2012 Harley Davidson Sportster 883 Testbericht

Die Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron mit ihrem Motor und einem Hubraum von 883 Kubik steht die Harley-Davidson Sportster XL 1200X Forty-Eight mit ihrem Motor mit 1.202 Kubik gegenüber.

Motorleistung und Technische Daten

Die Sportster XL 1200X Forty-Eight hat mit 68 PS bei 5.750 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Sportster XL 883 N Iron mit 53 PS bei 3.750 U / min. Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Sportster XL 883 N Iron vorne eine Zweikolben-Zange und hinten eine Einkolben-Zange. Die Sportster XL 1200X Forty-Eight setzt vorne auf eine Telegabel konventionell. Die Sportster XL 1200X Forty-Eight vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut. Bei der Bereifung setzt Sportster XL 883 N Iron auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Sportster XL 1200X Forty-Eight Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron misst 1.510 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 735 Millimeter. Die Harley-Davidson Sportster XL 1200X Forty-Eight ist von Radachse zu Radachse 1.520 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 710 Millimeter. In den Tank der Sportster XL 883 N Iron passen 12,5 Liter Sprit. Bei der Sportster XL 1200X Forty-Eight sind es 8 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 9.971 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der Harley-Davidson Sportster XL 1200X Forty-Eight mit 13.037 Euro im Durchschnitt. Von der Harley-Davidson Sportster XL 883 N Iron gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Harley-Davidson Sportster XL 1200X Forty-Eight sind derzeit 40 Modelle verfügbar. Für die Sportster XL 883 N Iron gibt es aktuell 304 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Sportster XL 1200X Forty-Eight wurde derzeit 419 Mal pro Monat gesucht.

Mit dem Modelljahr 2021 hat Harley-Davidson die luftgekühlten Sportster aus der Programm gestrichen. Wer sich jetzt noch eine XL 883 oder 1200 zulegen will, muss auf ein Second-Hand-Bike zurückreifen. Iron 883 und Forty-Eight mit dem 1200er Evo bieten sich da als Objekte der Begierde an - aber welche nehmen? Sowohl die Iron 883, als auch die Forty-Eight wurden zuletzt im Jahr 2016 nicht nur hinsichtlich des Fahrwerks kräftig überarbeitet.

Design und Ausstattung

Die Iron 883 rollt auf in Schwarz getauchten und mit gefrästen Akzenten versehenen Neunspeichen-Leichtmetallgussrädern. Am Vorderrad kam eine neue, schwimmend gelagerte Bremsscheibe zum Einsatz. Zudem bietet ein abgesteppter Sitz nicht nur mehr Bequemlichkeit, sondern auch mehr Halt für den Fahrer. Hinzu kamen gechoppte Fender, das schwarze Triebwerk samt schwarzer Auspuffanlage, der Drag Bar Lenker, ein in Schwarz gehaltener gerippter Luftfilter und das Bullet-Hole-Design an Zahnriemenabdeckung, Auspuffhitzeschilden und am Frontfenderhalter.

Die über die Maßen beliebte Forty-Eight erhielt für das Modelljahr 2016 einen noch kraftvolleren Look. Das bobberartige Vorderrad wurde von einer neuen Gabel mit 49 Millimeter dicken Standrohren geführt, die in nicht minder wuchtigen Leichmetall-Gabelbrücken stecken. Auch der Gabelstabilisator zwischen den beiden Tauchrohren ist deutlich kräftiger ausgeführt. Sehr augenfällig ist auch die neu gestaltete Auspuffanlage mit den geschlitzten Hitzeschutzschilden. Das Thema Streifen zieht sich über das gesamte Bike hin, der Tank wurde mit horizontalen Streifen versehen, eine Hommage an den Style der 70er Jahre. Den Look dieser Linien findet man auch auf den Sitz gestickt, an der Zahnriemenabdeckung und der Riemenscheibe. Natürlich profitierte auch der Bestseller Forty-Eight von der neuen Fahrwerksabstimmung.

Fahrvergleich

883 gegen 1202 Kubikzentimeter, klingt nach einer klaren Sache. Fakt ist: Die beiden Motoren sind bis auf Bohrung und Verdichtung identisch. Auf dem Papier liegen zwischen den beiden Motoren 25 Nm, und die spürt man ganz klar in so mancher Fahrsituation. Die 1200er pumpt sich spürbar souveräner aus niedrigen Drehzahlen hoch, die „Kleine“ braucht dafür mehr Drehzahl, mehr Zeit, oder mehr Gleichmut.

Die Forty-Eight hat aufgrund ihres flachen geduckten Aufbaus und der 16-Zoll-Bobber-Bereifung eine erfahrbar geringere Bodenfreiheit als die Iron, sprich: die Schräglagenfreiheit der Forty-Eight ist begrenzter, unterstützt noch von den etwas tiefer angebrachten vorverlegten Fußrasten. Überhaupt macht sie, obwohl sie den hubraumschwächeren Motor hat, den erwachseneren Eindruck. Fakt ist: Die Iron ist länger, breiter, höher und sogar ein paar Kilo schwerer als die Forty-Eight. Sie hat auch einen größeren Radstand, sie ist also tatsächlich das erwachsenere Motorrad. Und das spürt man auch beim Fahren.

In winkligem Geläuf, wo die Forty-Eight mit ihren 16-Zöllern manches Mal etwas hibbelig wirkt, schnürt die Iron souverän und stoisch durch wie der Schnellzug durch den Dorfbahnhof.

Die Sitzbank der Iron ist jetzt großzügiger gepolstert, bietet nach hinten mehr Halt und trägt eine schicke Quer- steppung Reicht vollkommen: Analog-Tacho mit kleinem LCD-Fenster, in dem wahlweise Gesamtkilometerstand, zwei Tagestrips, Uhrzeit, Gang oder Drehzahl abgerufen werden können Die Iron 883 Mit der Iron lässt’s sich beherzt um die Ecken ballern Alle Aircooled-Sportster ab Modelljahr 2016 hatten Emulsions-Stoßdämpfer Forty-Eight mit richtig fetter Gabel Wem ist das Upgrade besser bekommen?

Hubraum und Fahrgefühl

Was macht Harley-Fahren aus? Ist Hubraum bei einem Cruiser alles und sind PS unbedeutend? Zwei beinah identische US-Bikes liefern Antworten.Rolf Henniges Da stehen sie nun. Wenn sie rauchen könnten, würden sies tun. Filterlose zweifelsfrei. Man muss schon genau hinsehen, um Unterschiede zu erkennen. Auffälligstes Merkmal: Die 1200er Nightster rollt auf Speichen-, die 883 Kubik starke Iron auf Gussrädern. Und der luftgekühlte, urwüchsige 45-Grad-V2 präsentiert sich in unterschiedlichen Gewändern: grau mit polierten Ventildeckeln bei der Nightster, schwarz bei der Iron. Auch ist die Riemenabdeckung der 1200er gelocht und die Lackierung unterschiedlich, bei der Nightster sogar zweifarbig ausgeführt.

Wenn ein pragmatisch denkender Mensch die beiden Testmaschinen umschleicht, wird er sich vielleicht Folgendes fragen: Was rechtfertigt bei zwei technisch beinahe identischen Bikes den Preisunterschied von mindestens 1875 Euro? Sind die Speichenräder der 1200er so viel teurer als die Gusspendants der 883? Eine Nachforschung fördert Erstaunliches zutage: Die Gussräder sind mit 1187 Euro gegenüber 637 Euro für die Speichenräder der Nightster sogar fast doppelt so teuer.

Man sitzt anders. Die Nightster hat einen breiteren Lenker, und der Sitz ist unkomfortabler, da er etwas weniger Polsterung als das Iron-Pendant besitzt. Dieser Unterschied schlägt sich auch in der Höhe nieder: Mit 740 Millimetern hockt der Iron-Fahrer 20 Millimeter höher als der Nightster-Pilot. Wendemanöver sind durch den zierlicheren Lenker für Menschen mit kurzen Armen etwas einfacher, sie brauchen nicht so weit zu greifen. Die Soundwertung gewinnt die 1200er, allerdings nur mit wenig Abstand.

Beim zielfreien, innerstädtischen Cruisen braucht der Nightster-Fahrer weniger kuppeln als der Iron-Pilot. Um 50 km/h bei wohlfühlend-lässigen 2500/min zu cruisen, reicht bei der 1200er der zweite Gang, während bei der 883 der dritte eingelegt sein muss. Die Differenz von 53 PS (Iron) zu den 67 Pferden der Nightster ist gar nicht so riesig, denn die kürzere Übersetzung kaschiert sie beim Landstraßencruisen. Wer im gemütlichen 70- bis 100-km/h-Bereich unterwegs ist, der wird bei der Iron überhaupt nichts vermissen. Das viel höhere Drehmoment merkt man hingegen in niedrigen Drehzahlen, vor allem beim Anfahren.

Doch fahren wir nicht an, besuchen wir lieber einen 150 Kilometer entfernten Freund, zu dem die Strecke über ein Autobahnteilstück führt. 120 km/h Cruise-Speed sind optimal für die beiden Sportster. Gefühlt hat der 1200er-Motor die etwas größere Schwungmasse, was dem Cruisen sicherlich zugute kommt. Mit 96,8 Millimeter haben beide Twins identischen Hub, das Hubraumplus der 1200er gewinnen die Amis durch eine 12,7 Millimeter größere Bohrung. Doch das macht den eigentlich langhubigen Motor - die Rumpfkonstruktion ist identisch - noch lange nicht zum Kurzhuber.

Natürlich zieht die 1200er besser durch als die 883er. Und sie beschleunigt auch etwas besser, keine Frage. Aber das allein macht es nicht aus. Beim Ampelstopp hüpfen beide Antriebe unnachahmlich und wunderbar asynchron in ihren Rahmenhalterungen, beide transportieren „Good Vibrations und der kleine Soundunterschied ist ebenfalls vernachlässigbar, denn hier rüsten viele sowieso mit Zubehörschalldämpfern auf. Bremsen - identisch. Fahrwerke - identisch. Federwege und deren Abstimmung - identisch.

Reichen auch 883 Kubik? Antwort: ja! Denn das lässige, unnachahmliche Fahrgefühl, wie es nur die luftgekühlten Milwaukee-Twins verschenken, transportiert selbst das kleinste Baby des US-Konzerns. Wer für die Erfüllung seines Traumes das Geld monatlich mühselig in 100-Euro-Summen zusammensammeln muss, braucht in diesem Fall nicht unbedingt zwei Jahre weitersparen - die Iron tuts auch.

Gebrauchtkauf und Zuverlässigkeit

Die Evo-Sportster sind absolut robuste, ausgereifte Motorräder die kaum Ärger machen. Das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt ist üppig. Wer sorglos unterwegs sein will, greift auf eine junge Gebrauchte zurück. Die meisten Maschinen die ich mir auf mobile oder Kleinanzeigen anschaue liegen im KM-Stand so zwischen 7000 - 15000 Km und kosten unter 10000€.

Du solltest Dich vor dem Kauf ein wenig mit der Technik auseinander setzen. Gerade bei nicht mehr ganz neuen Harleys sind gewisse Kenntnisse wichtig - sonst wird das Ganze extrem teuer. Du solltest über entsprechendes Werkzeug (Zoll) verfügen und die Besonderheiten kennen. Viele denken z.B., dass die meisten Harleys nur einen Riemen hätten und Kettenpflege somit komplett entfällt weil sie nicht wissen, dass sich hinter dem Primärdeckel durchaus eine Kette (Primärantieb) versteckt, welche regelmäßig kontrolliert und justiert werden will. Allerdings muss man sie tatsächlich nicht reinigen.

Umbaukosten und Aufwand

Mit dem richtigen Setup hat der Motor danach sogar mehr Leistung als eine Standard 1200er. Zum Aufwand :Kaufteile -Wiseco Reverse Dome Kolben ( wichtig , dann braucht es keine Kopfbearbeitung!!)-Topend Dichtsatz ( Cometic oder oooginool )Arbeiten-Rockerboxen,Köpfe u. Zylinder abbauen-Kolben entfernen-Zylinder bohren + hohnen lassen ( neue Kolben mitgeben wg. 4/100. Laufspiel , sauwichtig !) = ca.250.--Montieren , fedsch. Werkstattaufwand ca. Wenn man aber ne 883er hat , wäre das ja Lötzinn , bei der unglaublichen Preisdifferenz 883er zu 1200er.

883er kaufen und umbauen kostet gerade 1/3. mir wurde das mal erklärt vor meinem umbau aber ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr genau daran :kicher: aber die sporty ging wirklich besser ab als ne orginale 1200'er. Na ja , statt ner 165er Hauptdüse brauchst du eine 180er und statt der 42er Leerlaufdüse eine 45er , da ist doch nichts dabei die zu wechseln . Und der Mehrverbrauch ist max. ca. 1 L / 100 Km. Wenn du auf 1200 umrüstest solltest du unbedingt auch den Vergaser auf Mikuni zumrüsten. Einen Mic anschrauben und einstellen für 1000 Euro.

Erfahrungen mit der Sportster 883 L

Ich möchte hier in einigen Punkten meine Erfahrungen mit der Sportster-L schildern.Dabei möchte ich die wichtigsten Aspekte dieses Motorrades abdecken und auch persönliche Erfahrungen ergänzen.

Merkmale

  • Gummigelagerter XL Evolution Motor mit 883 cm3
  • Silbern pulverbeschichteter Motor mit polierten Seitendeckeln
  • Neues, geräuschärmeres Getriebe
  • Neue, leichtgängigere Kupplung
  • Drahtspeichenräder
  • Tiefergelegtes Fahrwerk
  • Verchromte Staggered Shorty Dual Auspuffanlage
  • Mittig montierte Fußrastenanlage
  • Klassischer 12,5-Liter Peanut-Tank
  • Diebstahlwarnanlage mit Wegfahrsperre serienmäßig (Quelle: Harley Davidson.)

Technische Daten

Hier eine Übersicht der technischen Daten:

Merkmal Wert
Länge 2.250 mm
Sitzhöhe beladen (81 kg) 641 mm
Lenkkopfwinkel/Nachlauf 30.0º / 117 mm
Radstand 1.515 mm
Tankinhalt 12,5 L
Motor Luftgekühlt, Evolution®
Hubraum 883 cm³
Drehmoment (gemäß Euronorm EC95/1) 70 Nm / 3750 U/min

Motor

Der luftgekühlte V2 leistet bei meinem Motorrad gedrosselte 34PS, was aber dennoch zum gemütlichen Cruisen ausreicht und für den Anfänger auch für das „Sportster Feeling“. Der Motor ist vermeintlich simpel aufgebaut, verfügt aber dennoch über zahlreiche Details, die ihn auch zu einem modernen Triebwerk machen. Die Ventile werden über Stößelstangen von vier Nockenwellen (untenliegend) angetrieben. Der 2006er CV Vergaser macht seinen Job ganz gut, so dass das Motorrad um die 5,5-6,0l auf 100km verbraucht. Selbstverständlich lässt sich an diesem Motor sehr viel machen, wobei dies natürlich mit Kosten verbunden ist.

Für kurze Strecken ist der Milwaukee-Twin allerdings gar nicht zu gebrauchen, da die Warmfahrzeit etwa 15-20km beträgt. Das heißt, der Motor läuft dann erst gänzlig ohne ruckeln und nimmt auch Gas an. Kurzstrecken werden sofort durch Schaumbildung abgestraft. Jedoch einmal warm läuft das Triebwerk sehr angenehm und das Rascheln der Ventile ist eine Wonne. Auch im Hochsommer überhitzt der Motor beim Stop-and-Go Betrieb nicht, lediglich das Vergaserspucken bei der gedrosselten Variante stört ein wenig und manchmal stirbt der Motor deshalb an der Ampel ab - das ist nunmal Charakter. Konstantfahrruckeln, welches man den Sportys nachsagt, habe ich bisher nie festgestellt, ebenso ist kein Ölverbrauch feststellbar.

Fahrwerk

Was ist bei einem Harleyfahrwerk wichtig zu erwähnen? Die Gabel vorn ist sehr weich, man merkt dies besonders bei starkem Bremsen. Hinten gibt sich die Dame sehr knackig, also alles andere als weich, wie man es oft liest. Hinten sind die Federbeine übrigens auch vom Laien einzustellen, in fünf verschiedenen Positionen. Das Fahrwerk ist kein überaus sportliches, aber der flotte Landstraßenritt ist trotzdem möglich und Ich persönlich fühle mich sehr wohl mit diesem Fahrwerk.

Alltag

Kurzum: Langer Arbeitsweg: JA. Kurzer Arbeitsweg: NEIN. Das hohe Gewicht ist eigentlich gut zu kontrollieren, nervig wird es erst beim rangieren ohne Motorkraft. Daher sollte man schon vorrausschauend einparken etc.

Stärken und Schwächen

Negativ:

  • Bremsen (bei starker Beanspruchung schnell sehr ausgereizt Fürs Cruisen in Ordnung, aber für kurvige Serpentinen wäre mir die Doppelscheibe der Roadster lieber.)
  • Warmfahrzeit
  • Tankvolumen von 12,5l, dennoch akzeptable Reichweite (Ich finde den Peanut-Tank allerdings sehr genial. Sportster eben!)
  • der Serien-Dunlop bei Nässe
  • Vergaserspucken, aber sehr selten
  • Tankdeckel in Serie nicht abschließbar
  • Gabelfedern speziell, da eher schwach

Positiv:

  • Charakter. (Die Sportster blicken auf eine interessante Geschichte zurück und alles in allem kauft man ein Bike mit Seele.)
  • Low ist auch der Kaufpreis. (Für unter 8.000€ der beste Einstieg in die glänzende Harleywelt, was aber nicht heißen soll, dass die Sporty nichts für Fortgeschrittene wäre.)
  • tolle Serienausstattung, viele tolle Details.
  • Alarmanlage, einstellbar
  • Umbaumöglichkeiten
  • Motor-Fahrwerk allgmein
  • nicht entscheidend, aber nennenswert: H.O.G. Mitgliedschaft beim Neukauf.
  • Verbrauch

Weitere Updates aus der Werkstatt

  • Luftfilterumbau
  • Ölfilterwerkzeug
  • Lenker- und Blinkerumbau

Modellhistorie der Harley-Davidson Sportster 883R (2002-2015)

Die Harley-Davidson Sportster 883R wird erstmals im Modelljahr 2002 vorgestellt. Sie basiert auf der Sportster-Baureihe und ist optisch an die Flat-Track-Rennmaschinen der Marke angelehnt. Charakteristisch sind die mattschwarzen Motorkomponenten, die Doppelscheibenbremse vorn und der flache Drag-Bar-Lenker. Die 883R ist ausschließlich mit dem luftgekühlten Evolution-V2-Motor ausgestattet und bleibt bis einschließlich Modelljahr 2015 im europäischen Programm.

Baujahr 2002-2003 - Einführung der 883R: Im Modelljahr 2002 ergänzt Harley-Davidson die Sportster-Familie um die 883R. Sie unterscheidet sich von der Standard-883 durch eine zweite Bremsscheibe an der Vorderachse, einen flacheren Lenker und eine sportlichere Sitzposition. Der Tank ist im klassischen Peanut-Design gehalten.

Baujahr 2004-2006 - Neue Rahmenplattform mit Gummilagerung: Ab Modelljahr 2004 erhält die gesamte Sportster-Baureihe, einschließlich der 883R, einen neu entwickelten Rahmen mit gummigelagertem Motor. Diese Maßnahme reduziert die Vibrationen deutlich. Batterie und Öltank sind nun vollständig verkleidet.

Baujahr 2007-2009 - Einführung der elektronischen Einspritzung: Im Modelljahr 2007 ersetzt Harley-Davidson den Vergaser durch eine sequenzielle elektronische Kraftstoffeinspritzung (ESPFI), um die Emissionsvorgaben zu erfüllen. Diese Änderung betrifft auch die 883R. Die Optik bleibt weitgehend unverändert.

Baujahr 2010-2015 - Letzte Modelljahre in Europa: Ab 2010 wird die 883R in Europa weiterhin angeboten, in den USA jedoch nicht mehr durchgehend geführt. Die technische Basis bleibt unverändert. Die Lackierungen variieren je nach Modelljahr, darunter auch Versionen mit orangefarbenem Tank und schwarzen Zierstreifen.

Gebrauchtberatung Harley-Davidson Sportster 883

Die Harley-Davidson Sportster 883 ist sackschwer, etwas untermotorisiert und fahrwerksmäßig schnell überfordert. Der Wechsel vom gusseisernen Shovel- zum komplett neuen, endlich vollgasfesten Evolution-Motor machte die Sporty ab Ende 1985 massentauglich und strafte alle Harley-Vorurteile (ölt, hält nicht…) Lügen.

Mit dem Wechsel zum 2004er-Jahrgang stand dann der nächste und bislang letzte Quantensprung für die Harley Davidson Sportster 883 an - und um genau diese Generation geht es hier. Ein vormals etwas phlegmatischer und ab und an ziemlich nerviger Vibrator mauserte sich zum Spaßgerät, das praktisch nur noch good vibrations an die Besatzung weitergibt.

Händler-Interview: Matthias Meier (46), Geschäftsführer der Harley-Davidson-Vertragshändler in Frankfurt am Main, Hannover, Wiesbaden und Wetzlar, zum Thema Einsteiger-Sporty.

Die Sportster 883 ist ein Frauenmotorrad - stimmt das? Nicht mehr. Mittlerweile sind 70 Prozent unserer 883er-Kundschaft Männer. Dafür verantwortlich ist vor allem die sehr erfolgreiche Iron.

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