Die Vielfalt der E-Bike Typen: Welches Elektrofahrrad passt zu Ihnen?

E-Bike, Pedelec, S-Pedelec: Elektrorad ist nicht gleich Elektrorad. Fahrräder mit Zusatzantrieb sind in drei Klassen unterteilt, nur eine davon gilt rechtlich als ganz normales Fahrrad. Der ADFC erklärt die Unterschiede.

Nicht alle Elektrofahrräder gelten rechtlich als Fahrräder. Die Bezeichnungen der unterschiedlichen Typen sind nicht gesetzlich definiert. Umgangssprachlich ist fast immer von E-Bike die Rede, gemeint ist damit der am weitesten verbreitete Typ des Elektrorads, das Pedelec. Dieser Begriff konnte sich jedoch nie so recht durchsetzen, denn „E-Bike“ ist wesentlich eingängiger, bezeichnet aber eigentlich eine andere Fahrzeugart. Elektrorad oder Elektrofahrrad sind die Oberbegriffe für Fahrräder mit Elektromotorunterstützung. In der Fachwelt haben sich folgende Bezeichnungen für die Kategorien etabliert: Pedelec, S-Pedelec oder Schnelles/Speed-Pedelec und E-Bike.

Pedelec

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt Fahrer:innen mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt, während des Tretens und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Wer schneller fahren will, ist auf die eigene Körperleistung angewiesen. Der Unterstützungsgrad kann meist in mehreren Stufen eingestellt werden.

Sensoren messen, wie stark in die Pedale getreten und wie schnell gefahren wird, der Motor unterstützt dann je nach Einstellung die Tretbewegung. Wird nicht pedaliert oder schneller als 25 km/ gefahren, schaltet der Motor ab. Die Definition eines Pedelecs ergibt sich aus § 1 Abs. 3 des Straßenverkehrsgesetzes. Es ist dem Fahrrad rechtlich gleichgestellt. Man benötigt also weder ein Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung oder einen Führerschein. Für sie besteht zudem keine Helmpflicht oder Altersbeschränkung.

Schnelle Pedelecs / S-Klasse

Die schnellen Pedelecs, auch S-Pedelecs oder S-Klasse genannt, gehören nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Kleinkrafträdern. Die schnellen S-Pedelecs benötigen ein Versicherungskennzeichen. Die Räder funktionieren zwar wie ein Pedelec, aber die Motorunterstützung wird erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet. Die erlaubte Nenn-Dauerleistung der Motoren beträgt bis zu 4 Kilowatt, ist aber auf das Vierfache der eingesetzten Leistung der Fahrerin oder des Fahrers begrenzt.

Für die schnelle Klasse ist eine Allgemeine Betriebserlaubnis beziehungsweise eine Einzel-Betriebserlaubnis des Herstellers vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) notwendig. Aufgrund einer Gesetzesänderung ist die „bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit“ seit einigen Jahren die, die beim Mittreten erreicht wird, also bis zu 45 km/h. Das schnelle Elektrofahrrad braucht ein Versicherungskennzeichen.

Daraus folgt, dass Fahrer*innen mindestens 15 Jahre alt und in Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse AM sein müssen, zudem müssen sie nach § 21a Abs. 2 StVO einen „geeigneten Schutzhelm“ tragen. Herkömmliche Fahrradhelme werden von der Rechtsprechung nicht als geeignet angesehen. Es muss entweder ein Mofa- oder Motorradhelm, der nach der ECE-Regelung Nr. 22 geprüft ist, sein, oder ein Helm, der der niederländischen Norm für S-Pedelec-Helme NTA 8776 genügt. Letztere haben den Vorteil, dass sie deutlich leichter und meist besser belüftet sind als Mofa-Helme.

Mit S-Pedelecs müssen Fahrer:innen die Fahrbahn benutzen, Radwege und alle anderen für Kraftfahrzeuge gesperrten Wege dürfen sie damit nicht befahren. Auf Radwegen darf man mit dem schnellen Pedelec auch dann nicht fahren, wenn sie für Mofas oder E-Bikes frei gegeben sind. Auch der Transport von Kindern in Anhängern ist mit dem S-Pedelec nicht erlaubt. Kindersitze dagegen können verwendet werden.

E-Bikes im engeren Sinn

E-Bikes im engeren Sinn sind die dritte Kategorie. Sie sind gesetzlich so definiert: „Einsitzige zweirädrige Kleinkrafträder mit elektrischem Antrieb, der sich auf eine bauartbedingte Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h selbsttätig abregelt“. Sie sind also mit einem Elektromofa zu vergleichen und lassen sich mit Hilfe des Elektroantriebs durch einen Drehgriff oder Schaltknopf fahren, auch ohne dabei in die Pedale zu treten.

Wenn die Motorleistung von 500 Watt und ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h begrenzt ist, besteht keine Helmpflicht. Aber auch dann sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Geburtsdatum vor dem 1. April 1965 zum Fahren notwendig. Man ist auf die eigene Leistungsfähigkeit angewiesen, wenn man schneller als 20 bzw. 25 km/h fahren möchte. E-Bikes spielen am Markt kaum eine Rolle.

Die gängigsten E-Bike-Kategorien

Grundsätzlich gilt: Man kann in jedes Fahrrad einen E-Antrieb integrieren. Und weil sich das E-Bike einer derart riesigen Nachfrage erfreut, gibt es fast jede Fahrrad-Kategorie auch für das E-Bike. Wir beschreiben hier die wichtigsten E-Bike-Typen. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Nischenprodukte, und nicht jedes E-Bike lässt sich eindeutig einer Kategorie zuordnen. Doch wer keine Exoten sucht, wird innerhalb der gängigen Kategorien garantiert fündig.

  • E-Trekkingbike
  • City-E-Bike
  • Cross-E-Bike
  • E-Mountainbike
  • Cargobike
  • E-Falt-Klapprad
  • E-Fatbike
  • E-Rennrad
  • E-Gravelbike
  • SUV-E-Bike

E-Trekkingbike

Ob ein kurzer Ausflug zum Biergarten oder die ganz große Tour - wer mit dem E-Bike gern viel und lange Strecken fährt, macht das mit einem E-Trekkingbike, oft Touren-E-Bike genannt. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören ein starker Motor und ein Akku mit hoher Reichweite, außerdem eine Vollausstattung mit Lichtanlage, Schutzblechen und stabilem Gepäckträger. Damit ist das E-Trekkingbike der absolute Allrounder unter den E-Bikes. Du kannst damit eigentlich (fast) alles machen: Neben Touren funktioniert es auch in der Stadt oder zum täglichen Pendeln.

Wichtig für den Komfort und einen möglichst großen Einsatzbereich sind etwas breitere Reifen, die sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen gut und sicher rollen. Eine Frontfederung ist beim E-Trekkingbike Pflicht. Wenn du maximalen Komfort willst, fährst du vollgefedert. Apropos Komfort: Sitzposition, Sattel, Lenker und Griffe sind beim Trekking-E-Bike auf hohen Komfort ausgelegt. Diese recht aufrechte Haltung setzt aber auch Grenzen für alle, die gern schnell und sportlich unterwegs sind. Zudem machen die Vollausstattung und die meist eher knappe Federung Fahrten im Gelände nur bedingt möglich.

Das zeichnet ein E-Trekkingbike aus:

  • Starker Motor und hohe Reichweite
  • Vollausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger
  • Fokus auf hohem Komfort und sicherer Fahrweise
  • Sehr vielseitig einsetzbar

City-E-Bike

City-E-Bikes, wahlweise auch Urban-E-Bikes genannt, sind die perfekten Alltagsbegleiter. Du kannst sie für den täglichen Weg zu Einkäufen, zur Arbeit oder zur Ausbildung und für alles andere nutzen, was du im urbanen Raum mit dem Fahrrad erledigst. Darum gibt es mehrere Unterkategorien: coole E-Cruiser, kompakte Micro-E-Bikes oder schnelle Commuterbikes, die sich mit einer eher sportiven Sitzposition und schmalen Reifen klar vom E-Trekkingbike abgrenzen.

Diese City-E-Bike-Kategorien gibt es:

  • Cruiser-E-Bike
  • Lifestyle-E-Bike
  • Commuter-E-Bike
  • Kompakt/Micro-E-Bike

Das zeichnet ein City-E-Bike aus:

  • Möglichst leichter Motor mit mittlerer Akku-Reichweite
  • Vollausstattung mit Licht, Schutzblechen und meist auch Gepäckträger
  • Fokus auf hohem Komfort und sicheren Fahreigenschaften
  • Stressfreie Alltagsbegleiter

Cross-E-Bike

Du willst mit deinem E-Bike vor allem schnell und mit einem sehr direkten, fahrradtypischen Fahrgefühl unterwegs sein? Dann ist ein Cross-E-Bike das passende Vehikel für dich. Du sitzt auf einem Cross-E-Bike immer sportlich, die Rahmengeometrien sind an Rennräder angelehnt. Durch den geraden Lenker behältst du die volle Kontrolle und es bleibt genug Komfort. Schmale Reifen und eine minimalistische Ausstattung ohne Schutzbleche, Gepäckträger und Licht sind typisch für ein Cross-E-Bike. Hier liegt der Unterschied zum Commuter-E-Bike - das basiert auf ähnlichen Rahmen, kommt aber mit Vollausstattung fürs tägliche Pendeln daher.

Beim Antrieb gibt es mittlerweile zwei Möglichkeiten: Traditionell ist das Cross-E-Bike mit starkem Mittelmotor und reichweitenstarkem Akku bestückt. Wenn dir Leichtgewicht und leichtfüßiges Handling wichtiger sind, gibt es Light-Modelle mit leichteren Motoren und vor allem kleineren, leichteren Akkus.

Das zeichnet ein Cross-E-Bike aus:

  • Sportliche Sitzposition und direktes Fahrgefühl
  • Minimalistische Ausstattung ohne Licht, Schutzbleche und Gepäckträger
  • Meist starke Motoren mit hoher Reichweite
  • Optional mit leichtem Micro-Assist-Antrieb - das sind kompakte und daher leichtere Motoren und Akkus, die etwas weniger Reichweite bieten, dafür aber ein leichtfüßiges Handling

E-Mountainbike

Mit Motor mehr Spaß im Gelände - dieses unschlagbare Argument macht das E-MTB so beliebt. Dabei geht es nicht nur darum, bei Anstiegen von der E-Unterstützung zu profitieren. Durch die speziell für den Trail-Einsatz optimierten Antriebe wird jeder technische Trail und jede Abfahrt zum adrenalinbefeuerten Vergnügen. Wichtig ist neben einem starken Motor und Akkus mit ausreichend Reichweite auch eine angepasste Geometrie. Weil das E im Mountainbike so überzeugend gut funktioniert, gibt es fast jede MTB-Kategorie zugleich als E-MTB, vom unkomplizierten und günstigen E-Hardtail bis hin zum E-Enduro, vollgepackt mit modernster MTB-Technologie.

Diese E-MTB-Kategorien gibt es:

  • E-Hardtail
  • Trail/Touren-E-MTB
  • All-Mountain-E-MTB
  • Enduro-E-MTB

Wie in vielen anderen E-Bike-Kategorien entwickelt sich auch das E-MTB in zwei Richtungen. Da sind einerseits die etablierten Full-Power-Bikes mit starken Mittelmotoren und extrem reichweitenstarken Akkus. Als Gegenbewegung gibt es immer mehr E-MTBs mit Micro-Assist-Antrieben. Diese Motoren sind kompakter, vor allem sind die Akkus deutlich leichter und bieten daher nur Reichweiten zwischen 50 und 70 Kilometern. Dafür wiegen diese Light-E-MTBs deutlich unter 20 Kilo und bieten damit ein leichtfüßiges, direktes Fahrgefühl, das einem klassischen Mountainbike ohne Antrieb sehr nahekommt.

Das zeichnet ein E-Mountainbike aus:

  • Sportliche Sitzposition und präzises Handling
  • Meist starke Motoren mit hoher Reichweite
  • Optional mit leichtem Micro-Assist-Antrieb mit etwas weniger Reichweite
  • Geländetaugliche Fahrwerke, meist vollgefedert
  • Robuste MTB-Ausstattung mit griffigen Stollenreifen, starken Bremsen und MTB-Schaltungen
  • Kein Gepäckträger, Licht oder Schutzblech, daher nicht alltagstauglich

E-Lastenrad

Das Lastenrad, oft auch Cargobike genannt, kam durch die E-Antriebe erst richtig in Schwung. Um im urbanen Raum Dinge wie große Einkäufe, Waren, Arbeitsgeräte oder sogar die Kleinsten entspannt transportieren zu können, sind E-Lastenräder eine starke Alternative zum Auto. Ausgerüstet mit einem leistungsstarken E-Antrieb und Akkus mit hoher Reichweite kannst du so auch größere Lasten oder gleich mehrere Kids problemlos transportieren. Genau genommen ist das Lastenrad also eine spezielle Art City-E-Bike.

Allerdings gibt es das Lastenrad selbst in unheimlich vielen Ausprägungen: Es gibt coole Chopper mit langer Sitzbank für zwei Personen oder extra langem Gepäckträger, natürlich die in den Städten weit verbreiteten Allrounder mit großem Transportabteil und auch die unterschiedlichen Kleintransporter der Brief- und Paketzusteller. All das fällt unter die Kategorie E-Lastenrad.

Das zeichnet ein Lastenrad aus:

  • Starker Antrieb und Akkus mit hoher Leistung
  • Starke Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben
  • Zu deinen persönlichen Bedürfnissen passendes Lastenabteil - für große Einkäufe und Getränkekisten, für Waren, für mehrere Kinder

E-Falt-Klapprad

In den Metropolen sind sie nicht mehr zu übersehen: kompakte E-Bikes, die sich zum einfacheren Transport zusammenklappen oder -falten lassen. Wer seinen Weg zur Arbeit teils mit dem E-Bike, teils mit Bus und Bahn zurücklegt, ist von diesen Spezialisten begeistert. Die Wege zu den Öffis machst du mit dem E-Falt-Klapprad, dann faltest du es mit wenigen Handgriffen zusammen. So kannst du es selbst in vollen Bahnen und Bussen mitnehmen. Manche Bikes lassen sich sogar so klein falten, dass du sie - je nach ÖPNV-Anbieter - kostenlos mitnehmen kannst.

Möglichst geringes Gewicht und ein unkomplizierter Mechanismus, um das Bike schnell möglichst klein zu machen, haben hier absolute Priorität. Darum können die Fahreigenschaften und der Komfort von E-Falt-Klapprädern nicht mit anderen E-Bikes mithalten. Dafür sind diese Bikes immer dabei. Auch wer viel auf Reisen ist und auf das E-Bike nicht verzichten will, fährt gern auf einem E-Falt-Klapprad.

Das zeichnet ein E-Falt-Klapprad aus:

  • Möglichst leichter Micro-Assist-Antrieb
  • Praktischer Falt- oder Klappmechanismus, durch den das Bike möglichst klein und handlich wird
  • Für volle Alltagstauglichkeit Vollausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Licht

E-Fatbike

Fatbikes sind die Pick-up-Trucks unter den Mountainbikes. Mit ihren überdimensionierten XXL-Reifen, der etwas aufrechten Sitzposition und gediegenem Cruiser-Feeling sind die Boliden prädestiniert für einen starken E-Antrieb. In der Kombi aus voluminöser Bereifung und kraftvollem Antrieb empfiehlt sich ein E-Fatbike nicht nur als absoluter Spaßgarant auf unbefestigten Wegen bis hin zu Sand und Schnee, sondern punktet auch in der Stadt. Denn die entspannten Fahreigenschaften bringen Sicherheit, während die fetten Reifen völlig unbeeindruckt selbst über Bordsteinkanten rollen.

Neben dem aus dem Mountainbike entstandenen E-Fatbike hat sich auch eine zweite Kategorie mit kleinerem Raddurchmesser und kürzerem Radstand entwickelt. Sie erinnert an das gute alte Bonanzarad mit aufgespritzten Reifen und empfiehlt sich besonders für die Stadt. Diese Modelle sind meist auch mit Schutzblechen, Licht und Gepäckträger ausgerüstet.

Das zeichnet ein E-Fatbike aus:

  • Leistungsstarker Antrieb
  • Extrem voluminöse Reifen für maximalen Halt und Komfort
  • Sehr entspannte Sitzposition und Cruiser-ähnliches Fahrverhalten

E-Rennrad

Klar, bei Rennradfans hat es der E-Antrieb schwer - immerhin dreht sich hier alles um die eigene Leistung und um Ziele, die man mit eigener Kraft erreicht. Doch wer richtig lange Touren fahren oder in einer stärkeren Gruppe gut mithalten will, weiß die Hilfe eines leichten, kompakten E-Antriebs am Berg schnell zu schätzen. Darum profitieren E-Rennräder von den leichten Micro-Assist-Antrieben. So ein Motor hilft am Berg, man kann auf der Ebene aber auch gut und quasi ohne Reibungsverluste ohne Unterstützung treten.

Moderne Antriebe wie der Fazua Evation besitzen einen Freilauf, der oberhalb von 25 km/h den Antrieb komplett entkoppelt. Auch Boschs Active Line Plus oder der Ebikemotion X35 M1 (von Mahle) fahren sich oberhalb der 25 km/h ohne spürbare Reibung. Der unvergleichlich leichtfüßige Charakter eines Rennrads bleibt mit so einem Antrieb und Gewicht von maximal 15 Kilo noch erhalten. Neben Training und Touren ist das E-Rennrad (oder E-Roadbike) auch interessant für alle sportlichen Fahrer, die mit dem Rennrad täglich zur Arbeit fahren. Dank der dezenten, aber wirksamen Unterstützung kommt man gewohnt sportlich und nicht komplett verschwitzt bei der Arbeit an.

Das zeichnet ein E-Rennrad aus:

  • Leichter Micro-Assist-Antrieb, der am Berg unterstützt, aber den leichtfüßigen, lebendigen Rennrad-Charakter noch nicht verwässert
  • Sportliche Sitzposition
  • Slick-Reifen, die etwas breiter sind als beim herkömmlichen Rennrad - das verbessert den Komfort und erweitert den Einsatzbereich

E-Gravelbike

So schnell wie ein Rennrad und fast so vielseitig wie ein MTB-Hardtail: Mit dieser Zauberformel sind Gravelbikes der große Bike-Trend der vergangenen Jahre. Wer sie zum täglichen Pendeln nutzt oder auf Trail gern die Vorteile eines Motors genießen möchte - ähnlich wie beim E-MTB -, der fährt auf ein E-Gravelbike ab. Zum puristischen Ansatz des Gravelns passt ein leichter Antrieb, denn das Leichtgewicht erhält das direkte, sportliche Handling und ist meist wichtiger als maximale Power und Reichweite. Wer mit dem E-Gravelbike aber Bikepacking und längere Touren im Blick hat, achtet auf einen Motor mit leistungsstarkem Akku, der hohe Reichweiten sicherstellt. Fürs Bikepacking sind außerdem Befestigungspunkte fürs Gepäck und eine etwas komfortablere Sitzposition wichtig.

Das zeichnet ein E-Gravelbike aus:

  • Meist leichter Micro-Assist-Antrieb - wer lange Touren im Blick hat, braucht aber einen reichweitenstarken Mittelmotor
  • Sportliche, aber etwas entspanntere Sitzposition als auf dem Rennrad
  • Breitere Reifen mit etwas Profil, die auf festen Wegen gut rollen und auf Wald- und Schotterwegen sicheren Halt garantieren

SUV-E-Bike

Analog zum SUV-Trend bei Autos werden auch SUV-E-Bikes immer beliebter. Sie sind mit breiten Stollenreifen und mehr Federweg geländegängiger als Trekkingbikes und bieten dazu eine komfortablere Sitzposition als Mountainbikes. Zudem sind sie mit Lichtanlage, Schutzblechen und meist auch Gepäckträger voll alltagstauglich. Perfekt also für alle, die ein sehr vielseitiges, komfortables E-Bike für den Alltag in der Stadt und bei Touren suchen.

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die verschiedenen E-Bike Typen, ihre Merkmale und Einsatzbereiche:

E-Bike Typ Merkmale Einsatzbereich
E-Trekkingbike Starker Motor, hohe Reichweite, Vollausstattung Touren, Stadt, Pendeln
City-E-Bike Leichter Motor, mittlere Reichweite, Vollausstattung Alltag in der Stadt
Cross-E-Bike Sportliche Sitzposition, minimalistische Ausstattung Schnelle Fahrten, sportliches Fahrgefühl
E-Mountainbike Starker Motor, hohe Reichweite, geländetaugliches Fahrwerk Gelände, Trails
E-Lastenrad Starker Antrieb, hohe Leistung, Lastenabteil Transport von Einkäufen, Waren, Kindern
E-Falt-Klapprad Leichter Micro-Assist-Antrieb, Faltmechanismus Öffentliche Verkehrsmittel, Reisen
E-Fatbike Leistungsstarker Antrieb, voluminöse Reifen Unbefestigte Wege, Sand, Schnee, Stadt
E-Rennrad Leichter Micro-Assist-Antrieb, sportliche Sitzposition Lange Touren, sportliches Fahren
E-Gravelbike Leichter Antrieb, sportliche Sitzposition, breitere Reifen Schotterpisten, Waldwege, Pendeln
SUV-E-Bike Breite Reifen, Federweg, Vollausstattung Alltag in der Stadt, Touren

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