Der Wilhelm-Schwinn-Platz befindet sich in der Würzburger Altstadt, eingebettet zwischen der evangelisch-lutherischen Kirche St. Stephan und der Stephanstraße.
Namensgebung und Bedeutung
Der Platz wurde nach dem Dekan Wilhelm Schwinn benannt, der von 1948 bis 1962 an der evangelisch-lutherischen Kirche St. Stephan wirkte.
Auf dem Platz befindet sich das Denkmal der Versöhnung des ökumenischen Nagelkreuzzentrums.
Es besteht unter anderem aus 16 Bodenplatten, auf denen das Wort „Versöhnung“ in verschiedenen Sprachen zu lesen ist.
Die evangelisch-lutherische Kirche St. Stephan
St. Stephan ist eine der ältesten Kirchen Würzburgs, deren Geschichte bis ins Jahr 1014 zurückreicht.
Als Chorherrenstift gegründet, war die Kirche seit 1057 Abteikirche des Benediktinerklosters St. Stephan.
Im Jahr 1789 wurde die damalige Abteikirche des Benediktinerklosters St. Stephan von Johann Philipp Geigel im klassizistischen Stil neu erbaut.
1789 ersetzten die Mönche die romanische Basilika durch einen klassizistischen Neubau.
Nach der Säkularisation im Jahr 1803 wurde St. Stephan 1806 die erste evangelische Pfarrkirche Würzburgs.
1803 wurde St. Stephan die erste evangelische Pfarrkirche in Würzburg und seit 1827 auch Dekanatskirche.
Am 16. März 1945 wurde sie vollständig zerstört.
Beim Bombenangriff am 16. März 1945 wurde sie vollkommen zerstört und in den Jahren 1952-1956 unter Dekan Wilhelm Schwinn wieder aufgebaut.
Dabei wurde das Äußere und zum Teil auch das Innere der Kirche original rekonstruiert, beispielsweise die meisterhaft stuckatierten Säulen von Materno Bossi.
St. Stephan wurde außen original rekonstruiert, innen wurden z.B. die kunstvoll mit Stuck dekorierten Säulen von Materno Bossi und das Gesims über den Festern wiederhergestellt, der Altarraum mit einem Chorgestühl gestaltet, die Krypta und die Michaelskapelle wieder aufgebaut.
Die 1954 geschaffene Kreuzigungsgruppe von Künstler Helmut Amman bildet heute noch das Zentrum des Chorraums.
Seit 1954 bildet die Kreuzigungsgruppe des Künstlers Helmut Ammann das Zentrum des Chorraums.
Details zum Wilhelm-Schwinn-Platz
Der Wilhelm-Schwinn-Platz ist größtenteils eine Fußgängerzone mit weiteren Wegen und Plätzen für Fußgänger sowie einem Zufahrtsweg.
Der Fahrbahnbelag variiert zwischen Asphalt und Pflastersteinen.
Der Platz ist nachts beleuchtet, entweder nach einem Zeitplan oder helligkeitsabhängig.
Straßentypen und Oberflächen
- Straßentypen: Fußgängerzone, sonstige Wege oder Plätze für Fußgänger, Zufahrtsweg
- Oberflächen: Asphalt, Pflastersteine
- Fahrtrichtung: Vermutlich in beide Richtungen befahrbar (da nicht explizit vermerkt)
- Straßenbeleuchtung: Nachtbeleuchtung (nach Zeitplan oder helligkeitsabhängige Aktivierung)
Mehrfachangaben (z.B. Straßentypen) bedeuten, dass einzelne Angaben nur abschnittsweise zutreffen.
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