Moped Entdrosseln Anleitung: Mehr Leistung und Geschwindigkeit

Viele Mofa-Fahrer wünschen sich, schneller als die erlaubten 25 km/h zu fahren. Während bei modernen Rollern das Entdrosseln oft einfach durch den Austausch von CDI oder Variomatikring möglich ist, stellt sich die Frage: Wie funktioniert das beim Mofa? Gibt es überhaupt eine Drossel beim Mofa oder Moped?

Zunächst die gute und die schlechte Nachricht: Das Entdrosseln ist nicht so einfach wie bei vielen Rollern, aber dennoch nicht schwer. Es erfordert lediglich, einige wichtige Aspekte zu beachten. Eine klassische Drossel gibt es in der Regel nicht. Die Leistungsbegrenzung wird meist über mehrere Bauteile erreicht. Daher ist Mofa-Tuning gefragt, um die entsprechenden Komponenten zu identifizieren.

Oftmals sind beispielsweise ein kleinerer Krümmer oder ein anderer Zylinder verbaut. Es gibt jedoch einen Trick, um herauszufinden, welche Teile die Leistung beeinflussen: Viele Mofas haben auch eine Moped-Version, die 45 km/h fährt und sich nur durch wenige Bauteile im Motor unterscheidet.

Ein Beispiel: Es gibt ein Mofa (25 km/h) und ein Moped (45 km/h), die vom Rahmen her fast identisch sind. Die Drossel des Mofas besteht in diesem Fall aus dem Vergaser, dem Einlass und dem Krümmer. Durch den Austausch dieser Teile lässt sich bereits eine deutlich höhere Endgeschwindigkeit erzielen. Vergaser abstimmen nicht vergessen!

Oft ist auch einfach ein anderer Zylinder verbaut, der nun getauscht werden muss. Gebrauchte Moped-Zylinder, zum Beispiel von Zündapp, sind oft günstig erhältlich. Falls es keine Moped-Version deines Mofas gibt und du es trotzdem entdrosseln bzw. tunen möchtest, gibt es noch weitere Möglichkeiten.

Gesetzliche Bestimmungen beim Moped Entdrosseln

Wenn du mit 16 Jahren deinen Führerschein in der Klasse AM oder A1 gemacht hast, darfst du auch nur bestimmte Roller mit bestimmten Geschwindigkeiten fahren, denn diese Führerscheinklassen haben strenge Auflagen. Die Leistungsobergrenze liegen bei A1 bei Motorrädern mit einer Leistung bis zu 15 kW. Ansonsten dürfen Mokicks sowie Mopeds, Fahrräder mit Hilfsmotor, S - Pedelecs und Dreirädrige, sowie vierrädrige Leichtkrafträder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h gefahren werden. Bei Verbrennungsmotoren gilt ein maximaler Hubraum von 50 cm3 und Elektromotoren eine Nenndauerleistung von maximal 4 kW.

Es muss zudem der Grundsatz beachtet werden, dass alle vorgenommenen bauartbedingten Veränderungen in die Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen werden müssen. Dazu muss das Mofa dann dem TÜV vorgeführt werden. Ansonsten kann die Betriebserlaubnis erlöschen. Damit würde im Falle eines Unfalls auch der Versicherungsschutz nicht mehr gelten. Also müsste man im Falle eines Unfalls alle Kosten und Schäden selbst bezahlen.

Du solltest wissen, dass das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Verkehrsstraftat darstellt. Die baulichen Veränderungen, die nicht dem TÜV zur Prüfung vorgeführt und genehmigt werden, kosten ein Verwarnungsgeld in Höhe von 50 Euro. Dazu kommt die Pflicht, das Fahrzeug bei der nächsten TÜV - Stelle vorzuführen und das Ganze noch bei der nächsten Polizeidienststelle vorzuzeigen. Das Fahrzeug wird andernfalls stillgelegt und darf nicht mehr genutzt werden. Gibt es dazu noch weitere Verstöße, kann ein Bußgeld von 90 Euro verlangt werden.

Zusammengefasst sind Entdrosselungen nur legal, wenn diese baulichen Veränderungen durch einen Sachverständigen einer Prüfstelle abgenommen wurden. Dieses Unterfangen ist bei der Entdrosselung von 50ccm Rollern von Mofa (25km/h) auf Roller (45km/h) in der Regel problemlos möglich. Das kompplette Entdrosseln von 45km/h auf die maximale Leistung des 50ccm-Motors (in der Regel ca. 60-70km/h) ist in der Regel aussichtslos.

Die Entdrosselung von einem Motorrollern wird in den Bereich des Scootertunings gezählt. Dabei gibt es bestimmte gesetzliche Vorgaben, auf die man achten sollte. Mit dem Führerschein AM darf man also nur bis 45 KmH entdrosseln.

Methoden zum Entdrosseln von Mopeds

Hier sind einige gängige Methoden zum Entdrosseln von Mopeds:

1. Elektrische Drossel (CDI)

Die elektrische Drossel sorgt dafür, dass eine gewisse Geschwindigkeit nicht überschritten werden kann. Ab einer gewissen Drehzahl wird der Motor in den Leerlauf versetzt, sodass die Kraftstoffverbrennung ausbleibt und die Geschwindigkeit nicht weiter erhöht werden kann. Diese Zündeinheit wird auch CDI genannt. Durch das Abklemmen dieser Drossel oder bei moderneren Rollern das Ersetzen durch eine offene Zündung kann also eine höhere Geschwindigkeit erzielt werden. Viele Motorroller haben diese Art von Drosselung.

2. Gasschieberanschlag

Der Gasschieberanschlag sitzt dabei am Vergaser des Zweirads. Er verhindert, dass der Gasgriff komplett aufgedreht werden kann. Hier ist eine Geschwindigkeitssteigerung über einen gewissen Punkt heraus unmöglich. Um diese Drosselung zu entfernen, musst du den Gasschieberanschlag im Inneren des Vergasers ausbauen. Das erfordert einiges an Geschick und Erfahrung. Deshalb solltest du nur daran rumschrauben, wenn du davon Ahnung hast. Zudem ist hier nicht jeder Ausbau legal. Darüber solltest du dich ebenfalls erkundigen. Der Ausbau der Gasschieberdrossel ist in der Regel nur bei der Entdrosselung eines Mofarollers auf Roller-Geschwindigkeit (45km/h) legal.

3. Variomatik

Hier musst du besonders vorsichtig sein, denn ein Fehler kann hier schwere Motorschäden anrichten. Denn diese Art der Drosselung ist innerhalb des Variomatikgetriebes zu finden. In der Regel haben die Mopeds und Roller eine sogenannte Variomatik. Das ist eine bestimmte Form eines Riemengetriebes. Diese Art des Getriebes funktioniert im Grunde wie die Gangschaltung bei einem Fahrrad. Ein Distanzring zwischen Variator und Riemenscheiben beeinflusst die Kraftübersetzung.

Jedoch können mit dieser Entdrosselung Geschwindigkeiten von bis zu über 70km/h erreicht werden. Das ist nicht nur im Fahrerlaubnisrecht ein Problem, sondern hat auch Folgen für den Aufbau des Fahrzeuges. Hier wird nicht mehr ausreichend gebremst werden können. Zudem kann es auch passieren, dass das Fahrzeug eine zu hohe Drehzahl erreicht.

4. Auspuff

Eine Drosselung und damit auch eine Entdrosselung ist auch über die Veränderung/Modifizierung des Auspuffsystems möglich. Bei einer sogenannte Krümmerverjüngung wird die Rohrverbindung zwischen dem Motor und dem Abgassystem erweitert. Denn normalerweise ist die Rohrverbindung zwischen Motor und Abgassystem durch die Hersteller verengt. Das hat einen verminderten Querschnitt zur Folge und die Leistung sinkt. Diese Methode ist auch am Abgaseinlass oder am Endschalldämpfer möglich. Will man sich die Umbauten ersparen, dann kann man auch gleich den ganzen Auspuff auswechseln.

Der Nachteil dieser Methode ist es, dass diese Entdrosselung nicht besonders effektiv ist. Denn die Bauteile sind in der Regel aufeinander abgestimmt. Eine Leistungssteigerung kann also nicht immer erwartet werden. Besonders wichtig ist, dass eine Entdrosselung des Auspuffs immer mit einer Entdrosselung der Variomatik einhergehen sollte.

5. Ansaugstutzen

Der Ansaugstutzen hat die Aufgabe, das Benzin/Luftgemisch aus dem Vergaser in das Kurbelgehäuse zu saugen. Die Ansaugstutzen werden vom Hersteller meistens bereits verengt hergestellt und verbaut. Es gibt verbaute Teile, die sich auffräsen lassen. So wird dieser Stutzen erweitert. Dadurch kann mehr Frischgas angesaugt werden und es wird mehr Leistung erzielt. Besser ist es meistens trotzdem, wenn man gleich einen entdrosselten Ansaugstutzen einbaut bzw.

6. Luftfilter

Die Entdrosselung hier ist der Auspuffentdrosslung ähnlich. Der Luftfilter ist gedrosselt, damit nicht so viel Luft - Sauerstoff- Gemisch in den Verbrennungsraum gelangt. So kann auch nur eine geringere Menge an Kraftstoff verbrannt werden. Am einfachsten ist hier das Austauschen des Luftfilters. Diese Art des Tunings ist allerdings bei vielen Fachleuten umstritten. Denn ob diese Art der Entdrosselung wirklich mehr PS auf die Straße bringt, hängt von dem Modell ab und den anderen verbauten Teilen.

Achtung: oft sind sog. Sportluftfilter nicht ausreichend wasserdicht.

Universelle Anleitung zum Mofa Tuning für mehr Geschwindigkeit

Da sich Mofa Motoren nur in wenigen Punkten unterscheiden, gibt es EINE universelle Anleitung, die bei so gut wie allen Modellen passt. Wie das geht und was es kostet erfährst du hier, in dieser Anleitung! Unauffälliges Mofa Tuning für kleines Geld. Diese Anleitung ist allgemein gehalten und lässt sich auf fast jedes Modell übertragen. Egal ob Mofa, Moped oder Roller. 50km/h ist eine Geschwindigkeit, die von vielen als Ziel der Umbauten auserkoren wird. Das ist etwa die Geschwindigkeit des Mopeds und es reicht, um gut im Verkehr mit schwimmen zu können. Ein weiterer Vorteil, es braucht nicht viele Umbauten am Motor, um diese Geschwindigkeit zu erreichen. Nicht einmal der Zylinder muss getauscht werden. Auch Fahrwerk und Bremsen sind für dieses Tuning ausgelegt, da es von fast jedem Mofa auch eine Moped Variante mit identischem Rahmen gibt.

  1. Luftfilter: Original lässt dieser relativ wenig Luft durch und begrenzt so die maximal mögliche Verbrennung, da diese eigentlich mehr Sauerstoff (also Luft) benötigt. Abhilfe verschafft hier ein „offener“ Tuning Luftfilter. Achte darauf, dass der Luftfilter auf deinen Vergaser passt (Durchmesser Anschluss). Außerdem ist es notwendig, den Vergaser erneut abzustimmen. Um den Luftfilter zu tauschen, einfach den alten abschrauben und den neuen verbauen.
  2. Vergaser: Je nach Modell sind originale Vergaser unterschiedlich bemessen. Man kann aber als Richtwert eine Vergrößerung von 2-5mm im Querschnitt wählen. Also z.B. von einem 10er auf einen 12er Vergaser. Welcher Vergaser bei dir original verbaut ist, kannst du entweder in deinen Papieren oder auf dem verbauten Vergaser selber ablesen. Da wir den Vergaser anschließend auch neu abstimmen und eine größere Düse verbauen, kommt nun mehr Benzin (Gemisch) und durch den größeren Luftfilter aus Schritt 1, auch mehr Luft in deinen Zylinder. Doch dafür braucht es noch einen Punkt. Ein neuer Vergaser muss immer auf das übrige Setup abgestimmt werden.
  3. Ansaugstutzen: Um das Gemisch nun in größeren Mengen vom Vergaser in den Zylinder leiten zu können, ist ein Ansaugstutzen mit größerem Querschnitt nötig. Bei den meisten Modellen kann dieser einfach gewechselt werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, wie beispielsweise die Piaggio Modelle, wie Ciao, Bravo und SI. Hier kommst du um ein Aufbohren und Feilen nicht herum. Allerdings ist das die Ausnahme. Der Durchmesser sollte etwa 1mm größer bzw.
  4. Krümmer: Das Gemisch ist nun im Zylinder verbrannt und es wird Zeit die Abgase abzutransportieren. Durch die Wahl eines größeren Krümmers, kann dies schneller und besser erfolgen. Da die originalen Krümmer oft sehr dünn sind, können sie die neue Menge an Abgasen gar nicht abtransportieren und wirken wie eine Drossel. Ein wichtiger Schritt beim Mofa Tuning, gerade weil es sich um 2-Takter handelt. Aber auch hier sollte der Durchmesser entsprechend der anderen leistungssteigernden Maßnahmen gewählt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch kürzen des Krümmers, den Resonanzbereich in höhere Drehzahlen zu heben, die Folge: Mehr Leistung bei höheren Drehzahlen kann mehr Endgeschwindigkeit bewirken, aber auch weniger Leistung im unteren Bereich. Dies ist aber nur zu empfehlen, wenn du dich schon genauer mit dem Thema „2-Takt Tuning“ auseinandergesetzt hast.
  5. Übersetzung ändern: Da uns nun mehr Leistung zur Verfügung steht, kann durch Ändern der Übersetzung eine wesentlich höhere Endgeschwindigkeit, bei ähnlicher Beschleunigung (zum Original) erzielt werden. Wem die Beschleunigung wichtiger ist, kann hier ebenfalls sein Moped seinen Wünschen anpassen. Das Gleiche gilt natürlich für die Riemenscheibe und Kupplung beim Riemenantrieb (z.B. Für das Kettenrad lässt sich diese Grundannahme andersherum anwenden. Auch auf Mofas und Mopeds mit Riementrieb ist dies übertragbar. Außerdem ist anzumerken, dass schon kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können. Das Ändern der Ritzelgröße ist verhältnismäßig günstig. Hier fallen kosten von etwa 7-10€ an.

Befolgst du alle fünf Schritte, sollten für einen Preis von etwa 100€ Geschwindigkeiten von 50km/h und mehr kein Problem darstellen.

Weitere Drosselmethoden und ihre Entfernung

Die meisten Mofaroller und einige 125er mit 80 km/h Drossel werden per Gasschiebeanschlag gedrosselt. So kann man den Gasgriff nur zur hälfte drehen. Das ganze lässt sich entfernen in dem man den Gasschieber aus dem Vergaser zieht. Mann erkennt dann den Gaszug der innerhalb einer Feder verläuft und am Gasschieber an einer Nut hängt. Als erstes drückt man die Feder zusammen um den Zug zu entlasten und den Nippel durch dass größere Loch im Schieber herauszuziehen. Danach wieder alles in umgekehrter Reihenfolge zusammen bauen.

Am Krümmer (beim Auspuff) befindet sich bei manchen Rollern ein Resonanzrohr oder auch Blindrohr genannt. Dies ist ein Zweites Rohr das am ende abgeklemmt ist und Gasschwingungen erzeugt die den Motor am erreichen hoher Drehzahlen hindert. Vorteil dieser Methode ist das der Motor beim Beschleunigen keinen Leistungsverlust erleidet. Allerdings erreichen per Blindrohr gedrosselte Modelle schon bei 3/4 Gas ihre volle Leistung. Vollgas erhöht nur unnötig der Benzinverbrauch. Um diese Drossel zu entfernen das Rohr am Ansatz absägen und z. B. mit einer Münze das Loch wieder zuschweißen. Damit das ganze bei einer Polizei Kontrolle nicht auffällt empfiehlt es sich das Blindrohr wieder draufschweißen.

Krümmerverengung: Vorne im Krümmer befindet sich meist ein Konus der das ausströmen der Abgase verhindert. Der Konus ist meistens mit einer kleinen Schweißnaht fixiert welche am besten mit einem Dremel entfernt werden kann. Notfalls geht es auch mit Hammer und Meisel.

Katalysator: Neuere Rollermodelle besitzen einen Auspuff mit Katalysator. Das ist zwar gut für die Umwelt aber schlecht für die maximale Leistung. Wenn Du das geschafft hast, bist schonmal weit. Willst du aber ein neuen Variator reinbauen dann nimm den O. Jetzt nur noch in der Reihenfolge wie du die Sachen von der Kurbelwelle runter genommen hast, machste sie auch wieder drauf und ziehst die Mutter richtig fest, aber wirklich richtig fest, weil es könnte sein das wenn du sie zu wenig anschraubst, das der Scooter einfach nicht angeht. Jetzt musst du nur noch darauf achten das Du den Kick-Starter wieder richtig ausrichtest! Das ist das komische Zahnradgebilde links unter der ganzen Varioeinheit.

Bei vielen Rollermodellen ist eine der Seriendrosseln der Ansaugstutzen (ASS). Der Durchlass des Stutzens ist auf einen bestimmten Radius begrenzt und schränkt somit den Fluss des Kraftstoffes ein! Wir empfehlen euch einen offenen Ansaugstutzen zu kaufen da es meist sehr schwierig oder unmöglich ist die gedrosselten Ansaugstutzen aufzubohren. Da die ungedrosselten Versionen noch nicht einmal teuer sind empfehlen wir euch einfach so einen zu kaufen! Der Ansaugstutzen sitzt zwischen Vergaser und Membranblock. Es ist mit insgesamt drei Schrauben befestigt, zwei am Gehäuse und eine Schelle am Vergaser. Eine der Schrauben ist eine Abrissschraube und kann nicht mit einem normalen Schraubenzieher oder ähnlichem Gelöst werden. In diesem Fall stehen euch viele Möglichkeiten offen diese Schraube zu lösen. Ich sage euch, wie ich es gemacht habe. Ihr nehmt euch eine kleine Metallsäge und sägt einen Schlitz in die Schraube. Aber passt auf, dass ich keine Schläuche oder den Ansaugstutzen beschädigt! Dann nehmt ihr einen Schraubenzieher und dreht die Schraube raus. Jetzt setzt ihr den neuen Ansaugstutzen ein und schraubt alles wieder fest. An stelle der Abrissschraube nehmt ihr am besten so eine wie auf der anderen Seite.

Achtung, wenn ihr diese Veränderungen vornehmt, erlischt die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz. Der Roller darf im öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr benutzt werden!!! Für entstandene oder kommende Schäden übernehmen wir keine Haftung!!!

Die meisten Mofa Roller sind mit einer so genanten Blackbox auf 25 km/h gedrosselt. Die Blackbox sorgt dafür das die Zündkerze ab einer bestimmten Drehzahl nicht mehr zündet. Ein zusätzlich verbauter Variomatikanschlag verkürzt zusätzlich die Übersetzung. Somit kann bei niedriger Drehzahl keine hohe Geschwindigkeit erreicht werden. Falls man die Blackbox deaktiviert muss man unbedingt den Variomatikanschlag entfernen!

Achtung, wenn ihr diese Veränderungen vornehmt, erlischt die Betriebserlaubnis. Das Fahrzeug darf im öffentlichen Straßenverkehr nicht mehr benutzt werden!!! Um die Blackbox bei den meisten Morini Motoren, Kymco, Italjet TGB und Pegasus Rollern zu entfernen einfach das Braune Kabel an der CDI abschneiden welche sich in der nähe der Batterie bzw. unter der Sitzbank befindet.

Es gibt noch eine Möglichkeit die Drossel zu umgehen ohne einen Eingriff vorzunehmen. Man startet ganz normal seinen Motor und setzt den Blinker. Jetzt dreht man den Schlüßel langsam Richtung off bis der Blinker ausgeht. Nun ist die Elektrik ausgeschaltet während der Motor noch läuft!

Bei Peugeot Speedfight 1 und 2 sitzt die Drossel meistens direkt neben der Batterie. Mann muss alle 4 Kabel durchschnieden. (grün, rot, schwarz und blau/gelb) Nun die Drossel herausnehmen und das schwarz blau/gelbe Kabel miteinander verbinden und Isolieren. Piaggio / Gilera: Auch hier müssen alle 4 Kabel durchtrennt werden. Das gelbe und das grüne an der Drossel miteinander verbinden und alle Kabel gut Isolieren.

Yamaha Aerox: Im Aerox befindet sich die CDI unter der rechten Seitenverkleidung.

Direkteinspritzer: Die Direkteinspritzer (Gilera Runner Purejet, SR Ditech) besitzen eine Komplexe Ansteuerung über die der Hersteller die oller ohne großen Aufwand drosseln kann. Das entdrosseln für den Endkunden ist daher allerdings schwieriger. Der Ditech zum Beispiel wird über einen Game Boy mit spezieller Software und Schnittstelle gesteuert.

Hier seht Ihr die Variomatikanschlagscheibe. Diese Scheibe sitzt direkt im Variator. Nachdem man den Variator ausgebaut hat schraubt man von diesem den Fettspritzschutz ab. Darunter sieht man 2 Scheiben und die Gewichte. Die Scheibe direkt an den Gewichten ist die Steigscheibe. Diese darf nicht entfernt werden! Die andere Scheibe ist die Anschlagscheibe welche entfernt werden muss. Danach den Variator wieder zusammen Bauen. Am besten sollte man auch gleich den Distanzring entfernen falls vorhanden. Honda Motoren ist die Variomatik weder durch eine Anschlagscheibe noch durch einen Distanzring gedrosselt! Um die Variomatik zu entdrosseln benötigt man eine offene Anschlagscheibe welche man sich kaufen muss.

Die Entdrosselung kann mit etwas handwerklichen Geschick und Anleitungen selbst gemacht werden. Allerdings musst du dich trotzdem an die gesetzlichen Bestimmungen halten, damit du dich im schlimmsten Fall nicht strafbar machst. Denn an der Grenze von einer bauartbedingten maximalen Höchstgeschwindigkeit von 45 KmH ändert sich dennoch nichts. Der Besuch bei einem Sachverständigen ist genau genommen fast immer erforderlich, egal welches Teil verändert wird. Jede Änderung muss in der Zulassungsbescheinigung Teil I eingetragen sein, damit diese auch offiziell gilt und erlaubt ist. Es ist immer ratsam, sich im Zweifel von einem Fachmann beraten zu lassen. Natürlich sind nicht in jedem Zweirad/Roller alle Drosseln verbaut. Oft sind nur wenige oder eine der Varianten vorzufinden.

CDI austauschen

Die Original verbaute CDI deines Mopeds funktioniert als Drossel. Sie regelt, dass ab einer Drehzahl von 7.000 - 9.000 U/min (je nach Moped unterschiedlich) kein Zündvorgang mehr stattfindet. Ein originaler Mopedmotor ist allerdings locker in der Lage 11.000 - 13.000 U/min zu leisten. Kannst du dir vorstellen, was das für Auswirkungen auf deine Leistung und Geschwindigkeit hat?

Nicht jede CDI lässt sich durch jede andere ersetzen. Zwar sind Derbi Senda, Aprilia SX und Gilera SMT baugleich, doch in Rieju MRT, Beta RR oder Generic Trigger sind zum Beispiel komplett andere Teile verbaut. In unserem Gearparts Shop findest du jede Menge passende CDIs.Um dir die Auswahl für dein Moped leicht zu machen haben wir einen Bikefilter implementiert. Dort gibst du einfach ein, welches Bike du hast und schon werden dir nur noch passende Teile angezeigt. Hast du das passende Teil gefunden, geht es darum, ausfindig zu machen, wo sich die CDI an deinem Bike befindet. Hierfür kannst du einfach dem Kabel, welches von der Zündkerze zur Zündspule und weiter zur CDI führt, folgen. Hast du sie lokalisiert, kannst du dich damit befassen, wie du da rankommst. Dafür müssen bei fast allen Mopeds einige Verkleidungsteile abgeschraubt werden. Das ist keine schwere Aufgabe. Pass auf, dass du weißt, was später wieder wo hingehört ;)

Hast du die CDI freigelegt, entfernst du die damit verbundenen Stecker und nimmst sie aus der Halterung. Genau dort platzierst du im nächsten Schritt auch schon die neue CDI und schließt sie genau so an. Jetzt kommen wieder alle entfernten Verkleidungsteile dran und schon bist du fertig. Damit hast du eine von mehreren Drosseln deines Mopeds überbrückt und kannst nun deutlich schneller fahren.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0