Der nasskalte Herbst ist da. Wer jetzt noch trocken durch die Gegend radeln möchte, kommt um ein passendes Schutzblech-Set für sein E-Bike, Mountainbike oder Rennrad nicht herum. BikeX zeigt dir die besten Modelle und gibt wertvolle Tipps, wie du jetzt trocken und warm durch Herbst und Winter fährst.
Nach dem schier endlosen Sommer ist er jetzt endlich da: Der nasskalte Herbst. - verständlicherweise! - nicht die besten Voraussetzungen für Spaß auf und mit dem Fahrrad. Aber: Dank funktionaler Regenklamotten und mit etwas Hilfe von Rad-Zubehör kann auch die morgendliche Fahrt zur Arbeit durch die nasskalte Regenfront oder der matschige Trail-Ausflug richtig Spaß machen.
Ein großer Pfeiler für Erfolgserlebnisse? Gut passende Schutzbleche für Front und Heck!
Arten von Schutzblechen
Und davon gibt es prinzipiell zwei verschiedene Arten: klassische Schutzbleche zum Stecken oder Kletten an Rahmen und/oder Gabel und ultraleichte Plastikschützer - als Mini-Helfer für den Notfall. Doch was kaufen? Wer regelmäßig und vorwiegend länger durch den Regen muss, ist mit fest verbauten, klassischen Schutzblechen am besten gewappnet. Diese gibt es für jeden Radtyp passend im Handel zu finden, die Bandbreite reicht von E-Bike bis Rennrad. Die zweite Variante, also die leichten Plastikschützer, eignen sich insbesondere für sportive, auf jedes Gramm achtende Piloten - oder eben für Gelegenheitsfahrer, die nur minimalen Schutz benötigen und nur wenige Euros in die Hand nehmen wollen.
Vor allen Dingen matschgeplagte Mountainbikes profitieren von Schutzblechen massiv.
Klassische Schutzbleche
- Empfehlen sich dringend für Vielfahrer und Radfahrer*innen, die möglichst trocken nach Hause kommen wollen.
- Es gibt passende Varianten für jeden Rad-Typen
- Beste Schutzwirkung
- Mitunter stylish
- Meist schnell abgebaut
- Oft eher schwer und klobig
- Optisch nicht immer ein Highlight
- Relativ teuer
Notfall-Schutzbleche
- Empfehlen sich für alle, die auf cleane Optik wert legen und für die maximale Schutzwirkung nicht zwingend erforderlich ist.
- Marken wie Ass-Savers verkaufen zudem bunte und somit optisch gefällige Varianten.
- Vergleichsweise superleicht
- Sehr günstig
- Viele verschiedene Designs
- Schnell an- und abgebaut
- Für kurze Touren rudimentäre Schutzwirkung
- Besonders am Hinterrad aber nur schwacher Nässeschutz
Empfehlungen der BikeX-Redaktion
Diese Schutzbleche empfiehlt die BikeX-Redaktion
Preis-Leistungs-Tipp Mountainbike: Acid Mudblocker
Das 283 Gramm leichte Set stammt von der Cube-Eigenmarke Acid. Montiert wird es per Kabelbinder, den Frontschutz gibt es auch mit Schraubplatte für kompatible Gabeln. Die Montage via Kabelbinder ist schnell erledigt, der Halt perfekt. Der vordere Fender müsste für noch besseren Schutz etwas weiter über dem Vorderrad thronen, so verirrt sich immer mal wieder etwas Matsch ins Gesicht. Der lange Schützer hinten funktioniert hingegen bestens. Preis-Leistungs-Sieger in unserem Mountainbike-Schutzblech-Test 2022!
Testsieger Mountainbike: SKS Mudrocker Front & Mudrocker Rear
Kein Schnäppchen, aber richtig gut: Der Mudrocker ist dank Klettband im Nu an Gabelbrücke und Heck montiert und hält auch dank der innen gummierten Kletts selbst bei harten Abfahrten bombenfest. Und der Schutz vor Matsch und Nass? Überzeugte auf unserer Testrunde vollends! Kein Wunder: Der Heckfender ist mit 60 cm schön lang, beim im Vergleich "normal langen" 47-cm-Frontfender kann der eh schon tolle Schutz über zwei Verlängerungsstücke buchstäblich noch weiter ausgebaut werden. Grammfeilscher sind greifen beim 360 Gramm schweren Set lieber zum oben vorgestellten Acid-Schützer.
Kauftipp Rennrad & Gravelbike: SKS Speedrocker
Die persönliche Empfehlung von BikeX-Redakteur Moritz Schwertner: Das mit 420 g Komplettgewicht erfreulich leichte Spritzschutz-Set von SKS funktioniert top für Renn- und Gravelräder. Die Montage per Klett (vorne) und Gummi-Straps (hinten) ist selbsterklärend, das Set sitzt fest, der Schutz dank großzügiger langer (710 mm v., 950 mm h.) und bis zu 42 mm Reifen deckender "Bleche" top. Kostenpunkt: Rund 50 Euro.
Mini-Schützer: Ass Savers (für jedes Fahrrad)
Klein, fein und heimlicher Liebling der Redaktion: Mit den "Ass Savers" schützt man buchstäblich seinen Allerwertesten vor allzu viel nerviger Nässe. Gerade als, nennen wir es beim Namen: Notbesteck, eine gute Idee - denn mit rund 10 Euro kostet der kleine Helfer aus Plastik, den man meist einfach nur zwischen das Sattelgestänge klemmt, nicht die Welt!
MTB-Schutzblech Vergleich 2025
Die besten MTB-Schutzbleche: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
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| Produkt | Unsere Bewertung | Unser Fazit |
|---|---|---|
| Sks Germany Mudrocker Rear | Sehr gut | Nach unserer Einschätzung konnte das Mudrocker-27.5"-29"-Schutzblech von Sks Germany zwar in Sachen Spritzschutz im Vergleich der MTB-Schutzbleche nicht ganz vorne mithalten. Dennoch erhalten Sie ein gutes, stabiles und leicht zu montierendens Schutzblech, welches auch preislich sehr attraktiv ist. |
| Sks Set Schockklinge + X-Klinge | Sehr gut | Das Schutzblech-Set Shockblade Dark + X-Blade Dark von Sks eignet sich für Mountain- und Trekkingbikes mit Radgrößen 26 und 27,5 Zoll und für eine maximale Reifenbreite von 3 Zoll. Beim Spritzschutz leistet es sehr gute Dienste und ist relativ einfach zu montieren. Das unauffällige Design eignet sich auch für Biker, die aus ästhetischen Gründen lieber auf Schutzbleche verzichten würden. |
| Unleazhed M02 | Sehr gut | Das Mountainbike-Mudguard M02 von Unleazhed fällt durch die große Bandbreite an kompatiblen Reifengrößen auf. Es kann außer an Mountainbikes auch an E-Bikes befestigt werden, die eine Reifengröße von 24 bis 29 Zoll haben. Es ist besonders leicht und robust und darüber hinaus auch sehr einfach zu montieren. |
| SKS GERMANY Shockblade Schutzblechset | Sehr gut | Das SKS Germany Shockblade-Schutzblechset unseres Vergleichs von MTB-Schutzblechen überzeugt mit einem sehr hohen Spritzschutz und einer sehr leichten Montage. Überdies ist uns auch die besonders hochwertige Verarbeitung des aus Kunststoff gefertigten Schutzbleches positiv aufgefallen. Weiterhin ist auch eine Einstellung des Winkels möglich. Insgesamt ein empfehlenswertes Produkt. |
| Zefal No Mud | Sehr gut | Das Zefal No Mud Schutzblech punktet durch seine Vielseitigkeit: Es lässt sich sowohl vorn als auch hinten montieren und passt sich dem Fahrrad hervorragend an. Besonders beeindruckt uns die unauffällige Optik und der effiziente Schutz, gerade bei Full Suspension Bikes. |
| Rbrl RL-910F/R | Sehr gut | Das Rbrl RL-910F/R Schutzblech für Fahrräder ist sowohl für Vorder- als auch Hinterräder geeignet. Das Schutzblech verfügt über einen hervorragenden Spritzschutz und ist sehr leicht ans Fahrrad zu montieren. Uns gefällt besonders seine Langlebigkeit und Funktionalität. |
| Bergsteiger Schutzblech-Set | Sehr gut | Das Bergsteiger-Schutzblech-Set-Mudguard bietet viele individuelle Einstellmöglichkeiten, was uns im Vergleich positiv auffällt. Die Langlebigkeit begeistert uns. Auch die Bruchsicherheit stellt einen klaren Pluspunkt für uns dar. |
| Nicedack NK-02FD | Sehr gut | Das Schutzblech von Nicedack ist gut verarbeitet und lässt sich auch von Laien problemlos montieren. Was uns allerdings nicht gefällt, ist, dass mit diesem Produkt keine Winkeleinstellung möglich ist. |
| Spgood Fahrrad Schutzblech Set | Sehr gut | Das Fahrrad-Schutzblech-Set von Spgood punktet bei uns im Vergleich durch den guten Spritzschutz. Zudem sorgt die hochwertige Verarbeitung für eine gute Qualität, das sich in der Stabilität wiedererkennen lässt. |
| Zefal Deflector FM20 | Gut | Das Zéfal FM20 Vorderrad-Schutzblech für Mountainbikes, entwickelt in Kooperation mit Profi-Piloten, bietet mit seiner Technopolymerharz-Struktur eine bemerkenswerte Robustheit, selbst unter extremsten Bedingungen. Uns hat die einfache Montage ohne Werkzeug und die Möglichkeit zur Personalisierung mittels beiliegender Aufkleber besonders beeindruckt. Es zeichnet sich auch durch seine Kompatibilität mit den meisten gängigen Gabeln und Naben aus. Ein effizienter und diskreter Begleiter fürs Radfahren. |
| Fischer Spritzschutz-Set | Gut | Das Fischer Splash Guard-Set für Fahrräder von 26 bis 29 Zoll bietet sowohl Vorder- als auch Hinterradschutz, um Fahrer und Kleidung effektiv vor Schmutz zu schützen. Uns gefällt besonders die einfache Steckbefestigung, die eine schnelle Montage und Demontage ermöglicht. Mit einer optimalen Winkelanpassung und der Tatsache, dass es in Europa hergestellt wird, positioniert sich dieses Produkt in unserem Vergleich als ein qualitativ hochwertiges Fahrradzubehör. |
MTB-Schutzbleche-Kaufberatung
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen MTB-Schutzbleche Test oder Vergleich
Ein Mountainbike mit Schutzblech bietet vor allem bei schlechtem Wetter Schutz vor Dreck und Schmutz. Hinzu kommt, dass der Matsch-Spritschutz für Mountainbikes auch Ihre eigene Sicherheit erhöht, da es durchaus denkbar ist, dass die Profile Ihrer Reifen kleine Steine aufnehmen und durch die Gegend schleudern.
Egal, ob Sie ein MTB-Schutzblech für Ihr Fully (vollgefedertes Mountainbike) oder Ihr Hardtail (nur vorne gefedertes Mountainbike) suchen, die wichtigen Kriterien sind stets dieselben. Neben einer ausreichenden Spritzschutzfunktion kommt es immer auch auf eine gute Verarbeitung an. Ebenfalls sollten die Schutzbleche fürs Bike unkompliziert zu montieren sein.
Besonders sportliche Fahrräder werden oft ohne Schutzbleche verkauft. Aber schon nach dem ersten Regen stellt sich so mancher die Frage, ob das auf Dauer praktikabel ist.
Steckschutzbleche haben den Vorteil, dass sie den sportlichen Charakter eines Rennrades, Mountainbikes oder Fitness-Rades nicht dauerhaft verändern, sondern nur bei Bedarf angebracht werden.
Vor dem Kauf sollten Sie prüfen, ob Ihr Fahrrad mit dem Produkt kompatibel ist: Die meisten Adapter benötigen eine Bohrung in der Gabel und eine weitere in der Brücke zwischen den Sitzstreben. Fehlen diese bei Ihrem Rad, müssen Sie nach einer anderen Lösung suchen, etwa eine mit Klettbändern.
Wichtig ist auch der Abstand zwischen den Gabelrohren und den Sitzstreben. Er entscheidet, welche Maximalbreite das Schutzblech haben darf. Wenn möglich, sollte der Schutz etwa zehn Millimeter breiter sein als die Reifen.
Ebenfalls entscheidend für den Kauf ist die Art der Bremse Ihres Fahrrads. Felgenbremsen, vor allem an Rennrädern, haben oft eng sitzende Bremsbügel. Dort passt kein Schutzblech hindurch. Doch auch für dieses Problem gibt es Speziallösungen.
Wer die Bleche nicht an einem Mountainbike, sondern einem Gravel- oder Tourenrad mit schmaleren Reifen montieren will, sollte zu den schmaleren Modellen Viper R (Rennrad) oder T (Tourenrad) greifen. Sie eignen sich daher für Reifen bis rund 58 Millimeter, das entspricht bei Mountainbikes etwa 2,3 Zoll.
Die Ass Savers tun genau das, was ihr Name sagt: Das Hinterteil bleibt im Test trocken. Mehr aber auch nicht. Der Rücken und die Beine bekommen dennoch was ab. Außerdem ist der Abstand zwischen dem Hinterrad und dem Schützer recht groß. Bei Seitenwind spritzt das aufgewirbelte Wasser am schmalen Schützer vorbei.
Die Speedrocker sitzen sehr fest am Rad und eignen sich daher nicht nur für Rennräder, sondern auch für den täglichen Pendeleinsatz mit Fitness- oder Gravelbikes. Im Test mit einer Reifenbreite von 40 Millimetern (SKS gibt 42 Millimeter als Maximalbreite an) erweisen sie sich als sehr guter Schutz. Lediglich die Füße werden nass - ein Problem, dass alle Produkte im Test haben.
Die Mudrocker sind breite Plastikschutzbleche speziell für Mountainbikes. Als maximale Reifenbreite gibt Hersteller SKS 3 Zoll (7,62 Zentimeter) an. Das reicht für die meisten Mountainbikes aus.
Die Erstmontage benötigt ein paar Minuten, danach lassen sich die beiden Schützer mit einem Gesamtgewicht von 440 Gramm innerhalb von einer Minute neu befestigen.
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