Die Schwäbische Alb ist bekannt für ihre landschaftliche Vielfalt und die zahlreichen Flüsse, die sich ihren Weg durch das Mittelgebirge bahnen, wie Kocher, Jagst, Brenz, Rems und natürlich die Donau.
Folgt man diesen Flüssen, befindet man sich automatisch auf den historischen Spuren der Alb, beispielsweise auf dem Württemberger Tälerradweg. Der 273 Kilometer lange Württemberger Tälerradweg ist in 6 Etappen eingeteilt.
Auf dem Württemberger Tälerradweg passieren Radfahrer in sechs Etappen zwölf Täler. Unterwegs passiert man gleich 12 Flusstäler, wie zum Beispiel das Brenztal, Donautal, Achtal, Remstal oder auch das Eselsburger Tal.
Die Route führt weiter nach Ulm: Der höchste Kirchturm der Welt weist Ihnen den Weg. Sie ist nur 22 Kilometer lang und bekannt für ihr strahlendes Blau, das durch Lichtstreuung an den Kalkpartikeln im Wasser entsteht. Gleich in der Nähe entspringt die Blau.
Der Kalkstein des Weißen Juras begleitet Sie auch in der Laichinger Tiefenhöhle in 55 Meter Tiefe.
Vielleicht war es die bewegende Erdgeschichte, die den Ulmer Albert Einstein zu seinen Theorien über Raum und Zeit inspirierten oder die Erfinder von Steiff und den Märklin Modellbahnen.
Etappen des Württemberger Tälerradwegs
Im Folgenden werden die Etappen 3, 4, 5 und 6 des Württemberger Tälerradweges genauer vorgestellt:
Etappe 3: Von Giengen nach Ulm
Von Giengen an der Brenz führte uns der Radweg durch das malerische Brenztal. Am Ufer der Brenz hinter Hermaringen entdeckten wir den Brenzturm, welcher uns eine tolle Sicht auf die umliegende Landschaft ermöglichte. Nachdem wir durch Sontheim an der Brenz radelten und unterhalb von Niederstrotzingen, Asselfingen und Rammingen vorbeifuhren, erreichten wir den nördlichen Teil des Naturschutzgebietes Langenauer Ried mit seinen Moorflächen und kleinen Wasserläufen. Hier kannst du seltene Vogelarten entdecken, wie z.B.
Wir radelten ganz gemütlich 4 Kilometer weiter bis Langenau, wo wir eine kleinere Pause einlegten. In der Bäckerei Betz gab es erst einmal eine leckere Mohnschnecke und Erdbeerplunder. Gestärkt ging es danach mit den Fahrrädern weiter in Richtung Donautal.
Nach unseren ersten 40 km erreichten wir das Donautal. Bis nach Ulm war es nun nicht mehr weit und endlich ließ sich auch die Sonne wieder blicken. Besonders gut gefallen hat uns das Fischer- und Gerberviertel mit den verwinkelten Gassen und sehenswerten Fachwerkhäusern.
Wusstest du, dass sich in Ulm der höchste Kirchturm der Welt befindet? Der Ulmer Münster sollte auf deiner Erkundungstour natürlich auch nicht fehlen. Eine tolle Sicht auf die Altstadt hast du von der Donau aus auf der bayrischen Seite der Stadt in Neu-Ulm. Hier an der Uferbar bekommst du exzellenten Kaffee und kannst währenddessen die tolle Aussicht genießen.
Etappe 4: Von Ulm nach Laichingen
Von Ulm führte unsere mehrtägige Reise auf dem Württemberger Tälerradweg weiter bis nach Laichingen. Nach einem leckeren Frühstück im Ulmer Münster Hotel setzten wir unsere Radreise fort.
Von Ulm aus führte uns der Radweg immer der Blau entlang bis nach Blaubeuren. Die Blau ist übrigens ein 22 km langer Fluss, welcher im Blautopf entspringt und in Ulm in die Donau mündet. In Blaubeueren machten wir eine längere Pause und spazierten natürlich auch um den sagenumwobenen Blautopf herum, Deutschlands zweitwasserreichsten Karstquelle. Je nach Lichteinfall funkelt der Blautopf in den schönsten Blautönen.
Bislang kann der rund 21 Meter tiefe Blautopf nur von Höhlentaucher erkundet werden. Höhlenforscher haben das Blauhöhlensystem bisher auf über 13 km Länge erforscht. Auch ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich. Sie punktet mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern, einem Marktplatz und gemütlichen Gassen, die zum Bummeln einladen.
Gut gestärkt und mit jeder Menge Sonne im Gesicht radelten wir weiter in Richtung Laichingen. Die ersten Kilometer hinter Blaubeuren führten uns durch das waldreiche Tiefental. Auf dem Tiefentalweg radelten wir durch schattige Wälder auf geschotterten Waldstraßen bis zur Sontheimer Höhle. Sie ist Deutschlands älteste Schauhöhle und kann entlang eines 192 m langen Führungsweges in bis zu 34 m Tiefe erkundet werden.
Die letzten 10 Kilometer führten uns an Sontheim und Heroldstatt vorbei, ehe wir nach einer letzten langen Abfahrt Laichingen erreichten. Untergebracht waren wir im ca. 5 km entfernten Hotel Post in Feldstetten.
Etappe 5: Von Laichingen nach Bad Boll
Die fünfte Etappe hatte es wirklich in sich. Aufgrund der malerischen Landschaften und der tollen Aussichten war dieser Abschnitt ein echtes Highlight der gesamten Radreise.
Wusstest du, dass die Schwäbische Alb mit über 2600 bekannten Höhlen das höhlenreichste Gebiet in Deutschland ist? Die Geheimnisse rund um diese Höhlen zu erkunden ist nicht nur super spannend, sondern ist auch eine großartige Möglichkeit, schlechtes Wetter zu überbrücken. Und so führte unser Weg zuerst einmal über Eisentreppen knapp 55 Meter in die Tiefe. Die Höhle ist sehr gut erschlossen und Informationen sind über kleine Audiostationen abrufbar. Super gelöst!
Nach ca. 40 Minuten erblickten wir wieder das Tageslicht. Vor Ort gibt es auch noch eine kleine Ausstellung bzw. ein Museum und die Möglichkeit zur Einkehr. Im Anschluss an diesem Abstecher wurde es nun Zeit in die Landschaft der schwäbischen Alb einzutauchen.
Nach einem kurzen Weg durch die Stadt ging es direkt über die Felder ins idyllische Grün. Wir radelten an Donnstetten vorbei und weiter auf dem Württemberger Tälerradweg in Richtung Neidlingen. Auf diesem Weg offenbart sich, was die Schönheit der Schwäbischen Alb ausmacht: Eine weite, grüne Landschaft.
Bevor wir die knapp 300 Höhenmeter ins Neidlinger Tal heruntersausten, machten wir noch einen Halt an der 1270 erbauten Burgruine Reußenstein. Sie erhebt sich am Rande des Radweges und thront förmlich über das Neidlingertal. Die Szenerie lädt zu einer Pause und den einen oder anderen Schnappschuss ein. Unweit der Ruine befindet sich der Neidlinger Wasserfall sowie die Gaststätte „Zum Reußenstein“.
Von der Ruine aus führte uns der Radweg weiter nach Weilheim an der Teck, wo wir uns in der urigen Bäckerei Hörner noch einen Kaffee und eine Brezel gönnten. Die letzten 10 Kilometer radelten wir recht zügig, da es wieder anfing zu regnen. Wir erreichten nach rund 43 Kilometern unser Tagesziel - das Heilbad Bad Boll.
Etappe 6: Von Bad Boll nach Schwäbisch Gmünd
Die finale Etappe des Württemberger Tälerradweges stand uns nun bevor. 35 Kilometer trennten uns von unserem finalen Ziel Schwäbisch Gmünd. Offiziell hat die Etappe ca. 400 Höhenmeter. Durch einen Abstecher zum „Aussichtspunkt Aasrücken“ kamen aber noch einmal 250 Höhenmeter dazu. Die Aussicht ist es aber wert!
Am schönen Kurpark in Bad Boll schwangen wir uns wieder auf die Räder und folgten dem ruhig gelegenen Radweg. Leider blieb das nicht allzu lange so, denn diese Etappe führt immer wieder durch Ortschaften hindurch. Selten wird man hierbei wirklich mit dem Autoverkehr konfrontiert, aber als Freunde von weiten Landschaften kamen wir nicht ganz auf unsere Kosten.
Dennoch, auch die letzte Etappe hatte ihre Highlights. So hat man zwischen den Städten einen wunderbaren den Blick auf die drei markanten Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Nach circa 12 Kilometer führte die Tour durch das beschauliche Örtchen Rechberghausen, wo wir direkt eine kurze Pause einlegten.
Noch vor der Einkehr empfiehlt sich auch ein kurzer Abstecher zum Luftikus - einem knapp 12 Meter hohen Aussichtsturm. Einmal über die Wendeltreppe hinauf gestiegen, hast du einen tollen Blick auf Rechberg und dem grünen Umland. Im Anschluss gibt es mehrere Möglichkeiten zur Einkehr. Wir haben uns für das super schnuckelige Café Schwalbennest entschieden und waren schwer begeistert. Neben der großen Auswahl an hausgemachten Kuchen, schmeckte auch der Kaffee wirklich ausgezeichnet.
Gut gestärkt folgten wir dem Radweg in Richtung Schwäbisch Gmünd. Mit schönem Blick auf den Hohenstaufen entschlossen wir uns für einen „sportlichen“ Abstecher zum Aussichtspunkt Aasrücken. Oben angekommen wirst du mit einem tollen Blick über das Ottenbacher Tal und das Remstal belohnt. Auch das berühmte Wäscherschloss, den Rechberg, den Hohenstaufen und den Stuifen kannst du erspähen.
Bei bestem Wetter kamen wir am frühen Nachmittag in Schwäbisch Gmünd an. Auf unserem Tacho standen nun 199 Kilometer. Wow! Doch etwas mehr als gedacht. Wenn du auch nicht sofort die Heimreise antreten musst, empfehlen wir dir, noch etwas in der Stadt zu verweilen.
Schwäbisch Gmünd hat uns total überrascht. Empfehlen können wir den Biergarten auf dem Zeiselberg. Von dort aus hast du eine schöne Sicht über die Dächer der historischen Stauferstadt. Im Sommer lädt der Remsstrand mit kleiner Strandbar und Liegestühlen zum Verweilen ein.
AlbCard
Wir haben die AlbCard genutzt, eine Touristenkarte, die in der Schwäbischen Alb angeboten wird. Diese Karte bietet zahlreiche Vergünstigungen und kostenfreie Leistungen während des Aufenthalts. Ein besonders attraktives Feature der AlbCard ist die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region.
Ein weiteres Highlight der AlbCard ist der kostenlose Eintritt zu 170 Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen. Dazu zählen unter anderem der Skypark Kletterwald, das Bud Spencer Freibad, die HöhlenErlebnisWelt, das Urgeschichtliche Museum in Blaubeuren, die Tiefenhöhle Laichingen, die AlbThermen Bad Urach und die Bärenhöhle.
Zusätzlich kannst du mit der Karte sogar ein E-Bike kostenlos ausleihen. Die AlbCard erhältst du bei deiner Ankunft in einem der 152 teilnehmenden Hotels, Gasthöfen, Ferienwohnungen und anderen Unterkünften in der Schwäbischen Alb.
Mit der AlbCard kannst du jede Attraktion einmal pro Aufenthalt nutzen. Für jede Übernachtung steht dir ein Nutzungstag zur Verfügung. Wenn du beispielsweise 3 Nächte gebucht hast, kannst du die Karte an 3 aufeinanderfolgenden Tagen verwenden.
Unterkünfte entlang des Württemberger Tälerradwegs
Während unserer Fahrradreise auf dem Württemberger Tälerradweg haben wir in fünf verschiedenen Unterkünften übernachtet, welche wir dir im Folgenden kurz vorstellen möchten:
- Das Stadthotel Giengen befindet sich in ruhiger Lage unweit der Altstadt. Es verfügt über hell eingerichtete Zimmer mit modernen Bädern mit Dusche. In einigen Zimmer darf man sich sogar über einen Balkon freuen. Leckeres Abendessen bekommst du im hauseigenen Restaurant La Cucina. Am Morgen wird ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet angeboten.
- Direkt gegenüber des Ulmer Münsters befindet sich das kleine aber feine Ulmer Münster Hotel*. Wir hatten hier ein kleines Zimmer mit Doppelbett und großzügigem Badezimmer. Besonders schön fanden wir den Frühstücksraum mit kleiner Terrasse. Am Morgen gab es ein sehr gutes Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten. Fahrräder konnten wir in der Garage abstellen und aufladen.
- Das Hotel & Restaurant Post liegt ca. 5 km außerhalb von Laichingen in der Albgemeinde Feldstetten. Das Hotel verfügt über sehr viele Zimmer - einige eher altmodisch und wenig charmant eingerichtet, andere wiederum sehr modern und neu. Wir hatten leider ein nicht so einladendes Zimmer. Wir freuten uns allerdings über den kleinen Wellnessbereich mit Sauna und Fitnessbereich. Im hoteleigenen Restaurant kann man sehr gut zu Abend essen. Das Frühstücksbuffet am Morgen war ebenfalls sehr gut.
- Das Badhotel Restaurant Stauferland liegt in herrlich ruhiger Halbhöhenlage, eingebettet in die typischen Streuobstwiesen. Das Hotel verfügt über Einzel-, Doppel- und Familienzimmer. Wir hatten ein großes, modernes Zimmer mit Doppelbett, Sofa, TV, Schrank und Badezimmer mit Dusche. Das Hotel verfügt zudem über einen kleinen Wellnessbereich mit Hallenbad und Sauna. Im hoteleigenen Restaurant bekommst du leckere, regionale Speisen sowie ein gutes Frühstücksbuffet am Morgen. Tipp: Der Sonnenuntergang von der Terrasse aus ist wirklich sehr schön.
- In Schwäbisch Gmünd waren wir im Hotel am Remspark* untergebracht. Dieses moderne Stadthotel punktet vor allem mit einer tollen Dachterrasse, von wo aus man über die gesamte Stadt blicken kann. Es gibt zudem ein Fitnesscenter, Privatparkplätze sowie Businesscenter und Restaurant.
Ausrüstung für die Radreise
Für unsere Fahrradreise auf dem Württemberger Tälerradweg wollten wir natürlich bestmöglich ausgerüstet sein. Wir haben uns vorab je zwei große Gepäcktaschen für die Fahrräder bei Vaude ausgeliehen.
Man kann nämlich online über ihre Seite einiges an Equipment ausliehen, was ziemlich cool ist. Zum Fahren hatten wir zudem beide eine gepolsterte Fahrradhose der Firma Vaude an. Praktisch ist zudem eine Handyhalterung am Fahrrad für das Handy, damit man unterwegs problemlos navigieren kann.
Wir hatten leider keine, weshalb wir immer wieder anhalten mussten, um die Route zu checken. Grundlegend ist der Radweg aber auch sehr gut ausgeschildert. Praktisch sind zudem Regenhose und Regenjacke, wenn es dann doch einmal plötzlich anfängt zu regnen.
Ansonsten waren noch u.a. folgende Dinge in unserem Gepäck: Fahrradhandschuhe, Helm, Flickzeug, Luftpumpe, Funktionsshirts (aus Merinowolle), Windjacke, bequeme Hosen (lang & kurz), Badesachen, Reisehandtuch, Kulturbeutel, Sonnencreme und Sonnenbrille.
Mit einigen Abstechern hatten wir am Ende unserer Reise sage und schreibe 199 Kilometer auf dem Tacho. Es war unsere erste mehrtägige Radreise zusammen und wir fanden es richtig cool. Natürlich auch, weil wir durch Marcos wunderschöne Heimat radeln durften.
Zusammenfassung
Die Reise auf dem Württemberger Tälerradweg ist entschleunigend und führt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Besonders gut gefallen haben uns die reizvollen Täler, die charmanten Städtchen und natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten.
Wegcharakteristik
Die Tour ist für Trekking- und Tourenräder geeignet
Beschilderung
durchgehend mit dem Symbol zum "3 Täler-Radweg" beschildert
Anreise zum Württemberger Tälerradweg
Start (Crailsheim) und Ziel (Schwäbisch Gmünd) sind mit der Bahn gut zu erreichen. Zwischen beiden gibt es auch eine direkte rund einstündige Zugverbindung.
ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein.
Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen.
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ADFC-Pannenhilfe
Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen.
Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können.
Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Worauf sollte ich als Radfahrer achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten.
Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen.
Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Pedelecs und E-Bikes
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes.
- Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.
- Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
- Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt...
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