Fahrradanhänger sind fantastische Transportmittel, die unsere vorhandenen Fahrräder, E-Bikes oder teilweise sogar Lastenräder in etwas völlig Neues verwandeln können und unsere Möglichkeiten unglaublich erweitern. Die Vorstellung, völlig unabhängig unterwegs zu sein, ohne die Zeit im Nacken oder den Gedanken, die nächste Unterkunft noch rechtzeitig zu erreichen, entspannt den Camping-Radler schon beim Losfahren. Mit dem Fahrrad zum Camping - naturverbunden, ursprünglich und auch irgendwie romantisch.
Vielfalt der Fahrradanhänger
Dieser Fahrradanhänger Test gibt dir Tipps zu Kinderanhängern, Fahrrad-Wohnwagen, Bike-Trailer-Bausätzen, Lastenanhängern & Schwerlast-Trailern. Zunächst einmal unterscheiden wir zwischen Fahrrad-Camping-Wohnwagen und den typischen Lastenanhängern, die du individuell mit allem Nützlichen füllen kannst, beispielsweise mit einem erhöhten Schlafzelt, einer Kochausrüstung und anderen Raffinessen.
Vor- und Nachteile von Fahrradanhängern
Ganz klar: Die Fahreigenschaften ändern sich mit Radanhängern je nach Ladegut teilweise enorm. Es ist gewöhnungsbedürftig, sich mit einer zusätzlichen Last von 40 kg bzw. gebremst bis weit über 100 kg durch den Stadtverkehr zu schlängeln oder auf dem Land die Berge zu bezwingen. Jedes Fahrrad, das einen beladenen Anhänger ziehen soll, muss deshalb sehr gute Bremsen haben, um mit dem zusätzlichen Gewicht auch bergab fertig zu werden. Je schwerer die Last und je hügeliger das Gelände ist, desto besser sollten die Bremsen sein.
Die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem: Man kann günstig zusätzliche Lasten sicher transportieren, mit Kind, Familien (und unseren Haustieren) Fahrspaß und echte Naturerlebnisse teilen oder Aktivitäten in unsere Reisen einbeziehen, die mit einem Auto einfach so nicht möglich sind. Und: In einer Minute ist der Radanhänger abgekuppelt, wird zum Jogging- oder Handwagen und das Fahrrad wird wieder ein ganz normales, leicht unterzubringendes Normalrad.
Worauf es bei der Konstruktion ankommt
Je größer das Gewicht ist, das regelmäßig mit dem Bike-Trailer transportiert werden soll, desto wichtiger ist eine robuste und stabile Konstruktion des Radanhängers. Besonders wichtig sind dabei die tragende Punkte wie Achsen, die Achsbefestigungen samt Laufrädern und die verbaute Anhängerkupplung. Die Qualität der verwendeten Felgen und Speichen wird dabei oft aus Kostengründen vernachlässigt, obwohl diese beiden Einzelkomponenten entscheidend für eine lange Lebensdauer, Sicherheit und Tragfähigkeit eines Fahrrad-Anhängers sind.
Es gibt Hersteller spezieller Cargo-Felgen, wie etwa der Ryde Andra 40, die für Lasten von weit über 100 kg pro Rad entwickelt wurden. In Verbindung mit verstärkten Speichen wie z.B. von DT Swiss ergibt das extrem belastbare Laufräder für Cargo-Bikes und Anhänger. Stabile Zwei- und Einachs-Lastenanhänger für Fahrräder und E-Bikes selbst bauen. Für Lasten bis 155 kg und 4 Meter Länge. Mit verstellbarer und in der Zweiachsversion beweglich gelagerter Selbstbau-Langdeichsel. Bordwände aus Holz und Grundrahmen aus Stahl. Einfache robuste DIY-Konstruktion.
Nutzlastwert und Vergleich
Noch gibt es kein allgemein gültiges Kriterium, mit dem man in Bezug auf Anhänger-Lastentransport einen Vergleichsmaßstab hat. Zu unterschiedlich sind manchmal auch die Angaben der Händler und Hersteller. Für die jeweilige Transportaufgabe ist der Nutzlast-Wert eine Grundlage für die Beurteilung der Effizienz von Fahrrad-Anhängern - auch wenn natürlich noch viele weitere Faktoren eine Rolle spielen.
Der Nutzlastwert NW ergibt sich aus dem Verhältnis von max. Systemgewicht zu Eigenmasse des jeweiligen Trailers. Je grösser NW, desto günstiger ist das Verhältnis von Eigenmasse zur zulässigen Gesamtmasse eines E-Bike- oder Fahrradhängers.
Beispiele für Lastenanhänger und Schwerlast-Trailer
Die Nennung der unten aufgeführten Hersteller und Modelle dient lediglich der unabhängigen und neutralen Information.
- Surly-Bill: Zuladung 119,2 kg, Eigenmasse 16,8 kg, Nutzlastwert 8,1. Schwerlast-Trailer mit sehr gutem Nutzlastwert.
- Hinterher-Trailer-Transporter-5: Zuladung 76,5 kg, Eigenmasse 23,5 kg, Nutzlastwert 4,3.
- Carla-Cargo Schwerlast-Fahrrad-Anhänger: Zuladung 150 kg, Eigenmasse 40 kg, Nutzlastwert 4,7.
- Bikes-at-Work 96awd bicycle trailer: Zuladung 249 kg, Eigenmasse 31 kg, Nutzlastwert 9,0. Bester Nutzlastwert im Vergleich.
- Hinterher Schwerlast Anhänger trailer-hbox-830: Zuladung 155 kg, Eigenmasse 45 kg, Nutzlastwert 4,4.
- Roland-jumbo Lastenanhänger mit Doppeldeichsel: Zuladung 40 kg, Eigenmasse 25 kg, Nutzlastwert 2,6.
Schwerlastanhänger können wie auch Lastenräder unser Mobilitätsverhalten ändern - wenn wir wollen. Sollten die Kosten für ein Serien-Lastenfahrrad das Budget übersteigen: Ein Transport-Anhänger und vor allem ein Schwerlast-Trailer kann fast jedes Fahrrad in ein smartes Lastenrad verwandeln. In diesem Sinne: Die Zeit ist reif - gute Fahrt mit Schwerlast und CO2-frei am Stau vorbei.
Fahrrad-Camping-Wohnwagen im Detail
Schon bei der Google-Suche springen uns ansehnliche Modelle ins Auge und wir finden eine breite Produktpalette vor - zumindest, was die allseits bekannten Lastenanhänger betrifft. Das macht Freude. Der Markt für Fahrradwohnwagen ist noch recht übersichtlich, und doch gibt es bereits sehr unterschiedliche Modelle. Wir konzentrieren uns auf die praktischen Helfer, die zwischen 300 und 7500 Euro zu erstehen sind. Die wahren Handwerker unter uns erfinden womöglich selbst ihren Spezial-Anhänger. Auch dazu gibt es einige tolle Ideen im Internet zu finden.
Bekannte Modelle und Hersteller
- Wide Path Camper: Ausklappbarer Wohnwagen, ideal mit E-Bike. Bietet aufklappbares Bett, Sitzbänke mit Tisch und Stauraum.
- Mody-Plast: Gut ausgestattete Modelle, Outdoor-Variante bietet sogar Platz zum Schlafen.
- CreaCon Scout: Modelle aus Carbon oder GFK, optional mit Vorzelt, Solaranlage und Klapptisch.
- Gentletent B-Turtle: Transport- und Wohnwagenanhänger mit aufblasbarer Zeltkonstruktion.
- maxmess-design Martha: Leichtes Modell mit Fokus auf umweltfreundliches Reisen.
- CreaContruct Scout 600/770/970: Fahrradwohnwagen, die auch als separate Anhänger genutzt werden können.
Der Selbstbau-Fahrradwohnwagen
In dem Selbstbau-Video geht es um die Konstruktion eines neuen Bike Campers im Detail. Die Selbstbau (Rest-) Arbeiten an Grundrahmen, Bodenplatte, Lastmulde, Türrahmen mit Scharnieren, Wandverklebungen, Querversteifungen, Ablageflächen, Zwangsbelüftung durch Dachkippfenster, Heckbeleuchtung mit Bremslicht und Blinkern sowie das schneiden der 3mm Acrylglasfenster werden erläutert. Daneben wird im obigen Video eine schnelle, kleine und einfach umzusetzende Sägeblatt- Änderung vorgestellt, damit man mit fast jedem vorhandenen Sägeblatt saubere Schnitte in Styrodur ausführen kann.
Kann man einen Fahrradwohnwagen selbst bauen? Na klar! Je nach handwerklichem Geschick und persönlicher Motivation ist der Eigenbau sicher eine Möglichkeit, einen (kostengünstigen) Fahrradwohnwagen sein Eigen zu nennen. Im Internet gibt es Informationen, Bautipps, Anleitungen (teils gegen Gebühr) und Videos, die Ideen zum Bau von Fahrradwohnwagen geben.
Das BeTriton: Ein Amphibien-Fahrrad-Wohnmobil
Dieses etwas skurrile Amphibien-Fahrrad-Wohnmobil aus Lettland möchten wir in unserer Vorstellung nicht unerwähnt lassen. Du brauchst für das BeTriton kein eigenes Fahrrad, das ist im Gespann bereits inklusive. Ein 250-W-Elektromotor unterstützt beim Fahren und hat laut Hersteller eine Reichweite von etwa 100 Kilometern. Tagsüber befindet sich in der verschiebbaren Kuppel der Sitzbereich, nachts kannst du diesen zur Liegefläche umbauen.
Liegen auf deiner Wegstrecke Hindernisse wie ein See oder ein Fluss - kein Problem! Innerhalb nur weniger Minuten soll sich das BeTriton zum Boot umbauen lassen. Dazu werden die beiden Räder an der Hinterachse eingeklappt und durch kleine Gummi-Pontons ersetzt, die für den Auftrieb sorgen.
Aktuell (Stand: Mai 2024) ist das BeTriton vorbestellbar - zum einen als fertiges Fahrzeug (ab 17.900 Euro). Die Auslieferung soll noch ab diesem Jahr erfolgen.
Wichtige Fragen vor dem Kauf
- Für wie viele Personen sollte der Wohnwagen ausgelegt sein?
- Wie schwer darf der Anhänger maximal sein, damit du dich beim Fahren wohlfühlst und er mit deinem Fahrrad kompatibel ist?
- Brauchst du unterwegs Strom? Wenn ja, wie hoch ist dein Stromverbrauch?
- Fährst du überwiegend auf Straßen, im Gelände oder auf ganz unterschiedlichen Wegen? Welche Bereifung bietet sich demzufolge an und wie viel Bodenfreiheit sollte der Fahrradwohnwagen haben?
Fahrrad-Caravan von Wide Path Camper im Test
Als ich mich dabei so ganz aus Langeweile in eine Wut hineinsteigere, schaue ich aus dem Fenster. Und auf den Berg, der sich jenseits der Stadt in den Himmel reckt. Seen, Flüsse, Felder, Wälder, Wiesen, alles klar, doch wozu sind eigentlich Berge da? Vielleicht einfach für die Neugier? Zum Hochfahren und Sehen, wie’s dahinter weitergeht? Um ein Ziel zu finden, das man vorher nicht kannte?
Reisen ohne Ziel sind die schwierigsten, weil man ja nie genau weiß, wohin es geht und wann man ankommt. Es könnte später werden oder morgen gar. Womöglich lässt sich das eigene Zuhause am besten zurücklassen, wenn man ein kleineres mitnimmt. Also hänge ich mir am nächsten Tag ein kleines Klapphaus mit Rädern hinters Test-E-Bike für die Reise über alle Berge.
Wir sind viel herumgekommen, sogar mal mitten in einen Almabtrieb - der Hänger begeistert die Leute am meisten. Der Wide Path Camper klinkt sich über eine Kupplung an die Hinterachse des Bambusrads und wirft einen Schatten wie ein Telefonhäuschen. Zusammengeklappt ist er 1,49 Meter lang, 1,75 hoch und 0,97 breit. Er wiege, so heißt es offiziell, ab 35 kg, was man als höfliches Schwerenötern verstehen sollte - so wie absichtlich zu niedrig geschätztes Alter bei schrulligen Erbtanten. Kein anderes Land als das wunderbare Königreich Dänemark konnte diesen Schlafwagon aus Hartschale und Sperrholzboden hervorbringen. Erfunden hat ihn der Designer Mads Johansen. 2014 radelte er mit dem Camper durch die USA.
Einige Stunden und viele Kilometer später: ein See, an dem ich nie war, von dem ich nicht mal wusste. An seinem Ufer kuppele ich das Elektro-Fahrrad ab, klappe drei Stützen hinunter. So steht der Camper stabil genug, um ihn zu entfalten. Der hintere Teil des Salons ist um 90 Grad auf den vorderen gestülpt, klappt von einer Schiene geführt zurück. Ziehen, bis der Boden eben ist, Stützen raus und fertig. Jetzt nur noch drinnen alles einrichten: Auf 2,8 m² Grundfläche ist Platz für eine Sitzgruppe und viel Stauraum.
Schon zieht die Nacht übers Land, sternenklar und kalt. Ich baue die Sitzgruppe mit ein paar Handgriffen zum 90-mal-200er-Bett um, klettere in den Schlafsack. Durch das Fenster gucke ich in den Nachthimmel. An seinem Rand, weit entfernt, flackern die Lichter der Stadt in die Dunkelheit. Die Wohnkiste gibt Träumen ein Zuhause.
Infos zum Fahrrad-Caravan im Überblick
Da gibt es Fahrrad-Wohnwagen: Bisher gab es Rad-Wohnwagen fast nur als Einzelanfertigungen. Wide Path Campers aber baut in Serie. Fahrrad XXL Walcher in Deizisau bei Stuttgart vertreibt die Wohnwagen, die bei jedem Fahrrad XXL-Händler bestellt werden können.
Das kostet der Camper: Für 3.999 Euro gibt es die Basisversion des Wide Path Campers - möbliert mit einer Sitzgruppe samt Tisch. Klappt der weg, lässt sich die Sitzgruppe zu einem Doppelbett umbauen. Dazu gibt es rund 300 Liter Platz für Reisegepäck.
Das gibt es als Extras: Kuscheliger? Frischluftiger? Hitziger? Energiereicher? Alles möglich. Neben einem Paket mit 10 cm dicken Luxusmatratzen und einem adretten Tischdeckchen gibt es ein Outdoorpaket mit zwei leichten Klappstühlen und einem Tisch, der außen am Wohnwagen eingehängt werden kann. Ins Küchenpaket packt Wide Path Campers ein komplettes Küchengeschirrset, einen Ethanolkocher und eine Kühltasche. Schließlich schafft das Solarpaket mit einer 47-Watt-Solarzelle etwas Energie-Autarkie. Sie produziert genügend Strom, um einen Ventilator und ein LED-Innenlicht zu betreiben, außerdem lassen sich Mobiltelefone über vier USB-Buchsen laden.
Was soll vorn dranhängen? Am besten ein E-Bike, ein robustes und mit einem starken Motor. Unser MyBoo Volta hatte noch den schwächeren Shimano-Steps-Mittelmotor mit 50 Nm maximalem Drehmoment. Die stärkere Version mit 75 Newtonmetern sollte es aber schon sein. E-Motoren eröffnen Radfahrern beim Camping völlig neue Möglichkeiten.
Der B Turtle im Test
"Was ist das? Ein Partyzelt?" Wer einen Miniwohnwagen hinter seinem Rad herzieht, wird mit Fragen überschüttet. Im Hamburger Alten Elbtunnel, am Deich, auf dem Campingplatz - überall sind die Leute neugierig. Schnell kommt man ins Gespräch über technische Details, Fahrkomfort und Anzahl der Schlafplätze. Und, liebe Singles: Tinder war gestern.
Der B Turtle ist ein Micro-Caravan und bietet tatsächlich Platz für zwei. Der zweispurige Anhänger besteht aus Aluminium. Er hat eine 120 Liter fassende Metallwanne und kann zum Transport von Lasten bis 100 Kilogramm verwendet werden. Auf dem Campingplatz wird er zum Luxuszelt entfaltet. Die erhöhte Liegefläche misst 130 x 210 Zentimeter. Der Vorraum mit Stehhöhe ist komfortabel.
Entwickelt hat den Anhänger das Start-up Gentle Tent aus Wien. Der Fokus des Unternehmens liegt auf aufblasbaren Zeltsystemen, Möbeln und Zubehör für Camper. Der B Turtle ist das erste Produkt, das die Firma für Radreisende entwickelt hat. Es macht aus dem Campinggepäckstück Fahrrad, das huckepack am Wohnmobil befestigt wird, den Lastesel selbst. Der Gedanke ist so naheliegend - warum nur gibt es kaum vergleichbare Produkte?
Man kann den B Turtle für knapp 3000 Euro kaufen oder mieten, zum Beispiel für 90 Euro für zwei Nächte. Bisher gibt es sieben Verleihstellen in Deutschland, die über das Bundesgebiet verteilt sind. Eine liegt bei Hamburg. Von hier aus geht es für eine Testfahrt die Elbe entlang in Richtung Norden.
Der Wetterbericht verspricht beste Aussichten für einen Extremtest: Dauerregen, Wind und einstellige Temperaturen in der Nacht. Die ersten Kilometer sind gewöhnungsbedürftig: Der Großstadtmüll verfängt sich in der Achse, beim Bremsen schiebt das zusätzliche Gewicht nach und die schmalen Radwege in St. Pauli sind eine Herausforderung, obwohl der Anhänger nur 79 Zentimeter breit ist. Auf der Straße geht es entspannter voran.
Auf der niedrigsten Unterstützungsstufe surrt das E-Rad gemütlich stromabwärts. Das geringe Tempo wird zur Überlebensstrategie: Das zusätzliche Gewicht lutscht den Akku schneller leer als gewohnt. Die Laufräder schlucken Baumwurzeln und kleine Schlaglöcher gut weg. Eine Herausforderung sind die Schafsgatter entlang der Strecke. Manche lassen sich nur halb öffnen. Der Winkel, in dem man sie vom Rad aus einhändig erreicht und durchfahren kann, bevor sie wieder zuschnappen, ist spitz. Es geht durch kleine Dörfer, in denen die Frisöre noch "Schnipp Schnapp" und die Miettoiletten "Lo Kuss" heißen. Die Anwohner schauen aus riesigen Wintergärten auf Obstbäume. Rebhühner springen aus den Büschen am Wegesrand. Wahlplakate der AfD wechseln sich mit Werbung für die nächste Bierzeltparty ab.
Vorher kommt die Nacht. Für abgekämpfte und nasse Radlerinnen ergibt die Aufbauanleitung des B Turtle nicht mehr viel Sinn. Tatsächlich sind die erforderlichen Handgriffe aber recht intuitiv, wenn man sich bereits ein paar Videos bei YouTube angeschaut hat. Plane ausklappen, Stützen ausfahren und festkletten, Luftkammern mit der Pumpe füllen, Seile spannen. Immer größer und größer wird das Häuschen.
Mit Regenschirmen und Taschenlampen ausgestattet, rücken Schaulustige an, machen Fotos, wollen probeliegen. Warum nicht? Die hohe Liegefläche finden vor allem ältere Camper praktisch. "Da komm ich wenigstens wieder hoch von der Matratze", sagt eine Frau im rosafarbenen Jogginganzug. Irgendwann kehrt Ruhe ein. Es regnet die Nacht durch, im Zelt bleibt es trocken.
Fazit
Wer alleine mit dem Rad reist und jeden Tag den Standort wechselt, ist mit einem leichten Wurfzelt bestens ausgestattet. Möchte man mit großem Komfort und viel Gepäck mit dem E-Bike campen, keine allzu langen Strecken fahren und länger an einem Ort verweilen, wird der Zweirad-Caravan zur Option.
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