Yamaha E-Bike Ladegerät Test: Alles, was Sie über E-Bike Akkus wissen müssen

Die Fahrradsaison startet und viele E-Bike-Fahrer stehen vor Fragen rund um Akkus. Ob es um den Kauf eines gebrauchten E-Bikes, den Austausch oder die Reparatur des Akkus geht, es gibt einige wichtige Punkte zu beachten.

Definition: E-Bike und Pedelec

Eigentlich ist ein Fahrrad mit einem Hybridantrieb ein sogenanntes Pedelec und kein E-Bike. Im Alltag wird aber oftmals nicht zwischen E-Bike und Pedelec unterschieden. Deshalb wird der Begriff E-Bike gleichbedeutend mit Pedelec verwendet.

Warum lässt die Akku-Reichweite nach?

Der Akku ist das Herzstück eines E-Bikes. Das kann viele Gründe haben: Beladung, Fahrergewicht, Fahrmodus, Reifendruck oder der allgemeine Wartungszustand des Bikes.

In seltenen Fällen kann auch ein verschlissenes Motorlager am E-Antrieb die Ursache dafür sein, dass die Reichweite nachlässt. Normalerweise wird der Antrieb eines E-Bikes maximal handwarm. Ist aber das Lager defekt, steigen Belastung sowie Temperatur deutlich, und der Antrieb erwärmt sich spürbar.

Eine reduzierte Reichweite kann auch an einer schlecht gewarteten Fahrradmechanik liegen. Dann heißt es: Kette putzen, Kette ölen, Luftdruck kontrollieren.

Nicht immer ist also ein beschädigter Akku die Ursache für eine verminderte Reichweite. Aber: Akkus verlieren im Laufe der Nutzungs- oder Lagerzeit aufgrund von Alterungsprozessen ihre Leistungsfähigkeit. Ab dem Zeitpunkt der Batteriefertigung kann der Energieinhalt des E-Bike-Akkus jeden Monat um bis zu 0,5 Prozent abnehmen. Das geschieht selbst dann, wenn kein Lade- oder Entladevorgang in dieser Zeit stattfindet.

Akku-Gesundheit lässt sich bestimmen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Akku-Gesundheit zu prüfen. Gemeint ist damit die nutzbare Restkapazität im Verhältnis zur Kapazität im Neuzustand in Prozent.

Wer Klarheit über das Leistungsvermögen der Batterie haben möchte, der kann durch eine Bestimmung der Restkapazität des Akkus beim Händler oder in der Werkstatt Gewissheit bekommen - und manche Akkus lassen einen Kurzcheck auch ohne Werkstattbesuch zu.

So lässt sich die Batterie überprüfen:

  1. Batterie-Informationen sind direkt am Akku auslesbar: Zum einen kann man den Gesundheitszustand der Batterie - also den SOH-Wert - direkt am Akku auslesen. Diese Möglichkeit bieten vor allem japanische Modelle, zum Beispiel von Panasonic oder Yamaha. Hier kann durch das längere Drücken der "Powertaste" am Akku eine Auskunft über die vom Batterie-Management-System (BMS) errechnete Restkapazität getätigt werden. Der Vorteil: Diese Methode ist kostenlos.
  2. Battery-Tester: Universell einsetzbar: Für manche Akkus benötigt der Händler spezielle Adapter, um die Restkapazität des Akkus messen zu können. Jedoch wird bei diesem Prüfverfahren ein Ladezyklus verbraucht, was die Akkulebensdauer geringfügig minimiert. Zudem kann ein Zertifikat bis zu 50 Euro kosten. Der Battery-Tester liest aber kein Fehlerprotokoll aus, sondern gibt nur Auskunft über die tatsächliche Kapazität.
  3. Nur für Bosch-Batterien: Battery-Capacity-Tester: Bosch hat sein eigenes System entwickelt, um die Restkapazität seiner Akkus zu bestimmen. Das entsprechende Messgerät - bestehend aus einer PC-Software, Testgerät und Verkabelung - bezeichnet Bosch als "Capacity Tester". Es ist also ein Besuch beim Fachhändler nötig. Neben der tatsächlichen Restkapazität können auch sonstige Fehler und Informationen der E-Bike-Batterie ausgelesen und in einem Protokoll ausgedruckt werden.

Die Messung der Batteriekapazität ist ein wichtiger Hinweis auf den Zustand des Akkus, dem Herzstück eines E-Bikes. Deshalb rät der ADAC, vor dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes eine solche Messung durchführen zu lassen.

Finger weg von Akku-Reparaturen

Diverse Werkstätten versprechen eine Wiederbelebung des Akkus durch einen Zellentausch. Der ADAC hat sich dazu mit Herstellern, Fachverbänden und Werkstätten ausgetauscht, und die Empfehlung ist eindeutig: Finger weg von der Reparatur des Akkus.

Auf keinen Fall sollte man versuchen, den Akku selbst zu reparieren. Die Brandgefahr durch Fehler ist zu hoch. Außerdem verliert man jegliche Gewährleistungsansprüche.

Zwar gibt es im Internet Batteriebausätze, aber die Qualität dieser Batteriesätze ist schwer zu beurteilen. Denn es gibt aktuell keine Zertifikate, die die Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Lithium-Antriebsbatterien verlässlich bestätigen. Der Verbraucher hat somit keine Möglichkeit, die Einhaltung von Sicherheitsstandards zu überprüfen.

Laien können nicht nachvollziehen, ob eine Reparatur sachgemäß durchgeführt wurde oder ob der Akku nach der Reparatur ein Sicherheitsrisiko darstellt. Die Kosten einer Akku-Reparatur variieren je nach Alter und Typ zwischen 150 Euro und 600 Euro.

Eine Reparatur in einer Fachwerkstatt sollte - wenn überhaupt - nur von E-Bike-Besitzer in Betracht gezogen werden, die für ihre Fahrräder keine Ersatzakkus mehr kaufen können. Dann ist unbedingt darauf zu achten, dass die Werkstatt alle Zellen austauscht. Die neuen Zellen müssen aus der gleichen Produktion stammen und am besten mit fortlaufender Seriennummer versehen sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass die verbauten Zellen über konstante elektrische Kenngrößen verfügen. Seriöse Werkstätten geben eine Gewährleistung auf die getauschten Teile.

Fahrrad-Akku heruntergefallen - was nun?

Nach dem Sturz eines Akkus aus größerer Höhe und auf harten Untergrund ist es für Laien meist schwierig zu beurteilen, ob das Bauteil Schaden genommen hat. Hinweise auf ernst zu nehmende Schäden können sein: Risse im Kunststoffgehäuse, starke Verformungen am Gehäuse. Oberflächige Kratzer am Gehäuse sind meistens unkritisch.

Nach einem starken Anstoß an den Akku auch im Rahmen eines Unfalls sollte im Zweifel immer ein Händler oder Fachmann den Schaden prüfen.

Vorsicht bei Ersatzakkus aus dem Internet

Prinzipiell ist es möglich, einen nachgebauten - also nicht originalen - Akku aus dem Internet zu verwenden. Doch auch hier gilt Vorsicht. Der Laie kann schwer erkennen, ob es sich dabei um gut verarbeitete, sichere und gleichwertige Produkte handelt. Generelle Kriterien zur Feststellung, ob ein Akku sicher ist, gibt es nicht. Allerdings liefern das Vorhandensein eines UN38.3-Transporttest-Berichts, eine CE-Kennzeichnung und gute Rezensionen Hinweise auf verwendbare Produkte.

Akku-Tausch: Original teuer, aber sicher

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich für einen Original-Akku entscheiden. Nur der Akkuhersteller hat die Möglichkeit, das Batterie-Management-System (BMS) sauber auf die verwendeten Batteriezellen abzustimmen. Bevor man einen neuen Akku kauft, sollte man allerdings prüfen, ob die Gewährleistung greift und ob man an den Händler Ansprüche stellen kann.

Wenn es keine Tauschakkus vom Hersteller mehr gibt, dann ist eventuell der Zellentausch die einzige Möglichkeit, das Rad wieder fit zu bekommen.

ADAC fordert: Garantieleistungen erweitern

In der Regel geben die Hersteller nur die gesetzliche Gewährleistung auf Akkus. Lediglich Bosch bietet darüber hinaus eine Garantie an. Ob ein Garantiefall vorliegt, muss dann im Einzelfall geprüft werden.

Dass den Kunden lediglich die gesetzliche Gewährleistung geboten wird, ist nach Ansicht des ADAC nicht nachvollziehbar und kundenunfreundlich. Es ist unverständlich, dass bei E-Autos Garantiezeiträume von bis zu acht Jahren oder 160.000 Kilometern technisch möglich sind, während sich bei E-Bikes die Hersteller über die gesetzlichen Vorgaben von zwei Jahren nicht hinaustrauen. E-Bike-Hersteller sollten ihren Kunden zukünftig Garantieleistungen anbieten.

Tiefenentladung: Der Tod eines jeden Akkus

Die größte Gefahr für den Akku ist die Tiefenentladung. Einmal tiefenentladen - und der Akku ist nicht mehr brauchbar. Deshalb ist es wichtig, den Akku entsprechend den Herstellerangaben zu lagern.

Tipps für Verbraucher

Damit E-Bike-Fahrer und -Fahrerinnen lange ihr Rad und den Akku nutzen können, sollten sie folgende Tipps beachten:

  • Eine reduzierte Reichweite kann an einer schlecht gewarteten Fahrradmechanik liegen. Deshalb unter anderem regelmäßig Kette ölen und Luftdruck korrekt einstellen.
  • Die richtige Pflege und Lagerung der Akkus verlängern die Lebensdauer und ersparen unnötige Ausgaben. Deshalb: Die Herstellerhinweise genau beachten. Im Übrigen muss der Akku auch nicht vor jeder Fahrradtour voll geladen sein.
  • Tiefenentladung auf jeden Fall vermeiden. Sie ist laut ADAC Untersuchung die häufigste Ursache dafür, dass ein Akku getauscht werden muss.
  • Wer wissen will, wie gut sein Akku ist, sollte die Batterie-Restkapazität messen lassen.
  • Ersatzakkus vom Originalhersteller sind Nachbauten vorzuziehen.
  • E-Bike-Akku-Reparaturen sind nicht zu empfehlen - außer der Hersteller bietet dies an.
  • Vor dem Kauf eines gebrauchten E-Bikes ein Messprotokoll einfordern.
  • Insgesamt sollte der Akku äußerst pfleglich behandelt werden. Wer also beispielsweise sein E-Bike konsequent im Schatten abstellt oder zumindest den Akku abdeckt, tut bereits viel für ein längeres Batterieleben.

Yamaha E-Bike Ladegeräte

Das 6 A Schnellladegerät ist eine gute Wahl für alle Power Packs mit einer Nennspannung von 36 Volt. Das technische Leichtgewicht von nur 950 Gramm bietet sogar die Möglichkeit, Power Packs unmittelbar am Fahrrad zu laden. Mit einem Ladestrom von 6 A bewährt sich das Ladegerät als einer der leistungsstärksten Schnelllader, der aktuell im E-Bike-Segment erhältlich ist. Für längere Ausflüge unterwegs ist das Ladegerät für Akkus von Marken wie Bosch, Yamaha oder Panasonic ebenfalls sehr gut geeignet.

Yamaha Schnellladegerät, das hochwertige original Schnell-Ladegerät aus dem Hause Yamaha, exakt passend für alle original Yamaha E-Bike Akku Yamaha PW-X, PW-X2 und PW Series SE, ST, TE 36 Volt. Schnell-Lader 36V Yamaha mit dem Eingang: 220-240V, Wechselspannung, 50-60Hz, 1,3A Ausgang: 42V, Gleichstrom, 4A Ladestrom.

Schnell-Ladegerät für die PW-X, PW-X2 und PW Series SE, ST, TE E-Bike Akkus auf 36 Volt Basis von Yamaha. Dieses Ladegerät ist speziell für die original 36 Volt Yamaha E-Bike Akku gedacht. Es handelt sich hier um das originale Yamaha E-Bike Schnellladegerät der neuen Generation ab der Saison 2015 / 2016. Das neue Yamaha E-Bike Ladegerät ist bis zu 45% kleiner als das damalige, alte Modell und hat mit bis zu 4A Ladestrom auch mehr Power, die Ausgangsleistung liegt jetzt bei max. 168 Watt. Damit bietet das Modell ab 2016 eine ca. 10% schnellere Vollladung der 36V Akkus.

Meist schon in weniger als 3,5 Stunden ist der Yamaha E-Bike 36 V Akku wieder nahezu 100% geladen. Durch das kleinere Volumen / die kompakteren neuen Abmessungen findet das neue Ladegerät jetzt fast in jeder Satteltasche, jedem Rucksack Platz.

Technische Daten für das 36V Yamaha Ladegerät:

  • Eingang: 220-240V, Wechselspannung, 50-60Hz, 1,3A
  • Ausgang: 42V, Gleichstrom, 4A
  • Gehäuse L x B x H: 18,5 cm x 8,7 cm x 5,0 cm
  • Kabellänge Netzkabel: max. 150 cm
  • Kabellänge Anschlusskabel: max. 150 cm

Worauf Sie beim Kauf eines Ladegeräts achten sollten

Beim Erwerb eines Ladegeräts müssen Käufer auf einige Aspekte achten. Somit ist sichergestellt, dass die Akkus sicher und ordnungsgemäß geladen werden. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise die Kompatibilität, weil das Ladegerät zum jeweiligen Akkutyp passen muss.

Eine Kontrolle der Kapazität der Ladegeräte stellt sicher, dass das Gerät genügend Leistung zum Aufladen der Batterie hat. Ein Blick auf die Kapazität der Batterie sichert gleichzeitig ab, dass der Akku nicht überladen wird. Eine weitere ausschlaggebende Komponente ist der Ladestrom, der den Voraussetzungen des Akkus entsprechen muss.

E-Bike-Besitzer sollten ein Ladegerät nicht verwenden, falls deren Ladestrom zu hoch oder zu niedrig ist. In dem Fall könnte der Akku beschädigt werden. Achten Sie beim Kauf der Geräte ebenfalls darauf, dass die Ladegeräte nicht überhitzen. Eine Überhitzung könnte die Lebensdauer von Akkus und Ladegeräten in Mitleidenschaft ziehen.

Das falsche E-Bike-Ladegerät kann gefährlich sein

Die Auswahl eines Fahrradbatterieladegeräts erfolgt durch einen umfangreichen Vergleich der Ladegeräte. Dies ist notwendig, da es gefährlich sein kann, wenn Sie das falsche auswählen. Zum Beispiel kann das falsche E-Bike-Ladegerät verhindern, dass Sie das Fahrrad Akku Bafang komplett aufladen können.

Darüber hinaus kann das falsche Ladegerät auch zu einer Überspannung des Akkus führen sowie im schlimmsten Fall sogar zu einer Explosion. Berücksichtigen Sie die Spannung des Ladegeräts so, dass Sie mit der des Akkus übereinstimmt. Weiterhin ist die Ampere-Anzahl auch ein wichtiger zu berücksichtigender Faktor. Schließlich sollten Sie auch die Stecker vergleichen, denn wenn ein E-Bike-Ladegerät nicht richtig passt, wird der Akku beschädigt.

Im Bereich der Ladegeräte für ein Fahrrad Akku können Sie zwischen verschiedenen Arten von Ladegeräten wählen. Diese können in unserem Fahrradbatterieshop leicht verglichen werden. Der Kauf eines elektrischen Fahrradladegeräts ist nicht einfach. Es ist klug, wenn Sie einen Ersatz zur Hand haben, damit Sie am Ende nicht komplett ohne einen voll geladenen Akku dastehen. Die Ladegeräte können nämlich plötzlich den Geist aufgeben.

Darüber hinaus wird zwischen Original- und Universal-Elektrofahrrad für Batterieladegeräte unterschieden. Vergleichen Sie die verschiedenen Ladegeräte einfach in unserem Fahrradbatterieshop, damit Sie schnell wieder mit dem Elektrofahrrad unterwegs sein können.

Akku Vision Test Tower

Der Akku Vision Test Tower ist ein multifunktionales Werkzeug zur Handhabung von E-Bike-Batterien. Er wurde entwickelt, um den Batterie-Service durch Fachhändler sowie OEM-Hersteller zu optimieren.

Das Gerät bietet eine umfassende Datenanalyse und Berichterstattung, um Dir einen detaillierten Überblick über die Leistung Deiner E-Bike Akkus zu geben. Parameter wie Kapazität, SOH und Ladezyklen können ausgelesen werden.

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