Das E-Bike-Fahren ist eine trendige Freiluftsportart, die in jedem Alter ausgeführt werden kann und den ganzen Körper trainiert. Egal ob in der Freizeit, bei der Fahrt zum Einkaufen, in die Uni/Schule oder ins Büro, das E-Bike ist immer eine interessante Option. Zielgruppe sind Einsteiger, Wiedereinsteiger und Umsteiger, die sich gerne auf und mit dem Fahrrad bewegen und den Elektromotor als Unterstützung nutzen, um den eigenen Radius zu erweitern und stark fordernde Strecken zu bewältigen.
Grundlagen und Vorbereitung
Etwas Neues auszuprobieren, kann sich gerade am Anfang ein bisschen überwältigend anfühlen. So geht es vielen Leuten auch beim ersten Mal E-Bike fahren. Das ist völlig normal und verständlich, aber wir sind davon überzeugt, dass E-Bike fahren für Anfänger ebenso gut möglich ist wie für Fortgeschrittene. Zeit also, das Auto öfter stehen zu lassen und die Vorteile des E-Bikes zu nutzen.
Die richtige Ausrüstung und Einstellung
Eine passende Einstimmung auf alle kommenden E-Bike-Abenteuer ist das Kennenlernen des neuen Gefährts. Schaut euch in Ruhe alle Teile am E-Bike an. Schaltet den E-Antrieb ein und prüft, ob ihr schon wisst, wo und wie ihr zum Beispiel zwischen den Unterstützungsstufen hin- und herwechseln könnt. Wie viele Stufen bietet das System überhaupt und wie unterscheiden sie sich? Schnappt euch gern dazu die Bedienungsanleitung.
Neben Akku, Motor und Display könnten hydraulische Scheibenbremsen für manche von euch neu sein. Am bisherigen herkömmlichen Fahrrad waren vielleicht Felgenbremsen verbaut. Aufgrund der zusätzlichen Motorkraft sowie des höheren Gewichts, gelten hydraulische Scheibenbremsen heutzutage bei E-Bikes als Standard. Sie bremsen kräftiger, lassen sich in der Regel aber auch besser dosieren.
Wie sich das in der Praxis anfühlt, stellt ihr ganz einfach fest, wenn ihr euch auf das E-Bike setzt. Wer möchte, kann ein paar Male vor- und zurückrollen und währenddessen für einen ersten, vorsichtigen Test bremsen. Bei der Gelegenheit stellt ihr gleich fest, wie gut ihr mit euren Händen die Bremshebel erreicht.
Schaut, um das zu prüfen, ob die Bremshebel in einem Winkel von etwa 45 Grad nach unten zeigen. Das gilt gemeinhin als die optimale Ausrichtung. Habt ihr den richtigen Abstand zum Lenker, bilden eure Handgelenke die Verlängerung der Linie eurer Arme und ihr könnt mit den Fingern bequem die Bremshebel ziehen. Ist der Lenker zu nah, werden die Handgelenke nach oben abgewinkelt und die Haut faltet sich an der Oberseite des Gelenks. Ist der Lenker dagegen zu weit von euch entfernt, überstrecken sich die Handgelenke nach unten.
Die richtige Sitzposition
Zum Einstellen der richtigen Sitzposition gehört weiterhin das Einstellen der passenden Sattelhöhe. Hier könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen, mit der ihr schon ziemlich viel richtig macht. Bringt die Pedale, links oder rechts, in die unterste Stellung, die sie auf der Kreisbahn während des Pedalierens beschreibt. Setzt nun den Fuß des entsprechenden Beins mit der Ferse auf die Pedale. Streckt dabei das Bein komplett durch. Wenn die Ferse ganz leicht auf der Pedale aufliegt, habt ihr die korrekte Höhe des Sattels erreicht. Später beim Fahren liegt im Idealfall der Ballen auf der Pedale über der Pedalachse.
Ausschlaggebend ist eher, ob ihr eher aufrechter oder lieber etwas gestreckter, aerodynamischer auf dem E-Bike sitzen wollt. Je tiefer die Position des Lenkers im Vergleich zur Sattelhöhe, umso sportlicher fällt die Sitzposition aus. Geht unvoreingenommen an die Suche nach der passenden Lenkerhöhe heran. Testet gern verschiedene Höhen, wenn sich zum Beispiel der Vorbau mit Spacer genannten Distanzscheiben in Schritten von fünf Millimetern nach oben und unten versetzen lässt. Das klingt wenig, wird sich aber sicher bemerkbar machen.
Sucht ihr nach zusätzlicher Beratung, empfiehlt sich immer der Gang in einen Fahrradladen. Mitunter gibt es dort Beschäftigte, die sich auf die Ergonomie am Fahrrad spezialisiert haben und euch weiterhelfen können. In den vergangenen Jahren ist das Thema immer mehr in den Vordergrund gerückt. Schließlich sorgt eine passende Sitzposition dafür, dass ihr sowohl gern als auch sicher mit dem E-Bike fahrt.
Untersuchung von Dienstleistern wie gebiomized haben gezeigt, dass die Motorunterstützung zu einem markant höheren Satteldruck führt, als ihn Menschen auf einem herkömmlichen Fahrrad erfahren. Angesichts der größeren Belastung kommt einer ausgewogenen Sitzposition eine noch größere Bedeutung zu.
Erste Schritte und Tipps für Anfänger
Um ein E-Bike richtig fahren zu können, haben wir hier einige E-Bike Tipps für Anfänger zusammengefasst, um den Einstieg zu erleichtern:
- Tipp 1: Zuallererst ist es wichtig, dass du dich für ein E-Bike entscheidest, auf dem du dich wohl fühlst. Um auf ein E-Bike richtig aufsteigen zu können, sollte der Rahmen nicht zu groß und der Sattel nicht zu hoch eingestellt sein. Wichtig ist außerdem, dass dein Fuß nicht von den Pedalen rutscht, sodass du einen guten Halt hast.
- Tipp 2: Wenn du das erste Mal dein E-Bike richtig fahren möchtest, raten wir dir auf ruhigen, abgelegenen Straßen zu radeln, sodass du dich voll auf dein Rad konzentrieren kannst und nicht vom Verkehr abgelenkt wirst. Damit das erste Mal E-Bike fahren sich nicht nur sicherer anfühlt, sondern auch mehr Spaß macht, empfehlen wir, die ersten Male mit jemandem zusammen zu radeln.
- Tipp 3: Wähle eine Geschwindigkeit, bei der du dich wohl und sicher fühlst und lass dich nicht hetzen. Nur weil ein E-Bike schnell fahren kann, heißt das nicht, dass E-Bike fahren automatisch bedeutet, immer vorne an der Spitze radeln zu müssen. Wir legen dir auch dringend ans Herz, beim E-Bike fahren immer einen Helm zu tragen. Auch wenn es nicht verpflichtend ist, bietet es doch ein Stück mehr Sicherheit.
- Tipp 4: Ein schweres E-Bike lässt sich schwieriger steuern als ein leichteres Modell. Wähle daher ein Modell aus, das du gut bedienen kannst. Bei den ersten Fahrten ist es zusätzlich sinnvoll, auf die kleinste Fahrstufe zu schalten, um auch ohne Elektrounterstützung ein gutes Fahrgefühl zu entwickeln. Beim ersten E-Bike muss man sich nämlich noch an die zusätzliche Antriebskraft gewöhnen. Schon bald wirst du merken, wie viel leichter und angenehmer das Fahren mit Elektrounterstützung ist.
Vorab gleich einmal ein Mutmacher: Letzten Endes bleibt das Fahren mit dem E-Bike immer noch Radfahren, erstes Mal hin oder her. Ja, ein paar Dinge unterscheiden sich. Gleichzeitig bleiben viele, sagen wir Grundübungen, exakt die gleichen.
Umgang mit der Motorunterstützung
Tempo ist ein gutes Stichwort. Was das Fahren mit einem E-Bike von dem Fahren mit einem herkömmlichen Fahrrad unterscheidet, ist in ganz besonderem Maße die Motorunterstützung sowie das daraus resultierende, viel dynamischere Beschleunigen. Im ersten Moment kann es eine ziemliche Herausforderung darstellen, dieser zusätzlichen Kraft Herr zu werden. Wer diesen Aspekt erst einmalaus dem Spiel nehmen möchte, schaltet für die ersten Runde mit dem neuen E-Bike das System einfach aus.
Beim Fahren mit ausgeschaltetem Motor könnt ihr ein erstes Gefühl für das grundsätzliche Fahrverhalten des E-Bikes gewinnen. Schon nach kurzer Zeit werden sich erste Eindrücke verfestigen und vermutlich für etwas mehr Vertrautheit mit dem neuen Fahrzeug sorgen. Gleichzeitig lautet unser Tipp: Wartet nicht zu lange mit dem nächsten Schritt und aktiviert den E-Antrieb, sobald ihr euch sicher beim Fahren mit dem E-Bike fühlt.
E-Bike-Fahren lernen heißt am Ende, das Fahren mit der Motorleistung zu beherrschen. Ist das schwierig? Nein, höchstens anders und anfangs ungewohnt. Das Fahren erweitert sich um eine zusätzliche Komponente. Aus unserer Sicht ist E-Bike-Fahren nicht schwieriger als mit einem herkömmlichen Fahrrad. Schließlich erleichtert euch der Motor das Vorankommen erheblich. Und moderne Antriebe nutzen so viele Daten verschiedenster Sensoren, dass sich das Erlebnis von euch gezielt steuern lässt.
Gleichzeitig erfordert es von euch ein paar Umstellungen in bestimmten Fahrsituationen. Ein Beispiel dafür ist das Anfahren. Wer hier bislang immer recht schwungvoll startete, sollte künftig vielleicht ein klein wenig zurückhaltender loslegen. Viele Motoren erfassen die Kraft, mit der ihr auf das Pedal einwirkt und die Trittfrequenz, die sich daraus ergibt. Legt ihr mit einem Sprint los, will der E-Antrieb euch genauso beherzt unterstützen. Das könnte am Ende zu schnell für euch sein. Daher fahrt gern ruhiger an und spürt, wie der Motor sich kontrolliert dazugesellt. Wählt für dein Einstieg eine niedrige Unterstützungsstufe.
Genauso wichtig wie das sichere Anfahren ist das sichere Anhalten. Mit einem E-Bike fahrt ihr im Alltag durchschnittlich etwas schneller als mit einem Fahrrad ohne elektrische Unterstützung. Zudem wiegt es meist immer noch ein paar Kilogramm mehr. Beide Faktoren verlängern den Bremsweg. Zusammen mit dem Anfahren und Anhalten lohnt es sich ebenfalls, das langsame Fahren zu üben.
Oftmals fällt es tatsächlich leichter, schneller zu fahren. Fliehkräfte, Rotationskräfte und andere physikalische Phänomene stabilisieren die Fahrt ab einer gewissen Geschwindigkeit spürbar. Bewegt ihr euch unterhalb dieser Grenze, merkt ihr, wie es zum Beispiel schwerer fällt, die Balance zu halten oder das E-Bike sauber geradeaus zu steuern. Im Straßenverkehr finden wir uns jedoch häufig in Situationen wieder, die ein langsameres Fahren erfordern. Dann zeigt sich, wer gut mit seinem Fahrrad umgehen kann.
Von einer niedrigeren Geschwindigkeit ausgehend lässt sich das Tempo ja auch allmählich steigern - abgestimmt auf eure Fortschritte und auf das, was die jeweilige Fahrsituation erlaubt. Testet zusätzlich ruhig mal aus, wie schnell - oder langsam - das E-Bike die Fahrt verlangsamt, wenn ihr aufhört zu pedalieren und damit die Motorunterstützung pausiert. Was bei der Übung Hütchen sind, könnte im Straßenverkehr der verbleibende Raum zwischen zwei Autos sein, an denen ihr vorbeikommen wollt.
Spezielle Fahrsituationen
Auf einige spezielle Fahrsituationen lohnt es sich, gesondert einzugehen. Je nach Breite der Fahrbahn, Radius und Beschaffenheit des Untergrundes stellen Kurven spezielle Herausforderungen dar. Seid ihr mit eurem E-Bike erstmals auf bekannten Strecken unterwegs, stellt ihr womöglich fest, dass ihr bestimmte Stellen mit einer höheren Geschwindigkeit erreicht, als das zuvor mit einem herkömmlichen Fahrrad der Fall gewesen ist. In einer Kurve kann dies schnell zu unliebsamen Überraschungen führen.
Grundsätzlich funktioniert das Bremsen am E-Bike genau wie an jedem anderen Fahrrad. Je teurer das E-Bike, desto hochwertiger die Bremse, die ihr daran verbaut findet. Und wohl auch desto feinfühliger. Daher trainiert als Anfänger am ehesten das passende Dosieren der Bremskraft. Das gelingt besser mit zwei Fingern oder nur einem als mit vier Fingern.
Sowohl mit dem E-Mountainbike im Wald als auch mit einen E-Rennrad auf der Straße könnt ihr an Anstiege gelangen, die derart steil sind, dass ihr spürt, wie sich die Last auf dem Vorderrad immer mehr verringert und es abzuheben droht. Dort wollt ihr erstens, weder ungewollt absteigen noch zweitens, überhaupt stoppen müssen.
E-Bike Sicherheitstraining
Gerade am Anfang haben oftmals Senioren viele Fragen, wenn es um die Sicherheit beim E-Bike fahren geht. Wenn du dich sicherer fühlst und das Bedürfnis verspürst, ein wenig Anleitung rund ums E-Bike fahren zum Einstieg zu bekommen, raten wir dir dazu, ein E-Bike Training zu absolvieren. Im Sicherheitstraining wird einem vor allem die Angst genommen und man lernt viele nützliche Tipps und Tricks, die das E-Bike fahren erleichtern.
Alle genannten Details könnt ihr euch grundsätzlich selbst aneignen. Alternativ bieten Veranstalter wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC), die deutsche Verkehrswacht e.V. (DVW), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) oder auch der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (ADAC) gezielt ein Fahrsicherheitstraining für Radfahrende an. Solche Kurse starten meist auf einem speziellen Übungsplatz, um dort Grundlagen zu etablieren. Es gilt, in einem Parkour zum Beispiel Hindernisse zu umfahren und Kurven zu fahren.
Zum gegebenen Zeitpunkt verlagert sich das Geschehen dann hinein in den Straßenverkehr. Im Rahmen des Trainings werden sowohl körperliche Voraussetzungen wie Beweglichkeit und Balance geprüft. Dies soll sicherzustellen, dass ihr Elemente wie das Anzeigen eines Richtungs- und Spurwechsels per Handzeichen oder einen Schulterblick sicher beherrscht.
Oftmals genügt bereits ein einziger Tag mit ein paar Fahrstunden, um eine solide Basis für ein unfallfreies E-Bike-Fahren zu legen. Zudem könnt ihr die Übungen später privat ja auch jederzeit wiederholen, Erlerntes festigen und euch schrittweise die Freude am E-Biken erschließen. Ein Ausflug in den Straßenverkehr gehört meist zu einem Fahrsicherheitstraining dazu.
Nach Angaben des Zweirad-Industrieverbandes ZIV wurden seit 2020 in jedem Jahr mindestens zwei Millionen neue E-Bikes in Deutschland verkauft. Gleichzeitig geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2023 hervor, dass 42 Prozent der im Straßenverkehr getöteten Radfahrenden mit einem Pedelec unterwegs waren. Dabei machten zu dem Zeitpunkt Pedelecs nur knapp 16 Prozent aller Fahrräder in Deutschland aus. Als Ursache für viele derartige Unfälle verweist Heiner Sothmann, Pressesprecher der Deutschen Verkehrswacht e. V. (DVW), neben dem generell gestiegenen Verkehrsaufkommen auch auf Fahrfehler und Probleme im Umgang mit dem E-Bike. Dies beträfe insbesondere ältere Menschen und diejenigen, die nach mitunter jahrelanger Auszeit wieder auf ein Fahrrad steigen.
Weitere Tipps und Ratschläge
Die Frage, wie man mit einem E-Bike fährt, beinhaltet zudem das Thema des Bedienens der Gangschaltung. Ehrlicherweise muss man sagen, dass ein E-Bike-Motor heutzutage menschliche Fehler sogar ausgleicht. Früher galt zum Beispiel sowohl für Kettenschaltungen als auch für Nabenschaltungen, dass man ein Schalten unter Last vermeiden solle. Wenn bei einer Gangschaltung die Kette sich nur laut knarzend auf ein anderes Ritzel oder Kettenblatt quälte, war dies das sichere Zeichen dafür, den Schaltkomponenten gerade nichts Gutes anzutun. Inzwischen erkennen etliche E-Bike-Antriebe solche Situationen. Sie reduzieren kurz ihre Antriebskraft, nehmen so den Druck aus dem Schaltvorgang und sorgen für einen geschmeidigen Gangwechsel.
In diesem Beitrag schreiben wir gewöhnlich von einem E-Bike, meinen damit jedoch ein Pedelec. Für dieses Fahrrad, dessen Tretunterstützung zwingend an das Pedalieren geknüpft ist, während der Motor bei einer Dauernennleistung von maximal 250 Watt nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde unterstützt, gelten in Deutschland die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie für ein herkömmliches Fahrrad. Nachlesen lässt sich das im § 1 Abs. 3 Straßenverkehrsgesetz (StVG). Anders gestaltet sich dies beim S-Pedelec, dessen Motorunterstützung hinauf bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 45 Kilometer pro Stunde reicht. Gemäß § 1 Abs. 1 und 2 Straßenverkehrsgesetz (StVG) zählt es rechtlich als Kleinkraftrad.
Ratschläge könnte man zu diesem Thema unzählige geben. Der erste Tipp erleichtert euch weder das Erlernen des Fahrens mit dem E-Bike noch lässt er euch sicherer fahren. Dennoch erachten wir ihn als essenziell. Warum? Weil er euren Fahrkomfort spürbar erhöht und euch mehr Vergnügen bei einer Sache verschafft, die ihr anscheinend richtig mögt. Gemeint ist der Kauf von Fahrradhandschuhen und gepolsterter Radhosen. Untersuchungen zeigen, dass E-Bike-Fahrende nicht unbedingt häufiger im Sattel sind als Menschen mit einem Fahrrad ohne E-Antrieb. Dafür fahren sie tendenziell längere Strecken. Und das macht deutlich mehr Spaß, wenn man bequem sitzt und sich wohl fühlt. Klar, die Spezialkleidung könnt ihr euch auch noch später zulegen. Aber habt ihr einmal die passenden Teile gefunden, würdet ihr euch wünschen, jemand hätte euch früher dazu geraten, vertraut uns.
Schon ab dem ersten Moment kann auch ein Rückspiegel sich als Gold wert erweisen. Dank ihm behaltet ihr das Verkehrsgeschehen in eurem Rücken stets im Blick, ohne jenen wirklich nach hinten richten zu müssen. Wer noch etwas mehr Sicherheit benötigt, kann zum Beispiel das oftmals als schwierig empfundene Linksabbiegen durch das alternative Abbiegen nach links ersetzen. Vom alternativen Abbiegen nach links spricht man, wenn ihr eine Kreuzung erst einmal geradeaus überquert, obwohl ihr dort eigentlich links abbiegen wollt. Als Zwischenschritt fahrt ihr jedoch auf dem Fahrradweg oder der Fahrbahn über die Kreuzung hinweg und steigt gleich danach auf der rechten Fahrbahnseite ab. Dort wendet ihr euch dann um 90 Grad nach links und überquert anschließend die Kreuzung - entweder im Zuge einer Ampelschaltung oder sobald die Fahrbahn frei ist. Ob ihr das zu Fuß oder fahrend erledigt, hängt vermutlich von der jeweiligen Situation ab. Eventuell gibt es auch einen entsprechenden Fahrbahnstreifen oder einen Fahrradweg, auf dem ihr euch einordnen könnt.
Zu guter Letzt ein Ratschlag, der auch auf jede andere Situation im Leben passt und trotzdem nicht oft genug erwähnt werden kann. Nehmt selbst so viel Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmende, wie ihr es von den anderen erwartet.
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