Entdecken Sie den schönen Aachener Norden zwischen Rur- und Wurmtal. Auf verkehrsarmen Straßen, ruhigen Feldwegen und entlang der Wurm rollen Sie flach dahin und genießen eine abwechslungsreiche Landschaft zwischen Haldenlandschaft, Flussauen und Bördelandschaft.
Los geht es am Herzogenrather Bahnhof (oder wahlweise an einem anderem Einstiegsort / Bahnhof entlang der Route), von wo aus die Tour entlang der Kohlehalde der ehemaligen Grube Adolf in Merkstein bis nach Herbach führt. Einen kurzen, aber knackigen Anstieg später befinden wir uns auf ruhigen Feldwegen, denen wir bis zum Carl-Alexander-Park in Baesweiler folgen.
Prägend für den Aachener Nordraum haben wir direkt zu Beginn der Tour zwei der zahlreichen Kohlehalden aus der Steinkohlevergangenheit der Region "abgehakt" und rollen nun nördlich in Richtung des Rurtals. Entlang des "Beekfließ", einem kleinen Bach, der uns nun knapp 10km lang ins Örtchen Beeck begleitet, führt die Tour auf ruhigen Feldwegen ohne jeglichen Verkehr zuerst an den Rande des Wurmtals, bevor es in Richtung der Stadt Linnich und des Rurtals geht.
Ab Linnich führt die Tour entlang der B57 auf einem begleitenden Radweg bis Baal, wo es nun westlich nach Hückelhoven auf die L117 geht. In Hückelhoven ist die Hälfte der Tour geschafft, weshalb sich hier oder am nahe gelegenen Adolfosee eine Pause zur Stärkung anbietet.
Nun geht es nach Umrundung des Adolfosees wieder südlich durch den Selfkant ins Tal der Wurm. Die Tour verläuft außerhalb der Ortschaften überwiegend auf autoarmen Rad-, Ufer- und Wirtschaftswegen sowie gering frequentierten Straßen. Die Wege sind teils asphaltiert, teils wassergebunden und überwiegend in gutem Zustand. Steigungen sind kaum zu bewältigen, nur bei Verlassen des Wurmtals wird es etwas hügelig.
CarlAlexanderPark in Baesweiler
Der Startpunkt dieser rund 30 km umfassenden Tour liegt im 7 Hektar großen CarlAlexanderPark in Baesweiler, welcher im Zuge der Euregionale 2008 entstanden ist. Der imposante Haldenaufstieg und eine tolle Aussichtsplattform laden dazu ein, die Halde zu begehen und den Verlauf der Radtour bereits vorab von oben zu bestaunen. Weitblicke auf alle umliegenden Halden garantiert!
Los geht es dann in Richtung des Baesweiler Stadtzentrums, vorbei am Reyplatz in Richtung Setterich und Puffendorf. Dabei bewegen Sie sich stets im Schatten der ehemaligen Steinkohlegrube „Emil Mayrisch“, welche seinerzeit zu den modernsten Minen Europas zählte. Ruhig und fernab von Verkehr führt die Tour auf Feldwegen weiter Richtung Geilenkirchen in das idyllische Wurmtal und entlang des quirligen Flüsschens durch eine schöne Natur- und Flusslandschaft bis zum Schloss Trips, einem Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert.
Von hier sind Sie nur noch einen Steinwurf von Geilenkirchen entfernt, dessen beschauliches Stadtzentrum durchquert wird, um nur kurz danach wieder dem Verlauf der Wurm weiter in Richtung Übach-Palenberg zu folgen. Mit Schloss Rimburg passieren Sie dabei eine weitere imposante Wasserburg, bevor die Strecke das Wurmtal verlässt und es bergauf wieder in Richtung Baesweiler führt. Im „Bergfoyer“ lässt sich das Erlebte nun noch einmal gemütlich Revue passieren.
Route ab Übach-Palenberg
Ab dem Bahnhof in Übach-Palenberg beginnt diese 40 km lange Rundtour, die Sie durch liebevoll hergerichtete Dörfer führen wird. Auf Ihrem Weg begegnen Ihnen aber zunächst einmal beeindruckende Zeitzeugen der Industriegeschichten der Region, wie z.B. das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Carolus Magnus Centers auf dem Gelände der ehemaligen Zeche. Vorbei am ebenfalls sehenswerten Wasserturm geht es Richtung Baesweiler zum CarlAlexanderpark, ebenfalls ein ehemaliges Zechengelände, das heute zum Naherholungsgebiet umgestaltet ist.
Im Anschluss führt die Tour dann durch die für diese Region so typischen kleinen Dörfer, wie z.B. Beggendorf, Waurichen, Immendorf und Beeck , die aufgrund Ihres dörflichen Charakters und ihren gepflegten historischen Ortskernen im Laufe der letzten Jahren allesamt als sogenannte Golddörfer im Rahmen des Landeswettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden" bzw. "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet wurden und die der Route ein ganz besonderes Flair verleihen.
Im historischen Klassenzimmer von Immendorf erhalten Gäste sogar die Gelegenheit, in das Schulleben von früher einzutauchen und spannende Exponate wie z.B. Das Landcafe in Immendorf sowie das Bauern- und Erzählcafe in Beeck bieten sich jeweils für eine Pause an, um neue Energien zu tanken bevor Sie den Rückweg antreten. Dieser führt dann durch das schöne Wurmtal, mit zahlreichen alten Burgen und Gutsäusern, wie z.B. das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus Honsdorf, die ehemalige Wasserburg Gut Leerodt oder die spätmittelalterliche Burg Trips, die allesamt einen Besuch (von außen) wert sind. In Geilenkirchen am KP 01 lohnt ein Blick auf Haus Basten.
Route ab Würselen
Die Tour führt von Würselen Mitte aus durch die beliebten Naherholungsgebiete des Wurm- und Broichbachtals sowie zum Flughafen Merzbrück. Das Wurmtal bietet mit dem mäandrierenden Fluss, seinen grünen Wiesen, den Laubwäldern, den einzelnen Gehöften, Mühlen und dem autofreien Streckenverlauf ein einmaliges Erlebnis von Natur und Landschaft. Auch das Broichbachtal weist eine ähnlich abwechslungsreiche, reizvolle Landschaft auf. Diese ist zusätzlich geprägt von Teichen und mehreren Freizeiteinrichtungen.
Die Kohlehalden in Alsdorf nahe dem Broicher Bach sind Zeugen der noch gar nicht so lange beendeten Ära der Steinkohleförderung im Nordraum der StädteRegion. Ein lohnendes Ziel insbesondere für Kinder ist der kostenfreie Tierpark in Alsdorf mit seinen großzügigen Spielanlagen, und verschiedenen Tierarten. Aus dem Broichbachtal heraus führt die Strecke in die weite eher flache Agrarlandschaft. Ein ganz anderes Erlebnis bietet der Verkehrslandeplatz Merzbrück mit den über dem Feldweg tieffliegenden Segel- und Motorflugzeugen.
Die Strecke führt auch immer wieder durch kleinere Dörfer und Stadtteile wie Niederbardenberg, Wefelen, Euchen, Linden- Neusen.
Rundfahrt ab Herzogenrath
Start- und Endpunkt der Rundfahrt ist der Parkplatz des Naherholungsgebietes Broichbachtal in der Dammstr. in Herzogenrath. Über die Knotenpunkte 18 / 20 wird die Burg Rode umrundet zum Knotenpunkt 22 - 42 -35 -36 - 62 - 63 - 1 immer der Wurm entlang. Am Knotenpunkt 8 verlassen wir die Wurm und machen einen Abstecher bis zum Golf- und Sportpark Loherhof, radeln über Prümmern zum Knotenpunkt 7 in Immendorf. Weiter geht es über Appweiler zum Knotenpunkt 51nach Puffendorf und über Knotenpunkt 50 (Berghalde Emil Mayrisch) nach Setterich.
Weiter nach Baesweiler über Knotenpunkt 56, mit einem kleinen Abstecher zur Windmühle zum Knotenpunkt 54 (Berghalde Carl Alexander). Dann über die Knotenpunkte 31 - 30 - 29 (Grube Adolfpark) - 27 - 25 bis wir kurz vor dem Knotenpunkt 18 den Parkplatz des Naherholungsgebietes Broichbachtal und Endpunkt der Route erreichen.
Streckendaten im Überblick
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Länge | 34,0 km |
| Höhenmeter | 160 |
| Dauer | 2:30 h |
| Kondition | Mittel |
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