Wenn Du Fahrradfahren liebst und Wert auf Top-Ausrüstung legst, dann kennst Du auch Shimano. Als einer der führenden Hersteller von Fahrradkomponenten hat der japanische Konzern über die Jahrzehnte innovative Technologien und Produkte entwickelt, die das Radfahren revolutioniert haben. Ich habe ein RR mit 105er Ausstattung. Jetzt möchte ich gerne eine neue Kette aufziehen.
Shimano Technologien im Überblick
In den letzten 50 Jahren hat Shimano sich als Komponenten- und Antriebshersteller für Fahrräder massiv etabliert und dabei einige Standards für die Kette und deren Zusammenspiel mit der Kettenschaltung entwickelt. Diese haben kryptische und space’ige Namen, die wir im Folgenden einmal durchgehen. Verschiedene Gruppen (wie z.B. Shimano XTR, Deore, Tiagra, 105, Dura Ace, etc) leiten aus diesen Technologien auch die Kompatibilität ab, was beim Neukauf und Ersatzteilkauf sehr wichtig ist.
Hyperglide (HG)
Shimano’s Hyperglide-Technologie, eingeführt in den 1980er Jahren, veränderte das Schaltspiel. Mit speziellen Ritzelprofilen sorgt HG für seidenweiche Gangwechsel und weniger Reibung. Die meisten 8-, 9-, 10- und 11-fach Kassettenschaltungen von Shimano nutzen diese Technologie. Dank speziell geformter Zähne und Kettenglieder ermöglicht die HG-Technologie einen schnelleren und flüssigeren Gangwechsel, da die Kette nahtlos von einem Ritzel zum nächsten gleitet.
LinkGlide
Das ist Shimanos Antwort auf den Wunsch nach langlebigen Komponenten. Mit bis zu 300% höherer Haltbarkeit als herkömmliche HG-Ketten, reduziert LinkGlide auch Geräusche und Vibrationen. Besonders bei E-Bikes und Stadträdern macht sich diese Technologie bemerkbar.
Hyperglide+
Die neueste Weiterentwicklung von HG! Mit Hyperglide+ erlebst Du noch flüssigere Gangwechsel in beide Richtungen. Diese Technologie findest Du in Shimanos 12-fach Kassetten.
Dynamic Chain Engagement (DCE)
Wenn Du ein 1x Antriebssystem besitzt, besonders bei Mountainbikes, ist DCE genau das Richtige. Es verbessert die Kettenführung und reduziert das Risiko, dass die Kette abspringt.
Narrow-Wide
Auch wenn Narrow-Wide nicht direkt eine Shimano-Technologie ist, solltest Du davon wissen. Es bezieht sich auf das Design der Kettenblattzähne: Abwechselnd breit und schmal. Diese Technologie verbessert die Kettenführung erheblich und wird oft bei 1x Antriebssystemen verwendet. Die Zähne des Kettenblatts sind so breit, dass sich die Kettensegmente darin stärker verzahnen und die Wahrscheinlichkeit minimieren, dass die Kette abspringt.
Shimano Fahrradketten für verschiedene Fahrradtypen
Weiter geht es mit den einzelnen Modellnummern, meist eine vierstellige Zahl wie zB 6701 (ein Modell speziell für Rennräder bzw. abgestimmt für die Gruppen 105, Ultegra und Dura Ace). Wir können also anhand der Nummer feststellen, für welche Gruppen oder Fahrradtyp diese gedacht ist.
- Rennräder: Für Rennräder bietet Shimano Ketten aus den Serien Dura-Ace, Ultegra und 105 an, die auf Leistung und Gewichtsoptimierung ausgelegt sind. Gruppen wie Tiagra, Sora, etc. sind zwar auch für Rennräder konzipiert, haben aber keine spezifische Optimierung.
- Mountainbikes: Bei MTBs sind die Deore, SLX, XT und XTR Serien beliebt. Diese sind robust und bieten Technologien wie DCE für bessere Kettenführung im Gelände. Der Modellnummer ist häufig ein „M“ vorangestellt, zB. die CN-M6100 für Enduros und XC Mountainbikes.
- Stadträder & Tourenräder: Hier werden oft langlebigere Ketten wie die mit LinkGlide Technologie bevorzugt, da sie weniger Wartung erfordern und länger halten.
- E-Bikes: Da E-Bikes mehr Drehmoment und Verschleiß erzeugen, werden hier verstärkte Ketten wie die E6100-Serie verwendet.
Kompatibilität
Shimano hat seine Produkte so entwickelt, dass sie als harmonisches System funktionieren. Daher ist es empfehlenswert, Shimano-Ketten auch mit Shimano-Kassetten und Kettenblättern zu kombinieren:
- HG-Ketten passen zu den meisten älteren Shimano-Kassetten.
- LinkGlide-Ketten sind speziell für LinkGlide-Kassetten gedacht.
- Hyperglide+ Ketten sind optimal für 12-fach Hyperglide+ Kassetten.
Weiterhin kann man die meisten Ketten unabhängig von ihrem gedachten Einsatzbereich auch in andere übertragen. Beispielsweise kann eine CN-M6100 Kette für MTB auch bei Rennrädern zum Einsatz kommen. Wenn auch nicht optimal, da man eine zu sehr verstärkte und damit schwerere Kette in einem Gebiet einsetzt, für den diese nicht bestimmt war. Technisch kompatibel werden diese in der Regel trotzdem sein. Viel wichtiger ist da auf die Technologien für HG, HG+, LG usw. zu achten - da müssen Kette und Antrieb (Ritzelpaket, Kurbeln, usw.) zueinander passen.
Die Qual der Wahl: Ultegra oder Dura-Ace?
Macht es Sinn die hochwertigere Version (Ultegra, DuraAce) zu nehmen oder ist das fehlinvestiertes Geld? Viele Leute mit hochwertigen Gruppen fahren Ketten und Kassetten aus den günstigeren Gruppen. Sind halt Verschleißteile. Ansonsten halte ich es eher nicht für nötig. Je nachdem wieviel man auf die Test der Tour legt kann man dieses zur rate ziehen, die 105er ist mit der Ultegra schon gleichwertig bis auf die paar Gramm mehr. Selber fahre auch nur noch 105er Ketten auf meinen RR mit Sram Red. Habe mir jetzt neuerdings allerdings die Ultegra statt der 105er gekauft da diese nur 1€ teurer war. Allerdings hab ich keine Ahnung mehr auf welchem Rad welche Kette ist und erkenne keinen Unterschied....
DuraAce ist raus, da mir mit 170 zu teuer. Wollte eigentlich die Ultegra nehmen, die gibt's aber irgendwie nicht in 12-27. Korrekt! Ist nur ein Gewichtsunterschied.
Allerdings stimmt das mit der besseren Beschichtung; Dura Ace schlägt Ultegra schlägt 105. Auf dem Alltagsrad habe ich die Dura Ace-Kette, da diese am korrosionsbeständigsten ist, und ich im Winter nicht ständig die Salzbrühe abwaschen kann. Eine 105-er Kette hat am nächsten Tag nach einem richtig starken Regen oder Schneematsch schon mal ordentlich Rost angesetzt (Erfahrung, da dies die Original-Kette auf dem Rad war), Dura Ace verträgt da deutlich mehr, ohne gleich einzurosten.
Dann also DA Kette und 105 Kassette für mich. Nach meiner Erfahrung sind "billige" Campa Ketten (Veloce oder Centaur: 40 Euro) besser als die von mir früher benutzten Ultegra Ketten. Campa-Erfahrung fehlt mir, aber meine 10-fach DA-Ketten (auch Ultegra) fahre ich seit ca.
Bei mir auch nicht; aber die schönsten Räder versaue ich bei schlechtem Wetter nicht; für Schneematsch gibt's ein MTB, bei Regen das Alltagsrad (praktisch ein Crosser mit Vollausstattung Licht und Schutzblechen).
Verschleiß und Wartung
Ich hab heut mal meine Kette auf Verschleiß messen lassen. Fahre sie nun ca. 7000 km auf ner komplettem Dura Ace 7900. Passt doch irgendwie nicht oder. Der Schrauber in der Werkstatt meinte, dass 7000km viel zu viel wären und Shimano rät nach spätestens 2500 km die Kette zu wechseln??? Da müsst ich ja alle 3 Monate ne neue Kette draufziehen. Er meinte dann noch, dass vermutlich die Kassette und das vordere große Kettenblatt darunter wohl gelitten haben könnte und auch evtl. getauscht werden sollte.
Ich wechsel in jedem Fall die Kette, mach ne Probefahrt mit gezogener Bremse und schalte alle Gänge durch. Meine eigenen Ketten wechsle ich, wenns die Rohloff-Lehre anzeigt. Da ich tüchtig schalte, kann ich mehrere Ketten mit den gleichen Kettenblättern und Ritzeln fahren, andere sind da weniger kreativ und schalten nur vorne, während sie hinten die zwei oder drei mittleren Ritzel bemühen.
Kette Rohloff-Lehre, siehe oben, für HG-Kassetten gibts auch nen Checker von Rohloff, der ist aber sein Geld nicht wert. Eigentlich ist das, wenn sich die Kette auf der ca. 7 Uhr Position vom Kettenblatt nicht lösen will und dann brutal am Umwerfer ansteht.
Rennradketten im Test
Ein offen liegendes Getriebe mit zwölf Ritzeln, wie es heute am Rennrad üblich ist, ist eigentlich verrückt. Aber es funktioniert! Sogar ziemlich gut. Jedenfalls mit exakt arbeitender elektronischer Schaltung und penibel ausgerichtetem Schaltauge. Wie lange das Getriebe problemlos arbeitet, hängt vor allem an der Kette, deren Pflege und Schmierung. Denn Rennradketten verschleißen unweigerlich - und dann nehmen auch die teuren Kettenblätter und Ritzel Schaden; Letztere sind, im Falle von SRAM, untrennbar zu einer Einheit verbunden und nicht einzeln zu ersetzen.
Bei der teuren Top-Gruppe Red ist die ganze Kassette sogar aus einem Stück Stahl gefräst. Diese Bauweise ist sehr leicht, nimmt die Ritzel aber in Sippenhaft. Ist eines hin, muss eine neue Kassette her - und die kostet bei der Red bis zu 300 Euro. Shimano und Campagnolo bieten Ritzel auch einzeln an, eines kostet zwischen 6 und 30 Euro.
Kleine Ritzel sind für Verschleiß gefährdeter als große, denn die wenigen Zähne sind öfter dran, wenn die Rennradkette über sie hinwegschnurrt. Außerdem spielt für die Abnutzung eine Rolle, wie groß das vordere Kettenblatt ist. Je kleiner, umso größer sind die Kettenkräfte, desto mehr Verschleiß ist zu erwarten. Unter diesem Blickwinkel ist das Verkleinern der Ritzel und Kettenblätter wie bei SRAMs AXS-Konzept keine gute Idee. Besonders benachteiligt sind Einfach-Antriebe mit kleinem Blatt.
Wer verschleißarm schalten will, sollte immer auf Gänge achten, bei denen möglichst viele Zähne eingreifen.
Die Verschleißmechanik des Kettengetriebes
Die Verschleißmechanik des Kettengetriebes findet vor allem im Inneren des Kettengelenkes statt. Die Innenlaschen der Rennradkette bewegen sich relativ zu den Kettenbolzen bei jedem Ein- und Ausschwenken aus den Zahnrädern. Die Antriebskraft wird dabei über eine winzige, linienförmige Kontaktfläche übertragen. Der Bolzen widersteht diesen Kräften nur, wenn er extrem hart ist und gut geschmiert wird. Mit speziellen Härteverfahren versuchen die Hersteller dies zu erreichen. Bricht die gehärtete Randschicht ein, ist dem weiteren Verschleiß des Bolzens Tür und Tor geöffnet. Denn die Bolzen sind im Inneren weniger hart.
Die Kette ändert aufgrund des Bolzenabriebs dann ihre sogenannte Teilung. Aus dem gleichmäßigen Bolzenabstand wird ein Lang-kurz-lang, das die Kette an den Zahnflanken hochrutschen lässt und Material abträgt. Kette und Ritzel passen sich einander an - was längere Zeit gut gehen kann, aber die Betriebssicherheit mindert. Eine neue Rennradkette ist auf stark eingelaufenen Ritzeln aber nicht mehr fahrbar, sie springt beim Antritt über die Zahnspitzen. Deshalb sollte man den Kettenverschleiß im Auge behalten und rechtzeitig wechseln, bevor die Zahnräder leiden. Zum Vermessen der Kette dienen Lehren, die in die Kette geschwenkt werden.
Haltbarkeit im Test
Wir testen die Rennradketten mit einer Maschine. Hohe Kettenkraft, Sand und vorsätzlich unzureichende Schmierung mit einfachem Motoröl belasten die Ketten extrem. So lässt sich der Verschleiß im Zeitraffer begutachten. Im echten Rennradleben können die besten Ketten bei optimaler Pflege 10000 Kilometer und mehr erreichen. Auf dem Prüfstand lassen wir die Ketten 36 Stunden laufen. Eine Zwischenmessung nach 20 Stunden zeigt, wie sich der Verschleiß anbahnt.
Das Ergebnis ist eindeutig: Unter den großen drei Herstellern baut Shimano die haltbarsten Ketten. Dura-Ace und Ultegra zeigen im Testzeitraum nur minimale Ansätze von Verschleiß. Die Bolzen sind demnach extrem verschleißfest. Die günstigere 105er-Kette zeigt etwas mehr Abrieb, ist nach dem Test aber auch nicht verschlissen. Campagnolos Ketten liegen auf vergleichbarem Niveau. SRAM zeigt den stärksten Verschleiß.
Je kürzer die Balken, desto haltbarer die Kette. Das Ergebnis gliedert sich in vier Klassen: Dura-Ace und Ultegra sind extrem widerstandsfähig. Dahinter folgen Campa Record, Chorus und Shimano 105. SRAM ist schon etwas abgeschlagen mit der Red-Kette, die nach 36 Stunden kurz vor der Austauschgrenze steht. Die Force-Kette bricht mehrfach, scheint aber auf dem Niveau der Red zu verschleißen. Die Rival-Kette ist schwach und verschleißt deutlich schneller als der Rest.
Insbesondere die Rival-Kette ist schwach, verschleißt rasant, ist nach 20 Stunden schon knapp austauschpflichtig und nach 36 Stunden völlig ausgeleiert. Die Force-Kette verschleißt langsamer, reißt aber mehrfach, was auf Probleme mit der Herstellungscharge hindeutet. Nach unserer Recherche (siehe unten, Bruchgefahr?) kommt das in der Praxis nur selten vor. Die SRAM Red liegt im Verschleiß auf Force-Niveau und hält. Unterm Strich bietet die Ultegra das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber Achtung: SRAM-Fahrer können nicht auf Shimano zurückgreifen, die AXS-Gruppen sind nicht mehr kompatibel.
Bruchgefahr der Rennradkette?
Die Force-Kette bricht im Test insgesamt dreimal, nach Laufleistungen zwischen 20 und 36 Stunden. Das ist neu. Auf unserer Testmaschine hatten wir zuvor noch nie Kettenrisse. Risse sind auch nicht zu erwarten, weil die Bruchkraft der Kette rund zehnmal höher ist als die Zugkraft, die wir aufbringen. Auch auf dem Rad nutzen wir maximal 20 Prozent der Kettenfestigkeit.
Eine Internetrecherche hat ergeben, dass auch in der Praxis schon Force-Ketten gebrochen sind. Teilweise erlebten Fahrer auch mehrfach Brüche, insgesamt aber nicht oft. Das deutet auf mängelbehaftete Produktionschargen hin, wie sie Shimano auch schon einmal bei Elffach-Ketten hatte; damals rissen Ketten unter dem Einfluss von Streusalz und aggressiven Reinigern. Auch eine KMC-Kette riss uns unter winterlichen Bedingungen.
Tipp: Kette vor allem im Winter gut vor Korrosion und Streusalz schützen, sauber halten und gelegentlich genau inspizieren; die Brüche senden mutmaßlich Vorboten in Form feiner Anrisse. Zahnräder können auch brechen, aber eher im Geländeeinsatz als auf der Straße, weil es vom gefahrenen Gang abhängt, wie groß die Kettenkräfte werden können. Je kleiner das Blatt, desto mehr Zug kommt auf die Kette. Verschleißmindernd sind Übersetzungen mit möglichst vielen Zähnen.
Hochgerechnete Betriebskosten pro Kilometer
Shimanos Ultegra verursacht nach unserer Kalkulation die niedrigsten Kilometerkosten, was den Antrieb betrifft. Schlechte Pflege oder zu später Kettentausch können die Kosten allerdings vervielfachen. Schwächere Ketten und sehr teure Kassetten treiben bei SRAM die erwarteten Betriebskosten.
Die wahren Betriebskosten kennen nur die Betreiber großer Flotten, beispielsweise Verleihstationen auf Mallorca; unsere Hochrechnung beruht auf plausiblen Annahmen. Wir haben die beste Kette im Test mit 10000 Praxiskilometern angesetzt und den Rest entsprechend hochgerechnet, plus einen Aufschlag von 1000 Kilometern für niederschwellige Belastungen. Zu den Zahnrädern müssen wir weitere Annahmen treffen. Wir haben je nach Bauart nach zwei bis vier Kettenleben eine neue Kassette kalkuliert und nach drei neuen Kettenblättern.
Rennradketten-Verschleißtest - Ketten im Detail
Campagnolo Chorus
Marktpreis: 45 Euro
Verschluss: Nietstift
Beschreibung: Die Campa-Kette mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sehr gute Schalteigenschaften, die Haltbarkeit ist ebenfalls gut und identisch zur Super Record. Einzig durch den Verzicht auf die Hohlbolzen ist sie etwas schwerer. Ein Kettenschloss wäre ein Gewinn.
Bewertung Haltbarkeit: 4 von 5 Sternen
Campagnolo Super Record
Marktpreis: 60 Euro
Verschluss: Nietstift
Beschreibung: Nomen est omen: Die Record hält den Gewichtsrekord. Hohle Bolzen schinden 19 Gramm gegenüber der Chorus. Die Haltbarkeit ist gut, erreicht aber nicht ganz das Niveau von Shimano. Das Handling leidet unter dem Verschluss per Nietstift und erfordert Spezial-Werkzeug.
Bewertung Haltbarkeit: 4 von 5 Sternen
Shimano 105
Marktpreis: 30 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Äußerlich kaum von der Ultegra zu unterscheiden, auch ausdauernd, aber messbar weniger haltbar als die teurere Schwester. Laut Spezifikation sind die Innenlaschen nicht chromiert. Das Schaltverhalten ist identisch zu den teureren Ketten. Kettenschloss ist nur einmal verwendbar.
Bewertung Haltbarkeit: 4 von 5 Sternen
Shimano Ultegra
Marktpreis: 40 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Das Arbeitstier aus dem Sortiment des Marktführers wird auch am Mountainbike eingesetzt (XT-Gruppe) und besticht durch exzellente Ausdauer. Chromierte Innenlaschen und extraharte Bolzen machen die Kette standfest. Durch Einmal-Kettenschloss gut im Handling.
Bewertung Haltbarkeit: 5 von 5 Sternen
Shimano Dura-Ace
Marktpreis: 60 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Das Top-Modell paart exzellente Ausdauer mit Leichtbau und findet auch in der XTR-Offroad-Gruppe Verwendung. Der Unterschied zur Ultegra sind die hohlen Bolzen, die die Kette 10 Gramm leichter machen. Der Aufpreis von rund 20 Euro für den kleinen Gewichtsvorteil ist sportlich.
Bewertung Haltbarkeit: 5 von 5 Sternen
SRAM Rival
Marktpreis: 20 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Enttäuschende Haltbarkeit. Äußerlich gleicht die Kette der Force, läuft aber deutlich schneller ein. Schon bei der Zwischenmessung nach 20 Stunden starker Verschleiß. Die Schalteigenschaften sind sehr gut. Durch den größeren Rollendurchmesser nicht kompatibel mit Shimano.
Bewertung Haltbarkeit: 1 von 5 Sternen
SRAM Force
Marktpreis: 31 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Die Kette bricht mehrfach an den Innenlaschen - ungewöhnlich, da die Lasten im Versuch weit unter der Reißkraft liegen. Der Verschleiß auf halber Strecke ist identisch zur Red, besser als bei der Rival, aber unter den Erwartungen. Das Kettenschloss ist gut, aber nur einmal verwendbar.
Bewertung Haltbarkeit: 3 von 5 Sternen
SRAM Red
Marktpreis: 40 Euro
Verschluss: Einmal-Kettenschloss
Beschreibung: Das Spitzenmodell bleibt im Verschleiß hinter den Erwartungen und erreicht nicht das Niveau der besten MTB-Ketten von SRAM. Die Hohlbolzen mindern das Gewicht gegenüber der Force um 10 Gramm. Sehr gute Schalteigenschaften. Gutes Kettenschloss für einmalige Nutzung.
Bewertung Haltbarkeit: 3 von 5 Sternen
Rennradketten-Verschleißtest - So testet TOUR
Wir vernieten mehrere Kettenteilstücke zu einer Testkette und verspannen diese mit 1000 Newton Zugkraft. Den so belasteten Antrieb lassen wir mit 70 U/min laufen (Übersetzung 50/14 bzw. 48/13 bei SRAM). Die Laufzeit beträgt 36 Stunden, das entspricht rund 1200 Kilometern mit umgerechnet knapp 700 Watt Tretleistung. Einfaches Motoröl als Schmierstoff und Zugabe von feinem Quarzsand fördern den Verschleiß. Wir ermitteln die Gelenklängung, die maßgeblich ist für den Verschleiß der Kette.
Kundenrezensionen zur Shimano 105 Kette
- Stefan K.: Bewährtes Verschleißteil. Angenehm moderat bepreist. Hält aber weniger lange als SRAM 10-fach Ketten bis Verschleißgrenze erreicht (ca. 3-5Tkm bei Fitnessrad / Rennrad). Jedenfalls wenn man klassisch mit Kettenöl schmiert und nicht entfetten + wachsen als Pflegemaßnahme anwendet.
- Robert R.: gute Qualität, langlebig und optisch auch sehr schön mit den Schlitzen
- Jens F.: Gute Preisleistung. Kette hält lange und schaltet sauber. Sobald man das Werksseitige Fett einmal herunterbekommen hat das bei Shimano sehr klebrig ist eine Top Kette.
- Alexander K.: Kette ist generell super. Schaltgefühl und Verschleiß wie gewohnt top. Finde das System mit dem Nietstift aber wenig praktikabel, da ich die Kette gerne mal für die intensive Pflege demontiere. Daher auch ein anständiges Kettenschloss nachgerüstet.
- Dominik S.: Ich hätte gedacht dass sie trotz sehr liebevoller und REGELMÄßIGER Pflege etwas länger hält - so 5000 km - dann zeigt die Rohloff Schablone eine Verlängerung von 0,075 mm/ Glied an. Aber die 5000 Km hat sie sehr gut funktioniert
- Stefan K.: Bewährte, hohe Qualität und prima Preis/Leistungsverhältnis. Fahre die Kette (inzw.) u.a. an einer SRAM Red Gruppe, da günstiger als eine SRAM Red Kette. Im Vergleich zur SRAM Red Kette an der Red Gruppe bilde ich mir ein, dass die Schaltvorgänge (Ritzel) nicht gaaaanz so knackig ablaufen. Bei mir (68kg Fahrer) hält die Kette am RR meist 3000 km, egal ob diese Shimano oder ne SRAM Red.
- Henrik M.: Preis/Leistung sind sehr gut
- Dietmar B.: Qualität und Funktion in Ordnung.
- Sven S.: Montage problemlos, Qualität und Preis wie gewohnt sehr gut!
- Patrick K.: Gewohnt gut.
- Thomas V.: Fahre mit der Kette fast 4000 km. Top Leistung
- Oliver K.: läuft und hält gut, kann aber auch kein unterschied zur Konkurrenz(sram) feststellen.
- Oliver F.: Ein super Verschleißteil. Hält mit Kettenwachs von Squirt unheimlich lange und läuft weich. Die Schaltperformance ist wie bei Shimano üblich sehr gut und unauffällig.
- Oliver D.: Seit 4300 km montiert mit KMC Kettenschloss. Alle 150 km reinigen mit öligem Lappen und schmieren mit 3 Tropfen einfachem Motoröl. Verschleißlehre 0.75 fällt bisher nicht durch. Top Kette !
- Cremers J.: Shimano immer gut.
- Eric B.: )-( ält am längsten in Position Kette rechts ;-)
- Urs K.: gute kette
- Jörg S.: Ketten halten bei mir ca. 4000-5000 km, das ist OK
- Reinhard K.: bewährte Shimano-Qualität; daher auf Vorrat gekauft (s. vorangegangene Bewertungen)
- Jochen H.: Sehr gute Qualität. Für den täglichen Gebrauch fast zu schade
- Gert Jan v.: Prima ketting. Duurzaam en schakelt uitstekend.
- Henrik K.: As expected
- Sascha S.: Ist schon meine vierte Kette von Shimano. Die Kette hält auf meinem Rennrad knapp 5000km, was ich völlig in Ordnung finde.
- Peter T.: Einfach SUPER! :) Hat sich sehr gut bewährt, sowohl mit Shimano als auch mit Sram Schaltungen.
- Walter H.: läuft überraschen "weich" im Vergleich zu den Vorgängermodellen
- Othmar U.: Gute und langlebige Kette.
- Herbert Z.: Preiswert, zuverlässig
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