Harley-Davidson im Test: Von Trike-Erlebnissen bis zur individuellen Tour

Dieser Artikel beleuchtet vielfältige Erfahrungen mit Harley-Davidson Motorrädern. Von der ersten Trike-Fahrt ohne Motorradführerschein bis hin zu ausgedehnten Touren durch Europa und individuellen Umbauten - hier finden sich Berichte und Eindrücke, die das Harley-Davidson-Fahrerlebnis aus unterschiedlichen Perspektiven zeigen.

Das Harley-Davidson Trike: Einsteigerfreundlicher Fahrspaß

So kann es gehen: Da vereinbarst Du einen Termin für den Test des Trikes von Harley-Davidson, der Tri Glide Ultra, und erzählst der besten Sozia von allen davon - und findest Dich dann sehr häufig auf dem Beifahrersitz wieder, weil Madame sich in das Trike verliebt hat. Auch wenn ich bereits über 40 bin. Und nein, nein und nochmals nein, es sind keine Stützräder!

Dieses Gerät darf auch ich fahren; mit dem alten Führerschein der Klasse 3 für Pkw. Am besten auf einem Gelände wo mich niemand sieht, wo lediglich Gummibäume stehen, und wo rein und überhaupt gaaar nix passieren kann. Der Test-Tag präsentiert sich genau so, wie ich´s mir vorgestellt hatte: mit zwölf Grad Außentemperatur, Schauerwetter, windig.

Große Trittbretter hat das Teil. Drauftreten, rüberschwingen, und in den „Sessel“ fallen lassen. Anders kann man den hinteren Sitz nicht beschreiben: das ist ein Sessel! Man - oder auch Frau - thront weit oben, sieht alles, findet eine bequeme Rückenlehne vor und zwei Haltebügel rechts und links. Kurz: Ich fühle mich wohl.

In der ersten Kurve will ich noch instinktiv meine Arme haltsuchend um den Mann am Lenker schlingen. Aber die Haltegriffe müssen ja für irgendwas gut sein, denke ich mir - und kralle mich daran fest. Denn das Fahrverhalten der Harley erinnert in der Trike-Version eher an ein Quad, es ist ja kein „in die Kurve legen“ möglich.

Wieso ich Stiefel mit hohen Absätzen angezogen habe, werde ich gefragt. Das wäre doch ungeeignet und schwieriger beim Schalten. Startschalter auf On. Ein elektrisches Surren erinnert an ein startendes Raumschiff kurz vor dem Abschuss ins All, und ich drücke auf die Zündung. Hui, das macht Spaß!

Das Einlegen des ersten Gangs ist an sich auch ein Ohrenschmaus und geht auch mit Absatz. Ja, es darf jeder wissen und hören, dass der Gang drin ist. Selbst zwei Straßen weiter. Ein tolles „Klack“! Weder die Betätigung der Kupplung noch der Bremse überfordern mich, Frau benötigt keine männlichen, im Bodybuilding-Studio mühsam antrainierten Muskeln. Und, wie schön: ich habe die Kiste nicht abgewürgt!

Denn der dunkle Himmel über uns verheißt nichts Gutes. Das Trike hat zwar eher den Platzbedarf eines Pkw denn eines Motorrads, aber es geht alles recht einfach. Der Lenkeinschlag ist völlig ausreichend, um auch mal eng zirkeln zu können. Man kippt ja nicht, und ein Rückwärtsgang wäre zur Not auch noch da.

Hmh. Und Helme sind nun mal auch nicht unbedingt Frisur-freundlich. Das Wissen darum, gepaart mit meiner haartechnischen Eitelkeit, lässt mich sofort den Außenspiegel der Harley nutzen. Gott, der ist aber klein! Ich seh´ ja nix.

Wir zahlen, und ich gehe so cool wie möglich zu „meinem“ Gerät. Verziehe keine Miene, als ich mir den Helm aus dem Topcase greife, schon mal lässig - als hätte ich nie was anderes gefahren - den Hauptschalter drehe, und mit gekonntem Schwung aufsteige. Start! Und klar, mal gaaanz kurz diese sinnfreie Bewegung des rechten Drehgriffs und den Motor ein bisschen klingen lassen. Anfahren, schalten und total untertourig Gas geben, so dass es hinten aus den beiden armdicken Auspuffrohren heraus herrlich scheppert.

Das Kofferraumvolumen (jaaa, so was hat Frau bei dem Gerät) lässt auch die Mitnahme diverser Utensilien zu, die Frau eben so bei sich haben „muss“. Es passt rein, und das Gepäck stört nicht. Nur mit der Klappe des unteren Gepäckabteils hatte ich Krieg. An sich glaubte ich, sie sei ordentlich geschlossen. Was sie natürlich nicht war, beim ersten Anfahren sprang sie auf.

Die Auffahrt kommt, der Beschleunigungsstreifen, da ist eine Lücke im dichten Verkehr, rein da. Und: Durchatmen! Der Geradeauslauf des Trikes ist aber dermaßen gut, das ich nach kurzer Zeit mutiger werde. Wollen wir doch mal sehen, was da noch so geht!

Auf den folgenden Landstraßen fährt Frau dann eher langsam(er). Gibt´s keine große Steigung, zieht der Motor selbst da noch heraus, ansonsten macht´s der fünfte ganz locker. Am Markt grüßen die Bauarbeiter freundlich die Amazone, die da mit wehender Mähne auf den Parkplatz bollert, und der Nachbarparker meint „tolles Ding“, bevor er in seinen Wagen steigt und wegfährt.

Genau das suchte ich ja, und ich fahre jetzt mit Genuss noch ein bisschen tiefer in die Eifel rein. Es ist alles “ im Fluss“. Nur in engen Kurven beschleunigen, da ist der Bedarf an Armmuskulatur erheblich größer und es wird mal für ein paar Sekunden unentspannter. Die Kraftentfaltung des Motors dabei ist schwer beschreibbar; einfach nur Klasse.

Gott, wie peinlich! Die Mitte übernimmt eine Verkehrsinsel, die andere Seite der Gegenverkehr. Aber irgendwie spüre ich es, solche Gedanken wie „guck mal, das Weib, dicke Karre, aber zu doof um damit richtig umzugehen“.

Fazit: Die Harley-Davidson Tri Glide Ultra ist ein tolles Gefährt. Auch, oder gerade, für Mädels geeignet.

Langzeiterfahrung mit einer Harley-Davidson Electra Glide Sport

Im Januar 1997 wurden meine Erfahrungen auf einer Harley-Davidson FLHS Electra Glide Sport nach circa 110.000 km veröffentlicht, von denen ich allerdings nur 90.000 km selbst bewältigt hatte. Obwohl das jetzige Motorrad schlechtere Karten vom Start weg hatte, denn ich übernahm es nach zwei Jahren mit einem Kilometerstand von 42.222, ist es mittlerweile in knapp sechs Jahren 165.000 km gelaufen.

Die Anschaffung war relativ preisgünstig, denn die „Dresser” sind nicht unbe- dingt die Renner im Programm von Harley-Davidson - was den deutschen Markt angeht. Obwohl die E-Glide schon mit Zubehör im Wert von fast DM 10.000 ausgestattet war, wundere ich mich unverändert, wieviel weitere tausende Mark in das Dickschiff versenkt werden können, ohne jemals eine Vollzähligkeit der Ausstattung erreicht zu haben.

Was zu Beginn wohl am meisten interessiert, ist, wie oft mich die E-Glide im Stich gelassen hat.

  • 90.500 km: Während unseres Breitenfelde Run mit 110 Harleys durch Norwegen riss der Belt irgendwo in der Telemark. Provozierter Vorfall, denn spätstens nach 90.000 km schreibt Harley den Wechsel des Zahnriemes vor.
  • 164.000 km: Erneuter Riss des Zahnriemens. Auch dieser Vorfall war mehr oder weniger provoziert, denn seit circa 40.000 km arbeitete der Belt mit zwei durch Steine (Andenken an eine Alpenpassfahrt mit reichlich Schotterpisten) hervorgerufene Löcher im Kevlargewebe.
  • 161.000 km: Tachowelle gebrochen (Sauerei, jetzt fehlen ca.

An dieser Aufzählung merkt man schon, dass die Defekte kaum etwas mit dem typischen Harley-Klischee von losvibrierten Schrauben und leckenden Motoren gemein haben. Unterwegs habe ich auch nie einen Schraubenschlüssel anfassen müssen und wenn es hochkommt, habe ich zwischen den regelmäßig durchgeführten Inspektionsintervallen (alle 8.000 bis 10.000 km) etwa einen Liter 20W50 Öl nachgefüllt.

Mit 60 schlappen PS ist das Motorrad günstig versichert und selbst bei einem Wiederbeschaffungswert von DM 25.000 auch in der Teilkasko sehr erschwinglich. An Reifen habe ich die Originalbereifung Dunlop, dann Metzeler und zuletzt Continental Milestone ausprobiert. Der Metzeler ist genauso gut wie der Dunlop, nur teurer. Dagegen gefällt mir der Conti subjektiv am besten, hält genauso lange und kostet nur die Hälfte - also ein echter Tipp.

Insgesamt flossen 6.616 Liter Super Bleifrei durch den Vergaser, was einen Schnitt von etwa 5,5 Liter/100 km bedeutet. Für Wartung und Reparaturen kamen im Schnitt 27 Pf/km zusammen.

Neben vielen Fahrten auf der A24 zwischen meinem Wohnort bei Hamburg und Berlin (Ort zum Brötchenverdienen) liegen jährlich etwa 20.000 km „just for fun” in Europa hinter mir.

Hier eine Zusammenfassung der genannten Reifentypen:

Reifentyp Bewertung Kosten
Dunlop (Original) Gut -
Metzeler Genauso gut wie Dunlop Teurer
Continental Milestone Subjektiv am besten Halber Preis

Zum Schluss nur drei kurze, aber nachhaltige Erlebnisse auf den zahlreichen Kilometern:

  • Auf der Kanalinsel Guernsey gibt es nur eine Gerade, die länger als 300 m ist und das ist die Landebahn des lokalen Flughafens. Ansonsten gibt es jede Menge Kurven, die aber zumeist im hässlichen 90 Grad Winkel verlaufen.
  • Auf der Fahrt von Basel nach Karlsruhe stank die E-Glide grauenhaft nach Sprit.
  • Auf verwinkelten Pfaden erklomm ich einmal einen Pass oberhalb des Lago di Como, auf dem uns ein herrliches, natürliches Eldorado erwartete.

Nach einem Fulldresser-Jahr bin ich den Rest der Zeit auf einer „Light Version” unterwegs gewesen, die sich durch gnadenloses Gewichtstuning auszeichnete (kein Topcase, keine Beinschilder, Einzelsitzbank, niedrige Scheibe). Die Electra Glide fährt sich logischerweise handlicher, schneller und sparsamer, aber sie ist von der Agilität ähnlicher Tourer immer noch Welten entfernt.

Das Überzeugendste am Harleyfahren ist für mich aber nach wie vor, dass man sich nicht für das Langsamfahren schämen muss, und die Straßenverkehrsordnung lässt sich zumindest im norddeutschen Raum ohne Schwierig- keiten und in angenehmer Weise einhalten.

Umbau einer Harley-Davidson Rocker C

endlich ist der Umbau fertig. Ein wenig "Kosmetik" hat sie schon....der richtige Umbau, findet erst im Winter statt.

zeig doch mal her den lenker, was hast du dir denn für einen rauf gebastelt? und die ami töpfe würden mich auch interessieren.

Tour durch Polen mit der CVO Street Glide 2025

Einmal quer durch Polen mit der neuen CVO Street Glide 2025. Von der Ostseeküste bis tief in die masurische Landschaft, über Danzig, Pisz und Bromberg bis nach Stettin. Der Start einer Tour ist am schönsten, wenn die Sonne scheint und kein Regen in Sicht ist, wobei mich das auch nicht aufgehalten hätte.

Der Weg nach Swinemünde führte mich über Mecklenburg-Vorpommern und die Insel Usedom, immer wieder mit kleinen Stopps an der Küste. Gerade in der Nebensaison findet man hier ruhige Strecken, auf denen man die CVO Street Glide richtig entspannt laufen lassen kann. Ich war mit der neuen CVO Street Glide unterwegs, Modelljahr 2025, in der seltenen Farbe Poison Berry. Eine Lackierung, die Blicke auf sich zieht. Und das nicht nur bei anderen Bikern.

Bei Swinemünde habe ich Deutschland verlassen. Ab hier war mir klar, dass sich der Charakter der Tour verändern würde. Die Straßen wurden einfacher, die Orte ursprünglicher. Genau das ist es, was ich an Polen schätzen gelernt habe.

Mein erstes Ziel war Misdroy, wo ich in der Pension Villa 777 untergekommen bin. Es ist ein Touristenort, sehr viele Polen machen mit ihren Familie im August Urlaub im Norden. Der Ort und mein Hotel waren eine wirklich gute Wahl. Der Weg in die Stadt zum Essen war angenehm kurz, und nach einem Spaziergang durch den schön angelegten Park stand ich bereits am Ostseestrand. Es gibt eine Seebrücke, auf der sehr viel Gastronomie und Trubel ist.

Was mir aufgefallen war, in dieser TikiBar waren die Toilettenräume wohl sich selbst überlassen worden. Das passte eigentlich gar nicht zu allem anderen, was ich in Polen erlebt habe und blieb auf meiner Tour die Ausnahme.

Am nächsten Tag ging es weiter an der Küste entlang bis nach Danzig. Die Stadt ist ein Mix aus hanseatischer Geschichte, modernem Selbstbewusstsein und einem Hauch Melancholie. Ich habe im Radisson Hotel mitten in der Altstadt übernachtet. Perfekte Lage, um die Altstadt zu erkunden. Das Motorrad habe ich auf einem bewachten Parkplatz in der Tiefgarage abgestellt, was in Polen scheinbar immer extra kostet. Die meisten Hotels, wo ich übernachtet habe, kassierten von mir von 20 bis 50 Zloty (50 Zloty- ca. 12€) Gebühr für das Parken ab.

Besonders gefreut habe ich mich auf den Besuch beim Harley-Davidson Händler in Danzig. Ein freundlicher Empfang, ein schöner Laden und, ganz wichtig, ein Dealer Shirt in meiner Größe habe ich auch noch bekommen. Auch die Polen haben ihre Sorge mit der Belieferung der Dealer Shirts von Harley-Davidson.

Nach Danzig führte mein Weg weiter südlich über Elbląg und bin über die Landstraße in die Richtung von Ostróda gefahren. Diese Strecke ist eine absolute Empfehlung. Sehr viele Alleen und man kann teilweise weit ins Land schauen, dann wieder Wälder, kleine Dörfer und man bekommt den ersten Eindruck der masurischen Landschaft zu spüren und zu sehen.

In Ostróda angekommen, habe ich im Hotel Anders in Stare Jablonki übernachtet. Dort wurde ich das erste Mal so richtig von Mücken begrüßt. Trotzdem war es ein gelungener Stopp, eingebettet in die Natur und mit direktem Zugang zu einem der unzähligen Seen. Ein sauberes Hotel, zum Essen gab es Buffett, oder auf Wunsch a la Carte.

Am nächsten Tag stand die große Fahrt durch das Herz der Masurenlandschaft an. Wälder, Wasser, weite Straßen, das volle Programm. Mein Ziel war richtig Pisz zu fahren, ein ruhiger Ort, perfekt zum Durchatmen. Von Pisz aus ging es weiter nach Bromberg, wo ich in der Nähe der Altstadt im Hotel Qubus übernachtet habe. In Stettin habe ich den dortigen Harley-Davidson Händler besucht. Leider gab es dort keine Dealer-Shirts mehr.

Von Stettin aus bin ich direkt über die A20 Richtung Rostock nach Hause gefahren. Die Tour endete, wie sie begonnen hatte. Auf gut ausgebauten Straßen mit ruhigem Verkehr. Was mich wirklich überrascht hat, war die Qualität der Straßen in Polen. Nur in sehr ländlichen Gegenden wurde ich mal ordentlich durchgeschüttelt. Aber genau dort bekommt man am meisten vom Land mit.

Diese Tour war mehr als nur ein Ride durch Polen. Es war eine Reise durch Gegensätze zwischen Alt und Neu, Stadt und Natur, Komfort und Einfachheit. Teilweise sieht man noch den typischen Ostblock Charme, aber es ist unübersehbar, dass Polen im Umbruch ist. Die Straßen werden neu gemacht, überall werden neue Häuser gebaut und man sieht viele Neubauten von Firmen, die offensichtlich nach Polen ausgewandert sind. Dazu gehört nicht nur das große Amazonlager in der Nähe von Stettin.

Mit der CVO Street Glide aus dem Modelljahr 2025 als zuverlässigem Partner war der Weg genauso beeindruckend wie das Ziel.

H.O.G. Event in Medulin

Mit der Harley nach Medulin - meine H.O.G. Meine Anreise verlief von Plön über Berlin, Prag, weiter nach Österreich und durch das schöne Slowenien, um Medulin in Kroatien zu erreichen. In meinem Fall bin ich einen Umweg gefahren, um ohne Stau durchzukommen. Ich hatte zwei Übernachtungen eingeplant, was die Tour zusätzlich entspannte.

Wirklich gut wurde das Wetter tatsächlich erst in Slowenien, wo ich meinen zweiten Stopp im G-Design Hotel eingelegt habe. Meine Fahrt ging in Slowenien übers Land und über die grüne Grenze. Einstieg in die Traumstrecke war in Koper die 625. Der Grund für meine Route war, dass ich Staus vermeiden wollte.

Am Montag war ich bereits in Medulin angekommen und habe die Woche über im Plaza Bellevue übernachtet. Ein großartiges Feeling, als jeden Tag immer mehr Harleys in die Stadt gefahren kamen. Selbst in der Eisdiele war man sich unsicher, was in dem beschaulichen Urlaubsstädtchen gerade passiert.

Am Dienstag bin ich mit Ralle und Dennis auf Inspektions-Tour gegangen. Wir bekamen das volle Programm mit Einweisung und diversen Ansagen, auf was wir zu achten haben. Bei Ralle hat nur einer das Kommando, und das ist Ralle. Das ist auch gut so, denn er ist der Profi, und wir wollen ja alle wieder gesund und munter an dem Platz wieder ankommen, wo wir gestartet waren. Das Interesse zu den Pan America Touren war auch bei euch sehr groß.

Medulin liegt an der Südspitze der Halbinsel Istrien und war früher ein kleines Fischerdorf - heute ist es ein beliebter Ferienort, der vor allem in den Sommermonaten richtig aufblüht. Trotzdem wirkt es nicht überlaufen. Die Umgebung ist geprägt von türkisblauem Wasser, kleinen Buchten und einer Uferpromenade, an der sich Restaurants, Cafés und Bars aneinanderreihen. Der historische Ortskern mit seiner weißen Kirche auf dem Hügel ist überschaubar, aber charmant. Was auffällt: Medulin ist kein Ort für Partyurlauber, sondern eher für Leute, die das Leben genießen wollen. Gerade in Kombination mit der H.O.G.

Das Harley-Village und die H.O.G. Zone waren in Strandnähe und im Wald der Halbinsel aufgebaut. Das hatte den Vorteil, dass man nicht voll von der Sonne geröstet wurde und immer wieder ein kühler Luftzug vom Meer durch den Wald gezogen kam.

Ein großes Highlight war die Bikeshow vor der spektakulären Arena - einem der besterhaltenen römischen Amphitheater mit vier vollständig erhaltenen Seitentürmen. Jeder der teilgenommen hatte, wollte einen der ersten Preise mit nach Hause nehmen. Und wie soll es sein - auch bei der Bikeshow gab es Gewinner und Verlierer. Die Gewinner waren auf jeden Fall die Zuschauer.

Für mich ist es immer wieder wichtig, viele von euch zu treffen. Es überrascht mich immer wieder, wie detailliert ihr meine Beiträge lest und eure Touren teils nach meinen Tipps legt. Plötzlich setzte sich ein Biker Ehepaar aus Deutschland zu mir.

Mittlerweile wusste ich, dass ich mit Ute und Roberto aus Eberswalde auf der Bank saß. Bei Ute fiel mir sofort ihr Tattoo auf - sie hat sich Harley-Davidson auf den Unterarm tätowieren lassen. Klar, dass Roberto da nicht hinten ansteht - auch er ist gepikert. Bei ihm habe ich gefühlt seine ganze Harley-Garage auf dem Körper wiedergefunden. Sogar das Kennzeichen war tätowiert.

Am Freitagabend lief die Musik auf der großen Bühne, die man vor der historischen Mühle platziert hatte. Am Samstag ging es dann richtig rund. Der Ort Medulin war schon seit Freitag im Umkreis von über fünf Kilometern abgeriegelt. Man hatte nur noch als Local, Anlieger oder Biker Zugang zu Medulin.

Für mich war am Samstag das Highlight und eine ganz besondere Ehre, der Wingman von Bill Davidson zur Parade sein zu dürfen. Wir hatten im Vorweg noch ein kurzes Interview geplant, bevor es nach Pula zur Aufstellung der Parade ging.

Weitere Themen rund um Harley-Davidson

Dometic CT 3000 Caravan-Toilette

Dometic hat die Caravan-Toilette CT 3000 überarbeitet. Die Keramik-Schüssel wurde in ihren Abmessungen modifiziert. Sie ist jetzt tiefer und steiler, was den Nutzungskomfort noch weiter verbessert, an den Grundabmessungen der Toilette wurde nichts geändert.

Die CT 3000 ist eine Kassetten-Toilette mit einer leicht zu reinigenden, kratzfesten Toiletten-Schüssel, ein Keramik-Inlay auf einem Kunststoff-Block, der gewichtsreduzierend wirkt und zugleich eine extreme Steifigkeit im Vergleich zu anderen drehbaren Toiletten garantiert. Die Drehbarkeit wird über die Sitzfläche realisiert.

Der herausnehmbare Schmutzwassertank mit Rollen und stabilem 2-Stangen-Teleskopgriff bietet 19 Liter Fassungsvermögen. Wurde der Tank zum Entleeren entfernt, weist ein Warnsignal darauf hin, dass mit der Benutzung der Toilette einen Augenblick gewartet werden sollte.

Zusammen mit der CT 3000 bietet Dometic die SK-5-Serviceklappe an. In der Kombination verfügt sie über eine neuartige zum Patent angemeldete Entlüftung, die im Rahmen der Serviceklappe integriert ist.

Stadler Free Sport Pro & Air Sport Pro Bekleidungskombi

Mit der Jacke „Free Sport Pro“ und der „Hose Air Sport Pro“ stellt Bekleidungsspezialist Stadler eine neue Kombi mit dem Lüftungssystem SASS vor, das bereits in den Produkten Treasure Pro und Quest Pro zu finden war.

SASS bedeutet Stadler Air Scoop System, das dafür sorgt, dass sich kleine Lufthutzen wie Fallschirme im Fahrtwind aufstellen und Frischluft in das Innere des Anzugs befördern. Die Jacke „Free Sport Pro“ ist mit Protektoren an Schultern, Ellbogen und Rücken ausgestattet.

Die Hose Air Sport Pro ist mit Protektoren an Hüfte und Knie ausgestattet und hat zwei Außen­taschen. Die Hose kann über insgesamt sechs Reißverschlüsse belüftet werden und bietet einen elastischen Bund sowie Stretch-Materialien im Knie-, Waden- und Rückenbereich.

Zusätzlich zum schützenden Cordura-Gewebe kommt an belasteten Stellen, wie an Knie, Ellenbogen und auch am Rücken das besonders reiß- und abriebfeste Armacor zum Einsatz.

Die Jacke „Free Sport Pro“ wird ab 1.399,-- Euro, die Hose „Air Sport Pro“ ab 969,--­ Euro erhältlich sein.

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