teams. In der Saison 2020 wurde die MotoGP hart von der Pandemie getroffen. Nach wie vor sind die Folgen zu spüren, denn einige Rohstoffe sind knapp und viele Zulieferer können die Hersteller nicht so zuverlässig wie vor der Pandemie beliefern.
Die Fahrer brachten das auf den Tisch und bekundeten ihre Sorge, dass die Fahrergehälter auch in der MotoGP im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie geringer werden. In den kleinen Klassen ist die Situation prekärer. Ein Teilnehmer der Sicherheitskommission meint: "Die MotoGP ist eine große Show und großes Business. Es ist viel Geld involviert. Die Fahrer sind die Clowns der Show.
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